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DE1160372B - Zentrifuge, insbesondere Waeschezentrifuge, mit elektrisch betaetigter Deckelverriegelung - Google Patents

Zentrifuge, insbesondere Waeschezentrifuge, mit elektrisch betaetigter Deckelverriegelung

Info

Publication number
DE1160372B
DE1160372B DES64619A DES0064619A DE1160372B DE 1160372 B DE1160372 B DE 1160372B DE S64619 A DES64619 A DE S64619A DE S0064619 A DES0064619 A DE S0064619A DE 1160372 B DE1160372 B DE 1160372B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
centrifuge
bimetal
electrically operated
drive motor
lid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES64619A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Weimers
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SEG Hausgeraete GmbH
Original Assignee
Siemens Elektrogaerate GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Elektrogaerate GmbH filed Critical Siemens Elektrogaerate GmbH
Priority to DES64619A priority Critical patent/DE1160372B/de
Publication of DE1160372B publication Critical patent/DE1160372B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F49/00Domestic spin-dryers or similar spin-dryers not suitable for industrial use
    • D06F49/003Doors or covers; Safety arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

  • Zentrifuge, insbesondere Wäschezentrifuge, mit elektrisch betätigter Deckelverriegelung Bei Zentrifugen, insbesondere Wäschezentrifugen, ist es aus Sicherheitsgründen erwünscht, Einrichtungen vorzusehen, die den Deckel der Zentrifuge während ihres Laufes verriegeln. Solche Verriegelungen sind häufig als elektrische Einrichtungen in der Weise ausgebildet, daß sie beim Einschalten des Antriebsmotors wirksam werden und bei dessen Abschaltung mit abgeschaltet werden. Da aber den rotierenden Teilen einer Zentrifuge eine erhebliche Bewegungsenergie innewohnt, kommen diese, selbst wenn wirksame automatische Bremseinrichtungen vorgesehen sind, nicht gleich nach dem Abschalten des Antriebes zum Stillstand.
  • Bei einer bekannten Anordnung ist daher für die Entriegelung ein Birnetallstreifen vorgesehen, dessen Heizung beim Abschalten des Antriebsmotors und beim gleichzeitigen Betätigen der Bremse an Spannung gelegt wird. Dadurch wird der Entrie:gelungsvorgang verzögert. Diese Einrichtung hat aber den Nachteil, daß sie nur bei Vorhandensein der Netzspannung funktionsfähig ist. Der Deckel einer solchen Zentrifuge kann nämlich nicht geöffnet werden, wenn vorher zum Abschalten der Netzstecker gezogen worden ist. Ebenfalls läßt sich der Deckel nicht öffnen, wenn während des Betriebes aus irgendwelchen Gründen die Netzspannung ausfällt. Ein weiterer Nachteil bsteht darin, daß der Deckel nach dem Schließen auch dann gleich verriegelt wird, wenn die Zentrifuge nicht mit dem Netz verbunden ist, der Deckel also zunächst nicht wieder entriegelt werden kann.
  • Um die genannten Nachteile zu vermeiden, erfolgt bei einem anderen Schalt- und Verriegelungsgerät für rotierende Maschinen, wie Zentrifugen od. dgl., die Aufrechterhaltung der Verriegelung nach dem Abschalten des Antriebsmotors durch einen von einem Elektromagneten betätigten Sperriegel. Die für den Elektromagneten erforderliche Spannung wird während des Bremsvorganges von einer generatorischen Bremse geliefert. In einigen Fällen kann ,diese Anordnung besser als die eingangs genannte Anordnung wirken. Eine wesentliche Verbesserung ist aber damit insofern nicht verbunden, als die zuletzt erwähnte Vorrichtung ebenfalls spannungsabhängig arbeitet und daher von der Netzspannung nur durch die Verwendung einer generatorischen Bremse unabhängig wird. Das stellt aber eine aufwendige Vorrichtung .dar; man muß nämlich bedenken, daß bei Zentrifugen, die insbesondere als Haushaltswäschezentrifugen verwendet werden, im allgemeinen Einphasenmotore mit Betricbskondensator als Antriebsmotor in Frage kommen. Bekanntlich erhält man aber bei einem solchen Motor auch bei höchster Belastung (Kurzschließen des Läufers) keine nennenswerte Bremsung. Wollte man also eine so angetriebene Zentrifuge wirklich generatorisch bremsen, so müßte ein zusätzlicher, als Bremse ausgebildeter Generator eingebaut werden.
  • Man hat ferner vorgeschlagen, neben der elektrischen noch eine zweite, mechanisch wirkende Verriegelung vorzusehen, die nur in Abhängigkeit von der Drehbewegung der rotierenden Teile den Deckel verriegelt. Es liegt auf der Hand, daß eine solche Anordnung sehr aufwendig ist, weil hierbei zwei Vorrichtungen erforderlich sind, um in jedem Fall eine mit Sicherheit wirkende Deckelverriegelung zu erreichen.
  • Die Erfindung betrifft eine Zentrifuge, insbesondere Wäschezentrifuge, mit elektrisch betätigter Deckelverriegelung, die über ein Verzögerungsglied eine Zeitlang nach dem Abschalten des Antriebsmotors aufrechterhalten wird, und hat zum Ziel, mit einfachen Mitteln die dargelegten Nachteile der bekannten Verriegelungen zu vermeiden. Gemäß der Erfindung sperrt das Verzögerungsglied spannungsunabhängig unmittelbar mechanisch die Deckelverriegelung eine Zeitlang nach dem Abschalten des Antriebsmotors. Auf diese Weise ist, wie bei den bekannten Verrieglungen, nur eine elektrisch zu betätigende Verriegelung geschaffen, die aber im Gegensatz zu den bekannten Einrichtungen - und darin liegt der wesentliche Erfindungsgedanke - beim Einschalten des Antriebsmotors der Zentrifuge in die Verriegelungsstellung gebracht wird und dabei so ausgebildet ist, daß sie beim Ausfall der Spannung erst nach einer gewissen Zeit von selbst in die entriegelte Stellung übergeht. Dadurch kann man mit einer einzigen, einfach zu betätigenden Verriegelung auskommen, denn es ist dafür gesorgt, daß .die elektrisch betätigte Verriegelung auch nach Ausfall der Spannung eine Zeitlang wirksam bleibt. Diese Zeitspanne ist natürlich so zu wählen, daß nach ihrem Ablauf mit Sicherheit die Geschwindigkeit der umlaufenden Teile der Zentrifuge zu Null oder mindestens zu klein geworden ist, um für den Benutzer der Zentrifuge gefährlich zu sein. In vorteilhafter Weise kann das 'Sperrglied als Bimetall, vorzugsweise in Kalottenform (sogenannte Spencerschei#be), ausgebildet werden. Die für das Bimetall-Sperrglied erforderliche Heizung kann durch den Motorstrom oder den Spulenstrom der Verriegelungseinrichtung erfolgen. Es ist vorteilhaft, die Heizung des Bimetalls mit einem Reflektor zu umgeben, wodurch erreicht wird, daß bei der gedrängten Bauweise .der Zentrifuge keine unerwünschte Erwärmung in der Umgebung des Bimetall-Sperrgliedes erfolgt.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt.
  • Fig.1 zeigt einen Schnitt durch den oberen, die Verriegelungseinrichtung tragenden Bereich einerWäschezentrifuge und schematisch die elektrische Schaltung, Fig. 2 einen lotrechten Schnitt entlang der Linie 2-2 in Fig. 1; in Fig. 3 und 4 sind weitere Ausführungsformen des Sperrgliedes dargestellt.
  • Das Gehäuse 10 der Zentrifuge ist oben durch eine Trichterkappe 11 abgeschlossen. Die von dem inneren Rand 12 der Trichterkappe gebildete Einfüllöffnung 13 wird während des Betriebes der Zentrifuge durch den um die Achse 15 drehbaren Deckel 14 verschlossen. Am Deckel 14 ist ein Zapfen 16 vorgesehen, der durch die Öffnung 17 der Trichterkappe 11 in das Innere des Gehäuses hineinragt. Am inneren Rand 12 der Trichterkappe .sind zwei Ansätze 18 angeordnet, die zwischen sich einen Spalt 19 einschließen, in den der Zapfen 16 beim Öffnen des Deckels hineingreift. Unterhalb dieser in Fig. 2 in Draufsicht dargestellten Vorrichtung befindet sich .die elektrische Verriegelungseinrichtung, die aus einer Spule 21 und einem Kern 20 besteht, der das Verriegelungsglied bildet. Wird die Spule 21 erregt, so wird der Kern 20 in die in Fig. 1 dargestellte Lage gehoben und verhindert dadurch, daß der Zapfen 16 in den Spalt 19 greifen kann. Der Deckel kann daher nicht geöffnet werden. An der Trichterkappe ist ein Bimetallstreifen 23 angeordnet, dessen unteres abgewinkeltes Ende 24 im erwärmten Zustand unter den Kern 20 greift und so dessen Rückkehr in die entriegelte Stellung gleich nach dem Abschalten der Spannung verhindert. Die Lage des Bimetallgliedes im kalten Zustand ist gestrichelt angedeutet. Die der Erwärmung .des Bimetalls dienende Heizwendel 22 ist mit dem Spulenstrom in Serie geschaltet. Zwischen der Heizwendel 22 und dem inneren Rand 12 der Trichterkappe ist ein Reflektor 25 angeordnet, damit die Umgebung der Heizwendel nicht unzulässig erwärmt wird. Der Reflektor kann dabei mit der Trichterkappe aus einem Stück hergestellt werden, er kann aber auch nachträglich an der Trichterkappe oder einem anderen Halteglied befestigt werden.
  • Die Netzspannung wird über einen mehrpoligen Schalter 27 dem Antriebsmotor 28 der Schleudertrommel 29 zugeführt. Zur Spannungskontrolle ist eine am Deckel oder an anderen gut übersehbaren Stellen der Zentrifuge angeordnete Lampe 30 vorgesehen. Die Bremseinrichtung 31 wird durch den parallel zum Antriebsmotor 28 und zur Spule 21 der Verriegelungseinrichtung liegenden Elektromagneten 32 während des Laufes der Schleudertrommel gelüftet.
  • Wie in Fig. 3 und 4 dargestellt, kann das Bimetallglied auch als kalottenförmiger Bimetallschalter 26 ausgebildet sein, der so angeordnet wird, daß er im erwärmten Zustand unter den Kern 20 greift (Fig. 3). Man kann aber auch den kalottenförmigen Bimetallschalter im erwärmten Zustand an das Verriegelungsglied andrücken lassen (Fig. 4), so daß dadurch ein sofortiges Zurückfallen des Kerns 20 vermieden wird.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Zentrifuge, insbesondere Wäschezentrifuge, mit elektrisch betätigter Deckelverriegelung, die über ein Verzögerungsglied eine Zeitlang nach dem Abschalten des Antriebsmotors aufrechterhalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Verzögerungsglied spannungsunabhängig unmittelbar mechanisch die Deckelverriegelung eine Zeitlang nach dem Abschalten des Antriebsmotors sperrt.
  2. 2. Zentrifuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrglied als Bimetall, vorzugsweise in Kalottenform, ausgebildet ist.
  3. 3. Zentrifuge nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizung des Bimetall-Sperrgliedes durch den Motorstrom oder den Spulenstrom der Verriegelungseinrichtung erfolgt.
  4. 4. Zentrifuge nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizung des Bimetalls von einem Reflektor umgeben ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1029 747, 1051204.
DES64619A 1959-08-27 1959-08-27 Zentrifuge, insbesondere Waeschezentrifuge, mit elektrisch betaetigter Deckelverriegelung Pending DE1160372B (de)

Priority Applications (1)

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DES64619A DE1160372B (de) 1959-08-27 1959-08-27 Zentrifuge, insbesondere Waeschezentrifuge, mit elektrisch betaetigter Deckelverriegelung

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Publications (1)

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DE1160372B true DE1160372B (de) 1963-12-27

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ID=7497327

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DES64619A Pending DE1160372B (de) 1959-08-27 1959-08-27 Zentrifuge, insbesondere Waeschezentrifuge, mit elektrisch betaetigter Deckelverriegelung

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2461883A1 (fr) * 1979-07-14 1981-02-06 Truetzschler & Co Dispositif pour condamner un carter de protection de machine

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1029747B (de) 1955-01-21 1958-05-08 Hanning Robert Sicherheitseinrichtung an rotierenden Maschinen, wie Zentrifugen
DE1051204B (de) 1955-10-20 1959-02-19 Hanning Robert Schalt- und Verriegelungsgeraet fuer eine rotierende Maschine, wie Zentrifuge od. dgl., mit einem Klappdeckel

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