DE2329964A1 - Elektromechanische sicherheitsverriegelungseinrichtung - Google Patents
Elektromechanische sicherheitsverriegelungseinrichtungInfo
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Description
CONDUX-WERK 6451 wolfgang, den 5.6.1973
Herbert A. Merges KG
6451 Wolfgang Si/U
Elektromechanisch^ Sicherheitsverriegelungseinrichtung
Die Erfindung betrifft eine elektromechanisch^ Sicherheits·
verriegelungseinrichtung für eine zu öffnende Gehäusewand oder Tür von Maschinen mit umlaufenden Arbeitselementen,
durch deren Anwendung das Gehäuseteil erst geöffnet werden kann, wenn der Antriebsmotor der Maschine ausgeschaltet
ist und die umlaufenden Arbeitselemente der Maschine zum Stillstand gekommen sind.
Derartige elektromechanische Sicherheitsverriegelungseinrichtungen
sind aus den Deutschen Auslegeschriften 1 507 489 und 1 590 008 bekannt. Diesen beiden bekannten
Sicherheitsverriegelungseinrichtungen ist eigentümlich, dass zu ihrer Betätigung Schlüssel erforderlich sind.
Bei der Vorrichtung nach der DAS 1 507 489 handelt es sich um ein handradförmiges Gehäuseteil, das auf einen Gewindebolzen
des Maschinengehäuses aufschraubbar ist, und wobei in aufgeschraubtem Zustand des Handrades über ein Zylinderschloss,
das mit einer Schlüsselfalle ausgestattet ist, eine Verriegelung herbeigeführt werden kann. In verriegeltem
Zustand ist der Schlüssel abziehbar, und das Handrad kann leer durchgedreht werden. Zum Abnehmen des Handrades
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ist mittels des Schlüssels Kraftschluss zwischen dem Zylinderschloss
und dem Handrad herzustellen, so dass letzteres von dem Gewindebolzen abschraubbar ist. Die zu öffnende Tür
oder Gehäusewand ist in diesem Zustand freigegeben, und der Schlüssel kann nicht abgezogen werden, da die Schlüsselfalle
des Zyl^nderschlosses wirksam ist.
Mit dem gleichen Schlüssel kann ein Schaltschloss zum Einbzw. Ausschalten des Antriebsmotors der Maschine betätigt
werden. Da bei abgenommenem Handrad die Schlüsselfalle wirksam ist, kann der Antriebsmotor dann nicht eingeschaltet
werden.
Der Schlüssel kann auch erst dem Schaltschloss entnommen werden, wenn dieses in Aus-Stellung gebracht ist. Um die
Machlaufzeit der umlaufenden Elemente der zu sichernden Maschine zu überbrücken, ist der Gewindebolzen und/oder seine
Gewindesteigung»so ausgeführt, dass die Zeit, die zum Abschrauben des Handrades benötigt wird, in jedem Falle grosser ist
als die Nachlaufzeit der umlaufenden Maschinenelemente.
Die Sicherheitsverriegelungseinrichtung nach der DAS 1 590 008 betrifft einen Sicherheitsschalter zum Ingangsetzen
und Ausschalten des Antriebsmotors einer Maschine, dem Schlüssel zum Öffnen des Gehäuses erst nach Ablauf
eines Zeitschaltwerkes entnommen werden können» Das Zeitschaltwerk wird zwangsläufig durch das Einschalten des Motorschalters
aufgezogen und beginnt erst abzulaufen, nachdem der Motorschalter in Aus-Stellung gebracht ist.
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Diese beiden .bekannten Sicherheitsverriegelungseinrichtungen
machen An- bzw. Einbauten sowohl am Maschinengehäuse als auch am Schalter des dazugehörigen Antriebsmotors erforderlich.
Ausserdem müssen jeweils die Schließungen beider Schlösser gleich sein. Zwar lässt sich mit diesen Verriegelungen
ausreichende Sicherheit erreichen, jedoch ist ihre Anwendung arbeits— und kostenaufwendig.
ein weiterer Nachteil kann darin gesehen werden, dass die
Verwendung von Schlüsseln immer die Gefahr der Anwendung von Nachschlüsseln oder Schlüsseln, die zufällig die gleiche
Schließung haben, in sich birgt. Ausserdem ist in der Praxis die Aufbewahrung solcher Schlüssel nicht immer unproblematisch.
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine elektromechanische Sicherheitsverriegelungseinrichtung der genannten Art zu
schaffen, die weniger aufwendig im Hinblick auf ihren An- bzw. Einbau ist, und ferner sollen bei der neuen Sicherheitsverriegelungseinrichtung
Schlüssel entfallen, ohne dass die Gefahr besteht, dass die Maschine geöffnet werden kann, solange
noch Arbeitselemente im Umlauf sind.
Diese Aufgabe ist mit einer elektromechanischen Sicherheitsverriegelungs^inrichtung
der genannten Art gelöst, die gekennzeichnet ist durch einen in einer Riegelbolzenhülse verschiebbaren
Riegelbolzen, der mit einer Profilierung zum Ausheben und Verrasten mindestens einer in die Riegelbolzenhülse
einragenden Verriegelungsstange und eines Kontaktstiftes versehen ist, und ein Hebelsystem, das das Schließen eines
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elektrischen Kontaktes durch Einführen des Riegelbolzens in die Riegelbolzenhülse bewirkt, sowie einen Elektromagneten
zum Entriegeln des Riegelbolzens mittels des Hebelsystems, wobei der Elektromagnet stromlos ist, bis die umlaufenden
Arbeitselemente zum Stillstand gekommen sind.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist dem Elektromagneten ein einstellbares Zeitrelais vorgeschaltet, welc'hes
den Kontakt eines Betätigungsschalters für die Zuführung von elektrischem Strom zum Elektromagneten freigibt,
Eine derartige elektromechanische Sicherheitsverriegelungseinrichtung
ist verhältnismässig einfach an einer Arbeitsmaschine anzubringen· Vorzugsweise wird der Riegelbolzen
mit einer zu öffnenden Tür oder Gehäusewand verbunden. Die Riegelbolzenhülse ist gemeinsam mit dem Hebelsystem
und dem Elektromagneten auf einer verhältnismäßig steifen
Platte befestigt, die am Maschinengehäuse so angebracht ist, dass die Achse des Riegelbolzens mit derjenigen' der
Riegelbolzenhülse fluchtet. Alle Teile, außer dem Riegelbolzen (bei geöffnetem Gehäuse), finden in einem kleinen
Kasten Aufnahme.
Die Verriegelungsstange steht vor dem Einrasten in eine Aussparung des Riegelbolzens unter Federdruck. Zum Ausrasten
wird sie unter Überwindung der Kraft der Feder von einem Elektromagneten angezogen und damit der Riegelbolzen
freigegeben. Der Kontaktstift, auf den der Riegelbolzen
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ebenfalls einwirkt, spannt, wenn er beim Einführen dec
Rie jelbol^ens in die Riegelbolzenhülse an-jehoben wird,
eine Feder vor, die auf einen Schalthebel einwirkt. Dieser wird von einem Verriegelungshebel so lange festgehalten,
bis die Verriegelungsstange in den Riegelbolzen einrastet. In diesem lionent wird der Schalthebel freigegeben und betätigt
einen Schalter, der den Steuerstromkreis eines elektrischen Antriebsmotors schließt, so dass dieser in Gang ge
setzt werden kann.
ri-TCh Abschalten des Antriebsmotors erhält ein Zeitrelais
einen Impuls, dessen Schaltzeit manuell vorwählbar und so eingestellt ist, dass sie grosser ist als die nachlaufzeit
der umlaufenden elemente der Arbeitsmaschine, nachdem die
Schnltzeit des Zeitrelais abgelaufen und dessen Kontakt geschlossen ist, wird ein Schalter frei, über den der Elektromagnet
Strom erhält. Wenn der Elektromagnet unter Strom steht, sieht er eine Zugstange an, durch die der Riegelbol~en
über ein Hebelsystem freigegeben wird und aus der Riegelbolzenhülse herausgezogen und somit das Maschinengehäuse
geöffnet werden kann.
besondere Vorteil der elektromechanischen Sicherheitsverriegelungseinrichtung
besteht darin, dass sie ohne Veränderungen am Plotorschalter mit einfachen Mitteln an einem
riaschinengehäuse angebracht werden kann, wobei das Zeitrelais
so einstellbar ist, dass seine Schaltzeit mit Sicherheit grosser ist als die Nachlaufzeit umlaufender Arbeitselemente.
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Da keine Schlüssel erforderlich r.ind, können solche weder
verloren gehen noch unbefugt Schlüssel benutzt werden. Hin "Überlisten" der elektromechanischen Sicherheitsverriegelungseinrichtung
ist ausgeschlossen, da diese sich in einem geschlossenen Kasten befindet.
.-eitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines zeichnerisch dargestellten AusfUhrungsbeispiels.
Es zeigen:
Fig. 1 eine elektro-nechanische Sicherheitsverriegelungseinrichtung
bei geöffneter Maschine,
Fig. 2 die elektromechanische Sicherheitsverriegelungseinrichtung
gemäss Fig. 1 bei geschlossener Maschine, d.h. unter Betriebsbedingungen.
An einer zu öffnenden Gehäusetür einer Maschine mit einem umlaufenden Arbeitselement (nicht dargestellt) ist ein
Riegelbolzen 1 befestigt. Am ebenfalls nicht dargestellten Maschinengehäuse befindet sich eine Riegelbolzenhülse 2,
die an ihrer Rückseite verschlossen ist. Die Riegelbolsenhülse 2 und der Riegelbolzen 1 werden von der gleichen
Achse durchsetzt, so dass beim Öffnen und Schließen der Riegelbolzen 1 in die Riegelbolzenhülse 2 gleitet. Der
Riegelbolzen 1 ist mit einer Profilierung versehen, die aus einer Abflachung seines freien Endes und aus einer
daran anschliessenden Aussparung 14 gebildet ist. In die Aussparung 14 rastet das untere Ende einer Verriege-
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lungsstange 3 ein, das in die Riegelbolzenhülse 2 hineinragt. Hierbei hebt der Riegelbolzen 1 zunächst das freie
Ende der Verriegelungsstange 3 mit seinem abgeflachten Teil aus. Jenn der Riegelbolzen 1 in seine Endlage gebracht
ist, d.h. am Verschluss der Riegelbolzenhülse 2 anstößt, liegt die Aussparung 14 senkrecht unterhalb des freien
Endes der Verriegelungsstange 3, die unter dem Druck einer Feder 3a steht, so dass der Verrieqelungsvorgang schlagartig
eintritt. Hinter der Verriegelungsstange 3 ragt ein Schaltstift 4 in die Riegelbolzenhülse 2 ein. Jährend der
Riegelbolzen 1 sich seiner Endlage nähert, wird der Schaltstift 4 ausgehoben. Dabei erhält seine Feder 4a Spannung,
die sie auf den unteren freien Schenkel eines rechtwinklig gestalteten Schalthebels 11 weiterleitet.
Oer Schalthebel 11 ist in diesem Betriebszustand durch einen Verriegelungshebel 12 daran gehindert, dem Druck der
Feder 4a nachzugeben. Im gleichen Mo-nent, in dem die Verriegelungsstange
3 in die Aussparung 14 einspringt, wird durch das Absenken der Verriegelungsstange 3 der Verriegelungshebel 12 angehoben und damit der Schalthebel 11 freigegeben.
Dieser schnellt auf einen Schaltstift 15 eines Schalters
10 und betätigt diesen. Dabei führt er eine Drehbewegung um einen Drehpunkt 9 aus.
Der Verriegelungshebel 12 und ein Zugstangenhebel 13 sind gelenkig an der Verriegelungsstange 3 angelenkt. Bei Axialbewegungen
der Verriegelungsstangi 3 führen dadurch der Verriegelungshebel 12 und der Zugstangenhebel 13 um die Drehpunkte
7 und 8 Drehbewegungen aus.
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Verriegelun^stangenfeder 3a hat ein oberes feststehendes
..riderlager 16. Ein Widerlager 17 für die Feder 4a ist
mit den Schaltstift 4 fest verbunden. Der Schaltstift 4
durchdringt einen kürzeren freien Schenkel des Schalthebels und ist axial beweglich. In der in Fig. 1 gezeigten Stellung
sind die Federn 3a und 4a drucklos.
Durch Betätigen des Schalters 10 ist der Steuerstromkreis einer nicht dargestellten elektrischen Schaltung zum Ingangsetzen
der ebenfalls nicht dargestellten Maschine schließ- und unterbrechbar.
Der Schaltstift 15 des Schalters 10 ist ebenfalls federbelastet und wird, sofern kein Gegendruck durch den Schalthebel
14 vorhanden ist, der starker ist nls die Kraft der
Feder des Schaltstiftes 15, von dieser in Aus-Stellung gebracht
bzw. gehalten.
Bei geschlossenem Steuerstromkreis ist es möglich, einen
nicht gezeigten Antriebsmotor für die ebenfalls nicht dargestellte
Maschine einzuschalten. "Jird dieser Antriebsmotor abgeschaltet, so bekommt ein nicht dargestelltes Zeitrelais
einen Impuls. Nach Ablauf der manuell vorwählbaren Schalt^eit dieses Relais schließt sich dessen Kontakt.
Damit wird ein nicht dargestellter, vor. Hand betätigbarer
Schalter frei, über den ein Elektromagnet 5 mit Spannung versorgt wird.
Geht man von der in Fig. 2 gezeigten Eetriebsstallung aus
und :ribt Strom auf den Elektromagneten :, so r:ioht "Jicsc-r
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die Zugstange 6 an und senkt sie ab. Dadurch wird auf den
l'uqstangenhebel 13, der um den Drehpunkt 7 schwenkbar ist,
eine Kraft eingeleitet und als Hubkraft auf die Verriegelungnstange
3 übertragen, und diese unter Überwindung des Drucker, der Feder 3a dadurch so weit angehoben, dass sie
den Riegelbolzen 1 freigibt, so dass er aus der Riegelbolzenhülse 2 herausgezogen werden kann, um das nicht dargestellte
Maschinengehäuse zu öffnen.
Die vorgewählte Schaltzeit des Relais ist so einzustellen, dass sie grosser ist als die Nachlaufzeit des Rotors bei
stromlos gewordenem Antriebsmotor der Maschine. Es kann demgemäss das Zeitrelais für unterschiedliche Nachlaufzeiten,
und damit eine Vielzahl von Maschinen, eingestellt werden.
Die gesamte elektromechanische Sicherheitsverriegelungseinrichtung
ist räumlich klein gebaut und findet in einem Kasten mit einer verhältnismässig steifen Rückwand Aufnahme,
an der die Einzelteile befestigt bzw. drehbar angelenkt sind. Auch die Riegelbolzenhülse 2 ist mit dieser Rückwand
fest verbunden.
Da die Verriegelungsstange 3 bei geöffneter Maschine tiefer in die Riegelbolzenhülse 2 hineinragt als der Schaltstift 4,
und dieser verhältnismässig dicht hinter der Verriegelungs-, stange 3 angeordnet ist, ist es nicht möglich, mit einem
Schraubenzieher oder dergleichen Werkzeug einen Druck auf den Schaltstift 4 auszuüben, um den Schalter zu betätigen,
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ohne dass zuvor die Verriegelungsstange 3 angehoben werden würde. In diesem Fall jedoch würde sich der Verriegelungshebel 12 senken und den Schalthebel 11 blockieren.
Durch das unterschiedlich tiefe Einragen der Verriegelungsstange 3 und des Schaltstiftes 4 in die Riegelbolzenhülse 2
und die Formgebung d^er in die Riegelbolsenhülse 2 einragen—
den Partien dieser Teile ist es nur möglich, die elektromechanische
Sicherheitsverriegelung mittels des Riegelbolzens 1 zu betätigen. Dieser ist jedoch fest mit einem offenbaren
Teil des Maschinengehäuses verbunden, so dass irgendwelche Manipulationen an der elektromechanischen Sicherheitsverriegelungseinrichtung,
die bei geöffnetem Ilaschinengehäuse zu einem Ingangsetzen des Antriebsmotors der Maschine führen
könnten, ausgeschlossen sind.
Die neue Sicherheitsverriegelungseinrichtung hat im Hinblick auf derartige bekannte Einrichtungen den Vorzug, zu ihrer Betätigung
keiner Schlüssel zu bedürfen. Damit entfallen die Gefahren, die sich sonst bei unbefugtem Besitz von Zweitschlüsseln
ergaben, sowie der Aufwand der sorgfältigen Aufbewahrung der Schlüssel, die sich in der Praxis häufig problematisch
gestaltete.
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Claims (2)
1)J Elektromcchanische Sicherheitsverrieqelunqseinrichtung für
eine zu öffnende Gehäusewand oder Tür von Maschinen mit umlaufenden Arbeitselementen, durch deren Anwendunq ein Gehäuseteil
erst geöffnet werden kann, wenn der Antriebsmotor der Maschine ausgeschaltet ist und die umlaufenden Arbeitselemente der Maschine zürn Stillstand gekommen sind, gekennzeichnet durch einen in einer Riegelbolzenhülse
(2) verschiebbaren Riegelbolzen (1), der mit einer Profilierung zum Ausheben und Verrasten mindestens
einer in die Riegelbolzenhülse (2) einragenden Verriegelungsstange (3) und eines Kontaktstiftes (4) versehen ist, und
ein Hebel system, das das Schließen eines elektrischen Kontaktes durch Einführen des Riegelbolzens (1) in die Riegelbolzenhülse
(2) bewirkt, sowie einen Elektromagneten (5) zum Entriegeln des Riegelbolzens (1) mittels des Hebelsystems,
wobei der Elektromagnet (5) stromlos ist, bis die umlaufenden Arbeitselemente zum Stillstand gekommen sind.
2) Elektro.aechariische Sicherheitsverriegelungseinrichtung nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet ,
dass dem Elektromagneten (5) ein einstellbares Zeitrelais vorgeschaltet ist, welches den Kontakt eines Hetätigungsschalters
für die Zuführung von elektrischem Strom zum Elektromagneten (5) freigibt.
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