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DE1160272B - Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Beizen von Baendern - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Beizen von Baendern

Info

Publication number
DE1160272B
DE1160272B DEF27231A DEF0027231A DE1160272B DE 1160272 B DE1160272 B DE 1160272B DE F27231 A DEF27231 A DE F27231A DE F0027231 A DEF0027231 A DE F0027231A DE 1160272 B DE1160272 B DE 1160272B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pickling
tape
acid
strips
sprayed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF27231A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Froehling
Herbert Scholz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEF27231A priority Critical patent/DE1160272B/de
Publication of DE1160272B publication Critical patent/DE1160272B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C47/00Winding-up, coiling or winding-off metal wire, metal band or other flexible metal material characterised by features relevant to metal processing only
    • B21C47/26Special arrangements with regard to simultaneous or subsequent treatment of the material
    • B21C47/265"helicofil" systems
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23GCLEANING OR DE-GREASING OF METALLIC MATERIAL BY CHEMICAL METHODS OTHER THAN ELECTROLYSIS
    • C23G3/00Apparatus for cleaning or pickling metallic material
    • C23G3/02Apparatus for cleaning or pickling metallic material for cleaning wires, strips, filaments continuously
    • C23G3/023Apparatus for cleaning or pickling metallic material for cleaning wires, strips, filaments continuously by spraying

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Cleaning And De-Greasing Of Metallic Materials By Chemical Methods (AREA)

Description

INTERNAT. KL. C 23 g
DEUTSCHES
PATENTAMT
F27231VIb/48d2
ANMELDETAG: 10. DEZEMBER 1958
BEKANNTMACHUNG DER ANMELDUNG UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 27. DEZEMBER 1963
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum kontinuierlichen Beizen von Bandmaterial, wobei das Band mit Säure angespritzt wird, und auf Vorrichtungen zum Ausführen dieses Verfahrens.
Bekannte Vorrichtungen zum Beizen von Bändern S sehen vor, das Band gerade, schlingenförmig oder schraubenlinienförmig durch einen mit Säure gefüllten Bottich hindurchzuführen, wobei das Band auf diesem Wege mit der Säure in Berührung kommt und gebeizt wird. Bei dem geradlinigen oder dem schlingenförmigen Durchlauf ist es notwendig, die Beizbottiche entsprechend lang zu machen, um das Band über eine längere Zeit dem Einfluß der Säure auszusetzen. Außerdem ist beim Verarbeiten von Bändern verschiedener Breiten keine Möglichkeit vorgesehen, die Beizflüssigkeit in jedem Falle vollständig auszunutzen. Vielmehr wird beim Verarbeiten schmaler Bänder ein beträchtlicher Teil der Beizflüssigkeit neben dem Band vorbeigespritzt. Bei horizontaler Bandführung bilden sich ferner auf der Bandoberfläche Säurelachen, wodurch die Säure verschieden stark wirkt und auf dem Band Beizflecken hinterläßt.
Eine Ausführungsform der ebenfalls bekannten Durchlaufbeize, bei der das Band schraubenlinienförmig durch einen mit Säure gefüllten Bottich geführt wird, hat den Nachteil, daß die zur Bildung der Wendel notwendigen Führungselemente, wie Rollen oder Führungsleisten, ebenso wie das Band dem direkten Einfluß der Säure ausgesetzt sind, wodurch diese Teile nur eine begrenzte Lebensdauer haben.
Eine andere Ausführungsform der Durchlaufbeize für Metallbänder besitzt einen das Beizbad enthaltenden Bottich, durch den das Band schraubenlinienförmig geführt und an einer oberhalb des Bottichs befindlichen Welle aufgehängt ist. Jede Bandwindung taucht nur etwa zu zwei Dritteln in das Bad ein, wodurch sich der Nachteil ergibt, daß der Bottich entsprechend länger sein muß. Eine weitere Verlängerung des Bottichs ergibt sich dadurch, daß die Steigung der Bandwendel durch Führungsstäbe bestimmt wird, welche zwischen den einzelnen Bandwindungen quer über dem Bottich angeordnet sind und deren Abstand voneinander stufenweise verändert werden kann. Hierdurch kann man zwar die Steigung der Bandwendel verändern und Bänder verschiedener Breite in derselben Vorrichtung beizen, jedoch sind keine beliebigen Steigungen in Abhängigkeit von der Bandbreite zu erreichen. Deshalb kann bei dieser Beizvorrichtung nur bei gewissen Bandbreiten die Gesamtlänge des Beizbehälters mit optimaler Wirtschaftlichkeit ausgenutzt werden. Zwischen den einzelnen Bandwindungen verbleibt aber in jedem Falle Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Beizen von Bändern
Anmelder:
Josef Fröhling,
Weidenau/Sieg, Hindenburgstr. 53,
und Herbert Scholz, Düsseldorf, Unterrather Str. 185
Josef Fröhling, Weidenau/Sieg, und Herbert Scholz, Düsseldorf, sind als Erfinder genannt worden
ein Zwischenraum. Auch können die Kanten der Metallbänder durch die dauernde Berührung mit den Führungsstäben beschädigt werden.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die Nachteile der bekannten Verfahren und Vorrichtungen zu vermeiden und die Möglichkeit zu schaffen, Metallbänder unter bestmöglicher Ausnutzung der Beizflüssigkeit zu beizen, um sie von Zunder oder sonstigen Oberflächenverunreinigungen zu befreien. Dabei sollen diese Vorteile unabhängig von der Breite des verarbeiteten Metallbandes erzielt werden können.
Deshalb wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, das Band in einer oder mehreren gleichgerichteten und/oder gegenläufigen, schraubenlinienförmigen Windungen über Biegerollen durch den Beizraum zu führen und es in diesem allseitig mit Beizflüssigkeit zu besprühen. Hierdurch ist es möglich, das Band auf seinem gesamten Weg durch den Beizraum gleichmäßig mit der Beizflüssigkeit in Berührung zu bringen und diesen Weg auf kleinstmöglichen Raum zusammenzudrängen.
Bei der praktischen Anwendung dieses Verfahrens soll beispielsweise eine Vorrichtung verwendet werden, welche zum Ein- und Ausführen des Bandes in den zum allseitigen Besprühen des Bandes Spritzvorrichtungen enthaltenden Beizraum hinein bzw. aus diesem heraus mit einer Führungswelle zusammenwirkende Führungsrollen aufweisen, von denen wenigstens eine gegenüber der Achsrichtung der Füh-
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rungswelle derart neigbar ist, daß beliebig veränderbare Steigungen des schraubenlinienförmig gewundenen Bandes einstellbar sind. Es lassen sich also Bänder verschiedenster Breiten mit gleich gutem Wirkungsgrad behändem. Die Führungsrollen lenken das Band in die zum Führen durch den Beizraum erforderliche Bahn um, und jeweils eine von ihnen bestimmt dabei die Krümmung des Bandes in den Wendern innerhalb des Beizraumes. Diese verstellbare Rolle wird von Lagern abgestützt, welche schräg zur Achsrichtung der Führungswelle verstellbar sind.
Durch den Beizraum kann das Band in gegenläufigen Windungen um zwei zentral in den ententsprechenden Wendeln angeordnete Spritzvorrichtungen geführt sein. Ebenso ist es aber möglich, innerhalb und außerhalb des lediglich in gleichgerichteten Windungen verlaufenden Bandes Spritzvorrichtungen anzuordnen. Auf jeden Fall wird durch diese Vorrichtungen mit einfachen Mitteln eine bestmögliche Ausnutzung der aufgespritzten Beizflüssigkeit erzielt und vermieden, daß die zum Bilden der Bandwendel notwendigen Maschinenelemente dem direkten Einfluß der Säure ausgesetzt sind. Außerdem ist es nicht notwendig, das Band durch einen mit Säure gefüllten Bottich hindurchzuführen.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Beizvorrichtung schematisch dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine schaubildliche Ansicht, Fig. 2 eine Ansicht des Bandeinlaufendes, Fig. 3 eine Einzelheit aus Abb. 2, Fig. 4 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 2, wobei das Gehäuse der Beizvorrichtung zu erkennen ist, Fig. 5 eine Ansicht des Bandaustrittsendes und Fig. 6 eine schaubildliche Ansicht einer abgewandelten Ausführungsform.
Das einlaufende Band wird durch die zueinander verschiebbaren und einstellbaren Rollen 1, 2 und 3 aus der geraden Einlaufrichtung abgebogen und in eine kreisförmige Bewegungsrichtung gebracht. Die Achse der Rolle 3 ist in bezug auf die Parallelität zu den Rollen 1 und 2 schwenkbar, so daß dem Band außer der kreisförmigen Bewegungsrichtung gleichzeitig eine schraubenlinienförmige Bewegungsrichtung zugeteilt wird. Fig. 3 zeigt im Prinzip die Schrägstellung der Rolle 3. Die Lager 6 und 7 dieser Rolle sind schräggestellt.
Danach läuft das Band schraubenlinienförmig um eine oder mehrere zentral oder auch einseitig angeordnete Säurespritzdüsen 8 und wird von innen mit Säure bespritzt. Außerhalb des schraubenlinienförmig verlaufenden Bandes sind weitere Säurespritzeinrichtungen 9 und 10 vorgesehen, welche die äußere Oberfläche des Bandes bespritzen, wodurch eine reichliche Säuremenge dem Band zugeteilt werden kann. Die Anzahl der Säurespritzeinrichtungen außen und innen ist nicht begrenzt und kann der Intensität des notwendigen Beizvorganges angepaßt werden.
Die bei dem Spritzvorgang auftretenden Säuredämpfe sollen gemäß Fig. 4 durch die Haube 11 innerhalb der Beize zurückgehalten werden, wobei sich die ablaufende Säure in der unteren Wanne 12 sammelt und von hieraus der weiteren Verwendung zugeführt werden kann.
Am Austrittsende der Vorrichtung wird das Band den Rollen 1, 4 und 5, welche wie die Rollen 1, 2 und 3 zueinander verschiebbar und einstellbar angeordnet sind, von der schraubenlinienförmigen wieder in eine geradlinige Bewegungsrichtung gebracht.
In einer nachfolgenden Spüleinrichtung, beispielsweise nach dem Prinzip der beschriebenen Beize, kann die dem Band anhaftende Säure abgespült werden, wonach das Band der weiteren Verwendung zugeführt oder aufgewickelt wird.
Eine andere Art der Bandführung zeigt Fig. 6. Das Band wird über die Führungsrollen 13 und 14 schraubenlinienförmig um einen Spritzdüsensatz 15 herumgeführt, wobei die innere Seite des Bandes mit Säure angespritzt wird. Danach läuft das Band in einer entgegengesetzt gerichteten Wendel um einen zweiten Spritzdüsensatz16, wobei die andere Seite des Bandes mit Säure angespritzt und dadurch entzundert wird. Über die Führungsrollen 17 und 18 verläßt das Band die zweite Wendel. Die gezeichnete Art der vertikalen Anordnung sieht bei einer horizontalen Anordnung der Spritzdüsen sinngemäß die gleiche Art der Umführung vor.
Die Erfindung schlägt eine Beizanlage für Bänder vor, deren Vorteil vor allem in der kleinen Baulänge der Beizanlage besteht, wobei die zur Führung des Bandes erforderlichen Maschinenelemente, wie Rollen usw., nicht direkt im Säurebad laufen.

Claims (4)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Verfahren zum kontinuierlichen Beizen von Bändern mittels aufgespritzter Beizflüssigkeit, da durch gekennzeichnet, daß das Band in einer oder mehreren gleichgerichteten und/oder gegenläufigen, schraubenlinienförmigen Windungen über Biegerollen durch den Beizraum geführt und in diesem allseitig mit Beizflüssigkeit besprüht wird.
2. Vorrichtung zum Ausführen des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ein- und Ausführen des Bandes in den — zum allseitigen Besprühen des Bandes Spritzvorrichtungen (8, 9, 10, 15, 16) enthaltenden — Beizraum hinein bzw. aus ihm heraus mit einer Führungswelle (1 bzw. 14 und 18) zusammenwirkende Führungsrollen (2, 3, 4, S, 13, 17) vorgesehen sind, von denen eine (3, 13, 17) gegenüber der Achsrichtung der Führungswelle derart neigbar ist, daß beliebig veränderbare Steigungen des schraubenlinienförmig gewundenen Bandes einstellbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das in gegenläufigen Windungen verlaufende Band um zwei zentral angeordnete Spritzvorrichtungen (15,16) geführt ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb und außerhalb des lediglich in gleichgerichteten Windungen verlaufenden Bandes Spritzvorrichtungen (8, 9, 10) angeordnet sind.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 810 095; britische Patentschrift Nr. 531 685.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 309 770/444 12.63
DEF27231A 1958-12-10 1958-12-10 Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Beizen von Baendern Pending DE1160272B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1258705B (de) * 1965-02-12 1968-01-11 Roechlingsche Eisen & Stahl Beizvorrichtung fuer warmgewalzte Baender oder Draehte aus Stahl

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB531685A (en) * 1939-06-23 1941-01-09 Curran Brothers Ltd Improvements in or relating to metal pickling
DE810095C (de) * 1948-07-07 1951-08-06 Meusienne Const Mec Verfahren und Vorrichtung zur fortlaufenden Foerderung eines biegsamen Bandes aus festem Werkstoff, z. B. Metall, durch ein Bad oder eine Kammer

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