DE1159315B - Mit Einschnitten versehene Tarnflecke - Google Patents
Mit Einschnitten versehene TarnfleckeInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41H—ARMOUR; ARMOURED TURRETS; ARMOURED OR ARMED VEHICLES; MEANS OF ATTACK OR DEFENCE, e.g. CAMOUFLAGE, IN GENERAL
- F41H3/00—Camouflage, i.e. means or methods for concealment or disguise
- F41H3/02—Flexible, e.g. fabric covers, e.g. screens, nets characterised by their material or structure
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Knitting Of Fabric (AREA)
Description
INTERNAT. KL. F 07 j
DEUTSCHES
PATENTAMT
O7567Ic/72g
ANMELDETAG: 8. AUGUST 1960
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 12. DEZEMBER 1963
AUSLEGESCHRIFT: 12. DEZEMBER 1963
Die Erfindung bezieht sich auf die Gestaltung von Tarnflecken, die aus den verschiedensten Textilien
wie Geweben, Gewirken, Folien, trägerlosen oder beschichteten Geweben u. dgl. bestehen. Solche Tarnflecke
hat man bereits mit gekrümmten, ineinandergreifenden Einschnitten versehen, durch Strecken
wellig geformt und auf Trägernetze von Tarnnetzen sowie auf Tarnumhänge aufgebracht oder für andere
Tarnzwecke verwendet.
Um ohne Minderung der Tarnwirkung eine mögliehst gute Deckfähigkeit zu erzielen, ist im Hauptpatent
vorgeschlagen worden, in die gegebenenfalls streifen- oder bandförmigen Tarnflecke unregelmäßig
verteilte Gruppen von zwei, drei, vier und/oder mehr in geringem Abstand etwa parallel zueinander angeordneten
gekrümmten Schnittlinien mit unregelmäßig und/oder regelmäßig gestaffelten Anfängen und
Enden einzubringen, und zwar derart, daß die Anfänge und Enden der Schnittlinien nur in beschränkter
Anzahl und über begrenzte Strecken in das Bogeninnere anderer Einschnitte zielen. Allerdings können
aus Kunststoffolien und beschichteten Geweben bestehende Tarnflecke nach dem Hauptpatent unter
bestimmten technischen, taktischen und landschaftlichen Bedingungen ihre Tarneigenschaften teilweise
verlieren. Die eben erwähnten Materialien reflektieren unter Umständen das auf sie auftreffende Licht
in gewissem Umfange, auch wenn man sie oberflächlich durch Riefelungen, Satinieren und Einpressungen
aufrauht. Die Schnittführung nach dem Hauptpatent und die durch das Strecken erzielte unregelmäßige
Welligkeit und die zahlreichen regellosen Schattenöffnungen heben die eben erwähnte Lichtreflexion
nicht völlig auf, und der geringe noch vorhandene Lichtschein setzt die Tarnung gegen feindliehe
Aufklärung doch etwas herab.
Es empfiehlt sich daher, für die Tarnflecke nach dem Hauptpatent klein- und feinmaschige Gewebe
oder Gewirke aus pflanzlichen, tierischen und synthetischen Fasern oder aus Gemischen dieser Fasern,
vorzugsweise feine Gardinengewebe und -gewirke zu verwenden, da diese Materialien völlig reflexionsfrei
sind und zusätzlich den Vorteil geringen Gewichtes aufweisen. Nun sind die vorerwähnten Gewebe und
Gewirke großer Feinheit und vor allem die gardinenartigen Stoffe sehr leicht und sehr durchsichtig.
Infolgedessen setzt das Anbringen einer großen Zahl von nahe beieinander angeordneten Einschnitten die
tarnende Deckfähigkeit sowie die Verschleißfestigkeit stark herab.
Um diesen bei Verwendung von klein- und feinmaschigen Geweben und Gewirken auftretenden
Mit Einschnitten versehene Tarnflecke
Zusatz zürn Patent 1147 145
Anmelder:
Oberndorfer Gardinen-
und Spitzen-Webereien G.m.b.H.,
Oberndorf/Neckar
Robert Wilcke, Oberndorf/Neckar-Lindenhof,
und Benno Scharbert, Oberndorf/Neckar,
sind als Erfinder genannt worden
Nachteil zu beseitigen, sind die aus diesen Stoffen bestehenden Tarnflecke mit Einschnittgruppen versehen,
die gemäß vorliegender Weiterbildung der Erfindung nach dem Hauptpatent nur je zwei in relativ
weitem Abstand voneinander etwa parallel zueinander verlaufende Schnittlinien aufweisen. Die Abstände
zwischen den parallelen Schnittlinien sind je nach der verwendeten Stoffart mehr oder weniger groß.
Sie betragen beispielsweise bei Gardinenstoffen etwa 6 bis 20 mm. Die fein- oder kleinmaschigen Gewebe
und Gewirke können naturgemäß bei dem Auseinanderziehen der Flecke leicht beschädigt werden,
abgesehen davon, daß hierdurch zu große Öffnungen entstehen können. Um überhöhte Beanspruchungen
zu vermeiden und die Lebensdauer der Tarnflecke nach vorliegender Erfindung zu erhöhen, werden sie
zweckmäßig in an sich bekannter Weise beim Aufbringen auf die Trägernetze zusammengeschoben.
Dabei ergibt sich zusätzlich zu der auch hierbei auftretenden unregelmäßig körperlichen Gestalt ein welliges
Aufbauschen, das die körperliche Tarnwirkung steigert.
Die Merkmale des Unteranspruchs sollen Schutz nur im Zusammenhang mit dem Hauptanspruch genießen.
Claims (2)
1. Aus Geweben, Gewirken bestehende, gegebenenfalls streifen- oder bandförmige Tarnflecke
mit unregelmäßig verteilten Gruppen von
309 768/32
mehreren etwa parallel zueinander angeordneten gekrümmten Einschnitten, deren Anfänge und
Enden regelmäßig und/oder regelmäßig derart gestaffelt sind, daß sie nur in beschränkter Anzahl
und über begrenzte Strecken in das Bogeninnere anderer Einschnitte zielen, nach Patent
1147 145, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von klein- oder feinmaschigen Geweben
die Einschnittgruppen nur je zwei in relativ weitem Abstand voneinander etwa parallel zueinander
verlaufende Schnittlinien aufweisen.
2. Tarnflecke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine durch zusätzliches an
sich bekanntes Zusammenschieben beim Aufbringen erzielte, der Erhöhung der Haltbarkeit und
der körperlichen Wirkung dienende wellig-bauschige Oberfläche aufweisen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 035 529;
deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1 756 655,
778 159.
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 035 529;
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© 309 768/32 12.63
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO7567A DE1159315B (de) | 1960-01-29 | 1960-08-08 | Mit Einschnitten versehene Tarnflecke |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO7215A DE1147145B (de) | 1960-01-29 | 1960-01-29 | Mit Einschnitten versehene Tarnflecke |
| DEO7567A DE1159315B (de) | 1960-01-29 | 1960-08-08 | Mit Einschnitten versehene Tarnflecke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1159315B true DE1159315B (de) | 1963-12-12 |
Family
ID=25989335
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEO7567A Pending DE1159315B (de) | 1960-01-29 | 1960-08-08 | Mit Einschnitten versehene Tarnflecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1159315B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1756655U (de) * | 1957-05-20 | 1957-11-21 | Rudolf Baumann G M B H | Tarnnetz. |
| DE1035529B (de) * | 1957-01-18 | 1958-07-31 | Rudolf Baumann G M B H | Tarnnetz |
| DE1778159U (de) * | 1958-07-12 | 1958-11-20 | Albert Markmann & Co | Tarnbehang. |
-
1960
- 1960-08-08 DE DEO7567A patent/DE1159315B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1035529B (de) * | 1957-01-18 | 1958-07-31 | Rudolf Baumann G M B H | Tarnnetz |
| DE1756655U (de) * | 1957-05-20 | 1957-11-21 | Rudolf Baumann G M B H | Tarnnetz. |
| DE1778159U (de) * | 1958-07-12 | 1958-11-20 | Albert Markmann & Co | Tarnbehang. |
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