DE1159295B - Hydraulisch zu betaetigende Greifervorrichtung fuer den zusaetzlichen Anbau an Fahrzeugraeder, insbesondere solche von landwirtschaftlichen Zugmaschinen - Google Patents
Hydraulisch zu betaetigende Greifervorrichtung fuer den zusaetzlichen Anbau an Fahrzeugraeder, insbesondere solche von landwirtschaftlichen ZugmaschinenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
- B60B15/00—Wheels or wheel attachments designed for increasing traction
- B60B15/26—Auxiliary wheels or rings with traction-increasing surface attachable to the main wheel body
- B60B15/263—Traction increasing surface being located axially beside tyre
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- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
- B60B15/00—Wheels or wheel attachments designed for increasing traction
- B60B15/26—Auxiliary wheels or rings with traction-increasing surface attachable to the main wheel body
- B60B15/266—Traction increasing surface being located radially outside tyre circumferential surface
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Description
- Hydraulisch zu betätigende Greifervorrichtung für den zusätzlichen Anbeau an Fahrzeugräder, insbesondere solche von landwirtschaftlichen Zugmaschinen Die Erfindung betrifft eine hydraulisch zu betätigende Greifervorrichtung für den zusätzlichen Anbau an Fahrzeugräder, insbesondere solche von landwirtschaftlichen Zugmaschinen, mit mehreren Greiferarmen, die für eine gemeinsame Bewegung miteinander mechanisch gekoppelt und durch hydraulische Druckzylinder in einer zur Radebene parallelen Ebene ausfahrbar sind.
- Es ist eine Greifervorrichtung der vorstehenden Art bekannt, bei der die hydraulische Verstellung der Greiferarme jedoch nicht während der Fahrt erfolgen kann. Vielmehr muß hierfür im Stand eine besondere Pumpe angeschlossen werden. Damit ist eine schnelle und unmittelbare Einstellung auf die jeweilige Bodenbeschaffenheit nicht möglich.
- Bei einer anderen bekannten Greifervorrichtung können mehrere miteinander hydraulisch verbundene Greiferarme durch einen von einem Konusring mechanisch betätigten hydraulischen Druckzylinder während der Fahrt verstellt werden. Diese Vorrichtung ist aber nicht zum -zusätzlichen Anbau bestimmt. Außerdem besteht ein hydraulischer Ausgleich zwischen den einzelnen Armen, so daß alle Arme zugleich nicht in einer bestimmten Zwischenstellung fixiert werden können. Nach demselben Prinzip und mit demselben Nachteil arbeitet eine andere bekannte Greifervorrichtung, bei der lediglich die mechanische Betätigung durch eine hydraulische ersetzt wurde.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu beseitigen und eine hydraulische Greifervorrichtung für Fahrzeuge und Traktoren zu schaffen, die es sowohl ermöglicht, die Greiferarme dieser Vorrichtung vom Inneren des Fahrzeuges aus während der Fahrt auf jede gewünschte Eingriffstiefe einzustellen und in dieser Stellung festzuhalten, als auch die Greifervorrichtung außerdem zusätzlich seitlich an den Radkörpern anzubringen.
- Dabei wird von dem Gedanken ausgegangen, zur Greiferbetätigung während der Fahrt die hydraulischen Druckzylinder über ein Steuerventil mit einer im Fahrzeug bereits vorhandenen Druckmittelpumpe, z. B. der Schmierölpumpe des Antriebsmotors, zu verbinden.
- Demzufolge besteht die Erfindung darin, daß mit dem Fahrzeugrad von außen eine die Greifervorrichtung einschließlich der Druckzylinder tragende Grundplatte lösbar befestigt und durch einen Achsstumpf gegenüber der Radachse zentriert ist, wobei vom Achsstumpf aus die Druckmittelleitungen brückenartig über das Rad und die Greifervorrichtung hinweggeführt und über ein Steuerventil an eine im Fahr-zeug bereits vorhandene Pumpe angeschlossen ist. Der Vorteil der Erfindung besteht vor allem in der Möglichkeit, die Greifervorrichtung bei jeder Situation ohne Eingriff von außen vom Inneren des Fahrzeuges während der - Fahrt zu betätigen und in jede gewünschte Stellung zu bringen, wodurch Sicherheit und Wirtschaftlichkeit gewährleistet sind. Jeder Schlepper od. dgl. kann noch nachträglich durch Einbau der erfindungsgemäß ausgestatteten Greifervorrichtung verbessert werden. Das Heranführen der Leitungen von außen durch ihre brückenartige Überführung erspart einen Eingriff z. B. durch nachträgliche Bohrungen in die Achse oder das Achsgehäuse, was wegen der hierfür verwendeten harten bzw. gehärteten Materialien besonders für kleinere Werkstätten auf dem Land erhebliche Schwierigkeiten bereiten würde.
- Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
- Die Erfindung zeigt Greiferarme, welche an einem Nabenstück angelenkt sind, am äußeren Umfang werden sie durch Führungen geführt. Das Ganze ist auf einer Grundplatte montiert und durch Schrauben mit dem Rad verbunden. Das Nabenstück ist auf der starren Achse drehbar gelagert. Die beiden Zylinder sind durch Zapfen am Umfang der Vorrichtung drehbar gelagert. Die Schubstangen sind an dem drehbaren Nabenstück angelenkt. Die Ölzufuhr oder -abfuhr zu den öldruckzylindern wird über ein Steuerventil geregelt und somit die Stellung der Greiferarme bestimmt. Wie die Erfindung im einzelnen ausgeführt werden kann, zeigt mit den für sie wesentlichen Teilen das Ausführungsbeispiel der Zeichnung, und zwar Fig.1 eine Ansicht mit der an das Traktorrad montierten Greifervorrichtung mit eingezogenen Greiferarmen, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1 mit Steuerventil, Fig. 3 die Greifervorrichtung in Ansicht mit den Greiferarmen in ausgefahrenem Zustand.
- Fig. 1 bis 3 zeigt gemäß der Erfindung einen an das Traktorrad montierten Greiferkörper. In Fig. 1 liegen die Greiferarme innerhalb des Umfangs der eigentlichen Traktorbereifung 1 in eingezogenem Zustand. Eine ringförmige Grundplatte 2 ist durch Verbindungsschrauben, z. B. Stehbolzen 3, mit dem Traktorrad mit Hilfe der Zentrierung (Achse 4) fest verbunden. Die Achse 4 ist mit der Grundplatte 2 fest verschraubt. Auf der Achse 4 ist ein Nabenstück 5 drehbar gelagert, an dessen Umfang mittels Bolzen 6 die Greiferarme 7 angelenkt sind, deren äußere Enden in Führungen 8, welche mit der Grundplatte 2 verschraubt sind, geführt werden. Am Ende sind die Greiferarme 7 mit Greiferschaufeln 9 versehen, die nicht auf diese Ausführungsform beschränkt sind.
- An den Führungen 8 sind gegenüberliegende ÖI-druckzylinder 10 mit Bolzen 10' gelagert und ihre Schubstangen 11 an dem drehbaren Nabenteil 5 mittels geschraubten Flacheisenlaschen 12 angelenkt. Zu den öldruckzylindern führen in sich bewegliche Hochdruckschläuche 13 und 14 mit Anschlüssen zur Achse 4. Vom Zapfen 17 führen Zuleitungen 34 und 35 zum Steuerventil 36. Diese werden zum Schutz durch ein U-Eisen 36' geführt. Letzteres ist mit dem Zapfen 17 mit einer Schraubenverbindung 38 befestigt und führt außerhalb der Greifervorrichtung über das Traktorrad 1 bzw. über den Kotflügel 37, an welchem das U-Eisen 36' befestigt ist. Die Ölleitungen 34 und 35 sind an das Steuerventil 36 angeschlossen und führen zu den Steuerkanälen.
- Das Steuerventil 36 (Fig.2) besteht aus, einem Schieber 38 mit den Steuerrillen 381, 382 und 383 und dem Führungsbolzen mit Gabel 384. Zum Zurückführen nach Betätigung des Schiebers 38 zur Nullstellung ist er an beiden Enden mit Druckfedern 391 und 392 versehen. Zur Bedienung des Schiebers 38 ist ein Hebel 40 mit doppelseitigem Pedal 401 und 402 angebracht oder ein anderes Bedienungsglied.
- Der erforderliche Öldruck für die in den Figuren dargestellte Greifervorrichtung wird durch eine an den Fahrzeugen vorhandene Öldruckpumpe, z. B. die Schmiermittelpumpe des Motors, erzielt. In diesem Fall wäre die Leitung 41 an eine Öldruckpumpe angeschlossen. Fig. 2 zeigt das Steuerventil in der Nullstellung, d. h., die Greifervorrichtung wird die Stellung beibehalten, wie sie eingestellt ist, entweder ein-oder ausgefahren oder eine Zwischenstellung. Der Ölzufluß wird durch das Steuerventil 36 zum Ölbehälter abgeleitet. Zu diesem Zweck zweigt von der Leitung 41 ein überlauf 411 ab und führt durch die Rille 383 des Schiebers 38 in den Rücklauf 42 (Ölbehälter).
- Wenn ein Greifer während des Fahrens oder Stillstand des Fahrzeuges in Betrieb gesetzt wird, darf nur der Hebel 40 betätigt werden wie es der Lage entsprechend erforderlich ist. Würde z. B. der Schieber 38 durch den Hebel 40 in Richtung zur Achsmitte verschoben - d. h. in Fig. 2 nach links -, wäre der Rücklauf 411 abgesperrt, der Zulauf 41 würde durch die Rille 381 geführt und die Zuleitung 35 unter Druck setzen. Durch diesen Vorgang wird die Greifervorrichtung ein- oder ausgefahren.
- Das aus der Leitung 34 ausströmende Öl wird in den Hohlraum der Feder 392 geführt und kommt durch die Leitung 42 in den Rücklauf zum Ölbehälter. Bei einer entgegengesetzten Betätigung des Hebels 40 strömt das Öl aus der Leitung 35 über die Rille 382 des Schiebers 38 in den Rücklauf 42 zum Behälter, und die Leitung 34 wird unter Druck gesetzt.
- Die Erfindung ist nicht auf die Ausführung des in Fig. 2 dargestellten Steuerventils beschränkt. Es können auch noch andere Ventile, z. B. nach Art von Mehrwegehähnen, Verwendung finden.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Hydraulisch zu betätigende Greifervorrichtung für den zusätzlichen Anbau an Fahrzeugräder, insbesondere solche von landwirtschaftlichen Zugmaschinen, mit mehreren Greiferarmen, welche für eine gemeinsame Bewegung miteinander mechanisch gekoppelt und durch hydraulische Druckzylinder in einer zur Radebene parallelen Ebene ausfahrbar sind, dadurch gezeichnet, daß mit dem Fahrzeugrad (1) von außen eine die Greifervorrichtung einschließlich der Druckzylinder tragende Grundplatte (2) lösbar befestigt und durch einen Achsstumpf (4) gegenüber der Radachse zentriert ist und vom Achsstumpf (4) aus die Druckmittelleitungen (34 und 35) brückenartig über das Rad (1) und die Greifervorrichtung hinweggeführt und über ein Steuerventil (36) an eine im Fahrzeug bereits vorhandene Druckmittelpumpe angeschlossen sind.
- 2. Greifervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme der Druckmittelleitungen (34 und 35) ein brückenartiger, aus einem U-Eisen mit einwärts gekehrten Schenkeln bestehender Schutzkörper (36') vorgesehen und am Kotflügel (37) bzw. einem anderen Fahrzeugteil befestigt ist.
- 3. Greifervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Achsstumpf (4) einerseits mit der Grundplatte (2) drehfest verbunden ist und andrerseits mit dem die Druckmittelzuleitungen (34 und 35) aufnehmenden brückenartigen Schutzkörper in Verbindung steht.
- 4. Greifervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Achsstumpf (4) ein Nabenteil (5) drehbar gelagert und an diesem die Greiferarme (7) mit ihren inneren Enden angelenkt sind und daß an der Grundplatte (2) außen ein ringförmiger Führungskörper (8) befestigt ist, der zur Führung der Greiferarme (7) dient.
- 5. Greifervorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Nabenteil (5) mit Hilfe der Druckzylinder (10) gegenüber der Grundplatte (2) drehbar ist und mindestens zwei einander gegenüberliegende Druckzylinder (10) an einem Teil, z. B. dem Führungskörper (8), schwenkbar gelagert sind und ihre Kolbenstangen (11) am anderen Teil, z. B. am Nabenteil (5), angreifen.
- 6. Greifervorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckzylinder (10) doppeltwirkend sind und durch ein Steuerventil (36) wahlweise jede Zylinderseite mit der Druckmittelpumpe und die jeweils andere Zylinderseite über eine Rückleitung (42) mit einem Druckmittelbehälter, z. B. dem Schmierölsumpf des Fahrzeugmotors, verbindbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 359 656, 628 923, 834194; USA.-Patentschriften Nr. 1787 608, 2 228 423.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK26240A DE1159295B (de) | 1955-07-04 | 1955-07-04 | Hydraulisch zu betaetigende Greifervorrichtung fuer den zusaetzlichen Anbau an Fahrzeugraeder, insbesondere solche von landwirtschaftlichen Zugmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK26240A DE1159295B (de) | 1955-07-04 | 1955-07-04 | Hydraulisch zu betaetigende Greifervorrichtung fuer den zusaetzlichen Anbau an Fahrzeugraeder, insbesondere solche von landwirtschaftlichen Zugmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1159295B true DE1159295B (de) | 1963-12-12 |
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ID=7217550
Family Applications (1)
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| DEK26240A Pending DE1159295B (de) | 1955-07-04 | 1955-07-04 | Hydraulisch zu betaetigende Greifervorrichtung fuer den zusaetzlichen Anbau an Fahrzeugraeder, insbesondere solche von landwirtschaftlichen Zugmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1159295B (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| RU220770U1 (ru) * | 2023-05-02 | 2023-10-03 | федеральное государственное бюджетное образовательное учреждение высшего образования "Самарский государственный аграрный университет" | Вспомогательный диск для колеса транспортного средства |
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