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DE1159042B - Zusatzvorrichtung an einer Fernsprech-Teilnehmerstelle zum UEbertragen oder Unterdruecken eines Rufsignals - Google Patents

Zusatzvorrichtung an einer Fernsprech-Teilnehmerstelle zum UEbertragen oder Unterdruecken eines Rufsignals

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Publication number
DE1159042B
DE1159042B DEC26426A DEC0026426A DE1159042B DE 1159042 B DE1159042 B DE 1159042B DE C26426 A DEC26426 A DE C26426A DE C0026426 A DEC0026426 A DE C0026426A DE 1159042 B DE1159042 B DE 1159042B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
call
relay
telephone
additional device
line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC26426A
Other languages
English (en)
Inventor
Roland Jean Henry Clin
Raoul Charles Eloi Charlet
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RAOUL CHARLES ELOI CHARLET
ROLAND JEAN HENRY CLIN
Original Assignee
RAOUL CHARLES ELOI CHARLET
ROLAND JEAN HENRY CLIN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RAOUL CHARLES ELOI CHARLET, ROLAND JEAN HENRY CLIN filed Critical RAOUL CHARLES ELOI CHARLET
Publication of DE1159042B publication Critical patent/DE1159042B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/42Systems providing special services or facilities to subscribers
    • H04M3/50Centralised arrangements for answering calls; Centralised arrangements for recording messages for absent or busy subscribers ; Centralised arrangements for recording messages
    • H04M3/51Centralised call answering arrangements requiring operator intervention, e.g. call or contact centers for telemarketing
    • H04M3/523Centralised call answering arrangements requiring operator intervention, e.g. call or contact centers for telemarketing with call distribution or queueing
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/64Automatic arrangements for answering calls; Automatic arrangements for recording messages for absent subscribers; Arrangements for recording conversations
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/66Substation equipment, e.g. for use by subscribers with means for preventing unauthorised or fraudulent calling
    • H04M1/663Preventing unauthorised calls to a telephone set
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M19/00Current supply arrangements for telephone systems
    • H04M19/02Current supply arrangements for telephone systems providing ringing current or supervisory tones, e.g. dialling tone or busy tone
    • H04M19/04Current supply arrangements for telephone systems providing ringing current or supervisory tones, e.g. dialling tone or busy tone the ringing-current being generated at the substations

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Marketing (AREA)
  • Devices For Supply Of Signal Current (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Zusatzvorrichtung an einer Fernsprechteilnehmerstelle zum Übertragen oder Unterdrücken eines Rufsignals.
Die erfindungsgemäß ausgebildete Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß beim Einschalten dieser Vorrichtung ein Durchschalterelais die Anschlußleitung vom Fernsprecher der angerufenen Teilnehmerstelle trennt und mit der Zusatzvorrichtung verbindet, daß der erste Anruf in dieser Vorrichtung Zeitmeßglieder für eine vorbestimmte Zeitspanne betätigt, in der dem Anrufenden ein besonderes Hinweissignal gesendet und anschließend der Fernsprecher mit der Anschlußleitung mittels des Durchschalterelais verbunden wird, und daß ferner bei Fehlen eines zweiten Anrufes innerhalb einer durch ein weiteres Zeitmeßglied vorbestimmten Zeit das Durchschalterelais die Anschlußleitung von dem Fernsprecher trennt und wieder mit der Zusatzvorrichtung verbindet.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung zeigt ein nach dem ersten Anruf von einem Generator der Zusatzvorrichtung gesendetes Hinweissignal dem Anrufenden an, daß er zum Herstellen einer Verbindung einen neuen Anruf tätigen muß und ferner den Augenblick, in dem der zweite Anruf auszuführen ist, um eine Sprechverbindung zu ermöglichen. Die Erfindung erstreckt sich in gleicher Weise auf ein Auswählgerät nach dem ersten Abschnitt oder dessen Kombination mit den beiden vorhergehenden Abschnitten.
Dieses in einfacher Weise an übliche Fernsprechapparate ohne wesentliche Leitungsänderungen anzuschließende Gerät erlaubt einem Angerufenen, solange es eingeschaltet ist, Anrufe zu unterdrücken. Der Anrufende wird nämlich durch ein bestimmtes Signal oder ein Zeichen davon unterrichtet, daß der Angerufene nicht gestört zu werden wünscht.
Wenn der Anrufende aber auf Grund eines dringenden Gespräches die Verbindung benötigt, tätigt er einen zweiten Anruf am Ende eines Signals und bringt beim Angerufenen den Fernsprechwecker zum Läuten. Falls der Angerufene gar nicht gestört werden will, verhindert ein vorheriges Abnehmen des Hörers alle ankommenden Anrufe ohne Schaden für die Telefonzentrale.
Die Erfindung erstreckt sich in gleicher Weise auf die nachstehend beschriebenen Merkmale und auf ihre möglichen Kombinationen.
Eine entsprechend der Erfindung ausgeführte Zusatzvorrichtung für einen Fernsprechanschluß ist als nicht beschränkendes Ausführungsbeispiel schematisch in der Figur dargestellt.
Zusatzvorrichtung
an einer Fernsprech-Teilnehmerstelle
zum Übertragen oder Unterdrücken
eines Rufsignals
Anmelder:
Roland Jean Henry Clin, Paris,
und Raoul Charles Eloi Charlet,
Enghlien les Bains, Seine-et-Oise (Frankreich)
Vertreter: Dipl.-Ing. H. Fink, Patentanwalt,
Eßlingen/Neckar, Hindenburgstr. 44
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 8. März 1961 (Nr. 854 974)
Roland Jean Henry Clin, Paris,
und Raoul Charles Eloi Charlet,
Enghien les Bains, Seine-et-Oise (Frankreich),
sind als Erfinder genannt worden
Der Fernsprechanschluß weist wie üblich einen gewöhnlichen Fernsprechapparat 20 auf, dessen Hörer 1 mit einer Fernsprechleitung L eines beispielsweise an Zentralbatterien angeschlossenen Fernsprechnetzes leitend verbunden ist.
Es ist bekannt, daß unter diesen Bedingungen, wobei der Einfachheit halber nur die wesentlichen Teile in Betracht gezogen werden, der Fernsprechapparat 20 wie folgt wirkt:
Wenn der Fernsprechapparat 20 angerufen wird, fließt ein Rufwechselstrom zum Wecker 3. Sobald der Angerufene den Hörer 1 abnimmt, schließt der Kontakt 4, wobei der Fernhörer 5 und das Mikrophon 6 mit der Leitung L in Reihe geschaltet werden. Damit ist Schleifenschluß erfolgt, Fernhörer 5 und das Mikrophon 6 werden von der Amtsbatterie mit Speisegleichstrom versorgt. Das Gespräch kann also beginnen.
Der Erfindung entsprechend ist die Fernsprechleitung L vor dem Wecker 3 an Umschaltkontakte RT1 undRT2 eines Durchsohalterelais RT angeschlos-
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sen, welche die Fernsprechleitung entweder mit dem Fernsprechapparat 20 verbindet, wenn das Durchschalterelais RT nicht erregt ist, oder mit einem Gerät 10, wenn das Relais unter Strom steht. Das Gerät 10 ist ein Auswählgerät für die ankommenden Fernsprechanrufe durch einen zweiten Anruf. Das Gerät hat den Zweck, nur bei einem zweiten Fernsprechanruf des Anrufenden eine Verbindung mit dem Angerufenen herzustellen. Dieser zweite Anruf wird in einem vorher bestimmten Augenblick getätigt und selbsttätig von dem Gerät des Angerufenen nach dem ersten Anruf angezeigt, ohne daß der Angerufene Kenntnis vom ersten Anruf hat.
Das Auswählgerät 10 für einen zweiten Anruf wählt daher die Fernsprechverbindungen aus, indem es nur die aufrechterhält, welche der Anrufende als unaufschiebbar und dringend ansieht. Die Dringlichkeit des Anrufes wird durch einen zweiten Anruf ausgedrückt, der in dem angezeigten Augenblick getätigt wird.
Um diese Aufgabe zu lösen, weist das Zusatzgerät 10 für Fernsprechverbindungen Mittel auf, um
1. für den Anrufenden gleich nach Empfang des ersten Anrufes ein spezielles akustisches Signal mit der Bedeutung »Im Sonderfall nochmal anrufen« in die Leitung L zu geben, welches dem Anrufenden anzeigt, daß eine Verbindung zustande gekommen ist, daß aber der Angerufene nur in einem ganz dringenden Fall angerufen zu werden wünscht.
Dieses Signal wird während einer bestimmten Zeit ij, z. B. 20 Sekunden, übertragen. Das Ende dieses Signals zeigt dem Anrufenden den Augenblick an, in dem er seinen zweiten Anruf ausführen muß, wenn er eine Verbindung mit dem Angerufenen wünscht.
2. Bei der Ankunft des zweiten Signals und während einer sehr kurzen Zeit, den Fernsprechapparat 20 des Angerufenen mit der Fernsprechleitung L zu verbinden in der Art, daß dieser Fernsprechapparat den zweiten Anruf empfängt und daß der Angerufene darauf antworten kann;
3. den Fernsprechapparat 20 des Angerufenen mit der Fernsprechleitung im Falle eines zweiten Anrufes und während der ganzen Dauer dieses Anrufes verbunden zu halten.
Dieses Mittel wirkt wie folgt:
1. Der Teilnehmer wünscht in üblicher Weise alle ^0 seine Telefonverbindungen zu empfangen.
Ein Schalter B ist dann in einer Lage, wie sie in der Zeichnung in vollen Linien dargestellt ist. Das Durchschalterelais RT ist nicht erregt, und die Fernsprechleitung L ist über die Kontakte RT1 und RT.„ welche sich in ihrer Ruhelage befinden, in üblicher Weise mit dem Fernsprechapparat 20 verbunden.
2. Eine Verbindung kommt nur dann zustande, wenn der Anrufende darauf besteht und deshalb am Ende des Hinweissignals ein zweites Mal anruft.
Der Hilfsstromkreis des Durchschalterelais RT schließt eine Hilfsstromquelle S ein und ist über den Kontakt B1 und über andere Kontakte, im besondern MC1 und RA., gewöhnlich geschlossen. Auf die Wirkungsweise des Hilfsstromkreises wird später eingegangen werden. Das erregte Relais RT zieht an, wodurch es die Kontakte RT1 und RT2 sowie den Kontakt RT3 in ihre Arbeitslage bringt.
Wenn die Umschaltekontakte RT1 und RT2 in ihrer Arbeitslage sind, ist der Fernsprechapparat 20 von der Fernsprechleitung L getrennt, und die Leitung L ist mit dem Zusatzgerät 10 verbunden.
Das Schließen des Kontaktes B2 verbindet die FemsprecMeitung L über den Kontakt RL1, der üblicherweise geschlossen ist und dessen Wirkung später beschrieben werden wird, und über den Kondensator 71 sowie den Gleichrichter 8 mit dem Rufrelais RA, dessen Abfall insbesondere durch die Wirkung des Kondensators 9 oder eines anderen Mittels verzögert wird.
Das Gerät 10 ist folgendermaßen ausgebildet und wirkt wie folgt:
Der Anrufende ist beim ersten Anruf üblicherweise mit der Fernsprechleitung L verbunden, und ein Wechselstrom als Rufstrom fließt nach seiner Gleichrichtung durch das Rufrelais RA, welches erregt wird und seinen Kontakt RA1 schließt. Dadurch wird das Relais RL mit der Leitung L über die geschlossenen Kontakte AT1, RT2 und RA1 verbunden. Die Leitung L ist somit über der Wicklung des Relais RL geschlossen, wodurch, üblicherweise ausgedrückt im Wirksignal des Fernsprechapparates, in der Leitung an Stelle eines Rufstroms ein Gleichstrom fließt, demzufolge das Relais RL angezogen und gleichzeitig das Rufrelais RA unwirksam gemacht wird, das den Kontakt A^i1 öffnet, welcher durch den Selbsthaltekontakt RL1 des Relais RL kurzgeschlossen ist.
Durch das Anziehen des Schleifenrelais RL ergibt sich
über den geschlossenen Kontakt RL2 die Speisung des Generators V für das »Hinweissignal« durch die Hilfsstromquelle S und den Anschluß des Generators V über den geschlossenen Kontakt RL an die Leitung L über den Kondensator 11. Das Hinweissignal wird also vom Anrufenden eine bestimmte Zeit I1 lang, z. B. 20 Sekunden, empfangen, bis der Kontakt MV1 des Zeitgliedes MV, welches durch das Schließen des Kontaktes RLi in Tätigkeit gesetzt wird, die Verbindung zwischen der Leitung L und dem Generator V unterbricht;
über den geschlossenen Kontakt RL4 das Ingangsetzen des Zeitgliedes MV für den Ablauf der Zeit T1 zur Übertragung des Hinweissignals (wie oben ausgeführt);
über den geschlossenen Kontakt RL. das Ingangsetzen des Zeitgliedes MC für den Anschluß der Leitung L an den Fernsprechapparat; über den geschlossenen Kontakt RL6 das Ingangsetzen des Zeitgliedes MD für den Anschluß der Leitune L an das Auswählgerät 10.
Zu diesem Zweck schaltet der Teilnehmer (An- Am Ende der Übertragung des Hinweissignals und
gerufene) das Zusatzgerät ein, indem er den Schal- 65 mit einer Verzögerung /2 von einigen Sekunden,
ter B in die in gestrichelten Linien dargestellte Lage welche von dem Zeitwerk MC eingehalten wird und
bringt, wodurch die Kontakte B1 und B2 geschlossen etwa der Zeit entspricht, welche der Anrufende für
werden. den eventuellen zweiten Anruf seit Beendigung des
Hinweissignals braucht, öffnet das sogenannte Zeitwerk seinen Kontakt MC1, der den Hilfsstromkreis vom Durchschalterelais RT trennt. Dieses Relais ist dadurch nicht mehr erregt und legt seine Kontakte AT1 und RT2 um, wodurch die Leitung L mit dem Fernsprechapparat 20 verbunden und zugleich das Schleifenschlußrelais RL nicht mehr erregt wird, das alle seine Kontakte öffnet und von da an das Auswählgerät 10 in Ausschaltstellung bringt.
Von dem Augenblick an, wo der Femsprechapparat 20 des Angerufenen mit der Leitung L verbunden ist, können sich zwei Fälle ergeben:
1. Der Anrufende besteht nicht auf seinem Anruf und ruft kein zweites Mal an.
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In diesem Fall wird am Ende einer Zeit t3 in der Größe von 10 Sekunden, welche im Zeitwerk MD abläuft, das am Ende dieser Zeit tä seinen gewöhnlicherweise offenen Kontakt MD1 schließt, das Durchschalterelais RT über den Kontakt MD1 und den Kontakt RA2, der infolge der Nichterregung des Rufrelais RA geschlossen ist, und den Kontakt B1 des Schaltknopfes B wieder mit Strom versorgt.
Das Auswählgerät 10 wird dadurch für einen neuen Anruf bereit gemacht.
Der Angerufene hat von diesem ersten Anruf keine Kenntnis erhalten, da bis zu diesem Augenblick der Fernsprechapparat nicht mit der Leitung L verbunden war, der Wecker 3 also nicht geklingelt hat.
2. Der Anrufende besteht darauf, seine Verbindung zu erhalten. Nachdem er nun am Ende des Hinweissignals aufgehängt oder aufgelegt hat, tätigt er den zweiten Anruf. Dieser zweite Anruf findet während der Zeit t2 statt, und zwar in der Weise, daß der Anruf auf der Leitung L des Angerufenen in dem Augenblick ankommt, in dem der Fernsprechapparat 20 des Angerufenen soeben an die Leitung L angeschlossen worden ist, wodurch das Läutwerk 3 unter der +° Wirkung des Rufstromes zu läuten beginnt. Gleichzeitig wird das Rufrelais RA erregt und öffnet seinen Kontakt Ra2, der die Speisung des Durchschalterelais RT unterbricht, welches so bis zum Ende des Rufsignals unerregt bleibt, so daß der Fernsprechapparat 20 des Angerufenen jetzt mit der Leitung L verbunden ist.
Für das Erwidern des Anrufes schaltet der Angerufene das Auswählgerät 10 aus, indem er den Knopf B in seine mit vollen Linien gezeichnete Lage bringt und den Hörer 1 abnimmt, wodurch die Gesprächsverbindung in der üblichen Weise zustande kommt. Wenn das Gespräch beendet ist, schaltet der Angerufene den Auswählapparat 10 wieder ein, indem er den Knopf B in die Einschaltlage bringt.
Wenn der Angerufene auf diesen zweiten Anruf nicht geantwortet hat, wird der Rufstrom unterdrückt, sobald der Anrufende einhängt. Dadurch ist das Ruf relais RA nicht mehr erregt, wodurch die Stromversorgung des Durchschalterelais RT durch Schließen des Kontaktes RA2 wiederhergestellt wird. Infolge der Erregung des Durchschalterelais RT ist das Auswählgerät 10 wieder von neuem an die Leitung L angeschlossen und für andere Anrufe bereit.
Das Auswählgerät 10 weist noch andere zu seiner guten Wirkung beitragende und nachstehend aufgeführte Einzelheiten auf:
1. Der Anschluß des Rufrelais RA an die Leitung L ist durch den Kontakt RL1 des Relais RL zu unterbrechen, wenn dieses Relais erregt ist. Hierdurch wird verhindert, daß das Relais RA mit der Leitung L parallel geschaltet ist, wenn der Generator V das Hinweissignal abgibt.
2. Der Kontakt RT^ des Durchschalterelais RT ist zu dem Kontakt RA2 des Ruf relais RA parallel geschaltet, der bei Nichterregung dieses Relais geschlossen ist. Die Verbindung ist derart, daß das Relais RT weiterhin gespeist wird, auch wenn das Rufrelais RA erregt ist.
3. Der Kontakt MD2 des Zeitwerkes MD schaltet, seit dieses Schaltwerk in Bewegung gesetzt ist, den Kontakt RL0 kurz, damit, wenn bei Nichterregung des Relais RT das Relais RL abfällt, das besagte Zeitwerk weiterläuft, um seinen Kontakt MD1 am Ende der Zeit /3 zu schließen und dadurch das Relais RT wieder zu erregen, wenn in dem Intervall das Rufrelais RA selbst nicht erregt ist.
Selbstverständlich können zahlreiche Abwandlungen des oben beschriebenen Auswählgerätes vorgenommen werden, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Im besonderen ist das beschriebene Ausführungsbeispiel rein zweckbestimmt in dem Sinne, daß ein Organ (Relais, Zeitschaltwerk usw.) durch seine Wirkungsangabe erläutert ist. Es ist offensichtlich, daß Organe verwendet werden können, welche mehrere Funktionen ausüben können. Insbesondere können die Relais in gleicher Weise die Funktion eines Zeitwerkes ausüben, oder ein einzelnes Zeitwerk bemißt die zur Wirkung des Geräts notwendigen verschiedenen Zeiten tv t2, ts.
Die Zeitschaltwerke können vorteilhafterweise Bimetallstreifen aufweisen.
Der Generator V für das Hinweissignal kann ein Summer sein, ein mechanischer oder elektronischer Zerhacker, ein Modulationsorgan, welches eine Nachricht in Form eines Kodes abgibt, oder ein vorher besprochenes Magnetband, eine Schallplatte od. dgl.
Der Generator V kann ein Anzeigesignal für Fernverbindungen übertragen, wobei er den Augenblick bestimmt, in dem gemäß der Art der Verbindung der zweite Anruf getätigt werden muß.
Man kann auch auf den Generator V verzichten, der dem Anrufenden durch das Ende des Rufsignals zur Zeit seines ersten Anrufs den Augenblick anzeigt, in dem er den zweiten Anruf tätigen muß.

Claims (5)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Zusatzvorrichtung an einer Fernsprech-Teilnehmerstelle zum Übertragen oder Unterdrücken eines Rufsignals, dadurch gekennzeichnet, daß beim Einschalten dieser Vorrichtung (10) ein Durchschalterelais (RT) die Anschlußleitung (L) vom Fernsprecher (20) der angerufenen Teilnehmerstelle trennt und mit der Zusatzvorrichtung (10) verbindet, daß der erste Anruf in dieser Vorrichtung Zeitmeßglieder (MV, MC) für eine vorbestimmte Zeitspanne betätigt, in der dem Anrufenden ein besonderes Hinweissignal gesendet und anschließend der Fernsprecher (20) mit der Anschlußleitung (L) mittels des Durchschalterelais (RT) verbunden wird, und daß ferner bei
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Fehlen eines zweiten Anrufes innerhalb einer durch ein weiteres Zeitmeßglied (MD) vorbestimmten Zeit das Durchschalterelais (RT) die Anschlußleitung (L) von dem Fernsprecher (20) trennt und wieder mit der Zusatzvorrichtung (10) verbindet.
2. Zusatzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein nach dem ersten Anruf von einem Generator (V) der Zusatzvorrichtung gesendetes Hinweissignal dem Anrufenden anzeigt, daß er zum Herstellen einer Verbindung einen neuen Anruf tätigen muß und das ihm ferner den Augenblick anzeigt, in dem der zweite Anruf auszuführen ist, um eine Sprechverbindung zu ermöglichen.
3. Zusatzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Anruf bei eingeschalteter Zusatzvorrichtung ein Schleifenrelais (RL) betätigt, welches ein Zeitschaltwerk (MC) auslöst, das am Ende einer vorbestimmten ao
Zeit den Stromkreis des Durchschalterelais (RT) öffnet und damit den Fernsprecher (20) mit der Fernsprechleitung (L) verbindet.
4. Zusatzvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zum Aufrechterhalten der Verbindung zwischen dem Fernsprecher (20) und der Fernsprechleitung (L) bei Ankunft eines zweiten Anrufs ein Ruf relais (RA) anspricht, welches durch einen im Stromkreis des Durchschalterelais (RT) vorgesehenen Kontakt dieses Relais während der Dauer des Anrufes nicht ansprechen läßt.
5. Zusatzvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Durchschalterelais (RT) die Speisung des Schleifenrelais (AL) derart steuert, daß bei nichterregtem Durchschalterelais (RT) das Schleifenrelais (RL) ebenfalls nicht erregt ist, wodurch die wirksamen Teile der Zusatzvorrichtung (10) in ihre Ausgangslage zurückkehren.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
309 768/104 12.63
DEC26426A 1961-03-08 1962-03-07 Zusatzvorrichtung an einer Fernsprech-Teilnehmerstelle zum UEbertragen oder Unterdruecken eines Rufsignals Pending DE1159042B (de)

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