DE1159042B - Zusatzvorrichtung an einer Fernsprech-Teilnehmerstelle zum UEbertragen oder Unterdruecken eines Rufsignals - Google Patents
Zusatzvorrichtung an einer Fernsprech-Teilnehmerstelle zum UEbertragen oder Unterdruecken eines RufsignalsInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Zusatzvorrichtung an einer Fernsprechteilnehmerstelle zum Übertragen
oder Unterdrücken eines Rufsignals.
Die erfindungsgemäß ausgebildete Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß beim Einschalten dieser
Vorrichtung ein Durchschalterelais die Anschlußleitung vom Fernsprecher der angerufenen Teilnehmerstelle
trennt und mit der Zusatzvorrichtung verbindet, daß der erste Anruf in dieser Vorrichtung
Zeitmeßglieder für eine vorbestimmte Zeitspanne betätigt, in der dem Anrufenden ein besonderes Hinweissignal
gesendet und anschließend der Fernsprecher mit der Anschlußleitung mittels des Durchschalterelais
verbunden wird, und daß ferner bei Fehlen eines zweiten Anrufes innerhalb einer durch
ein weiteres Zeitmeßglied vorbestimmten Zeit das Durchschalterelais die Anschlußleitung von dem
Fernsprecher trennt und wieder mit der Zusatzvorrichtung verbindet.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung zeigt ein nach dem ersten Anruf von einem Generator der
Zusatzvorrichtung gesendetes Hinweissignal dem Anrufenden an, daß er zum Herstellen einer Verbindung
einen neuen Anruf tätigen muß und ferner den Augenblick, in dem der zweite Anruf auszuführen
ist, um eine Sprechverbindung zu ermöglichen. Die Erfindung erstreckt sich in gleicher Weise auf
ein Auswählgerät nach dem ersten Abschnitt oder dessen Kombination mit den beiden vorhergehenden
Abschnitten.
Dieses in einfacher Weise an übliche Fernsprechapparate ohne wesentliche Leitungsänderungen anzuschließende
Gerät erlaubt einem Angerufenen, solange es eingeschaltet ist, Anrufe zu unterdrücken.
Der Anrufende wird nämlich durch ein bestimmtes Signal oder ein Zeichen davon unterrichtet, daß der
Angerufene nicht gestört zu werden wünscht.
Wenn der Anrufende aber auf Grund eines dringenden Gespräches die Verbindung benötigt, tätigt
er einen zweiten Anruf am Ende eines Signals und bringt beim Angerufenen den Fernsprechwecker zum
Läuten. Falls der Angerufene gar nicht gestört werden will, verhindert ein vorheriges Abnehmen des
Hörers alle ankommenden Anrufe ohne Schaden für die Telefonzentrale.
Die Erfindung erstreckt sich in gleicher Weise auf die nachstehend beschriebenen Merkmale und auf
ihre möglichen Kombinationen.
Eine entsprechend der Erfindung ausgeführte Zusatzvorrichtung für einen Fernsprechanschluß ist als
nicht beschränkendes Ausführungsbeispiel schematisch in der Figur dargestellt.
Zusatzvorrichtung
an einer Fernsprech-Teilnehmerstelle
zum Übertragen oder Unterdrücken
eines Rufsignals
Anmelder:
Roland Jean Henry Clin, Paris,
und Raoul Charles Eloi Charlet,
Enghlien les Bains, Seine-et-Oise (Frankreich)
Vertreter: Dipl.-Ing. H. Fink, Patentanwalt,
Eßlingen/Neckar, Hindenburgstr. 44
Eßlingen/Neckar, Hindenburgstr. 44
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 8. März 1961 (Nr. 854 974)
Frankreich vom 8. März 1961 (Nr. 854 974)
Roland Jean Henry Clin, Paris,
und Raoul Charles Eloi Charlet,
Enghien les Bains, Seine-et-Oise (Frankreich),
sind als Erfinder genannt worden
Der Fernsprechanschluß weist wie üblich einen gewöhnlichen Fernsprechapparat 20 auf, dessen
Hörer 1 mit einer Fernsprechleitung L eines beispielsweise an Zentralbatterien angeschlossenen Fernsprechnetzes
leitend verbunden ist.
Es ist bekannt, daß unter diesen Bedingungen, wobei der Einfachheit halber nur die wesentlichen
Teile in Betracht gezogen werden, der Fernsprechapparat 20 wie folgt wirkt:
Wenn der Fernsprechapparat 20 angerufen wird, fließt ein Rufwechselstrom zum Wecker 3. Sobald
der Angerufene den Hörer 1 abnimmt, schließt der Kontakt 4, wobei der Fernhörer 5 und das Mikrophon
6 mit der Leitung L in Reihe geschaltet werden. Damit ist Schleifenschluß erfolgt, Fernhörer 5
und das Mikrophon 6 werden von der Amtsbatterie mit Speisegleichstrom versorgt. Das Gespräch kann
also beginnen.
Der Erfindung entsprechend ist die Fernsprechleitung L vor dem Wecker 3 an Umschaltkontakte
RT1 undRT2 eines Durchsohalterelais RT angeschlos-
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sen, welche die Fernsprechleitung entweder mit dem Fernsprechapparat 20 verbindet, wenn das Durchschalterelais
RT nicht erregt ist, oder mit einem Gerät 10, wenn das Relais unter Strom steht. Das Gerät
10 ist ein Auswählgerät für die ankommenden Fernsprechanrufe durch einen zweiten Anruf. Das
Gerät hat den Zweck, nur bei einem zweiten Fernsprechanruf des Anrufenden eine Verbindung mit
dem Angerufenen herzustellen. Dieser zweite Anruf wird in einem vorher bestimmten Augenblick getätigt
und selbsttätig von dem Gerät des Angerufenen nach dem ersten Anruf angezeigt, ohne daß der Angerufene
Kenntnis vom ersten Anruf hat.
Das Auswählgerät 10 für einen zweiten Anruf wählt daher die Fernsprechverbindungen aus, indem
es nur die aufrechterhält, welche der Anrufende als unaufschiebbar und dringend ansieht. Die Dringlichkeit
des Anrufes wird durch einen zweiten Anruf ausgedrückt, der in dem angezeigten Augenblick getätigt
wird.
Um diese Aufgabe zu lösen, weist das Zusatzgerät 10 für Fernsprechverbindungen Mittel auf, um
1. für den Anrufenden gleich nach Empfang des ersten Anrufes ein spezielles akustisches Signal
mit der Bedeutung »Im Sonderfall nochmal anrufen« in die Leitung L zu geben, welches dem
Anrufenden anzeigt, daß eine Verbindung zustande gekommen ist, daß aber der Angerufene
nur in einem ganz dringenden Fall angerufen zu werden wünscht.
Dieses Signal wird während einer bestimmten Zeit ij, z. B. 20 Sekunden, übertragen. Das
Ende dieses Signals zeigt dem Anrufenden den Augenblick an, in dem er seinen zweiten Anruf
ausführen muß, wenn er eine Verbindung mit dem Angerufenen wünscht.
2. Bei der Ankunft des zweiten Signals und während einer sehr kurzen Zeit, den Fernsprechapparat
20 des Angerufenen mit der Fernsprechleitung L zu verbinden in der Art, daß dieser
Fernsprechapparat den zweiten Anruf empfängt und daß der Angerufene darauf antworten kann;
3. den Fernsprechapparat 20 des Angerufenen mit der Fernsprechleitung im Falle eines zweiten
Anrufes und während der ganzen Dauer dieses Anrufes verbunden zu halten.
Dieses Mittel wirkt wie folgt:
1. Der Teilnehmer wünscht in üblicher Weise alle ^0
seine Telefonverbindungen zu empfangen.
Ein Schalter B ist dann in einer Lage, wie sie in der Zeichnung in vollen Linien dargestellt ist. Das
Durchschalterelais RT ist nicht erregt, und die Fernsprechleitung
L ist über die Kontakte RT1 und RT.„
welche sich in ihrer Ruhelage befinden, in üblicher Weise mit dem Fernsprechapparat 20 verbunden.
2. Eine Verbindung kommt nur dann zustande, wenn der Anrufende darauf besteht und deshalb
am Ende des Hinweissignals ein zweites Mal anruft.
Der Hilfsstromkreis des Durchschalterelais RT schließt eine Hilfsstromquelle S ein und ist über den
Kontakt B1 und über andere Kontakte, im besondern
MC1 und RA., gewöhnlich geschlossen. Auf die Wirkungsweise
des Hilfsstromkreises wird später eingegangen werden. Das erregte Relais RT zieht an, wodurch
es die Kontakte RT1 und RT2 sowie den Kontakt
RT3 in ihre Arbeitslage bringt.
Wenn die Umschaltekontakte RT1 und RT2 in
ihrer Arbeitslage sind, ist der Fernsprechapparat 20 von der Fernsprechleitung L getrennt, und die Leitung
L ist mit dem Zusatzgerät 10 verbunden.
Das Schließen des Kontaktes B2 verbindet die
FemsprecMeitung L über den Kontakt RL1, der
üblicherweise geschlossen ist und dessen Wirkung später beschrieben werden wird, und über den Kondensator
71 sowie den Gleichrichter 8 mit dem Rufrelais RA, dessen Abfall insbesondere durch die
Wirkung des Kondensators 9 oder eines anderen Mittels verzögert wird.
Das Gerät 10 ist folgendermaßen ausgebildet und wirkt wie folgt:
Der Anrufende ist beim ersten Anruf üblicherweise mit der Fernsprechleitung L verbunden, und
ein Wechselstrom als Rufstrom fließt nach seiner Gleichrichtung durch das Rufrelais RA, welches erregt
wird und seinen Kontakt RA1 schließt. Dadurch
wird das Relais RL mit der Leitung L über die geschlossenen Kontakte AT1, RT2 und RA1 verbunden.
Die Leitung L ist somit über der Wicklung des Relais RL geschlossen, wodurch, üblicherweise ausgedrückt
im Wirksignal des Fernsprechapparates, in der Leitung an Stelle eines Rufstroms ein Gleichstrom
fließt, demzufolge das Relais RL angezogen und gleichzeitig das Rufrelais RA unwirksam gemacht
wird, das den Kontakt A^i1 öffnet, welcher
durch den Selbsthaltekontakt RL1 des Relais RL
kurzgeschlossen ist.
Durch das Anziehen des Schleifenrelais RL ergibt sich
über den geschlossenen Kontakt RL2 die Speisung
des Generators V für das »Hinweissignal« durch die Hilfsstromquelle S und den Anschluß
des Generators V über den geschlossenen Kontakt RL an die Leitung L über den Kondensator
11. Das Hinweissignal wird also vom Anrufenden eine bestimmte Zeit I1 lang, z. B. 20 Sekunden,
empfangen, bis der Kontakt MV1 des Zeitgliedes MV, welches durch das Schließen des Kontaktes
RLi in Tätigkeit gesetzt wird, die Verbindung zwischen der Leitung L und dem Generator V
unterbricht;
über den geschlossenen Kontakt RL4 das Ingangsetzen
des Zeitgliedes MV für den Ablauf der Zeit T1 zur Übertragung des Hinweissignals
(wie oben ausgeführt);
über den geschlossenen Kontakt RL. das Ingangsetzen des Zeitgliedes MC für den Anschluß
der Leitung L an den Fernsprechapparat; über den geschlossenen Kontakt RL6 das Ingangsetzen
des Zeitgliedes MD für den Anschluß der Leitune L an das Auswählgerät 10.
Zu diesem Zweck schaltet der Teilnehmer (An- Am Ende der Übertragung des Hinweissignals und
gerufene) das Zusatzgerät ein, indem er den Schal- 65 mit einer Verzögerung /2 von einigen Sekunden,
ter B in die in gestrichelten Linien dargestellte Lage welche von dem Zeitwerk MC eingehalten wird und
bringt, wodurch die Kontakte B1 und B2 geschlossen etwa der Zeit entspricht, welche der Anrufende für
werden. den eventuellen zweiten Anruf seit Beendigung des
Hinweissignals braucht, öffnet das sogenannte Zeitwerk seinen Kontakt MC1, der den Hilfsstromkreis
vom Durchschalterelais RT trennt. Dieses Relais ist dadurch nicht mehr erregt und legt seine Kontakte
AT1 und RT2 um, wodurch die Leitung L mit dem
Fernsprechapparat 20 verbunden und zugleich das Schleifenschlußrelais RL nicht mehr erregt wird, das
alle seine Kontakte öffnet und von da an das Auswählgerät 10 in Ausschaltstellung bringt.
Von dem Augenblick an, wo der Femsprechapparat 20 des Angerufenen mit der Leitung L verbunden
ist, können sich zwei Fälle ergeben:
1. Der Anrufende besteht nicht auf seinem Anruf und ruft kein zweites Mal an.
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In diesem Fall wird am Ende einer Zeit t3 in der
Größe von 10 Sekunden, welche im Zeitwerk MD abläuft, das am Ende dieser Zeit tä seinen gewöhnlicherweise
offenen Kontakt MD1 schließt, das Durchschalterelais
RT über den Kontakt MD1 und den Kontakt RA2, der infolge der Nichterregung des Rufrelais
RA geschlossen ist, und den Kontakt B1 des
Schaltknopfes B wieder mit Strom versorgt.
Das Auswählgerät 10 wird dadurch für einen neuen Anruf bereit gemacht.
Der Angerufene hat von diesem ersten Anruf keine Kenntnis erhalten, da bis zu diesem Augenblick
der Fernsprechapparat nicht mit der Leitung L verbunden war, der Wecker 3 also nicht geklingelt
hat.
2. Der Anrufende besteht darauf, seine Verbindung zu erhalten. Nachdem er nun am Ende
des Hinweissignals aufgehängt oder aufgelegt hat, tätigt er den zweiten Anruf. Dieser zweite
Anruf findet während der Zeit t2 statt, und zwar
in der Weise, daß der Anruf auf der Leitung L des Angerufenen in dem Augenblick ankommt,
in dem der Fernsprechapparat 20 des Angerufenen soeben an die Leitung L angeschlossen
worden ist, wodurch das Läutwerk 3 unter der +° Wirkung des Rufstromes zu läuten beginnt.
Gleichzeitig wird das Rufrelais RA erregt und öffnet seinen Kontakt Ra2, der die Speisung des
Durchschalterelais RT unterbricht, welches so bis zum Ende des Rufsignals unerregt bleibt,
so daß der Fernsprechapparat 20 des Angerufenen jetzt mit der Leitung L verbunden ist.
Für das Erwidern des Anrufes schaltet der Angerufene das Auswählgerät 10 aus, indem er den
Knopf B in seine mit vollen Linien gezeichnete Lage bringt und den Hörer 1 abnimmt, wodurch die Gesprächsverbindung
in der üblichen Weise zustande kommt. Wenn das Gespräch beendet ist, schaltet der
Angerufene den Auswählapparat 10 wieder ein, indem er den Knopf B in die Einschaltlage bringt.
Wenn der Angerufene auf diesen zweiten Anruf nicht geantwortet hat, wird der Rufstrom unterdrückt,
sobald der Anrufende einhängt. Dadurch ist das Ruf relais RA nicht mehr erregt, wodurch die
Stromversorgung des Durchschalterelais RT durch Schließen des Kontaktes RA2 wiederhergestellt wird.
Infolge der Erregung des Durchschalterelais RT ist das Auswählgerät 10 wieder von neuem an die Leitung
L angeschlossen und für andere Anrufe bereit.
Das Auswählgerät 10 weist noch andere zu seiner guten Wirkung beitragende und nachstehend aufgeführte
Einzelheiten auf:
1. Der Anschluß des Rufrelais RA an die Leitung L ist durch den Kontakt RL1 des Relais RL
zu unterbrechen, wenn dieses Relais erregt ist. Hierdurch wird verhindert, daß das Relais RA
mit der Leitung L parallel geschaltet ist, wenn der Generator V das Hinweissignal abgibt.
2. Der Kontakt RT^ des Durchschalterelais RT ist
zu dem Kontakt RA2 des Ruf relais RA parallel
geschaltet, der bei Nichterregung dieses Relais geschlossen ist. Die Verbindung ist derart, daß
das Relais RT weiterhin gespeist wird, auch wenn das Rufrelais RA erregt ist.
3. Der Kontakt MD2 des Zeitwerkes MD schaltet,
seit dieses Schaltwerk in Bewegung gesetzt ist, den Kontakt RL0 kurz, damit, wenn bei Nichterregung
des Relais RT das Relais RL abfällt, das besagte Zeitwerk weiterläuft, um seinen
Kontakt MD1 am Ende der Zeit /3 zu schließen
und dadurch das Relais RT wieder zu erregen, wenn in dem Intervall das Rufrelais RA selbst
nicht erregt ist.
Selbstverständlich können zahlreiche Abwandlungen des oben beschriebenen Auswählgerätes vorgenommen
werden, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Im besonderen ist das beschriebene Ausführungsbeispiel
rein zweckbestimmt in dem Sinne, daß ein Organ (Relais, Zeitschaltwerk usw.) durch
seine Wirkungsangabe erläutert ist. Es ist offensichtlich, daß Organe verwendet werden können, welche
mehrere Funktionen ausüben können. Insbesondere können die Relais in gleicher Weise die Funktion
eines Zeitwerkes ausüben, oder ein einzelnes Zeitwerk bemißt die zur Wirkung des Geräts notwendigen
verschiedenen Zeiten tv t2, ts.
Die Zeitschaltwerke können vorteilhafterweise Bimetallstreifen aufweisen.
Der Generator V für das Hinweissignal kann ein Summer sein, ein mechanischer oder elektronischer
Zerhacker, ein Modulationsorgan, welches eine Nachricht in Form eines Kodes abgibt, oder ein vorher
besprochenes Magnetband, eine Schallplatte od. dgl.
Der Generator V kann ein Anzeigesignal für Fernverbindungen
übertragen, wobei er den Augenblick bestimmt, in dem gemäß der Art der Verbindung der
zweite Anruf getätigt werden muß.
Man kann auch auf den Generator V verzichten, der dem Anrufenden durch das Ende des Rufsignals
zur Zeit seines ersten Anrufs den Augenblick anzeigt, in dem er den zweiten Anruf tätigen muß.
Claims (5)
1. Zusatzvorrichtung an einer Fernsprech-Teilnehmerstelle
zum Übertragen oder Unterdrücken eines Rufsignals, dadurch gekennzeichnet, daß
beim Einschalten dieser Vorrichtung (10) ein Durchschalterelais (RT) die Anschlußleitung (L)
vom Fernsprecher (20) der angerufenen Teilnehmerstelle trennt und mit der Zusatzvorrichtung
(10) verbindet, daß der erste Anruf in dieser Vorrichtung Zeitmeßglieder (MV, MC) für eine
vorbestimmte Zeitspanne betätigt, in der dem Anrufenden ein besonderes Hinweissignal gesendet
und anschließend der Fernsprecher (20) mit der Anschlußleitung (L) mittels des Durchschalterelais
(RT) verbunden wird, und daß ferner bei
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Fehlen eines zweiten Anrufes innerhalb einer durch ein weiteres Zeitmeßglied (MD) vorbestimmten
Zeit das Durchschalterelais (RT) die Anschlußleitung (L) von dem Fernsprecher (20)
trennt und wieder mit der Zusatzvorrichtung (10) verbindet.
2. Zusatzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein nach dem ersten
Anruf von einem Generator (V) der Zusatzvorrichtung gesendetes Hinweissignal dem Anrufenden
anzeigt, daß er zum Herstellen einer Verbindung einen neuen Anruf tätigen muß und das
ihm ferner den Augenblick anzeigt, in dem der zweite Anruf auszuführen ist, um eine Sprechverbindung
zu ermöglichen.
3. Zusatzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Anruf bei
eingeschalteter Zusatzvorrichtung ein Schleifenrelais (RL) betätigt, welches ein Zeitschaltwerk
(MC) auslöst, das am Ende einer vorbestimmten ao
Zeit den Stromkreis des Durchschalterelais (RT) öffnet und damit den Fernsprecher (20) mit der
Fernsprechleitung (L) verbindet.
4. Zusatzvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß zum Aufrechterhalten der Verbindung zwischen dem Fernsprecher (20) und der Fernsprechleitung
(L) bei Ankunft eines zweiten Anrufs ein Ruf relais (RA) anspricht, welches durch
einen im Stromkreis des Durchschalterelais (RT) vorgesehenen Kontakt dieses Relais während der
Dauer des Anrufes nicht ansprechen läßt.
5. Zusatzvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Durchschalterelais (RT) die Speisung des Schleifenrelais (AL) derart steuert, daß bei
nichterregtem Durchschalterelais (RT) das Schleifenrelais (RL) ebenfalls nicht erregt ist, wodurch
die wirksamen Teile der Zusatzvorrichtung (10) in ihre Ausgangslage zurückkehren.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
309 768/104 12.63
Applications Claiming Priority (1)
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ID=8750407
Family Applications (1)
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