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DE1158431B - Zement mit mehr als 6% MgO - Google Patents

Zement mit mehr als 6% MgO

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Publication number
DE1158431B
DE1158431B DER18701A DER0018701A DE1158431B DE 1158431 B DE1158431 B DE 1158431B DE R18701 A DER18701 A DE R18701A DE R0018701 A DER0018701 A DE R0018701A DE 1158431 B DE1158431 B DE 1158431B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cement
mgo
magnesium
content
fly ash
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER18701A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Rosa
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1158431B publication Critical patent/DE1158431B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B7/00Hydraulic cements
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B28/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements
    • C04B28/02Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements containing hydraulic cements other than calcium sulfates
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02WCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
    • Y02W30/00Technologies for solid waste management
    • Y02W30/50Reuse, recycling or recovery technologies
    • Y02W30/91Use of waste materials as fillers for mortars or concrete

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Curing Cements, Concrete, And Artificial Stone (AREA)

Description

  • Zement mit mehr als 6 '/o Mg0 Es ist allgemein bekannt, daß Magnesium ein unerwünschter Bestandteil von Portlandzement ist. Schon bei verhältnismäßig geringem Magnesiumgehalt weisen Zemente eine Volumenunbeständigkeit auf, die sich bei normalen Verhältnissen erst nach einer langen Zeit offenbart. Eine kleine Menge von Magnesiumoxyd kann sich wohl in der Glasmasse lösen. Bei einer größeren Menge jedoch verbleibt dasselbe in der Form von Periklas, der bereits in verhältnismäßig geringer Menge die gefürchtete »Magnesiumausdehnung« hervorruft, die um so gefährlicher ist, als sie wegen der langsamen Reaktion des Periklases mit Wasser erst nach langer Zeit in Erscheinung tritt. Die durch die Anwesenheit von Magnesium hervorgerufene Spannung macht sich durch destruktive Wirkung an Betonkonstruktionen bemerkbar. Deshalb wurde die zulässige Menge von Magnesiumoxyd im Zement auf maximal 6%- festgesetzt. Damit wird die Verarbeitung von Rohstoffen ausgeschaltet, die einen Zement mit einem höheren Gehalt an Mg0 ergeben, als die aufgestellten Normen erlauben.
  • Um den Prozentsatz von Mg0 im Zement ohne Beeinträchtigung seiner Volumenbeständigkeit erhöhen zu können, wurde vorgeschlagen, zur Stabilisierung dieser Zemente einen Zusatz von Hochofenschlacken zu verwenden (A. M. Rojak und V. V. Myslajeva, Trudy-cement., 1953). Nach einem anderen Vorschlag (Balthasar, Ton.-Ztg., 58, 1934) erfolgte zu demselben Zweck eine Erhöhung des Gehaltes an Eisenoxyd. Ein befriedigendes Ergebnis wurde damit jedoch nicht erzielt.
  • Es wurde nun festgestellt, daß absolut volumenbeständige Zemente gewonnen werden, wenn gemäß der Erfindung ein zerkleinertes Material mit höherem Gehalt an Mg0 und von folgender petrographischer Zusammensetzung nach Kind:
    C3S ................. 55 bis 59 %
    C4AF ................ 7,55 bis 8,56 1/o
    c3A ................. 4 bis 611/o
    mit 30 O/o, Flugasche, welche mindestens 50 II/o an gesamtem und mindestens 2% lösliches Si02 aufweist, gemischt wird.
  • Durch die angegebene Zusammensetzung der Magnesiumzementmischung wird erreicht, daß nur eine geringe Menge von Mg0 in der Form von Periklas auftritt, und zwar in der günstigeren mikrokristallischen Form, die in Gegenwart von aktiver Kieselsäure, welche in Flugaschen enthalten ist, Magnesiumhydrosilikate bildet, wodurch die Magnesiumexpansion vollständig unterbunden wird. Beispiel 1 Ein Portlandklinker mit 1511/o Mg0 zeigte sich bei einer Autoklavprüfung auf 21 at ausgesprochen raumunbeständig. Die Prismen zerfielen. Beispiel 2 Ein Klinker mit 15'% Mg0 mit den obenerwähnten Moduln, der nach dem angeführten Verfahren hergestellt wurde, hatte bei der Autoklavprüfung auf 21 at eine Dilatation von 12,6%.
  • Beispiel 3 Ein Klinker mit 15 % Mg0 mit den obenerwähnten Moduln, der nach dem angeführten Verfahren hergestellt wurde, hatte nach Zugabe von 30 % Flugasche bei der Autoklavprüfung auf 21 at eine Dilatation von 0,4610/0.
  • Die wirtschaftliche Bedeutung der Herstellung eines raumbeständigen Zementes aus Dolomiten und dolomitischen Kalksteinen ist darin zu sehen, daß dieses Verfahren eine unmittelbare Fortsetzung der MagnesiumzementhersteRung in solchen Zementwerken erlaubt, in welchen die Robstoffbasis oft vorübergehend einen höheren Gehalt an Mg0 aufweist als zulässig ist. Dadurch können bisher unüberwindbare Schwierigkeiten beseitigt werden, wie z. B. eine Produktionseinstellung oder die Notwendigkeit der Errichtung einer Rohstoffseparation mittels Flotation.
  • Bei einem Zusatz von 30#l/o Flugasche zum Klinker sinkt wohl die Festigkeit des Zementes anfangs uni etwa 15% gegenüber einem Zement, dessen Klinker keine Puzzolane zugeniahlen wurden, doch steigt die Festigkeit später rasch an und erreicht nach einigen Monaten mindestens die Festigkeit eines normalen Portlandzementes.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zement mit mehr als 6 1/o Mg0, gekennzeichnet durch einen Gehalt eines Gemisches aus zerkleinertem Klinkermaterial folgender petrographischer Zusammensetzung c.S .............. 55 bis 59 1/o C4AF ............. 7,55 bis 8,56"/o C3A .............. 4 bis 6 1/o
    und 30 % Flugasche, welche mindestens 50 % an gesamtem und mindestens 211/9 lösliches S'02 aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: Kühl, »Zement-Chemie«, Bd. 111, 1951, S. 286/ 287.
DER18701A 1955-04-26 1956-04-14 Zement mit mehr als 6% MgO Pending DE1158431B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CS1158431X 1955-04-26

Publications (1)

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DE1158431B true DE1158431B (de) 1963-11-28

Family

ID=5457569

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DER18701A Pending DE1158431B (de) 1955-04-26 1956-04-14 Zement mit mehr als 6% MgO

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Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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