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DE1158390B - Einstellbare Rueckenlehne fuer Kraftfahrzeugsitze - Google Patents

Einstellbare Rueckenlehne fuer Kraftfahrzeugsitze

Info

Publication number
DE1158390B
DE1158390B DED24491A DED0024491A DE1158390B DE 1158390 B DE1158390 B DE 1158390B DE D24491 A DED24491 A DE D24491A DE D0024491 A DED0024491 A DE D0024491A DE 1158390 B DE1158390 B DE 1158390B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
seat frame
backrest
handle
toothed segment
locking lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED24491A
Other languages
English (en)
Inventor
Erwin Koelle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Daimler Benz AG filed Critical Daimler Benz AG
Priority to DED24491A priority Critical patent/DE1158390B/de
Publication of DE1158390B publication Critical patent/DE1158390B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60N2/00Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
    • B60N2/02Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles the seat or part thereof being movable, e.g. adjustable
    • B60N2/22Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles the seat or part thereof being movable, e.g. adjustable the back-rest being adjustable
    • B60N2/235Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles the seat or part thereof being movable, e.g. adjustable the back-rest being adjustable by gear-pawl type mechanisms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)
  • Chairs For Special Purposes, Such As Reclining Chairs (AREA)

Description

  • Einstellbare Rückenlehne für Kraftfahrzeugsitze Die Erfindung betrifft eine einstellbare Rückenlehne für Kraftfahrzeugsitze, die von zwei seitlichen, etwa rechtwinklig gebogenen Bügeln gehalten wird, welche sich jeweils etwa in ihrem Scheitelpunkt schwenkbar längsverschieblich am Sitzrahmen abstützen und deren untere, nach vom gerichtete Schenkel an mittels einer Querwelle in ihrer Schwenklage einstellbar am Sitzrahmen gelagerten Hebeln angelenkt sind.
  • Bei einer bekannten Anordnung zum Einstellen der Rückenlehne unter Verwendung mehrerer Raststellen am Sitzrahmen, in die von dem Rückenlehnenbügel ausgehende Nasen einrasten, ist es zum Ändern der Neigung der Rückenlehne erforderlich, diese erst anzuheben, dann entweder vor- oder zurückzubewegen und dann wieder in eine Raststellung fallenzulassen. Dies ist unbequem und gestattet keine Rückenlehnenverstellung während der Fahrt.
  • Eine weitere bekannte Anordnung stellt die schwenkbare Sitzlehne mit einer Sperrvorrichtung fest, die aus einem mit dem Sitzrahmen fest verbundenen Zahnsegment und aus einem mit Sperrzähnen versehenen Anker besteht, der durch Schwenken eines Handhebels um die Lehnenachse ein- und ausrastbar ist. Hierbei tritt jedoch bei jedem einzelnen Eingriff eine unmittelbare und dadurch hohe Belastung der Rastteile ein.
  • Weiterhin ist noch eine Anordnung zum Einstellen der Rückenlehne bekannt, bei der jedes Ende des Rückenlehnenbügels an einem Lenker drehbar befestigt ist, der etwa in der Mitte des Sitzrahmens drehbar gelagert ist und dessen Schwenklage durch eine einseitig angeordnete, im Sitzrahmen gelagerte Einstellschraube einstellbar ist.
  • Die einseitig angeordnete Einstellschraube kann sich jedoch während der Fahrt durch ungleiche Kräftebelastung in ihrem Lager leicht verklemmen, und außerdem können die Schraubgewinde leicht verschmutzen oder verrosten. Außerdem ist die hängende Anordnung der Lenker nicht für jeden Sitzeinbau geeignet. Eine ebenfalls bekannte Lehneneinstellung mittels einer stirnseitig ein Zahnsegment aufweisenden Platte, die mit einer fest mit dem Rückenlehnenrahmen verbundenen Gegenplatte verschraubt in der Arinlehne eines Sitzes angeordnet ist, ist schwergewichtig, umständlich und außerdem nur bei Sitzen mit Arinlehnen verwendbar.
  • Bei einer weiteren bekannten Anordnung sind die Auslösemittel in der Mitte des festen Armlehnenrahmens angeordnet, und die Sperre befindet sich am hinteren Rahmenschenkel. Durch einen am Rahmen der Rückenlehne befestigten Beschlag mit einer Nabe an seinem unteren Ende ist die Lehne mittels eines Zapfens schwenkbar mit dem Sitzrahmen verbunden. Der am Sitzrahmen befestigte Zapfen greift undrehbar in eine Büchse ein, die an ihrem oberen Außenumfang abgeflacht ist und auf der das büchsenförTnige Auge eines Lenkers drehbar gelagert ist, der an einem vor- und rückwärts schwenkbaren, ständig federnd gespannten Handgriff angelenkt ist, der seitlich an der festen Armlehne lagert. Die Lehne steht ständig unter nach vom gerichteter Federspannung. Als Sperre dient hierbei ein miteinander durch eine Feder verbundenes Rollenpaar, das in einen sektorförmigen Ausschnitt über dem abgeflachten Außenumfang der an dem Zapfen befestigten Büchse zwischen der Außenwand der Büchse und der Innenwand der Nabe des am Rückenlehnenrahmen befestigten Beschlages eingesetzt ist. Jedes Schwenken des Lenkers in der einen oder anderen Richtung löst die Verkeilung einer der beiden Rollen, während die andere unter dem Druck der Feder zwischen ihnen in Keilstellung bleibt.
  • Eine andere Ausführung sieht die Anordnung der gleich aufgebauten Sperre unmittelbar vereint mit der Auslöseeinrichtung an der Armlehne etwa in der Mitte des Sitzes vor. Der feste Beschlagteil ist nach unten verlängert und gelenkig mit einem Hebelarm verbunden, der wieder an die Gesperrevorrichtung angelenkt ist.
  • Abgesehen von der schwierigen und aufwendigen Herstellung des Gesperres und der umständlich angeordneten Auslösemittel bei diesen beiden Ausführungen nutzt sich diese Anordnung mit den mehrfachen Drehteilen und Gelenkstellen im robusten Dauerbetrieb und bei häufig geänderter Lehneneinstellung rasch ab, so daß ihre Betriebssicherheit nicht mehr gewährleistet ist. Außerdem ist auch hierbei die Anordnung einer Armlehne notwendig.
  • Die Erfindung hat- sich demgegenüber die Aufgabe gestellte eine Anordnung zum Einstellen der Rückenläae i-u schaffen, die einfach im Aufbau und der Bedienung ist und eine große Betriebssicherheit gelwäürieistet.
  • Die Erfindung ist demgemäß darin zu sehen, daß die Bügel durch am gitztahmen fest angeordnete Zapfen abgestützt werden, die dutch Längsschlitze de- r- ]fig#I hiüdiiir-hiägeii, -und daß innerhalb des Sitzi ens auf der QuCwelle in äh sich bekannter Weise ein Zahnsegment befestigt ist, mit dessen Zähnen ein schwenkbar am Sitzrähmen gelagerter Sperrhebel durch eine Feder in lösbarem Eingriff gehalten wird.
  • Für die Ansprüche 2 bis 5 wird nur im Zusammenhang mit dem Anspruch 1 Schutz begehrt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Abb. 1 die Seitenansicht des Gestells für einen Fahrzeugsitz und Abb. 2 den Gfundriß zu Abb. 1.
  • Der Sitz besteht aus einem Sitzteil 4 und einer Rückenlelme 5. Der- Siizrahmen 7 ist auf Querträgern 6 des Fahrzeugbodens befestigt. Etwa in der halben Sitztiefe ist in den Seitenteilen 17 des Sitzrahmens 7 eine durchgehende Querwelle 10 in Lagern 11 drehbar angeordnet, die an ihren herausragenden Enden fest mit je einem Lenker 12 verbunden ist. Das freie Ende 12' jedes Lenkers 12 ist mit dem nach vom gerichteten, etwa waagerecht verlaufenden Schenkel 14 eines etwa rechtwinkligen Bügels 15, der die Rückenlehne 5 trägt, drehbar verbunden. An den #-#'itent eilm 17 des Sitzrahmens 7 änd weiterhin in der Nähe der hinteren Ecken 8 Zapfen 9 befestigt, die -duich Ungsschlitze 14' der Bügel 15 hindurchiag-en.
  • Auf der Querwelle 10 ist m*nerhalb des Sitzrahmens 7 zwischen dem einen Seitenteil 17 und dem 'diesem benachbarten starren Gurt 18 ein Zahnseginent 19 fest angebracht, von dem eine Lasche 20 etwas schräg in Richtung auf den starren Gurt 18 uiid nach unten abgebogen ist. Am Ende 21 dieser Lasche 20 ist eine Schraubenfeder 22 eingehängt, die an de vorderen Breitseite des Sitzrahmens 7 unter Zugspannung mittels einer Lasche 23 befestigt ist. b#rch diese Feder wird die Rückenlehne 5 über die Lasche i0, das Zahnsegment 19, die Welle 10, die Lenker 12 -und die Bügel 15 ständig in die aufrechte Stellung geschwenkt, sofern diese nicht durch ein in das Zalinsegment 19 eingreifendes Sperrelement in einer best mmten Stellung festgelegt wird. Als Sperr-'61euäeiit ist -ein von dem Sitzenden mühelos erreichbarer flacher Sperrhebel 24 vorgesehen, der im Be--reich der Zähne 25 des Zahnsegmentes 19 schwenkbar #' dem starren Gurt 18 angebracht ist und mit seinem -an 'ereien Ende aus einer schlitzartigen öffnung 26 des ein Zahnseg:ment benachbarten Seitenteiles 17 des gitzrähmens 7 "berausragt. Dieses freie Ende ist mit einem 'Handgriff 27 versehen. An der Vorderkante der schlitzartigen öffnung 26 ist an dem Seitenteil 17 des Sitzr'ahm-ens 7 ein nach außen weisendes Griffstück 28 fest angebracht. Das Griffstück iS und der Handgriff 27 sind etwa gleich ausgebildet und spiegelbildlich zueinander angeördnet. Durch gleichzeitiges -Erfassen und Zusammendrücken der beiden wird der Sperrhebel 24 aus seiner Einrastung im Zahnsegment 19 gelöst, und durch die Spannung der Schraubenfeder 22 wird die Rückenlehne, wenn sie entlastet ist, nach vom geschwenkt. Mittels einer am Sitzrahmen 7 eingehängten weiteren Feder 29 wird der Sperrhebel 24 ständig in Einraststellung gezogen und dort festgehalten, so daß er eine zuverlässige, aber leicht lösbare Sperre bildet.
  • Während das Aufrichten der Lehne 5 jeweils selbsttätig nach Lösen der Einrastung unter der Wirkung der genannten Schraubenfeder 22 vonstatten geht, muß zum Erreichen einer geneigten Stellung nach Lösen der Einrastung die Lehne leicht nach hinten gedrückt werden. In der gewünschten Lage wird der Handgriff 27 losgelassen, so daß der Sperrhebel 24 einrastet und dadurch eine sichere Sperrung bewirkt.
  • Die die Rücklehne 5 tragenden Bügel 15 können auch ohne Längsverschieblichkeit nur durch ein einfaches Drehgelenk mit den Zapfen 9 des Sitzrahmens 7 verbunden werden und dafür die Verbindung der Lenker 12 mit den vorderen Enden 16 der Bügel als Schiebegelenk ausbilden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE- 1. Einstellbare Rückenlehne für Kraftfahrzeugsitze, die von zwei seitlichen, etwa rechtwinklig gebogenen Bügeln gehalten wird, welche sich je- weils etwa in ihrem Scheitelpunkt schwenkbar und längsverschieblich am Sitzrahmen abstützen und deren untere, nach vom gerichtete Schenkel an mittels einer Querwelle in ihrer Schwenklage einstellbar am Sitzrahmen gelagerten Hebeln angelenkt sind, dadurch gekennzeichne4 daß die Bügel (15) durch am Sitzrahmen (7) fest angeordnete Zapfen (9) abgestützt werden, die durch Längsschlitze (U) der Bügel (15) hindurchragen, und daß innerhalb des Sitzrahmens (7) auf der Querwelle (10) in -an sich bekannter Weise ein Zahnsegment (19) befestigt ist, mit dessen Zähnen (25) ein schwenkbar am Sitzrahmen (7) gelagerter Sperrhebel (24) durch eine Feder (29) in lösbarem Eingriff gehalten wird.
  2. 2. Rückenlehne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zahnsegment (19) zwischen einem Seitenteil (17) des Rahmens (7) und dem diesem benachbarten starren Gurt (18) liegt, daß der etwa waagerecht im Bereich der Zähne (25) des Zahnsegmentes (19) liegende Sperrhebel (24) an diesem Gurt (18) schwenkbar gelagert ist und sein Handgriff (27) aus einer schlitzartigen öffnung (26) des Sitzrahmens (7) herausragt. 3. Rückenlehne nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Zahnsegment (19) eine andererseits am Sitzrahmen (7) befestigte Schraubenfeder (22) angreift, derart, daß unter dieser Federspannung die Lehne (5) in die aufrechte Stellung geschwenkt wird. 4. Rückenlehne nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zum leichteren Ausklinken des Sperrhebels (24) aus dem Zahnsegment (19) -vor der schlitzartigen öffnung (26) für den Handgriff (27) des Sperrhebels (24) ein Griffstück (28) fest am Sitzrahmen (7) angeordnet ist. 5. Rückenlehne nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum griffgerechten Anfassen das Griffstück (28) und der Handgriff (27) am Sperrhebel(24) etwa gleich ausgebildet und zueinander spiegelbildlich angeordnet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 963 754, 703 935; französische Patentschriften Nr. 1028 295, 691602; USA.-Patentschrift Nr. 2 624 396.
DED24491A 1956-12-12 1956-12-12 Einstellbare Rueckenlehne fuer Kraftfahrzeugsitze Pending DE1158390B (de)

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR691602A (fr) * 1930-03-08 1930-10-23 Perfectionnements apportés aux sièges réglables, notamment à ceux pour véhicules automobiles
DE703935C (de) * 1938-05-22 1941-03-19 Daimler Benz Akt Ges Sitz mit verstellbarer Rueckenlehne, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
US2624396A (en) * 1946-06-14 1953-01-06 Automatic Locking Devices Inc Chair having an angularly adjustable back rest
FR1028295A (fr) * 1950-11-23 1953-05-20 Siège à inclinaison variable du dossier pour véhicule ou applications analogues
DE963754C (de) * 1951-02-24 1957-05-09 Juergen Ulderup Dr Ing Verstellbare Sitzeinrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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