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DE115814C - - Google Patents

Info

Publication number
DE115814C
DE115814C DENDAT115814D DE115814DA DE115814C DE 115814 C DE115814 C DE 115814C DE NDAT115814 D DENDAT115814 D DE NDAT115814D DE 115814D A DE115814D A DE 115814DA DE 115814 C DE115814 C DE 115814C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
latch
door
locking lever
fastener
pushed back
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DENDAT115814D
Other languages
English (en)
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE115814C publication Critical patent/DE115814C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B83/00Vehicle locks specially adapted for particular types of wing or vehicle
    • E05B83/36Locks for passenger or like doors
    • E05B83/363Locks for passenger or like doors for railway vehicles

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Einreiber.
-Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Schlofs mit beim Oeffnen seibstthätig arretirtem Vorreiber. Das Wesen der Erfindung besteht darin, dafs der Vorreiber nur bei gleichzeitiger Bethätigung zweier Fallen wieder ausgelöst werden kann.
Die Einrichtung des Schlosses ist so getroffen, dafs beim Zumachen der Thür beide Fallen α und e (Fig. 2, punktirt) zurückgeschoben werden, wobei die Falle α den Wechsel b um einen Stift b2 nach unten dreht und dadurch dem Arretirhebel d die weitere Rückwärtsbewegung gestattet. So lange sich nun die Falle α im zurückgeschobenen Zustand befindet, stöfst dieselbe gegen die Angriffsfläche c2 des Vorreibers c, da letzterer bisher seine Stellung noch nicht geändert hat (Fig. 2).
Gleichzeitig ist durch die zurückgeschobene Falle e bezw. durch ihren Ansatz e1 der Arretirhebel d so weit zurückgedrängt worden, dafs derselbe mit dem Ansätze d1 seines oberen Theiles mit dem Einschnitt bl des Wechsels b in Eingriff kommt und denselben in dieser Stellung festhält. Alsdann liegt auch die Thür ganz in ihrem Falz (d. h. dieselbe ist vollständig zugemacht). Während dieses Vorganges ist der Vorreiber c von dem Arretirhebel d ganz ausgelöst worden (Fig. 2, punktirt) und bereit, mittels der Feder ff1 nach vorn getrieben zu werden; da aber beim Zumachen der Thür die Falle a so weit zurückgeschoben worden ist, dafs sie sich mit ihrer Angriffsfläche a2 gegen diejenige c2 des Verreibers c, welcher bisher seine Stellung nicht verändert hat, legt, so ist dem Vorreiber c die Drehung nach vorn erst möglich, wenn die Falle α sich wieder nach vorn bewegt und in das Loch des Schliefsbleches eindringt; alsdann kann der Vorreiber der Vorwärtsbewegung der Falle α folgen und wird nun mittels der Feder ff1 nach vorn getrieben (Fig. 1) und greift in das dafür ausgearbeitete Loch des Schliefsbleches ein, wodurch die Thür verschlossen wird.
Das Oeffnen der Thür geschieht wie bisher; beim Umdrehen des Handgriffes 5 stöfst der Vorreiber c mit seiner Angriffsfläche c1 gegen die Angriffsfläche a1 der Falle a, wodurch letztere so weit zurückgeschoben wird, bis man die Thür öffnen kann (Fig. 2, Stellung der Falle α und Vorreiber c punktirt). Am Schliefsblech 0 (Fig. 3) ist eine schiefe Ebene ρ für Falle e angebracht, aufserdem ist noch der Kopf der Falle e kürzer als der Kopf der Falle α, mithin wird die Falle e sich früher nach vorn bewegen als Falle a, da letztere längere Zeit am Schliefsblech schleift.
Da die Falle α bezw. Wechsel b sowie Arretirhebel d während des Verschlusses der Thür in gespannter Stellung sind (Fig. 2, punktirt), so werden dieselben beim Oeffnen der Thür auch sofort ihre Lage verändern und den Vorreiber c auffangen (Fig. 2).
Um das Reiben des Vorreibers c im Schliefsblech zu vermeiden, ist im Innern desselben
eine Feder g angebracht, welche bei verschlossener Thür gegen den Vorreiber c drückt.
Wird die Thür nur theilweise zugeworfen, so kann der Vorreiber nicht einspringen, da dann der Arretirhebel d nicht ausgelöst wird.
Um ein unbefugtes Auslösen des Vorreibers c zu vermeiden, ist der Wechsel b so angeordnet (Fig. i), dafs, wenn nur Falle e zurückgeschoben wird, der Arretirhebel d mit einer Nase d1 gegen den Ansatz b1 des sich in Ruhe befindenden Drehstückes b stöfst, alsdann ist aber der Vorreiber c von dem Arretirhebel d noch nicht befreit. Wird Falle a zurückgeschoben, so wird nur das Drehstück b um seinen Stift b2 nach unten gedreht; in beiden Fällen verbleibt der Vorreiber c in seiner Ruhestellung.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schlofs für Eisenbahnwagen mit einem beim Oeffnen des Schlosses sich selbstthätig sperrenden Einreiber, dadurch gekennzeichnet, dafs der Einreiber c nur bei gleichzeitiger Zurückschiebung der Hauptfalle α und der Nebenfalle e in das Schliefsblech einspringen kann, indem beim Zuschlagen der Thür durch die Hauptfalle α ein die Auslösung des Sperrhebels d für den Einreiber verhinderndes Drehstück b aus dem Bereiche der Nase d1 des Sperrhebels herausgedreht und der letztere mittels der Nebenfalle e ausgelöst wird, wobei ein vorzeitiges Einspringen des Einreibers in das Schliefsblech durch den sich gegen den Drehriegel legenden Kopf der Falle α verhindert wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT115814D Expired DE115814C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE115814C true DE115814C (de) 1900-01-01

Family

ID=385214

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT115814D Expired DE115814C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE115814C (de)

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