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DE1157687B - Anordnung fuer elektrische, durch Impulse gesteuerte Schalter zum Aussieben von Stoerimpulsen mittels eines elektrischen UEberlaufes - Google Patents

Anordnung fuer elektrische, durch Impulse gesteuerte Schalter zum Aussieben von Stoerimpulsen mittels eines elektrischen UEberlaufes

Info

Publication number
DE1157687B
DE1157687B DES65037A DES0065037A DE1157687B DE 1157687 B DE1157687 B DE 1157687B DE S65037 A DES65037 A DE S65037A DE S0065037 A DES0065037 A DE S0065037A DE 1157687 B DE1157687 B DE 1157687B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electrical
pulses
overflow
pulse
arrangement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES65037A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Phys Peter Kern
Dipl-Ing Dr Anton Muschik
Gerhard Pumpe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES65037A priority Critical patent/DE1157687B/de
Priority to CH1058560A priority patent/CH384060A/de
Publication of DE1157687B publication Critical patent/DE1157687B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/02Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
    • H03K3/45Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of non-linear magnetic or dielectric devices
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D3/00Control of position or direction
    • G05D3/12Control of position or direction using feedback
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C25/00Arrangements for preventing or correcting errors; Monitoring arrangements

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Nonlinear Science (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description

  • Anordnung für elektrische, durch Impulse gesteuerte Schalter zum Aussieben von Störimpulsen mittels eines elektrischen Überlaufes Die Erfindung bezieht sich auf einen Empfänger innerhalb eines Femsteuersystems, in dem die zu übertragenden Meß- oder Steuerwerte jeweils zyklisch nacheinander von den einzelnen Meß- bzw. Steuergeräten abgefragt und dementsprechend übertragen werden. Mit Rücksicht auf eine einwandfreie Auswertung der einzelnen Meldeergebnisse und der Störanfälligkeit von Fernsteuerverbindungen besteht bei einem derartigen Empfänger der Wunsch, ein bestimmtes Meldesignal erst dann auszuwerten und anzuzeigen, wenn die gleiche Meldung über eine Mehrzahl von Abfragezyklen identisch übertragen wird. Dies ist notwendig, da die einzelnen Meldungen mit einem geringstmöglichen Aufwand übertragen werden, so daß hierzu keinerlei Störsicherung vorgesehen werden kann. Durch die Anzeige nach wiederholter Übertragung soll z. B. in einer Schaltwarte vermieden werden, daß bei einmaligen Störimpulsen ein falsches Kriterium angezeigt wird, da hierdurch eine Unsicherheit bei den die Meldung entgegennehmenden Personen hervorgerufen wird.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit geringem Aufwand einzelne Fehlmeldungen zu unterdrücken. Auch bei der Anordnung nach der Erfindung werden die einzelnen Schalter durch Impulse angesteuert, wobei in an sich bekannter Weise die einzelnen Schalter über einen sogenannten elektrischen Überlauf angesteuert werden, der zur Aussiebung der Störimpulse herangezogen wird. Erfindungsgemäß wird als elektrischer Überlauf ein mit Steuerwicklungen versehener stufenweise sättigbarer Magnetkern verwendet. Schaltglieder mit der Funktion eines sogenannten elektrischen Überlaufs sind an sich bekannt. Derartige Schaltglieder arbeiten in der Weise, daß ausgangsseitig erst nach einem ansteuerbaren durch einen Vorimpuls oder einen ersten Steuerbefehl eines Speichergliedes nachfolgende Steuerbefehle unmittelbar an das dem Überlauf nachgeschaltete Schaltorgan weitergegeben werden, so daß also erst eine Folge von Befehlen, vorzugsweise in Form von Impulsen, das Schaltorgan auslösen kann. Hierdurch können dann einzelne Störbefehle unterdrückt werden, da mit großer Wahrscheinlichkeit vorausgesetzt werden kann, daß die Störungen nur einen gewissen zeitlichen Umfang annehmen und nicht bei einer Folge von Steuerbefehlen immer wieder die gleichen Steuerimpulse betreffen.
  • Die Verwendung eines stufenweise sättigbaren Magnetkernes an dieser Stelle innerhalb eines Fernsteuersystems ist deshalb besonders vorteilhaft, da ; auch für Übertragungen nach dem Multiplexverfahren bei vorübergehender Unterbrechung keine zusätzliehen Speicherglieder benötigt werden, da sich auch eine teilweise Magnetisierung ohne Verlust beliebig lange erhält. Bei der Verwendung von Kondensatoren müßte hingegen die einmal eingespeicherte Spannung zumindest von Zeit zu Zeit regeneriert werden.
  • Die Magnetkerne werden durch die Steuerimpulse von einem Ausgangszustand in einen anderen Endzustand oder umgekehrt stufenweise ummagnetisiert, wobei Schaltbefehle nur beim endgültigen Ummagnetisieren abgegeben werden. Dies ist aber immer nur dann der Fall, wenn eine Mehrzahl gleichartiger, einem bestimmten Meldebefehl zugeordneter Impulse an diesen Magnetkern angelegt werden.
  • Das nachgeschaltete bistabile Glied kann hierbei beliebig aufgebaut sein, d. h., es kann eine aus zwei Verstärkerelementen, z. B. Transistoren, aufgebaute Kippschaltung, die über einen Magnetkern angesteuert wird, vorgesehen werden. Es können aber auch in gewissem Umfang das bistabile Glied und das Zählglied miteinander kombiniert sein.
  • In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele für die in den Ansprüchen gekennzeichneten Anordnungen dargestellt.
  • Die Fig. 1 zeigt in einer Schaltung eine Ausführungsform, wobei in Fig. 2 ein Impulsplan zur Erläuterung der Wirkungsweise dargestellt ist. In dem gewählten Ausführungsbeispiel ist als sättigbarer Speicher ein Magnetkern K 1 vorgesehen, dem die von den Kernen K 2 bzw. K 3 gelieferten Impulse über die Dioden G 2 bzw. G 3 zugeführt werden. Der Kern K 1 wird durch die ihm zugeführten Impulse stufenweise ummagnetisiert, und zwar beispielsweise so, daß die von dem Kern K 2 abgeleiteten Impulse diesen Kern von +B, nach -B, und die vom Kern K3 abgeleiteten Impulse umgekehrt von -B, nach +B, bringen. Solange also beispielsweise dauernd die -vom Kern K 2 abgeleitete Meldung »0« (vgl. Zeile 1 der Fig. 2) ankommt, bleibt der Kern K 1 in seiner negativen Remanenzlage -B, (vgl. Zeile 5 in Fig. 2) und somit auch die Kippstufe K4 in der Lage »0«. Wird nun abgeleitet vom Kern K 3 dauernd die Meldung »1« gegeben (vgl. Zeile 2 in Fig. 2), so wird der Magnetkern K1 stufenweise von -B, nach +B, magnetisiert. In dem Ausführungsbeispiel sind zur fast vollständigen Ummagnetisierung zwei Impulse notwendig. Dieses Verhältnis läßt sich aber anders wählen und ohne weiteres durch die Wicklungsgebung der Kerne K 1 oder K 2 und K 3 einstellen. Während der beiden ersten Meldungen »1« fließt durch den Widerstand R 3 ein Stufenstrom I c 1. Dieser Strom verursacht an dem Widerstand R 3 einen Spannungsabfall, der nicht ausreicht, den zu steuernden Schalter, die bistabile Kippstufe K4, umzusteuern. Erst wenn der Magnetkern K 1 gesättigt ist, das ist beim Auftreten der dritten Meldung »1«, wird der Spannungsabfall so groß, daß die bistabile Kippstufe K4 und damit das Ausgangsrelais R umgesteuert werden kann (vgl. Zeile 6 in Fig. 2).
  • Trifft nun, d. h. nachdem die Kippstufe K4 umgesteuert ist, infolge einer Störung nur ein- oder auch zweimal die Meldung »0« ein, so wird zwar der Kern K 1 um eine oder auch zwei Stufen zurückmagnetisiert, jedoch kann hierbei die Kippstufe K4 noch nicht beeinflußt werden. Von den folgenden Meldungen »l« wird dieser Kern K 1 aber wieder in seine Ausgangslage gebracht. Erst wenn eine größere Anzahl von Meldungen »0« eintrifft, wird von der an dem Widerstand R 2 nach vollständiger Ummagnetisierung des Kernes K1 abfallenden Spannung die bistabile Kippstufe K4 und damit das Relais R entsprechend beeinflußt.
  • In. Fig. 3 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel unter Verwendung eines Transfluxors, eines Übertragers , mit einer dritten Wicklung zum stoßweisen Ummagnetisieren, als stufenweise einstellbares Zählglied unter gleichzeitiger Verwendung als bistabile Kippschaltung dargestellt. Die Fig. 4 zeigt wiederum einen Impulsplan zu dem in Fig.3 dargestellten Schaltprinzip.
  • Auch bei diesem Ausführungsbeispiel werden die einzelnen Meldungen von zwei Magnetkernen K 2 bzw. K 3 abgegeben und über die Gleichrichter G 2 bzw. G 3 dem Transfluxor T f zugeführt. Die von den Kernen K 2 bzw. K 3 kommenden Impulse werden zum stufenweisen Blockieren bzw. Einstellen dieses Transfluxors benutzt. Hierdurch wird das übertragungsmaß des Transfluxors stufenweise geändert. In der Ausgangswicklung des Übertragers ist ein Transistor Ts eingeschaltet, der so vorgespannt ist, daß die Ansprechgrenze des Ausgangsrelais R mit der gewünschten Stufenzahl der Eingangsimpulse zusammenfällt. Der Transistor Ts wird, sofern nicht eine Gleichrichterschaltung vorgesehen wird, im Takt der Wechselstromfreque@z, die der Eingangsübertragerwicklung E zugeführt wird, geöffnet und gesperrt. Um das Relais weitgehend mit Gleichstrom betätigen zu können, ist deshalb der Glättungskondensator C vorgesehen.
  • Zur Erläuterung der Wirkungsweise wird wieder angenommen, daß der als Speicher wirkende Transfluxor zunächst den Zustand »0« habe und das Relais nach der dreimaligen Meldung der Information »1« ansprechen soll. Zu diesem Zweck sind die Wicklungen so abgestimmt, daß der Transfluxor mit Hilfe von insgesamt fünf Einstellimpulsen eingestellt oder blockiert wird. Mit dem dritten, von dem Magnetkern K 3 abgeleiteten Impuls wird der Transfluxor so weit eingestellt, daß die negativen Impulse der am Eingang E anliegenden Wechselspannung die positive Basisvorspannung -I- U des Transistors Ts übertreffen. Hierdurch wird der Transistor leitend gemacht, und das Relais zeigt den Zustand »1« an. Nach dem fünften Impuls ist der Transfluxor vollständig eingestellt, und erst ein dritter, von dem Kern K 2 abgeleiteter Impuls kann das Relais R wieder zum Abfall bringen.
  • Für die Wirkungsweise des Empfängers nach der Erfindung ist es lediglich entscheidend, daß ein über mehrere Stufen einstellbarer Speicher, der im Grenzfall auch in Form eines einfachen Zählers, z. B. unter Verwendung mehrerer in Abhängigkeit hintereinandergeschalteter, jeweils einzeln für einen Impuls vollständig umzumagnetisierender Magnetkerne bestehen kann, vorgesehen ist und daß abhängig von der Stellung dieses Zählers, also abhängig davon, ob der Zähler in einerEndlage liegt, ein bistabiles Glied eingestellt wird.
  • Die Ausbildung des bistabilen Gliedes ist, wie schon erwähnt wurde, für die Erfindung ebenfalls ohne Bedeutung. Mit Rücksicht auf die Entkopplung eignet sich aber hierzu ein Transfluxor besonders, wobei in der Fig. 5 der Zeichnung noch eine Ausführungsform dargestellt ist, bei der als bistabiles Glied ein Transfluxor verwendet ist, der über einen stufenweise sättigbaren Magnetkern gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 entsprechend angesteuert wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Anordnung für elektrische, durch Impulse gesteuerte Schalter zum Aussieben von Störimpulsen mittels eines elektrischen Überlaufes, dadurch gekennzeichnet, daß als ein dem durch Impulse zu steuernden Schalter zugeordneter Überlauf ein mit Steuerwicklungen versehener stufenweise sättigbarer Magnetkern verwendet wird.
  2. 2. Empfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Überlauf ein Transfluxor vorgesehen ist.
  3. 3. Empfänger nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Transfluxor über eine Einstell- bzw. Blockierwicklung so mit Stellimpulsen beaufschlagt wird, daß eine vollständige Einstellung bei fünf gleichartigen Impulsen möglich ist, während das zu steuernde Glied bei drei Impulsen anspricht.
DES65037A 1959-09-22 1959-09-22 Anordnung fuer elektrische, durch Impulse gesteuerte Schalter zum Aussieben von Stoerimpulsen mittels eines elektrischen UEberlaufes Pending DE1157687B (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES65037A DE1157687B (de) 1959-09-22 1959-09-22 Anordnung fuer elektrische, durch Impulse gesteuerte Schalter zum Aussieben von Stoerimpulsen mittels eines elektrischen UEberlaufes
CH1058560A CH384060A (de) 1959-09-22 1960-09-19 Empfänger in einer Fernsteueranlage mit zyklischer Abfrage von Gebergeräten durch Impulse

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DES65037A DE1157687B (de) 1959-09-22 1959-09-22 Anordnung fuer elektrische, durch Impulse gesteuerte Schalter zum Aussieben von Stoerimpulsen mittels eines elektrischen UEberlaufes

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1157687B true DE1157687B (de) 1963-11-21

Family

ID=7497696

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES65037A Pending DE1157687B (de) 1959-09-22 1959-09-22 Anordnung fuer elektrische, durch Impulse gesteuerte Schalter zum Aussieben von Stoerimpulsen mittels eines elektrischen UEberlaufes

Country Status (2)

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DE (1) DE1157687B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US8710103B2 (en) 2002-06-05 2014-04-29 Air Liquide Sante (International) Synergistic preparations based on mixtures of glycerol ether with aromatic alcohol for controlling mycobacteria

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US8710103B2 (en) 2002-06-05 2014-04-29 Air Liquide Sante (International) Synergistic preparations based on mixtures of glycerol ether with aromatic alcohol for controlling mycobacteria

Also Published As

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CH384060A (de) 1964-11-15

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