DE1157647B - Kathodenstrahl-Flachroehre - Google Patents
Kathodenstrahl-FlachroehreInfo
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Landscapes
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
kl. 21 a 132/54
H04n;H01j
N13448 Vnia/2131
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
wND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 21. NOVEMBER 1963
DER ANMELDUNG
wND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 21. NOVEMBER 1963
Die Erfindung bezieht sich auf Kathodenstrahl-Fiachröhren, bei welchen der Elektronenstrahl im
wesentlichen parallel zur Leuchtschirmebene verläuft, so daß der bei herkömmlichen Röhren verwendete,
kegelförmige Röhrenkolben mit dem sich nach hinten erstreckenden Röhrenhals in Wegfall
kommen kann.
Es ist bereits eine Kathodenstrahl-Flachröhre bekannt, bei welcher der Elektronenstrahl im wesentlichen
parailel und in einem gewissen Abstand vom Leuchtschirm verläuft. Der Elektronenstrahl wird
innerhalb dieser Ebene im Sinne einer Zeilenablenkung gesteuert, während das Strahlende mittels eines
elektrostatischen Feldes auf den Röhrenschirm abgelenkt wird, wobei dieses elektrostatische Feld im
Rhythmus der Rasterabtastung verschoben wird, so daß man auf dem Röhrenschirm ein an sich bekanntes
Fernsehraster erhält. Das elektrostatische Feld liegt zwischen einer in einer parallel zum Röhrenschirm
verlaufenden Ebene angeordneten Elektrodenschar und dem Röhrenschirm selbst. Eine derartige
Elektrodenschar soll im folgenden als Elektrodenspalier bezeichnet werden. Zusätzlich zu diesem
Elektrodenspalier kann in der Nähe des Röhrenschirms ein weiteres Elektrodenspalier angeordnet
werden, in welchem Fall das elektrostatische Ablenkfeld zwischen diesen beiden Elektrodenspalieren aufgebaut
wird. Die bekannte Elektronenstrahl-Flachröhre verwendet eine zusätzliche Abtaströhre als
Steuerorgan, mit deren Hilfe die jeweils gewünschte Rasterablenkung gesteuert wird. Diese Abtaströhre
ist innerhalb der Kathodenstrahl-Flachröhre untergebracht und bewirkt jeweils die Steuerung der Ladung
bzw. Entladung der einzelnen Elektroden des Elektrodenspaüers so. daß das elektrostatische Ablenkfeld
jeweils entsprechend dem Ladungszustand des Elektrodenspaliers über die Schirmfläche hinweg
bewegt wird.
Die vorliegende Erfindung bezweckt eine Verbesserung bekannter Kathodenstrahl-Flachröhren und
bringt dadurch eine wesentliche Vereinfachung mit sich, daß die besondere Abtaströhre entbehrlich ist.
Eine Kathodenstrahl-Flachröhre, insbesondere für Fernsehzwecke, deren modulierter, in einer zwischen
dem Bildschirm und einem dazu parallelen Elektrodenspalier gelegenen Ebene verlaufender, periodisch
in einer Schirmkoordinatenrichtung zeilenweise abgelenkter Elektronenstrahl mittels dem Elektrodenspalier
zugeführter Steuerspannungen sowohl im Sinne einer wesentlich langsamer als die erstgenannte
Ablenkung verlaufenden Ablenkung in einer zweiten, senkrecht zu der ersten Schirmkoordinaten-Kathodenstrahl-Flachröhre
Anmelder:
National Research Development Corporation, London
Vertreter: Dipl.-Ing. R. Holzer, Patentanwalt,
Augsburg, Philippine-Welser-Str. 14
Beanspruchte Priorität: Großbritannien vom 23. März 1956 (Nr. 9192)
Dennis Gabor, London, ist als Erfinder genannt worden
richtung ausgerichteten Schirmkoordinatenrichtung als auch im Sinne einer Ablenkung des Strahlendes
auf den Bildschirm hin gesteuert wird, ist nach der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß der das
Schirmbild erzeugende Kathodenstrahl oder ein anderer, den gleichen Ablenkfeldern ausgesetzter Kathodenstrahl
jeweils periodisch mit der Zeilenabtastung in zwei außerhalb des dem Bildschirmbereich entsprechenden
Bereiches gelegene Zonen des um diese Zonenbereiche erweiterten Elektrodenspaliers eingelenkt
wird, in deren einer der Elektronenstrahl die Entladung des jeweils abgetasteten Spalierleiters und
in deren anderer derselbe oder ein anderer Elektronenstrahl die Wiederaufladung der früher entladenen
Spalierleiter bewirkt, wobei die Ladung bzw. Entladung der Spalierleiter durch unterschiedliche
Sekundäremissionsbedingungen in den beiden Zonen oder durch Anlegen unterschiedlicher Potentiale an
die Spalierleiter über fotoleitendes Material erfolgt, das durch eine vom Kathodenstrahl erregte Leuchtstoffschicht
in den genannten Zonen örtlich leitend gemacht wird.
Zweckmäßigerweise verwendet man für die Entladung und Wiederaufladung des Elektrodenspaliers
sowie zur Abtastung des Fernsehrasters einen ein-
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von diesem entfernt ein Elektrodenspalier 3 angebracht, welches von Bügeln 124 gehalten wird, die
ihrerseits auf keramischen Hohlzylindern 125 befestigt sind, zwischen welchen sich das Elektroden-5
spalier erstreckt. Die Seitenkanten des Elektrodenspaliers sind bei 6 und 6' U-förmig zurückgebogen,
wobei die vorderen Ränder dieser abgebogenen Teile im wesentlichen in derselben Ebene wie die vertikalen
Kanten des Schirmes liegen und in deren Nähe ver-
zigen Elektronenstrahl, welcher im Zuge der zeilenweisen
Abtastung des Schirmbildes jeweils auf die
Randzonen auftrifft. In diesen Randzonen befinden
sich die in entsprechender Weise parallel versetzten
Enden der einzelnen Elektroden des Elektrodenspaliers. Die Entladung erfolgt in üblicher Weise
durch bloße Bombardierung der Elektrodendrähte,
während die Wiederaufladung auf verschiedene Weise
erfolgen kann, beispielsweise mittels des Sekundärelektronen-Emissionseffektes oder mittels der Foto- io laufen. Die Art des Elektrodenspaliers 3 ist im einleitfähigkeit einer entsprechend gesteuerten Schicht. zelnen aus Fig. 4 ersichtlich. Das Spalier besteht aus
Randzonen auftrifft. In diesen Randzonen befinden
sich die in entsprechender Weise parallel versetzten
Enden der einzelnen Elektroden des Elektrodenspaliers. Die Entladung erfolgt in üblicher Weise
durch bloße Bombardierung der Elektrodendrähte,
während die Wiederaufladung auf verschiedene Weise
erfolgen kann, beispielsweise mittels des Sekundärelektronen-Emissionseffektes oder mittels der Foto- io laufen. Die Art des Elektrodenspaliers 3 ist im einleitfähigkeit einer entsprechend gesteuerten Schicht. zelnen aus Fig. 4 ersichtlich. Das Spalier besteht aus
einer großen Anzahl an sich gerader Leiter, die jeweils voneinander isoliert auf einer geeigneten Isolierfiäche
angeordnet sind und die in Fig. 4 gezeigte Form haben, deren Zweck später noch erläutert werden
wird. Auf derselben Isolierfläche sind außerdem auch noch Elektroden 20, 20' und 128 angebracht,
deren Zweck ebenfalls später noch beschrieben werden wird. Die in Fig. 4 angedeuteten vertikalen
so Linien A-H geben Bereiche besonderer Bedeutung
innerhalb des Elektrodenspaliers an und werden im Zuge der Beschreibung der Röhrentätigkeit später
noch erwähnt. Die Andeutung dieser Linien auf der in Fig. 1 dargestellten Schnittansicht hat den Zweck,
Fig. 5 ein Wellenformdiagramm, welches die zum 25 die dreidimensionale Form des ganzen Elektroden-Betrieb
der in den Fig. 1 bis 4 schematisch gezeigten spaliers besser vor Augen zu führen.
Hinter dem Elektrodenspalier 3 ist in dessen nächster Nähe eine Platte 4 angeordnet, die vorzugsweise
aus magnetischem Material von hoher Permeabilität gefertigt ist und die teilweise als Magnetschirm dient.
Der Abstand zwischen dem Elektrodenspalier 3 und der Platte 4 ist so gewählt, daß diese Platte 4 mit
Bezug auf die einzelnen Leiter 3 eine merkliche Kapazität darstellt. Die Platte 4 bedeckt im wesentliehen
die ganze Fläche des Elektrodenspaliers, soweit diese dem Röhrenschirm gegenüberliegt. Von
der Oberseite zur Unterseite des Elektrodenspaliers erstreckt sich ein gesonderter Leitungsstreifen 114,
der eine weitere Elektrode darstellt, deren Zweck
Fig. 10 eine Folge von Erläuterungsdiagrammen, 40 weiter unten noch angegeben wird,
durch welche die Betriebsweise der genannten abge- Hinter der Platte 4 ist eine Elektronenquelle 9
wandelten Ausführungsform einer Röhre gemäß schematisch angedeutet, die eine herkömmliche Kon-Fig.
8 verständlich gemacht wird, struktion aufweisen kann. Sie ist so angeordnet, daß
Fig. 11 einen Querschnitt und einen teilweise ab- sie ihren Elektronenstrahl vertikal nach abwärts
gebrochenen Aufriß eines Teiles einer weiteren ab- 45 richtet. Unterhalb dieser Elektronenquelle sind Abgewandelten
Ausführungsform einer erfindungs- lenkplatten 16 angeordnet, die ebenfalls von hergemäßen
Röhre und kömmlicher Bauart sein können und dazu dienen, Fig. 12 drei Ansichten einer Elektronenquelle, die für die Abtastung des Fernsehrasters erforderweiche
sich zum Gebrauch in erfindungsgemäßen liehe X- bzw. Zeilenablenkung auf elektrostatischem
Röhren eignet, die für Farbfernsehzwecke Verwen- 50 Wege hervorzurufen. Unterhalb der bisher beschriedung
finden sollen, wobei zwei dieser Ansichten benen Konstruktionselemente ist eine Elektronenlinse
Schnittdarstellungen sind. angeordnet, welche aus den Teilen 13, 14 und 15 Es wird zunächst Bezug auf die Fig. 1 bis 3 ge- besteht und in Vergrößerung im Querschnitt in Fig. 7
nommen. Diese Figuren zeigen den Aufbau der inne- dargestellt ist. Diese Linse umfaßt einen Linsentrog
ren Teile einer Röhrenform gemäß vorliegender Er- 55 15, der auf einer negativen Betriebsspannung gehalten
wird, ferner Seitenplatten 13, die auf Hochspannung gehalten werden und einen mittleren Linsenkern
14, der ebenfalls auf Hochspannung gehalten
Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden beispielsweisen Beschreibung einiger bevorzugter
Ausführungsformen an Hand der Zeichnungen. In den Zeichnungen stellt dar
Fig. 1 einen horizontalen Querschnitt durch die inneren Teile einer Kathodenstrahlröhre gemäß der
Erfindung,
Fig. 2 einen Aufriß dieser Teile,
Fig. 3 einen vertikalen Querschnitt durch diese Teile,
Fig. 4 eine in der Mitte gebrochene Abwicklung eines der in den Fig. 1, 2 und 3 gezeigten Konstruktionselemente,
Röhre benutzten Wellenformen wiedergibt,
Fig. 6 eine Folge von Erläuterungsdiagrammen, durch welche die Arbeitsweise der in den Fig. 1
bis 4 gezeigten Röhre verständlich gemacht wird,
Fig. 7 einen vergrößerten Vertikalschnitt eines Teiles der in den Fig. 1 bis 4 dargestellten Röhre,
Fig. 8 eine teilweise gebrochene Abwicklung eines Bauelementes einer abgewandelten Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Röhre,
Fig. 9 ein Wellenformdiagramm, welches die zum Betrieb der abgewandelten Ausführungsform einer
erfindungsgemäßen Röhre nach Fig. 8 benutzten Wellenformen wiedergibt,
fiindung. Diese Zeichnungen sind insoweit Schemadarstellungen, als die Stützkonstruktionen und die
Verbindungsleitungen weggelassen wurden, um die
Darstellung zu verdeutlichen. Die Röhrenkonstruktion weist einen Röhrenschirm 2 auf, der beispiek- 60 zur Umkehrung des von der Elektronenquelle 9 ausweise die Form eines über einen Rahmen 123 ge- gesandten Elektronenstrahls in seine Ausgangsrichspannten Glasgewebes haben kann, an dessen Rückfiäche ein Belag 17 einer geeigneten Phosphorverbindung angeordnet ist, hinter welchem wiederum ein
Verbindungsleitungen weggelassen wurden, um die
Darstellung zu verdeutlichen. Die Röhrenkonstruktion weist einen Röhrenschirm 2 auf, der beispiek- 60 zur Umkehrung des von der Elektronenquelle 9 ausweise die Form eines über einen Rahmen 123 ge- gesandten Elektronenstrahls in seine Ausgangsrichspannten Glasgewebes haben kann, an dessen Rückfiäche ein Belag 17 einer geeigneten Phosphorverbindung angeordnet ist, hinter welchem wiederum ein
wird. Diese an sich bekannte Elektronenlinse dient
tung und aufwärts in den Zwischenraum zwischen den Bildschirm 2 und das Elektrodenspalier 3. Es
wird nunmehr beschrieben, wie ein von der Elek-
weiterer Belag 18 aus Aluminium angeordnet ist, wie 65 tronenquelle 9 ausgesandter Elektronenstrahl, der in
bereits bei bekannten Bildschirmen üblich ist. In diesen Zwischenraum gerät, hinter diesem BiId-
eiaer Ebene hinter dem Bildschirm 2 ist parallel zu schirm 2 in jedem Bereich dieses Bildschirmes zwi-
diesem Bildschirm und in einem gewissen Abstand sehen den beiden seitlichen Begrenzungen desselben
gerichtet werden kann. Weiterhin ist noch zu beschreiben, wie das Strahlende auf den Bildschirm gerichtet
werden kann und wie erreicht wird, daß diese Ablenkung des Elektronenstrahls innerhalb verschiedener
Höhen des Bildschirmes stattfinden kann, so daß ein Fernsehraster geschrieben wird. Dies wird
durch entsprechende Steuerung des an den Leitern 3 anliegenden Potentials erreicht, wobei auf Einzelheiten
dieser an sich bekannten Steuerung nicht einzugehen ist. Die Wirkungsweise der Anordnung ist,
kurz dargelegt, wie folgt:
Es sei vorausgesetzt, daß der Belag 18 des Bildschirmes auf dem höchsten positiven Potential gehalten
wird, welches innerhalb der Röhre zur Anwendung kommt, und daß die Leiter 3 ursprünglich
auf dieses selbe Potential aufgeladen seien. Der von der Elektronenquelle 9 herrührende und innerhalb
des Zwischenraumes zwischen dem Schirm 2 und dem Elektrodenspalier 3 nach oben laufende Strahl
wird unter diesen Umständen ohne Ablenkung gerade nach oben gerichtet sein. Wenn nunmehr ein oder
mehrere Leiter im oberen Teil des Elektrodenspaliers entladen werden, so daß sie mit Bezug auf das Potential
des Bildschirmes hinreichend negativ geladen werden, dann wird sich zwischen dem Elektrodenspalier
und dem Bildschirm ein Querfeld aufbauen, und dieses Querfeld wird bewirken, daß der Strahl
beim Eintritt in den Querfeldbereich in Richtung auf den Bildschirm so abgelenkt wird, daß er auf diesen
auftrifft, wobei gleichzeitig das Bestreben besteht, den Strahl auf dem Bildschirm zu fokussieren. Die
Größe des Ablenkwinkels und der Grad der jeweiligen Strahlfokussierung wird jeweils von der Form
des ablenkenden Querfeldes abhängig sein, die ihrerseits wiederum von der Potentialverteilung zwischen
den Leitern des Elektrodenspaliers und dem diese Ablenkung erzeugenden Bereich abhängen wird. Um
zu erreichen, daß das Strahlenbündel auf den Bildschirm fortschreitend in niedrigeren Höhen auftrifft,
ist es erforderlich, die Leiter 3 fortschreitend in solchem Maße zu entladen, daß die jeweils zwischen
diesen Leitern auftretende Potentialverteilung die erforderliche Ablenkung und Fokussierung des Strahlenbündels
bewirkt. Das Ablenkfeld muß mit einer der Abtastung des Fernsehbildes entsprechenden Geschwindigkeit
nach unten wandern.
Nach einem bekannten Vorschlag erfolgt die Entladung des Ablenk-Elektrodenspaliers und die Wiederaufladung
desselben auf die maximale, innerhalb der Röhre zur Anwendung kommende Hochspannung
mittels einer besonderen »Abtaströhre«. Bei der Röhre nach der Erfindung werden diese Vorgänge
durch den das Schirmbild abtastenden Strahl selbst oder durch einen weiteren, von der Elektronenquelle
9 ausgesandten Elektronenstrahl gesteuert. Die Entladung bzw. Wiederaufladung erfolgt jeweils in
den Bereichen 6 und 6' des Elektrodenspaliers. Die normale Zeilenabtastung eines Fernsehrasters würde
selbstverständlich eine solche Einstellung der Strahlablenkung erfordern, daß das Strahlenbündel die
ganze Breite des Bildschirmes 2 während der Zeilen-Abtastperioden abtasten würde. Für die Zwecke der
nunmehr zu beschreibenden Bildröhre muß die Anordnung so getroffen werden, daß unmittelbar vor
dem Beginn der einzelnen Zeilenabtastungen der Strahl über die Bildschirmkante hinaus in den Bereich
6' abgelenkt wird, während unmittelbar nach Erreichung des Endes der einzelnen Zeilenabtastungen
der Strahl über die andere Kante des Bildschirmes hinaus in den Bereich 6 abgelenkt werden muß.
Aus der Betrachtung der Fig. 1 und 4 zeigt sich, daß die Enden der einzelnen Leiter 3 des Elektrodenspaliers
zwischen den vertikalen Linien^ und B in einer Ebene des Bildschirmes 2 gegenüber denjenigen
Teilen derselben Leiter liegen, die hinten zwischen den vertikalen Linien C und D liegen. Es ist weiter
zu ersehen, daß infolge der zwischen B und C sich
ίο erstreckenden Neigung dieser Leiter eine Staffelung
hinsichtlich der relativen Lagen dieser Leiter auftritt, derart, daß die Enden (zwischen y4 und B)
dieser Leiter jeweils gegenüber sich zwischen den Linien C und D erstreckenden Teilen von Leitern
liegen, die an sich innerhalb des Leiterspaliers höher liegen. Die bis zu gewissem Grade schematische,
nichtsdestoweniger jedoch typische Darstellung der Fig. 4 zeigt, daß der innerhalb des Bereiches zwischen
den Linien A und B von oben nach unten gezählte vierte Leiter mit dem obersten Leiter innerhalb
des Bereiches zwischen den Linien C und D auf gleicher Höhe liegt. Wenn also der oberste Leiter
entladen wird, dann wird der zwischen diesem Leiter und dem noch vollgeladenen vierten Leiter sich entwickelnde
Querpotentialgradient eine Ablenkung des Elektronenstrahls in Richtung nach vorn hervorrufen,
so daß dieser Strahl zumindestens zum Teil auf den von oben nach unten gezählten zweiten Leiter
auftreffen wird und eine Entladung dieses Leiters eintritt. Es ergibt sich daraus ohne weiteres, daß hierdurch
eine fortschreitende Wirkung erzielt wird, die versucht, das durch die Leiter 3 hervorgerufene Vorwärts-Abtastungsfeld
fortschreitend nach unten zu verschieben. Das Ausmaß, in welchem die einzelnen Leiter des Elektrodenspaliers entladen werden, wird
jeweils von der Zeitspanne abhängen, während welcher dieselben durch den Elektronenstrahl mit Elektronen
beschossen werden, wobei der in dem Elektronenstrahl herrschende Stromfluß ein weiteres Kriterium
ist. Daraus ergibt sich, daß die Geschwindigkeit, mit welcher das Ablenkfeld längs der Leiter 3
des Elektrodenspaliers abwärts bewegt werden kann, jeweils von der zwischen aufeinanderfolgenden Zeilenabtastungen
liegenden, der Bestrahlung der Leiterenden durch den Elektronenstrahl zugeordneten Zeitspanne
und der Strahlintensität abhängen wird.
Es wird bemerkt, daß während dieses Elektronenbeschusses etwa durch Sekundäremission frei werdende
Elektronen das Bestreben haben werden, jeweils zu dem unterhalb der Beschußstelle liegenden
Leiter abzufließen, da sich dieser selbstverständlich noch auf seinem maximalen Hochspannungspotential
befindet. Diese Erscheinung tritt jedoch nicht in sehr ausgeprägter Form auf, und es findet tatsächlich eine
reine Stromentladung an dem jeweils beschossenen Leiter statt. Daraus folgt natürlich nicht, daß das
Strahlenbündel jeweils gleichzeitig immer nur einen einzigen Leiter mit Elektronen beschießen wird. In
der Praxis muß der Grad, um welchen die einzelnen Leiter des Elektrodenspaliers bei jedem Beschüß entladen
werden, so eingestellt werden, daß die längs des Spaliers nach unten wandernde Entladungswelle
jeweils die Form annimmt, die benötigt wird, um das jeweils für die Strahlablenkung und Strahlfokussierung
erforderliche Feld zu erzeugen. Um sowohl die gewünschte Wellenform als auch die jeweils gewünschte
Wandergeschwindigkeit der Welle längs des Elektrodenspaliers abwärts zu erzielen, müssen in-
folgedessen die folgenden Parameter aufeinander eingespielt sein:
1. Kapazität der einzelnen Leiter (hauptsächlich mit Bezug auf die Platte 4),
2. Stromstärke des Elektronenstrahls,
3. Fokussierung des Elektronenstrahls,
4. Zeitdauer des Elektronenbeschusses,
5. geometrische Abmessungen des Elektrodenspaliers.
zelnen Leiter des Elektrodenspaliers zu abgelenkt
wird, jedoch wird bemerkt, daß die Staffelung zwischen den einzelnen Leitern im Bereich zwischen den
Linien E und F und ihrer jeweiligen Endabschnitte
5 in dem zwischen den Linien G und H gelegenen Bereich
in umgekehrtem Sinne gewählt ist im Vergleich zu der im Bereich 6' gewählten Staffelung, derart,
daß die jeweiligen Enden der einzelnen Leiter jeweils gegenüber einzelnen Abschnitten solcher Lei-
o ter des Elektrodenspaliers liegen, die in diesem weiter unten angeordnet sind. Außerdem ist ein Gitter
127 vorgesehen, welches fortgesetzt auf dem Maximalpotential gehalten wird, auf welches das Elektrodenspalier
aufgeladen werden soll. Die Wirkung
Die Kapazität des Elektrodenspaliers mit Bezug auf die Rückplatte 4 sollte aus zwei Gründen nicht
zu groß gewählt sein. Der eine Grund liegt darin, daß
irgendwelche Streuelektronen, welche die einzelnen 15 dieses Gitters besteht darin, daß der Elektronenstrahl,
Leiter des Elektrodenspaliers erreichen können, die sowie er in den Bereich 6 eintritt, wiederum nach
Entladungsgeschwindigkeit beeinflussen werden und vorn in Richtung auf die Endabschnitte der Leiter 3
infolgedessen auch die Geschwindigkeit der Bild- (in dem Abschnitt zwischen den Linien G und H)
abtastung als Ganzes beeinflussen werden. Dies ist gebeugt wird, daß er aber auf Endabschnitte dieser
insofern von Nachteil, als diese Wirkung Einfluß auf 20 Leiter auftreffen wird, die innerhalb des Elektrodendie
Bildhelligkeit haben kann und infolgedessen eine Spaliers höher liegen als diejenigen Endabschnitte,
verschiedene und veränderliche Wirkung auf die welche die Strahlablenkung nach vorn auf den Bild-Bildabtastung
eintreten würde, die sehr schwer zu schirm hervorrufen. Außerdem dient das Gitter 127
korrigieren ist. Der andere Grund liegt darin, daß die dazu, etwaige Sekundärelektronen zu sammeln, die
Kapazität der einzelnen Leiter des Elektrodenspaliers 25 von dem Elektrodenspalier ausgesandt werden. Durch
mit Bezug auf die Rückplatte im Vergleich zu der geeignete Spannungswahl und durch geeignete Wahl
zwischen diesen einzelnen Leitern herrschenden Ka- des Leitermaterials kann die Sekundäremission so
pazität groß sein sollte, da sonst ein Ausstreuen der eingestellt werden, daß das Verhältnis von Sekundär-Wellenfront
der Entladungswelle eintreten würde. emission zu Primärstrom größer als Eins ist. Dies ist
Die in dem Elektronenstrahl herrschende Strom- 30 gleichbedeutend mit einem positiven Stromfluß zum
stärke ist natürlich einstellbar und stellt insoweit eine Elektrodenspalier, und daraus ergibt sich, daß die
Variable dar, die zur Steuerung der Bild-Abtast- Leiter, auf welche das Strahlenbündel in dem begeschwindigkeit
benutzt werden kann. Die Strahl- treffenden Bereich auftrifft, wieder aufgeladen werfokussierung
ist selbstverständlich von den geome- den. Dieser Wiederaufladungsvorgang ist weniger
irischen Abmesungen des Elektrodenspaliers (Ab- 35 kritisch als der oben beschriebene Entladungsvorgang,
stand zwischen den einzelnen Leitern, Abstand zwi- da die einzelnen durch den Elektronenstrahl mit
sehen dem Elektrodenspalier und dem Bildschirm, Elektronen beschossenen Leiter des Elektroden-Abstufung
zwischen den vorderen und hinteren Teil- Spaliers, an welchen die Sekundärelektronenemission
stücken der einzelnen Leiter innerhalb der Bereiche 6 auftritt, das Bestreben haben, sich auf die Spannung
und 6' usw.) abhängig. Weiterhin hängt sie von der 40 des Gitters 127 zu stabilisieren. Es braucht infolge-Wellenform
selbst ab, obgleich durch Veränderung dessen nur dafür gesorgt zu werden, daß der in diesem
der Strahlkonvergenz an der Elektronenquelle und Bereich vorzunehmende Elektronenbeschuß jeweils
der Stellung des Strahles zwischen dem Elektroden- lange genug ausgeführt wird, um sicherzustellen, daß
spalier und dem Bildschirm eine gewisse Steuerung dieses Gleichgewichtspotential im wesentlichen ermöglich
ist. Diese Faktoren und ihr Zusammenhang 45 reicht wird.
sind im einzelnen an sich bereits bekannt. Auf diese Weise wird erreicht, daß die einzelnen
Um den Ablauf der Entladungswelle längs des Leiter des Elektrodenspaliers jeweils an einer Stelle
Elektrodenspaliers auslösen zu können, ist an der wieder aufgeladen werden, die fortschreitend in kur-
Oberseite des Elektrodenspaliers eine Elektrode 20 zem Abstand hinter der Entladungszone über das
vorgesehen. Diese Elektrode wird fortgesetzt auf 50 Elektrodenspalier hinunterwandert,
niedrigem Potential gehalten, beispielsweise auf dem Eine Elektrode 128, die fortgesetzt auf hohem
Potential der Kathode der Elektronenquelle, so daß Potential gehalten wird, dient zur Aufnahme des
auch bei voll geladenem Elektrodenspalier zwischen Strahlenbündels im Bereich 6 während des ersten
den oberen Leitern innerhalb des Bereiches zwischen Teils der Bildabtastung, d. h. während einer Zeit-
A und B und dem zwischen den Linien C und D lie- 55 spanne, die so lange andauert, bis die Entladungs-
genden Bereich der Elektrode 20 ein Querpotential- welle weit genug nach unten gewandert ist, um eine
gradient besteht. Dieser bewirkt die Strahlablenkung Wiederaufladung der oberen Leiter beginnen lassen
in Richtung der Endabschnitte der einzelnen Leiter zu können.
des Elektrodenspaliers am Beginn der Bildabtastung. Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Röhre
Unten am Elektrodenspalier ist eine Elektrode 20' 60 ergibt sich mit Bezug auf die einzelnen Phasen des
angeordnet, die fortgesetzt auf hohem Potential ge- Tätigkeitsablaufes aus dem Studium der Fig. 5 und 6.
Fig. 5 zeigt bei (α) die Spannungswellenform, welche für die X-Abtastung bzw. Zeilenabtastung verwendet
wird und die an die Ablenkplatten 16 angelegt wird.
halten wird. Diese dient zur Beendigung der Bildabtastung jeweils am Ende ihres Ablaufs.
Innerhalb des an der anderen Seite der Röhre ge
legenen Bereiches 6 findet jeweils die Wiederauf- 65 Es ist zu sehen, daß die einzelnen Enden dieser
ladung des Elektrodenspaliers statt. Diese wird da- Sägezahn-Abtastspannung horizontale Kurvenäste
enthalten, wobei der eine dieser horizontalen Kurvenäste unmitelbar vor dem Rücksprung liegt und wobei
•s JL -----
durch erzielt, daß das Strahlenbündel genau in der zuvor beschriebenen Weise in Richtung auf die ein-
9 10
der andere dieser horizontalen Äste unmittelbar hin- die Neigung der Leiter entgegengesetzt gerichtet ist
ter dem Rücksprung liegt und jeweils einen Teil der wie diejenige der in Fig. 6, (α) gezeigten Leiter. Das
Rücksprungzeitspanne einnimmt. Durch diese Kur- Gitter 127 erscheint auch in dieser Figur und hat die
venäste wird bewirkt, daß das Strahlenbündel jeweils Wirkung, daß in diesem Bereich das Feld dieselbe
in den Lade- bzw. Entladebereichen 6 und 6' »ver- 5 Form hat, die es im Schirmbereich [Fig. 6, (b) ] hat.
harrt«. Fig. 5, (b) zeigt die Modulationswellenform, Da die Strahlablenkung im großen ganzen innerhalb
welche dem Gitter der Elektronenquelle zugeführt dieses Bereiches dieselbe ist wie diejenige innerhalb
wird. Sie weist die üblichen Bildmodulationssignale /„ des Bildbereiches, wobei aber der Elektronenstrahl
auf, wobei jedoch an Stelle der üblichen Löschung nunmehr dicker ist, wird ein größerer Bereich von
das Elektronenstrahls während der Rücksprungzeit- io dem Elektronenstrahl bestrichen. Infolge der oben
spanne zwei Auftastimpulse Iv und Id vorgesehen beschriebenen Wirkung des Gitters 127 werden die
sind, die zeitlich jeweils mit den waagerechten Ab- während dieser Phase mit Elektronen beschossenen
schnitten der Zeilenabtastung zusammenfallen. Leiter wieder auf das maximale Hochspannungs-Die
Fig. 6, (a) zeigt die Verhältnisse, welche in potential aufgeladen. In der Zeichnung sind wiederder
Entladungszone 6' herrschen. Die linke vertikale 15 um die Potentialverteilungen nach links und rechts
gestrichelte Linie stellt den innerhalb des zwischen aufgetragen. Es ist zu sehen, daß die Wiederaufden
Linien A und B gelegenen Bereiches liegenden ladungszone sich in Übereinstimmung mit der EntTeil
des Elektrodenspaliers dar, während die rechte ladungszone in einem festen Abstand hinter derselben
vertikale gestrichelte Linie den innerhalb des zwi- längs des Elektrodenspaliers nach unten bewegt,
sehen den Linien C und D gelegenen Bereiches be- 20 Das in Fig. 6, (d) gezeigte rechte Diagramm zeigt findlichen Teil des Elektrodenspaliers bezeichnet. Die die Stromflüsse zum Elektrodenspalier innerhalb der schrägen gestrichelten Linien versinnbildlichen die Entladungszone und der Wiederaufladungszone. Die Verbindungen innerhalb des Bereiches zwischen den innerhalb des Elektronenstrahls während des DurchLinien B und C dieser beiden Teile des Elektroden- laufs durch die genannten drei Phasen benötigten verspaliers. Die mit Pfeilen versehenen Linien zeigen 25 schiedenen Stromstärken, die sich in den jeweils verdie Bahn der Elektronen des Elektronenstrahls, und schiedenen Strahldicken ausdrücken, können durch die eingezeichneten Kurven stellen Linien gleichen verschiedene Modulationsspannungen erzielt werden, Potentials dar, durch welche die beiden Bereiche des die dem Gitter der Elektronenquelle zugeführt werelektrostatischen Feldes in der Entladungszone den. In Fig. 5, (b) sind deshalb die Amplituden der (unten) und der Wiederaufladungszone (oben) ange- 30 Impulse/v größer gezeichnet als diejenigen der Imdeutet werden. Die Potentialverteilungen auf beiden pulse Id. In Abwandlung dessen können natürlich Seiten des Elektrodenspaliers sind links und rechts auch verschiedene, entsprechend modulierte Kathoeingezeichnet, wobei die Spannungen in horizontaler den für die jeweiligen Strahlenbündel Anwendung Richtung von rechts nach links eingetragen sind. finden.
sehen den Linien C und D gelegenen Bereiches be- 20 Das in Fig. 6, (d) gezeigte rechte Diagramm zeigt findlichen Teil des Elektrodenspaliers bezeichnet. Die die Stromflüsse zum Elektrodenspalier innerhalb der schrägen gestrichelten Linien versinnbildlichen die Entladungszone und der Wiederaufladungszone. Die Verbindungen innerhalb des Bereiches zwischen den innerhalb des Elektronenstrahls während des DurchLinien B und C dieser beiden Teile des Elektroden- laufs durch die genannten drei Phasen benötigten verspaliers. Die mit Pfeilen versehenen Linien zeigen 25 schiedenen Stromstärken, die sich in den jeweils verdie Bahn der Elektronen des Elektronenstrahls, und schiedenen Strahldicken ausdrücken, können durch die eingezeichneten Kurven stellen Linien gleichen verschiedene Modulationsspannungen erzielt werden, Potentials dar, durch welche die beiden Bereiche des die dem Gitter der Elektronenquelle zugeführt werelektrostatischen Feldes in der Entladungszone den. In Fig. 5, (b) sind deshalb die Amplituden der (unten) und der Wiederaufladungszone (oben) ange- 30 Impulse/v größer gezeichnet als diejenigen der Imdeutet werden. Die Potentialverteilungen auf beiden pulse Id. In Abwandlung dessen können natürlich Seiten des Elektrodenspaliers sind links und rechts auch verschiedene, entsprechend modulierte Kathoeingezeichnet, wobei die Spannungen in horizontaler den für die jeweiligen Strahlenbündel Anwendung Richtung von rechts nach links eingetragen sind. finden.
Es ist aus den Diagrammen zu ersehen, daß der 35 Es hat sich gezeigt, daß der oben beschriebene
Elektronenstrahl im unteren Bereich so abgelenkt Vorgang der Wiederaufladung hinter dem Vorgang
wird, daß er auf die untersten Leiter dieser Zone der Entladung in einem bestimmten zeitlichen und
fokussiert ist und diese entlädt. Mit fortschreitender räumlichen Abstand nacheilt, so daß, wenn die Bild-Entladung
wird das Strahlenbündel fortschreitend in abtastung das untere Ende des Elektronenspaliers erjeweils
niedrigerer Höhe abgelenkt, so daß bei jeder 40 reicht, eine entladene Zone übrigbleibt, die wieder
Bestrahlung jeweils fortschreitend weiter unten ge- aufgeladen werden muß, bevor oben die neue BiIdlegene
Leiter entladen werden. Durch diese Wirkung abtastung beginnt. Dies kann auf verschiedene Weise
wandert die untere Ablenkungszone jeweils fort- bewerkstelligt werden. Ein Verfahren für diese Wieschreitend
abwärts am Elektrodenspalier entlang. deraufladung ist in Fig. 7 dargestellt, in welcher die
Fig. 6, (b) zeigt in gleicher Weise den Ablauf der 45 Unterkante des Elektrodenspaliers innerhalb der
Ereignisse inerhalb desjenigen Bereiches des Elektro- Wiederaufladungszone zusammen mit dem Gitter 127
denspaliers, welcher vom Bildschirm eingenommen und der obenerwähnten, von den Elektroden 13, 14
wird, wobei die linke vertikale Linie den Aluminium- und 15 gebildeten Umkehrlinse im Querschnitt darbelag
des Bildschirmes andeutet, der selbstverständ- gestellt ist. Dadurch, daß der Reflexionselektrode 15
lieh auf dem maximalen positiven Potential V1n ge- 50 statt des an der Elektronenquellenkathode herrschenhalten
werden muß. Es ist zu sehen, daß das Feld in den Potentials ein kleines positives Potential zudiesem
Fall das Strahlenbündel weniger scharf ab- geführt wird, wird das Strahlenbündel in der in der
lenkt, daß aber das Strahlenbündel besser auf den Zeichnung dargestellten Weise verzerrt, so daß es
Bildschirm fokussiert wird, so daß der Strahl selbst den ganzen wieder aufzuladenden Restbereich beinsgesamt
dünner erscheint. Da während dieser 55 streicht. Da für diesen Vorgang die ganze Bildab-Phase
die eigentliche Zeile getastet wird, bleibt die tastungs-Rücksprungzeitspanne zur Verfügung steht,
Ladungs verteilung auf dem Elektrodenspalier selbst- braucht die in dem Strahlenbündel herrschende Stromverständlich
unbeeinflußt, und das dargestellte Dia- stärke während dieser Zeitspanne nicht erhöht zu
gramm hat infolgedessen für jeden Teil des Bild- werden, um die Stromminderung je Leiter des Elekschirmes
über seine ganze Breite Gültigkeit, da die 60 trodenspaliers auszugleichen, die sich aus dieser Streu-Zeilenabtastung
sich über die ganze Breite des Bild- Ung des Strahlenbündels ergibt. Die der Elektrode 15
Schirmes hinzieht. zugeführte Spannung kann die Form einer positiven
Fig 6, (c) zeigt den Ablauf der Ereignisse im Wie- Rechteckwelle haben, deren Länge sich über einen
deraufladungsbereich 6. Die schrägen gestrichelten entsprechenden Teil der Bild-Rücksprungzeitspanne
Linien zeigen die Querverbindungen zwischen den 65 erstreckt.
rechts gelegenen Leiterabschnitten (Bereich E-F) des Eine Steuerung der Geschwindigkeiten für die
Elektrodenspaliers und den links gelegenen Leitern Ladungs- und Entladungsvorgänge kann mittels eines
(Bereich G-H) dieses Spaliers, wobei in diesem Fall Signals erreicht werden, welches von der obener-
wähnten Elektrode 114 bezogen wird. Diese Elektrode ist kapazitiv mit dem ganzen, von den Leitern 3
gebildeten Ablenkspalier gekoppelt, so daß jeglicher Stromfluß zu irgendeinem der genannten Leiter einen
entsprechenden Stromnuß zur Elektrode 114 hervorruft. Da es sich bei dem Vorgang der Entladung des
Elektrodenspaliers um einen fortschreitenden Vorgang handelt, wird der innerhalb des Elektronen-Strahls
zu den einzelnen Leitern des Spaliers fließende Strom sich als Stromfluß zur Elektrode 114 darstellen,
dessen Gesamtwert den Entladungszustand des Spaliers anzeigt. Dieser Strom kann infolgedessen
dazu benutzt werden, um ein Steuersignal zu liefern, mittels welchem die Geschwindigkeit des Entladungsvorganges gesteuert werden kann. Dies kann beispielsweise
durch Änderung der Strahüntensität oder der Zeitspanne geschehen, während welcher der Strahl
für Entladungszwecke freigegeben ist. In gleicher Weise kann die Geschwindigkeit des Wiederaufladungsvorganges
unter Ausnutzung des Stromflusses zur Elektrode 114 gesteuert werden.
Es wird nunmehr eine abgeänderte Ausführungsform einer Kathodenstrahlröhre gemäß vorliegender
Erfindung unter Bezugnahme auf die Fig. 8 bis 10 beschrieben. Diese Röhre gleicht in den meisten
Einzelheiten der mit Bezug auf die Fig. 1 bis 4 beschriebenen Röhre, so daß es nicht erforderlich ist,
diese Einzelheiten im einzelnen darzustellen. Eine Ausnahme macht hierin nur die Fig. 8, welche eine
Abwicklung des AblenkspaMers zeigt, welches sich von demjenigen der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform
der Erfindung unterscheidet. Der wesentliche Unterschied der abgeänderten Ausführungsform
des Elektrodenspaliers besteht darin, daß die Neigung der einzelnen Leiter innerhalb des sich zwischen den
Linien F und G erstreckenden Bereiches im gleichen Sinne verläuft und wie diejenige innerhalb des Bereiches
zwischen den Linien B und C, anstatt, wie bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform, umgekehrt
zu verlaufen. Die Endabschnitte des in dem Bereich zwischen den Linien G und H gelegenen
Teiles des Elektrodenspaliers liegen infolgedessen höher als die Abschnitte innerhalb des Bereiches zwischen
den Linien E und F gelegenen Teiles der entsprechenden Leiter, welchen sie in dem zusammengebauten
Spalier gegenüberliegen. Was für die rechte Seite gilt, gilt auch für die linke Seite, so daß also
die in dem Bereich zwischen den Linien A und B gelegenen Endabschnitte höher liegen als die innerhalb
des sich zwischen den Linien C und D gelegenen Bereichs erstreckenden Teile derselben Leiter, welchen
sie in dem zusammengebauten Spalier gegenüberliegen. Die Wirkungsweise dieser Ausführungsform
der Elektronenstrahlröhre unterscheidet sich auch von derjenigen der zuvor beschriebenen Ausführungsform
insofern, als die Vorwärts-Zeitablenkung der Bildabtastung schrittweise erfolgt, indem die Entladungsvorgänge
jeweils während der einzelnen Zeilen-Rücksprungzeitspannen stattfinden, während der Bildrücksprung jeweils während der normalen
Rücksprungzeitspanne auf Grund einer fortschreitenden Wiederaufladungswirkung durchgeführt wird.
Die für die Betriebsweise erforderlichen Wellenformen sind in Fig. 9 dargestellt. Fig. 9, (α) zeigt die
Wellenform, mittels welcher die Z-Abtastung bzw. Zeilenabtastung ausgeführt wird, wobei in diesem
Fall ein »Verharren« nur am Ende des Zeilenrücksprangs vorgesehen ist, so daß das Strahlenbündel
jedesmal am Beginn einer einzelnen Zeile innerhalb der Entladungszone 6' für eine kurze Zeitspanne festgehalten
wird. Aus dem Diagramm ist auch zu ersehen, daß die Zeilen-Zeitablenkungs-Sägezahnwellenform
eine zunehmende Amplitude hat, während diese Wellenform während der Bild-Rücksprungzeitspanne
ein leicht fallendes Potential aufweist. Dies ist deshalb vorgesehen, weil durch diese besondere Gestaltung
der Wellenform die Trapezverzerrung korrigiert
ίο wird, welche sich sonst bei einer Röhre dieser Bauart
ergeben würde. Bei der zuvor beschriebenen Ausführungsform der Erfindung ist diese Korrektur der
Trapezverzerrung während der Bildabtastung ebenfalls erforderlich, sie ist jedoch während der BiId-Rücksprungzeitspanne
nicht nötig, da der Elektronenstrahl während dieser Bild-Rücksprungzeitspanne gelöscht
ist.
Die Amplitude der zur Korrektur der Trapezverzerrung dienenden Wellenform wird durch ein Signal
ao gesteuert, welches von der Elektrode 14 aufgenommen wird, wobei diese Steuerung in der Weise erfolgt,
daß sie jeweils immer der jeweiligen tatsächlichen Lage des Elektronenstrahles im Zuge der Bildabtastung
bzw. des Rücksprunges entspricht.
In Fig. 9, (b) ist die Wellenform zur Modulation
des das Schirmbild tastenden Strahles dargestellt. Sie besteht aus den während der Zeilen-Rücksprungzeitspannen
auftretenden Auftastimpulsen Iä, welche dazu dienen, das Strahlenbündel jeweils während der
»Verharr«-Zeitspannen der Zeilenabtastung innerhalb des Entladungsbereiches 6' aufzutasten, ferner
aus der normalen Zeilen-Helligkeitsmodulation und einem verlängerten Aufhellungsimpuls, der während
der Bild-Rücksprungzeitspanne auftritt und dem Wiederaufladungsvorgang dient.
Die Tätigkeit der Röhre ergibt sich aus dem Studium der drei in Fig. 10 dargestellten Diagramme,
welche jeweils den drei in Fig. 6 mit Bezug auf die oben dargelegte Ausführungsform der Erfindung gezeigten
Diagrammen entsprechen. Es muß jedoch in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen werden,
daß die drei in Fig. 6 dargestellten Diagramme den jeweils hintereinander zeitlich innerhalb der Zeitspanne
einer einzigen Zeilenabtastung auftretenden Verhältnissen entsprechen, während die in Fig. 10,
(a) und (b) dargestellten Diagramme jeweils die Verhältnisse
wiedergeben, die während einer einzigen Zeilenabtastung in aufeinanderfolgenden Zeitspannen
innerhalb der Entladungszone und dem Schinnbereich auftreten, und Fig. 10, (c) die Verhältnisse zeigt, die
in der Wiederaufladungszone während einer Zeitspanne auftreten, während welcher der Bildrücksprung
erfolgt.
Die in Fig. 10, (α) dargestellten Verhältnisse entsprechen ziemlich genau den in Verbindung mit
Fig. 6, (ß) geschilderten Verhältnissen, mit dem einzigen Unterschied, daß sich über der Entladungszone
keine Wiederaufladungszone befindet, so daß nur eine einzige Zone mit Querfeld existiert. Über dieser Zone
ist das Elektrodenspalier entladen, und im Bereich 6' befindet sich kein elektrisches Feld. Innerhalb des
Bildschirmbereiches herrschen die in Fig. 10, (fc) dargestellten Verhältnisse, wobei natürlich zwischen dem
entladenen Teil des Elektrodenspaliers und dem Schirmbelag oberhalb der Ablenkungszone ein Querfeld
existiert. Der Strahl dringt jedoch niemals in diesen Bereich ein, da er bereits innerhalb der Ablenkungszone
in Richtung auf den Bildschirm zu ab-
gelenkt wird, wobei diese Ablenkungszone eine elektrostatische Feldverteilung von ähnlicher Form hat,
wie sie in Fig. 6, (b) dargestellt ist.
In dem Bereich 6, dessen Verhältnisse in Fig. 10, (c) dargestellt sind, besteht jedoch eine andere Situation.
Die Verteilung des elektrostatischen Feldes ist in diesem Bereich wegen des auf hohes Potential aufgeladenen
Gitters 127 von gleicher Form wie im Schirmbereich. Infolgedessen wird das Strahlenbündel,
wenn es während der Bild-Rücksprungzeitspanne im Bereich 6 freigegeben wird, in Richtung
auf den vorderen Teil des Elektrodenspaliers (nämlich auf den Bereich zwischen den Linien G und H
in Fig. 8) abgelenkt. Da das auf die einzelnen Leiter des Elektrodenspaliers auftreffende Strahlenbündel
dort Sekundärelektronen frei macht, werden diese einzelnen Leiter auf die Spannung des Gitters 127 aufgeladen,
wie dies bei der zuvor dargelegten Ausführungsform der Erfindung der Fall war. Die Staffelung
zwischen den vorderen und hinteren Teilabschnitten der einzelnen Leiter des Elektrodenspaliers ist jedoch
(wie durch die schräg verlaufenden, gestrichelten Linien angedeutet) so gewählt, daß diejenigen Leiter,
deren Endabschnitte mittels des Elektronenstrahls einem Elektronenbeschuß ausgesetzt sind, in der
Übergangszone liegen, welche die Grenze zwischen dem geladenen Bereich und dem entladenen Bereich
bildet, welche die Strahlablenkung hervorrufen. Diese Leiter werden infolgedessen wieder aufgeladen, so
daß die Zone, in welcher die Strahlablenkung stattfindet, fortschreitend nach oben wandert, bis das
ganze Elektrodenspalier wieder aufgeladen ist. Diese Wirkung vollzieht sich analog zur Wiederaufladungswirkung,
durch welche die Bildabtastung herbeigeführt wird, wobei der Hauptunterschied zwischen
beiden Vorgängen darin besteht, daß die Wiederaufladungszone in entgegengesetzter Richtung wandert,
in welcher sich die Entladungszone bewegt hatte, da die Wirkung des Strahlenbündels eine Wiederaufladung
bzw. einen Anstieg des Potentials der einzelnen Leiter des Elektrodenspaliers hervorgerufen
hatte. Die Wiederaufladungszone wandert also aufwärts, anstatt, wie bei der eingangs geschilderten
Ausführungsform der Erfindung, abwärts zu wandern. Ein weiterer Unterschied besteht natürlich darin, daß,
während die Entladungswirkungfür die Vorwärtsablen^ kung der Bildabtastung schrittweisestattfand, wobei wegen
der jeweils kurzen Freigabe des Strahlenbündels im Bereich 6' die einzelnen Schritte jeweils am Beginn
einer Zeile vollzogen wurden, der Bildrücksprung bzw. die Wiederaufladung jeweils im Zuge eines
sanften Ablaufes innerhalb der Bild-Rücksprungzeitspanne stattfindet, während welcher das Strahlenbündel
innerhalb des Bereiches 6 freigegeben ist. Es wird bemerkt, daß die in dem Strahlenbündel herrsehende
Stromstärke während dieser Rücksprungphase groß genug sein muß, um eine Wiederaufladung des
Elektrodenspaliers innerhalb der zur Verfügung stehenden Zeitspanne in vollem Maße sicherzustellen.
Es macht jedoch nichts aus, wenn die in dem Strahlenbündel herrschende Stromstärke größer als die erforderliche
Minimalstromstärke ist, da das Elektrodenspalier nicht »überladen« werden kann, sondern
sich auf das am Gitter 127 herrschende Potential stabilisieren wird, wobei es nicht von Nachteil ist,
wenn das Strahlenbündel jeweils vor Beginn der nächstfolgenden Bildabtastung an der Oberkante des
Elektrodenspaliers eine kurze »Verharr «-Pause erfährt.
Diese Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kathodenstrahlröhre hat den Vorteil, daß, da für den
Wiederaufladungsvorgang die gesamte Bild-Rücksprungzeitspanne zur Verfügung steht, der im Strahlenbündel
für die Wiederaufladung erforderliche Strom kleiner gehalten werden kann, als dies der Fall bei
der zuvor beschriebenen Ausführungsform der Erfindung ist.
Ein Merkmal des bei den beiden bisher beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung angewandten
Ablenkungssystems besteht darin, daß die Amplitude der X-Ablenkungs-Sägezahnwellenform mit fortschreitender
Bildabtastung größer werden muß, da, um jeweils auch mit Annäherung an die Unterkante des
Röhrenschirmes immer noch die volle Zeilenlänge abtasten zu können, die Ablenkplatten 16 eine stärkere
Winkelablenkung hervorrufen müssen, als es bei der Abtastung der Zeilen in der Nähe der Oberkante des
Bildschirmes erforderlich war. Es muß also mit anderen Worten eine Korrektur für die sogenannte
Trapezverzerrung vorgesehen werden. Aus demselben Grunde ist es notwendig, das X-Ablenkungspotential
fortschreitend während des Bild-Rücksprung-Wiederaufladungsvorganges
zu vermindern, so daß der Strahleneinfallswinkel im Bereich zwischen den Linien G und H aufrechterhalten wird, während die
Wiederaufladungszone längs des Elektrodenspaliers nach oben wandert. Diese Korrekturen sind bei der
in Fig. 9, (ei) dargestellten X-Ablenkwellenform im
Diagramm klar erkenntlich.
Nunmehr wird unter Bezugnahme auf Fig. 11 eine weiter abgewandelte Ausführungsform der Erfindung
beschrieben, mit welcher es möglich ist, die Aufladung des Elektrodenspaliers durchzuführen, ohne daß der
oben beschriebene Sekundäremissionsvorgang zur Erreichung der Aufladung ausgenutzt zu werden
braucht. Die Fig. 11 zerfällt in zwei Teile, wobei der Teil α einen Querschnitt durch das Elektrodenspalier 3
und zugehörige Teile innerhalb des Bereiches 6 darstellt und wobei der Teil b einen Teil eines Aufrisses
eines Teils dieser Konstruktion darstellt. Das nunmehr zu beschreibende System beruht im wesentlichen
auf den gleichen Prinzipien wie ein an sich bekanntes System, bei welchem die Wirkung der photoelektrischen
Leitfähigkeit zur unmittelbaren Aufladung des Elektrodenspaliers von einer Haupt-Hochspannungsquelle
her ausgenutzt wird. Dabei haben die Endabschnitte der einzelnen Leiter des Elektrodenspaliers
bei H Berührung mit einem photoelektrisch leitenden Belag 121, der auf einer Stützfläche angeordnet ist,
welche gleichzeitig die einzelnen Leiter 3 hält. Der Belag 121 stellt eine lichtelektrisch empfindliche Verbindung
zwischen den einzelnen Leitern 3 und einer Elektrode 117 dar, die fortgesetzt an eine Hochspannungsquelle
angeschlossen ist. Die eine Oberfläche eines lichtdurchlässigen Streifens 116, der beispielsweise
aus Glas oder Quarz bestehen kann, berührt den Belag 121, während die gegenüberliegende Oberfläche
dieses durchsichtigen Streifens einen Lumineszenzbelag 119 aufweist, hinter welchem sich eine
dünne Aluminiumschicht 120 befindet. Dieser Belag ist zusammen mit der Elektrode 117 an die Haupt-Hochspannungsquelle
angeschlossen. Bei Dunkelheit isoliert der Belag 121 das Elektrodenspaier vollständig
von der Hochspannungsquelle. Wird jedoch der Belag 120 durch das Elektronenstrahlbündel mit
Elektronen beschossen und in dem Belag 119 folglich eine Lumineszenswirkung ausgelöst, so bewirkt die
15 16
auf diese Weise hervorgerufene Ausleuchtung des Be- Beiderseits dieser drei Bildstrahlenöffnungen sind
lages 121, daß zwischen der Hochspannungsquelle jeweils größere Öffnungen 140 in dem Gitter ange-
und den Leitern des Elektrodenspaliers innerhalb der ordnet, wobei hinter jeder dieser öffnungen jeweils
ausgeleuchteten Zone eine elektrisch leitende Verbin- eine Kathode 141 angeordnet ist. Diese beiden
dung entsteht. Das Elektrodenspalier wird also in 5 Kathoden erzeugen jeweils durch die zugehörigen
dem ausgeleuchteten Bereich unmittelbar durch die Gitteröffnungen hindurch Elektronenstrahlen von
Wirkung des Elektronenstrahls von der Hochspan- größerem Querschnitt und größerer Stromstärke als
nungsquelle her aufgeladen. Dieses System gestattet die drei Bildstrahlen. Diese beiden Elektronenstrahlen
infolgedessen eine ganz wesentliche Verminderung von größerem Querschnitt und größerer Stromstärke
der in dem Elektronenstrahl für den Wiederauf- io werden jeweils für den Ladungs- und Entladungsvorladungsvorgang
benötigten Stromstärke. Die Steue- gang verwendet. Die Anwendung einer kombinierten
rung des Elektronenstrahls im Sinne eines Elektronen- Kathode der soeben angegebenen Bauart macht es
beschusses des Belages 120 in dem jeweils erforder- möglich, die verschiedenen, für die einzelnen Eleklichen
Bereich, um eine längs des Elektrodenspaliers tronenstrahlen innerhalb des Entladungsbereiches, des
fortschreitend nach oben wandernde Wiederauf- 15 Bildbereiches und Wiederaufladungsbereiches benöladungswelle
zu erzeugen, erfolgt in diesem Fall genau tigten Stromstärken genauer einzustellen,
in der gleichen Weise, wie dies mit Bezug auf die in Bei der Konstruktion einer solchermaßen ausgebilden
Fig. 8 bis 10 beschriebene Ausführungsform der deten Ausführungsform der Erfindung gelten im
Erfindung dargelegt wurde, wobei der Belag 120 in allgemeinen dieselben Überlegungen, die auch für an
diesem Fall die Tätigkeit des Gitters 127 insofern 20 sich bekannte Röhrenkonstruktionen Gültigkeit haben,
übernimmt, als die elektronenoptischen Einrichtungen Während jedoch bei einigen der bekannten Ausfühdes
Systems beteiligt sind, obwohl natürlich der rungsformen der Kathodenstrahlröhre ein doppeltes
Unterschied besteht, daß der in dem Strahlenbündel Elektrodenspalier vorgesehen ist, wovon ein Teil sich
fließende Elektronenstrom zu dem Belag 120 fließt längs des Bildschirmes erstreckt und wobei zwischen
und die Sekundärelektronenemission an dem Vorgang 25 diesen beiden Teilen das elektrostatische Ablenkfeld
nicht beteiligt ist. so aufgebaut wird, daß das Ende des Elektronen-Dieselbe Anordnung kann auch für die Durchfüh- Strahls den Bildschirm berührt, wird bei den Ausführung
des Entladungsvorganges benutzt werden, wobei rungsformen einer Kathodenstrahlröhre gemäß der
der einzige Unterschied darin besteht, daß im Falle vorliegenden Erfindung der Bildschirm für sich auf
des Entladungsvorganges die der Elektrode 117 ent- 3° einem konstanten Potential gehalten, und es ist kein
sprechende Elektrode mit einem Punkt niedrigen doppeltes Elektrodenspalier vorgesehen. Daraus erPotentials
verbunden sein müßte, beispielsweise also gibt sich, daß, falls der Röhrenstrahl unter optimalen
mit der Röhrenkathode. Betriebsbedingungen arbeiten soll, es empfehlenswert Um die bei einer Röhre gemäß vorliegender Erfin- ist, die Betriebsbedingungen so zu wählen, daß die
dung von dem Elektronenstrahl verlangten Eigen- 35 Wellenfront der Entladungswelle, die längs des Elekschaften
sicherzustellen, kann es von Vorteil sein, als trodenspaliers nach unten wandert, so steil als mög-Elektronenquelle
eine kombinierte Kathoden-Gitter- lieh verlaufen sollte, daß aber die Entladung des
Konstruktion anzuordnen, wobei verschiedene, je- Elektrodenspaliers selbst nicht ganz vollständig erweils
für sich modulierte Kathoden für jeden der folgen sollte. Es kann nachgewiesen werden, daß
Elektronenstrahlen die verschiedenen erforderlichen 40 optimale Betriebsbedingungen sich dann ergeben,
Tätigkeiten übernehmen. Eine solche kombinierte wenn die Spannung des Elektrodenspaliers innerhalb
Kathoden-Gitter-Konstruktion ist in Fig. 12 darge- der Entladungswelle auf etwa 0,25 · Vm bzw. auf einen
stellt, in welcher a eine Rückansicht dieser Kathoden- Bereich zwischen 0,2 -Vm bis 0,4 -V1n vermindert
Gitter-Konstruktion darstellt und in welcher b und c wird, wobei Vm die Maximalspannung der Röhre,
jeweils Schnittdarstellungen sind, die längs, zweier 45 d. h. die auf dem Bildschirm herrschende Spannung,
rechtwinklig zueinander Hegender Durchmesser gezo- darstellt. Diese Betriebsbedingungen sind in den oben
gen sind. Es sei vorausgesetzt, daß die erfindungs- erörterten und in den Fig. 6 und 10 gezeigten Diagemäße Röhre für Farbfernsehzwecke benutzt werde grammen dargestellt, in welchen jeweils die Größe
und daß das Dreifach-Bilddarstellungsverfahren An- der an dem Elektrodenspalier hinter der Entladungswendung finde. Zu diesem Zweck sind an der Gitter- 50 Wellenfront zurückgelassenen Restladung angevorderseite
drei in der Mitte in Linie angeordnete deutet ist.
Öffnungen für die drei Bildstrahlen für die Farben In den obigen Darlegungen wurde unter anderem
Rot, Grün undBlau vorgesehen, wobeidiese Öffnungen auch die Anwendung der erfindungsgemäßen Kaentsprechend
mit R, G und B bezeichnet sind. Hinter thodenstrahlröhre für Farbfernsehverfahren erwähnt,
jeder dieser Öffnungen ist, wie aus Fig. 12, (c) er- 55 Es wird bemerkt, daß das an sich bekannte Farbfernsichtlich
ist, jeweils eine besondere Kathode ange- sehverfahren in dem Umfang auf die vorliegende Erordnet,
so daß jede Farbe für sich unabhängig von findung Anwendung finden kann, wie Phosphorzonen
den anderen Farben moduliert werden kann. Die mit verschiedenen Farbeigenschaften auf dem Bild-Verteilung
dieser drei Öffnungen ergibt eine Vertei- schirm angeordnet sind und der Elektronenstrahl
lung der drei Strahlenbündel entsprechend den ge- 60 durch eine »Schattenmaske« unter verschiedenen Einnannten
drei Farben in dem Zwischenraum zwischen fallswinkeln auf diese Zonen auftrifft, je nachdem,
dem Bildschirm und dem Ablenk-Elektrodenspalier. welche Farbdarstellung erforderlich ist. Diese ver-Die
gegenseitige Verschiebung der drei Farbstrahlen schiedenen Einfallswinkel werden beim Gegenstand
ergibt eine Möglichkeit zur Farbenauswahl in einer der Erfindung in gleicher Weise erzeugt wie bei be-Weise,
welche im einzelnen in der obenerwähnten 65 kannten Kathodenstrahlröhren, nämlich durch Verdeutschen
Patentschrift dargelegt ist, weshalb sich Schiebung des Strahlenbündels in Richtung näher zu
eine weitere Erörterung von Einzelheiten in diesem dem Bildschirm bzw. weiter von diesem weg. Es beZusammenhang
erübrigt. steht jedoch zwischen der bekannten Ausführungs-
form und der vorliegenden Erfindung ein Unterschied insoweit, als bei den erfindungsgemäßen Kathodenstrahlröhren
die »Schattenmaske« ein gleichförmig festes Potential aufweist und keinen Teil des Ablenk-Elektrodenspaliers
bildet, welches die Bildabtastung hervorruft, außer, natürlich, in dem Ausmaß, in
welchem sie über der ganzen Oberfläche des Bildschirms ein Hochspannungspotential ausbreitet, zwischen
dem und der hinteren Ablenk-Spalierseite sich das Ablenkfeld aufbaut.
Es wird bemerkt, daß die oben beispielsweise beschriebenen Ausführangsformen der Erfindung nur
bevorzugte Ausführungsformen darstellen und daß viele Abwandlungsmöglichkeiten gegeben sind, um
die erfindungsgemäße Kathodenstrahlröhrenform in die Praxis umzusetzen. So ist es beispielsweise bei der
zweiten in diesem Rahmen beschriebenen Ausführungsform der Erfindung nicht notwendig, ein Gitter
zu verwenden, welches dem Gitter 127 gleicht und in dem Wiederaufladungsbereich des Elektroden-Spaliers
angeordnet ist. Gemäß einer abgewandelten Konstruktion kann zwischen der Schirmkante und
den Endabschnitten der einzelnen Leiter des Elektrodenspaliers eine Streifenelektrode so angeordnet
sein, daß dieselbe die von dem Elektrodenspalier ausgehende Sekundäremission aufnimmt, sobald dieses
Spalier durch das Strahlenbündel mit Elektronen beschossen wird. Unter solchen Umständen wird die
Beugung des Strahlenbündels in Richtung auf den Vorderteil des Elektrodenspaliers im Bereich 6 durch
das Feld hervorgerufen, welches zwischen den vorderen und hinteren Teilen der einzelnen Leiter entsteht,
da diese Leiter in vertikaler Richtung gegeneinander abgestuft angeordnet sind, wie dies in Fig. 8
gezeigt ist. Es können also in diesem Teil des Systems auch andere Elektrodenformen Verwendung finden,
falls dieselben in geeigneter Weise so angeordnet werden,
daß sie die von dem Elektrodenspalier ausgehende Sekundäremission aufnehmen. Es dürfte klar
sein, daß natürlich das Strahlenbündel nicht unbedingt den Vorderteil des Elektrodenspaliers mit Elektronen
zu beschießen braucht, sondern daß das Strahlenbündel durch entsprechende Ausbildung der Leiterformen
auch so geführt werden kann, daß es irgendeinen anderen, für diesen Zweck geeigneten Bereich
der einzelnen Leiter mit Elektronen beschießen kann. Es ist jedoch von Vorteil, die Anordnung so zutreffen,
daß das Strahlenbündel nicht sehr weit über die Schirmkante hinauszuwandern braucht, bevor es in
Berührung mit dem Elektrodenspalier kommt, damit die Amplitude der erforderlichen X-Ablenkung klein
gehalten werden kann.
Claims (8)
1. Kathodenstrahl-Flachröhre, insbesondere für Fernsehzwecke, deren modulierter, in einer zwischen
dem Bildschirm und einem dazu parallelen Elektrodenspalier gelegenen Ebene verlaufender,
periodisch in einer Schirmkoordinatenrichtung zeilenweise abgelenkter Elektronenstrahl mittels
dem Elektrodenspalier zugeführter Steuerspannungen sowohl im Sinne einer wesentlich langsamer
als die erstgenannte Ablenkung verlaufenden Ablenkung in einer zweiten, senkrecht zu der
ersten Schirmkoordinatenrichtung ausgerichteten Schirmkoordinatenrichtung als auch im Sinne
einer Ablenkung des Strahlendes auf den Bildschirm zu gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet,
daß der das Schirmbild erzeugende Kathodenstrahl oder ein anderer, den gleichen Ablenkfeldern ausgesetzter
Kathodenstrahl jeweils periodisch mit der Zeilenabtastung in zwei außerhalb des dem
Bildschirmbereich entsprechenden Bereiches gelegene Zonen (6, 6') des um diese Zonenbereiche
erweiterten Elektrodenspaliers (3) eingelenkt wird, in deren einer der Elektronenstrahl die Entladung
des jeweils abgetasteten Spalierleiters und in deren anderer derselbe oder ein anderer Elektronenstrahl
die Wiederaufladung der früher entladenen Spalierleiter bewirkt, wobei die Ladung bzw. Entladung
der Spalierleiter durch unterschiedliche Sekundäremissionsbedingungen in den beiden
Zonen durch Anlegen unterschiedlicher Potentiale an die Spalierleiter über fotoleitendes Material
erfolgt, das durch eine vom Kathodenstrahl erregte Leuchtstoffschicht in den genannten Zonen
örtlich leitend gemacht wird.
2. Kathodenstrahl-Flachröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in die Randzonen
(6, 6') hineinragenden Teile der einzelnen Leiter (3) des Elektrodenspaliers gegenüber dem
Verlauf in dem Mittelbereich (C, F) des Elektrodenspaliers versetzt angeordnet sind.
3. Kathodenstrahl-Flachröhre nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in die Randzonen
hineinragenden Teile der einzelnen Leiter jeweils senkrecht zur Ebene des Mittelteils des
Elektrodenspaliers umgebogen sind, so daß die Randzonen in einem Abstand der Mittelfläche des
Elektrodenspaliers seitlich des Leuchtschirmes gegenüberstehen.
4. Kathodenstrahl-Flachröhre nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Versetzung der
Endteile der einzelnen Leiter (3) in den Randzonen (A-B bzw. G-H) gegenüber den mittleren
Teilen des Elektrodenspaliers (C-D bzw. E-F) in beiden Zonen im selben Sinn verläuft (Fig. 4).
5. Kathodenstrahl-Flachröhre nach einem der Ansprüche 2 bis 4, gekennzeichnet durch eine der
einen Randzone (G-H) gegenüberstehende Gitterelektrode (127) zur Sammlung der Sekundärelektronen.
6. Kathodenstrahl-Flachröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine
Randzone aus einem fotoelektrisch leitenden Material (116, 121) besteht, welches zwischen
einer Elektrode (120) und den Enden der Leiter (3) des Elektrodenspaliers angeordnet ist, und daß
dieses fotoelektrisch leitende Material (121) mit einer von dem Elektronenstrahl getroffenen
Phosphorschicht (119) belegt ist.
7. Kathodenstrahl-Flachröhre nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das fotoelektrisch
leitende Material (121) und die Phosphorschicht (119) jeweils als Beläge auf einander gegenüberliegenden
Seiten eines durchsichtigen Trägerkörpers (116) angeordnet sind.
8. Kathodenstrahl-Flachröhre nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen
leitenden Elemente (3) des Elektrodenspaliers am Rande desselben derart zurückgebogen sind, daß
die Endabschnitte (G-H) dieser Elemente unter Bildungeines Spaltes mehr der Mitte der Elemente
309 749/157
zu gelegenen Abschnitten (E-F) dieser Elemente gegenüberliegen, wobei diese Endabschnitte und
die mehr der Mitte zu gelegenen Abschnitte so gegeneinander gestaffelt sind, daß der infolgedessen
zwischen jeweils aufeinanderfolgenden leitenden Elementen sich ergebende Potentialgradient eine Ablenkung des Endes des in diese
Zone geleiteten Elektronenstrahls in Richtung auf eine bestimmte Stelle der Phosphorschicht (119)
mit Bezug auf das fotoelektrisch leitende Material (121) bewirkt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Britische Patentschrift Nr. 739 496.
Britische Patentschrift Nr. 739 496.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB9192/56A GB841192A (en) | 1956-03-23 | 1956-03-23 | Improvements in or relating to cathode ray tubes |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1157647B true DE1157647B (de) | 1963-11-21 |
Family
ID=9867176
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN13448A Pending DE1157647B (de) | 1956-03-23 | 1957-03-22 | Kathodenstrahl-Flachroehre |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US2878417A (de) |
| DE (1) | DE1157647B (de) |
| FR (1) | FR1173300A (de) |
| GB (1) | GB841192A (de) |
| NL (1) | NL215642A (de) |
Families Citing this family (3)
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|---|---|---|---|---|
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| DE1073641B (de) * | 1957-06-28 | 1960-01-21 | Siemens S- Halske Aktiengesellschaft, Berlin und München | Erf.: John A. McCarthy, Morristown, NJ (V. St. A.). I Elektronenstrahlröhre mit einer Codierplatte |
| GB1241018A (en) * | 1968-05-13 | 1971-07-28 | Rank Organisation Ltd | Improvements in cathode ray tubes |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB739496A (en) * | 1952-09-15 | 1955-11-02 | Nat Res Dev | Improvements in or relating to cathode ray tubes |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2795729A (en) * | 1952-09-15 | 1957-06-11 | Nat Res Dev | Cathode ray tube |
| US2795731A (en) * | 1953-05-19 | 1957-06-11 | Kaiser Aircraft & Electronics | Cathode ray tube |
| US2809324A (en) * | 1955-09-12 | 1957-10-08 | Kaiser Aircraft & Electronics | Electronic device |
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0
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1956
- 1956-03-23 GB GB9192/56A patent/GB841192A/en not_active Expired
-
1957
- 1957-03-22 FR FR1173300D patent/FR1173300A/fr not_active Expired
- 1957-03-22 DE DEN13448A patent/DE1157647B/de active Pending
- 1957-03-22 US US648459A patent/US2878417A/en not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB739496A (en) * | 1952-09-15 | 1955-11-02 | Nat Res Dev | Improvements in or relating to cathode ray tubes |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB841192A (en) | 1960-07-13 |
| FR1173300A (fr) | 1959-02-23 |
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| US2878417A (en) | 1959-03-17 |
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