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DE1157295B - Nach dem Synchronwaehlerprinzip arbeitender Rundsteuerempfaenger - Google Patents

Nach dem Synchronwaehlerprinzip arbeitender Rundsteuerempfaenger

Info

Publication number
DE1157295B
DE1157295B DEL27199A DEL0027199A DE1157295B DE 1157295 B DE1157295 B DE 1157295B DE L27199 A DEL27199 A DE L27199A DE L0027199 A DEL0027199 A DE L0027199A DE 1157295 B DE1157295 B DE 1157295B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control
lever
relay
disk
pulse
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL27199A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Huerlimann
Kurt Ettlin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Landis and Gyr AG
Original Assignee
Landis and Gyr AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Landis and Gyr AG filed Critical Landis and Gyr AG
Publication of DE1157295B publication Critical patent/DE1157295B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • H02J13/1313
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E60/00Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y04INFORMATION OR COMMUNICATION TECHNOLOGIES HAVING AN IMPACT ON OTHER TECHNOLOGY AREAS
    • Y04SSYSTEMS INTEGRATING TECHNOLOGIES RELATED TO POWER NETWORK OPERATION, COMMUNICATION OR INFORMATION TECHNOLOGIES FOR IMPROVING THE ELECTRICAL POWER GENERATION, TRANSMISSION, DISTRIBUTION, MANAGEMENT OR USAGE, i.e. SMART GRIDS
    • Y04S40/00Systems for electrical power generation, transmission, distribution or end-user application management characterised by the use of communication or information technologies, or communication or information technology specific aspects supporting them
    • Y04S40/12Systems for electrical power generation, transmission, distribution or end-user application management characterised by the use of communication or information technologies, or communication or information technology specific aspects supporting them characterised by data transport means between the monitoring, controlling or managing units and monitored, controlled or operated electrical equipment
    • Y04S40/121Systems for electrical power generation, transmission, distribution or end-user application management characterised by the use of communication or information technologies, or communication or information technology specific aspects supporting them characterised by data transport means between the monitoring, controlling or managing units and monitored, controlled or operated electrical equipment using the power network as support for the transmission

Landscapes

  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description

  • Nach dem Synchronwählerprinzip arbeitender Rundsteuerempfänger Rundsteueranlagen dienen dazu, von einer zentralen Kommandostelle aus über das elektrische Energieverteilungsnetz Schaltbefehle an beliebige Stellen des Netzes senden zu können, die dort Schaltvorgänge zu den verschiedensten Zwecken auslösen können. Es seien hier nur die Tarifumschaltung von Zählern, die Betätigung von Kuppelschaltern und das Ein- und Ausschalten von bestimmten Verbrauchern, z. B. von Boilern, öfen, Straßenbeleuchtungen usw., erwähnt.
  • Sehr verbreitet sind Rundsteueranlagen, die mit dem Netz überlagerten tonfrequenten Befehlsimpulsen nach dem Synchronwählerprinzip arbeiten. Hierbei bestehen die Rundsteuerempfänger im wesentlichen aus einem nur auf die Tonfrequenz ansprechenden Impulsrelais und einem Synchronwähler, der, durch einen Startimpuls ausgelöst, jeweils einen vollen Umlauf macht und dabei in zeitlicher Aufeinanderfolge die für die einzelnen Schalthandlungen vorgesehenen Schaltrelais mit dem Impulsrelais verbindet. Trifft ein dem Startimpuls nachfolgender Befehlsimpuls ein, so bringt er in jedem der Empfänger, deren Synchronwähler synchron umlaufen, dasjenige Schaltrelais zum Ansprechen, das von dem Synchronwähler des betreffenden Empfängers gerade mit dessen Impulsrelais verbunden ist. Von der zeitlichen Gruppierung der von dem Sender abgegebenen, dem Startimpuls folgenden Befehlsimpuls hängt es also ab, welche einander entsprechenden Schaltrelais der Empfänger während des Wählerumlaufs erregt werden. Man bezeichnet dieses Fernsteuerverfahren deshalb auch als Zeitintervallverfahren.
  • Fig. 1 der Zeichnung zeigt das Beispiel eines gebräuchlichen Impulsdiagramms. Der Startimpuls so bringt die Synchronwähler der verschiedenen Rundsteuerempfänger des Netzes zum Anlaufen. Für die darauffolgenden Befehlsimpulse sind, bedingt durch den synchronen Lauf der Synchronwähler, ganz bestimmte Zeitintervalle vorgesehen. In dem gezeigten Beispiel folgen dem Startimpuls so zunächst einige Einzelkommandos a., b", Co, d0, die im allgemeinen zur Gruppenwahl verwendet werden; dann folgen sogenannte Doppelkommandos 1, 2, 3 .... bei denen die vorgesehenen Impulse parweise so zusammengefaßt sind, daß jeweils der zweite Impuls des Paares den entgegengesetzten Befehl beinhaltet wie der erste Impuls. So kann z. B. der Impuls 1E die Einschaltung eines Verbrauchers zur Folge haben, während ein im Zeitintervall 1 A gegebener Impuls den betreffenden Verbraucher wieder ausschalten würde.
  • Bei Rundsteueranlagen dieser Art besteht nun die Gefahr, daß durch ungewollte Impulse, also durch Störimpulse, Fehlschaltungen hervorgerufen werden. Solche Störimpulse können, verursacht durch Gleichrichter, Kranmotoren usw., als sogenannte Dauerimpulse von längerer Dauer sein. Sehr viel häufiger sind aber kurzzeitige Störimpulse, sogenannte Störspickel, wie sie durch Schaltvorgänge im Netz hervorgerufen werden können.
  • Die Wahrscheinlichkeit, daß ein während der Befehlsdurchgabe auftretender Störspickel eine Fehlschaltung veranlaßt, ist naturgemäß um so größer, je länger der Zeitabschnitt ist, währenddessen der Synchronwähler des Empfängers den Befehlsweg zu den einzelnen Schaltrelais geschlossen hält. Dieser Zeitabschnitt kann aber aus verschiedenen Gründen nicht beliebig klein gemacht werden. Ein Grund hierfür liegt darin, daß man nicht damit rechnen kann, daß die Synchronwähler sämtlicher Empfänger sofort zu Beginn des Startimpulses anlaufen, insbesondere dann nicht, wenn der Startimpuls infolge der Netzverhältnisse einzelne Empfänger nur mit stark geschwächter Amplitude erreicht.
  • Um einen möglichst gleichzeitigen Anlauf sämtlicher Synchronwähler zu erreichen, hat man bereits dem Startimpuls einen Vorbereitungsimpuls vorangehen lassen, der, von an sich beliebiger Dauer, nur dazu dient, die Empfänger auf eine größere Ansprechempfindlichkeit umzuschalten, so daß sie auf den folgenden, eigentlichen Startimpuls hin, auch wenn dieser stark geschwächt eintrifft, unverzögert anlaufen. Der dadurch verbesserte Synchronismus der Synchronwähler erlaubt dann eine Verkürzung der einzelnen Befehlsimpulse. Der verminderten Wahrscheinlichkeit, daß Störspickel gerade in ein für einen Befehlsimpuls vorgesehenes Zeitintervall fallen, steht allerdings der Umstand gegenüber, daß innerhalb dieses Zeitintervalls infolge der erhöhten Empfindlichkeit auch Störspickel geringerer Amplitude zu ungewollter Wirkung gelangen können.
  • Eine weitere bekannte Maßnahme, um kurzzeitige Störimpulse möglichst unwirksam zu machen, besteht darin, daß der Empfänger mit einem Zeitglied ausgerüstet wird, das einen Impuls nur dann zur Wirkung kommen läßt, wenn er eine gewisse Mindestdauer aufweist. Man läßt zu diesem Zweck den Impuls einen Kondensator aufladen, dem das Impulsrelais über eine Glimmerentladungsstrecke parallel geschaltet ist, die erst bei einer gewissen Kondensatorspannung zündet. Hierbei können aber Störspickel auch kürzester Dauer Fehlschaltungen bewirken, wenn nämlich ihre Amplitude sehr groß ist oder wenn mehrere Störspickel kurz aufeinanderfolgen, weil ihre Energieinhalte im Kondensator summiert werden.
  • Ein wirkungsvoller Schutz gegen Fehlschaltungen durch gegenüber der normalen Befehlsimpulsdauer kurzzeitige Störimpulse, der darauf beruht, daß nur Impulse einer bestimmten Mindestdauer zur Wirkung gelangen können, muß demnach folgende Bedingungen erfüllen: Es darf die mangelnde Zeitdauer eines Störimpulses nicht durch eine übergroße Amplitude des Störimpulses ersetzbar sein. Mehrere kurz hintereinander eintreffende kurzzeitige Störimpulse dürfen nicht wie ein entsprechend längerer Störimpuls wirken. Das Schaltrelais darf ohne Rücksicht auf die Impulshöhe nur auf Impulse ansprechen, die spätestens in einem vorgegebenen Zeitpunkt begonnen haben und die ohne Unterbrechung mindestens bis zu einem zweiten, späteren, ebenfalls vorgegebenen Zeitpunkt andauern, wobei mit Rücksicht auf die unterschiedlichen Verhältnisse in verschiedenen Netzen oder an verschiedenen Punkten ein und desselben Netzes diese beiden Zeitpunkte innerhalb der Befehlsübertragungsperiode wählbar sein müssen.
  • Diese Forderungen werden durch die Erfindung erfüllt, die sich demnach auf einen nach dem Synchronwählerprinzip arbeitenden Rundsteuerempfänger bezieht und in der Weise verwirklicht sein kann, daß in einem den zu steuernden Schaltrelais gemeinsamen Steuerstrompfad ein Steuerkontakt liegt, dessen Betätigungshebel mittels eines mit zwei Nuten-bzw. Nockenscheiben zusammenarbeitenden Steuerhebels in der Weise gesteuert wird, daß der Steuerhebel, infolge Eintreffens eines Steuerimpulses innerhalb des durch die Nutbreiten gegebenen Zeitintervalls in eine Nut der ersten Steuerscheibe eingreifend, bei dem über dieses Intervall hinaus anstehenden Steuerimpuls am Intervallende in den Wirkbereich der zweiten Steuerscheibe gebracht wird, die mit ihren Nuten bzw. Nocken so ausgebildet ist, daß ihre Steuerwirkung auf den Steuerkontakt zeitlich versetzt nach der Steuerwirkung der ersten Steuerscheibe beginnt.
  • Gemäß der Erfindung kann das oben geschilderte roblem nicht nur für das Starten des Rundsteuerempfängers, sondern auch für die Befehlsimpulse eine wählbare Mindestdauer vorzuschreiben, die sie zum Wirksamwerden einhalten müssen, auch durch eine solche Ausbildung des Empfängers gelöst werden, daß ein Steuerkontakt, der in einem den zu steuernden Schaltrelais gemeinsamen Steuerpfad liegt, aus zwei federnden, durch vom Synchronmotor angetriebene Nockenscheiben parallel zueinander bewegten Zungen besteht und eine dieser Scheiben derart federnd mit der anderen Scheibe gekuppelt ist, daß bei Eingriff einer Steuerklinke in ein mit der einen Nockenscheibe fest verbundenes Klinkenrad die Nocken der beiden Nockenscheiben gegeneinander um einen so großen Winkel versetzt werden, daß dann die federnden Zungen gegeneinander bewegt werden, und daß die Steuerklinke von einem die Steuerimpulse empfangenden Kupplungsrelais bewegbar angeordnet ist.
  • In Fig. 2 ist ein Ausführungsbeispiel der in den Ansprüchen gekennzeichneten Anordnungen dargestellt. Mit V ist der Steuerkontakt bezeichnet, der im Steuerstrompfad der zu steuernden Schaltrelais liegt. Auf diesen Steuerkontakt wirkt ein Betätigungshebel Hl ein, der auf der Achse A befestigt ist. Auf der Achse A sitzt weiterhin ein Hebel H, auf dessen Ende eine Feder F einwirkt, die bestrebt ist, den Betätigungshebel H1 in eine solche Stellung zu bringen, daß der Steuerkontakt V geöffnet ist. über den Hebel H wirkt der drehbare Anker des Relais K auf die Achse A und damit auf den Betätigungshebel H1 ein. Solange ein Befehlsimpuls ansteht, wird auf den Anker des Relais K ein Drehmoment in dem angegebenen Pfeilsinn ausgeübt, so daß das Relais versucht, den Steuerkontakt V zu schließen. Der Steuerkontakt V kann jedoch nur dann geschlossen werden, wenn sich der ebenfalls auf der Achse A befestigte Steuerhebel BV im Gegenuhrzeigersinn weit genug drehen kann. Der Winkel, um den der Steuerhebel BV geschwenkt werden kann, wird von einer Einrichtung kontrolliert, die im wesentlichen aus den beiden Steuerscheiben P und S besteht.
  • Die als Nockenscheiben ausgebildeten beiden Steuerscheiben P und S sind auf einer Achse a befestigt, und zwar so, daß ihre gegenseitige Winkellage wählbar eingestellt werden kann. Sie werden über zwei Übersetzungsgetriebe iii und ii, von einem Synchronmotor Sy entgegen dem Uhrzeigersinn angetrieben.
  • An dem Steuerhebel BV ist eine rechtwinklig abgebogene Feder F3 befestigt, die sich beim Erregen des Relais K zunächst auf den Umfang der Steuerscheibe P legt. Je nach der Stellung der Steuerscheibe P kann hierbei die Feder F3 auf den äußeren Umfang p oder in eine Nut h der Steuerscheibe P treffen. In beiden Fällen reicht der Winkel, um den dabei der Steuerhebel BV geschwenkt werden kann, noch nicht aus, um den Steuerkontakt V zu schließen. Bleibt jedoch das Relais K so lange erregt, bis schließlich die Feder F3 an die radiale Endkante der Nut n stößt, so wird die Feder F3 in axialer Richtung weggedrückt, so daß schließlich ihre Endkante an der vorderen Stirnseite der Steuerscheibe P entlang auf die zweite Steuerscheibe S fallen kann.
  • Nach einer durch die gewählte gegenseitige Stellung der Steuerscheiben P und S bestimmten Zeit fällt, sofern das Relais K weiter erregt bleibt, die Feder F.; schließlich in eine Nut s der zweiten Steuerscheibe S und gelangt damit endlich in die Stellung, in der der Betätigungshebel H1 den Steuerkontakt V schließt und damit das zugehörige Schaltrelais zum Ansprechen bringt.
  • Kurzzeitige Störimpulse, die das Relais K erregen, solange die Feder F, sich noch gegenüber der äußeren Bahn p der Steuerscheibe P befindet, können also eine Schaltung des zugehörigen Schaltrelais nicht bewirken. Das gleiche gilt für Störimpulse, welche eintreffen, wenn sich die Feder F3 bereits über der Nut n befindet. Ein Schließen des Steuerkontaktes V kann nur von solchen Impulsen ausgelöst werden, die spätestens beginnen, bevor die Feder F, das Ende der Nut n erreicht hat, und die außerdem so lange andauern, bis die genannte Feder den Anfang der Nut s der zweiten Steuerscheibe S erreicht hat. Damit ist nicht nur die Mindestdauer, sondern auch der spätestmögliche Anfangspunkt der Befehlsimpulse wählbar festgelegt.
  • Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt Fig. 3. Hier treibt der Synchronmotor Sy über die beiden Übersetzungsgetriebe isl und ü, die beiden Nockenscheiben RPl und PT an. Auf derselben Achse wie diese sitzen lose drehbar die beiden miteinander verbundenen Nockenscheiben RP, und S. Die beiden letztgenannten Nockenscheiben sind mit den beiden erstgenannten durch eine Feder F1, F., derart gekuppelt, daß sie sich um einen gewissen- Winkel gegenüber diesen verdrehen können.
  • Das Relais K versucht, sobald es erregt ist, den Doppelhebel H, der um die Achse A drehbar ist, im Gegenuhrzeigersinn zu schwenken. Dabei legt sich der eine Arm BU des Doppelhebels H auf die Gleitbahn t der Nockenscheibe PT und der andere Arm V U auf die Gleitbahn 5 der Nockenscheibe S. Die Einwirkung des Relais K auf den Doppelhebel H erfolgt über den Hilfshebel hl, die Achse b und den Hilfshebel h,.
  • Der Steuerkontakt vu besteht aus zwei federnden Zungen k1 und k,. Solange das Relais K nicht erregt ist, drehen sich die beiden Nockenscheiben RPi und RP, in einer solchen Relativlage zueinander, daß ihre Nocken bzw. Nuten axial genau fluchten. Das hat zur Folge, daß sich die beiden Federn k, und k_, des Steuerkontaktes vu stets genau parallel zueinander bewegen, so daß der Steuerkontakt vu ständig geöffnet bleibt.
  • Wird jetzt jedoch das Relais K erregt, so wird der Doppelhebel H im Gegenuhrzeigersinn geschwenkt und gelangt damit mit seinem Arm V U zum Eingriff in die Nockenscheibe S, die mit der Nockenscheibe RP, fest verbunden ist. Dadurch werden diese beiden Nockenscheiben vorübergehend festgehalten, während sich die Nockenscheiben PT und RPl ungehindert weiterdrehen. Es entsteht eine relative Verdrehung zwischen den beiden Nockenscheiben RPi und RP,, die zur Folge hat, daß sich nunmehr der Steuerkontakt vu schließt, weil sich die beiden Federn k1 und k., jetzt nicht mehr parallel zueinander bewegen. Das Ende der Nut S bestimmt somit den spätesten Zeitpunkt, zu dem ein wirksamer Befehlsimpuls beginnen muß, während die Mindestdauer dieses Befehlsimpulses durch die mögliche Winkelverdrehung der beiden Nockenscheiben RPi und RP," gegeneinander bestimmt wird.
  • Das vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel ist so ausgebildet, daß es zugleich auch einen Schutz gegen Fehlschaltungen durch Dauerimpulse gewährleistet. Zu diesem Zweck ist im Zuge des Kraftübertragungsweges von dem Relais K auf den Doppelhebel H eine ortsfest drehbare Dauerimpuls-Sperrklinke i eingefügt derart, daß Hebel h. über die Feder F und die Klinke i auf den lose auf der Welle A sitzenden Hebel H einwirkt. Die Gleitbahn pt der Nockenscheibe PT ist derart ausgebildet, daß bei zu langem Anzug des Relais K der Doppelhebel H derart weit im Uhrzeigersinn ausgeschwenkt wird, daß die Klinke i, von dem Ansatz o des Hilfshebels h. nicht mehr gehalten, unter dem Zug einer Feder f nach rechts schnappt, so daß sich ihr abgekröpfter Teil nunmehr gegen die vertikale Fläche des Ansatzes o legt und somit den Hebel H mit seinen Armen B U und V U gegen Einwirkung auf die Nockenscheiben Pt und S so lange sperrt, bis das Relais K wieder erregt ist, womit dann die Bereitschaftslage wiederhergestellt ist.
  • Die beschriebenen Ausführungsbeispiele eignen sich besonders zum Aufbau als geschlossene Konstruktionseinheit, die ohne Eingriff in die Konstruktion der Normalempfänger jederzeit zusätzlich montiert werden kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Nach dem Synchronwählerprinzip arbeitender Rundsteuerempfänger, dadurch gekennzeichnet, daß in einem den zu steuernden Schaltrelais gemeinsamen Steuerstrompfad ein Steuerkontakt (V) liegt, dessen Betätigungshebel (H1) mittels eines mit zwei Nuten- bzw. Nockenscheiben zusammenarbeitenden Steuerhebels (BV) in der Weise gesteuert wird, daß der Steuerhebel (BV), infolge Eintreffens eines Steuerimpulses innerhalb des durch die Nutbreiten gegebenen Zeitintervalls in eine Nut (n) der ersten Steuerscheibe (P) eingreifend, bei über dieses Intervall hinaus anstehendem Steuerimpuls am Intervallende in den Wirkbereich der zweiten Steuerscheibe (S) gebracht wird, die mit ihren Nuten (s) bzw. Nocken so ausgebildet ist, daß ihre Steuerwirkung auf den Steuerkontakt (V) zeitlich versetzt nach der Steuerwirkung der ersten Steuerscheibe (P) beginnt.
  2. 2. Nach dem Synchronwählerprinzip arbeitender Rundsteuerempfänger, dadurch gekennzeichnet, daß ein Steuerkontakt (vu), der in einem den zu steuernden Schaltrelais gemeinsamen Steuerpfad liegt, aus zwei federnden, durch vom Synchronmotor (Sy) angetriebene Nockenscheiben (RPl, RP,) parallel zueinander bewegten Zungen besteht und eine dieser Scheiben (RP") derart federnd mit der anderen Scheibe (RPi) gekuppelt ist, daß bei Eingriff einer Steuerklinke (V U) in ein mit der einen Nockenscheibe (RP,) fest verbundenes Klinkenrad (S) die Nocken der beiden Nockenscheiben (RPl, RP,) gegeneinander um einen so großen Winkel versetzt werden, daß dann die federnden Zungen gegeneinander bewegt werden, und daß die Steuerklinke (V U) von einem die Steuerimpulse empfangenden Kupplungsrelais (K) bewegbar angeordnet ist.
  3. 3. Rundsteuerempfänger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Steuerklinke (VU) tragender Hebel als Doppelhebel (H) ausgebildet ist, dessen zweiter Arm (BU) beim Einschwenken der Steuerklinke (V U) in eine Nut (p) des Klinkenrades (P) in den Wirkbereich einer weiteren Nockenscheibe (PT) kommt, die bei Überschreitung der für die Impulsdauer zugelassenen Grenze den mit dem Impulsrelais (K) über eine Feder (f4) gekuppelten Hebel (H) ohne Stellungsänderung des Impulsrelais (K) wieder zurückschwenkt und dabei eine Sperrklinke (i) auslöst, die den Hebel (H) in der zurückgeschwenkten Stellung festhält und ihn erst nach Entregen des Impulsrelais M wieder freigibt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 968 664; deutsche Auslegeschrift Nr. 1006 488; österreichische Patentschrift Nr. 167 803; AEG-Mitteilungen, 1956, S. 248.
DEL27199A 1957-02-28 1957-03-22 Nach dem Synchronwaehlerprinzip arbeitender Rundsteuerempfaenger Pending DE1157295B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT167803B (de) * 1949-04-14 1951-03-10 Landis & Gyr Ag Fernsteuerempfänger
DE1006488B (de) * 1953-11-02 1957-04-18 Licentia Gmbh Verfahren zum Starten von UEberlagerungs-Fernsteuerungsempfaengern
DE968664C (de) * 1936-06-20 1958-03-20 Aeg Empfaenger zur Aufnahme von ueber ein Energieverteilungsnetz mit Tonfrequenz gesandten Steuerbefehlen, die durch das Verhaeltnis von Impulsdauer zu Impulspause gebildet werden

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