DE1156739B - Grubentransportfahrzeug - Google Patents
GrubentransportfahrzeugInfo
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- DE1156739B DE1156739B DE1958J0015316 DEJ0015316A DE1156739B DE 1156739 B DE1156739 B DE 1156739B DE 1958J0015316 DE1958J0015316 DE 1958J0015316 DE J0015316 A DEJ0015316 A DE J0015316A DE 1156739 B DE1156739 B DE 1156739B
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21F—SAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
- E21F13/00—Transport specially adapted to underground conditions
- E21F13/02—Transport of mined mineral in galleries
- E21F13/025—Shuttle cars
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geochemistry & Mineralogy (AREA)
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- Steering-Linkage Mechanisms And Four-Wheel Steering (AREA)
- Handcart (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
J15316VIa/5d
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABEDER
AUSLEGESCHRIFT: 7. NOVEMBER 1963
Die Erfindung bezieht sich auf ein Grubentransportfahrzeug, dessen Laderaum von einem zweiachsigen
Fahrzeugteil mit einem daran um eine waagerechte querverlaufende Schaimierachse angeschlossenen zweiten
Fahrzeugteil gebildet ist und eine durchgehende Ladefläche hat auf der zum Laden und Entladen, ein
biegsamer Förderer angeordnet ist.
Bei einem bekannten Fahrzeug dieser Art ist der zweite Fahrzeugteil mit dem zweiachsigen Fahrzeugteil
durch eine hydraulische Winde verbunden, mit deren Hilfe der zweite Fahrzeugteil, an dem keine
Räder angeordnet sind, gegenüber dem zweiachsigen Fahrzeugteil auf- und abgeschwenkt werden kann. In
ihrer Ruhelage verbindet diese Winde aber beide Fahrzeugteile zu einem starren Ganzen.
Der Erfindung liegt indessen die Aufgabe zugrunde, das Grabentransportfahrzeug der eingangs erläuterten
Gattung so auszugestalten, daß es sich besonders günstig an die unebenen Verhältnisse unter Tage anpassen
kann.
Zu diesem Zweck sind erfindungsgemäß die Antriebsräder dicht an der die einzige Verbindung der
beiden Fahrzeugteile darstellenden Scharnierachse oder gleichachsig zu dieser Scharnierachse angeordnet,
während die nichtangetriebenen, an den freien Enden der beiden Fahrzeugteile angeordneten Räder
lenkbar sind.
Es ist auch bereits bekannt, zwei Fahrzeugteile, die
je zwei Achsen haben, durch eine waagerechte, querverlaufende Scharnierachse zu verbinden und zwar
derart, daß sich ein vierachsiges Fahrzeug mit einer durchgehenden Ladefläche ergibt. Das führt aber bei
unebenem Gelände zu einer statistischen Überbestimmung, die zur Folge hat, daß sich die Räder einer der
mittleren Radachsen gegebenenfalls vom Boden abheben. Handelt es sich dabei um angetriebene Räder,
dann wird dadurch der Antrieb des Fahrzeugs gestört.
Demgegenüber führt die vorhegende Erfindung zu dem Fortschritt, daß die Antriebsräder wegen ihrer
unmittelbaren Nähe an der Scharnierachse in ständiger Bodenberührung verbleiben. Auch wird dabei ein
anderer Nachteil vermieden, der eintreten würde, wenn die mittleren Räder einen größeren Abstand von
der Scharnierachse hätten: dann würde einer der beiden Fahrzeugteile bei jedem Überfahren einer Boden-Unebenheit
stärker schwingen, als es an sich erforderlich ist. Dadurch würde die Gesamtkonstruktion stärker
beansprucht und die mögliche Ladehöhe verringert werden.
Nunmehr sei die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert, das in den Zeichnungen
veranschaulicht ist. In diesen zeigt:
Grubentransportfahrzeug
Anmelder:
Joy Manufacturing Company,
Pittsburgh, Pa. (V. St. A.)
Pittsburgh, Pa. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. M. Licht, München 2, Sendlinger Str. 55,
und Dr. R. Schmidt, Oppenau (Renchtal),
Patentanwälte
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 29. August 1957 (Nr. 681 004)
V. St. v. Amerika vom 29. August 1957 (Nr. 681 004)
Fig. 1 einen Grundriß des Grubentransportfahrzeugs nach der Erfindung,
Fig. 2 den zur Fig. 1 gehörigen Aufriß und
Fig. 3 den Querschnitt nach der Linie VTI-VII der Fig. 1 in größerem Maßstäbe.
Der Laderaum 17,18 des Grubentransportf ahrzeuges
10 ist von einem zweiachsigen Fahrzeugteil 14 mit einem daran um eine waagerechte querverlaufende
Scharnierachse 16, Fig. 3, angeschlossenen zweiten Fahrzeugteil 12 gebildet und hat eine durchgehend©
Ladefläche 26. Diese Ladefläche 26 wird von dem oberen Trum eines endlosen Förderers 22 gebildet,
der aus Ketten besteht, die durch Querstangen 24 verbunden sind. Diese Ketten kufen über Umlenkkettenräder,
die vorn und hinten am Fahrzeug angeordnet sind. Der untere Trum des Kettenförderers 22
läuft bei 28 zurück über Bodenplatten 82 hinweg, Fig. 3.
Die Scharnierachse 16 stellt die einzige Verbindung der beiden Fahrzeugteile 12,14 dar. Dicht an dieser
Scharnierachse oder gleichachsig zu ihr sind am Fahrzeug 10 die Antriebsräder 32 angeordnet, während die
nichtangetriebenen, an den freien Enden der beiden Fahrzeugteile 12 und 14 angeordneten Räder 30 lenkbar
sind.
Jedes Rad 32 ist auf einem Achsstummel gelagert, dessen Träger 34 an einer Seitenplatte 64 des Fahrzeugteils
14 angeschweißt ist. Die Räder 32 werden
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einzeln je durch einen Elektromotor 40 über ein Getriebe 36 und eine Kette 38 angetrieben.
Das Scharnier 16, das die beiden Fahrzeugteile 12,
14 miteinander verbindet, besteht aus einem zwischen den Trums des biegsamen Förderers. 22 hindurchgehenden
Rohr 58, das mit seinen Enden bei 60 an den Seitenplatten 62 des Fahrzeugteils 12 angeschweißt ist, und aus in diesem Rohr gelagerten Zapfen
72, die an den Seitenwänden 64 des anderen Fahrzeugteils 14 befestigt sind. Zum Zwecke dieser
Befestigung ist in eine Öffnung jeder Seitenplatte 64
ein Haltering 66 eingesetzt und festgeschweißt. Dieser Haltering trägt ein Gleitlager 70 und ist mit dessen
Flansch 68 verschraubt. Das Lager 70 nimmt den Zapfen 72 auf, der in einer kegligen Erweiterung 74
des Rohrstücks 58 durch eine Zugstange 76 verkeilt ist.
An den Seitenplatten 62 und 64 sind Führungsleisten 78 für den Kettenförderer befestigt. Dadurch
ist sichergestellt, daß die oberen Trums der Ketten auch dann auf Bahnen laufen, die sich parallel zu den
unteren Trums und den Bodenplatten 82 erstrecken, wenn das Fahrzeug eingeknickt ist.
Zwecks zwangläufiger Lenkung der niehtangetriebenen Räder 30 haben deren Lenkgestänge eine
raumgelenkige Verbindung 98,100, die über die Scharnierachse 16 verläuft. Im einzelnen ist diese
raumgelenkige Verbindung, wie folgt, ausgestaltet:
In jedem Fahrzeugteil 12 beziehungsweise 14 ist um einen lotrechten Zapfen 92 schwenkbar ein dreiarmiger
Hebel 90 gelagert, dessen waagerechte quer zur Fahrtrichtung verlaufende Arme 94 bei 95 an Stangen
97 angeschlossen sind, die waagerecht in Fahrzeuglängsrichtung zu den Lenkarmen der Fahrzeugräder
30 verlaufen und an diesen angeschlossen sind. Die Arme 96 der dreiarmigen Hebel sind von den Zapfen
92 fort in Richtung auf die Scharnierachse gerichtet und durch Kugelgelenke 98 mit einem Kuppelglied
100 verbunden, daß in einem Längsschlitz 102 des Rohres 58 gleitend geführt ist. Dadurch ist erreicht,
daß eine gegenseitige Verschwenkung der beiden Fahrzeugteile 12 und 14 um üire Scharniecachse 16
keine Bewegungen des Lenkgestänges hervorruft. Dieses Lenkgestänge ist vom Führersitz 44 aus durch
bei 42 angeordnete Lenkräder verstellbar, und zwar auf hydraulischem Wege über bei 106 am Fahrzeug
angebrachte Zylinder 104, deren Kolben je bei 108 am Arm 94 des Hebels 90 des Fahrzeugteils 12 angreifen.
Claims (3)
1. Grubentransportfahrzeug, dessen Laderaum von einem zweiachsigen Fahrzeugteil mit einem
daran um eine waagerechte querverlaufende Scharnierachse angeschlossenen zweiten Fahrzeugteil
gebildet ist und eine durchgehende Ladefläche hat, auf der zum Laden und Entladen ein biegsamer
Förderer angeordnet ist, dadurch gekenn zeichnet, daß die Antriebsräder (32) dicht an der
die einzige Verbindung der beiden Fahrzeugteile (12, 14) darstellenden Scharnierachse (16) oder
gleichachsig zu dieser Scharnierachse (16) angeordnet sind, während die nicht angetriebenen,
an den freien Enden der beiden Fahrzeugteile (12, 14) angeordneten Räder (30) lenkbar sind.
2. Grubentransportfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Scharnier aus
einem zwischen den Trums des biegsamen Förderers (22) hindurchgehenden und an dem einen
Fahrzeugteil befestigten Rohr (58) und aus darin gelagerten Zapfen (72) besteht, die an dem anderen
Fahrzeugteil befestigt sind.
3. Grubentransportfahrzeug nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks
zwangläuniger Lenkung der nicht angetriebenen Räder (30) über der Scharnierachse (16) eine
raumgelenkige Verbindung (98, 100) angeordnet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 486 428;
USA.-Patentschriften Nr. 2 288109, 2 420 009,
428 573, 2 592 532, 2 674 364.
Deutsche Patentschrift Nr. 486 428;
USA.-Patentschriften Nr. 2 288109, 2 420 009,
428 573, 2 592 532, 2 674 364.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 309 747/77 10.63
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US79850759A | 1959-03-10 | 1959-03-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1156739B true DE1156739B (de) | 1963-11-07 |
Family
ID=25173577
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1958J0015316 Pending DE1156739B (de) | 1959-03-10 | 1958-08-28 | Grubentransportfahrzeug |
| DEJ17798A Pending DE1172218B (de) | 1959-03-10 | 1960-03-08 | Grubentransportfahrzeug |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ17798A Pending DE1172218B (de) | 1959-03-10 | 1960-03-08 | Grubentransportfahrzeug |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE1156739B (de) |
| FR (1) | FR1210098A (de) |
| GB (1) | GB908992A (de) |
Families Citing this family (3)
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|---|---|---|---|---|
| DE1405328A1 (de) * | 1959-04-23 | 1969-04-10 | Kaessbohrer Fahrzeug Karl | Triebwerk fuer mehrachsige,insbesondere dreiachsige Fahrzeuge |
| US3183991A (en) * | 1960-04-13 | 1965-05-18 | Harry E Teasdall | Vehicle |
| CN101975082A (zh) * | 2010-09-22 | 2011-02-16 | 煤炭科学研究总院太原研究院 | 一种梭车的输送装置 |
Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE486428C (de) * | 1925-09-13 | 1929-11-15 | Carl Heinr Heinemann | Vorrichtung zum Wegraeumen der beim Vortrieb von Strecken in Bergwerken geloesten Massen, bei welcher eine bewegliche Unterlage vor dem Ortsstoss gelagert wird |
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| US2420009A (en) * | 1944-04-07 | 1947-05-06 | Joy Mfg Co | Apparatus for transferring material in mines |
| US2428573A (en) * | 1944-02-29 | 1947-10-07 | Lawrence A Loeb | Cabinet for dishwashing machines |
| US2592532A (en) * | 1950-02-21 | 1952-04-15 | Goodman Mfg Co | Shuttle car |
| US2674364A (en) * | 1950-12-30 | 1954-04-06 | Goodman Mfg Co | Portable conveying apparatus |
-
1958
- 1958-08-28 DE DE1958J0015316 patent/DE1156739B/de active Pending
- 1958-08-29 FR FR1210098D patent/FR1210098A/fr not_active Expired
-
1960
- 1960-02-29 GB GB698660A patent/GB908992A/en not_active Expired
- 1960-03-08 DE DEJ17798A patent/DE1172218B/de active Pending
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1210098A (fr) | 1960-03-07 |
| GB908992A (en) | 1962-10-24 |
| DE1172218B (de) | 1964-06-18 |
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