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DE1155925B - Verfahren und Einrichtung zur Fehlerpruefung in einem Informationsuebertragungssystem - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Fehlerpruefung in einem Informationsuebertragungssystem

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Publication number
DE1155925B
DE1155925B DEI15216A DEI0015216A DE1155925B DE 1155925 B DE1155925 B DE 1155925B DE I15216 A DEI15216 A DE I15216A DE I0015216 A DEI0015216 A DE I0015216A DE 1155925 B DE1155925 B DE 1155925B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
characters
relay
binary
binary counter
circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEI15216A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Steenick
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Standard Electric Corp
Original Assignee
International Standard Electric Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by International Standard Electric Corp filed Critical International Standard Electric Corp
Publication of DE1155925B publication Critical patent/DE1155925B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L1/00Arrangements for detecting or preventing errors in the information received
    • H04L1/004Arrangements for detecting or preventing errors in the information received by using forward error control
    • H04L1/0056Systems characterized by the type of code used
    • H04L1/0061Error detection codes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Arrangements For Transmission Of Measured Signals (AREA)
  • Selective Calling Equipment (AREA)
  • Alarm Systems (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Fehlerprüfverfahren und eine Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens in Informationsübertragungssystemen, insbesondere auf solche Verfahren, bei denen einzelnen Stellen eines Codes, in dem die zu übertragende Zahl dargestellt ist, Gewichte zugeordnet sind. Erfolgt die Darstellung in einem Binärcode, so kann die einzelne Codestelle, auch Bit genannt, zwei verschiedene Werte annehmen, nämlich »0« oder »1« bzw. Trennschritt oder Zeichenschritt. ίο
Solche Informationsübertragungssysteme sind leicht äußeren Störungen unterworfen; aber selbst wenn diese fehlen, ist es notwendig, die übertragene Information auf ihre richtige Übertragung hin zu prüfen, da auch durch mangelhafte Einrichtungen Fehler auftreten können. Die Fehler bestehen darin, daß eine Codestelle bei der Übertragung ihren Wert ändert, meistens wird aus einer »1« eine »0«, nämlich dann, wenn die »1« als stromerfüllter Zustand, die »0« als stromloser Zustand der Übertragungsleitung dargestellt wird. Es kann aber auch der umgekehrte Fehler auftreten.
Es sind verschiedene Codes für Prüfverfahren vorgeschlagen worden; die meisten erfordern eine beträchtliche Weitschweifigkeit, d. h. die Übertragung von mehr Bits je Zeichen, als für die Eindeutigkeit des zu übertragenden Zeichens notwendig sind. Solche Codes heißen selbstprüfende Codes. Ein Beispiel ist der (2 aus 5)-Code, bei dem zwischen der Zahl der »1 «-Werte und der »O«-Werte ein festes Verhältnis besteht. In zwei anderen selbstprüfenden Codes enthalten die Zeichen eine gerade bzw. ungerade Zahl von »1 «-Werten.
Da der (2 aus 5)-Code und die ihm entsprechenden sehr weitschweifig sind — jedes Zeichen enthält eine Codestelle mehr, als zur eindeutigen Darstellung notwendig ist —, sind sie nicht so sehr der Gefahr von einander kompensierenden Fehlern unterworfen. So kann ohne weiteres der Verlust von zwei »1«- Werten festgestellt werden. Die auf Geradzahligkeit oder Ungeradzahligkeit der »!«-Werte prüfenden Codes können dagegen diesen Fehler nicht feststellen. Weiterhin sind beide Codes nicht in der Lage, den gleichzeitigen Verlust und Gewinn eines »1 «-Wertes festzustellen.
Es ist auch schon ein Fehlerprüf verfahren bekanntgeworden, bei dem die Zahlen in der normalen Dezimaldarstellung verarbeitet v/erden. Bet diesem bekannten Verfahren wird mit einer n-stelligen Zahl mechanisch eine mathematische Operautoi durchgeführt, die darin besteht, daß den Stellen der Zahl entsprechend ihrem Stellenwert Ordnungszahlen (Ge-Verfahren und Einrichtung zur Fehlerprüfung in einem Informationsübertragungssystem
Anmelder:
International Standard Electric Corporation, New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. H. Ciaessen, Patentanwalt, Stuttgart W, Rotebühlstr. 70
Beanspruchte Priorität: V. St. v. Amerika vom 9. August 1957 (Nr. 677 264)
Robert Steenick, New York, N. Y. (V. St. A.), ist als Erfinder genannt worden
wichte) zugeteilt werden und daß dann eine Prüfzahl errechnet wird, die die algebraische Summe der mit den ganzzahligen Ordnungszahlen multiplizierten Ziffern der Zahl ist. Ein Prüfzeichen wird zuletzt als Divisionsrest ermittelt, der sich bei der Division der Prüfzahl durch eine vorgegebene ganze ZahliV ergibt. Dieses Prüfzeichen wird auf der Sendeseite des Übertragungsweges ermittelt, der n-stelligen Zahl angehängt und mit dieser übertragen. Auf der Empfangsseite wird das Prüfzeichen ebenfalls aus der «-stelligen Zahl ermittelt und mit dem mitübertragenen Prüfzeichen verglichen. Bei Übereinstimmung des Prüfzeichens wurde die Zahl richtig übertragen.
Von diesem Grundgedanken des mitübertragenen Prüfzeichens wird bei der Erfindung ebenfalls Gebrauch gemacht. Das Prüfzeichen wird aber anders wie bei dem bekannten Verfahren ermittelt.
Gemäß der Erfindung ist das Verfahren zur Fehlerprüfung für Informationsübertragungseinrichtungen, bei dem auf der Sendeseite in einer Gruppe von übertragenen Zeichen den einzelnen Codestellen der Zeichen nur für Prüfzwecke vorgesehene Gewichte entsprechen, die zu einem Prüfzeichen zusammengefaßt werden und nach den Zeichen übertragen werden, und daß auf der Empfangsseite das Prüfzeichen aus der übertragenen Information nochmals gebildet und mit dem empfangenen Prüfzeichen verglichen wird,
309 728/215
Sendestelle den Eingang der dritten Codestelle im Übertragungskreis zu markieren, um eine Verwechslung der Prüfziffern mit einem der Funktionszeichen zu vermeiden, und in der Empfangsstelle beim Emp-5 fang der Prüfziffer die Verbindung des Ausgangs des Empfangskreises für die dritte Codestelle mit der Vergleichseinrichtung zu unterbrechen.
An Hand der Fig. 1 bis 13 und der Beschreibung wird die Erfindung beispielsweise näher erläutert. Es
dadurch gekennzeichnet, daß die Gewichte durch Zuordnung der einzelnen Codestellen zu den Stellen eines mehrstufigen elektronischen Binärzählers gebildet werden, der nur die zählenden Codestellen (binäre »1« oder binäre »0«) aufnimmt, und daß die einander entsprechenden zählenden Codestellen einer frei wählbaren Gruppe von Zeichen spaltenweise binär je Codestelle aufaddiert werden, so daß eine binäre Summe das Prüfzeichen bildet.
Als Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens io zeigen
benutzt man zweckmäßig eine Einrichtung, die da- Fig. 1, 2 und 3 zusammen das Schaltbild einer
durch gekennzeichnet ist, daß in der Sendestelle ein Fehlerprüfanordnung auf der Sendeseite einer Fernerster mehrstufiger Binärzähler vorgesehen ist, dem schreiberverbindung,
die zu übertragenden Zeichen parallel zum Über- Fig. 4 ein Beispiel für die Zuordnung von Binär-
tragungskreis in paralleler Darstellung derart züge- 15 zahlen zu impulscodierten Zeichen für die Fehlerführt werden, daß jede Codestelle einer Zählstufe zu- prüfung,
geordnet ist, die aber nur dann einen Zählimpuls er- Fig. 5 die Anfügung der Fehlerprüfzeichen im Anhält, wenn die entsprechende Codestelle den Wert Schluß an ein Wagenrücklaufsignal, »1« angenommen hat, daß die »1«- bzw. »O«-Aus- Fig. 6, 7, 8 und 9 zusammen das Schaltbild einer
gänge der Zählstufen des ersten Binärzählers mit den 20 Fehlerprüfanordnung auf der Empfangsseite einer Eingängen des Übertragungskreises über Schalter Fernschreiberverbindung, verbunden sind, die nur dann geschlossen sind und
die Übertragung der aufgelaufenen Binärsumme bzw.
deren Komplement als Prüfziffer bewirken, wenn eine
bestimmte Zeichenzahl übertragen worden ist, daß in 25
der Empfangsstelle die Ausgänge des Empfangskreises
mit einem zweiten, mehrstufigen Binärzähler verbunden sind, in dem eine Prüfziffer in gleicher Weise aus
dem empfangenen Zeichen gebildet wird wie im ersten
Binärzähler aus den zu übertragenden Zeichen, und 30
daß die Ausgänge der Zählstufe des zweiten Binärzählers mit einer Vergleichseinrichtung verbunden
sind, in der der Vergleich der empfangenen Priifziffer
mit der im zweiten Binärzähler gebildeten Priifziffer
erfolgt und die bei Nichtübereinstimmung der Prüf- 35 einem Lochstreifenleser XTR in Fig. 1 gelesen wird, ziffern ein Fehlersignal auslöst. Mit dem Lochstreifenleser ist ein Parallel-Serien-
Bei der Verbindung der »O«-Ausgänge des ersten Wandler TD verbunden, der ein Leitungsrelais LR Binärzählers mit dem Übertragungskreis ist es vor- der Ausgangsleitung L steuert, teilhaft, die »!«-Ausgänge des zweiten Binärzählers, Die fünf Leitungen Ibis 5 entsprechen den fünf Code-
dem dann die empfangenen Prüfziffern wie normale 40 stellen eines Zeichens. Die Diode 26 in jeder Leitung Zeichen zugeführt werden, in einer Und-Schaltung verhindert eine Kopplung zwischen den verschiedenen zusammenzufassen, die bei Nichtmarkierung nach der Kreisen. Die fünf Leitungen führen als Kabel 20 zu Verarbeitung der Prüfziffer ein Fehlersignal auslöst. den entsprechenden Kontakten 1 bis 5 einer Kontakt-Bei der Verbindung der »1«-A.usgänge des ersten bank .B des Parallel-Serien-Wandlers TD, der außer-Binärzählers mit dem Übertragungskreis ist es zweck- 45 dem noch einen Ruhekontakt R und einen Startmäßig, in der Empfangsstelle eine erste Relaiskette kontakt 5 enthält.
vorzusehen, welche die empfangenen Prüfziffern Als Kabel 24 führen fünf Leitungen vom Lochspeichert, und eine zweite Relaiskette, welche die in streifenleser XTR zu einer Torschaltung 25, die das dem zweiten Binärzähler gebildeten Prüfziffern spei- Auslösezeichen für die Fehlerprüfung feststellen soll, chert, die einzelnen Relais der Ketten paarweise ein- 50 Dieses Auslösezeichen ist am Ende jeder Zeile oder ander zuzuordnen, entsprechend den von ihnen ge- wenn sonst eine Fehlerprüfung stattfinden soll, in den speicherten Stellenwerten, und mit den Kontakten der Lochstreifen gestanzt. Die Torschaltung 25 wird späeinzelnen Relaispaare eine Teilkoinzidenzschaltung ter ausführlich beschrieben.
zu bilden, die mit den Teilkoinzidenzschaltungen der Als Parallel-Serien-Wandler wird ein frei laufender
anderen Relaispaare eine Kontaktkette bildet, die nur 55 Wähler benutzt, der aus drei Kontaktbankpaaren A-B, dann geschlossen ist und ein Fehlersignal verhindert, C-D und E-F besteht. Die Kontaktbänke der einwenn in beiden Relaisketten die gleiche Priifziffer ge- zelnen Paare werden durch Bürstenpaare b\, bi, b3 speichert ist. am Wählerarm 22 verbunden. Die Kontaktbänke A
Weiterhin ist es günstig, in der Sendestelle eine und B bewirken die Parallel-Serien-Wandlung des erste Torschaltung vorzusehen, die ein zur Kenn- 60 Signals und steuern das Leitungsrelais LA, welches zeichnung der bestimmten Zeichenzahl verwendetes die Zeichen- und Trennschritte auf der Ausgangs-Zeichen feststellt, deren Markierung die Verbindungs- leitung bewirkt.
schalter zwischen den Binärzählerausgängen und den Die beiden übrigen Kontaktbankpaare dienen zur
Übertragungskreiseingängen schließt, und in der Taktgebung und anderen Steuerzwecken. Empfangsstelle eine zweite, gleiche Torschaltung vor- 65 Auf die Kontakte 1 bis 5 der Kontaktbank B fühzusehen, welche die Vergleichseinrichtung einschaltet. ren außerdem die Leitungen 1 bis 5 eines Kabels 38, Bei der Übertragung der Priifziffer im internatio- das an den Zählwerkausgangskreis in Fig. 3 angenalen Fernschreibercode ist es vorteilhaft, in der schlossen ist. Parallel zum Eingang der Torschaltung
Fig. 10 das Diagramm eines Prüfvorganges,
Fig. 11, wie die Fig. 1, 2 und 3 zusammenzusetzen sind,
Fig. 12, wie die Fig. 6, 7, 8 und 9 zusammenzusetzen sind,
Fig. 13 das Schaltbild einer anderen Fehlerprüfanordnung für eine Fernschreiberverbindung.
Sendekreis
In dem gewählten Ausführungsbeispiel werden die Nachrichten im internationalen Fernschreibercode übertragen. Die einzelnen Zeichen der Nachricht sollen in einem Lochstreifen gestanzt sein, der dann von
25 führen die Leitungen über das Kabel 40 auf ein Koppelnetzwerk in Fig. 2, das den Eingangskreis des Zählwerkes in Fig. 3 bildet. Die Kontaktbank A des Parallel-Serien-Wandlers TD in Fig. 1, deren Kontakte untereinander verbunden sind, ist über die Leitung 28 und den Widerstand 29 an eine positive Spannungsquelle 30 geschaltet. An dieser Spannungsquelle 30 liegen auch über die Widerstände 29 und 34 die Gitter einer Doppeltriode 31, die außerdem
Auf der rechten Seite des Streifens sind die entschlüsselten Zeichen aufgeführt und rechts von diesen Zeichen die ihnen entsprechenden Binärzahlen. Auch die Buchstaben-Ziffern-Umschaltung wird durch entsprechende Binärzahlen dargestellt. Jeder Zeichenschritt wird durch eine binäre »1«, jeder Trennschritt durch eine binäre »0« der entsprechenden Binärstelle dargestellt. Am unteren Ende des Lochstreifens erscheinen die Buchstaben CR neben der entsprechen-
und 35 sind so bemessen, daß die Röhre 31 nur bei einem Zeichenschritt gesperrt wird, bei dem die Lesekontakte im Lochstreifenleser an Masse liegen. Die rechte Wicklung des Leitungsrelais LR ist zwischen Masse und ein positives Potential geschaltet, die linke Wicklung ist in die Anodenzuleitung der Röhre 31 geschaltet. Wenn also ein Zeichenschritt an einem der Kontakte 1 bis 5 der Kontaktbank B während des
närstellen werden dann als zwei Prüfzeichen übertragen, die sich jeweils aus vier Codeimpulsen zusammensetzen.
Der Kontakt 3 der Kontaktbank F in Fig. 1 ist der Zählkontakt. Sobald Massepotential von der Kontaktbank E über das Bürstenpaar b 3 an diesem Kontakt 3 gelegt wird, zieht ein Relais R7 an. Sein Arbeitskontakt verbindet einen geladenen Kondensator C1, der
über einen Widerstand 35 mit einer negativen Span- 10 den Codekombination. Dies ist das Vorbereitungsnungsquelle verbunden sind. Die Widerstände 29, 34 zeichen, das eine Fehlerprüfung nach einer wählbaren Zeichenanzahl, beispielsweise am Ende einer Zeile, auslöst. Gleichzeitig bildet es auch das Signal zum Wagenrücklauf.
Jede Binärzahl wird einem Binärzähler zugeführt, der die einzelnen Zahlen aufaddiert, bis ein Wagenrücklaufsignal festgestellt wird, das ebenfalls noch mitaddiert wird, worauf die Gesamtsumme als Fehlerprüfzeichen dient. In Fig. 4 füllt die Gesamtsumme Durchlaufs des Bürstenpaares bl auftritt, wird der 20 acht Binärstellen aus, und es hat sich herausgestellt, Anker des Leitungsrelais LR nach rechts gezogen und daß diese acht für Prüfzwecke genügen. Die acht Biberührt den Kontakt m, der über einen Widerstand
an einer positiven Spannungsquelle liegt. Dadurch
wird ein Zeichenschritt auf die Leitung L gegeben.
Wenn an einem der Kontakte 1 bis 5 ein Trennschritt 25
auftritt, wird die Röhre 31 leitend. Die Ankerwindungszahl der linken Wicklung ist so bemessen, daß
der Anker nach links gezogen wird und den Kontakt y
berührt, wodurch ein Trennschritt auf die Leitung L
gegeben wird. Die Kontaktbank C des Parallel-Serien- 30 auf ungefähr 150 V aufgeladen ist, mit einer Addi-Wandlers TD enthält einen Schrittkontakt S. Sobald tionsleitung 56. Diese Leitung führt über das Kabel dieser Kontakt durch das Bürstenpaar b 2 mit der 40 zu einer Impulsformerstufe in Fig. 2, welche die Kontaktbank D verbunden wird, liegt Massepotential Impulse formt, die zum Binärzähler in Fig. 3 überan der Leitung 52, und somit fließt ein Strom von tragen werden. Die positive Ladung des Kondensa-Plus über den Schrittschaltmagnet SM, die Leitung 54, 35 tors Cl fließt über die Leitung 56 in Fig. 2 und den die linke Wicklung und den Kontakt rö1 eines selbst- Widerstand 57 auf das Gitter einer Röhre 41, die dahaltenden Relais R 6 und die Leitung 52 nach Masse. durch momentan leitend wird. Dadurch wird ein Gleichzeitig fließt aber auch ein Strom von Plus über monostabiler Multivibrator 42 angestoßen. Das Poden Schrittschaltmagnet SM, die rechte Wicklung des tential an der Anode des rechten Röhrensystems 42 b Relais R6, die Leitung 55, den Kontakt rl1, einen 40 des Multivibrators sinkt augenblicklich und verbleibt Handschalter 53 und die Leitung 52 nach Masse. Die in diesem Zustand für die Dauer der monostabilen Wicklungen in den Relais R 6 sind entgegengesetzt Schwingung, die etwas größer ist als die Dauer der gewickelt, so daß das Relais R 6 nicht anzieht, wenn Kontaktgabe an Kontakt 3 der Kontaktbank F. in beiden Wicklungen Strom fließt, obgleich der Mit dem Anodenpotential des Röhrensystems 42 b
Schrittschaltmagnet SM betätigt wird, der die nächste 45 sinkt auch das Potential an den Gittern von vier nor-Lochreihe in die Abtaststellung im Lochstreifenleser malerweise leitenden Impulsverzögerungsröhren 43, bringt. Wenn das Relais R1 angezogen ist, wie später 44, 45 und 46. Die Röhren 43 bis 46 bleiben aber nur näher ausgeführt wird, fließt nur Strom über die linke kurze Zeit gesperrt. Die Sperrung der Röhren 43 bis Wicklung des Relais R 6. Dadurch zieht das Relais 46 läßt das Potential an ihren Anoden ansteigen, die R6 an und hält sich selbst über seinen Folge- 50 über KondensatorenC6 mit den Gittern von vier
umschaltkontakt r62. Dadurch bleibt auch der Schrittschaltmagnet SM erregt, und somit wird die Weiterschaltung des Lochstreifens verhindert, während die Fehlerprüfzeichen vom Parallel-Serien-Wandler übertragen werden.
Zählwerk
In dem gewählten Ausführungsbeispiel der Erfindung haben die Zeichenschritte eines jeden Zeichens unterschiedliche Zählwerte, abhängig davon, welche Codestelle sie im Zeichen einnehmen. Vorzugsweise wird mit Binärzahlen gearbeitet. In Fig. 4 ist ein Stück eines Lochstreifens gezeigt. Die Lochreihe/ enthält Transportlöcher, während die Löcher m
normalerweise leitenden Impulsformerröhren 48, 49, 50 und 51 verbunden sind. Der Potentialanstieg hat jedoch auf diese Röhren keine Wirkung. Erst wenn die Röhren 43 bis 46 wieder leitend werden und das Potential an ihren Anoden sinkt, sperren sie augenblicklich die Röhren 48 bis 51. Die Röhren 43 bis 46 werden nach unterschiedlichen Zeiten wieder leitend, die durch die verschiedenen Werte der Koppelkondensatoren C 2 bis C 5 bestimmt sind. Auf diese Weise entstehen zeitlich getrennte Impulse (Taktimpulse) an den Anoden der Röhren 48 bis 51, die noch weiter durch die Röhren 60 bis 63 verstärkt und geformt werden. Der erste Taktimpuls wird direkt durch das rechte Röhrensystem 52 b des Multivibrators ausge-
Zeichenschritte darstellen. Die ungelochten Code- 65 löst und durch die Röhre 47 verstärkt. Die Diode 64, stellen der einzelnen Zeichen stellen Trennschritte überbrückt durch den Widerstand 65, verhindert
kleine Störimpulse, die beim Zurückkippen des monostabilen Multivibrators entstehen könnten. Solch ein
dar. Die fünf Codestellen eines Signals sind durch die Ziffern 1 bis 5 am Kopf des Streifens gekennzeichnet.
Störimpuls würde sich nachteilig auf ein genaues Arbeiten des Zählwerkes auswirken.
Die Taktimpulse werden fünf Koppelröhren 70 nacheinander zugeführt. Die Kathoden dieser Röhren sind über Widerstandskapazitätsnetzwerke 74 mit ί einer positiven Spannungsquelle 76 verbunden. Die Röhren 70 sind gesperrt, obgleich die Taktimpulse die Sperrung aufzuheben versuchen. Um sie leitend werden zu lassen, ist es notwendig, Massepotential an ihre Kathoden zu legen. Dies erreicht man, indem ic man geeignete Punkte der .RC-Kombination 75 an den einzelnen Kathoden mit den Lesekontakten des Lochstreifenlesers XTR mittels der Leitungen 1 bis 5 des Kabels 40 verbindet. Die Lesekontakte, die bei dem Zeichenschritt an Masse liegen, lassen die entsprechende Röhre 70 leitend werden, die anderen Röhren bleiben gesperrt.
Die Anoden der Röhren 70 sind ihrerseits über die Leitungen 80 bis 84 und Kondensatometzwerk 90 in Fig. 3 mit den ersten fünf Stufen I bis V eines Binärzählers verbunden. Der Zähler enthält acht Stufen I bis VIII, und jede Stufe besteht aus einer Doppeltriode 92, deren Systeme in einer Eccles-Jordan-Schaltung miteinander verbunden sind. Das Leitendwerden einer der Koppelröhren 70 bewirkt, daß die entsprechende Zählerstufe ihren Zustand wechselt. Es ist notwendig, daß die Eingangsimpulse für die Stufen I bis V nacheinander dem Zähler zugeführt werden, um eine Überlagerung mit dem Übertragungsimpuls zu verhindern.
Die Zählstufen sind so ausgelegt, daß bei Versorgungsspannungen von ± 150 V die Anoden der leitenden Stufenhälften negativ, die der gesperrten Stufenhälften positiv sind. Dadurch ist es möglich, acht Ausgaberöhren 93 bis 100 zu steuern, indem man ihre Gitter über einen hohen Begrenzerwiderstand 102 in den Leitungen 91 direkt mit den Anoden der Röhren 92 verbindet. Glimmlampen 101 zeigen den »1«-Zustand der einzelnen Stufen an. Die Gitter der Systeme der Röhren 92 führen über einen gemeinsamen Widerstand 104 zu einer negativen Spannungsquelle 103. Der Widerstand 104 liegt in einem Rückstellkreis 105, der alle Zählstufen auf »0« zurückstellt. Die Rückstellung wird dadurch bewirkt, daß ein positiv geladener Kondensator C 8 in Fig. 1 beim Abfallen des Relais R 5 über den Umschaltkontakt Γ51 an den Rückstellkreis 105 geschaltet wird. Im »0«-Zustand des Zählers sind alle rechten Systeme der Doppeltrioden 92 leitend. Die Anoden der linken Systeme jeder Doppeltriode 92 sind mit den Gittern von Ausgaberöhren 93 bis 100 verbunden. An diesen Röhren wird eine binäre »1« abgenommen, wenn in der entsprechenden Zählstufe eine binäre »0« gespeichert ist, wodurch das Komplement der im Zähler gespeicherten Zahl übertragen wird.
Der Grund für die spezielle Verteilung der Leitungen 1 bis 5 auf die Koppelröhren 70 in Fig. 2 ist in der Lage der entsprechenden Löcher in bezug auf das Transportloch zu sehen. Insbesondere wird die Verbindung der Leitung 5 mit der ersten Zählsrufe I gewählt, weil eine größere Anzahl von Zählimpulsen in dieser Stufe notwendig ist, um den Zähler zu füllen, und die Codestelle »5« am stärksten zu Fehlern neigt, weil sie am weitesten vom Transportloch entfernt ist und somit am empfindlichsten gegen eine Verdrehung des Lochstreifens im Lochstreifenleser ist. Auch ist es nach der Parallel-Serien-Wandlung am weitesten vom Startimpuls entfernt.
Wagenrücklauf — Torschaltung
Das Röhrensystem 33 in Fig. 1 der Torschaltung 25 ist bei Fehlen irgendeines Zeichens leitend. Nur ί wenn ein Signal anliegt, in dem allein die vierte Codestelle ein Zeichenschritt, die anderen Codestellen Trennschritte sind, ist das System 33 gesperrt. Das Anodenpotential steigt aber erst, wenn auch das System 32 gesperrt wird; dies ist der Fall, wenn das Bürstenpaar b 3 den Kontakt 4 der Kontaktbank F über die Kontaktbank E an Masse liegt. Das Ansteigen des Anodenpotentials ist das Kriterium für ein Wagenrücklaufzeichen. Bei allen anderen Zeichen werden die Anoden über das Kabel 24 an Masse gelegt.
Durch das Ansteigen der Anodenspannung wird ein Thyratron 112 gezündet. Dadurch zieht das Relais R1 der Relaiskette R1 bis R 5 an. Wie oben erwähnt, öffnet der Ruhekontakt rl1 den Kreis für die rechte Wicklung des Relais R 6 und verhindert so ein Weiterschalten des Schrittschaltmagnets SM.
Der Ruhekontakt rl2 öffnet den Halterelaiskreis, der normalerweise benutzt wird, um die Ausgangsleitung während der Halteperiode zu blockieren.
Der Arbeitskontakt rl3 bereitet das Relais R 2 vor, das anzieht, wenn das Bürstenpaar den Kontakt/? der Kontaktbank F mit der Kontaktbank E verbindet. Wenn der Arbeitskontakt rl1 schließt, wird das Erdpotential 113 über die Ruheseite des Umschaltkontaktes Γ41 und über den Arbeitskontakt rl1 an die erste Prüfleitung 114 gelegt, die die vier Ausgaberöhren 93 bis 96 der ersten vier Zählstufen des Binärzählers in Fig. 3 vorbereitet.
Die Anoden der Röhren 93 bis 96 sind über Leitungen 1, 2, 4, 5 im Kabel 38 mit den Kontakten 1, 2, 4, 5 der Kontaktbank B des Parallel-Serien-Wandlers TD verbunden. Die leitenden Röhren legen Erdpotential an die entsprechenden Kontakte und bewirken so das Aussenden von Zeichenschritten. Der Kontakts ist über die Leitung3 im Kabel38 und eine Diode 115 in Fig. 3 direkt mit der Prüf leitung 114 verbunden, so daß der Kontakt 3 bei dem Aussenden eines Prüfzeichens immer einen Zeichenschritt bewirkt. Der relativ hohe Widerstand der Röhren 93 bis 96 steht einer direkten Betätigung des Leitungsrelais LA entgegen; darum wird der Verstärker 31 zwischengeschaltet.
Der Arbeitskontakt r 22 hält das Relais R 2, und der Arbeitskontakt r23 bereitet das Relais R 3 vor. Dieses zieht an, wenn das Bürstenpaar b 3 den Kontakt 4 der Kontaktbank F berührt. Der Arbeitskontakt r32 hält das Relais Rd, und der Arbeitskontaktr33 bereitet das Relais A4 vor. Relais R4 zieht an, wenn das Bürstenpaar b 3 den Ruhekontakt R der Kontaktbank F berührt. Der Umschaltkontakt rAx schaltet das Erdpotential 113 von der ersten Prüfleitung 114 auf die zweite Prüfleitung 116, die die vier Ausgaberöhren 97 bis 100 in Fig. 3 vorbereitet, die in der gleichen Weise arbeiten wie die Ausgaberöhren 93 bis 96 und die Aussendung des zweiten Prüfzeichens bewirken. Der Arbeitskontakt r42 hält das Relais R 4, und der Arbeitskontakt r43 bereitet das Relais R 5 vor.
Das Relais RS, das über den Kontakt 5 der Kontaktbank F erregt wird, schaltet mit seinem Umschaltkontakt rS1 den Kondensator C 8 an eine positive Spannungsquelle und mit seinem Ruhekontakt r53 die einzelnen Relais der Relaiskette nacheinander ab.
9 10
Sobald das Relais R 5 wieder abfällt, wird der ge- ώ:ι Zjitandswechsel der entsprechenden Zählstufe,
ladene Kondensator wieder über den Umschalt- Die einzelnen Leitungen 1 bis 5 sind mit den gleichen
kontakt r5J mit der Rückstelleitung 105 verbunden Zählstufen verbunden wie im Sendekreis. Unter nor-
und veranlaßt so die Rückstellung des Binärzählers malen Bedingungen sind nur die fünf ersten Koppel-
in Fig. 3. 5 röhren 142 bis 146 auf einen Zeichenschritt in einem
Empfangskreis Codezeichen hin wirksam.
Sobald ein Wagenrücklaufsignal im Lochstreifen-
Der Empfangskreis ist in den Fig. 6, 7, 8 und 9 leser XTR 2 festgestellt wird, wird die Torschaltung
dargestellt. Die Signale von der Sendestelle werden 122 betätigt, die ein Thyratron 124 zündet, auf die
über die Leitung L' in Fig. 6 empfangen und betäti- io gleiche Weise wie im Sendekreis. Das rechte System
gen einen Streifenlocher 118. Der Lochstreifen t, der der Röhre 123 in Fig. 6 ist bei Fehlen irgendeines Zei-
den Streifenlocher 118 verläßt, wird in einem Loch- chens leitend. Nur wenn ein Signal anliegt, in dem
streifenleser XTR 2 gelesen, der die gelochten Zeichen allein die vierte Codestelle ein Zeichenschritt, die
zum Zweck der Fehlerprüfung liest, bevor sie an eine anderen Codestellen Trennschritte sind, ist das rechte
datenverarbeitende Einrichtung od. dgl. weitergegeben 15 System gesperrt. Das Anodenpotential steigt aber erst
werden. Der Lochstreifenleser enthält einen automa- dann, wenn beide Systeme gesperrt sind. Dieser Zu-
tischen Stopphebel 119 bekannter Art. stand tritt nur ein, wenn ein Wagenrücklaufsignal fest-
Die Leitungen 1 bis 5, die von den Lesekontakten gestellt wird und ein negativer Impuls über die Leitung
des Lochstreifenlesers XTR 2 ausgehen, entsprechen 184 von der Anode der Röhre 46' empfangen wird, die
den fünf Stellen eines Codezeichens wie im Sende- 20 als letzte des Verzögerungskreises einen Impuls abgibt,
kreis. Die Leitungen 1, 2, 4 und 5 führen direkt als Bei allen anderen Zeichen sind die Anoden der
Kabel 120 zu den Koppelröhren in Fig. 8, während Doppeltrioden 123 über einen der Lesekontakte an
die Leitung 3 vorher noch über einen Ruhekontakt Masse gelegt. Fig. 10 zeigt, daß sich die obengenann-
rll2 führt. Außerdem sind die Lesekontakte über ten Bedingungen kurz vor dem Weiterschalten des
entsprechend gepolte Dioden 121 mit einer Torschal- 25 Streifens einstellen. In diesem Augenblick wird das
tung 122 verbunden, die ein Wagenrücklaufsignal Thyratron 124 gezündet. Dadurch zieht das Relais
feststellt. R11 der Relaiskette R11 bis R14 an. Dann wird das
Ein astabiler Multivibrator 128 in Fig. 7 sorgt für erste Prüfzeichen dem Zähler in der beschriebenen
Taktimpulse an Stelle des monostabilen Multivibrators Weise zugeführt, mit der Ausnahme, daß die dritte
in dem Sendekreis. Über einen handbetätigten Schal- 30 Codestelle jedes Prüfzeichens immer eine binäre »1«
ter 131, der Erdpotential an das linke Röhrensystem ist, um eine Verwechslung mit einer Schaltoperation
legt, wird der Multivibrator 128 eingeschaltet. Seine zu verhindern. Darum wird die Leitung 3 durch den
Ausgangsimpulse werden auf einen Verzögerungskreis Ruhekontakt rll2 unterbrochen. Da diese Leitung die
43' bis 46', 48' bis 63' gegeben, der genauso arbeitet fünfte Zählstufe des Binärzählers steuert, werden die-
wie der Verzögerungskreis 43 bis 46, 48 bis 63 im 35 ser bei der Addition der Prüfzeichen keine Zähl-
Sendekreis, d. h. der zeilich versetzte Impulse auslöst, impulse zugeführt. Da zu dieser Zeit die Leitung 155
die als P 2 bis P S in Fig. 10 dargestellt sind. an der positiven Spannungsquelle liegt, sind die
Der erste Taktimpuls Pl wird direkt vom rechten Koppelröhren 147 bis 150 gesperrt. Die vier Binär-
System des Multivibrators 128 ausgelöst und auf die ziffern, die das Prüfzeichen darstellen, werden zu den
Röhre 47' gegeben. Die Taktimpulse der Röhren 47' 40 Binärziffern addiert, die inzwischen in den vier ersten
und 60' bis 63' werden über die Leitungen 136 bis Zählstufen aufgelaufen sind. Der Arbeitskontakt rll3
140 an die Gitter der Koppelröhren 142 bis 150 in bereitet das Relais R12 vor, das von einem Thyratron
Fig. 8 geführt. 190 gesteuert wird. Dieses wird seinerseits durch einen
Die Leitung 136 ist mit den Gittern der Röhren 142 positiven Impuls auf der Leitung 182 gezündet. Dieser
und 148 verbunden, die Leitung 137 mit Gittern der 45 positive Impuls ist der in der Röhre 200 invertierte
Röhren 144 und 150, die Leitung 139 mit dem Gitter negative Impuls, der auf der Leitung 184 erscheint,
der Röhre 145 und die Leitung 140 mit den Gittern Der positive Impuls zündet außerdem das Thyratron
der Röhren 146 und 147. 198, wodurch der Schrittschaltmagnet SM weiterge-
Die Taktimpulse werden aber nur von den Röhren schaltet wird. Das Thyratron 198 wird gelöscht, und durchgelassen, deren Kathoden auf Erdpotential lie- 50 das Thyratron 196 zündet, das über ein Widerstandsgen, die also auch nicht über die Dioden 152 und die netzwerk mit der Anode des linken Systems des MultiLeitungen 154 oder 155 des Kabels 120 auf hohem vibrators 128 verbunden ist, wenn das rechte System Potential gehalten werden. Die Leitungen 154 und 155 des Multivibrators 128 leitend wird. Nachdem das führen auf einen Umschaltkontakt /-121 in Fig. 6. Im erste Prüfzeichen gelesen und ausgewertet ist, wird der Ruhezustand liegt die Leitung 155 über einen Wider- 55 Lochstreifen weitergeschaltet. Dann wird das zweite stand 158 an der positiven Spannungsquelle, und da- Prüfzeichen gelesen und das Relais R12 erregt. Der mit werden die Koppelröhren 147 bis 150 in Fig. 8 ge- Arbeitskontakt r 123 bereitet das Relais R13 vor, das sperrt, selbst wenn die über ihr Widerstandsnetzwerk über das Thyratron 192 erregt wird. Über die Arbeitsund die Leitungen 1, 2, 4 oder 5 und den entsprechen- seite des Umschaltkontaktes rl2* wird die positive den Lesekontakten an Erdpotential gelegt werden. Die 60 Spannungsquelle an die Leitung 154 geschaltet. Daeinzelnen Leitungen verzweigen sich entweder im durch werden die Koppelröhren 142 bis 145 gesperrt Kabel selbst oder im Lochstreifenleser. und die Koppelröhren 147 bis 150 freigegeben. Wenn
Die Anoden der Koppelröhren sind über die Lei- die vier Codestellen, die das zweite Prüfzeichen dar-
tungen 160 bis 167 und das Kondensatornetzwerk 90' stellen, ausgewertet sind, zieht das Relais R13 an. Der
mit den acht Zählstufen I bis VIII des Binärzählers in 65 Ruhekontakt rl32 öffnet über die Leitung 188 die
Fig. 9 verbunden. Die einzelnen Zählstufen bestehen Kathode des Thyratrons 196 in Fig. 7. Dadurch wird
aus Doppeltrioden 92; wie bei dem Zähler im Sende- die Löschung des Thyratrons 198 verhindert; somit
kreis bewirkt das Leitendwerden einer Koppelröhre bleibt der SchrittschaltmagnetSM erregt und alle Lese-
kontakte geöffnet. Dadurch wird ein weiterer Rechenschritt eingeleitet, aber an den Lesekontakten steht nichts zur Verfügung.
Der Arbeitskontakt rl34 schließt einen Kreis für eine Signaleinrichtung 202, die anzeigt, daß ein Prüfvorgang durchgeführt wurde. Der Arbeitskontakt rl3;i bereitet das Relais R14 vor, das durch das Thyratron 194 erregt wird. Es sei bemerkt, daß die Thyratrone 124, 190 und 192 gleichzeitig einen Zündimpuls an ihren Gittern empfangen. Aber es kann nur eines der Relais R12 bis R14 anziehen, da sie erst nacheinander vorbereitet werden. Die Anzugszeit der Relais ist größer als die Dauer des Zündimpulses. Die Codestellen der beiden Prüfzeichen stellen das Komplement der binären Summe des Zählers im Sendekreis dar. Wenn dieses Komplement mit der Summe, die im Zähler in Fig. 9 aufgelaufen ist, kombiniert wird, müssen alle Stufen eine binäre »1« gespeichert haben, d. h. die linken Systeme der Zählstufen müssen leitend sein, wenn kein Fehler unterlaufen ist. Die Anoden der rechten Systeme der Zählstufen sind über hohe Widerstände 210 und Entkoppeldioden 211 auf eine gemeinsame Leitung 212 geführt. Wenn alle Zählstufen eine »1« gespeichert haben, befindet sich die Leitung 212 auf positivem Potential, das ihr über einen Widerstand 218 in Fig. 6 zugeführt wird. Dies ist das Kriterium dafür, daß kein Fehler unterlaufen ist. Die Leitung 212 ist mit den Hilfsgittern des Thyratrons 194 verbunden; positives Potential auf der Leitung 212 ermöglicht die Zündung des Thyratrons 194, wenn ein Zündimpuls über die Leitung 182 empfangen wird. Dadurch wird das Relais i?14 erregt. Der Umsohaltkontakt f-141 verbindet über seine Arbeitsseite einen positiv geladenen Kondensator 214 mit der Rückstelleitung 134 des Zählers in Fig. 9, wodurch alle Zählstufen zurückgestellt werden.
Über den Ruhekontakt rl43 werden nacheinander die Relais R11, R12, R13 und i?14 abgeworfen. Beim Abfall der Relaiskette wird über den Arbeitskontakt rl34 auch das Anzeigegerät 202 wieder abgeschaltet. Ein kurzes Ansprechen des Anzeigegerätes zeigt, daß im Prüfvorgang kein Fehler festgestellt wurde. Der Schrittschaltmagnet SM wird abgeschaltet, und ein neuer Datenblock kann verarbeitet werden.
Wenn ein Fehler festgestellt wurde, d. h. wenn eine Zählstufe eine binäre »1« gespeichert hat, dann wird über diese Stufe negatives Potential von der Quelle 216 auf die Leitung 212 in Fig. 9 gegeben, und dieses negative Potential bewirkt, daß das Hilfsgitter des Thyratrons 194 stark negativ wird. Daher zieht das Relais .R14 nicht an; der Empfangskreis wird stillgesetzt. Relais -R13 bleibt erregt, und das Anzeigegerät 202 gibt ein ständiges Fehlersignal. Die Empfangsstelle setzt die Sendestelle davon in Kenntnis, worauf der entsprechende Informationsblock wiederholt wird.
Die zuvor erwähnten Prüfvorgänge sind in Form eines Diagramms in Fig. 10 dargestellt. CR bedeutet Wagenriicklaufsignal, CK* 1 und CK* 2 bezeichnen das erste und zweite Prüfsignal, CK o.k. heißt, daß der Prüfvorgang vorschriftsmäßig verlaufen ist.
In der Abwandlung, die der Fig. 13 zugrunde liegt, wird der Prüfvorgang in Form eines direkten Vergleichs der Summen oder ihrer Komplemente in der Sende- oder Empfangsstelle durchgeführt. Der Einfachheit halber werden in Fig. 13 nur die zu ändernden Teile dargestellt.
Da in diesem Beispiel ein direkter Vergleich der Summen in der Empfangsstation angenommen wird.
stellen die übertragenen Prüfzeichen die Summe und nicht das Komplement dieser in dem Zähler aufgelaufenen Summe dar. Zu diesem Zweck werden die Leitungen 91 in Fig. 3 mit den Anoden der rechten Systeme der Röhren 92 anstatt mit den Anoden der linken Systeme verbunden, sonst bleibt die Arbeitsweise der Sendestation unverändert. Die acht Stufen I bis VIII des Binärzählers in Fig. 13 entsprechen denen der Fig. 9. Jedoch benötigt der Zähler die vier Koppelröhren 147 bis 150 in Fig. 8 nicht mehr, da ein direkter Vergleich zwischen den Summen durchgeführt wird und hierfür nur die ersten fünf Koppelröhren 142 bis 146 benutzt werden. Die Relaiskette R11' bis R14' entspricht der Relaiskette R11 bis R14 in Fig. 6 mit den folgenden Ausnahmen: Die Relais R11' und R12' sind verzögert, damit sie erst anziehen, wenn die Streifenabtastnadeln wieder zurückgezogen sind, um dadurch die Speicherung eines falschen Zeichens in der Relaiskette R18 zu verhindern, die in der unteren
ao Hälfte der Fig. 13 dargestellt ist und später beschrieben wird. Insbesondere muß das Wagenriicklaufsignal eindeutig verarbeitet sein, bevor das erste Prüfzeichen gespeichert wird, und in gleicher Weise muß das erste Prüfzeichen eindeutig verarbeitet sein, bevor das zweite Prüfzeichen gespeichert wird. Die Relais R11' bis R14' tragen die gleichen Kontakte wie in Fig. 6 und außerdem einige zusätzliche Kontakte, die in Fig. 13 dargestellt sind. Nur die Kontakte rl2'i, rl2'2 und /-13'1 steuern andere Kreise als die Kontakte Γ121, rl22undrl3MnFig. 6.
Sobald das Wagenriicklaufsignal durch den Lochstreifenleser XTR 2 gelesen ist, zieht Relais R1Γ in der oben beschriebenen Weise an, unterbricht die Leitung 3 und sperrt den Eingang der fünften Zählstufe.
Zusätzlich sperrt der Arbeitskontakt r II'4 die Koppelröhren 142 bis 145 dadurch, daß er positive Spannung an die Kathoden dieser Röhre legt. Dadurch wird eine weitere Zählung im Binärzähler verhindert. Der Arbeitskontakt r II'5 bereitet über die Leitung 220 die rechten Wicklungen der rechten Vierergruppe der Relaiskette R18 vor, deren Kreise durch die ihnen zugeordneten Leitungen 1, 2, 4 und 5 und die entsprechenden Lesekontakte im Lochstreifenleser XTR2 dann geschlossen werden, wenn von den jeweiligen Lesekontakten ein Zeichenschritt festgestellt wird. Jedes der so erregten Relais hält sich über seine linke Wicklung am Arbeitskontakt, dem Arbeitskontakt rl83, und an der Leitung 228. Die Relais der ersten Vierergruppe der Relaiskette R18 speichern somit die vier Codestellen des ersten Prüfzeichens. Die Dioden 222 verhindern eine Kopplung mit der zweiten Vierergruppe der Relaiskette R18.
Die Relaiskette R16 wird von den Röhren 224 gesteuert, um den Zustand der Doppeltrioden 92', die die einzelnen Zählerstufen bilden, festzustellen. Bei einer binären »0« leitet das rechte System der Doppeltriode; dadurch wird sein Anodenpotential negativ und die Röhre 224 gesperrt, und das entsprechende Relais der Relaiskette R16 kann nicht anziehen. Dagegen zieht das Relais bei einer binären »1« an. Die ersten vier Relais der Relaiskette R16 sind also den ersten vier Zählstufen entsprechend eingestellt.
Wenn das zweite Prüfsignal empfangen ist, zieht das Relais R12' in der gleichen Weise an wie Relais R12 in Fig. 6. Die Arbeitsseite des Umschaltkontaktesi-12'1 legt die Leitung 230 an positive Spannung und bereitet damit die zweite Vierergruppe der Relaiskette R18 vor, die entsprechend dem zweiten
Prüfzeichen eingestellt wird. Die zweite Vierergrappe der Relaiskette 16 wird entsprechend dem Zustand der Zählstufen V bis VIII eingestellt.
Jedes Relais der Relaiskette R 16 und der Relaiskette R18 besitzt einen Umschaltkontakt rlo1 bzw. /■181, die so hintereinandergeschaltet sind, daß sie eine Kontaktkette bilden, die mit der Leitung 226 verbunden ist. Wenn die Einstellung der Umsahaltkontakte jedes Relaispaares übereinstimmt, ist die Kontaktkette geschlossen; andernfalls ist sie unterbrachen.
Relais R13' wird auf die gleiche Weise erregt wie Relais 13 in Fig. 6 und hat die gleichen Funktionen, mit Ausnahme des Arbeitskontaktes rl3'2, der den Erregungskreis für das Relais rl4' schließt, wenn die Kontaktkette geschlossen ist; ist letzteres nicht der Fall, so zieht Relais R 14' nicht an. Das Relais R14' bewirkt die gleichen Funktionen wie Relais R 14 in Fig. 6, einschließlich der Rückstellung der Zählkette über die Leitung 134. Durch den Ruhekontakt rl4'4 werden die Haltekreise aller Relais der Relaiskette 18 unterbrochen, die dadurch abfällt. Somit ist die Empfangsschaltung zur Aufnahme der nächsten Textteile bereit.
25

Claims (6)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Verfahren zur Fehlerprüfung für Informationsübertragungseinrichtungen, bei dem auf der Sendeseite in einer Gruppe von übertragenen Zeichen den einzelnen Codestellen der Zeichen nur für Prüfzwecke vorgesehene Gewichte entsprechen, die zu einem Prüfzeichen zusammengefaßt werden und nach den Zeichen übertragen werden, und daß auf der Empfangsseite das Prüfzeichen aus der übertragenen Information nochmals gebildet und mit dem empfangenen Prüfzeichen verglichen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewichte durch Zuordnung der einzelnen Codestellen zu den Stellen eines mehrstufigen elektronischen Binärzählers gebildet werden, der nur die zählenden Codestellen (binäre »1« oder binäre »0«) aufnimmt, und daß die einander entsprechenden zählenden Codestellen einer frei wählbaren Gruppe von Zeichen spaltenweise binär je Codestelle aufaddiert werden, so daß eine binäre Summe das Prüfzeichen bildet.
2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Sendestelle ein erster mehrstufiger Binärzähler (I bis VIII) vorgesehen ist, dem die zu übertragenden Zeichen parallel zum Sendekreis (TD) in paralleler Darstellung derart zugeführt werden, daß jede Codestelle einer Zählstufe zugeordnet ist, die aber nur dann einen Zählimpuls erhält, wenn die entsprechende Codestelle den Wert »1« angenommen hat, daß die »1«- bzw. »O«-Ausgänge der Zählstufen des ersten Binärzählers mit den Eingängen des Sendekreises (TD) über Schalter (93 bis 100) verbunden sind, die nur dann geschlossen sind und die Übertragung der aufgelaufenen Binärsumme bzw. deren Komplement als Prüfziffer bewirken, wenn eine bestimmte Zeichenzahl übertragen worden ist, daß in der Empfangsstelle die Ausgänge des Empfangskreises (XTR 2) mit einem zweiten mehrstufigen Binärzähler (Γ bis VIII') verbunden sind, in dem eine Prüfziffer in gleicher Weise aus den empfangenen Zeichen gebildet wird wie im ersten Binärzähler aus den zu übertragenden Zeichen, und daß die »1 «-Ausgänge der Zählstufen des zweiten Binärzählers mit einer Vergleichseinrichtung verbunden sind, in der der Vergleich der empfangenen Prüfziffer mit der im zweiten Binärzähler gebildeten Prüfziffer erfolgt und die bei Nichtübereinstimmung der Prüfziffer ein Fehlersignal auslöst.
3. Vergleichseinrichtung für eine Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Verbindung der »O«-Ausgänge des ersten Binärzählers mit dem Sendekreis die »!«-Ausgänge des zweiten Binärzählers, dem dann die empfangene Prüfziffer wie ein normales Zeichen zugeführt wird, in einer Und-Schaltung zusammengefaßt sind, die bei Nichtmarkierung nach der Verarbeitung der Prüfziffer ein Fehlersignal auslöst.
4. Vergleichseinrichtung für eine Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Verbindung der »1 «-Ausgänge des ersten Binärzählers mit dem Sendekreis in der Empfangsstelle eine erste Relaiskerte (i?18) vorgesehen ist, welche die empfangene Prüfziffer speichert, und eine zweite Relaiskerte (R 16), welche die in dem zweiten Binärzähler gebildete Prüfziffer speichert, daß die einzelnen Relais der Ketten CR16 bzw. R18) paarweise einander zugeordnet sind, entsprechend den von ihnen gespeicherten Stellenwerten, und daß die Kontakte (rl61 undrie1) der einzelnen Relaispaare eine Teilkoinzidenzschaltung bilden, die mit den Teilkoinzidenzschaltungen der anderen Relaispaare in einer Kontaktkette zusammengeschaltet sind, die nur dann geschlossen ist und ein Fehlersignal verhindert, wenn in beiden Relaisketten die gleiche Prüfziffer gespeichert ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Sendestelle eine erste Torschaltunng (25) vorgesehen ist, die ein zur Kennzeichnung der bestimmten Zeichenzahl verwendetes Zeichen feststellt, deren Markierung die Verbindungsschalter (93 bis 100) zwischen den Binärzählerausgängen und den Sendekreiseingängen schließt, und daß in der Empfangsstelle eine zweite, gleiche Torschaltung (122) vorgesehen ist, die die Vergleichseinrichtung einschaltet.
6. Einrichtung nach Ansprach 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Übertragung der Prüfziffer im internationalen Femschreibercode in der Sendestelle der Eingang der dritten Codestelle im Sendekreis markiert ist, um eine Verwechslung der Prüf ziffer mit einem der Funktionszeichen zu vermeiden, und daß in der Empfangsstelle beim Empfang der Prüfziffer die Verbindung des Ausgangs des Empfangskreises für die dritte Codestelle mit der Vergleichseinrichtung unterbrochen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 911270.
Hierzu 9 Blatt Zeichnungen
© 309 728/215 10.63
DEI15216A 1957-08-09 1958-08-09 Verfahren und Einrichtung zur Fehlerpruefung in einem Informationsuebertragungssystem Pending DE1155925B (de)

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