DE1155951B - Stirnradgetriebe - Google Patents
StirnradgetriebeInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H57/00—General details of gearing
- F16H57/02—Gearboxes; Mounting gearing therein
- F16H57/021—Shaft support structures, e.g. partition walls, bearing eyes, casing walls or covers with bearings
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H1/00—Toothed gearings for conveying rotary motion
- F16H1/02—Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion
- F16H1/20—Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion involving more than two intermeshing members
- F16H1/22—Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion involving more than two intermeshing members with a plurality of driving or driven shafts; with arrangements for dividing torque between two or more intermediate shafts
- F16H1/227—Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion involving more than two intermeshing members with a plurality of driving or driven shafts; with arrangements for dividing torque between two or more intermediate shafts comprising two or more gearwheels in mesh with the same internally toothed wheel
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Description
- Stirnracigetriebe Die Erfindung bezieht sich auf Zahnradgetriebe, die zum Antrieb von schweren Maschinen oder Maschinenteilen in rauhen Betrieben, z. B. solchen der Hütten-, Zement-, Keramik- und anderer Grundstoffindustrien, dienen. Von solchen Getrieben wird verlangt, daß sie einerseits zur Übertragung auch großer Antriebskräfte geeignet, anderseits aber gegenüber den in rauhen Betrieben besonders häufigen und groben Verunreinigungen weitgehend unempfindlich sind. Solche in jeder Hinsicht robusten Getriebe sollen häufig die Antriebskraft auf eine Maschine nur zeitweise übertragen, wobei vielfach ein schnelles Ingangsetzen und Wiederstillsetzen des angetriebenen Teils gefordert wird. Damit zu diesem Zweck nicht jedesmal die Kraftquelle in und außer Betrieb gesetzt werden muß, bedient man sich im allgemeinen der verschiedensten Arten von Schaltkupplungen, die jedoch ihrerseits empfindliche Geräte darstellen und in rauhen Betrieben eines besonderen Schutzes bedürfen. Die Erfindung hat sich die Schaffung eines den genannten Bedingungen entsprechenden Getriebes zum Ziel gesetzt, dessen empfindliche Teile in einem nach außen völlig geschlossenen Gehäuse untergebracht sind, aus dem nur die die Antriebskraft abgebende Zahnung vorsteht, das unter Verzicht auf übliche Kupplungen über diese Zahnung unmittelbar mit einer Zahnung des anzutreibenden Teils in und außer Eingriff gebracht werden kann und im übrigen möglichst wenig Raum einnimmt und möglichst geringes Gewicht hat, damit es mit kleinem Kraftaufwand relativ zum anzutreibenden Teil bewegt werden kann.
- Die Erfindung geht aus von bekannten Planetengetrieben, die bei geringem Raumbedarf auf verhältnismäßig einfache Weise die geschützte Unterbringung der besonders empfindlichen kleineren Getrieberäder im Innern des Außenrades und zwischen zugleich ihre Lager aufnehmenden seitlichen Gehäuseschalen zu lassen, und bedient sich eines Planetengetriebes, bei dem die Kraftübertragung zwischen einer äußeren Zahnung des Außenrades und einer in dessen Achse liegenden Welle erfolgt. Solche bis auf die äußere Zahnung des Außenrades völlig gekapselten Getriebe, die allgemein nur zur Übertragung kleinerer und mittlerer Antriebskräfte geeignet sind, macht die Erfindung zur Übertragung auch größter Bewegungskräfte dadurch geeignet, daß das mit äußerer und innerer Zahnung versehene Außenstirnrad auf beiden Seiten mit ringförmigen Ansätzen versehen ist, die innenliegende Lagerflächen aufweisen, über die das Außenrad auf zylindrischen Laufflächen des Getriebegehäuses gelagert ist. Zur Vermeidung von Kupplungen bedient sich die Erfindung der Anordnung des Getriebes auf einer Schwinge, die um eine außerhalb zur Getriebeachse liegende Achse schwenkbar ist und durch deren Verschwenken das Außenrad des Getriebes mit einer Zahnung der anzutreibenden Vorrichtung in Eingriff gebracht und aus dieser Zahnung ausgehoben werden kann. Die Anordnung eines Getriebes auf einer relativ zum anzutreibenden Teil verschwenkbaren Schwinge ist an sich bekannt, jedoch handelt es sich bei der bekannten Vorrichtung um ein Getriebe, dessen die Kraft abgebendes Zahnrad nicht um die Achse der Kraftquelle umläuft und dessen Kraftquelle getrennt vom Getriebegehäuse angeordnet ist, so daß die Schwenkachse des Getriebegehäuses mit der Achse der Antriebswelle zusammenfallen muß. Auch dient dort die Schwinge nicht zum Ein- und Auskuppeln des Getriebes, sondern lediglich zur genauen Einstellung des die Antriebskraft abgebenden Getrieberades auf die anzutreibende Zahnung.
- Hiernach ist Gegenstand der Erfindung ein Stirnzahnradgetriebe für Antriebszwecke in Hütten-, Zement-, Keramik und anderen Grundstoffindustrien mit einem außen und innen gezahnten Stirnrad, das mit seiner Innenzahnung über ein Zwischenrad mit einem in seinem Innern angeordneten zentralen Stirnritzel in Triebverbindung steht, mit seiner Außenzahnung mit dem durch das Getriebe anzutreibenden Teil durch eine das Getriebe aufnehmende Schwinge in Zahneingriff gebracht werden kann und dessen Radkörper mit seitlichen Gehäuseschalen ein staubdichtes Getriebegehäuse bildet, das sich erfindungsgemäß dadurch auszeichnet, daß das außen und innen gezahnte Stirnrad mit beidseitigen ringförmigen Ansätzen versehen ist, die innere Lagerflächen aufweisen, mittels deren es auf zylindrischen Laufflächen des Getriebegehäuses gelagert ist. Die seitlichen Ansätze an dem die Kraft abgebenden und das Getriebegehäuse nach außen abschließenden Getrieberad bilden mit den Zylinderflächen des Gehäuses ausgedehnte Lagerflächen, die zur Aufnahme auch größer Antriebskräfte geeignet sind und überdies auch den Einbau von solchen Kräften angepaßten Wälzlagern gestatten. Der zwischen den ineinanderliegenden Flächen vorhandene achsparallele Ringspalt ist auch leicht in einer Weise abzudecken, daß keinerlei Verunreinigungen in das Getriebeinnere gelangen können.
- In der Zeichnung ist das den Gegenstand der Erfindung bildende Stirnradgetriebe am Beispiel eines Zahnstangenantriebs veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 1 das zum Antrieb einer Zahnstange geeignete Getriebe, eingebaut in eine hydraulisch heb- und senkbare Schwinge, von oben gesehen, Fig. 2 das gleiche Getriebe nach Fig. 1 mit der Schwinge nebst Zahnstange von der Seite gesehen und Fig. 3 einen horizontalen Axialschnitt durch eine das Getriebe, die Schwinge und zwei Motoren umfassende Einheit.
- Das die Kraft abgebende Stirnrad 1 mit der Außenzahnung 2 ist als Zahnkranz ausgebildet und weist auch an seiner Innenseite eine Zahnung 3 auf. Mit seitlichen ringförmigen Ansätzen 4 ist dieses Stirnrad 1 über Kugellager 5 auf den zylindrischen Umfangsflächen zweier Gehäuseschalen 6 gelagert, die zugleich die Seitenwände des Gehäuses bilden. Zwischen den Gehäuseschalen 6 ist gleichachsig mit dem Stirnrad 1 ein Stirnritzel 7 über Rollenlager 8 gelagert, in dessen hohle Welle von beiden Seiten je eine Steckachse 9 eingeschoben ist, von denen jede mit einem auf die Außenseite der Gehäuseschalen 6 aufgesetzten Motor 10 unmittelbar verbunden ist und über Keile 11 mit dem Stirnritzel 7 im Eingriff steht. Zwischen dem Ritzel 7 und dem Stirnrad 1 liegt ein zwischen den Schalen 6 über Rollenlager 12 gelagertes Zwischenrad 13, über das die Drehkräfte vom Stirnritzel 7 auf das Stirnrad 1 übertragen werden.
- Die gesamte das außen und innen gezahnte Stirnrad 1, die Getrieberäder 7 und 13 sowie die Motoren 10 umfassende Einheit ist in eine Schwinge 14 eingesetzt, die um eine zur Achse des Zahnkranzes 1 parallele Welle 15 schwenkbar und mit Hilfe einer hydraulischen Hebevorrichtung 16 heb- und senkbar ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Stirnzahnradgetriebe für Antriebszwecke in Hütten-, Zement-, Keramik- und anderen Grundstoffindustrien mit einem außen und innen gezahnten Stirnrad, das mit seiner Innenzahnung über ein Zwischenrad mit einem in seinem Innern angeordneten zentralen Stirnritzel in Triebverbindung steht, mit seiner Außenzahnung mit dem durch das Getriebe anzutreibenden Teil durch eine das Getriebe aufnehmende Schwinge in Zahneingriff gebracht werden kann und dessen Radkörper mit seitlichen Gehäuseschalen ein staubdichtes Getriebegehäuse bildet, dadurch gekennzeichnet, daß das außen und innen gezahnte Stirnrad (1) mit beidseitigen ringförmigen Ansätzen (4) versehen ist, die innenliegende Lagerflächen aufweisen, mittels deren es auf zylindrischen Laufflächen des Getriebegehäuses gelagert ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1010 794; französische Patentschrift Nr. 973 555; USA.-Patentschriften Nr. 1423 426, 1320 645, 2 804 781, 2 901925, 2 370 976.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1959B0055686 DE1155951C2 (de) | 1959-11-26 | 1959-11-26 | Stirnradgetriebe |
| BE595357A BE595357A (fr) | 1959-11-26 | 1960-09-23 | Commande de crémaillère |
| FR47781A FR89534E (de) | 1959-11-26 | 1966-01-31 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1959B0055686 DE1155951C2 (de) | 1959-11-26 | 1959-11-26 | Stirnradgetriebe |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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| DE1155951C2 DE1155951C2 (de) | 1964-04-16 |
Family
ID=6971069
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1959B0055686 Expired DE1155951C2 (de) | 1959-11-26 | 1959-11-26 | Stirnradgetriebe |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
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| DE (1) | DE1155951C2 (de) |
Citations (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US1320645A (en) * | 1919-11-04 | osmond a | ||
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| US2370976A (en) * | 1943-08-17 | 1945-03-06 | Lear Inc | Selective driving system |
| FR973555A (fr) * | 1941-09-22 | 1951-02-12 | Dispositif permettant de supprimer les jeux dans les systèmes de transmission de mouvement | |
| DE1010794B (de) | 1953-05-13 | 1957-06-19 | Ct De Rech S Hydrauliques Et E | Hydraulische Antriebsvorrichtung zur Erzielung gleichzeitiger Bewegungen um zwei senkrecht zueinander stehende Achsen |
| US2804781A (en) * | 1954-09-30 | 1957-09-03 | Zietz Kurt | Gearing for machine tools and the like |
| US2901925A (en) * | 1956-11-23 | 1959-09-01 | Brad Foote Gear Works Inc | Gear system |
-
1959
- 1959-11-26 DE DE1959B0055686 patent/DE1155951C2/de not_active Expired
-
1960
- 1960-09-23 BE BE595357A patent/BE595357A/fr unknown
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE595357A (fr) | 1961-01-16 |
| DE1155951C2 (de) | 1964-04-16 |
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