[go: up one dir, main page]

DE1155591B - Stabilisierte Formmassen aus Polyolefinen - Google Patents

Stabilisierte Formmassen aus Polyolefinen

Info

Publication number
DE1155591B
DE1155591B DEE20453A DEE0020453A DE1155591B DE 1155591 B DE1155591 B DE 1155591B DE E20453 A DEE20453 A DE E20453A DE E0020453 A DEE0020453 A DE E0020453A DE 1155591 B DE1155591 B DE 1155591B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thiodipropionic acid
tert
phenol
epoxypropoxy
poly
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE20453A
Other languages
English (en)
Inventor
Clarence Earl Tholstrup
Alan Bell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eastman Kodak Co
Original Assignee
Eastman Kodak Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eastman Kodak Co filed Critical Eastman Kodak Co
Publication of DE1155591B publication Critical patent/DE1155591B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K5/00Use of organic ingredients
    • C08K5/04Oxygen-containing compounds
    • C08K5/15Heterocyclic compounds having oxygen in the ring
    • C08K5/151Heterocyclic compounds having oxygen in the ring having one oxygen atom in the ring
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K5/00Use of organic ingredients
    • C08K5/36Sulfur-, selenium-, or tellurium-containing compounds
    • C08K5/37Thiols
    • C08K5/372Sulfides, e.g. R-(S)x-R'

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description

DEUTSCHES
PATENTAMT
E20453IVc/39b
ANMELDETAG: 17. JANUAR 1961
BEKANNTMACHUNG DER ANMELDUNG UNDAUSGABE DER AUSLEGESCHRIFT: 10. OKTOBER 1963
Die Erfindung bezieht sich auf eine feste Poly-a-olefinmischung, bestehend aus mindestens einem aus einem a-monoolefinischen aliphatischen Kohlenwasserstoff mit 2 bis 10 Kohlenstoffatomen hergestellten Poly-a-olefin, insbesondere Polyäthylen und/oder Polypropylen, und einer Stabilisatorkombination.
Poly-a-olefine, wie Polyäthylen oder Polypropylen, werden gewöhnlich im Laufe ihrer Verarbeitung zu Handelsartikeln erhöhten Temperaturen unterworfen. Derartige Verarbeitungsverfahren, wie Walzen, Spritzgußverformen oder Strangpressen, bei erhöhten Temperaturen erzeugen gewöhnlich eine oxydative Schädigung des Polymeren. Zusätzlich werden die Poly-a-olefine auch bei manchen Verwendungszwecken, z. B. als elektrische Isolation, oft erhöhten Temperaturen ausgesetzt. Um die oxydative Schädigung der Poly-a-olefine zu vermindern, können den Polymeren Stabilisatoren zugesetzt werden. Derartige Stabilisatoren bestehen gewöhnlich aus Aminen, Phenolen oder Phosphor enthaltenden Verbindungen. Oftmals werden die Poly-a-olefine auch mit Stabilisatorkombinationen stabilisiert, nachdem bekannt wurde, daß gewisse Stabilisatorkombinationen gelegentlich synergistische Effekte herbeizuführen vermögen. Stabilisatorkombinationen, die synergistische Effekte zeigen, sind beispielsweise aus der belgischen Patentschrift 577 252 bekannt. Die in dieser Patentschrift beschriebenen Stabilisatorkombinationen bestehen aus einem Thiodipropi ensäureester und einem Hydroxyphenylchroman oder einem Thiodipropionsäureester und einem Bisphenol. Die in der Patentschrift beschriebenen Hydroxyphenylchromane und Bisphenole lassen sich durch Kondensation von beispielsweise Aceton mit einem Alkylphenol herstellen.
Es wurde nun überraschenderweise gefunden, daß man zu Stabilisatorkombinationen gelangt, die den aus der belgischen Patentschrift 577 252 bekannten Stabilisierte Formmassen aus Polyolefinen
Anmelder:
Eastman Kodak Company, Rochester, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter: Dr.-Ing. W. Wolffund H. Bartels,
Patentanwälte, Stuttgart N, Lange Str. 51
Beanspruchte Priorität: V. St. v. Amerika vom 15. Februar I960 (Nr. 8538)
Clarence Earl Tholstrup und Alan Bell,
Kingsport, Tenn. (V. St. A.), sind als Erfinder genannt worden
Kombinationen weit überlegen sind, wenn man an Stelle des Hydroxyphenylchromans oder an Stelle des Bisphenols mit dem Thiodipropionsäureester einen Monoglycidyläther von Hydrochinon kombiniert. Demzufolge betrifft die Erfindung stabilisierte Formmassen aus mindestens einem Polymerisat eines a-Monoolefins mit 2 bis 10 Kohlenstoffatomen, die als Stabilisator eine Mischung aus a) 0,001 bis 5 Gewichtsprozent, bezogen auf das Polymere, eines Diesters der 3,3'-Thiodipropionsäure und b) 0,001 bis 5 Gewichtsprozent eines Monoglycidyläthers von Hydrochinon der allgemeinen Formel
OCH2CH — CHo
worin R ein tertiäres Alkylradikal mit 4 bis 8 Kohlenstoffatomen ist, enthalten.
Die Überlegenheit der erfindungsgemäßen Stabilisatorkombination gegenüber einer aus der belgischen
309 727/316
Patentschrift 577 252 bekannten Stabilisatorkombination ergibt sich aus den am Schluß der Beschreibung mitgeteilten Versuchsergebnissen.
Die Diester der 3,3'-Thiodipropionsäure haben folgende Formel
Il
S(CH2CH2COR)2
10
worin R ein Alkylradikal mit im allgemeinen 4 bis 20 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise 8 bis 18 Kohlenstoffatomen,bedeutet. Ein besonders wirksamer Ester ist der Dilaurylester der 3,3'-Thiodipropionsäure.
Es kann jedoch jeder Ester der 3,3'-Thiodipropionsäure, wie oben beschrieben, verwendet werden, einschließlich der Butyl-, Amyl-, Hexyl-, Heptyl-, Octyl-, Nonyl-, Decyl-, Tridecyl-, Myristyl-, Pentadecyl-, Cetyl-, Heptadecyl-, Stearyl- und Eicosyldiester der 3,3'-Thiodipropionsäure oder Mischungen derselben.
Es können die verschiedensten alkylierten Hydrochinon-monoglycidyläther wirksam in Kombination mit den beschriebenen Diestern der 3,3-Thiodipropionsäure verwendet werden. Es wird in diesem Zusammenhang auf die USA.-Patentschrift 2 758 119 verwiesen, wo solche Monoglycidyläther beschrieben sind.
Typische alkylierte Hydrochinon-monoglycidyläther sind:
2-tert.-Butyl-4-(2.
3-tert.-Butyl-4-(2.
2-tert.-Amyl-4-(2
3-tert.-Amyl-4-(2
2-tert.-Hexyl-4-(2
3-tert.-HexyI-4-(2
2-tert.-Octyl-4-(2,
3-tert.-Octyl-4-(2,
3-epoxypropoxy)-phenol,
3-epoxypropoxy)-phenol,
3-epoxypropoxy)-phenol,
3-epoxypropoxy)-phenol,
,3-epoxypropoxy)-phenol,
, 3-epoxypropoxy )-phenol,
3-epoxypropoxy)-phenol
3-epoxypropoxy)-phenol.
35
oder
Die Kombination der beschriebenen Diester der 3,3'-Thiodipropionsäure und der alkylierten Hydrochinon-monoglycidyläther wird vorteilhaft zum Stabilisieren aller normalerweise festen Polymeren von ft-monoolefinischen aliphatischen Kohlenwasserstoffen mit 2 bis 10 Kohlenstoffatomen verwendet. Vorzugsweise werden sie in Polyäthylen und Polypropylen, besonders Polypropylen, verwendet, obwohl auch Poly-a-olefine, wie Poly-[methylbuten-(l)], Poly-[4-methylpenten-(l)], Polypenten-(l), PoIy-[3.3-dimethylbuten-(l)], Poly[4,4-dimethylbuten-(l)], Polyocten-( 1) oder Polydecen-( 1), mit der genannten Stabilisatorkombination stabilisiert werden können. Sowohl Poly-a-olefinmischungen sogenannter »niedriger Dichte« als auch diejenigen »hoher Dichte« oder hoher Kristallinität können erfindungsgemäß stabilisiert werden. Bezüglich der Herstellung verschiedener Poiy-a-olefinmischungen, welche erfindungsgemäß gegen thermische Schädigung stabilisiert werden können, wird Bezug genommen auf die USA.-Patentschrift 2 153 553. Die Stabilisatorkombinationen werden besonders vorteilhaft verwendet, um feste, harzartige Poly-a-olefine mit dem durchschnittlichen Molekulargewicht von über 15 000, üblicherweise von mindestens 20 000 zu stabilisieren, obwohl sie auch beim Stabilisieren der sogenannten Polya-olefinwachse mit einem niedrigeren Molekulargewicht von normalerweise 3000 bis 12 000 Verwendung finden können.
Der Anteil der Kombination des Diesters der 3,3'-Thiodipropionsäure und der alkylierten Hydrochinon-monoglycidyläther, der erfindungsgemäß in den Poly-o-olefinmischungen verwendet wird, kann weit variiert werden, weil der stabilisierende Anteil dieser Kombination gewöhnlich mit der besonderen Verwendung, welcher die Poly-a-olefinmischungen unterworfen werden, schwankt. Konzentrationen von mindestens etwa 0,001 bis 5% jeder Stabilisatorkomponente sind geeignet, wobei etwa 0,01 bis 3% des Diesters der 3,3'-Thiodipropionsäure und etwa 0,01% bis 1% des alkylierten Hydrochinon-monoglycidyläthers vorzugsweise verwendet werden. Die Konzentrationen beziehen sich auf das Poly-a-olefingewicht. Gewöhnlich wird die Kombination der Stabilisatoren in einem Gewichtsverhältnis des Diesters der 3,3'-Thiodipropionsäure zu dem alkylierten Hydrochinon-monoglycidyläther in dem Bereich von 1 : 100 bis 100 : 1, vorzugsweise 1 : 50 bis 50 : 1 verwendet.
Die Stabilisatorkombination kann nach den üblichen, zum Einmischen solcher Werkstoffe in Harze oder Kunststoffe verwendeten Verfahren in die Polya-olefinmischungen einverleibt werden. Derartige typische Verfahren sind das Einarbeiten auf erhitzten Walzen, Niederschlagen aus Lösungsmitteln und trockenes Einmischen. Die Stabilisatoren können getrennt oder zusammen in die Poly-a-olefinmischungen eingemischt werden.
Die Stabilisatorkombinationen verleihen den Polya-olefinmischungen eine erhöhte Stabilität gegenüber dem Einfluß erhöhter Temperaturen sowie auch gegenüber Sonnenlicht oder ultraviolettem Licht. So haben die erfindungsgemäß stabilisierten Poly-a-olefine eine längere Lebensdauer und können für eine Vielzahl von Verwendungen wirksamer als die unstabilisierten Poly-a-olefine eingesetzt werden. Die stabilisierten Poly-a-olefine können gegossen, stranggepreßt, gewalzt oder zu Platten, Stäben, Schläuchen, Rohren, Fäden und Textilfasern oder anderen geformten Artikeln verformt werden, einschließlich der weitverbreiteten, etwa 0,0127 bis 2,54 mm starken Filme. Die Mischungen können zum Überziehen von Papier, Draht, Metallfolien, Glasfasergeweben, synthetischen und natürlichen Textilien oder Geweben verwendet werden.
Die Stabilisatorkombinationen der Dialkylester der 3,3'-Thiodipropionsäure und der alkylierten Hydrochinon-monoglycidyläther sind synergistisch wirkende Mischungen. Ihre stabilisierende Wirkung in den Poly-a-olefinmischungen ist nämlich wesentlich größer als die additive Wirkung der einzelnen Stabilisatoren der Kombination.
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele veranschaulicht. Dabei wird die Stabilität der Polya-olefine durch einen Ofenlagerungsversuch bestimmt. Das zu untersuchende Poly-a-olefin wird in eine glatte Folie oder Platte formgepreßt. Die Platte wird dann in Stücke von je 0,25 g Gewicht zerschnitten. Die 0,25-g-Muster des geformten Polymeren werden dann in einen Luftofen bei 1600C gelegt. Die Muster werden in zeitlichen Abständen herausgeholt und jedes Muster hinsichtlich Peroxydbildung analysiert. Die Ofenlagerungsdauer ist die Zeit, welche bis zum Beginn der Peroxydbildung in der jeweiligen Probe benötigt wird. Um die Peroxydbildung in den im Ofen gewesenen Mustern zu bestimmen, wird jedes in Frage kommende 0,25-g-
Muster in 20 ml Tetrachlorkohlenstoff gelöst und suspendiert und darin 25 Minuten lang belassen. Dazu werden 20 ml einer Mischung, bestehend aus 60% Eisessig und 40% Chloroform, und dann 1,0 ml einer gesättigten wäßrigen Kaiiumjodidlösung zugegeben. Die erhaltene Mischung läßt man 2 Minuten lang reagieren, darauf werden 100 ml Wasser zur Verdünnung der Mischung zugesetzt und darauf ein Stärkeindikator zugegeben. Die erhaltene Mischung wird dann mit 0,002 n-Natriumthiosulfatlösung zurücktitriert. Die Peroxydkonzentration P in MiIIiäquivalenten pro Kilogramm Polymeres wird angegeben durch den Ausdruck P = % S, worin .S die Milliliterzahl der verbrauchten 0.002 n-Natriumthiosulfatlösung darstellt.
Beispiel 1
Mehrere Muster von pulverförmigem Polypropylen werden mit Diestern der 3.3'-Thiodipropionsäure und einem alkylierten Hydrochinon-monoglycidyläther gemischt, in Platten von 1,587 mm Stärke formgepreßt und die erhaltenen geformten Muster hinsichtlich ihrer Stabilität mittels des oben beschriebenen Ofenlagerungsversuchs bei 160 C ausgewertet. Das Polypropylen war ein festes Polypropylen mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht von über 15 000. einer Dichte von etwa 0,91 und einer Grundviskosität von etwa 1.74. bestimmt in Tetralin bei 145 C. Die Ergebnisse sind in der untenstehenden Tabelle A zusammengefaßt. Muster der einzelnen Komponenten der Stabilisatorkombinationen in Polypropylen, ebenso wie von Polypropylen ohne Zusätze, wurden aus Vergleichsgründen mit in die Stabilitätsversuche eingeschlossen. Die Konzentrationen in Tabelle A beziehen sich auf das Polypropylengewicht.
Zusatz
Tabelle A
Zusatz
Keiner
0,1% 3.3'-Thiodipropionsäuredin-butylester
0,1% 3,3-Thiodipropionsäuredistearylester
0,1 % 3,3-Thiodipropionsäuredilaurylester
0,3% 3.3'-Thiodipropionsäuredilaurylester
0,1 % 2-tert.-Butyl-4-(2.3-epoxypropoxy)-phenol
0,5% 2-tert.-Butyl-4-(2,3-epoxypropoxy)-phenol
0,1 % 3.3'-Thiodipropionsäuredin-butylester — 0,1% 2-tert.-Butyl-4-(2,3-epoxypropoxy)-phenol
Olenlagerungs-
dauerbei 160 "C
in Stunden
0,2
4 10
50 0,1 % 3,3'-Thiodipropionsäuredi-Iaurylester -- 0,05% 2-tert.-Butyl-4-(2,3-epoxypropoxy)· phenol
0,3% 3.3'-Thiodipropionsäuredilaurylester -» 0,05% 2-tert.-Butyl-4-(2,3-epoxypropoxy)phenol
0,05% 3,3'-Thiodipropionsäuredilaurylester -·-■ 0,2% 2-tert.-Butyl-4-(2,3-epoxypropoxy)- phenol
0,10O 3,3-Thiodipropionsäuredilaurylester — 0,1% 2-tert.-Butyl-4-(2,3-epoxypropoxy)phenol
0.1 % 3.3'-Thiodipropionsäuredistearylester — 0,1% 2-tert.-Butyl-4-(2,3-epoxypropoxy)-phenol
0.2" D 3.3'-Thiodipropionsäuredilaurylester -t- 0.1% 2-tert.-Buty]-4-(2.3-epoxypropoxy)- phenol
0.1 % 3,3'-Thiodipropionsäuredilaurylester — 0,2% 2-tert.-Butyl-4-(2,3-epoxypropoxy)- phenol
Ofenlagerungsdauer bei 160 C in Stunden
60
100
140
150
160
200
320
Wie aus den in der obigen Tabelle angegebenen Daten ersehen werden kann, ergeben die Stabilisatorkombinationen der Diester der 3,3'-Thiodipropionsäure und der alkylierten Hydrochinon-monoglycidyläther im Polypropylen eine stabilisierende Wirkung, die wesentlich größer ist als die additiven Wirkungen der einzelnen Komponenten dieser Kombinationen. Ein ähnlicher Synergismus zeigt sich, wenn das Polypropylen durch festes Polyäthylen mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht von über 15 000. einer Dichte von etwa 0,91 und einem Schmelzindex (Prüfung Nr. 2030.1 vom »Tenite Specifications and Test Methods Committee«) von etwa 7,59 ersetzt wird oder wenn bei den beschriebenen Stabilitätsauswertungen das 2-tert.-Butyl-4-(2,3-epoxypropoxy)-phenol durch das 3-tert.-Butyl-4-(2,3-epoxypropoxy)-phenol ersetzt wird.
Beispiel 2
Verschiedene erfindungsgemäße stabilisierte Formmassen werden durch das im Beispiel 1 beschriebene Verfahren ausgewertet. Das verwendete Polyolefin war ein festes Polypropylen mit einem durchschnittliehen Molekulargewicht von über 15 000. einer Dichte von etwa 0,91 und einer Grundviskosität von etwa 1,84, bestimmt in Tetralin bei 145:C. Die Ergebnisse der Stabilitätsversuche sind in der unten-
stellenden Tabelle B zusammengestellt. Die Konzentrationen in Tabelle ß beziehen sich auf das PoIypropylengewicht.
Tabelle B
Keiner
Zusatz
Ofenlagerungsdauer bei 1601C in Stunden
3,3'-Thiodipropionsäurediiaurylester
O, i % 2-tert.-Butyl-4-(2,3-epoxypropoxy)-phenoi
0.1 % 2-tert.-OctyI-4-(2,3-epoxy-
propoxy)-phenol
0,1% 3,3'-Thiodipiopionsäuredi-
lauryiester -- 0,5% 2-tert.-Octyl-4-(2.3-epoxypi upoxy)-phenol
0,1 n;o 3,3'-Thiodipropionsäuredilaurylester -r 0,1% 2-tert.-Butyl-4-(2,3-epoxypropoxy)-
phenol .
0,2
1
4
6
> 100
120
Das tertiäre Octylradikal in 2-tert.-Butyl-4-(2,3-epoxypropoxy)-phenol war ein 1,1,3,3-Tetramethylbutylradikal. Die in Tabelle B angegebenen Daten veranschaulichen noch weiter den zwischen den Komponenten der in den erfindungsgemäßen Formmassen enthaltenen Stabilisatorkombinationen bestehenden Synergismus.
Vergleichsversuch
Die Überlegenheit einer Stabilisatorkombination nach der Erfindung gegenüber einer Stabilisatorkombination nach der belgischen Patentschrift 577 252 ergibt sich aus den in der folgenden Tabelle C wiedergegebenen Versuchsergebnissen, die ebenfalls mit Polypropylen durchgeführt-wurden.
Tabelle C
Zusatz
Kontrollprobe ohne Stabilisatorzusatz
0,1% Dilauryl-3,3'-thiodipropionsäureester + 0,1% eines Reaktionsproduktes aus Nonylphenol und Aceton
0,1 % Dilauryl-3,3'-thiodipropionsäureester r 0,1% 2-tert.-Butyl-4-(2,3-epoxypropoxy)-
phenol
Ofenlage ι urigsdauer
in Stunden bei Temperaturen von
16O0C 140'C
0,2
75
300
500
730

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:
    Stabilisierte Formmassen aus mindestens einem Polymerisat eines a-Monoolefins mit 2 bis 10 Kohlenstoffatomen und einem Thiodipropionsäureester aufweisenden Stabilisatorgemisch, enthaltend als Stabilisator eine Mischung aus a) 0,001 bis 5 Gewichtsprozent, bezogen auf das Polymere, eines Diesters der 3,3'-Thiodipropionsäure und b) 0,001 bis 5 Gewichtsprozent eines Monoglycidyläthers von Hydrochinon der allgemeinen Formel
    OH
    OCH2CH — CH2
    worin R ein tertiäres Alkylradikal mit 4 bis 8 Kohlenstoffatomen ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Belgische Patentschrift Nr. 577 252.
DEE20453A 1960-02-15 1961-01-17 Stabilisierte Formmassen aus Polyolefinen Pending DE1155591B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US8538A US3016363A (en) 1960-02-15 1960-02-15 Poly-alpha-olefin compositions containing dialkyl-3, 3'-thiodipropionates and alkylated hydroquinone monoglycidyl ethers

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1155591B true DE1155591B (de) 1963-10-10

Family

ID=21732148

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEE20453A Pending DE1155591B (de) 1960-02-15 1961-01-17 Stabilisierte Formmassen aus Polyolefinen

Country Status (4)

Country Link
US (1) US3016363A (de)
DE (1) DE1155591B (de)
FR (1) FR1280360A (de)
GB (1) GB943551A (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4000101A (en) * 1970-07-14 1976-12-28 Weston Chemical Corporation Thiophosphites and ultraviolet light stabilizer for olefin polymers
US4789751A (en) * 1985-10-01 1988-12-06 University Patents, Inc. Synthesis of new liquid crystal materials possessing phenylbenzoate or biphenyl core units and (2,3)-epoalkyloxirane methanol chiral tails

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE577252A (de) * 1958-04-04 Hercules Powder Co Ltd

Family Cites Families (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR956489A (de) * 1946-09-25 1950-02-02
US2758119A (en) * 1953-02-27 1956-08-07 Eastman Kodak Co Alkylated hydroquinone monoglycidyl ethers

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE577252A (de) * 1958-04-04 Hercules Powder Co Ltd

Also Published As

Publication number Publication date
FR1280360A (fr) 1961-12-29
GB943551A (en) 1963-12-04
US3016363A (en) 1962-01-09

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1173241B (de) Formmassen aus Polymerisaten mindestens eines aliphatischen ª‡-Monoolefins mit 2 bis10 Kohlenstoffatomen
DE2454124C3 (de) Stabilisierte Polyphenylenäther-Harzmassen
DE2458527C2 (de) Flammhemmende aromatische Polycarbonatzusammensetzung
DE2458968A1 (de) Flammhemmende polycarbonatzusammensetzung
DE2100267B2 (de) Stabilisierte Formmassen aus modifiziertem Polyphenylenoxid und deren Verwendung zur Formkörper-Herstelhing
DE2460787A1 (de) Flammhemmende polycarbonat-zusammensetzung
DE3222522A1 (de) Stabilisatorkombinationen, ihre verwendung zur stabilisierung von thermoplastischen polycarbonaten sowie stabilisierte thermoplastische polycarbonate
DE1235578B (de) Flammwidrige Form- und UEberzugsmassen auf Basis von Propylenpolymerisaten
DE1255303B (de) Verfahren zum Stabilisieren von Homo- oder Mischpolymerisaten aus alpha-Monoolefinen
DE1151114B (de) Verfahren zum Stabilisieren von Polymerisaten aus ª‡-Olefinen
EP0002539A2 (de) Selbstverlöschende, expandierbare Styrolpolymerisate und deren Verwendung zur Herstellung von Schaumstoffen
DE2249680A1 (de) Stabilisierte polyphenylenaether
DE1155591B (de) Stabilisierte Formmassen aus Polyolefinen
DE2705041A1 (de) Bisphenolderivate mit stabilisatorwirkung und diese enthaltende zusammensetzungen
DE1694402C3 (de) Warmestabile Formmasse aus Olefin polymeren
DE1224924B (de) Verfahren zum Stabilisieren von Polyolefinen
DE1164656B (de) Stabilisierte Form- und UEberzugsmassen aus Polyolefinen
DE2615071A1 (de) Entflammungshemmende polyestermassen
DE1231893B (de) Thermoplastische Massen zur Herstellung stabilisierter Formkoerper oder UEberzuege aus Polymerisaten von alpha-Monoolefinen
DE1283507C2 (de) Stabilisierte formmassen aus mindestens einem homo- oder mischpolymerisat von monoolefinen
DE1180516B (de) Formmassen aus Polyolefinen
DE1187368B (de) Stabilisierte Formmassen aus Polymerisaten von alpha-monoolefinischen Kohlenwasserston
DE1934902C (de) Stabilisierte Formmassen aus Polyolefinen
DE1149892B (de) Stabilisierte Formmassen aus Poly-ª‡-olefinen
DE3019527A1 (de) Flammwidrige, transparente polycarbonate