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DE1155079B - Vorrichtung zum Ausschneiden von Ronden aus Blechtafeln oder Platten in Zickzackanordnung - Google Patents

Vorrichtung zum Ausschneiden von Ronden aus Blechtafeln oder Platten in Zickzackanordnung

Info

Publication number
DE1155079B
DE1155079B DEG22550A DEG0022550A DE1155079B DE 1155079 B DE1155079 B DE 1155079B DE G22550 A DEG22550 A DE G22550A DE G0022550 A DEG0022550 A DE G0022550A DE 1155079 B DE1155079 B DE 1155079B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
feed
coupling
claws
coupling sleeve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG22550A
Other languages
English (en)
Inventor
Giuseppe Giusi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1155079B publication Critical patent/DE1155079B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D43/00Feeding, positioning or storing devices combined with, or arranged in, or specially adapted for use in connection with, apparatus for working or processing sheet metal, metal tubes or metal profiles; Associations therewith of cutting devices
    • B21D43/02Advancing work in relation to the stroke of the die or tool
    • B21D43/04Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in mechanical engagement with the work
    • B21D43/08Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in mechanical engagement with the work by rollers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Ausschneiden von Ronden aus Blechtafeln oder Platten in Zickzackanordnung Die Erfindung betrifft eine vollautomatisch arbeitende Vorrichtung zum Ausschneiden, insbesondere Ausstanzen, von Ronden aus Blechtafeln oder Platten in Zickzackanordnung. Bei mit solchen Vorrichtungen versehenen Maschinen wird der die Platten tragende Maschinentisch in Längsrichtung schrittweise vorgeschoben, wobei am Ende des Vorschubweges die Vorschubrichtung unter Verzögerung um einen halben Schritt umgekehrt und der 'fisch selbst quer verschoben wird.
  • Bei für diesen Zweck verwendeten Umkehrgetrieben ist es bekannt, eine Kupplung mit einer zweiseitig mit Klauen versehenen, verschiebbaren Kupplungsmuffe zu verwenden, die wechselweise die Vorschubwelle mit zwei Kupplungszahnrädern entgegengesetzter Drehrichtung verbindet. Bei dieser bekannten Vorrichtung ist das gesamte Getriebe nur für die Weiterschaltung um einen vollen Teilungsschnitt eingerichtet, und der zur Erzielung eines halben Schrittes vorzeitig erreichte Anschlag des Tisches bewirkt, daß ein eigens vorgesehenes weiteres Kupplungsglied in Gestalt einer Rutschkupplung den Rest des Schaltschrittes aufnimmt.
  • Zweck der Erfindung ist es, die Arbeitsgenauigkeit einer solchen Umsteuervorrichtung dadurch zu verbessern, daß die Rutschkupplung in Fortfall kommt und durch die Anordnung der Kupplungsklauen an den miteinander zu kuppelnden Teilen der Schaltkupplung die bekannte Verzögerung der Drehkraftübertragung um einen halben Schritt bei der Umkehr des Längsvorschubes mit einfacheren Mitteln und in exakter Weise zu erreichen.
  • Zu diesem Zweck sind gemäß der Erfindung die Klauen an der einen Seite der verschiebbaren Kupplungsmuffe gegenüber den Klauen auf der anderen Seite um einen halben Vorschubschritt versetzt. Dadurch wird mit einfachsten Mitteln das Zurückfallen der Vorschubwelle um einen halben Schaltschritt erreicht. Diese Klauen an der Kupplungsmuffe arbeiten mit Klauen an den als Gegenkupplungsgliedern wirkenden Kupplungszahnrädern zusammen. Sämtliche Kupplungsklauen stehen dabei von ihren Trägern in axialer Richtung vor. Die Umschaltung erfolgt in bekannter Weise durch Anschläge am Arbeitstisch. Diese Tischanschläge wirken nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung auf ein Hebelsystem, zu dem ein von den Anschlägen verstellbarer Schalthebel gehört, der den Mitnehmerhebel für die Kupplung jedoch erst dann verstellen kann, wenn ein auf dem Mitnehmerhebel angeordneter Verriegelungshebel freigegeben wird. Diese Freigabe erfolgt erst dann, wenn die Mittel für die Querverschiebung des Arbeitstisches ihre Funktion am Ende einer Lochreihe ausgeführt haben.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in den Zeichnungen beispielsweise veranschaulicht.
  • Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt der erfindungsgemäßen Vorrichtung; Fig. 2 ist der Querschnitt nach der Linie 11-I1 der Fig. 1; Fig. 3 stellt eine Einzelheit nach der Linie III-III der Fig. 2 dar; Fig. 4 zeigt in Horizontalprojektion die Umschaltkupplung.
  • A bezeichnet allgemein das Gestell der Maschine. Die Bewegung der angetriebenen Teile wird durch einen (nicht dargestellten) Motor veranlaßt, der über eine Schnecke ein auf der Antriebswelle 2 aufgekeiltes Schraubenrad 1 antreibt und so der Antriebswelle eine gleichmäßige Drehbewegung erteilt. Auf der Antriebswelle 2 sitzt ein Antriebsnocken 3, der eine hin- und hergehende Bewegung des Schneidwerkzeuges bewirkt. Auf der Antriebswelle 2 ist außerdem der antreibende Teil 4 eines Malteserkreuzes S aufgekeilt, das auf der der Antriebswelle 2 parallelen Zwischenwelle 6 aufgekeilt ist und wie diese im Maschinengestell A gelagert ist. Wenn die Antriebswelle 2 eine vollständige Umdrehung ausführt, führt die Zwischenwelle 6 intermittierend eine Vierteldrehung aus. Auf der Zwischenwelle 6 sind weiter die Zahnräder 7 und 8 aufgekeilt, die mit den lose auf der Vorschubwelle 11 aufgesetzten Kupplungszahnrädern 9 und 10 zusammenarbeiten. Die Vorschubwelle 11 ist den Wellen 2 und 6 parallel und wie diese im Gestell A der Maschine gelagert. Das Zahnrad 8 steht über ein Ritzel 12 mit dem Kupplungszahnrad 10 in Antriebsverbindung. Das Übersetzungsverhältnis zwischen den Rädern 7/9 und 8/10 ist 2. 1. Damit führen die Kupplungsräder 9 und 10 intermittierend eine halbe Umdrehung aus für jede ganze Drehung der Antriebswelle 2, wobei die Drehrichtungen der Kupplungszahnräder 9 und 10 infolge des Ritzels 12 entgegengesetzt zueinander sind.
  • Zwischen den Kupplungszahnrädern 9 und 10 ist auf der Vorschubwelle 11 eine Kupplungsmuffe 13 angeordnet, die drehschlüssig mit der Vorschubwelle _ 11 verbunden ist, aber auf ihr axial gleiten kann. Die Muffe 13 ist frontal besonders ausgebildet, wobei an jeder Seite zwei axial vorspringende Klauen 14 und ihnen benachbarte entsprechende Vertiefungen 15 vorgesehen sind. Die beiden Paare, je aus einer Klaue und der entsprechenden Vertiefung bestehend, sind gegenseitig um 180° versetzt. Der Klaue 14 auf einer Seite der Muffe entspricht auf der anderen Seite die Vertiefung 15, während der Vertiefung auf der einen Seite die Klaue auf der anderen Seite entspricht.
  • Entsprechende seitliche Ausbildungen weisen die Kupplungszahnräder 9 und 10 auf. Die Breite der Klauen und die der Vertiefungen sind gleich, so daß die Klaue des einen Teiles axial in die Vertiefung des andern eingreifen kann, so daß sie sich gegenseitig mitnehmen. Diese Mitnahme kann aber auch dann erfolgen, wenn die entsprechenden Profile nicht vollständig ineinandergreifen, d. h., wenn nur die tagentiale gegenseitige Abstützung der beiden Klauen der sich gegenüberliegenden Teile erreicht wird.
  • Die Vorschubwelle 11 hat den Zweck, über das Vorschubzahnrad 16 die schrittweise Längsbewegung auf den Plattenträgertisch zu übertragen, um eine Lochreihe auszustanzen. Am Ende einer jeden Reihe wird der schrittweise Vorschub auf die nächste Reihe umgeschaltet, und zwar durch axiale Verstellung der Muffe 13 der Umschaltkupplung, wodurch abwechselnd die Vorschubwelle 11 mit dem Kupplungszahnrad 10 verbunden wird. Der Plattenträgertisch und die entsprechenden Betätigungsteile sind in der Zeichnung nicht angegeben, weil sie in einer beliebigen, bekannten Weise unter Ausnutzung der Drehung der Vorschubwelle 11 ausgeführt werden können.
  • Auf der Antriebswelle 2 ist eine Kurvenscheibe 17 mit radialen Nocken aufgekeilt, die etwa auf die Mitte eines Steuerhebels 18 wirkt. Das untere Ende dieses Hebels ist mittels eines Zapfens 19 gelenkig mit einem Stab 20 verbunden, der axial gleiten kann und sich auf dem Gestell A abstützt. Er steht unter dem Eintluß einer Druckfeder 21, die den Stab am Ende des Arbeitsganges im Sinne des Pfeiles X zurückhält. Das obere Ende des Steuerhebels 18 wird im Sinne des Pfeiles Y durch eine im Gestell A verankerte Zugfeder 23 gehalten. Beide Federn 21 und 23 streben somit danach, den Steuerhebel 18 gegen die Kurvenscheibe 17 zu bewegen.
  • Die Belastung der beiden Federn 21 und 23 ist derart abgestimmt, daß die Kurvenscheibe 17 ausschließlich die Dehnung der Zugfeder 23 bewirkt, so daß der Steuerhebel 18 um seinen unteren, fest am Stab 20 angeordneten Zapfen 19 schwingt. Diese Schwenkung erfolgt einmal für jede Umdrehung der Antriebswelle 2 und daher für eine halbe Umdrehung der Vorschubwelle 11, d. h. für jeden Längsvorschub der Platte und für jedes Ausstanzen einer Ronde durch das durch den Nocken 3 betätigte Werkzeug.
  • Wie bereits gesagt, muß der Umkehrung der schrittweisen Längsbewegung auch eine Bewegung in Querrichtung entsprechen, um eine Lochreihe auszustanzen, die der vorhergehenden parallel ist. Für diesen Vorgang ist der vom Gestell A getragene Stift 24 vorgesehen, der axial durch einen radialen, auf der Antriebswelle 2 aufgekeilten Verschiebenocken 25 verstellt wird. Diese Verstellung erfolgt gegen die Wirkung einer Feder 26. In der Zeichnung sind die Einzelteile für die Querverstellung nicht dargestellt, da sie in einer beliebigen Weise ausgeführt werden können.
  • Der Verschiebenocken 25 steht ebenfalls unter der Wirkung einer Schraubenfeder 27, die ihn am Ende des Arbeitsganges im Sinne des Pfeiles K zurückhält, und zwar seitlich vom Stift 24, wodurch dieser durch die Bewegung des Verschiebenockens 25 unbeeinflußt bleibt. Um den Verschiebenocken in Arbeitsstellung zu bringen, ist es nötig, ihn auf der Antriebswelle 2 axial gegen die Wirkung der Feder 27 zu verschieben, so daß er den Stift 24 im Sinne des Pfeiles Z betätigen kann.
  • Für diese Verschiebung sorgt die Kurvenscheibe 17 über den Steuerhebel 18, wenn - wie noch später beschrieben werden soll - die Nase 22 am oberen Ende des Hebels 18 durch einen Anschlag starr im Sinne des Pfeiles Y zurückgehalten wird, so daß der Steuerhebel 18 unter der Wirkung der Kurvenscheibe 17 um seine Nase 22 schwingen muß, wobei die Druckfeder 21 gespannt und der Stab 20 axial entgegengesetzt zum Pfeil X verschoben wird. Das äußere Ende des Stabes 20 ist an einen der Arme 28 eines Winkelhebels 29 angelenkt, der vom Gestell A getragen wird.
  • Der andere Arm 30 ist gabelförmig ausgebildet und arbeitet mit zwei radialen Gleitsteinen 31 mit einer rundum laufenden Nut der Nabe des Verschiebenockens 25 zusammen. Man erreicht somit durch die Kurvenscheibe 17 die axiale Verschiebung des Verschiebenockens 25 und damit die Querverschiebung des Plattenträgertisches. Der starre Anschlag, der dazu bestimmt ist, das untere Ende des Steuerhebels 18 in Arbeitsstellung zu bringen, besteht aus einem Verriegelungshebel 32 mit einem abgewinkelten Ansatz 34 an seinem Ende, der durch die Achse 35 etwa in der Mitte auf dem Gestell A gelagert ist. Das andere Ende des Verriegelungshebels 32 liegt zwischen zwei Schenkeln 36 eines Mitnehmerhebels 37, in deren Mitte er durch zwei entgegengesetzt wirkende Federn 38 gehalten wird. Zwei Anschläge 39 sind für die relative Schwenkbewegung der auf derselben Achse 35 sitzenden Hebel 32 und 37 vorgesehen. Das andere Ende des Mitnehmerhebels 37 ist ebenfalls gabelförmig und trägt zwei radial entgegengesetzte Gleitsteine 40, die mit einer rundum laufenden Nut der Kupplungsmuffe 13 zusammenarbeiten. Die Umkehrung der schrittweisen Längsbewegung des Tisches erfolgt durch am Tisch angeordnete Anschläge 41., die den Zweck haben, die Länge der parallelen Lochreihen einzustellen. Die beiden Tischanschläge 41, die sich gemeinsam im Sinne der Pfeile W bewegen, wirken nacheinander auf das Ende eines mittels eines Zapfens 43 auf dem Gestell A gelagerten Schalthebels 42, dessen anderes Ende zwischen den Schenkeln 36 des Mitnehmerhebels 37 liegt. Das letztgenannte Ende des Schalthebels 42 steht unter der Wirkung einer auf dem Gestell A abgestützten Zugfeder 44. Letztere liegt mit der Mittellage des Schalthebels 42 in Flucht und wirkt als Feder des übertotpunktgetriebes, wenn der Schalthebel 42 den halben Weg seiner Schwenkung überschritten hat.
  • Die Vorrichtung arbeitet folgendermaßen: In der in Fig. 3 dargestellten Stellung der Hebel erfolgt der schrittweise Vorschub des Maschinentisches in Längsrichtung im Sinne des Pfeiles R. Die Umschaltkupplung befindet sich in der Stellung, in der die Kupplungsmuffe 13 mit dem Kupplungszahnrad 10 zusammenarbeitet. Der Ansatz 34 des Verriegelungshebels 32 ist in bezug auf das Ende des Steuerhebels 18 seitlich verstellt, und daher schwingt dieser frei um den Zapfen 19, der unbeweglich bleibt, so daß keine Zusammenarbeit zwischen dem Verschiebenocken 25 und dem Stift 24 der Querverstellung stattfindet. Wenn der Tisch am Ende des schrittweisen Längsvorschubes angelangt ist, wirkt der Anschlag 41 des Tisches auf den Schalthebel 42, indem er ihn im Sinne des Pfeiles S zum Schwingen bringt. Der erste Teil dieser Bewegung beeinflußt die Kupplungsmuffe 13 nicht wegen des Abstandes zwischen den Schenkeln 36 des Mitnehmerhebels 37. Sobald der Schalthebel 42 in Berührung mit dem gegenüberliegenden Schenkel 36 kommt, ist der tote Punkt überschritten, und der durch die Zugfeder 44 beeinflußte Schalthebel 42 strebt danach, die Kupplungsmuffe 13 aus dem Kupplungszahnrad 10 auszuschalten und sie in das andere Kupplungszahnrad 9 einzuschalten. Dies erfolgt nur auf der kleinen Strecke durch die Anschläge 39, ist aber ungenügend, um die Kupplungsmuffe 13 vom Kupplungszahnrad 10 zu lösen, da der Steuerhebel 18 in Richtung der gestrichelten Stellung in Fig. 3 verstellt ist, und der Verriegelungshebel 32 sich mit seinem Ansatz 34 gegen die Nase 22 des Steuerhebels 18 anlehnt.
  • Durch diese Maßnahme wird verhindert, daß während des Längsvorschubes des Tisches sich die Kupplungsmuffe 13 ausschalten kann, damit ein kleinerer Vorschub als der vorbestimmte Schritt des Tisches verhindert wird.
  • Gleichzeitig wird durch die Anschläge 39 die Zugfeder 44 daran gehindert, die Kupplungsmuffe 13 in das Kupplungszahnrad 9 einschnappen zu lassen, wodurch sich der Längsvorschub im Sinne des Pfeiles R vervollständigt.
  • Bei der Rückkehr der Nase 22 im Sinne des Pfeiles Y wird der Ansatz 34 in Freiheit gesetzt, und demzufolge verstellt sich der Verriegelungshebe132 im Sinne des Pfeiles T auf die Bahn, die von der Nase 22 beschrieben wird. Gleichzeitig bewegt sich durch die Wirkung der Zugfeder 44 die Kupplungsmuffe 13 in Richtung zum Kupplungszahnrad 9. Die Klauen 14 und Vertiefungen 15 der Kupplungsmuffe sind aber auf deren gegenüberliegenden Stirnflächen um 90° versetzt (Fig. 4), so daß, während die Bewegung nach Pfeil R unterbrochen wird, die Klauen 14 in die entsprechenden Vertiefungen 15 des Kupplungszahnrades 9 nicht eingreifen. Die Kupplungsmuffe führt somit eine Vierteldrehung aus, ohne den Tisch zu verschieben, worauf die Klaue 14 der entsprechenden Klaue des Kupplungszahnrades 9 begegnet. Durch die Vervollständigung der halben Drehung, die, wie bereits gesagt, die Vorschubwelle 11 ausführt, erfolgt eine Mitnahme der Kupplungsmuffe 13 durch das Kupplungszahnrad 9 während nur einer Vierteldrehung. Man erreicht somit die Verschiebung des Tisches um einen halben Schritt in entgegengesetzter Richtung zur vorhergehenden, d. h. entgegengesetzt zum Pfeil R. Während dies vor sich geht, hält der Ansatz 34 die Nase 22 des Steuerhebels 18 zurück, und dies bewirkt mit den beschriebenen Mitteln die Verschiebung des Tisches in Querrichtung. Da bei Erreichung der Übereinstimmung der Klauen 14 und Vertiefungen 15 die Kupplungsmuffe 13 danach streben würde, ganz in das Kupplungszahnrad 9 unter dem Einfluß der Zugfeder 44 einzugreifen und dies den Ansatz 34 außerhalb der Bahn der Nase 22 bringen und die Querverschiebung in der Mitte unterbrechen würde, weist die Nase 22 (Fig. 3) zwei seitliche Vorsprünge 45 auf, die die Nase 34 innerhalb des Steuerhebels 18 zurückhalten (meist durch die Feder 38) bis zu dessen Rückbewegung.
  • Der Verschiebenocken 25 ist derart ausgebildet, daß die Verschiebung des Stiftes 24 und damit die Querbewegung bei Drehung des Malteserkreuzes 5 erfolgt.
  • Durch die beschriebenen Maßnahmen zur Umschaltung des Vorschubes und zur Verschiebung in Querrichtung erreicht man mit einfachen Mitteln einen einwandfreien Synchronismus der Bewegungen für die korrekte Ausführung der aufeinanderfolgenden Lochreihen.
  • Das Zahnrad 7 für die Bestimmung des halben Schrittes kann auf die Zwischenwelle 6 mittels Flansch 46 und Schrauben 47 gegenüber dem Zahnrad 8 abgewinkelt sein. Diese besondere Einstellung kann noch einen anderen Zweck verfolgen: Mit Rücksicht auf das unvermeidliche Spiel zwischen den Übertragungsmitteln ist es möglich, die beiden Räder gegeneinander derart aufzukeilen, daß sich ein theoretischer Hub des Tisches bei der Umschaltung ergibt, der um einen halben Schritt größer ist, und zwar derart, daß durch das Vorhandensein des Spieles (das eben bei der Umsetzung der Bewegung auftritt) der tatsächliche Hub des Tisches genau einen halben Schritt beträgt.
  • Die Erfindung kann auch bei Maschinen zum Ausschneiden von diskoidalen Elementen für Knöpfe aus Platten dienen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vollautomatisch arbeitende Vorrichtung zum Ausschneiden, insbesondere Ausstanzen, von Ronden aus Blechtafeln oder Platten in Zickzackanordnung bei schrittweisem Vorschub des die Platten tragenden Maschinentisches in Längsrichtung, Umkehr der Vorschubrichtung am Ende des Vorschubweges unter Verzögerung um einen halben Schritt und Querverschieben des Maschinentisches, wobei zur Umkehr der Vorschubrichtung eine Kupplung mit einer zweiseitig mit Klauen versehenen, verschiebbaren Kupplungsmuffe dient, die wechselweise die Vorschubwelle mit zwei Kupplungszahnrädern entgegengesetzter Drehrichtung verbindet, dadurch gekennzeichnet, daß die Klauen (14) an der einen Seite der verschiebbaren Kupplungsmuffe (13) gegenüber den Klauen (14) auf der anderen Seite um einen halben Vorschubschritt versetzt sind. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klauen (14) sowohl an der Kupplungsmuffe (13) als auch an den als Gegen kupplungsgliedern wirksamen Kupplungszahnrädern (9, 10) in axialer Richtung vorstehen. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiebbare Kupplungsmuffe (13) mittels eines Hebelsystems (37, 42) von am Arbeitstisch fest angeordneten Anschlägen (41) aus betätigbar ist. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Hebelsystem zwei um ihre Strecklage beidseits gleichweit in den beiden Längsvorschubrichtungen (W) zugeordneten Stellungen ausschwingende Hebel aufweist, nämlich einen durch die Tischanschläge (41) betätigten, durch eine Feder (44) jeweils aus seiner Strecklage heraus in eine seiner ausgeschwenkten Stellungen gezogenen Schalthebel (42) und einen von diesem über einen Totgang mitnehmbaren, die Kupplungsmuffe (13) verschiebenden Mitnehmerhebel (37), wobei mit dem Mitnehmerhebel ein gleichachsig aufgesetzter Verriegelungshebel (32) elastisch (38) gekuppelt ist, der mitsamt dem Mitnehmerhebel auf seinem Schwingweg durch einen in seinem Weg einschwenkenden, von einer Kurvenscheibe (17) auf der Antriebswelle (2) gesteuerten Steuerhebel (18) festhaltbar ist. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmerhebel (37) in eine Gabel übergeht, zwischen deren Schenkeln. (36) der Schalthebel (42) eingreift. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Steuerhebel (18) eine Nase (22) mit seitlichen Vorsprüngen (45) vorgesehen ist, denen ein Ansatz (34) an dem Verriegelungshebel (32) zugeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 189 463, 264 779, 331135, 344 217, 425113, 461700; 464 773.
DEG22550A 1956-07-18 1957-07-16 Vorrichtung zum Ausschneiden von Ronden aus Blechtafeln oder Platten in Zickzackanordnung Pending DE1155079B (de)

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WO1996012577A1 (en) * 1994-10-21 1996-05-02 Platarg Engineering Limited Drive for blanking press roll feed

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