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DE1154955B - Magnetischer Tonabnehmer - Google Patents

Magnetischer Tonabnehmer

Info

Publication number
DE1154955B
DE1154955B DEE19457A DEE0019457A DE1154955B DE 1154955 B DE1154955 B DE 1154955B DE E19457 A DEE19457 A DE E19457A DE E0019457 A DEE0019457 A DE E0019457A DE 1154955 B DE1154955 B DE 1154955B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
needle carrier
coils
pole
needle
coil
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE19457A
Other languages
English (en)
Inventor
Peter John Pyke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EMI Ltd
Original Assignee
EMI Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by EMI Ltd filed Critical EMI Ltd
Publication of DE1154955B publication Critical patent/DE1154955B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R11/00Transducers of moving-armature or moving-core type
    • H04R11/08Gramophone pick-ups using a stylus; Recorders using a stylus
    • H04R11/12Gramophone pick-ups using a stylus; Recorders using a stylus signals being recorded or played back by vibration of a stylus in two orthogonal directions simultaneously

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Moving Of Heads (AREA)
  • Electromagnets (AREA)
  • Electrostatic, Electromagnetic, Magneto- Strictive, And Variable-Resistance Transducers (AREA)
  • Reciprocating, Oscillating Or Vibrating Motors (AREA)

Description

INTERNAT.KL. G 10 j
DEUTSCHES
PATENTAMT
E 19457 IXa/42g
ANMELDETAG: 10. JUNI 1960
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 26. SEPTEMBER 1963
Die Erfindung betrifft einen magnetischen Tonabnehmer zur Abtastung von Zweikomponentenschrift mit einem als Anker ausgebildeten Nadelträger aus magnetischem Material, an dessen einem, in einen Luftspalt zwischen einer Mehrzahl von Polschuhen ragenden Ende eine Nadel senkrecht zur Achsrichtung des Nadelträgers befestigt ist.
Bei einer Stereoschallplatte werden zwei verschiedene Signale in einer einzigen Rille als Modulation dieser Rille aufgezeichnet, wobei beispielsweise ein Signal als Seitenschrift und das andere Signal in Form einer Tiefenschrift aufgezeichnet ist, so daß die zwei Richtungen der Rillenmodulation im wesentlichen senkrecht aufeinander stehen. Die beiden Richtungen der Rillenmodulation können aber auch jeweils einen Winkel von 45° mit der Ebene der Schallplatte bilden, wobei die beiden Richtungen wieder im wesentlichen senkrecht aufeinander stehen. Derartige Schallplatten werden gewöhnlich für die Wiedergabe von stereophonischem Schall verwendet.
Ein Tonabnehmer enthält als wesentliche Teile einen Nadelträger, an dem eine Nadel befestigt ist, und Mittel, durch die Schwingungen des Nadelträgers in elektrische Signale verwandelt werden, wenn die Nadel sich längs einer modulierten Rille bewegt. Der Nadelträger hat häufig Hebelform, und zur Wiedergabe von Langspielplatten besteht die Nadel gewöhnlich aus einem Saphir oder Diamanten. Eine der Schwierigkeiten bei der Herstellung von Tonabnehmern ist die Befestigung des hebeiförmigen Nadelträgers. Gegenstand der Erfindung ist eine neuartige und verbesserte Halterung des Nadelträgers.
Es sind bereits Konstruktionen zur Lagerung der Nadel und des Nadelträgers bei Tonabnehmern bekannt, durch die hohe Rückstellkräfte bedingt sind. Bei diesen bekannten Konstruktionen ist das Problem der gegenseitigen Entkopplung der Bewegungskomponenten nur unvollkommen gelöst.
Bei einer der bekannten Konstruktionen ist zur Verankerung des Nadelträgers ein Draht erforderlich. Dieser Draht stellt bei einem Tonabnehmer ein so unzweckmäßiges Bauelement dar, daß die gesamte Konstruktion unter Berücksichtigung der heutigen Anforderungen unbrauchbar sind. Der lange Draht führt nämlich bei den Auslenkungen der Nadel Schwingungen aus, durch die scharfe Spitzen oder Einbrüche im Frequenzgang eines solchen Tonabnehmers auftreten.
Die Erfindung besteht darin, daß der Nadelträger torsionssteif ausgebildet und mit seinem der Nadel abgewandten Ende an dem einen Ende einer quer und mit ihrer Ebene senkrecht zur Achse des Nadel-Magnetischer Tonabnehmer
Anmelder:
Electric & Musical Industries Ltd.,
Hayes, Middlesex (Großbritannien)
Vertreter: Dr.-Ing. B. Johannesson, Patentanwalt,
Hannover, Göttinger Chaussee 76
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 13. Juni 1959 und 1. Juni 1960
(Nr. 20 300)
Peter John Pyke, Hounslow, Middlesex
(Großbritannien),
ist als Erfinder genannt worden
trägers liegende Blattfeder angebracht ist, deren anderes Ende ortsfest gelagert ist.
Ein wesentlicher Vorteil besteht beim erfindungsgemäßen Tonabnehmer darin, daß der Nadelträger, der bei der Abtastung von Schallrillen durch die senkrecht zu seiner Längsachse seitlich angeordnete Abtastnadel bei Seitenschrift zwangläufig mit Drehkräften beaufschlagt wird, durch die neuartige Halterung des Nadelträgers gegen Drehbewegungen gesichert ist, während seine bei der Abtastung erforderliche Beweglichkeit sehr groß ist. Beim Gegenstand der Erfindung wird das Verankerungsteil bei vertikalen Bewegungen der Nadel tordiert, während es bei horizontalen Bewegungen der Nadel gebogen wird. Auf diese Weise kann sich die Nadel gleichzeitig und leicht in zwei senkrecht aufeinander stehenden Richtungen, die wiederum senkrecht auf der Abtasttangente stehen, bewegen. Der Grund hierfür ist die besondere Konstruktion des Antriebssystems, bei dem der Nadelträger die Form eines Hebels hat und an seinem freien, die Nadel tragenden Ende nur leicht durch die besondere Lagerung des Nadelträgers belastet ist. Dadurch ergibt sich für die Schwingungen des Nadelträgers ein in hohem Maße linearer Frequenzgang, und die beiden Bewegungskomponenten beeinflussen sich nicht. Die geringe Belastung des freien Endes des Nadelträgers, d. h. also die geringen Rückstellkräfte, sind eine Folge der besonders günstigen Konstruktion des erfindungsgemäßen magnetischen Tonabnehmers, bei dem in dem Luftspalt keine Spulen bewegt werden müssen.
309 689/226
3 4
Der Nadelträger besteht aus magnetischem Mate- schuhe können aus jedem geeigneten Material, wie rial, wobei Polschuhe vorgesehen sind, zwischen beispielsweise aus dem unter dem Handelsnamen denen und dem Nadelträger ein magnetisches Feld Mu-Metall bekannten Material, hergestellt sein. Die besteht. Die Polschuhe sind mit Spulen bewickelt, und unteren Enden der Polschuhe 3, 4 und 5 sind gemäß der Nadelträger befindet sich gegenüber den Pol- 5 den Fig. 2 und 3 nebeneinander und mit einem Abschuhen, wobei er so als Hebel wirkt, daß durch Vi- stand angeordnet, so daß ein Luftspalt gebildet wird, brationen des Nadelträgers Flußänderungen hervor- Von der Halterung 2 wird außerdem ein Permanentgerufen und damit Spannungen in den genannten magneto gehalten, der mit seinem unteren Ende in Spulen induziert werden. einer Ausnehmung in der Halterung 2 befestigt ist. Dadurch, daß das genannte Teil bei Bewegungen io Der Permanentmagnet 6 hat vorzugsweise einen des Nadelträgers in einer Richtung im wesentlichen rechteckigen Querschnitt, und sein oberes Ende liegt eine Torsionsbewegung ausführt, während es bei in einer Ebene, in der auch die oberen Enden der einer Bewegung des Nadelträgers senkrecht zu dieser Poleisen 3, 4 und 5 liegen. Die oberen Enden des Sichtung im wesentlichen eine Biegebewegung aus- Permanentmagneten und der Polschuhe sind mit einer führt, ist ein gemäß der Erfindung aufgebauter Ton- 15 Platte 7 aus einem magnetischen Material, wie beiabnehmer ganz besonders als Tonabnehmer für spielsweise weichgeglühtem Flußeisen, überbrückt. Schallplatten mit Stereorillen geeignet. Es ist eine Auf den parallelliegenden Teilen der Polschuhe 3, passende Zahl von mit Spulen versehenen Polschuhen 4 und 5 sind Spulen 8, 9 und 10 angeordnet. In einer vorgesehen, so daß Spannungen abgenommen werden Ausnehmung der Unterseite der Halterung 2 ist eine können, die den Modulationen der Rillen in den 20 Platte 11 aus Flußeisen gehalten, an deren einer beiden verschiedenen Richtungen entsprechen. Seite sich eine nach unten abgewinkelte Kante 12 be-Zum besseren Verständnis soll die Erfindung an findet, an der, beispielsweise durch Lötung, eine Hand von in den Zeichnungen dargestellten Aus- Blattfeder 13 befestigt ist, welche beliebig aus magneführungsbeispielen näher erläutert werden. tischem oder nichtmagnetischem Material bestehen
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht einer Ausführung 25 kann.
eines magnetischen Tonabnehmers gemäß der Er- An dieser Blattfeder ist, beispielsweise durch
findung; Lötung, ein hebeiförmiger Nadelträger 14 angebracht,
Fig. 2 zeigt den Tonabnehmer gemäß Fig. 1 von der die Form eines Rohres hat, torsionssteif ist und
vorn, also die rechte Seite der Fig. 1; aus magnetischem Material, wie beispielsweise Fluß-
Fig. 3 ist eine Teilvergrößerung der Fig. 2, wobei 30 eisen, besteht. Der Nadelträger 14 trägt an seinem
gleiche Teile mit gleichen Ziffern versehen sind; äußeren Ende eine Nadel 15, die beispielsweise aus
Fig. 4 ist eine perspektivische und vergrößerte Dar- Diamant besteht. Die Platte 11 ist an der Unterseite
stellung des Nadelträgers und seiner Halterung ge- der Halterung 2 durch eine Schraube 16 befestigt,
maß den Fig. 1 und 2; welche durch ein Loch 17 ragt und in die Halte-
Fig. 5 und 6 zeigen verschiedene Schaltungsanord- 35 rung 2 eingeschraubt ist. Der Nadelträger 14 ragt in
nungen der Spulen des Tonabnehmers gemäß Fig. 1 den Luftspalt zwischen den nebeneinanderliegenden
und 2; Enden der Polschuhe 3, 4 und 5, wie aus den Fig. 2
Fig. 7 veranschaulicht eine Abwandlung des Ton- und 3 hervorgeht. Entsprechend der Art der Befesti-
abnehmers gemäß den Fig. 1 und 2. gung des Nadelträgers 14 ergibt sich, daß die Blatt-
Das in den Zeichnungen dargestellte Ausführungs- 4° feder 13 im wesentlichen eine Torsionsbewegung
beispiel ist ein magnetischer Tonabnehmer zur ausführt, wenn der Nadelträger in vertikaler Richtung
Wiedergabe von Schallplatten mit Mehrkomponenten- bewegt wird, und daß die Blattfeder 13 im wesent-
schrift. liehen eine Biegebewegung ausführt, wenn der Nadel-
Der in den Fig. 1 bis 4 der Zeichnungen darge- träger 14 in horizontaler Richtung bewegt wird, stellte Tonabnehmer enthält einen Arm 1 aus vor- 45 Bei der beschriebenen Anordnung ergeben sich zugsweise nichtmagnetischem Material, durch den drei magnetische Kreise. Der erste Kreis wird gebildet der Tonabnehmer an einem nicht dargestellten Ge- aus dem Permanentmagneten 6, einem Teil der häuse befestigt werden kann. Der Arm 1 trägt an Platte 7, dem Polschuh 3, dem Nadelträger 14, der seinem unteren Ende eine seitlich abstehende Halte- Blattfeder 13, sofern diese aus. magnetischem Material rung 2 aus nichtmagnetischem Material, wie bei- 5° besteht, und der Platte 11. In diesem Kreis befindet spielsweise Messing. Wie die Fig. 2 und 3 zeigen, ist sich außerdem der Luftspalt, der zwischen dem das Ende der Halterung 2 so geformt, daß zwei Nadelträger 14 und dem Ende des Polschuhes 3 gegegenseitig geneigte Flächen entstehen, an denen ein bildet wird. Mit diesem Kreis ist die Spule 8 gekop-Paar von äußeren Polschuhen 3 und 4, beispielsweise pelt. Der zweite Kreis wird im wesentlichen aus den durch Lötung, befestigt ist. Die unteren Enden der 55 gleichen Teilen gebildet, jedoch mit dem Unterschied, Polschuhe 3 und 4 sind nach innen gebogen und so daß er den Polschuh 4 anstatt des Polschuhes 3 entan den geneigten Flächen der Halterung 2 befestigt, hält, wobei der Luftspalt zwischen dem Nadelträger daß sich ihre Enden einander gegenüberstehen, wäh- 14 und dem Ende des Polschuhes 4 gebildet wird. Mit rend die oberen Teile der Polschuhe 3 und 4 in der diesem Kreis ist die Spule 9 gekoppelt. Der dritte dargestellten Weise im wesentlichen parallel zuein- 60 Kreis enthält den Permanentmagneten 6, einen Teil ander verlaufen. Außerdem ist ein mittlerer Pol- der Platte 7, den Polschuh 5, den Luftspalt zwischen schuh 5 vorgesehen, dessen oberes Ende mit den dem Polschuh 5 und dem Nadelträger 14, den Nadeloberen Enden der Polschuhe 3 und 4 parallel läuft, träger 14, die Blattfeder 13, welche aus magnetischem während das untere Ende des Polschuhes S nach Material besteht, und die Platte 11. Mit diesem innen gebogen und in einem Schlitz in der Halte- 65 dritten Kreis ist die Spule 10 gekoppelt, rung 2 verlötet ist. Das Ende des Polschuhes 5 liegt Der Permanentmagnet 6 erzeugt in den drei maim wesentlichen in der Mitte der Enden der Pol- gnetischen Kreisen einen magnetischen Fluß und daschuhe 3 und 4 und oberhalb derselben. Die Pol- mit auch in den entsprechenden Luftspalten. Daraus
5 6
ergibt sich, daß bei der Abtastung einer Schallplatte Reihe geschaltet, so daß sich die an diesen Spulen mit Mehrkomponentenschrift die seitliche Kompo- liegenden Spannungen zu einem Signal addieren, nente der Modulation den Nadelträger 14 in einer welches der Seitenmodulation entspricht. Wenn der horizontalen Ebene zwischen den Polschuhen 3 und 4 Nadelträger 14 zwischen den zu den Spulen 8 und 9 bewegt und damit die Größe der magnetischen 5 gehörenden Polschuhen schwingt, ändert sich auch Flüsse im ersten und zweiten magnetischen Kreis im der Fluß in den jeweils zu den Spulen gehörenden entgegengesetzten Sinne ändert, so daß in den magnetischen Kreisen entsprechend. Daher haben die Spulen 8 und 9 entsprechende Spannungen induziert in den Spulen 8 und 9 induzierten Spannungen entwerden. in ähnlicher Weise bewegt sich als Folge der gegengesetzte Polarität, und die Spulen 8 und 9 sind, vertikalen Komponente der Mehrkomponentenschrift io damit sich die induzierten Spannungen addieren, der Nadelträger in einer vertikalen Ebene relativ zu gegensinnig in Reihe geschaltet. Die jeweiligen Zahlen dem Polschuh 5 und bewirkt damit eine Änderung der Windungen der Spulen 8, 9 und 10 sind so gedes magnetischen Flusses in dem dritten Kreis, so wählt, daß bei Bewegungen der Nadel in 45°-Richdaß eine entsprechende Spannung in der Spule 10 tong in bezug auf die Schallplattenoberfläche die induziert wird. 15 Ausgangsspannung der gegensinnig in Reihe geschal-Der beschriebene Tonabnehmer eignet sich zur teten Spulen 8 und 9 im wesentlichen gleich groß mit Abtastung von Schallplatten mit Zweikomponenten- der Ausgangsspannung der beiden Wicklungen der schrift, wobei zwei Signale als seitliche und vertikale Spule 10 ist. Zur Gewinnung der bei der stereopho-Modulation der Rille aufgezeichnet sind. Bei der Ab- nischen Wiedergabe benötigten »Links«- und tastung der beschriebenen Aufzeichnung können die ao »Rechts «-Signale ist gemäß Fig. 6 eine der beiden Spulen 8, 9 und 10 in der in Fig. 5 dargestellten getrennten Wicklungen der Spule 10 gleichsinnig mit Weise zusammengeschaltet werden. Wenn der Nadel- den Spulen 8 und 9 in Reihe geschaltet, während die träger 14 zwischen den zu den Spulen 8 und 9 ge- andere der beiden getrennten Wicklungen der Spule hörenden Polschuhen schwingt, ändert sich auch der 10 im entgegengesetzten Sinn mit den Spulen 8 und 9 Fluß in den jeweils zu den Spulen gehörenden magne- 25 in Reihe geschaltet ist, so daß ein Summen- und tischen Kreisen entsprechend. Daher haben die in Differenzsignal entsteht. Die Klemme C stellt wieder den Spulen 8 und 9 induzierten Spannungen ent- eine gemeinsame Anschlußklemme dar, und das gegengesetzte Polarität, und die Spulen 8 und 9 sind, Linkssignal kann zwischen den Klemmen L und C damit sich die induzierten Spannungen addieren, und das Rechtssignal zwischen den Klemmen R und C gegensinnig in Reihe geschaltet. Anfang und Ende 30 abgenommen werden. Die beiden Wicklungen der der Spulen 8 und 9 sind mit den Buchstaben S und F Spule 10 haben vorzugsweise die Form einer einzigen bezeichnet, wobei diese beiden Spulen in dem glei- mittelangezapften Wicklung. Zur Erzeugung einer chen Sinn gewickelt und gegensinnig miteinander hohen Ausgangsimpedanz des Tonabnehmers entverbunden sind, so daß sich die in den Spulen indu- halten die beiden Spulen 8 und 9 jeweils 2160 Winzierten Spannungen addieren. In dem Ausführungs- 35 düngen bei einer Drahtstärke von 0,05 mm, und die beispiel enthält jede der Spulen 8 und 9 2160 Win- Spule 10 enthält 6480 Windungen bei einer Drahtdungen, wobei der Drahtdurchmesser 0,05 mm be- stärke von 0,031 mm, welche in der beschriebenen trägt. Die Spule 10 ist eine Einzelspule von 3240 Win- Weise mit einer Mittelanzapfung versehen ist.
düngen, wobei der Draht einen Durchmesser von Gegebenenfalls kann ein Stück Kunststoff, bei-0,031 mm hat. Der Verbindungspunkt zwischen der 4° spielsweise ein Polyisobutylen-Kunststoff oder ein Spule 10 und der Spule 8 stellt eine gemeinsame Aus- anderes geeignetes Material, um die Blattfeder 13 gangsklemme C dar, so daß Spannungen, die von herum und um das benachbarte Ende des Nadeleiner seitlichen Modulation herrühren, zwischen den trägers 14 angeordnet werden, so daß dadurch das Klemmen L und C und Spannungen, die von einer System gedämpft wird.
vertikalen Modulation herrühren, zwischen den Klem- 45 Bei einem Tonabnehmer gemäß der Erfindung
men V und C abgenommen werden können. Die Win- werden vorzugsweise drei Polschuhe wie bei dem
düngen der Spulen sind so gewählt, daß bei Bewe- oben beschriebenen Beispiel verwendet. Es können
gungen des Nadelträgers 14 von bestimmter Größe in aber auch vier Polschuhe vorgesehen sein, wie es in
Richtung auf den einen oder anderen der Polschuhe 3 Fig. 7 dargestellt ist, wobei der vierte Polschuh 20
und 4 die in den Spulen 8 und 9 induzierten Span- 5° mit dem Polschuh 5 zur Übertragung der vertikalen
nungen im wesentlichen die gleiche Größe haben wie Modulation zusammenwirkt. Der vierte Polschuh 20
die in der Spule 10 induzierte, wenn sich der Nadel- kann beispielsweise vor dem Polschuh 5 angeordnet
träger 14 von dem genannten Punkt in Richtung auf und mit einem Seitenteil 21 versehen sein, welcher
den Polschuh 5 bewegt. sich in den Bereich unterhalb des Endes des PoI-
Die heute üblichen Stereoschallplatten haben eine 55 schuhes 5 erstreckt, während der nach oben ragende
Zweikomponentenschrift, deren Komponenten jeweils Teil des Polschuhes 20 parallel zu den sich nach
einen Winkel von 45° mit der Ebene der Schallplatte oben erstreckenden Teilen der Polschuhe 3, 4 und 5
bilden. Um einen Tonabnehmer, wie er in den Zeich- verläuft und mit einer Spule 22 bewickelt ist. Das
nungen dargestellt ist, zur Abtastung einer derartigen nadelseitige Ende des Nadelträgers 14 ist dabei mit
Aufzeichnung einzurichten, wird die auf dem Pol- 60 einer rechtwinklig abgebogenen Fahne 23 versehen,
schuh 5 befindliche Spule 10 zweckmäßigerweise aus die in den Luftspalt ragt, welcher von den benach-
zwei isolierten Drähten gewickelt, so daß zwei Wick- barten Enden der Polschuhe 5 und 20 und den be-
lungen mit im wesentlichen gleichen Ausgangsspan- nachbarten Enden der Polschuhe 3 und 4 gebildet
nungen für die Vertikalmodulation entstehen, wäh- wird. Wird der vierte Polschuh verwendet, so hat
rend die Spulen 8 und 9 so gewickelt sind, daß die 65 jede der Spulen 10 und 22 weniger Windungen in
an ihnen abgenommene Spannung der seitlichen bezug auf die Zahl von Windungen der Spule 10,
Modulation im wesentlichen die gleiche Größe hat. wenn nur der Polschuh 5 verwendet wird. Da die
Die Spulen 8 und 9 sind gegensinnig miteinander in durch die Schwingungen des Nadelträgers 14 hervor-
gerufenen Flußänderungen komplementär sind, werden die Spulen 10 und 22 gegensinnig in Reihe geschaltet, so daß sich die induzierten Spannungen addieren. Die Zahl der Windungen ist so gewählt, daß an den Spulen 10 und 22 im wesentlichen die gleiche Spannung abgenommen werden kann, wenn sich die Fahne 23 von einem bestimmten Punkt um einen bestimmten Betrag in Richtung auf die Polschuhe 5 oder 21 oder wenn die Fahne 23 sich um den gleichen Betrag in Richtung auf die Polschuhe 3 oder 4 bewegt.

Claims (5)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Magnetischer Tonabnehmer zur Abtastung von Zweikomponentenschrift mit einem als Anker ausgebildeten Nadelträger aus magnetischem Material, an dessen einem, in einen Luftspalt zwischen einer Mehrzahl von Polschuhen ragenden Ende eine Nadel senkrecht zur Achsrichtung des Nadelträgers befestigt ist, dadurch gekenn- zeichnet, daß der Nadelträger (14) torsionssteif ausgebildet und mit seinem der Nadel (15) abgewandten Ende an dem einen Ende einer quer und mit ihrer Ebene senkrecht zur Achse des Nadelträgers liegenden Blattfeder (13) angebracht ist, deren anderes Ende ortsfest gelagert ist.
2. Magnetischer Tonabnehmer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere mit Spulen bewickelte Polschuhe (3, 4, 5) aus magnetischem Material mit ihren Enden nebeneinander angeordnet sind und daß der aus magnetischem Material bestehende Nadelträger (14) in einen Luftspalt zwischen den Enden der Polschuhe (3,4,5) ragt, wobei Mittel vorgesehen sind, die in dem Luftspalt ein magnetisches Feld erzeugen, so daß Auslenkungen des Nadelträgers (14) Änderungen des magnetischen Flusses hervorrufen.
3. Magnetischer Tonabnehmer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den zwei außenliegenden Polschuhen (3,4) im wesentlichen zentral und oberhalb ihrer Enden der dritte Polschuh (5) angeordnet ist und daß die Polschuhe (3,4,5) mit Spulen (8,9,10) solcher Windungszahlen versehen sind, daß bei Bewegungen des Nadelträgers (14) aus der Ruhelage um eine bestimmte Strecke in Richtung auf das eine oder das andere der äußeren Polenden Spannungen in den auf den äußeren Polschuhen (3, 4) befindlichen Spulen (8,9) von im wesentlichen der gleichen Größe induziert werden wie in der auf dem mittleren Polschuh (5) befindlichen Spule (10) bei Bewegungen des Nadelträgers (14) aus der Ruhelage in Richtung auf das mittlere Polende.
4. Magnetischer Tonabnehmer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulen (8, 9) der äußeren Polschuhe (3, 4) untereinander gegensinnig und außerdem mit der Spule (10) des mittleren Polschuhs (5) in Reihe geschaltet sind, wobei die Spannung des einen, der einen Komponente der Zweikomponentenschrift zugeordneten Kanals an den Spulen (8, 9) der äußeren Polschuhe (3, 4) und die Spannung des anderen Kanals an der Spule (10) des mittleren Polschuhes (5) abnehmbar ist.
5. Magnetischer Tonabnehmer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulen (8, 9) der äußeren Polschuhe (3, 4) untereinander gegensinnig in Reihe geschaltet sind, wobei das eine Ende dieser Reihenschaltung mit einer Mittelanzapfung der Spule (10) des mittleren Polschuhes (5) verbunden ist, so daß jeweils zwischen dem freien Ende der genannten Reihenschaltung und den Enden der Spule (10) des mittleren Polschuhes (5) die Spannungen für die beiden Kanäle abnehmbar sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 675 787, 684457, 971346, 1022022;
USA.-Patentschriften Nr. 2 864 897, 2 875 282.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
1 309 689/226 9.63
DEE19457A 1959-06-13 1960-06-10 Magnetischer Tonabnehmer Pending DE1154955B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB20300/59A GB950587A (en) 1959-06-13 1959-06-13 Improvements in or relating to gramophone pick-ups

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