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DE1154951B - Vorrichtung zum Messen der Dicke einer durchsichtigen Platte - Google Patents

Vorrichtung zum Messen der Dicke einer durchsichtigen Platte

Info

Publication number
DE1154951B
DE1154951B DEC21023A DEC0021023A DE1154951B DE 1154951 B DE1154951 B DE 1154951B DE C21023 A DEC21023 A DE C21023A DE C0021023 A DEC0021023 A DE C0021023A DE 1154951 B DE1154951 B DE 1154951B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
prism
plate
scale
measuring device
thickness
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC21023A
Other languages
English (en)
Inventor
M Paul Acloque
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Compagnie de Saint Gobain SA
Original Assignee
Compagnie de Saint Gobain SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Compagnie de Saint Gobain SA filed Critical Compagnie de Saint Gobain SA
Publication of DE1154951B publication Critical patent/DE1154951B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B11/00Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques
    • G01B11/02Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques for measuring length, width or thickness
    • G01B11/06Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques for measuring length, width or thickness for measuring thickness ; e.g. of sheet material

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Length Measuring Devices By Optical Means (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Messen der Dicke einer durchsichtigen Platte Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur optischen Dickenmessung von durchsichtigen Platten mit einem optischen Beobachtungssystem zur Betrachtung der durch Reflexion an der dem Beobachtungssystem abgewandten Seite der Platte entstehenden Abbildung einer auf der gleichen Plattenseite wie das Beobachtungssystem angeordneten Meßskala.
  • Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art wird die Skala durch partielle Reflexion zweimal abgebildet, und zwar sowohl an der dem Ablesefemrohr zugewandten wie auch an der abgewandten Seite der Platte. Der seitliche Abstand der beiden so entstehenden Bilder wird gemessen und dient zur Ermittlung der Plattendicke. Da bei dieser bekannten Vorrichtung das beobachtete Bild durch partielle Reflexionen entsteht, ist entsprechend viel Licht erforderlich. Bei dieser bekannten Vorrichtung sind daher besondere Mittel zur Beleuchtung der Skala vorgesehen.
  • Bei einer anderen bekannten Vorrichtung zur op tischen Dickenmessung von durchsichtigen Platten ist eine besondere Lichtquelle mit einer einen Lichtstrahl begrenzenden Blende vorgesehen. Die Messung erfolgt bei dieser bekannten Vorrichtung durch Beobachten der Bahn des reflektierten Lichtstrahles auf einem Maßstab, der zwischen der Platte und einem Ablesefernrohr angeordnet ist. Bei dieser bekannten Vorrichtung wird ein Teil des zur Verfügung stehenden Lichtes an der dem Ablesefemrohr zugewandten Plattenseite reflektiert und geht für die Messung verloren. Außerdem wird wie bei der vorangehenden Vorrichtung das Licht an der abgewandten Seite der Platte wiederum nur partiell reflektiert.
  • Der reflektierte Anteil stellt nur etwa lO0/o der einfallenden Lichtmenge dar. Deshalb läßt sich auf die hier vorgesehene besondere Lichtquelle wegen der schlechten Lichtausnutzung dieses Gerätes nicht verzichten.
  • In den vorhergehend beschriebenen Geräten läßt sich die Plattendicke nicht mit großer Genauigkeit ablesen. Dies ist darauf zurückzuführen, daß entweder beim Vergleich zweier Bilder diese nicht in derselben Ebene abgebildet werden oder daß notgedrungenerweise ein nicht genügend scharfes Lichtstrahlenbündel zur Verfügung steht.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß möglichst hohe Lichtausnutzung besteht, damit auf besondere, aufwendige Mittel zur Beleuchtung verzichtet werden kann und damit auch bei starker Störlichteinstrahlung mit großer Genauigkeit gemessen werden kann.
  • Dies wird durch die Erfindung erreicht durch ein durchsichtiges Prisma, dessen Brechungsindex im wesentlichen gleich dem der Platte ist und das mindestens den Bereich des Eintritts des beobachteten Lichtstrahlenbündels in optischem Kontakt mit der Platte bedeckt, und durch solche Festlegung des Beobachtungssystems, daß die Beobachtungsrichtung in der zu messenden Platte oberhalb des Grenzwinkels der Totalreflexion liegt.
  • Durch das Prisma wird die Reflexion an der dem Ablesefernrohr zugewandten Seite der Platte weitgehend unterdrückt, und es ist möglich, das Licht unter einem Winkel in die Platte einfallen zu lassen, der gleich dem Grenzwinkel oder größer als dieser ist. Dann findet an der anderen Plattenseite Totalreflexion statt, so daß das gesamte zur Verfügung stehende Licht für die eine erforderliche Abbildung der Skala zur Verfügung steht. Die Erfindung ermöglicht eine schnelle und genaue Messung der Dicke einer durchsichtigen Platte durch unmittelbare Ablesung einer lediglich durch das Außenlicht beleuchteten Gradeinteilung.
  • Vorrichtungen nach der Erfindung können so justiert und geeicht werden, daß die abgelesenen Meßwerte entweder unmittelbar die Plattendicke anzeigen oder eine Größe anzeigen, aus der die Plattendicke leicht errechnet werden kann.
  • Gemäß einer zweckin ßigen Weiterbildung der Erfindung ist die Skala rechtwinklig zu der zu messenden Platte angeordnet. In einem solchen Falle erscheint die beobachtete Abbildung der Skala immer in der gleichen Entfernung, unabhängig davon, wie dick die zu messende Platte ist. Es ist daher nicht nötig, das Beobachtungssystem entsprechend der Dicke der Platte jeweils besonders einzustellen.
  • Gemäß einer weiteren Weiterbildung der Erfindung ist die Skala in unmittelbarem Kontakt mit dem durchsichtigen Prisma. Die Justierung der Anordnung ist dann besonders einfach, weil eine Versetzung des Lichtstrahlenbündels~ zwischen der Skala und dem Prima nicht stattfindet.
  • In Fig. 1 ist schematisch die Wirkungsweise der neuen Meßvorrichtung dargestellt; Fig. 2 zeigt im Schnitt eine Ausführungsform der neuen Meßvorrichtung.
  • In Fig. 1 ist mit I die durchsichtige Platte bezeichnet, auf welche die eine Fläche des Prismas von rechtwinklig-dreieckigem Querschnitt aufgesetzt wird. Solange die durchsichtige Platte noch fehlt, wird der von dem Teilstrich 0 der Skala ausgehende Strahl ON bei N auf der unteren Fläche des Prismas total reflektiert und -tritt bei P in der RichtungPX aus, um darauf nach dem optischen Beobachtungs-System zu gelangen. Nach Einlegen der durchsichtigen Platte 1, deren Dicke gemessen werden soll, kommt der Strahl, welcher nach Reflexion auf der rückwärtigen Fläche der Platte den gleichen Weg NPX nach dem optischen Beobachtungssystem nimmt, von dem TeilstrichA der graduierten Skala.
  • Eine einfache geometrische Uberlegung ergibt, daß die Dicke der Platte der Länge OA proportional ist.
  • Unter der Voraussetzung einer zweckentsprechenden Gradeinteilung der Skala OA ergibt die Beobachtung des Teilstriches A durch einfaches Ablesen die Dicke der Platte.
  • Da der Brechungswinkel des Prismas nicht genau der gleiche wie der der Platte sein kann, deren Dicke gemessen werden soll, wird die Reflexion auf der oberen fläche der Platte nicht völlig unterdrückt.
  • Da bekanntlich der Reflexionsfaktor eines Lichtstrahlenbündels auf der Trennebene von zwei durchsichtigen Medien von den Brechungsindizes dieser Medien und dem Einfallswinkel des Strahlenbündels auf diese Trennebene- abhängt, wird das Material, aus welchem das Prisma besteht, so ausgewählt, daß sein Brechungsindex dem des Werkstoffes der Platte entspricht, und als optische flüssige Zwischenschicht eine solche verwendet, deren Brechungsindex möglichst nahe dem der Stoffe liegt, aus denen das Prisma und die Platte bestehen.
  • Ferner wird, um den Reflexionsfaktor auf der ersten Fläche der Platte möglichst zu verringern, eine Beobachtungsrichtung gewählt, bei der der Beobachtungswinkel sowenig-s möglich größer als der totale Reflexionswinkel ist, vorzugsweise im Falle von üblichen durchsichtigen Werkstoffen, wie von Glas oder Methylmetacrylat, in der Größenordnung von 450, Um das Ablesen der Gradeinteilung weiter zu erleichtern, wird durch Verwendung eines zweiten geraden Prismas mit rechtwinklig-dreieckigem Querschnitt, das mit dem ersten Prisma über eine der den rechten Winkel bildenden Flächen so verbunden ist, daß die das erste Prisma verlassenden Lichtstrahlen ohne Ablenkung in das zweite Prisma eintreten, eine zweite, totale Reflexion der Lichtstrahlen auf der Hypotenusefläche des zweiten Prismas bewirkt, worauf die austretenden Lichtstrahlen durch eine in zweckmäßiger Weise regelbare Vorrichtung nach dem Objektiv des optischen Beobachtungssystems geleitet werden.
  • Sämtliche Reflexionen, denen die Lichtstrahlen auf ihrem Wege unterliegen, sind Totalreflexionen. Das Auge empfängt deshalb das gesamte Licht, das in die Vorrichtung eintritt, und die der Dicke der Platte entsprechende, durch das Fadenkreuz des Beobachtungssystems geortete Gradeinteilung liegt in der Mitte einer gut beleuchteten Zone.
  • Nachstehend wird als Beispiel eine Ausführungsform einer Vorrichtung gemäß der Erfindung an Hand der Fig. 2 der Zeichnung, welche eine solche Vorrichtung im axialen Schnitt veranschaulicht, im einzelnen erläutert.
  • Die neue Meßvorrichtung besteht aus einer Kammer 1 und einem oberhalb derselben angeordneten vertikalen Rohr 2, mit welchem die Kammer in Verbindung steht. Diese Teile sind innen geschwärzt und dicht miteinander verbunden. Die Kammer bildet den Sockel der Vorrichtung. Ihr Boden weist eine große rechteckige Öffnung 3 auf. Seitlich besitzt sie eine langgestreckte, rechteckige Öffnung 4, durch welche das Licht in die Vorrichtung eintritt. Die Kammer enthält ein gerades Prisma 5 von gleichschenkelig rechtwinkligdreieckigem Querschnitt, bei welchem eine der den rechten Winkel bildenden Flächen genau die untere Öffnung 3 der Kammer schließt, während die andere dieser Flächen vor der seitlichen Öffnung4 liegt, die ihrerseits durch eine durchsichtige Platte 6 abgedeckt ist, in welche an der dem Prisma zugeordneten Fläche eine Gradeinteilung eingraviert ist. Der optische Kontakt zwischen dieser Skala und dem Prisma erfolgt durch einen zweckentsprechend gewählten Leim so, daß die Gradeinteilung als auf die Fläche des Prismas aufgraviert erscheint. Diese Skala liegt deshalb vollkommen rechtwinklig zu der unteren fläche des Prismas. Der Nullpunkt der Skala entspricht der Dicke »Null« der zu messenden Platte 1.
  • Die Einstellung des Prismas in der Kammer muß besonders sorgfältig so erfolgen, daß es genau jeder der beiden Öffnungen 3 und 4 angepaßt ist. Die untere Fläche des Prismas springt etwas, jedoch sehr wenig über den Boden der Kammer vor, so daß sie sich während der Messungen in gutem Kontakt mit der zu messenden Platte I befindet. Die Platte 6 ist matt geschliffen, so daß die Skala durch diffuses Licht beleuchtet wird.
  • Mit dem ersten Prisma ist ein zweites gerades Prisma 7 von kleineren Abmessungen mit gleichschenkelig rechtwinklig-dreieckigem Querschnitt verbunden, das über eine der den rechten Winkel bildenden Flächen mit der Hypotenusenfläche des großen Prismas verklebt ist.
  • Der Spiegel 8 oder ein im oberen Teil der Kammer 1 liegendes Prisma mit Totalreflexion, dessen reflektierende Oberfläche hinsichtlich ihrer Neigung gegenüber der Grundfläche der Vorrichtung einstellbar ist, empfängt die Strahlen, die auf der Hypotenu senfläche des zweiten Prismas total reflektiert worden sind, und leitet sie nach einem im unteren Bereich des Rohres 2 liegenden Objektiv 9. Die Neigung des Spiegels 8 kann so gewählt werden, daß ein für alle mal der Nullpunkt der Skala sich auf den Fall der Dicke »Null« der zu messenden Platte I bezieht. In einem Rohr, welches innerhalb des Rohres 2 liegt und durch Schrauben 12 befestigt ist, kann ein OkularlO gleiten, welches die Einstellung des optischen Beobachtungsmechanismus für den Beobachter ermöglicht. Fest im Inneren des Rohres 11 liegt in der dem Objektiv zugeordneten Ebene der Skala ein Fadenkreuz 13.
  • Zwecks Durchführung einer Messung wird die Meßvorrichtung auf die Platte l, deren Dicke gemessen werden soll, aufgesetzt, wobei der Kontakt zwischen dem Prisma und der Platte z. B. durch einen Paraffinöltropfen, der vor dem Aufsetzen der Meßvorrichtung auf die Platte aufgebracht wird, gesichert wird.
  • Aus Fig. 2 ist der Weg, den die Lichtstrahlen in einer Vorrichtung gemäß der beschriebenen Ausführungsform der Erfindung nehmen, ersichtlich. Das durch die gerauhte Fläche der Scheibe 6 in diffusen Zustand verbrachte Außenlicht beleuchtet die auf dieser Scheibe angebrachte Skala. Das Lichtstrahlenbündel geht durch das Prisma 5 und die optische Verbindung zwischen dem Prisma und der Platte und tritt dann in diese ein. Die Strahlen, deren Einfallswinkel zwischen dem der Totalreflexion entsprechenden Grenzwinkel und 900 liegt, werden auf der rückwärtigen Fläche der Platte total reflektiert und treten ohne Ablenkung in das kleine Prisma ein. Diejenigen Strahlen, deren Einfallswinkel größer als der kritische Einfallswinkel zwischen dem Stoff, aus dem das Prisma besteht, und der Luft ist, werden auf seiner Hypotenusenfläche reflektiert, um das Prisma zu verlassen und auf den Spiegel 8 aufzufallen, der sie nach dem Objektiv hin reflektiert. Dieses gibt dann ein teilweises gut aufgehelltes Bild der Skala, welches dem einfallenden Lichtstrahlenbündel entspricht, das durch das System der beiden Prismen hindurchgegangen ist. Dieses Bild wird durch das Okular und sein Fadenkreuz beobachtet, welch letzteres als Folge der entsprechenden Ausbildung der Apparatur in der Ebene liegt, in welcher das Objektiv das Bild der Skala wiedergibt.
  • Die Skala kann vorteilhafterweise unmittelbar in Dicken angab en eingeteilt sein. In diesem Falle zeigen die Teilungen der Skala, die mit dem Faden des Fadenkreuzes zusammenfallen, unmittelbar die Dicke an.
  • Die Skala kann ferner auch in willkürliche Einheiten eingeteilt sein, die mittels einer mit der Vorrichtung zusammen verwendeten Tabelle für eine den üblichsten Werkstoffen entsprechende Reihe von Indizes in Längeneinheiten umgerechnet werden.
  • Infolge ihrer robusten Ausbildung, ihres geringen Raumbedarfs und der einfachen Art ihrer Verwendung ist die neue Vorrichtung besonders geeignet für die ständige Kontrolle einer gegebenen Art von bekannten und üblichen Werkstoffen, wie von Spiegelglas, Fensterglas und organischen Gläsern. Die Dikken, die mittels der neuen Vorrichtung gemessen werden können, hängen von der Länge der Grundfläche des großen Prismas ab. Es können, ohne daß die Vorrichtung zu große Abmessungen erhält, Dikken bis zu 20 mm gemessen werden. In diesem Falle weist die graduierte Skala zweihundert Teilstriche auf, wobei der Abstand zwischen zwei Teilstrichen Dickenänderungen von 1/10 mm entspricht. Durch Interpolation zwischen diesen Teilstrichen kann die Dicke bis auf '/lot oder 2/ovo mm geschätzt werden.
  • Die Tatsache, daß bei Verwendung der neuen Vorrichtung eine Hilfslichtquelle überhaupt nicht erfor- derlich ist, ist von besonderem Vorteil, weil damit die gesamte Apparatur als solche unabhängig ist und deshalb z. B. auch sehr gut auf eine vertikale Platte aufgesetzt werden kann, auf welche das Licht von der Seite, auf welcher sich der Beobachter aufhält, entgegengesetzten Seite auffällt. In diesem Falle gelangt kein Licht zu dem Beobachter, das nicht von der Skala herkommt. Dies ermöglicht es insbesondere, daß der die Messung Durchführende sich im Inneren eines Baukörpers befindet, um derart Messungen von Spiegelglas bzw. Verglasungen, Fenstern und den Vitrinen von Auslagen durchzuführen, die diesen Baukörper von der Außenluft trennen.
  • PATBNTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zur optischen Dickenmessung von durchsichtigen Platten mit einem optischen Beobachtungssystem zur Betrachtung der durch Reflexion an der dem Beobachtungssystem abgewandten Seite der Platte entstehenden Abbildung einer auf der gleichen Plattenseite wie das Beobachtungssystem angeordneten Meßskala, gekennzeichnet durch ein durchsichtiges Prisma (3), dessen Brechungsindex im wesentlichen gleich dem der zu messenden Platte (1) ist und das mindestens den Bereich des Eintritts des beobachteten Lichtstrahlbündels in optischem Kontakt mit der Platte (t) bedeckt, und durch solche Festlegung des Beobachtungssystems, daß die Beobachtungsrichtung in der zu messenden Platte oberhalb des Grenzwinkels der Totalreflexion liegt.

Claims (1)

  1. 2. Meßvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Skala rechtwinklig zu der zu messenden Platte (I) angeordnet ist.
    3. Meßvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Skala in unmittelbarem Kontakt mit dem Prisma (3) steht.
    4. Meßvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Skala durch diffuses Außenlicht beleuchtet wird.
    5. Meßvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein gerades Prisma (3) mit rechtwinklig-dreieckigem Querschnitt vorgesehen ist, dessen eine der den rechten Winkel bildenden Flächen auf der zu messenden Platte (I) unter Zwischenschaltung einer Immersionsflüssigkeit, die mit den Stoffen, aus welchem das Prisma (3) und die Platte (I) bestehen, etwa gleichen Brechungsindex hat, aufruht und dessen andere, rechtwinklig zur Platte (1) liegende Fläche die Skala trägt.
    6. Meßvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch ein zweites gerades Prisma (7) von rechtwinkligdreieckigem Querschnitt, das auf der Hypotenusenfläche des ersten Prismas (3) über eine seiner den rechten Winkel bildenden Flächen angebracht ist.
    7. Meßvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das einstellbare optische System ein Spiegel (8) oder Prisma mit Totalreflexion von gegenüber der Grundfläche der Vorrichtung verstellbarer Neigung ist.
    8. Meßvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das optische Beobachtungssystem aus einem Ob jektiv (9), einem in der der Skala gegenüber dem Objektiv zugeordneten Ebene fest angeordneten Fadenkreuz (13) und einem verstellbaren Okular (10) besteht.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 045 110; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1732695; USA.-Patentschriften Nr. 1 503 443, 1 671 709.
DEC21023A 1959-03-17 1960-03-16 Vorrichtung zum Messen der Dicke einer durchsichtigen Platte Pending DE1154951B (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1503443A (en) * 1923-01-20 1924-07-29 James H Gravell Process and material for preparing metal for coating
US1671709A (en) * 1926-05-29 1928-05-29 Bausch & Lomb Measuring instrument
DE1732695U (de) * 1956-09-06 1956-10-25 Heinrich Dr Schneider Hohlglaswandstaerkenmesser in taschenformat.
DE1045110B (de) * 1957-08-21 1958-11-27 Dresden Feinmess Geraet zur optischen Messung der Wandstaerke, insbesondere von Hohlglaskoerpern

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