DE1154608B - Anschluss eines Stahlmastes an eine Gruendung - Google Patents
Anschluss eines Stahlmastes an eine GruendungInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04H—BUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
- E04H12/00—Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures
- E04H12/22—Sockets or holders for poles or posts
- E04H12/2284—Means for adjusting the orientation of the post or pole
Landscapes
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Description
- Anschluß eines Stahlmastes an eine Gründung Das Hauptpatent betrifft eine Gründung von Stahlmasten für elektrische Bahnen, insbesondere mit mehreren untereinander verbundenen Stielen aus Walzprofil, bei denen der Mastfuß sich nach unten zu einer Spitze verjüngt und dort sowie in der Nähe seines größten Querschnittes durch angekuppelte Lagerteile im Boden verankert ist. Bei dieser Gründung ist der Mastfuß mit einem druckfesten korrosionshindernden Mantel umhüllt und mit dem spitzen Fußende in eine vorgefertigte Bodenplatte gesteckt.
- Die Erfindung betrifft eine vorteilhafte Weiterbildung der Gründung nach dem Hauptpatent, durch die insbesondere der Bau und die Montage des Mastes noch weiter erheblich erleichtert werden können. Gemäß der Erfindung weist der Mastfuß in an sich bekannter Weise nach oben herausragende Anschlußstäbe auf, an denen der Mast lösbar befestigt ist. Auf diese Weise entsteht ein dreiteiliges Fundament, bestehend aus einer Grundplatte, einer Druckschwelle und einem Mastfuß, einerseits und ein fußloser Mast andererseits.
- Dabei werden zusätzlich noch folgende Vorteile erzielt: Die drei Teile des Fundamentes können durch einige Männer mit einfachen Hilfsmitteln bewegt und in den Boden maßgerecht eingesetzt werden. Bei entsprechenderAusbildung des oberen Endes des Mastfußes und des unteren des Mastes kann der Mast in an sich bekannter Weise über eine Drehachse ohne Behinderung des Schienenverkehrs bequem hochgekippt und mit Schrauben am Fundament befestigt werden.
- Da auch bei dieser Gründungsart in den ersten Tagen mit einem Nachgeben des Mastes in geringem Umfang gerechnet werden muß, werden in Weiterbildung des Erfindungsgedankens mindestens zwei gegenüberliegende Anschlußstäbe mit je drei übereinanderliegenden Bohrungen versehen. Die untersten und obersten Bohrungen in den Anschlußstäben sind vorteilhafterweise als Langlöcher ausgebildet. Man kann dann nach einer gewissen Probezeit noch eine genaue Paßlage dadurch erreichen, daß man die für die Drehachse am Mastfuß vorgesehenen Bohrungen etwas aufreibt und Paßschrauben hindurchführt.
- Besonders günstig ist es, daß die Fundamente nunmehr unabhängig von der Mastanlieferung hergestellt werden können und daß das Herstellen von Betonkappen am Erdaustritt des Mastes entfallen kann. Diese Betonkappen hat man bisher als dachförmigen Abschluß der Betonfundamente verwendet, um den hochbeanspruchten Austritt der Mastprofile aus dem Betonfuß gegen Korrosion und Verschmutzung zu schützen. Diese Betonkappen bestehen allgemein aus Magerbeton und weisen einen hochwertigen Betonglattstrich auf, so daß sie einen besonderen Aufwand erfordern.
- Es ist ferner vorteilhaft, die Drehachse an den Anschlußstäben des Mastfußes so zu befestigen, daß das Hochkippen der Maste parallel zur Bahnlinie vorgenommen werden kann. Es sind an sich bereits Vorschläge veröffentlicht worden, nach denen ein massives Stahlbetonfundament mit überstehenden Anschlußstäben versehen wird, die zur Befestigung eines Fachwerkmastes dienen sollen. Diese einteiligen transportablen Stahlbetonfundamente haben sich in der Praxis einerseits deshalb nicht durchsetzen können, weil ihr Transport und ihr Einbau durch das große Gewicht sehr erschwert sind, andererseits war man der Ansicht, daß die Verwendung der das Fundament überragenden Anschlußstäbe schwere Fundamentkörper voraussetzt. Es wurde jedoch gefunden, daß sich diese Art der Mastbefestigung und -montage mit besonderem Vorteil gerade bei der Gründung nach dem Hauptpatent anwenden läßt, bei der sich die Einzelteile besonders leicht handhaben und montieren lassen. Die Auflagerkräfte sind bei dem Fundament nach der Erfindung so günstig abgestützt, daß auch die beim Hochkippen des Mastes auftretenden Kräfte sicher beherrscht werden können.
- An Hand der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel des Mastanschlusses nach der Erfindung näher erläutert. In den Fig. 1 bis 3 ist lediglich der für das Verständnis wesentliche Oberteil des Mastfußes 1 dargestellt. Aus ihm ragen über sein oberes Ende Anschlußstäbe 2 hinaus, die in dem Mastfuß verankert sind und zum Aufstellen und Befestigen des Mastes 3 dienen. In jedem der Anschlußstäbe sind drei Bohrungen B1, B2 und B3 angeordnet, wobei die mittlere Bohrung Bz zum Durchführen einer Drehachse vorgesehetl ist. Für das Aufstellen des Mastes sind lediglich zwei Eckstiele des Mastes mit entsprechenden Bohrungen zu versehen und an den Anschlußstäben 2 so zu lagern, daß nach Durchstecken einer nicht dargestellten Achse durch die Bohrungen B2 und durch die entsprechenden Bohrungen in den Eckstielen der Mast durch Hochkippen aufgestellt werden kann. Die Bohrungen B1 und B3 werden zweckmäßig als Langlöcher ausgeführt, um das Ausrichten des Mastes nach dem Aufstellen zu erleichtern. Für das Ausrichten des Mastes sind ferner am oberen Ende des Mastfußes 1 Druckschrauben 4 vorgesehen, auf welchen die Maststiele 3 nlit ihren Stirnflächen aufsitzen. Durch die erfindungsgemäßen Vorkehrungen kann also nicht nur das Aufstellen selbst, sondern auch das Einrichten in einfacher Weise bewerkstelligt werden.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Anschluß eines Stahlmastes an eine Gründung nach Patent 1 082 031, dadurch gekennzeichnet, daß der Mastfuß (1) in an sich bekannter Weise nach oben herausragende Anschlußstäbe (2) aufweist, an denen der Mast lösbar befestigt ist.
- 2. Mastanschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei gegenüberliegende Anschlußstäbe (2) mit je drei übereinanderliegenden Bohrungen versehen sind.
- 3. Mastanschluß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die untersten und obersten Bohrungen (B1, B3) in den Anschlußstäben als Langlöcher ausgebildet sind.
- 4. Mastanschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Mastfuß Druckschrauben (4) aufweist, auf welchen die Maststiele (3) mit ihren Stirnflächen aufsitzen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB43523A DE1154608B (de) | 1957-02-15 | 1957-02-15 | Anschluss eines Stahlmastes an eine Gruendung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB43523A DE1154608B (de) | 1957-02-15 | 1957-02-15 | Anschluss eines Stahlmastes an eine Gruendung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1154608B true DE1154608B (de) | 1963-09-19 |
Family
ID=6967070
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB43523A Pending DE1154608B (de) | 1957-02-15 | 1957-02-15 | Anschluss eines Stahlmastes an eine Gruendung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1154608B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102005055401A1 (de) * | 2005-11-17 | 2007-05-24 | STÄBLER, Karl | Weinbergpfahl |
-
1957
- 1957-02-15 DE DEB43523A patent/DE1154608B/de active Pending
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