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DE1154686B - Elastische Wellendichtung - Google Patents

Elastische Wellendichtung

Info

Publication number
DE1154686B
DE1154686B DEB52618A DEB0052618A DE1154686B DE 1154686 B DE1154686 B DE 1154686B DE B52618 A DEB52618 A DE B52618A DE B0052618 A DEB0052618 A DE B0052618A DE 1154686 B DE1154686 B DE 1154686B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
elastic
seal
container
annular
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB52618A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Georg Trageser
Carl Eberhard Wild
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
BASF SE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BASF SE filed Critical BASF SE
Priority to DEB52618A priority Critical patent/DE1154686B/de
Publication of DE1154686B publication Critical patent/DE1154686B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/40Sealings between relatively-moving surfaces by means of fluid

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing Devices (AREA)

Description

  • Elastische Wellendichtung Um den Eintritt von Kaltluft in das Innere von beheizten Trommeln zu verhindern, hat man Labyrinthdichtungen vorgeschlagen. Hierbei ist außen an der sich drehenden Trommel ein Ringspalt angeordnet. In diesen Spalt greifen feststehende, aus Sektoren aufgebaute Ringscheiben zur Abdichtung ein. Hierbei ist es unmöglich, den Raum über der Dichtung mit einem Sperrmedium zu füllen. Auch eine Kühlung der Dichtung ist nicht möglich. Derartige Ausführungen von Runddichtungen sind daher für Rührwellen ungeeignet.
  • Auch das bekannte Verfahren zur Verhinderung des Entweichens von Stoffen aus Behältern, bei denen zum Verschließen der Eintrittsöffnungen Stopfbüchsen verwendet werden, die z. B. unter dem Druck von Preßluft stehen und den Behälter dadurch nach außen abschließen, ist für Rührwellen nicht zu benutzen. Durch die hohen Seitenkräfte in der Welle werden die Gleitdichtungen in den Stopfbüchsen in kurzer Zeit ausgeschlagen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Dichtung zu schaffen, die trotz Unrundlaufens der Rührwerkswelle eine einwandfreie Abdichtung gewährleistet und die infolge geringen Verschleißes der Dichtflächen eine lange Lebensdauer hat.
  • Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt gemäß dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 dadurch, daß zur Abdichtung der Ringkammer gegen den Behälterinnenraum an sich bekannte elastische Ringscheiben vorgesehen sind, welche auf der Welle befestigt sind und labyrinthartig in Ringnuten des die Welle mit Abstand umgebenden Dichtungsgehäuses eingreifen, wobei in der Ringkammer Rohrstutzen für die Zu-und Abführung eines Schmier- und/oder Kühlmittels für die elastischen Ringscheiben vorgesehen sind. Die Erfindung betrifft eine elastische Dichtung für eine in einem Behälterdeckel einseitig gelagerte Rührwerkswelle mit einer die Welle auf der dem Behälter zugekehrten Seite ihrer Lagerstelle umgebenden, ein Sperrgas unter geringem Überdruck gegenüber dem Behälterdruck enthaltenden Ringkammer.
  • Beim Betrieb größerer Behälter mit langen Rührwellen, die nur im Deckel, nicht aber im Boden des Behälters gelagert werden können, macht in vielen Fällen die Abdichtung der Welle im Deckel Schwierigkeiten, insbesondere wenn stark aggressive Flüssigkeiten, Dämpfe oder Gase unter Druck im Rührbehälter verarbeitet werden müssen. Die durch eine undichte Stopfbüchse austretenden Gase müssen dann abgesaugt werden, was einen erheblichen zusätzlichen Aufwand bedingt.
  • Stopfbüchsen der üblichen Bauart werden bei solchen Rührwellen durch Schwingungen und durch nicht genauen Rundlauf der Rührerwelle in der Stopfbüchse in kurzer Zeit undicht. Um den Betrieb einigermaßen sicher zu gestalten, müssen daher die Packungen häufig ausgewechselt werden, was einen Produktionsausfall bedeutet. Auch bei doppelter Lagerung der Welle im Boden und Deckel können bei großen Wellendrehmomenten und ungleichmäßig angreifenden Kräften am Rührer Schwingungen auftreten, denen eine Stopfbüchse normaler Bauart nicht gewachsen ist.
  • Die bekannten Labyrinthdichtungen, bei denen der Druck stufenweise in Geschwindigkeit umgesetzt und diese durch Turbulenz vernichtet wird, sind bei einseitig gelagerten langen Wellen nicht anwendbar, da der Zwischenraum zwischen Welle und Büchse zu gering ist, um die auftretenden seitlichen Bewegungen der Welle aufzunehmen.
  • Bekannt sind auch Wellendichtungen, die aus einer die Welle ringförmig umgebenden Kammer bestehen und zum Teil als Gleitlagerschale ausgebildet sind. Derartige Wellendichtungen eignen sich aber nur für horizontale Pumpenwellen von Kreiselpumpen und nicht zurAbdichtung von Rührwellen, in deren Lagerhöhe seitliche Kräfte aufgenommen werden müssen.
  • Auch die bekannten Gleitringdichtungen mit niedrigen feststehenden Lippen, an denen die Welle vorbeiläuft, sind für Rührwellen nicht verwendbar, weil die Lebensdauer der steifen Dichtung durch das Unrundlaufen der Welle viel zu kurz wäre.
  • Bekannt sind auch Wellen mit metallischen Schleuderringen, welche das aus dem Lager austretende Öl bei der Drehung abspritzen. Derartige Bauarten können aber gegen Gasdruck infolge der großen Spalte nicht abdichten. Diese neue labyrinthartige Dichtung gestattet eine freie radiale Bewegung der Welle im Gegensatz zu den üblichen Labyrinthdichtungen, bei welchen die abzudichtende Welle genau gelagert werden muß.
  • Dabei werden die Ringscheiben und das Dichtungsgehäuse aus Werkstoffen hergestellt, welche sowohl gegen aggressive Medien beständig sind, als auch eine gegenseitige Schmierung gewährleisten.
  • Die Erfindung wird an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Die elastische Dichtung besteht aus zwei Hauptteilen, dem zwei- oder mehrteiligen Dichtungsgehäuse 1 und den als Dichtungselemente dienenden elastischen Ringscheiben 2. Das Dichtungsgehäuse hat eine obere freie Ringkammer 3, die durch den Behälterdeckel 4 abgeschlossen wird und zur Aufnahme der Sperrmedien dient, die durch den Behälterdeckel und den Rohrstutzen 5 zugeführt werden können. Der Durchmesser des Wellendurchganges 6 durch das Dichtungsgehäuse 1 ist größer gehalten als der Wellendurchmesser, um die Welle 7 bei seitlichen Schwingungen beweglich zu halten. Die Bohrung des Wellendurchganges 6 enthält eine beliebige Anzahl von Ringnuten 8, in denen eine entsprechende Anzahl gummielastischer Ringscheiben 2 läuft. Die elastischen Ringscheiben 2 sind im Abstand der Ringnuten 8 des Dichtungsgehäuses 1 auf einer Hülse 9 befestigt, die auf der Rührwelle 7 im entsprechenden Abstand vom Behälterdeckel 4 aufgeschrumpft oder aufgespannt wird. Das geteilte Dichtungsgehäuse 1 wird um die Welle bzw. um die elastischen Ringscheiben 2 gelegt und unter dem Behälterdeckel befestigt. Die Toleranzen zwischen den elastischen Ringscheiben 2 und den zu ihrer Aufnahme dienenden Ringnuten 8 können dem Verwendungszweck entsprechend angepaßt werden.
  • Beim Arbeiten des Rührers weicht dieser infolge seiner einseitigen Lagerung und in Abhängigkeit seiner freien Länge um einen bestimmten Betrag vom zentrischen Lauf ab. Je größer diese Abweichung ist, desto stärker werden die elastischen Ringscheiben in den Ringnuten verspannt, sie laufen ähnlich einer Taumelscheibe. Diese Verformung bedingt eine noch bessere Abdichtung an den Dichtungsflächen der Ringscheiben des Dichtungsgehäuses, weil die Elastizität der Ringscheiben eine weitgehende Verbiegung zuläßt.
  • Zur Schmierung der Ringscheiben kann durch die Rohrstutzen 5 und 10 Schmiermittel zu- und abgeführt werden.
  • Als zusätzliche Sicherung zwischen Rührwellenlager und Antrieb kann eine normale kurze Stopf-Büchse 11 vorgesehen werden, die in üblicher Weise verpackt wird.
  • Anwendungsbeispiel Ein Rührbehälter mit einem Durchmesser von 2500 mm und einer Höhe von 4000 mm enthält einen Rührer mit einer freien Länge von 3800 mm und einer Drehzahl n = 40 U/min. Zu den verarbeiteten Stoffen gehört Bleichlauge, die freies Chlor abspaltet. Der Betriebsdruck beträgt 0,5 atü. Behälter und Rührer sind gummiert. Das Dichtungsgehäuse besteht aus PVC, die Ringscheiben bestehen aus einer Gummimischung mit besonderen, auf PVC abgestimmten Gleiteigenschaften. Als Sperrgas wird Luft mit einem Druck von 0,6 atü verwendet.
  • Das Austreten von Chlorgas wird mit der elastischen Wellenabdichtung sicher verhindert, während früher bei Stopfbüchsen üblicher Bauart dauernd Betriebsstörungen infolge der Erneuerung der Packung oder wegen Schäden am Lager auftraten.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Elastische Dichtung für eine in einem Behälterdeckel einseitig gelagerte senkrechte Rührwerkswelle mit einer die Welle auf der dem Behälter zugekehrten Seite ihrer Lagerstelle umgebenden, ein Sperrgas unter geringem Überdruck gegenüber dem Behälterdruck enthaltenden Ringkammer, dadurch gekennzeichnet, daß zur Abdichtung der Ringkammer (3) gegen den Behälterinnenraum an sich bekannte elastische Ringscheiben (2) vorgesehen sind, welche auf der Welle (7) befestigt sind und labyrinthartig in Ringnuten (8) des die Welle (7) mit Abstand umgebenden Dichtungsgehäuses (1) eingreifen, wobei in der Ringkammer (3) Rohrstutzen (5, 10) für die Zu- und Abführung eines Schmier- und/oder Kühlmittels für die elastischen Ringscheiben (2) vorgesehen sind.
  2. 2. Elastische Dichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringscheiben (2) und das Dichtungsgehäuse (1) aus Werkstoffen bestehen, welche sowohl gegen aggressive Medien beständig sind, als auch eine gegenseitige Schmierung gewährleisten. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 915167, 1037 269; französische Patentschrift Nr. 1033 185; USA.-Patentschriften Nr. 1895 348, 2 829 932.
DEB52618A 1959-03-25 1959-03-25 Elastische Wellendichtung Pending DE1154686B (de)

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1895348A (en) * 1931-01-19 1933-01-24 Nat Sugar Refining Company Of Air seal for rotary drums
FR1033185A (fr) * 1951-02-27 1953-07-08 Perfectionnement aux moyens d'arrosage des paliers et des garnitures des pompes
DE915167C (de) * 1951-01-12 1954-07-15 Otto Wiebecke Verfahren zur Verhinderung des Entweichens von Gasen oder Fluessigkeiten, insbesondere giftiger Art, aus ihren Behaeltern
US2829932A (en) * 1954-06-04 1958-04-08 Nordberg Manufacturing Co Shaft bushing and lubricating means therefor
DE1037269B (de) 1954-02-22 1958-08-21 Diebold & Cie S A Wellendichtung fuer Kreiselpumpen zur Foerderung von schleifenden oder aggressiven Fluessigkeiten

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