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DE1154687B - Drehbares Umstellorgan in einem Hahn mit zwei Auslasskanaelen - Google Patents

Drehbares Umstellorgan in einem Hahn mit zwei Auslasskanaelen

Info

Publication number
DE1154687B
DE1154687B DE1961H0044476 DEH0044476A DE1154687B DE 1154687 B DE1154687 B DE 1154687B DE 1961H0044476 DE1961H0044476 DE 1961H0044476 DE H0044476 A DEH0044476 A DE H0044476A DE 1154687 B DE1154687 B DE 1154687B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing bore
sealing surfaces
changeover
changeover element
outlet channels
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1961H0044476
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Zwink
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hansa Metallwerke AG
Original Assignee
Hansa Metallwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hansa Metallwerke AG filed Critical Hansa Metallwerke AG
Priority to DE1961H0044476 priority Critical patent/DE1154687B/de
Publication of DE1154687B publication Critical patent/DE1154687B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K5/00Plug valves; Taps or cocks comprising only cut-off apparatus having at least one of the sealing faces shaped as a more or less complete surface of a solid of revolution, the opening and closing movement being predominantly rotary

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Multiple-Way Valves (AREA)

Description

  • Drehbares Umstellorgan in einem Hahn mit zwei Auslaßkanälen Die Erfindung bezieht sich auf ein in einer zylindrischen Gehäusebohrung mit zwei um etwa 180° gegeneinander versetzten Auslaßkanälen drehbares Umstellorgan. Derartige Umstellorgane finden z. B. in Brausebatterien Verwendung, bei denen der eine Auslaßkanal in ein Auslaufrohr und der andere in die Zuleitung zur Brause mündet.
  • Bekannte Umstellorgane dieser Art haben ein. zylindrisches Hahnküken aus Metall, das die für das wahlweise Verbinden des Zulaufraumes mit den beiden Auslaßkanälen notwendigen Ausnehmungen hat. Das Hahnküken muß in der Gehäusebohrung spielfrei gelagert sein, um zu verhindern, daß eine Leckverbindung zu dem nicht benutzten Auslaßkanal und nach außen entsteht. Außerdem nrnuß es in der Gehäusebohrung leicht drehbar sein, damit es bequem bedient werden kann und nicht durch Ausscheidungen des Wassers festbackt. Diese beiden einander widersprechenden Forderungen lassen sich bei der Massenfertigung infolge der unvermeidbaren Fertigungstoleranzen nur schwer erfüllen.
  • Bei einem bekannten Dreiwegehahn hat das Gehäuse im Bereich seiner drei in einer Ebene um 90° gegeneinander versetzten Anschlußstutzen eine kugelige Führungsfläche für das Umstellorgan, wobei das Umstellorgan aus Metall besteht und in einer Ringnut eine Dichtungsmanschette aufnimmt. Die Dichtungsmanschette dichtet bei jeder Betriebsstellung des Umstellorgans mit einer schmalen Dichtfläche aus elastischem Werkstoff gut ab, ohne daß die leichte Drehbarkeit des Umstellorgans beeinträchtigende Pressungen auftreten. Dem steht jedoch der Nachteil gegenüber, daß die Ausbildung des Gehäuses als Hohlkugel zu einer sperrigen Bauweise führt und die Bearbeitung der Kugelfläche an der Gehäuseinnenseite schwierig ist.
  • Ist das Umstellorgan in einer zylindrischen Gehäusebohrung mit zwei um 180° gegeneinander versetzten Auslaßkanälen geführt, so fallen die Gehäuseabmessungen erheblich kleiner aus, und die Bearbeitung. des Gehäuses ist erheblich einfacher. Andererseits ist aber die Abdichtung des Umstellorgans schwieriger. Das Umstellorgan muß beiderseits der Auslaßkanäle gegen die Gehäusewand abdichten, außerdem muß es einen an seiner einen Stirnseite mündenden Verbindungsweg zu dem Zulaufkanal haben und auch noch zwischen den beiden um 180° gegeneinander versetzten Auslaßkanälen abdichten. Dieses Dichtungsproblem läßt sich nicht mit einem einfachen Dichtungsring lösen, wie es bei dem vorerwähnten Dreiwegehahn mit kugeliger Gehäuseüinenfläche möglich ist. Man ist daher gezwungen, das Umstellorgan möglichst spielfrei in der Gehäusebohrung zu lagern, wobei sich aber die schon geschilderten Schwierigkeiten ergeben. Würde man das Umstellorgan anstatt aus Metall aus einem elastischen nichtmetallischen Werkstoff herstellen, wie es bei einem bekannten Dreiwegehahn mit kegehgem Küken vorgesehen ist, und ihm ein radiales übermaß geben, so wäre zwar eine einwandfreie Abdichtung nach allen Richtungen möglich, jedoch würde das Umstellorgan in der Gehäusebohrung so fest sitzen, daß es sich kaum mehr drehen läßt.
  • Die Erfindung besteht darin, daß das in an sich bekannter Weise aus einem elastischen, abriebfesten Werkstoff, z. B. synthetischem Gummi, bestehende Umstellorgan auf die Drehspindel aufvulkanisiert ist und beiderseits eines flachen Mittelteils der die Wand der Gehäusebohrung nur mit zwei einander diametral gegenüberliegenden schmalen achsparallelen Dichtflächen berührt, dem Durchmesser der Gehäusebohrung angepaßte Scheibensätze aufweist, die sich jeweils nur über etwas mehr als den halben Umfang erstrecken und zu beiden Seiten der durch die Dichtflächen des Mittelteils gelegten Achsebene einander entgegengerichtet sind und in den beiden Endlagen des Umstellorgans zusammen mit dem Mittelteil jeweils einen Auslauf vom übrigen Strömungskanal trennen. Hierdurch sind auf einfache Weise alle Schwierigkeiten beseitigt. Das Umstellorgan dichtet nach allen Richtungen ab. Da es die Wand der Gehäusebohrung nur mit schmalen Dichtflächen berührt, kann es mit einem radialen Übermaß gefertigt werden, das eine sichere Abdichtung gewährleistet, ohne daß die leichte Drehbarkeit beeinträchtigende Pressungen auftreten. Vorzugsweise ist die Materialstärke des Umstellorgans sowohl in dem flachen Mittelteil als auch in den beiden stirnseitigen Scheibenansätzen nach den Dichtflächen hin erheblich reduziert.
  • Die Erfindung wird an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles erläutert. es zeigen Abb.1 und 2 Seitenansichten eines erfindungsgemäßen Umstellorgans in seinen beiden Endstellungen in der Gehäusebohrung, Abb. 3 einen Schnitt nach Linie 111-11I der Abb.1. Abb. 4 eine Stirnansicht des Umstellorgans.
  • Das mit 1 bezeichnete Gehäuse, das mit dem Gehäuse einer nicht dargestellten Mischbatterie aus einem Stück bestehen kann, hat für die Aufnahme des drehbaren Umstellorgans eine nach der Bedienungsseite offene zylindrische Bohrung 2, aus der die beiden zu den Ausläufen, z. B. einem Auslaufrohr und einer Brausenzuleitung, führenden Auslaßkanäle 3 und 4 nach entgegengesetzten Richtungen ausmünden. Beim Ausführungsbeispiel liegen die beiden Auslaßkanäle 3 und 4 in der gleichen Achse, die die Achse der Gehäusebohrung 2 im rechten Winkel schneidet. In den Raum zwischen den Auslaßkanälen 3 und 4 und dem Grund der Gehäusebohrung 2 mündet der Zulaufkanal 5. Gehört das Gehäuse 1 zu einer Mischbatterie für Kalt- und Warmwasser, so sind zwei Zulaufkanäle 5 vorgesehen. Die Mündungsrichtung des Zulaufkanals bzw. der Zulaufkanäle kann, wie in Abb. 1 und 2 strichpunktiert angedeutet, auch radial sein.
  • Das in der Gehäusebohrung 2 drehbar gelagerte Umstellorgan hat eine Drehspindel 6, die beim Ausführungsbeispiel mit einem Bund 7, der in einer Umfangsnut einen Dichtungsring 8 aufnimmt, in der Gehäusebohrung 2 drehbar und in Achsrichtung unverschiebbar gelagert ist. Gegen Herausziehen ist die Drehspindel bzw. ihr Bund 7 beim Ausführungsbeispiel durch einen in eine Umfangsnut der Wand der Gehäusebohrung 2 eingesprengten Federring 9 gesichert.
  • Der nach außen ragende Abschnitt der Drehspindel 6 hat für das Aufstecken eines sich mit einer Nabe 12 in der Gehäusebohrung 2 zentrierenden Handhebels 13 oder sonst eines Bedienungsgliedes ein Vierkantende 14. Außerdem ist das Bedienungsglied 13 in an sich bekannter Weise an der Spindel 6 in axialer Richtung durch eine Schraube 15 festgelegt, die in eine stirnseitige Gewindebohrung der Spindel eingreift.
  • Das im ganzen mit 16 bezeichnete Umstellorgan besteht aus einem elastischem, abriebfesten Werkstoff, z. B. synthetischem Gummi, und ist auf den auf kleineren Durchmesser abgesetzten Abschnitt der Drehspindel 6 aufvulkanisiert. Es hat einen flachen Mittelteil 17, der über die Mündungen der beiden Auslaßkanäle 3 und 4 hinwegreicht und die Wand der Gehäusebohrung 2 in der aus Abb. 3 ersichtlichen Weise nur mit zwei einander diametral gegenüberliegenden schmalen achsparallelen Dichtflächen 18 dichtend berührt. Der Mittelteil 17 hat an seinen beiden Enden Scheibenansätze 19 und 20, die dem Durchmesser der Gehäusebohrung 2 angepaßt sind und sich jeweils über etwas mehr als den halben Umfang erstrecken. Die beiden Scheibenansätze 19 und 20 sind zu beiden Seiten der durch die Dichtflächen 18 des Mittelteils 17 gelegten Achsebene einander entgegengerichtet. Von der Seite gesehen (Abb. 1 und 2), hat das Umstellorgan 16 etwa Z-Form.
  • In der in Abb.1 gezeigten Drehstellung dichtet das Umstellorgan 16 in der Gehäusebohrung 2 mit den Dichtflächen 18 seines Mittelteils 17 und den Rändern seiner stirnseitigen Scheibenansätze 19 und 20 den Auslaßkanal 3 von dem Zulaufraum ab. Das Wasser fließt daher in den Auslaßkanal 4. In der um 180° verdrehten Stellung (Abb. 2) schließt umgekehrt das Umstellorgan 16 gegen den Auslaßkanal 4 ab und gibt den Durchfluß zu dem Auslaßkanal3 frei. Der Drehbereich des Umstellorgans ist in üblicher Weise durch nicht dargestellte Anschläge begrenzt.
  • Die Materialstärke des Mittelteils 17 und der Scheibenteile 19 und 20 des Umstellorgans 16 ist beim Ausführungsbeispiel nach den an der Wand der Gehäusebohrung 2 anliegenden Dichtflächen hin stark reduziert. Die Dichtflächen gehören daher schmalen Lippen an.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. In einer zylindrischen Gehäusebohrung mit zwei um etwa 180° gegeneinander versetzten Auslaßkanälen drehbares Umstellorgan, dadurch gekennzeichnet; daß das in an sich bekannter Weise aus einem elastischen, abriebfesten Werkstoff, z. B. synthetischem Gummi, bestehende Umstellorgan (16) auf die Drehspindel (6) aufvulkanisiert ist und beiderseits eines flachen Mittelteils (17), der die Wand der Gehäusebohrung (2) mit nur zwei einander diametral gegenüberliegenden schmalen achsparallelen Dichtflächen (18) berührt, dem Durchmesser der Gehäusebohrung angepaßte Scheibenansätze (19, 20) aufweist, die sich jeweils nur über etwas mehr als den halben Umfang erstrecken und zu beiden Seiten der durch die Dichtflächen (18) des Mittelteils gelegten Achsebene einander entgegengerichtet sind und in den beiden Endlagen des Umstellorgans zusammen mit dem Mittelteil jeweils einen Auslauf vom übrigen Strömungskanal trennen.
  2. 2. Umstellorgan nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß seine Materialstärke sowohl in dem flachen Mittelteil (17) als auch in den beiden stirnseitigen Scheibenansätzen (20,19) nach den Dichtflächen hin erheblich reduziert ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 513 897, 1061585; deutsche Auslegeschrift Nr. 1069 442; französische Patentschrift Nr. 1211080.
DE1961H0044476 1961-12-23 1961-12-23 Drehbares Umstellorgan in einem Hahn mit zwei Auslasskanaelen Pending DE1154687B (de)

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DE1154687B true DE1154687B (de) 1963-09-19

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ID=601100

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE513897C (de) * 1928-12-16 1930-12-04 Karl Schwarz Hahn
DE1061585B (de) 1953-11-17 1959-07-16 Armaturenfabrik Franz Schneide Absperrhahn mit einem kegelstumpffoermigen, aus elastischen Teilen bestehenden Kueken, insbesondere als Bestandteil einer Druckspuelvorrichtung fuer Klosetts
DE1069442B (de) * 1959-11-19
FR1211080A (fr) * 1958-10-02 1960-03-14 Robinet pour bouteilles à gaz liquéfié

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1061585B (de) 1953-11-17 1959-07-16 Armaturenfabrik Franz Schneide Absperrhahn mit einem kegelstumpffoermigen, aus elastischen Teilen bestehenden Kueken, insbesondere als Bestandteil einer Druckspuelvorrichtung fuer Klosetts
FR1211080A (fr) * 1958-10-02 1960-03-14 Robinet pour bouteilles à gaz liquéfié

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