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DE1154381B - Zentrale Be- und Entlastungseinrichtung fuer Spinnereimaschinenstreckwerke - Google Patents

Zentrale Be- und Entlastungseinrichtung fuer Spinnereimaschinenstreckwerke

Info

Publication number
DE1154381B
DE1154381B DEZ8724A DEZ0008724A DE1154381B DE 1154381 B DE1154381 B DE 1154381B DE Z8724 A DEZ8724 A DE Z8724A DE Z0008724 A DEZ0008724 A DE Z0008724A DE 1154381 B DE1154381 B DE 1154381B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
loading
spinning machine
support
unloading device
support axis
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEZ8724A
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Guettler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Oerlikon Textile GmbH and Co KG
Original Assignee
Zinser Textilmaschinen GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Zinser Textilmaschinen GmbH filed Critical Zinser Textilmaschinen GmbH
Priority to DEZ8724A priority Critical patent/DE1154381B/de
Publication of DE1154381B publication Critical patent/DE1154381B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/46Loading arrangements
    • D01H5/52Loading arrangements using fluid pressure
    • D01H5/525Loading arrangements using fluid pressure for top roller arms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Zentrale Be- und Entlastungseinrichtung für Spinnereimaschinenstreckwerke Die Erfindung betrifft eine zentrale Be- und Entlastungseinrichtung für Spinnereimaschinenstreckwerke, deren Oberwalzenzwillinge durch Federn einzeln belastet, mittig in aufklappbaren, an einer drehbaren Tragachse aufgenommenen, durch pneumatische oder hydraulische zentral verstellbare Kraftspeicher belastete oder verriegelte Trag- und Belastungsarme geführt sind.
  • Es sind Vorrichtungen bekannt, mit denen von zentraler Stelle einer Maschine aus alle Streckwerkseinheiten einer Spinnereimaschine über längere Stillstandszeiten entlastet und die Belastung des Streckwerkes den Erfordernissen des Betriebes angepaßt werden können. Rein mechanisch wirkende derartige Vorrichtungen erfordern jedoch bei den steigenden Belastungsdrücken moderner Streckwerke einen verhältnismäßig hohen baulichen Aufwand, da das Zusammenfassen der einzelnen Belastungskräfte zu sehr hohen Gesamtkräften führt.
  • Es ist bereits bekannt, diese Schwierigkeit durch Anwendung hydraulischer oder pneumatischer Kraftspeicher zu umgehen. So wurde vorgeschlagen, die schwenkbar auf einer Tragachse sitzenden Trag- und Belastungsarme durch pneumatische Kraftspeicher zu verschwenken und dabei die Oberwalzen über Belastungssättel zu belasten. Hierzu sind jedoch entsprechend ausgebildete Trag- und Belastungsarme notwendig. Bei einer Änderung der Klemmweiten ändern sich überdies infolge der Belastungsübertragung mittels Sätteln die Belastungen der einzelnen Oberwalzen reihen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bewährte und vielfach ausgeführte Streckwerksbelastung mittels aufklappbarer Trag- und Belastungsarme, von denen die Oberwalzenzwillinge geführt und über Federn einzeln und einzeln einstellbar belastet werden, durch pneumatische oder hydraulische Mittel von zentraler Stelle belastbar und entlastbar zu gestalten.
  • Sie sieht zu diesem Zweck vor, daß zum Belasten und Entlasten der Oberwalzentrag- und Belastungsarme einer ganzen Gruppe von Streckwerkseinheiten in ihrer Gesamtheit die Tragachse der Trag- und Belastungsarme mittels pneumatischer oder hydraulischer Kraftspeicher verdrehbar ist.
  • Dieses Verdrehen der Tragachse kann durch pneumatische oder hydraulische Druckkolben erfolgen, die über eine gemeinsame Leitung und ein für jede Spinnmaschine vorgesehenes einstellbares Druckregelventil an einen zentralen hydraulischen oder pneumatischen Druckerzeuger angeschlossen sind.
  • Nach einem anderen Vorschlag der Erfindung ist zum Verdrehen der Tragachse ein in einem Tragrohr angeordneter Druckschlauch vorgesehen, der über Druckstücke mit der Tragachse verbunden ist.
  • Dabei können einzeln bewegliche, jeweils mehrere Trag- und Belastungsarme aufnehmende Teilstücke der Tragachse mit einem in der Mitte der Tragachse angreifenden Kraftspeicher verbunden sein oder aber die über die ganze Länge der Spinnmaschine durchlaufende Tragachse ist mit mehreren gleichmäßig über ihre ganze Länge verteilten Kraftspeichern versehen.
  • Weiter sieht die Erfindung vor, daß ein Kraftspeicher mit den beiden sich in einer doppelseitigen Spinnmaschine gegenüberliegenden Tragachsen verbunden ist.
  • Durch einen geeignet angeordneten, einstellbaren Anschlag, beispielsweise eine Schraube, auf der eine Nase des Kurbelarmes aufsitzt, kann der Drehwinkel der Tragachse so begrenzt werden, daß ein überlasten einzelner Belastungsarme beim Entlasten mehrerer anderer Belastungsarme ausgeschlossen ist.
  • Dasselbe Ziel wird erreicht, wenn nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung der größtmögliche Hub des Kraftspeichers so gewählt ist, daß der durch diesen größtmöglichen Hub erreichbare Drehwinkel der Tragachse das in bezug auf die Belastung einzelner Trag- und Belastungsarme zulässige Höchstmaß nicht überschreitet.
  • In der Zeichnung sind einige mögliche Ausführungsbeispiele der vorgeschlagenen Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt Fig.1 den Schnitt durch das Streckwerk einer Feinspinnmaschine mit unter der Streckwerksbank eingebautem Belastungszylinder als Kraftspeicher, Fig.2 den Schnitt durch einen Streckwerksunterbau mit starr an der Stanze angeordnetem Druckzylinder als Kraftspeicher, . Fig. 3 eine Ansicht des Gegenstandes der Fig. 2 in der dort mit A bezeichneten Blickrichtung, Fig.4 den Schnitt durch einen Streckwerksunterbau mit schwenkbar an der Stanze angelenktem Druckzylinder, Fig. 5 eine Ansicht des Gegenstandes der Fig.4 in der dort mit A bezeichneten Blickrichtung, Fig. 6 den Schnitt durch ein Streckwerk mit einem Druckschlauch als Kraftspeicher, der in einem besonderen Lagerteil der Stanze liegt, Fig. 7 die Draufsicht auf den Gegenstand der Fig. 6, Fig. 8 den Schnitt durch ein Streckwerk, bei dem der als Kraftspeicher dienende Druckschlauch in einem in der Stanze gelagerten Rohr liegt, Fig.9 eine Ausführungsform der vorgeschlagenen Erfindung, bei der ein in der Mitte zwischen den beiden Streckwerken einer doppelseitigen Spinnmaschine angeordneter Kraftspeicher - in diesem Falle ein. Druckschlauch - die Tragstangen beider Streckwerke verdreht.
  • Wie vor allem aus Fig.1 hervorgeht, ändert die vorgeschlagene Erfindung am prinzipiellen Aufbau eines normalen Streckwerkes nichts. Die Stanze 10, die Schlitten 11 und 12 der Unterwalzen 21, 22 und 23, die Oberwalzen 24, 25 und 26 sowie die Oberwalzentrag- und Belastungsarme 30 bleiben unverändert. Auf der Tragachse 40 sitzen drehfest nicht näher dargestellte Stützen, in denen die Trag- und Belastungsarme 30 für die Oberwalzen 24, 25 und 26 schwenkbar und in Arbeitsstellung (Fig.1) verriegelbar gelagert sind. In dieser verriegelten Stellung drückt jeder Trag- und Belastungsarm 30 mittels einzelner in seinem Innern untergebrachter Federn 31 die einzelnen Oberwalzenzwillinge gegen die entsprechenden Unterwalzen. Die Tragachse 40 der Trag--und Belastungsarme 30 für die Oberwalzen 24, 25 und 26 ist entweder um ihre Achse drehbar und in Richtung der Streckfeldebene verschiebbar in einem eigenen Schlitten 13 gelagert (Fig. 2, 4 und 8) oder drehbar und unverschiebbar unmittelbar in einem entsprechenden Lagerteil 14 (Fig. 6) der Stanze 10. Welche Art der Tragachsenlagerung gewählt wird, hängt im wesentlichen von der Art der zu verwendenden Trag-und Belastungsarme 30 für die Oberwalzen ab. Unmittelbar neben einer derartigen Lagerstelle der Tragachse 40 auf einer Stanze 10 sind zu beiden Seiten der Stanze an der Tragachse 40 zwei Kurbelarme 42 befestigt, die durch geeignete Mittel gegen Verdrehen auf der Tragachse 40 gesichert sind. Diese Sicherung gegen Verdrehen kann in einem konischen oder zylindrischen Stift 41 bestehen, der Tragachse 40 und Kurbelarme 42 verbindet oder etwa - wie nicht näher dargestellt - durch sich entsprechende Flächen an Kurbelarm und Tragachse oder durch eine Paßfeder, die in entsprechenden Nuten in Tragachse und Kurbelarm eingreift. Am anderen Ende des Kurbelarmes 42 greift über geeignete Kraftübertragungsorgane 52 bis 54 bzw. 62 und 63 der durch Druckluft oder ein hydraulisches Medium beaufschlagte Kraftspeicher 50 bzw. 60 an und verdreht die Tragachse 40 in dem Sinne, daß die zur Belastung der einzelnen Oberwalzenzwillinge dienenden, im Trag- und Belastungsarm 30 untergebrachten Federn 31 gespannt werden und die Oberwalzenzwillinge mit entsprechendem Druck auf die Unterwalzen pressen.
  • Dabei hängt der Druck zwischen den einzelnen Walzenpaaren sowohl von den Federkennlinien der einzelnen Belastungsfedern 31, als auch von dem Maß der Verdrehung der Tragachse 40 ab. Das Maß dieser Verdrehung kann durch den im Kraftspeicher aufgewandten Druck auf einfache Weise von zentraler Stelle aus beeinflußt werden.
  • Als Kraftspeicher zum Verdrehen der Tragachse 40 sind geeignete pneumatische oder hydraulische Arbeitselemente vorgesehen, etwa Zylinder 50 mit Kolben 51, die unmittelbar an eine durchgehende Druckluft- oder Hydraulikleitung 57 angeschlossen sind (Fig. 1). Der Kolben 51 überträgt gegebenenfalls durch entsprechende Zwischenglieder 52 und 53 seinen Hub auf die Kurbelarme 42 und damit auf die Tragachse 40. Auch ein in einem entsprechend geformten Widerlager 61 gelagerter Druckschlauch 60 aus elastischem Material, dessen Ausdehnung beim Unterdrucksetzen über ein Druckstück 62 und Stößel 63 auf die Kurbelarme 42 übertragen wird, kann als Kraftspeicher dienen (Fig. 6 und 8).
  • Es ist bekannt, als Widerlager für den Druckschlauch 60 ein Rohr 61 zu verwenden, das mit entsprechenden Öffnungen zur Übertragung der vom Schlauch auf das ebenfalls im Rohr liegende Druckstück 62 ausgeübten Kräfte nach außen versehen ist. Da nach der vorgeschlagenen Erfindung an diesem Widerlager des Druckschlauches nach außen hin jedoch im wesentlichen nur die Gegenkräfte in Erscheinung treten, die der Belastungskraft entgegengerichtet sind, erscheint es vorteilhaft, dem Widerlager des Druckschlauches auch eine andere geeignete, nicht näher dargestellte - etwa U-förmige -, diese gerichteten Gegenkräfte vorteilhaft aufnehmende Querschnittsform zu geben.
  • Die einzelnen Teilstücke der aus transport- und montagetechnischen Gründen nicht als Ganzes hergestellten Tragachse 40 können durch geeignete - nicht näher dargestellte formschlüssige Verbindungsglieder zu einer über die ganze Länge der Maschine laufenden Welle verbunden werden, an der dann .in geeigneten Abständen mehrere Kraftspeicher 60 bzw. 50 angreifen. Die Abstände und damit die Anzahl der Kraftspeicher sind so zu wählen, daß sich die Torsionsverformung der Tragstange unter der Drehbeanspruchung in zulässigen Grenzen hält.
  • Es ist aber auch denkbar, die einzelnen Teilstücke der Tragachse 40 getrennt voneinander drehbar zu lagern und für jedes Teilstück einen vorteilhafterweise in der Mitte dieses Teilstückes angreifenden Kraftspeicher anzuordnen. Die Länge der Teilstücke richtet sich wieder nach der zulässigen Torsionsverformung an dem von der Angriffsstelle der Verdrehung entferntesten, einen Belastungsarm tragenden Querschnitt der Tragachse und hängt von ihrer Steifigkeit und der Höhe der auftretenden Belastung ab.
  • Für die Ausführung und Anbringung der Kraftspeicher bieten sich eine Reihe von Möglichkeiten an. So ist in Fig. 1 der als Belastungszylinder 50 ausgebildete Kraftspeicher starr unter der Streckwerksbank befestigt und greift über Zwischenglieder 52 und 53 an den Kurbelarmen 42 an.
  • In Fig. 2 und 3 ist der Belastungszylinder 50 starr an der Stanze 10 angeordnet und drückt mit der als Stößel 54 ausgebildeten Kolbenstange unmittelbar auf entsprechende Flächen 43 der Kurbelarme 42.
  • Die Fig. 4 und 5 zeigen eine Ausführungsform, bei der der Belastungszylinder 50 um die Achse 55 schwenkbar an der Stanze 10 angelenkt ist und die Kolbenstange 52 unmittelbar an den Kurbelarmen 42 angreift. Die schwenkbare Lagerung ist notwendig, da der Angriffspunkt 56 der Kolbenstange an den Kurbelarmen einen Kreisbogen um die Tragachse beschreibt.
  • Die Fig. 6 bis 8 zeigen eine Ausführung des Kraftspeichers als Druckschlauch 60 in einem Rohr 61, das einmal in dem Schlitten 11 gelagert ist, der auch die Tragachse 40 und die Ausgangsunterwalze aufnimmt (Fig. 6 und 7), zum anderen liegt das Rohr 61 unmittelbar in der Stanze 10 (Fig. 8).
  • Die Fig. 9 schließlich zeigt ein Ausführungsbeispiel der vorgeschlagenen Erfindung, bei dem mit Kraftspeichern, die zwischen den Streckwerken von doppelseitigen Spinnmaschinen angeordnet sind, beide Tragachsen bedient werden können. Die Streckwerkssysteme beider Maschinenseiten mit ihren jeweiligen Tragachsen 40 sind hier in einer durchgehenden, brükkenartigen Doppelstanze 15 gelagert, die in ihrer Mitte den Kraftspeicher - in dem dargestellten Ausführungsbeispiel einen Druckschlauch 60 im Rohr 61 -aufnimmt. Dieser Druckschlauch belastet über seine Druckstücke 62 zwei in Blinkrichtung hintereinander liegende Stößel 63 und zwei Kurbelarme 42 die Tragachsen 40 beider Streckwerke gleichzeitig.
  • Wenn der Kraftspeicher mit einem bestimmten Druck beaufschlagt wird, wird die Tragachse 40 so weit verdreht und die Einzelbelastungsfedern 31 im Trag- und Belastungsarm so weit gespannt, bis die Summe ihrer Federkräfte dem Druck im Kraftspeicher die Waage hält. Eine Erhöhung des Druckes im Kraftspeicher führt zu einer weiteren Verdrehung der Tragachse 40 und damit zu einer Erhöhung der Obeawalzenbelastung, bis das Gleichgewicht der Kräfte wieder hergestellt ist.
  • Wenn ein einzelner Belastungsarm 30 mit Hilfe einer üblichen, nicht näher dargestellten Verriegelung entlastet und hochgeklappt wird, so verteilt sich die von ihm vorher aufgenommene Last durch entsprechend weiteres Verdrehen der Tragachse auf die anderen Arme. Bei durchgehender Tragachse 40 ist diese auf jeden einzelnen Arm entfallende Belastungserhöhung vernachlässigbar. Bei geteilter Tragstange verteilt sich die Zusatzbelastung jedoch nur auf die Belastungsarme des betreffenden Tragachsenabschnittes. Es ist deshalb in diesem Falle vorteilhaft, durch einen geeignet angeordneten Anschlag sicherzustellen, daß die Tragachse nicht über einen bestimmten Winkelbetrag hinaus verdreht werden kann und die Einzelbelastungsfedern 31 einzelner Belastungsarme beim Entlasten eines oder mehrerer Arme in einem Tragachsenabschnitt nicht überbeansprucht werden können.
  • Dieser einstellbare Anschlag kann beispielsweise in einer Schraube16 bestehen, die einstellbar am Lagerschlitten 13 der Tragachse 40 oder unmittelbar am Lagerteil 14 der Stanze 10 bzw. 15 angeordnet ist und auf die sich bei der höchsten zulässigen Verdrehung der Tragachse 40 eine Nase 44 des Kurbelarmes 42 legt (Fig. 2). Dieser die Verdrehung der Tragachse 40 begrenzende Anschlag kann auch durch den größtmöglichen Hub des Kraftspeichers 50 bzw. 60 gebildet werden. Um den Anschlag in diesem Fall einstellbar zu machen, muß auf nicht näher dargestellte Weise die Lage des Kraftspeichers selbst in Richtung seines Hubes verstellbar sein.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Zentrale Be- und Entlastungseinrichtung für Spinnereimaschinenstreckwerke, deren Oberwalzenzwillinge durch Federn einzeln belastet, mittig in aufklappbaren, an einer drehbaren Tragachse aufgenommenen, durch pneumatische oder hydraulische zentral verstellbare Kraftspeicher belastete oder verriegelte Trab und Belastungsarme geführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß durch Verdrehen der Tragachse (40) mittels der pneumatis-chen oder hydraulischen Kraftspeicher (50 bzw. 60) die Oberwalzentrag- und Belastungsarme einer ganzen Gruppe von Streckwerkseinheiten in ihrer Gesamtheit belastbar und entlastbar sind.
  2. 2. Zentrale Be- und Enlastungseinrichtung für Spinnmaschinenstreckwerke nach Anspruch 1, mit pneumatischen oder hydraulischen Druckkolben, die über eine gemeinsame Leitung und ein für jede Spinnmaschine vorgesehenes einstellbares Druckregelventil an einen zentralen hydraulischen oder pneumatischen Druckerzeuger angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verdrehen der Tragachse (40) Druckkolben (51) vorgesehen sind (Fig. 1 bis 5).
  3. 3. Zentrale Be- und Entlastungseinrichtung für Spinnmaschinenstreckwerke nach Anspruch 1 mit einem in einem Tragrohr angeordneten Druckschlauch, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckschlauch zum Verdrehen der Tragachse (40) mit dieser über Druckstücke (62) verbunden ist (Fig. 6 bis 8).
  4. 4. Zentrale Be- und Entlastungseinrichtung für Spinnmaschinenstreckwerke nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, d.aß einzeln bewegliche, jeweils mehrere Trag- und Belastungsarme (30) aufnehmende Teilstücke der Tragachse (40) mit einem in der Mitte der Tragachse angreifenden Kraftspeicher (50 bzw. 60) verbunden sind.
  5. 5. Zentrale Be- und Entlastungseinrichtung für Spinnmaschinenstreckwerke nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die über die ganze Länge der Spinnmaschine durchlaufende Tragachse (40) mit mehreren gleichmäßig über ihre ganze Länge verteilten Kraftspeichern (50 bzw. 60) verbunden ist.
  6. 6. Zentrale Be- und Entlastungseinrichtung für Spinnmaschinenstreckwerke nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kraftspeicher (60) mit den beiden sich in einer doppelseitigen Spinnmaschine gegenüberliegenden Tragachsen (40) verbunden ist (Fig. 9).
  7. 7. Zentrale Be- und Entlastungseinrichtung für Spinnmaschinenstreckwerke nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß durch einen geeignet angeordneten einstellbaren Anschlag, beispielsweise eine Schraube (16), auf der eine Nase (44) des Kurbelarmes (42) aufsitzt, der Drehwinkel der Tragachse (40) so begrenzt ist, daß ein überlasten einzelner Belastungsarme (30) beim Entlasten mehrerer anderer Belastungsarme ausgeschlossen ist (Fig. 2). B. Zentrale Be- und Entlastungseinrichtung für Spinnereimaschinenstreckwerke nach den Ansprüchen 1 bis 6 mit einer Anordnung zum Begrenzen des Drehwinkels der Tragachse zur Vermeidung der Überlastung einzelner Trag- und Belastungsarme, dadurch gekennzeichnet, daß der größtmögliche Hub des Kraftspeichers (50 oder 60) so gewählt ist, daß der durch diesen größtmöglichen Hub erreichbare Drehwinkel der Tragachse (40) das in bezug auf die Belastung einzelner Trag-und Belastungsarme (30) zulässige Höchstmaß nicht überschreitet. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 957 369, 915 549, 828 495; deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1831952, 1804 245; schweizerische Patentschrift Nr. 284 772.
DEZ8724A 1961-05-06 1961-05-06 Zentrale Be- und Entlastungseinrichtung fuer Spinnereimaschinenstreckwerke Pending DE1154381B (de)

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