Verfahren für Fernsprech-Registersysteme zur übertragung von Leitungskennzeichen
über ein TF-System Die Erfindung betrifft ein Verfahren für Fernsprech-Registersysteme
zur übertragung von Leitungskennzeichen über ein TF-Systein, das pro Kanal einen
vom Sprechweg getrennten systemeigenen Signalweg aufweist. Ein derartiges System
hat eine Anzahl von n-Sprechwegen, die meist vierdrähtig an die Vermittlungseinrichtungen
angeschaltet sind. Außerdem ist jedem Sprechweg ein getrennter eigener Signalweg
zugeordnet, über den die zum Verbindungsaufbau erforderlichen Zeichen Übertragen
werden. Diese Signalwege sind frequenzmäßig von den Sprechwegen getrennt (z. B.
3850 Hz und 300 bis 3400 Hz). Die Signale werden aber stets mit demselben
Träger moduliert und erst nach der Demodulation wieder getrennt. Jedem Sprechweg
ist eine Relaisübertragung zugeordnet, von der die zu übertragenden Zeichen ausgehen.
Sie werden in Form von Gleichstromimpulsen zum TF-System übertragen und dort in
Impulse der Signalfrequenz umgesetzt. Auf der Empfangsseite ist jedem Signalweg
ein Tonfrequenzempfänger zugeordnet, der diese Zeichen aufnimmt und wieder in Form
von Gleichstromimpulsen an die nachgeschaltete übertragunor weiterleitet.Method for telephone register systems for the transmission of line identification via a TF system The invention relates to a method for telephone register systems for the transmission of line identification via a TF system which has a system-specific signal path separate from the speech path for each channel. Such a system has a number of n speech paths, which are usually four-wire connected to the switching equipment. In addition, each speech path is assigned its own separate signal path, via which the characters required to establish a connection are transmitted. These signal paths are separated in frequency from the speech paths (e.g. 3850 Hz and 300 to 3400 Hz). However, the signals are always modulated with the same carrier and are only separated again after demodulation. A relay transmission, from which the characters to be transmitted originate, is assigned to each speech path. They are transmitted to the TF system in the form of direct current pulses, where they are converted into pulses of the signal frequency. On the receiving side, an audio frequency receiver is assigned to each signal path, which picks up these characters and forwards them again in the form of direct current pulses to the downstream transmission unit.
Wird ein derartiges System in einem Fernsprech-Registersystem eingesetzt,
dann erfolgt der Informationsaustausch vorwiegend zwischen den Registern, die beim
Belegen eines Sprechweges über die Leitungsübertragungen und den Signalweg angefordert
wurden. Auf dem Signalweg werden nur noch Leitungskennzeichen, wie z. B. Belegen
und Auslösen des Leitungsabschnittes, übertragen. Die Register tauschen ihre Informationen
über den Sprechweg aus. Die Zeichen werden in einem tonfrequenten Signalcode dargestellt,
der sich über den gesamten Sprachfrequenzenbereich erstrecken kann. Da die über
die Register ausgetauschten Informationen vorwiegend dem Verbindungsaufbau dienen,
liegen diese Signale zeitlich stets vor der Gesprächsabwicklung. Aus diesen Gründen
entfällt ein Schutz gegen Sprachbeeinflussung. Die Sprechwege werden erst nach erfolgtem
Verbindungsaufbau im Ursprungsamt wirksam mit der bereits zum gerufenen Teilnehmer
aufgebauten Verbindung zusammengeschaltet. Der gerufene Teilnehmer kann sofort mit
dem Melden das Gespräch beginnen. In einem derartigen System werden die Leitungsübertragungen
sehr einfach, da nur noch wenige Zeichen von dort ausgehen. Es ist jedoch nach wie
vor der Signalweg für die übertragung dieser restlichen Zeichen erforderlich. Die
Erfindung geht nun davon aus, daß die Signalwege nur noch schwach belastet sind,
so daß an dieser Stelle ohne weiteres eire Konzentration eingeführt werden kann.
Dies wird dadurch erreicht, daß allen n abgehenden Signalwegen eine gemeinsame Steuereinrichtung
zugeordnet ist, daß die in den individuellen Leitungsübertragungen gleichzeitig
anliegenden Leitungskennzeichen zeitlich nacheinander von der gemeinsamen Steuereinrichtung
über die entsprechenden Signalwege ausgesendet werden, daß alle ankommenden Signalwege
über einen Codewandler mit m Empfängern zusammengeschaltet werden und daß jeweils
von x Empfängern die zugeordnete Leitungsübertragung gesteuert wird. Die Bearbeitung
der anstehenden Leitungskennzeichen kann dabei mit oder ohne Bevorrechtigung durchgeführt
werden. Dies ist besonders dann von Bedeutung, wenn verschiedenwertige Verbindungen
über das TF-Systein verlaufen. Der (x aus m)-Code ist dabei so zu wählen, daß sich
mindestens n Kombinationen ergeben. Da die Signalwege nun zeitlich nacheinander
arbeiten, können sie durch den Codewandler ohne weiteres miteinander gekoppelt sein.
Die Trennung von den Sprechwegen ist ja durch die Frequenzweiche im Eingang des
TF-Kanals gewährleistet. Auf die Einzelheiten des an sich bekannten Codewandlers
wird bei der Erläuterung der Erfindung an Hand der Fig. 1 und 2 näher eingegangen.If such a system is used in a telephone register system, the exchange of information takes place predominantly between the registers which were requested when a speech path was occupied via the line transmissions and the signal path. On the signal path, only line identifiers, such as B. Occupy and trigger the line section, transferred. The registers exchange their information over the speech channel. The characters are represented in a tone-frequency signal code which can extend over the entire speech frequency range. Since the information exchanged via the registers is primarily used to establish the connection, these signals are always before the call is processed. For these reasons, there is no protection against speech interference. The speech paths are only effectively interconnected with the connection already established to the called subscriber after the connection has been established in the originating office. The called subscriber can start the conversation immediately by answering. In such a system, line transmissions become very easy as only a few characters emanate from there. However, the signal path for the transmission of these remaining characters is still required. The invention is based on the assumption that the signal pathways are only lightly loaded, so that concentration can easily be introduced at this point. This is achieved in that a common control device is assigned to all n outgoing signal paths, that the line identifiers that are simultaneously present in the individual line transmissions are transmitted one after the other by the common control device via the corresponding signal paths, that all incoming signal paths are interconnected via a code converter with m receivers and that the assigned line transmission is controlled by each x receivers. The processing of the pending line identification can be carried out with or without priority. This is particularly important when connections of different values run through the TF system. The (x from m) code is to be selected so that at least n combinations result. Since the signal paths now work one after the other, they can easily be coupled to one another by the code converter. The separation from the speech paths is guaranteed by the crossover in the entrance of the TF channel. The details of the code converter known per se will be discussed in greater detail in the explanation of the invention with reference to FIGS. 1 and 2. FIG.
Fig. 1 zeigt im Prinzip die Zusammenschaltung der Signalwege-
und Fig. 2 einen Codewandler
auf In Fig. 1 ist jedem der n Sprechwege
des TF-Systems eine Leitungsübertragung Uel ab bis Uenab
zugeordnet.
Die Sprechwegausgänge der Übertragungen sind direkt mit den Sprechwegeingängen Flab
bis Fnab des TF-Systems verbunden. Die Signalausgänge der Übertragungen führen über
eine gemeinsame Steuereinrichtung St, die beim Anliegen eines Zeichens aus nur einer
Übertragung dieses unverzögert auf den entsprechenden Signalweg Slab bis Snab weitergibt.
Beim Anstehen von mehreren Zeichen in verschiedenen Übertragungen werden diese bevorzugt
oder nicht buxiorzugt zeitlich nacheinander auf die entsprechenden Signalwege geleitet.
Die an-kommenden SprechwegeFlan bis Fnan sind wieder direkt mit den Sprechadem
der Leitungsübertragun-gen Uelan bis Uenan verbunden. Die Signalkanäle
Slan bis Snan führen zu den n Eingängen eines Codewandlers CoW, der auf einen
neuen Code
umsetzt. An jedem der m Ausgänge ist ein TonfrequenzempfängerE angeschaltet. DiemEmpfängerausgänge
sind so beschaltet, daß von jeweils x Empfängern die entsprechende Leitungsübertragung
Ue 1 an
bis Uenan gesteuert wird. Es ist noch zu bemerken, daß
bei vierdrähtiger Führung des TF-Systems die Übertragung der Zeichen in beiden Richtungen
unabhängig voneinander in derselben Weise erfolgen kann.FIG. 1 shows in principle the interconnection of the signal paths and FIG. 2 shows a code converter in Fig. 1 is each of the n speech paths of the TF system is assigned a line transmission Uel from to Uenab. The speech path outputs of the transmissions are directly connected to the speech path inputs Flab to Fnab of the TF system. The signal outputs of the transmissions lead via a common control device St which, when a character is present from just one transmission, forwards it without delay to the corresponding signal path Slab to Snab. If several characters are pending in different transmissions, these are preferably or not buxiorzugt routed one after the other to the corresponding signal paths. The subsequent coming SprechwegeFlan to Fnan are gen Uelan again directly connected to the Sprechadem the Leitungsübertragun- to Uenan. The signal channels Slan to Snan lead to the n inputs of a code converter CoW, which reacts to a new code implements. An audio frequency receiver E is connected to each of the m outputs. The receiver outputs are wired in such a way that each x receivers control the corresponding line transmission Ue 1 an to Uenan. It should also be noted that if the TF system is routed with four wires, the characters can be transmitted in the same way in both directions independently of one another.
Als Codewandler wird z. B. eine bekannte Anordnung von übertragern
verwendet, wie sie in Fig. 2 dargestellt ist. An dem Beispiel von n = 10
wird gezeigt, daß mit in = 5 Empfängern durch jeweils x
= 2 Empfänger wieder
Ausgänge gekennzeichnet werden können. Jedem Signalweg ist ein übertrager
ü 1 bis ü 10 mit (x+ 1) Wicklungen zugeordnet. Die Eingangswicklung
wird direkt vom Ausgang des Signalweges gespeist. Die zwei weiteren Wicklungen der
zehn übertrager U 1 bis ü 10 liegen so in den Empfängereingängen
E 1 bis E 5, daß bei jedem Signal an einem übertrager zwei
Empfänger ansprechen. Die Codierung sieht dabei wie folgt aus:
Signalweg Empfänger
1!## Ül El+E2
2 e## Ü2 EI+E3
3 U 3 E2 + E3
4 Ü4 El+E4
5 2A Ü 5 E2+E4
6 -z-- ü 6 E3+E4
7 Ü 7 El+E5
8 Ü 8 E2+E5
9 ü9 E3+E5
10 Ü1O E4+E5
In jedem Empfängereingang liegen (rn - 1) Wicklungen verschiedener
übertrager, die so in Reihe geschaltet sind, daß die Spannungen, die sich an den
nicht aktiven übertragem ausbilden und induktiv in die Eingangskreise anderer Empfänger
übertragen werden, dort kompensiert werden. Wird z. B. der übertrager ü2 mit Signalspannung
beaufschlagt, dann sprechen die Empfänger EI und E3 an. Im Empfängereingangskreis
EI liegen außerdem Wicklungen der übertrager ül, ü4 und ü7 und im
Empfängerkreis E 3 Wicklungen der übertrager ü 3, ü 6
und
Ü9. Der Empfänger E2 ist daher durch die Spannungen der übertrager
Ül und Ü3 gefährdet. Beide Übertrager werden in den Empfängereingangskreisen
E 1 und E 3 gleichsinnig erregt. Da alle Sekundärwicklungen gleich
ausgelegt sind, werden die Spannungen von übertrager ül und ü3 im Eingangskreis
des Empfängers E 2 kompensiert, da sie dort gegeneinandergeschaltet sind.
Der Empfänger E 4 ist durch die Spannungen der übertrager ü 4 und
ü 6 gefährdet. In den Ausgangskreisen (EI und E3) werden
diese übertrager gegensinnig erregt, und da sie im EingangskreisE4 gleichsinnig
geschaltet sind, kommen die Spannungen nicht zur Wirkung. Der Empfänger
E5 ist durch die Spannungen der übertrager ü7 und Ü9 gefährdet. In
den Ausgangskreisen werden diese Übertrager gegensinnig erregt, so daß die Wicklungen
dieser übertrager im Eingang9kreis des Empfängers E5 gleichsinnig geschaltet
sein müssen, damit es zu keinem Fehlansprechen dieses Empfängers kommt. Dies ist
der Fall, wie aus Fig. 2 zu ersehen ist. Das Eingangssignal am übertrager Ü2 wird
also durch die Empfänger E 1 und E 3 weitergeleitet. Diese Umsetzung
geschieht in derselben Weise für alle n Eingänge.As a code converter z. B. a known arrangement of transmitters is used, as shown in FIG. The example of n = 10 shows that with in = 5 receivers by x = 2 receivers again Outputs can be marked. A transmitter ü 1 to ü 10 with (x + 1) windings is assigned to each signal path. The input winding is fed directly from the output of the signal path. The two other windings of the ten transmitters U 1 to U 10 are in the receiver inputs E 1 to E 5 that two receivers respond for each signal at a transmitter. The coding looks like this: Signal path receiver
1! ## Ül El + E2
2 e ## Ü2 EI + E3
3 U 3 E2 + E3
4 Ü4 El + E4
5 2A Ü 5 E2 + E4
6 -z-- ü 6 E3 + E4
7 O 7 El + E5
8 O 8 E2 + E5
9 ü9 E3 + E5
10 Ü1O E4 + E5
In each receiver input there are (rn- 1) windings of different transformers, which are connected in series in such a way that the voltages that develop at the non-active transmitter and are inductively transferred to the input circuits of other receivers are compensated there. Is z. B. the transmitter ü2 applied with signal voltage, then speak to the receivers EI and E3 . In the receiver input circuit EI there are also windings of the transformers ül, ü4 and ü7 and in the receiver circuit E 3 windings of the transformers ü 3, ü 6 and Ü9. The receiver E2 is therefore endangered by the voltages of the transformers Ül and Ü3 . Both transformers are excited in the same direction in the receiver input circuits E 1 and E 3. Since all secondary windings are designed in the same way, the voltages from transformer ül and ü3 are compensated in the input circuit of the receiver E 2, since they are connected to one another there. The receiver E 4 is endangered by the voltages of the transmitters ü 4 and ü 6 . In the output circuits (EI and E3) these transformers are excited in opposite directions, and since they are switched in the same direction in the input circuit E4, the voltages do not have any effect. The receiver E5 is endangered by the voltages of the transmitters Ü7 and Ü9. In the output circuits, these transformers are excited in opposite directions, so that the windings of these transformers in the input circuit of the receiver E5 must be switched in the same direction so that this receiver does not respond incorrectly. This is the case, as can be seen from FIG. The input signal at the transmitter Ü2 is therefore passed on through the receivers E 1 and E 3 . This conversion takes place in the same way for all n inputs.
Die übertrageranordnung läßt sich beliebig erweitern. Wird z. B. ein
Empfänger E 6 angeschaltet, dann erhält jeder der Empfänger EI bis
E5 eine weitere Wicklung eines weiteren Übertragers, während jeweils die
zweite Wicklung der fünf Übertrager im Eingangskreis des Empfängers E 6 liegt.
Es sind dann insgesamt menschaltung ist nur zu beachten, daß bei den bereits
Signalwege feststellbar. Bei der Zusamgeschalteten Empfängern (z. B. EI bis
E5) der Wicklungssinn stets so weitergeführt wird, wie er im Empfängereingang
EI gegeben ist. Der neu anzuschaltende Empfänger (z. B. E 6)
erhält für alle übertrager den umgekehrten Wicklungssinn. Unter Einhaltung dieser
Regel läßt sich die Anordnung beliebig erweitern.The transmitter arrangement can be expanded as required. Is z. If, for example, a receiver E 6 is switched on, each of the receivers EI to E5 receives a further winding of a further transformer, while the second winding of the five transformers is in the input circuit of the receiver E 6 . There are then a total of human switching is only to be noted that with the already Signal paths detectable. With interconnected receivers (e.g. EI to E5) the winding sense is always continued as it is given in the receiver input EI . The new receiver to be switched on (e.g. E 6) receives the reverse winding direction for all transmitters. If this rule is observed, the arrangement can be expanded as required.
Für ein TF-System mit n = 60 Kanälen kann man mit zwölf Empfangem
alle Signalwege kennzeichnen, denn
so daß genügend Umsetzungsmöglichkeiten gegeben sind. Zu bemerken ist noch, daß
beim Anliegen eines Signals am übertrager ü2 die übertrager ül, ü3, ü4,
ü6, ü7 und ü9 miterregt werden und auf ihre Eingänge zurückwirken.
Da je-
doch die Signale in zeitlicher Reihenfolge übertragen werden, führt
dies zu keiner Fehlfunktion der Anordnung.For a TF system with n = 60 channels, twelve receivers can be used to mark all signal paths, because so that there are enough options for implementation. It should also be noted that when a signal is applied to the transmitter ü2, the transmitters ül, ü3, ü4, ü6, ü7 and ü9 are also excited and have an effect on their inputs. However, since the signals are transmitted in chronological order, this does not lead to a malfunction of the arrangement.
Es ist noch zu bemerken, daß die Signalgabe auch mit mehreren Frequenzen
erfolgen kann, die alle über den Codewandler umgesetzt werden.It should also be noted that the signaling also involves several frequencies
can be done, all of which are implemented via the code converter.