DE1152621B - Aufbau eines Personenkraftwagens - Google Patents
Aufbau eines PersonenkraftwagensInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D31/00—Superstructures for passenger vehicles
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R9/00—Supplementary fittings on vehicle exterior for carrying loads, e.g. luggage, sports gear or the like
- B60R9/04—Carriers associated with vehicle roof
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Description
Die heutige und erst recht die künftige Verkehrsdichte zwingen zu bestmöglicher Ausnutzung der von
Kraftfahrzeugen und insbesondere von Personenwagen in Anspruch genommenen Verkehrsfläche.
Darüber hinaus sollte auch aus wirtschaftlichen Gründen bei einem Kraftfahrzeug stets die beste
Nutzung des umbauten Raumes angestrebt werden. Bei Personenkraftwagen kann die beste Nutzung des
umbauten Raumes dadurch erzielt werden, daß hier möglichst viele Nutzflächen geschaffen werden. Dabei
sind als Nutzflächen alle die Flächen anzusehen, die dem Abstellen, dem Ablegen oder dem sonstigen
Unterbringen von Gepäck, Warengütern usw. dienen. Hierzu zählen auch Schlafgelegenheiten für Campingzwecke,
Forschungsreisen usw.
Bei den Nutzräumen ist zu unterscheiden zwischen produktiv nutzbaren Räumen — für Koffer, Gepäck
aller Art, also für Reisegut, und nicht zuletzt für den Platzanspruch der Fahrgäste selbst — und unproduktiv
nutzbaren Räumen, wie sie etwa für das Trieb-, Trag- und Fahrwerk sowie deren Bedienungsorgane und ferner für Kraftstoffbehälter, Reserverad,
Batterie, Werkzeug und Zubehör benötigt werden.
Die Erfindung hat den Zweck, den Karosseriekörper eines Personenkraftwagens so auszubilden, daß
die beste Nutzung des umbauten Raumes erzielt und dadurch der Flächen- und Raumwirkungsgrad beträchtlich
erhöht wird. Ausgegangen wird bei der Erfindung von dem Aufbau eines Personenkraftwagens
mit einem Karosseriekörper, dessen Unterteil die größte Längen- und Breitenausdehnung in Reifenoberkante
oder darüber besitzt und der sich trapezförmig nach unten verjüngt, dessen verglaster Mittelteil
sich trapezförmig von oben nach unten verbreitert und dessen Dach den verglasten Mittelteil allseitig
überragt und sich gleichfalls von seinen Außenkanten zum verglasten Mittelteil von oben nach unten
trapezförmig verjüngt.
Für diesen Aufbau eines Personenkraftwagens wird zunächst gemäß der Erfindung vorgeschlagen, Ablageflächen
vor den Front- und Heckscheiben, seitliche Ablageflächen an den Türen und Ablageflächen und
-räume innerhalb des nach außen ragenden Teiles des überstehenden Daches längs des gesamten Dachumfanges
anzuordnen, so daß jedem Fahrzeuginsassen Ablageflächen seitlich sowohl im Bereich der Sitze
als auch oben und außerdem hinten bzw. vorn zügeordnet sind.
Nach weiteren Merkmalen der Erfindung kann der von dem Karosseriekörper umschlossene Raum vorteilhaft
wie folgt aufgeteilt werden:
Aufbau eines Personenkraftwagens
Anmelder:
Daimler-Benz Aktiengesellschaft,
Stuttgart-Untertürkheim, Mercedesstr. 136
Stuttgart-Untertürkheim, Mercedesstr. 136
BeIa Barenyi, Stuttgart-Vaihingen,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
1. Im Frontabschnitt können sich an einen vorderen Pufferraum, nach hinten übereinanderliegend,
der Brennstoffbehälter, der Frontkofferraum, gegebenenfalls mit Reserverad, und ein Dichtungsraum
für den Frontdeckel anschließen und weiter nach hinten, wieder übereinanderliegend,
ein Raum zur Unterbringung der Achslenker, von Regenwasserablauf- und Luftkanälen und
ein Raum zur Unterbringung des Lenkgetriebes, der Brems- und Kupplungszylinder, des Scheibenwischerantriebes
usw., von dem aus auch die Vorderachsabstützung zugänglich ist.
2. Im Heckabschnitt können sich an einen hinteren Pufferraum nach vorn der Motorraum und ein Kofferraum anschließen, über welchem sich außerhalb des Fahrgastraumes eine annähernd waagerechte Ablagefläche für Werkzeuge, Ersatzteile usw. befindet.
2. Im Heckabschnitt können sich an einen hinteren Pufferraum nach vorn der Motorraum und ein Kofferraum anschließen, über welchem sich außerhalb des Fahrgastraumes eine annähernd waagerechte Ablagefläche für Werkzeuge, Ersatzteile usw. befindet.
Durch die volle Ausnutzung aller erfindungsgemäß für Ablagezwecke vorgesehenen Räume stehen dem
Benutzer bei dem erfindungsgemäßen Karosseriekörper Ablageflächen zur Verfügung, die insgesamt
größer sind als die von dem Personenkraftwagen in Anspruch genommene Verkehrsfläche. t)er Flächenwirkungsgrad
des erfindungsgemäßen Kraftfahrzeuges ist also größer als 100 fl/o, während bei den bekannten
Personenkraftwagen Flächenwirkungsgrade von höchstens 35 bis 40 °/o erzielt werden.
* Die Erfindung wird an Hand des in der Zeichnung beispielsweise schematisch im Längsschnitt dargestellten Personenkraftwagens, der alle Merkmale der Erfindung aufweist, erläutert.
* Die Erfindung wird an Hand des in der Zeichnung beispielsweise schematisch im Längsschnitt dargestellten Personenkraftwagens, der alle Merkmale der Erfindung aufweist, erläutert.
Der in der Zeichnung gezeigte Personenkraftwagen ist nicht nur im Querschnitt, sondern auch im Längsriß
gesehen voll symmetrisch ausgebildet. Dieser
309 650/150
Karosseriekörper kann sowohl im Querschnitt als auch im Längsriß gesehen eine Trapezpyramide
bilden.
Der Unterteil 1 des Karosseriekörpers verjüngt sich trapezförmig von oben nach unten, während sich der
nach oben anschließende verglaste Mittelteil 2 trapezförmig nach oben verjüngt. Die größte Länge und
auch die größte Breite des Fahrzeuges befinden sich oberhalb der Räder. Das Dach 3 des Karosseriekörpers
überragt den verglasten Mittelteil allseitig nach außen und ist in dem Ausführungsbeispiel ebenfalls
trapezförmig ausgebildet. Das Dach des erfindungsgemäßen Personenkraftwagens ist eben ausgebildet,
so daß es unmittelbar beladbar ist. Die Länge des Daches ist etwa so bemessen, daß sie der
Länge eines liegenden erwachsenen Menschen entspricht, so daß das Dach als Auflagefläche für Luftmatratzen
od. dgl. beim Camping dienen kann. Die Breite des Daches genügt, um zwei Luftmatratzen
nebeneinander Platz zu bieten.
Bei dem in der Zeichnung dargestellten Kraftfahrzeug gemäß der Erfindung ist vorn ein vorderer
Pufferraum 4 vorgesehen, der im wesentlichen dazu dient, bei Deformierung der vorderen Endwand 5 des
Karosseriekörpers durch Zusammenstöße eine Be-Schädigung weiterer Teile des Kraftfahrzeuges weitgehend
zu verhindern. Am Heck des Wagens ist ein entsprechender Pufferraum 6 vor der Endwand 7 angeordnet.
Hinter dem vorderen Pufferraum 4 liegt im unteren Bereich des Vorderteiles des Karosseriekörpers
der Kraftstofftank 8, an den sich nach oben der Kofferraum 9 anschließt, in welchem gegebenenfalls
das Reserverad 10 untergebracht werden kann. In der vollbreiten Fronthaube 11 befindet sich der
Dichtungsraum 12, der alle Einrichtungen zur Abdichtung des Kofferraumes 9 enthält.
An den Kraftstofftank 8 schließt sich nach hinten ein Raum 13 zur Unterbringung der nicht dargestellten
Achslenker an, über welchem sich ein Raum 14 für Regenwasserablauf- und Luftkanäle und weiter
ein Raum 15 zur Unterbringung des Lenkgetriebes, der Brems- und Kupplungszylinder, des Scheibenwischerantriebes
usw. befindet, von welchem aus nach Öffnen der Fronthaube 11 auch die Vorderachsabstützung
zugänglich ist.
Im Heckteil schließt sich an den hinteren Pufferraum 6 nach vorn der Motorraum 16 an, der durch
eine Trennwand 17 von einem Kofferraum 18 getrennt ist, der hinter den Fondsitzen 19 liegt und
vom Fahrgastraum 20 aus zugänglich ist. Die obere Begrenzung des Kofferraumes 18 kann nach Aufklappen
der Motorhaube 21 in ihrem außerhalb des Fahrgastraumes liegenden Teil 22 als Ablagefläche
für Werkzeuge, Ersatzteile usw. dienen, die bei Reparaturen od. dgl. benötigt werden.
Außer dem bereits genannten Kofferraum 18 sind im Innern des Fahrgastraumes noch eine große Anzahl
weiterer nutzbarer Räume oder Flächen vorgesehen. So sind in der Bodenfläche des Fahrgastraumes
Vertiefungen 23, 24 angebracht, die durch Platten und Roste 25 abgedeckt werden können, und zwar
derart, daß eine durchgehend ebene Bodenfläche entsteht, die nach Herausnahme der Sitze 19 und 19' als
Auflagefläche für Luftmatratzen dienen kann. Weiterhin befindet sich über dem hinteren Kofferraum 18
in Verlängerung der äußeren Ablageflächen 22 auch eine Ablagefläche 26 im Inneren des Fahrgastraumes
vor der Heckscheibe. Eine ähnliche Ablagefläche 27 ist vor der Frontscheibe angeordnet. Außerdem sind
seitliche Ablageflächen 28 an den Türen und Ablageflächen und Räume 29 im Inneren des nach außen
ragenden Teiles des trapezförmigen Daches vorgesehen, die sich längs des gesamten Dachumfanges
erstrecken.
Claims (3)
1. Aufbau eines Personenkraftwagens mit einem Karosseriekörper, dessen Unterteil die
größte Längen- und Breitenausdehnung in Reifenoberkante oder darüber besitzt und der sich
trapezförmig nach unten verjüngt, dessen verglaster Mittelteil sich trapezförmig von oben nach
unten verbreitert und dessen Dach den verglasten Mittelteil allseitig überragt und sich gleichfalls
von seinen Außenkanten zum verglasten Mittelteil von oben nach unten trapezförmig verjüngt,
dadurch gekennzeichnet, daß Ablageflächen (26, 27) vor den Front- und Heckscheiben, seitliche
Ablageflächen (28) an den Türen und Ablageflächen und -räume (29) innerhalb des nach außen
ragenden Teiles des Daches (3) längs des gesamten Dachumfanges angeordnet sind, so daß
jedem Fahrzeuginsassen Ablageflächen seitlich sowohl im Bereich der Sitze als auch oben und
außerdem hinten bzw. vorn zugeordnet sind.
2. Wagenaufbau nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch folgende Raumaufteilung des
Frontabschnittes: An einen vorderen Pufferraum (4) schließen sich, nach hinten übereinanderliegend,
der Brennstoffbehälter (8), der Frontkofferraum (9), gegebenenfalls mit Reserverad
(10), und ein Dichtungsraum (12) für den Frontdeckel (11) an und weiter nach hinten, wieder
übereinanderliegend, ein Raum (13) zur Unterbringung der Achslenker, von Regenwasserablauf-
und Luftkanälen (14) und ein Raum (15) zur Unterbringung des Lenkgetriebes, der Brems- und
Kupplungszylinder, des Scheibenwischerantriebes usw., von dem aus auch die Vorderachsabstützung
zugänglich ist.
3. Wagenaufbau nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch folgende Raumaufteilung des
Heckabschnittes: An einen hinteren Pufferraum (6) schließen sich nach vorn der Motorraum (16)
und ein Kofferraum (18) an, über welchem sich außerhalb des Fahrgastraumes (20) eine annähernd
waagerechte Ablagefläche (22) für Werkzeuge, Ersatzteile usw. befindet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 309 650/150 7.63
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED31254A DE1152621B (de) | 1959-08-08 | 1959-08-08 | Aufbau eines Personenkraftwagens |
| FR832141A FR1261771A (fr) | 1959-08-08 | 1960-07-06 | Superstructure pour voiture automobile de tourisme |
| GB2696560A GB918435A (en) | 1959-08-08 | 1960-08-03 | Improvements relating to motor-car saloon bodies |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED31254A DE1152621B (de) | 1959-08-08 | 1959-08-08 | Aufbau eines Personenkraftwagens |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1152621B true DE1152621B (de) | 1963-08-08 |
Family
ID=7040828
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED31254A Pending DE1152621B (de) | 1959-08-08 | 1959-08-08 | Aufbau eines Personenkraftwagens |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1152621B (de) |
| GB (1) | GB918435A (de) |
-
1959
- 1959-08-08 DE DED31254A patent/DE1152621B/de active Pending
-
1960
- 1960-08-03 GB GB2696560A patent/GB918435A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB918435A (en) | 1963-02-13 |
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