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DE1152461B - Muffenverbindung fuer luftraumisolierte Koaxialleitungen - Google Patents

Muffenverbindung fuer luftraumisolierte Koaxialleitungen

Info

Publication number
DE1152461B
DE1152461B DEF35925A DEF0035925A DE1152461B DE 1152461 B DE1152461 B DE 1152461B DE F35925 A DEF35925 A DE F35925A DE F0035925 A DEF0035925 A DE F0035925A DE 1152461 B DE1152461 B DE 1152461B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sleeve
outer conductor
centering
connection
bushes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF35925A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Martin Bartels
Franz Schillings
Dipl-Ing Karl Heinz Nolting
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Felten and Guilleaume Carlswerk AG
Original Assignee
Felten and Guilleaume Carlswerk AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Felten and Guilleaume Carlswerk AG filed Critical Felten and Guilleaume Carlswerk AG
Priority to DEF35925A priority Critical patent/DE1152461B/de
Publication of DE1152461B publication Critical patent/DE1152461B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G15/00Cable fittings
    • H02G15/08Cable junctions
    • H02G15/085Cable junctions for coaxial cables or hollow conductors

Landscapes

  • Coupling Device And Connection With Printed Circuit (AREA)

Description

  • Muffenverbindung für luftraumisolierte Koaxialleitungen Bei den bekannten Muffenverbindungen für luftraumisolierte Koaxialleitungen kleinen Durchmessers, die sogenannten Zwergkoaxialleitungen, sind in der Regel die Außenleiter durch eine Hülse verbunden, die auf die zu verbindenden Außenleiter aufgeschoben und mit diesen durch Löten verbunden ist. Die Außenleiterhülse kann dabei in ihrem mittleren Teil eine größere lichte Weite haben als an ihren Enden, um eine etwaige Verdickung des Innenleiters an der Verbindungsstelle zu berücksichtigen und günstige elektrische Eigenschaften zu erhalten. Im wesentlichen werden zwei Bauarten der beschriebenen Muffe praktisch angewendet. Bei der einen Bauart ist die Außenleiterhülse aus zwei Halbschalen zusammengesetzt, und die zu verbindenden Außenleiter werden durch in ihre Enden eingeschobene Zentrierbuchsen -koaxial auf den Innenleitern gehalten. Bei der anderen Bauart ist die Außenleiterhülse einteilig, und die Außenleiter sind an ihren Verbindungsstellen mit der Außenleiterhülse durch Abstandscheiben abgestützt. Beide Bauarten haben den Nachteil, daß die Muffenverbindung nicht längswasserdicht ist. Dringt daher an irgendeiner Stelle Wasser in den Zwischenraum zwischen Innen- und Außenleiter, so kann sich dieses durch die Muffenverbindungen hindurch über die ganze Länge der Koaxialleitung ausbreiten.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Muffenverbindung für luftraumisolierte Koaxialleitungen, die insbesondere für die sogenannten Zwergkoaxialleitungen bestimmt ist und bei der die Außenleiter durch eine Hülse verbunden und an diesen Verbindungsstellen durch in ihre Enden eingeschobene Zentrierbuchsen koaxial über den Innenleitern gehalten werden. Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß die Zentnerbuchsen innen dicht schließend auf die Innenleiter passen und außen über die Außenleiterenden axial vorstehende Dichtungsflächen aufweisen, auf welche die einteilige Außenleiterhülse dicht schließend paßt. Gegenüber den eingangs beschriebenen bekannten Bauarten hat die neue Verbindungsstelle den Vorteil, daß sie wasserdicht gegenüber den zu verbindenden Koaxialleitungen abgedichtet ist. Es können sich daher Wasser und Feuchtigkeit nicht über die Verbindungsstelle hinweg innerhalb der Koaxialleitung ausbreiten. Die Verbindung ist somit quer- und längswasserdicht.
  • Die Zentrierbuchsen, die in die Außenleiterenden eingeschoben werden, bestehen vorzugsweise aus einem hinreichend elastischen und gut wärmebeständigen Isolierstoff, z. B. aus einem Polyfluoräthylen oder einem Polycarbonat, damit sie einerseits gut dichten und andererseits durch die beim Verlöten der Außenleiterhülse mit den Außenleitern notwendige Erwärmung nicht ihre Form ändern. Insbesondere in den Fällen, in denen'ünter den Außenleitern und über der Luftraumisolierung noch eine schlauchförmige Isolierhülle angeordnet ist, empfiehlt es sich, die Zentrierbuchsen eine größere Strecke in die Außenleiterenden hinein reichen zu lassen, als zur Abstützung der Außenleiter erforderlich ist, um auch die genannte schlauchförmige Isolierhülle beim Löten der Verbindungsstellen zu schützen, weil die Isolierstoffe bei Erwärmung die Neigung zum Schrumpfen haben und dann die Spannungsfestigkeit zwischen Innen- und Außenleiter an dieser Stelle herabgesetzt sein kann.
  • An den ineinandergreifenden Dichtungsflächen sind vorteilhaft entweder die Zentrierbuchsen oder die Außenleiterhülsen mit quer verlaufenden Rillen versehen. Diese Rillen bilden in der fertigen Muffe Labyrinthdichtungen, die eine besonders gute Dichtheit gewährleisten.
  • Weiterhin kann nach der Erfindung, um die elektrische Durchschlagsfestigkeit der Muffe zu steigern, die Innenleiterverbindung zwischen den Zentrierbuchsen gegen die Außenleiterhülse mittels eines Isolierschlauches abgedeckt sein, der über axialen Ansätzen der Zentrierbuchsen gehalten wird. Zweckmäßig sind hierzu zwei längsgeschlitzte Stücke Isolierschlauch von der Seite her derart auf die Innenleiterverbindung aufgeschoben, daß das äußere dieser Schlauchstücke den Längsschlitz des inneren Schlauchstückes überdeckt. Der genannte Isolierschlauch kann aber auch über den Ansätzen der Zentrierbuchsen aus isolierendem Band gewickelt sein.
  • Die Zeichnung zeigt in Fig.1 als Ausführungsbeispiel eine luftraumisolierte Koaxialleitung mit der Verbindungsmuffe nach der Erfindung in Ansicht und teilweise im Längsschnitt; Fig.2 stellt einen Querschnitt der Verbindungsmuffe nach der Linie A-B der Fig. 1 dar; Fig. 3 und 4 zeigen die Außenleiterhülse und eine Zentrierbuchse einzeln.
  • In Fig. 1 bezeichnet 1 die zu verbindenden Leitungen und 2 die Verbindungsmuffe. Die Leitungen 1 bestehen im wesentlichen aus dem Innenleiter 3, dem Außenleiter 4 und der Luftraumisolierung 5.
  • Diese ist hier durch die abstandhaltenden Scheiben 6 aus Isolierstoff gebildet; an ihrer Stelle können aber auch eine abstandhaltende Wendel aus Isolierstoff oder ein sonstiger isolierender Abstandhalter verwendet sein. Unmittelbar über den Scheiben bzw. der Wendel liegt im allgemeinen noch eine schlauchförmige Isolierschicht, die auch aus Band gewickelt sein kann und die hier der übersichtlichkeit wegen weggelassen ist. Der Außenleiter 4 kann aus Metallband zur Rohrform gebogen sein. Über dem Außenleiter 4 sind in dem dargestellten Beispiel eine aus Stahlband gewickelte Schirmung 7 und eine Bandage 8 aus. selbstklebendem Kunststoffband oder Papierband angeordnet. Die Muffe 2 besteht aus der Innenleiterhülse 9, der Außenleiterhülse 10; den beiden Zentrierbuchsen 11 und dem Isolierschlauch 12. Die Innenleiterhülse 9 ist über die Enden der beiden Innenleiter 3 geschoben und mit diesen verlötet. Die Zentrierbuchsen 11 bestehen z. B. aus Polytetrafluoräthylen und haben in dem Beispiel einen zylindrischen Mittelteil 13 und axiale rohrförmige Ansätze 14 und 15. Die Länge der zu verbindenden Innenleiterenden ist so bemessen, daß die gelötete Hülsenverbindung gerade den Abstand zwischen den Ansätzen 15 der Zentrierbuchsen 11 einnimmt. Diese sind dadurch gegeneinander abgestützt und gegen Verschieben gesichert. Ihre Innenbohrung 16 ist so eng, daß sie dicht schließend auf den Innenleiter 3 passen. Mit ihren Ansätzen 14 werden sie in die Enden der Außenleiter 4 eingeschoben. Ihre über die Außenleiterenden vorstehenden Mittelteile 13 haben einen etwas größeren Außendurchmesser, als dem Innendurchmesser der Außenleiter 4 entspricht, und sind auf ihren Außenflächen mit Querrillen 17 versehen. Die rohrförmige Außenleiterhülse 10 hat in ihrem Mittelteil 18 einen größeren Durchmesser, als den Außenleitern 4 entspricht, und wird mit ihren verjüngten Enden 19 auf die Mittelteile 13 der Zentrierbuchsen 11 und auf die Enden der Außenleiter 4 aufgeschoben. Hierbei pressen ihre Endteile 19 die zylindrischen Mittelstücke 13 der Zentrierbuchsen elastisch zusammen und erzeugen so einen gut dichtenden Sitz der Außenleiterhülse 10 auf den Zentrierbuchsen 11. An den Stellen 20 ist die dort mit Lötbohrungen 21 versehene Außenleiterhülse mit den Außenleitern 4 verlötet. Der die Innenleiterhülse 9 isolierend abdeckende Isolierschlauch 12 ist in dem dargestellten Beispiel aus zwei übereinandergeschobenen, längsgeschlitzten Isolierschlauchstücken gebildet, deren Schlitze versetzt sind, so daß sie sich gegenseitig überlappen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Muffenverbindung für luftraumisolierte Koaxialleitungen, insbesondere für solche kleinen Durchmessers, bei der die Außenleiter durch eine Hülse verbunden und an den Verbindungsstellen durch in ihre Enden eingeschobene Zentrierbuchsen koaxial über den Innenleitern gehalten werden, dadurch gekennzekhuet, daß die Zentrierbuchsen innen dicht schließend auf die Innenleiter passen und außen über die Außenleiterenden axial vorstehende Dichtungsflächen aufweisen, auf welche die einteilige Außenleiterhülse dicht schließend paßt.
  2. 2. Muffenverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrierbuchsen oder die Außenleiterhülse an den Dichtungsflächen quer gerillt sind.
  3. 3. Muffenverbindung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenleiterverbindung zwischen den Zentrierbuchsen mittels eines Isolierschlauches abgedeckt ist, der über axialen Ansätzen der Zentrierbuchsen gehalten wird.
  4. 4. Muffenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrierbuchsen aus einem hinreichend elastischen, gut wärmebeständigen Isolierstoff bestehen.
DEF35925A 1962-02-03 1962-02-03 Muffenverbindung fuer luftraumisolierte Koaxialleitungen Pending DE1152461B (de)

Priority Applications (1)

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DEF35925A DE1152461B (de) 1962-02-03 1962-02-03 Muffenverbindung fuer luftraumisolierte Koaxialleitungen

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Publications (1)

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DE1152461B true DE1152461B (de) 1963-08-08

Family

ID=7096230

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DEF35925A Pending DE1152461B (de) 1962-02-03 1962-02-03 Muffenverbindung fuer luftraumisolierte Koaxialleitungen

Country Status (1)

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DE (1) DE1152461B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2082513A5 (de) * 1970-03-18 1971-12-10 Cables De Lyon Geoffroy Delore
US3845414A (en) * 1973-11-16 1974-10-29 Collins Radio Co Shielding apparatus for a signal splitter and signal splitter including the same

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2082513A5 (de) * 1970-03-18 1971-12-10 Cables De Lyon Geoffroy Delore
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