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DE1152331B - Tarnmaterial, insbesondere fuer Tarnnetze und Garniermittel fuer Tarnnetze und Tarnplanen - Google Patents

Tarnmaterial, insbesondere fuer Tarnnetze und Garniermittel fuer Tarnnetze und Tarnplanen

Info

Publication number
DE1152331B
DE1152331B DEO7917A DEO0007917A DE1152331B DE 1152331 B DE1152331 B DE 1152331B DE O7917 A DEO7917 A DE O7917A DE O0007917 A DEO0007917 A DE O0007917A DE 1152331 B DE1152331 B DE 1152331B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
camouflage
nets
threads
tarpaulins
trimmings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEO7917A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Joachim Krull
Benno Scharbert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
OBERNDORFER GARDINEN und SPITZ
Original Assignee
OBERNDORFER GARDINEN und SPITZ
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DESCH10973A external-priority patent/DE960070C/de
Application filed by OBERNDORFER GARDINEN und SPITZ filed Critical OBERNDORFER GARDINEN und SPITZ
Priority to DEO7917A priority Critical patent/DE1152331B/de
Publication of DE1152331B publication Critical patent/DE1152331B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41HARMOUR; ARMOURED TURRETS; ARMOURED OR ARMED VEHICLES; MEANS OF ATTACK OR DEFENCE, e.g. CAMOUFLAGE, IN GENERAL
    • F41H3/00Camouflage, i.e. means or methods for concealment or disguise
    • F41H3/02Flexible, e.g. fabric covers, e.g. screens, nets characterised by their material or structure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)
  • Knitting Of Fabric (AREA)

Description

INTERNAT. KL. F 07 j
DEUTSCHES
PATENTAMT
O 7917Ic/72g
ANMELDETAG: 2. MÄRZ 1961
BEKANNTMACHUNG DER ANMELDUNG UNDAUSGABEDER AUSLEGESCHRIFT:
1. AUGUST 1963
Das Zusatzpatent 1034 070 bezieht sich auf eine Weiterbildung von Tarnmaterialien mit gewellter bzw. gekräuselter Oberfläche gemäß dem Hauptpatent 960070.
Nach dem Hauptpatent sind die Tarnmaterialien engmaschige Netze aus pflanzlichen und/oder tierischen Fasern, denen thermoplastische Fäden bzw. Fasern ein- bzw. angearbeitet, insbesondere eingewebt sind, die dem Tarnmaterial nach bestimmter Wärmeeinwirkung ein kräuseliges, faltiges, welliges Aussehen verleihen.
Während im Hauptpatent angegeben ist, daß sich die Herstellung der eben erwähnten Materialien aus reinen Kunststoffgebilden nicht empfehle, wird im Zusatzpatent 1 034 070 auf Grund neuerer Erfahrungen empfohlen und unter Schutz gestellt, die Tarnnetze und sinngemäß entsprechende Tarnmaterialien aus zwei miteinander gemischten oder in beliebiger Weise miteinander verarbeiteten, z. B. gewebten oder gewirkten Kunstfasern herzustellen, die bei mäßiger Erwärmung in verschiedenem Maße schrumpfen.
Weiterhin gibt das Zusatzpatent die Lehre, für die Tarnmaterialien verschiedene Kunstfasern zu verwerten, d. h. für die Schußfäden eine Kunstfaser mit größerem und für die Kettfäden eine Kunstfaser mit geringerem Schrumpfungsvermögen zu verwenden.
Insbesondere wird empfohlen, als Kunststoffäden mit unterschiedlichem Schrumpfungsvermögen für die Schußfäden Kunstfasern der Gruppe der Polyvinylchloride und für die Kettfäden Kunstfasern der Gruppe der Polyester zu verwenden.
Die vorliegende Erfindung sucht die Tarnmaterialien nach dem Zusatzpatent 1034 070 weiter zu verbessern. Sie zielt darauf ab, zu erreichen, daß die für Tarnnetze und insbesondere für Garniermittel für Tarnnetze und Tarnplanen bestimmten und grundsätzlich nach dem Zusatzpatent 1034 070 zu fertigenden Tarnmaterialien möglichst leicht sind, hohe Lebensdauer besitzen, mechanischen Beanspruchungen gut standhalten, möglichst preiswert herzustellen sind und daß ihre Tarnfähigkeit nicht herabgesetzt, sondern im Gegenteil noch gesteigert wird.
Um diesen Aufgaben gerecht zu werden, besteht das Tarnmaterial gemäß der vorliegenden Erfindung aus miteinander zu einem Gewebe geringen Eigengewichtes und hoher Reißfestigkeit, insbesondere zu einem Drehergewebe verarbeiteten Kunststoffgarnen unterschiedlicher Garnstärke, wobei es durch Imprägnieren und anschließendes Lufttrocknen bzw. Fixieren und gegebenenfalls Stauchen erzeugte sprungelastische und formbeständige Noppen aufweist.
Tarnmaterial, insbesondere für Tarnnetze
und Garniermittel für Tarnnetze
und Tarnplanen
Zusatz zum Zusatzpatent 1034 070
Anmelder:
Oberndorfer
Gardinen- und Spitzen-Webereien G.m.b.H., Oberndorf/Neckar
Hans Joachim Krui und Benno Scharbert,
Oberndorf/Neckar,
sind als Erfinder genannt worden
Die Tarnmaterialien der vorstehend gekennzeichneten Art sind überaus leicht und halten selbst der feldmäßig üblichen rauhen Behandlung für sehr lange Zeit stand.
Von besonderem Vorteil bezüglich der Herstellungskosten ist es, daß nicht unterschiedliche Arten von Kunststoffasern benötigt werden, daß man vielmehr mit gleichartigen Kunststoffgarnen unterschiedlicher Garnstärken hervorragende körperliche Verformungen erreichen kann. Hierzu ist es nur notwendig, die aus gleichartigen Kunststoffgarnen unterschiedlicher Garnstärke hergestellten Gewebe, Gewirke od. dgl. zu imprägnieren, anschließend an der Luft zu trocknen oder zu fixieren. Gegebenenfalls kann man die Tarngebilde noch nachträglich stauchen. Durch diese Behandlung werden sprungelastische Noppen erzeugt, die starke Schatten werfen und die sprungelastisch sind. Diese Eigenschaft hat die Folge, daß sich die Noppen auch nach Feuchtwerden und Zusammenlegen der Tarnmaterialien wieder aufrichten, also ihre Form behalten.
Natürlich sind die Vorteile des geringen Gewichtes und der großen Weiterreißfestigkeit dann in besonderem Maße vorhanden, wenn die Kunststoffgarne unterschiedlicher Garnstärke zu Drehergeweben verarbeitet werden, d. h. also, wenn die Tarnmaterialien Drehergewebe sind, die in Schuß und/oder Kette auf-
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einanderfolgend Fäden unterschiedlicher Garnstärke aufweisen. Hierbei ist es empfehlenswert, wenn in dem Drehergewebe auf eine größere Zahl von Fäden geringerer Garnstärke eine kleinere Zahl von solchen größerer Garnstärke folgt und wenn hierbei alle Fäden an den Kreuzungsstellen miteinander verschlungen sind. Bei dieser Ausgestaltung bilden die Fäden höherer Garnstärke und die Einbindungen an den Kreuzungsstellen gewissermaßen Barrieren gegen das Weiterreißen.
Es sind sehr verschiedene Musterungen und Garnabmessungen möglich. So kann man Drehergewebe verwenden, bei denen Fäden der Garnstärke 210 Denier und Fäden der Garnstärke von 420 oder 840 Denier aufeinanderfolgen. Beispielsweise weist das Gewebe sowohl in Kett- als auch in Schußrichtung jeweils sechs Fäden geringer Garnstärke, z. B. von 210 Denier, und darauffolgend zwei Fäden höherer Garnstärke, z. B. von 420 oder 840 Denier, auf.
Eine ganz besonders hohe Festigkeit gegen Weiterreißen und Ausfransen ist durch Drehergewebe erzielbar, bei denen mit Dreherschnüre geringerer Garnstärke mehrere miteinander verdrehte Dreherschnüre großer Garnstärke folgen.
Die an sich vor allem der Aufrauhung der Gewebefläche dienenden Noppen bringen als weiteren Vorteil eine zusätzliche Erhöhung der Reiß- und Weiterreißfestigkeit mit sich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:
    Tarnmaterial, insbesondere für Tarnnetze und Garniermittel für Tarnnetze und Tarnplanen, das aus zwei miteinander verarbeiteten, bei Erwärmung in verschiedenem Maße schrumpfenden Kunstfasern oder -fäden besteht und durch Wärmeeinwirkung gewellt, gekräuselt oder andersartig körperlich verformt wird, nach Patent 1034 070, dadurch gekennzeichnet, daß das Tarnmaterial aus miteinander zu einem Gewebe geringen Eigengewichtes und hoher Weiterreißfestigkeit, insbesondere zu einem Drehergewebe verarbeiteten Kunststoffgarnen unterschiedlicher Garnstärke besteht, wobei es durch Imprägnieren und anschüeßendesLufttrocknenbzw. Fixieren und gegebenenfalls Stauchen erzeugte sprungelastische und formbeständige Noppen aufweist.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 826 555;
    Buch von Jaumann und Rordorf: »Neues
    Großes Handbuch der Textilkunde«, 2. Auflage,
    S. 517 bis 520.
    © 309 649/15 7.
DEO7917A 1952-11-13 1961-03-02 Tarnmaterial, insbesondere fuer Tarnnetze und Garniermittel fuer Tarnnetze und Tarnplanen Pending DE1152331B (de)

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Family

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP3387360A4 (de) * 2014-12-11 2019-08-28 Stanislaw Litwin Multispektrale tarnvorrichtung und verfahren

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1826555U (de) * 1960-10-11 1961-02-09 Kurt Joachim Dr Sander Garniermittel fuer tarnnetze aus kunststoffgewebe.

Patent Citations (1)

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