DE1152331B - Tarnmaterial, insbesondere fuer Tarnnetze und Garniermittel fuer Tarnnetze und Tarnplanen - Google Patents
Tarnmaterial, insbesondere fuer Tarnnetze und Garniermittel fuer Tarnnetze und TarnplanenInfo
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- DE1152331B DE1152331B DEO7917A DEO0007917A DE1152331B DE 1152331 B DE1152331 B DE 1152331B DE O7917 A DEO7917 A DE O7917A DE O0007917 A DEO0007917 A DE O0007917A DE 1152331 B DE1152331 B DE 1152331B
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41H—ARMOUR; ARMOURED TURRETS; ARMOURED OR ARMED VEHICLES; MEANS OF ATTACK OR DEFENCE, e.g. CAMOUFLAGE, IN GENERAL
- F41H3/00—Camouflage, i.e. means or methods for concealment or disguise
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Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Woven Fabrics (AREA)
- Knitting Of Fabric (AREA)
Description
INTERNAT. KL. F 07 j
DEUTSCHES
PATENTAMT
O 7917Ic/72g
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABEDER
AUSLEGESCHRIFT:
1. AUGUST 1963
Das Zusatzpatent 1034 070 bezieht sich auf eine Weiterbildung von Tarnmaterialien mit gewellter bzw.
gekräuselter Oberfläche gemäß dem Hauptpatent 960070.
Nach dem Hauptpatent sind die Tarnmaterialien engmaschige Netze aus pflanzlichen und/oder tierischen
Fasern, denen thermoplastische Fäden bzw. Fasern ein- bzw. angearbeitet, insbesondere eingewebt
sind, die dem Tarnmaterial nach bestimmter Wärmeeinwirkung ein kräuseliges, faltiges, welliges Aussehen
verleihen.
Während im Hauptpatent angegeben ist, daß sich die Herstellung der eben erwähnten Materialien aus
reinen Kunststoffgebilden nicht empfehle, wird im Zusatzpatent 1 034 070 auf Grund neuerer Erfahrungen
empfohlen und unter Schutz gestellt, die Tarnnetze und sinngemäß entsprechende Tarnmaterialien
aus zwei miteinander gemischten oder in beliebiger Weise miteinander verarbeiteten, z. B. gewebten oder
gewirkten Kunstfasern herzustellen, die bei mäßiger Erwärmung in verschiedenem Maße schrumpfen.
Weiterhin gibt das Zusatzpatent die Lehre, für die Tarnmaterialien verschiedene Kunstfasern zu verwerten,
d. h. für die Schußfäden eine Kunstfaser mit größerem und für die Kettfäden eine Kunstfaser mit
geringerem Schrumpfungsvermögen zu verwenden.
Insbesondere wird empfohlen, als Kunststoffäden mit unterschiedlichem Schrumpfungsvermögen für die
Schußfäden Kunstfasern der Gruppe der Polyvinylchloride und für die Kettfäden Kunstfasern der
Gruppe der Polyester zu verwenden.
Die vorliegende Erfindung sucht die Tarnmaterialien nach dem Zusatzpatent 1034 070 weiter zu verbessern.
Sie zielt darauf ab, zu erreichen, daß die für Tarnnetze und insbesondere für Garniermittel für
Tarnnetze und Tarnplanen bestimmten und grundsätzlich nach dem Zusatzpatent 1034 070 zu fertigenden
Tarnmaterialien möglichst leicht sind, hohe Lebensdauer besitzen, mechanischen Beanspruchungen
gut standhalten, möglichst preiswert herzustellen sind und daß ihre Tarnfähigkeit nicht herabgesetzt,
sondern im Gegenteil noch gesteigert wird.
Um diesen Aufgaben gerecht zu werden, besteht das Tarnmaterial gemäß der vorliegenden Erfindung
aus miteinander zu einem Gewebe geringen Eigengewichtes und hoher Reißfestigkeit, insbesondere zu
einem Drehergewebe verarbeiteten Kunststoffgarnen unterschiedlicher Garnstärke, wobei es durch Imprägnieren
und anschließendes Lufttrocknen bzw. Fixieren und gegebenenfalls Stauchen erzeugte
sprungelastische und formbeständige Noppen aufweist.
Tarnmaterial, insbesondere für Tarnnetze
und Garniermittel für Tarnnetze
und Tarnplanen
Zusatz zum Zusatzpatent 1034 070
Anmelder:
Oberndorfer
Gardinen- und Spitzen-Webereien G.m.b.H., Oberndorf/Neckar
Hans Joachim Krui und Benno Scharbert,
Oberndorf/Neckar,
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
Die Tarnmaterialien der vorstehend gekennzeichneten Art sind überaus leicht und halten selbst der
feldmäßig üblichen rauhen Behandlung für sehr lange Zeit stand.
Von besonderem Vorteil bezüglich der Herstellungskosten ist es, daß nicht unterschiedliche Arten von
Kunststoffasern benötigt werden, daß man vielmehr mit gleichartigen Kunststoffgarnen unterschiedlicher
Garnstärken hervorragende körperliche Verformungen erreichen kann. Hierzu ist es nur notwendig, die
aus gleichartigen Kunststoffgarnen unterschiedlicher Garnstärke hergestellten Gewebe, Gewirke od. dgl.
zu imprägnieren, anschließend an der Luft zu trocknen oder zu fixieren. Gegebenenfalls kann man die
Tarngebilde noch nachträglich stauchen. Durch diese Behandlung werden sprungelastische Noppen erzeugt,
die starke Schatten werfen und die sprungelastisch sind. Diese Eigenschaft hat die Folge, daß sich die
Noppen auch nach Feuchtwerden und Zusammenlegen der Tarnmaterialien wieder aufrichten, also ihre
Form behalten.
Natürlich sind die Vorteile des geringen Gewichtes und der großen Weiterreißfestigkeit dann in besonderem
Maße vorhanden, wenn die Kunststoffgarne unterschiedlicher Garnstärke zu Drehergeweben verarbeitet
werden, d. h. also, wenn die Tarnmaterialien Drehergewebe sind, die in Schuß und/oder Kette auf-
309 649/15
einanderfolgend Fäden unterschiedlicher Garnstärke aufweisen. Hierbei ist es empfehlenswert, wenn in
dem Drehergewebe auf eine größere Zahl von Fäden geringerer Garnstärke eine kleinere Zahl von solchen
größerer Garnstärke folgt und wenn hierbei alle Fäden an den Kreuzungsstellen miteinander verschlungen
sind. Bei dieser Ausgestaltung bilden die Fäden höherer Garnstärke und die Einbindungen an den
Kreuzungsstellen gewissermaßen Barrieren gegen das Weiterreißen.
Es sind sehr verschiedene Musterungen und Garnabmessungen möglich. So kann man Drehergewebe
verwenden, bei denen Fäden der Garnstärke 210 Denier und Fäden der Garnstärke von 420 oder 840 Denier
aufeinanderfolgen. Beispielsweise weist das Gewebe sowohl in Kett- als auch in Schußrichtung
jeweils sechs Fäden geringer Garnstärke, z. B. von 210 Denier, und darauffolgend zwei Fäden höherer
Garnstärke, z. B. von 420 oder 840 Denier, auf.
Eine ganz besonders hohe Festigkeit gegen Weiterreißen und Ausfransen ist durch Drehergewebe erzielbar,
bei denen mit Dreherschnüre geringerer Garnstärke mehrere miteinander verdrehte Dreherschnüre
großer Garnstärke folgen.
Die an sich vor allem der Aufrauhung der Gewebefläche dienenden Noppen bringen als weiteren Vorteil
eine zusätzliche Erhöhung der Reiß- und Weiterreißfestigkeit mit sich.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:Tarnmaterial, insbesondere für Tarnnetze und Garniermittel für Tarnnetze und Tarnplanen, das aus zwei miteinander verarbeiteten, bei Erwärmung in verschiedenem Maße schrumpfenden Kunstfasern oder -fäden besteht und durch Wärmeeinwirkung gewellt, gekräuselt oder andersartig körperlich verformt wird, nach Patent 1034 070, dadurch gekennzeichnet, daß das Tarnmaterial aus miteinander zu einem Gewebe geringen Eigengewichtes und hoher Weiterreißfestigkeit, insbesondere zu einem Drehergewebe verarbeiteten Kunststoffgarnen unterschiedlicher Garnstärke besteht, wobei es durch Imprägnieren und anschüeßendesLufttrocknenbzw. Fixieren und gegebenenfalls Stauchen erzeugte sprungelastische und formbeständige Noppen aufweist.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 826 555;
Buch von Jaumann und Rordorf: »NeuesGroßes Handbuch der Textilkunde«, 2. Auflage,S. 517 bis 520.© 309 649/15 7.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO7917A DE1152331B (de) | 1952-11-13 | 1961-03-02 | Tarnmaterial, insbesondere fuer Tarnnetze und Garniermittel fuer Tarnnetze und Tarnplanen |
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| DESCH10973A DE960070C (de) | 1952-11-13 | 1952-11-13 | Tarnnetz |
| DEO7917A DE1152331B (de) | 1952-11-13 | 1961-03-02 | Tarnmaterial, insbesondere fuer Tarnnetze und Garniermittel fuer Tarnnetze und Tarnplanen |
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| DE1152331B true DE1152331B (de) | 1963-08-01 |
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ID=25989360
Family Applications (1)
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1152331B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP3387360A4 (de) * | 2014-12-11 | 2019-08-28 | Stanislaw Litwin | Multispektrale tarnvorrichtung und verfahren |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1826555U (de) * | 1960-10-11 | 1961-02-09 | Kurt Joachim Dr Sander | Garniermittel fuer tarnnetze aus kunststoffgewebe. |
-
1961
- 1961-03-02 DE DEO7917A patent/DE1152331B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1826555U (de) * | 1960-10-11 | 1961-02-09 | Kurt Joachim Dr Sander | Garniermittel fuer tarnnetze aus kunststoffgewebe. |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP3387360A4 (de) * | 2014-12-11 | 2019-08-28 | Stanislaw Litwin | Multispektrale tarnvorrichtung und verfahren |
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