[go: up one dir, main page]

DE1152158B - Schaltungsanordnung zur Feststellung von Erdschluessen in Zwischenleitungs-anordnungen in Fernmeldevermittlungs-, insbesondere Fernsprechwaehlanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Feststellung von Erdschluessen in Zwischenleitungs-anordnungen in Fernmeldevermittlungs-, insbesondere Fernsprechwaehlanlagen

Info

Publication number
DE1152158B
DE1152158B DES71280A DES0071280A DE1152158B DE 1152158 B DE1152158 B DE 1152158B DE S71280 A DES71280 A DE S71280A DE S0071280 A DES0071280 A DE S0071280A DE 1152158 B DE1152158 B DE 1152158B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wires
circuit arrangement
intermediate line
relay
input
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES71280A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Gerhard Rolle
Dipl-Ing Winfried Werr
Dipl-Ing Georg Freymadl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES71280A priority Critical patent/DE1152158B/de
Publication of DE1152158B publication Critical patent/DE1152158B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q1/00Details of selecting apparatus or arrangements
    • H04Q1/18Electrical details
    • H04Q1/20Testing circuits or apparatus; Circuits or apparatus for detecting, indicating, or signalling faults or troubles
    • H04Q1/22Automatic arrangements
    • H04Q1/24Automatic arrangements for connection devices
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/0008Selecting arrangements using relay selectors in the switching stages
    • H04Q3/0012Selecting arrangements using relay selectors in the switching stages in which the relays are arranged in a matrix configuration

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Feststellung von Erdschlüssen in Zwischenleitungsanordnungen in Fernmeldevermittlungs-, insbesondere Fernsprechwählanlagen Unter einer Zwischenleitung versteht man in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen im allgemeinen eine Leitung, die zwei Koppelstufen eines Koppelfeldes miteinander verbindet und abgesehen von einem Zwischenleitungsrelais, das z. B. in Relaiswähleranordnungen den Belegungszustand der Zwischenleitung anzeigt, keine Funktionsrelais enthält. Die Funktionsrelais, z. B. Speiserelais, Prüfrelais, Empfangsrelais für Steuerzeichen od. dgl., sind in Übertragungen oder in den Koppelfeldeing'ängen zugeordneten Eingangsschaltungen angeordnet. Eine Zwischenleitung stellt somit ein Leitungsstück dar, das aus dem übrigen Verbindungswegegefüge herausgetrennt ist, wenn nicht gerade eine Verbindung über sie verläuft.
  • Tritt nun ein Erdschluß z. B. auf einer Prüf- und Belegungsader einer Zwischenleitung auf, so besteht die Gefahr, daß nach Beendigung eines Gespräches eine Durchschaltung einer Verbindung über ein Koppelfeld nicht aufgehoben wird, weil die Haltewicklungen bzw. -magneten sich über den Erdschluß halten, der auf den Eingang keinen Einfluß hat, so daß der zugehörige Eingang in das Koppelfeld infolge seines abgefallenen Belegungsrelais fälschlich als frei erscheint. Es entstehen auf diese Weise nicht nur Doppelverbindungen, sondern es tritt auch ein Auffädeln, d. h. ein Zusammenschalten beliebig vieler Verbindungen an einer Stelle, auf. Durch Erdschlüsse auf den Sprechadern wie auf den Hilfsadern können ferner empfindliche Störungen zentraler Glieder, z. B. der Einstellsätze oder Markierer, hervorgerufen werden.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile von Zwischenleitungsanordnungen in Fernmeldevermittlungs-, insbesondere Fernsprechwählanlagen zu vermeiden. Erreicht wird dies dadurch, daß die Sprech-und/oder Hilfsadern jedes Einganges der Zwischenleitungsanordnung über Ruhekontakte der die Adern im Eingang durchschaltenden oder belegenden Belegungsrelais und damit auch die entsprechenden - für einen neuen Verbindungsweg bereits durchgeschalteten oder im Falle des Auftretens eines Erdschlusses in der Hilfsader durchgeschaltet bleibenden - Adern eines gegebenenfalls über weitere Koppelstufen aufgebauten Verbindungsweges und der dafür belegten Zwischenleitung entweder an ein vor jedem Eingang liegendes, diesem individuell zugeordnetes oder an ein für alle Eingänge gemeinsames, aber adernindividuelles Überwachungsschaltmittel angeschaltet sind, welches bei einem innerhalb der Prüfzeit auftretenden Erdschluß angesprochen bleibt oder auf diesen in an sich bekannter Weise anspricht, diesen anzeigt und gegebenenfalls den betreffenden bzw. alle Eingänge gegen Neubelegung sperrt.
  • Die Erfindung ermöglicht es, ohne einen störenden Eingriff in bestehende Verbindungen, etwa durch Routineüberprüfungen, eine laufende Überwachung der Zwischenleitungen und der zu ihnen führenden Verbindungswege durchzuführen. Ein Auffädeln von Verbindungen kann nicht eintreten, da spätestens vor der wirksamen Herstellung einer zweiten Verbindung über ein und dieselbe Zwischenleitung der aufgetretene Fehler erkannt wird, was bei Routineüberprüfungen nicht gewährleistet wäre.
  • In Anlagen, in denen über die Zwischenleitungsadern Steuerzeichen gegeben werden, die durch jedem Eingang individuell zugeordnete Empfangsschaltmittel aufgenommen werden, kann als eingangsindividuelles überwachungsschaltmittel zweckmäßig ein den Empfangsschaltmitteln gemeinsames Schaltmittel dienen, das die Empfangsschaltmittel nur für den Empfang freigibt, wenn kein Erdschluß vorliegt, so daß ein weiterer Verbindungsaufbau nach Feststellung eines Erdschlusses unterbleibt. Das überwachungsschaltmittel kann zu diesem Zweck einerseits an die Adern des Einganges angeschaltet sein, über die die Steuerzeichen übertragen werden, und andererseits an einem gegenüber Erdpotential unterschiedlichen Potential liegen, das dem Potential entspricht, an das die Empfangsschaltmittel für den Empfang von Steuerzeichen durch das überwachungsschaltmittel wirksam angeschaltet werden. Bei einer derartigen Anordnung wird dann das überwachungsschaltmittel gleichzeitig zum Absaugen von für die Steuerzeichengabe schädlichen Ladungen von Leitungskapazitäten zwischen den Adern und Erde bzw. zum Aufladen dieser Leitungskapazitäten ausgenutzt, so daß kein zusätzlicher Aufwand an überwachungsschaltmitteln für die Erdschlußüberwachung entsteht. Ein Fehlansprechen von Empfangsrelais über Leitungskapazitäten oder Erdschlüsse ist damit verhindert.
  • Um einen zusätzlichen Aufwand an überwachungsschaltmitteln für Adern, über die keine Steuerzeichen übertragen werden, zu vermeiden, können diese Adern jeweils vor der wirksamen Verbindungsdurchschaltung mit den Adern verbunden werden, über die die Steuerzeichen übertragen werden. Um dabei keinen wesentlichen zusätzlichen Aufwand für die Zusammenschaltung treiben zu müssen, kann die Zusammenschaltung über Ruhekontakte des Belegungsrelais erfolgen. Es ist aber auch denkbar, allen Adern einer Art, z. B. allen Prüf- bzw. Steueradern, ein gemeinsames Überwachungsrelais zuzuordnen, an das die zu überwachenden Adern über Kontakte der Belegungsrelais angeschaltet sind.
  • In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
  • Fig. 1 zeigt eine Anordnung, bei der die Überwachung der Hilfsadern, über die keine Steuerzeichen übertragen werden, durch die Überwachungsrelais vorgenommen wird, die den die Steuerzeichen aufnehmenden Empfangsschaltmitteln zugeordnet sind und die die Empfangsschaltmittel nur für den Empfang von Steuerzeichen freigeben, wenn kein Erdschluß vorliegt; Fig. 2 dagegen zeigt eine Anordnung, bei der mehrere Adern einer bestimmten Art, z. B. mehreren Hilfsadern, ein Überwachungsrelais gemeinsam zugeordnet ist. Auch dieses Überwachungsrelais kann gegebenenfalls noch andere Aufgaben erfüllen.
  • Nachstehend sollen an Hand der Zeichnung der Aufbau und die Wirkungsweise der Ausführungsbeispiele im einzelnen beschrieben werden.
  • In Fig. 1 sind Teile von zwei Übertragungen Uel und Ue 2 dargestellt, die Eingängen E 1 und E 2 in ein zweistufiges Koppelfeld mit den Koppelstufen K 1 und K 2 vorgeordnet sind. Jedem Eingang E 1 und E 2 ist eine waagerechte Koppelpunktzeile der Koppelstufe K1 zugeordnet, von denen je ein Koppelpunkt KP 11 und KP 12 gezeigt sind. Sich entsprechende Koppelpunkte KP 11 und KP 12 sind durch eine gemeinsame Zwischenleitung ZL mit einer senkrechten Koppelpunktspalte der zweiten Koppelstufe K 2 verbunden, von der ebenfalls nur ein Koppelpunkt KP 2 dargestellt ist, über den eine abgehende Leitung erreicht wird.
  • Im Ruhezustand ist die Hilfsader cE 1, die vom Eingang E 1 zu der waagerechten Koppelpunktzeile führt, der der Koppelpunkt KP 11 angehört, über einen Kontakt 1 c 1 eines Relais C 1 und einen Gleichrichter 48 mit der Sprechader b Ue 1 verbunden, über die Zeichen gegeben und empfangen werden. Die Sprechadern aUel und bUel sind nämlich über Kontakte 2 c 1, 3 c 1, und Widerstände 4, 5 mit einer Steuerleitung 6 verbunden, die zu einem mehreren Eingängen gemeinsamen Markierer M führt. Um nun eine Übertragung von Steuerkennzeichen mit den Potentialen der Betriebsbatterie zu ermöglichen, ist es zweckmäßig, zunächst die Leitungskapazitäten Cel, Ce2 zwischen den Sprechadern aUel und bUel einerseits und Erde andererseits so aufzuladen, daß durch Ladeströme keine Signalströme nachgebildet werden können.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 ist zu diesem Zweck in jeder der Übertragungen Ue 1 und Ue 2 ein abfallverzögertes Relais V 1 bzw. V 2 vorgesehen, dessen Wicklung 1I jeweils zu Beginn eines Belegungsvorganges, d. h. vor der Zeichenaussendung; kurzzeitig über einen Kontakt 7 b 1 bzw. 8 b 2 erregt wird. Nach erneutem Öffnen des Kontaktes 7 b 1 bzw. 8 b 2 und Schließen des Kontaktes 9 b 1 bzw. 10 b 2 ist über Kontakt 11 v 1 bzw. 12 v 2 ein Relais W 1 bzw. W 2 erregt, das nach seinem Ansprechen mit seinen Kontakten 13w 1, 14w1 bzw. 15w2, 16w2 die Haltewicklung I des Relais V 1 bzw. V 2 an die beiden Sprechadern aUel und bUel bzw. aUe2 und b Ue 2 anschaltet.
  • Über diese Haltewicklung werden nun, wenn kein Erdschluß aufgetreten ist, die Leitungskapazitäten Ce 1, Ce 2 bzw. Ce 3, Ce 4 geladen, da die Haltewicklung 1 des Relais V 1 bzw. V 2 mit ihrem zweiten Wicklungsende über einen eigenen Kontakt 17v1 bzw. 18 v 2 an negativem Potential liegt. Das negative Potential entspricht dem sogenannten Zeichenpotential, d. h. dem Potential, mit dem Zeichen gegeben bzw. empfangen werden. Nach Aufladung der Leitungskapazitäten fällt das Relais V 1 bzw. V 2 ab und schaltet über seinen Kontakt 17 v 1 bzw. 18 v 2 und Zeichenrelais Z11, Z12 bzw. Z21, Z22 das Zeichenpotential an die Sprechadern aUe1, bUel bzw. aUe2, b Ue 2 und über diese und Kontakte 2 c 1, 3 c 1 bzw. 22c2, 23e2 des Einganges E 1 bzw. E 2 an die Steuerleitung 6 bzw. 26 zum Markierer M, der .das Zeichen aufnimmt, daß in der Übertragung Ue 1 bzw. Ue 2 eine Anforderung auf Durchschaltung vorliegt. Der Markierer quittiert dieses Zeichen durch Einschaltung des Zeichenrelais Z11 bzw. Z21 oder durch Einschaltung des Zeichenrelais Z 12 bzw: Z 22 oder durch Einschaltung beider Zeichenrelais Z11 und Z12 bzw. Z21 und Z22. Über Kontakte 31z11, 32z12 bzw. 33z21, 34z22 der Zeichenrelais Z 11, Z12 bzw. Z21, Z22 wird dann der Haltestromkreis des Relais W 1 bzw. W 2 unterbrochen, der über einen eigenen Kontakt 35 w 1 bzw. 36 w 2 geschlossen worden war.
  • Im weiteren Schaltungsverlauf wird nach Durchschaltung einer gewünschten Verbindung über das Koppelfeld vom steuernden Markierer aus das Relais C 1 bzw. C 2 über eine Ader 37 bzw. 38 und seine Wicklung II erregt, das dann mit seinen Kontakten 2c1, 3c1 bzw. 22c2, 23e2 die Durchschaltung der Sprechadern vollendet. --Das Relais C 1 bzw. C 2 hält sich weiter über seine Wicklung I in der Hilfsader cUe 1 bzw. cUe 2, hebt mit seinem Kontakt 1 c 1 bzw. 23 c 2 die Anschaltung der Hilfsader cE 1 bzw. cE 2 an die Sprechader b Ue 1 bzw. b Ue 2 auf und bewirkt mit Kontakt 1 c 1 bzw. 41 c 2 die Erdung der Hilfsader cE 1 bzw. cE 2, so daß die Haltespule H, über die die durchgeschalteten Koppelpunkte, z. B. KP 11 und KP 2 bzw. KP 12 und KP 2, betätigt gehalten werden, für die Dauer der Verbindung erregt bleibt, denn für diese Zeit hält sich das Relais C 1 bzw. C 2 über seine Wicklung I, deren Kurzschluß am Kontakt 42 c 1 bzw. 43 c 2 aufgehoben worden war. Es hält sich so lange, bis nach Beendigung der Verbindung das in der Übertragung Ue 1 bzw. Ue 2 an die Hilfsader cUel bzw. cUe2 angeschaltete Erdpotential verschwindet.
  • Tritt nun auf der Hilfsader cZL oder auf der Hilfsader cEl bzw. cE2 ein Erdschluß auf, so wird die Haltespule H oder ein ihr entsprechendes Zwischenleitungsrelais H auch noch nach Abschaltung des Erdpotentials, in der Übertragung Ue 1 bzw. Ue 2, also auch noch nach Beendigung der Verbindung, wirksam erregt. Es tritt dabei der Fall ein, daß die Übertragung Ue 1 bzw. Ue 2 und der Eingang E 1 bzw. E 2 frei werden oder als frei erscheinen, obwohl die Adern aE 1, bE 1, cE 1 bzw. aE 2, bE 2, cE 2 über den Koppelpunkt KP 11 bzw. KP 12 weiterhin mit den entsprechenden Adern der Zwischenleitung ZL verbunden sind, obwohl also noch eine Verbindung aufgebaut ist und bleibt.
  • Ein bereits eingangs erwähntes Auffädeln von Verbindungen wird aber dadurch vermieden, däß bei Vorliegen eines neuen Verbindungswunsches in der Übertragung Ue 1 bzw. Ue 2 ein Erdschluß sich gegebenenfalls über den noch durchgeschalteten Koppelpunkt KP 11 bzw. KP 12 und den Kontakt 1 c 1 bzw. 23 c 2 auf die Wicklung I des Relais V 1 bzw. V2 auswirkt, wenn diese bei der Aufladung der Leitungskapazitäten Ce 1, Ce 2 bzw. Ce 3, Ce 4 an den Sprechadern aUel, bUel bzw. aUe2, bUe2 liegt. Vor dem wirksamen Aufbau einer zweiten Verbindung wird also der Erdschluß durch das Relais V 1 bzw. V 2 festgestellt, da dieses nach seiner Einschaltung nicht, wie im Normalfall zu erwarten, nach Aufladung der Leitungskapazitäten abfällt.
  • Das Relais V 1 bzw. V 2 stellt nun nicht nur Erdschlüsse auf den Hilfsadern, sondern auch gleichzeitig Erdschlüsse auf den Sprechadern aUe1, bUel, aUe2 und bUe2 und nicht nur Erdschlüsse auf den in Fig. 1 gezeigten Hilfsadern, sondern auch auf den etwa nach durchgeschalteten Hilfsadern der folgenden Koppelfelder fest.
  • Gleichrichter 48 und 49 verhindern eine Auswirkung von Zeichenpotentialen auf die Hilfsadern. Aufzuwenden für die Erdschlußfeststellung sind nur diese Gleichrichter und die der Ruhekontaktfeder des Kontaktes 1 c 1 des Einganges E 1 nach Fig. 1 entsprechenden Kontaktfedern aller Eingänge. Wie aber die Schaltung des Einganges E2 nach Fig. 1 zeigt, ist es unter Ausnutzung der Ruhekontaktfeder des Kontaktes 23e2 möglich, auch diesen Kontaktaufwand zu sparen, so daß nur der Gleichrichter aufzuwenden bleibt, auf den gegebenenfalls, nämlich bei entsprechender Wahl der Potentiale, auch noch verzichtet werden kann.
  • Die Anordnung gemäß Fig. 2 weist demgegenüber bewußt den Aufwand eines Überwachungsrelais F für eine beliebig große Zahl von Eingängen auf, um eine sofortige Feststellung eines Erdschlusses, d. h. eine Feststellung des Erdschlusses bei Beendigung der Verbindung, zu ermöglichen. Bei Auftreten eines Erdschlusses auf einer Hilfsader-nur die Hilfsadern sind in Fig. 2 dargestellt-spricht das Relais F sofort oder, wenn eine Verbindung aufgebaut war, nach Abfall des Relais C 1 bzw. C 2 über den Kontakt 53c l bzw. 54c2 an. Mit seinem Kontakt 51 f und 52f trennt es das negative Potential von der Wicklung I des Relais C 1 bzw. C 2 ab, so daß nur ein noch angesprochenes Relais über seinen eigenen Kontakt 55 c 1 bzw. 56 c 2 halten kann, während alle übrigen Eingänge nicht mehr wirksam belegt werden können. Da in vielen Fällen Sperrelais bereits vorhanden bzw. für andere Zwecke sowieso vorzusehen sind und diese Sperrelais auch die Erdschlußüberwachung vornehmen können, ist auch der Aufwand bei der Anordnung gemäß Fig. 2 praktisch unerheblich. Die Anzeige der Erdschlüsse kann sowohl beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 als auch bei dem gemäß Fig. 2 durch Einschaltung von Lampen erfolgen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltungsanordnung zur Feststellung von Erdschlüssen auf den Adern in Zwischenleitungsanordnungen in Fernmeldevermittlungs-, insbesondere Fernsprechwählanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß die Sprech- und/oder Hilfsadern (aUe 1,2/b Ue 1,2 bzw. AE 1,2/bE 1,2 und/oder cE 1,2) jedes Einganges (EI-, E2) der Zwischenleitungsanordnung (KI., ZL, K2) über Ruhekontakte (2 c 1, 3 c 1 und/oder 1 c 1) der die Adern im Eingang durchschaltenden oder belegenden Belegungsrelais (C1, C2) und damit auch die entsprechenden - für einen neuen Verbindungsweg bereits durchgeschalteten oder im Falle des Auftretens eines Erdschlusses in der Hilfsader (cEl, cZL usw.) durchgeschaltet bleibenden -Adern eines gegebenenfalls über weitere Koppelstufen aufgebauten Verbindungsweges und der dafür belegten Zwischenleitung (aZL, bZL, cZL) entweder an ein vor jedem Eingang (EI, E2) liegendes, diesem individuell zugeordnetes oder an ein für alle Eingänge gemeinsames, aber adernindividuelles überwachungsschaltmittel (V1, V 2 in Fig. 1 bzw. 2) angeschaltet sind, welches bei einem innerhalb der Prüfzeit auftretenden Erdschluß angesprochen bleibt oder auf diesen in an sich bekannter Weise anspricht, diesen anzeigt und gegebenenfalls den betreffenden bzw. alle Eingänge gegen Neubelegung sperrt.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 für Zwischenleitungsanordnungen, über deren Zwischenleitungsadern Steuerzeichen gegeben werden, die durch jedem Eingang individuell zugeordnete Empfangsschaltmittel aufgenommen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Empfangsschaltmittel (z. B. Z 11, Z 12) von dem eingangsindividuellen überwachungsschaltmittel (V1) derart abhängig sind, daß sie nur dann für den Empfang von Steuerzeichen freigegeben werden, wenn kein Erdschluß vorliegt.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das überwachungsschaltmittel (V 1) einerseits an die Adern (aUe1, bUe 1) des Einganges (E1) angeschaltet ist, über die die Steuerzeichen übertragen werden, und andererseits an einem gegenüber Erdpotential unterschiedlichem Potential liegt, das dem Potential entspricht, an das die Empfangsschaltmittel (Z11, Z12) für den Empfang von Steuerzeichen durch das überwachungsschaltmittel (V1) wirksam angeschaltet werden.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die auf Erdschluß zu überwachenden Adern (z. B. cE 1, cZL), über die keine Steuerzeichen übertragen werden, jeweils vor der wirksamen Verbindungsdurchschaltung mit den Adern (bUel) verbunden sind, über die die Steuerzeichen übertragen werden.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusammenschaltung der unterschiedlichen Arten von Adern über Ruhekontakte (1 c 1 bzw. 23 c 2) des Belegungsrelais (C 1 bzw. C 2) erfolgt.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehreren Adern einer bestimmten Art, z. B. den Hilfsadern (cE 1, cZL), ein Überwachungsrelais (F in Fig. 2) gemeinsam zugeordnet ist.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusammenschaltung der Adern einer bestimmten Art über Kontakte (53 c 1, 54 c 2) der Belegungsrelais (C 1, C 2) erfolgt. B. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5 oder 6 für Zwischenleitungsanordnungen, in denen den Eingängen in ein mehrstufiges Koppelfeld, dessen Koppelstufen durch Zwischenleitungen verbunden sind, Belegungsrelais zugeordnet sind, die erst nach der Betätigung aller für eine Verbindung über das Koppelfeld durchzuschaltender Koppelkontakte wirksam werden, dadurch gekennzeichnet, daß die zu überwachenden Adern (cE 1, cZL) in Abhängigkeit von Ruhekontakten (1 c 1, 23 c 2 in Fig. 1 bzw. 53 c 1, 54 c 2 in Fig. 2) der den Eingängen zugeordneten Belegungsrelais (C 1, C 2) an dem Überwachungsrelais (V 1, V 2 bzw. F) liegen. In Betracht gezogene Druckschriften: H. G o et s ch : »Taschenbuch für Fernmeldetechniker«, 1940, S. 270 (Abb. 466).
DES71280A 1960-11-16 1960-11-16 Schaltungsanordnung zur Feststellung von Erdschluessen in Zwischenleitungs-anordnungen in Fernmeldevermittlungs-, insbesondere Fernsprechwaehlanlagen Pending DE1152158B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES71280A DE1152158B (de) 1960-11-16 1960-11-16 Schaltungsanordnung zur Feststellung von Erdschluessen in Zwischenleitungs-anordnungen in Fernmeldevermittlungs-, insbesondere Fernsprechwaehlanlagen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES71280A DE1152158B (de) 1960-11-16 1960-11-16 Schaltungsanordnung zur Feststellung von Erdschluessen in Zwischenleitungs-anordnungen in Fernmeldevermittlungs-, insbesondere Fernsprechwaehlanlagen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1152158B true DE1152158B (de) 1963-08-01

Family

ID=7502353

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES71280A Pending DE1152158B (de) 1960-11-16 1960-11-16 Schaltungsanordnung zur Feststellung von Erdschluessen in Zwischenleitungs-anordnungen in Fernmeldevermittlungs-, insbesondere Fernsprechwaehlanlagen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1152158B (de)

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1152158B (de) Schaltungsanordnung zur Feststellung von Erdschluessen in Zwischenleitungs-anordnungen in Fernmeldevermittlungs-, insbesondere Fernsprechwaehlanlagen
DE454277C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
DE869084C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb und Zweieranschluessen
DE1562121B2 (de) Schaltungsanordnung fuer eine koppelanordnung
DE910065C (de) Schaltungsanordnung fuer Waehlsternschalter mit Relaiswaehlern
AT159552B (de) Prüfschaltung in Fernmelde-, insbensondere Fernsprechanlagen.
DE929976C (de) Schaltungsanordnung fuer Zweieranschluesse mit Trennsteckverteilern
DE2147732C3 (de) Schaltungsanordnung zum Prüfen der Teilnehmeranschlußleitungen in Fernmelde- insbesondere Fernsprechanlagen mit jeweils zwei über eine gemeinsame Anschlußleitung angeschlossenen Teilnehmerstellen
DE856628C (de) Schaltungsanordnung fuer aus Relais bestehende Anrufsucher
DE718020C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
DE947380C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Zweieranschluessen
DE887220C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Gemeinschafts-anschluessen
DE419444C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit verschiedenwertigen Leitungen
DE1939448A1 (de) Schaltungsanordnung zur UEberwachung elektronischer Koppelpunktelemente auf Funktionsfaehigkeit in Fernmeldevermittlungsanlagen
DE966269C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Relaiswaehlern
DE2203539C3 (de) Schaltungsanordnung für Fernsprechnebenstellenanlagen, insbesondere Reihenanlagen
DE1524212C3 (de) Anordnung für zentralgesteuerte Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, mit Speicherprogrammierung
DE425669C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb und Mehrfachanschluessen
DE893968C (de) Koordinatenschaltung fuer Vermittlungssysteme
DE722051C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Haupt- und Unteraemtern
DE835764C (de) Schaltungsanordnung zur UEbertragung von Zaehlstromstoessen ueber abgeriegelte Leitungen in Fernsprechanlagen
AT68410B (de) Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Posthaupt- und Nebenanschluß über mehrere Amtsleitungen und Privatnetz.
DE1156119C2 (de) Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, in denen die Verbindungswege auf ihren Belegungszustand ueberprueft werden
DE905862C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Gemeinschaftsanschluessen
DE721553C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Haupt- und Unteraemtern