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DE1152037B - Tuerschloss fuer Faltschiebetueren - Google Patents

Tuerschloss fuer Faltschiebetueren

Info

Publication number
DE1152037B
DE1152037B DET20809A DET0020809A DE1152037B DE 1152037 B DE1152037 B DE 1152037B DE T20809 A DET20809 A DE T20809A DE T0020809 A DET0020809 A DE T0020809A DE 1152037 B DE1152037 B DE 1152037B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lock
hook
slide
door
folding sliding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET20809A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Merken
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
TIEFENTHAL GEB
Original Assignee
TIEFENTHAL GEB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by TIEFENTHAL GEB filed Critical TIEFENTHAL GEB
Priority to DET20809A priority Critical patent/DE1152037B/de
Publication of DE1152037B publication Critical patent/DE1152037B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B65/00Locks or fastenings for special use
    • E05B65/08Locks or fastenings for special use for sliding wings
    • E05B65/0858Locks or fastenings for special use for sliding wings comprising simultaneously pivoting double hook-like locking members

Landscapes

  • Extensible Doors And Revolving Doors (AREA)
  • Support Devices For Sliding Doors (AREA)

Description

  • Türschloß für Faltschiebetüren Es sind Türschlösser für Faltschiebetüren bekannt, deren Schloßnuß einen Doppelexzenter trägt, der mit den einander zugekehrten Innenkanten zweier im Abstand übereinander angeordneter, schwenkbarer, in Greifrichtung gegeneinander federbelasteter Hakenriegel zusammenwirkt.
  • Von diesen bekannten Türschlössern unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand in vorteilhafter Weise dadurch, daß die den Stulp des Schlosses je mit ihrem Hakenteil durchgreifenden Schwenkhakenriegel je für sich auf einem in waagerechter Richtung auf dem Schloßboden verschiebbar geführten Zugschlitten gelagert sind und daß ferner der Nußumfang als Ritzel ausgebildet ist, das mit einer Zahnleiste einer in senkrechter Richtung im Schloßkasten in einer Ebene vor dem Zugschlitten verschiebbar geführten, die Treibstange oder -stangen bedienenden Schieber kämmt, der einen Seitenanschlag aufweist, der mit wenigstens einem Sperrnocken einer im Schloßboden drehbar gelagerten und mit dem Schließbart eines Einbauzylinderschlosses verriegelnd zusammenarbeitenden, in der Freigabestellung federnd gesicherten Sperrnockenscheibe zusammenwirkt, und daß schließlich ein die Offenstellung der Faltschiebetür sichernder federbelasteter Fanghaken vorgesehen ist, der mit seinem wirksamen Hakenteil die dem Stulp gegenüberliegende Stirnwand des Schloßkastens durchgreift und auf dem Schloßboden an einer den Zugschlitten in einem Langloch durchgreifenden Achse gelagert ist.
  • Durch diese neue Ausbildung des Schlosses gemäß der Erfindung wird dessen Wirkungsweise entscheidend verbessert. Zunächst vollführen die Schwenkhakenriegel beim Schließen der Tür außer ihrer normalen Schließbewegung in Richtung gegeneinander noch eine zusätzliche Längsbewegung mit der Folge, daß die beiden Türteile gegeneinandergezogen werden. Außerdem hat die Schloßnuß eine neuartige Mehrfachfunktion, indem einmal von ihr aus die Treibstange bzw. -stangen und zum andern ein die Tür in ihrer öffnungsstellung haltender Fanghaken gesteuert werden, während der die Treibstange oder -stangen bedienende Schieber zugleich auch noch als Sicherungsschieber dient.
  • Das neue Türschloß für Faltschiebetüren vereinigt somit eine Mehrzahl von für das einwandfreie Funktionieren des Schlosses und der Faltschiebetür wünschenswerten Funktionen und Vorteilen in sich.
  • Ein Ausführungsbeispiel eines Schlosses gemäß der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt; und zwar zeigt Fig. 1 eine Darstellung des neuen Schlosses bei abgenommener Decke in der Draufsicht gesehen, wobei sich das Schloß in der voll geöffneten Stellung befindet, Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Schloßdarstellung in einer Schloßvorschließstellung, nämlich wobei die Hakenriegel bereits in den Schließkolben eingerastet sind, und Fig. 3 eine weitere Draufsichtdarstellung, wobei sich das Schloß in der verriegelten Schließstellung befindet.
  • Dabei ist zunächst mit 10 die Schloßnuß bezeichnet, die sowohl im Boden des Schloßkastens 11 als auch in der - nicht dargestellten - Kastendecke drehbar gelagert ist und einen Innendurchbruch 12 zur Aufnahme eines Drückerdornes aufweist. Der Umfang der Schloßnuß 10 ist als Ritze113 ausgebildet. Ferner trägt die Nuß 10 einen Doppelexzenter 14, 1.5, der platten- oder scheibenförmig ausgebildet ist und auf dem Boden des Schloßkastens 11 aufliegt.
  • Dieser Doppelexzenter 14,15 wirkt jeweils auf die einander zugekehrten Innenkanten 16 und 17 je' eines Hakenriegels 18 und 19 ein, die für sich schlößinnenseitig bei 20 bzw. 21 auf einem, auf dem Schloßboden des Schloßkastens 11 in waagerechter Richtung verschiebbar geführten Zugschlitten 26 schwenkbar gelagert und durch je eine Feder 22 bzw. 23 gegeneinander in Greifrichtung federbelastet sind, während sie mit ihrem Hakenteil den Stulp 24 des Schloßkastens 11 durchgreifen und mit einem Schließkloben 25 zusammenwirken. Die Führung des Zugschlittens 26 erfolgt durch Führungsstifte 27 od. dgl., die Längsschlitze 28 des Schlittens 26 durchgreifen.
  • In einer vor dem Zugschlitten 26 liegenden Ebene ist ein eine Zahnleiste 29 - die mit dem Nußritzel 13 zusammenarbeitet - aufweisender Schieber 30 vorgesehen, der im Schloßkasten 11 in senkrechter Richtung verschiebbar geführt ist und die - nicht dargestellte - Treibstange betätigt. Ferner ist dieser Schieber 30 als Schloßsicherungsschieber ausgeführt, indem ein Seitenanschlag 31 dieses Schiebers 30 entsprechend der Höhenstellung des Schiebers mit Sperrnocken 32 und 33 einer Sperrnockenscheibe 34 zusammenwirkt.
  • Diese Sperrnockenscheibe 34 ist ihrerseits um die Achse 33 drehbar auf dem Schloßboden gelagert und besitzt auf Teilen ihres Umfanges Aussparungen 35, die mit einer die Sperrnockenscheibenstellung sichernden Feder 36 zusammenwirken, während eine weitere Aussparung 37 mit dem Schließbart 38 eines. Einbauzylinderschlosses 43 zusammenwirkt, das gemäß der vorliegenden Ausführungsform derart eingebaut ist, daß die Symmetrieachse des Schließbarts 38 waagerecht liegt.
  • Und schließlich besitzt dieses Schloß auch noch einen Fanghaken 44, dessen wirksamer Hakenteil die dem Stulp 24 gegenüberliegende Stirnwand des Schloßkastens 11 durchtritt und in der Offenstellung der Faltschiebetür mit einem am Türpfosten od. dgl. vorgesehenen Widerlager zusammenwirkt, so daß die Tür aufgehalten wird. Der schloßinnere Teil des Fanghakens 44 lagert auf einer den Schiebeschlitten 26 in einem Langloch 45 durchgreifenden Achse 46 und findet an einem Anschlagstift 47 eine Gegenanlage. Durch eine Feder 48 ist dieser Fanghaken 44 zusätzlich belastet.
  • Alle das Schloßeingerichte bildenden Bauteile sind durch je eine Feder oder durch Federn im Sinne einer selbsttätigen Rückführung belastet.
  • Die Wirkungsweise dieses Schlosses versteht sich am besten wie folgt: Die voll geöffnete Stellung des Schlosses gemäß der Darstellung nach Fig. 1 wird dadurch erreicht, daß man die Schloßnuß 10 mit Hilfe des Drückers bis zum Anschlag nach rechts dreht. In dieser Stellung treten die Hakenspitzen der Hakenteile der Hakenriegel 18 und 19 in entgegengesetzten Richtungen aus dem Schließkloben 25 heraus, so daß die Faltschiebetür geöffnet werden kann. Die geöffnete und zickzackartig zusammengeschobene Faltschiebetür wird in der voll geöffneten Stellung dadurch gesichert, daß man in dieser Stellung den Drücker nach links dreht, also eine regelrechte Schließbewegung des Schlosses durchführt, wobei das Schloß die Stellung gemäß der Fig. 3 einnimmt, nur mit dem Unterschied, daß die Hakenriegel 18 und 19 keinen Schließkloben 25 zwischen sich erfassen, sondern nur der Fanghaken 44 einen - nicht dargestellten - Widerlagerbolzen od. dgl. am Wandpfosten od. dgl. übergreift und die Tür offenhält.
  • Das Schließen der Faltschiebetür erfolgt derart, daß man zunächst durch Drehung des Türdrückers im Sinne einer Öffnungsbewegung die Freigabe des Fanghakens vom Widerlager erwirkt und dann die Tür in Richtung auf den Schließkloben aufweisenden Türteil verschiebt. Beim Anschlagen der abgerundeten Hakenspitzen der Hakenriegel 18 und 19 an den Schrägkanten des Schließklobens werden die Haken-Tiegel gegen den Druck der Federn 22 und 23 gespreizt und rasten im Schließkloben 25 ein (Verschließstellung Fig. 2).
  • Um nun die Tür vollends zu schließen, führt man jetzt die eigentliche Schließbewegung des Schlosses durch, indem man mit dem Türdrücker die Schloßnuß 10 nach links dreht, wobei der Zugschlitten 26 durch die Drehung des sich mitdrehenden Doppelexzenters 14, 15 in Richtung auf den dem Stulp 24 gegenüberliegenden Stirnwandteil verschoben wird mit der Folge, daß auch die Hakenteile der Haken-Tiegel 18 und 19 sich in Richtung auf den Stulp 24 (Fig.3) bewegen, so daß die beiden Türeile fest gegeneinandergezogen werden.
  • In dieser Stellung (Fig. 3) kann man jetzt zur Schloßsicherung auch noch das Einbauzylinderschloß 43 zur Verriegelung des Schiebers 30 betätigen, indem bei der Drehung des Schließbars 38 in der angegebenen Pfeilrichtung (Fig. 2) dieser in die Umfangsaussparung 37 der Sperrnockenscheibe 34 eintritt und diese um ihre Drehachse 33 so weit verdreht, bis der Sperrnocken 32 den Seitenanschlag 31 des Schiebers 30 untergreifend am Schieber 30 selbst anschlägt (Fig. 3), so daß der Seitenanschlag 31 zwischen beiden Sperrnocken 32 und 33 festgelegt ist, der Schieber 30 also nicht mehr verschoben werden kann, das Schloß somit verriegelt ist. Bei der Drehbewegung des Schließzylinders 43 werden 360° durchlaufen, so daß der Schließbart 38 wieder in seine Ausgangsstellung zu stehen kommt und der Schlüssel wieder abgezogen werden kann. Die Entriegelung erfolgt sinngemäß in umgekehrter Richtung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Türschloß für Faltschiebetüren, dessen Schloßnuß einen Doppelexzenter trägt, der mit den einander zugekehrten Innenkanten zweier im Abstand übereinander angeordneter schwenkbarer, in Greifrichtung gegeneinander federbelasteter Hakenriegel zusammenwirkt, dadurch gekenn- zeichnet, daß die den Stulp (24) des Schlosses je mit ihrem Hakenteil durchgreifenden Schwenkhakenriegel (18, 19) je für sich auf einem in waagerechter Richtung auf dem Schloßboden verschiebbar geführten Zugschlitten (26) gelagert sind und daß ferner der Nußumfang als Ritzel (13) ausgebildet ist, das mit einer Zahnleiste (29) einer in senkrechter Richtung im Schloßkasten (11) in einer Ebene vor dem Zugschlitten (26) verschiebbar geführten, die Treibstange bedienenden Schiebers (30) kämmt, der einen Seitenanschlag (31) aufweist, der mit wenigstens einem Sperrnocken (32 bzw. 33) einer im SchIoßboden drehbar gelagerten und mit dem Schließbart (38) eines Einbauzylinderschlosses (43) verriegelnd zusammenarbeitenden, in der Freigabestellung federnd gesicherten Sperrnockenscheibe (34) zusammenwirkt, und daß schließlich ein die Offenstellung der Faltschiebetür sichernder federbelasteter Fanghaken (44) vorgesehen ist, der mit seinem wirksamen Hakenteil die dem Stulp gegenüberliegende Stirnwand des Schloßkastens durchgreift und auf dem Schloßboden an einer den Zugschlitten (26) in einem Langloch (45) durchgreifenden Achse (46) gelagert ist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 1238 152, 1662 907.
DET20809A 1961-09-21 1961-09-21 Tuerschloss fuer Faltschiebetueren Pending DE1152037B (de)

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DE1152037B true DE1152037B (de) 1963-07-25

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DET20809A Pending DE1152037B (de) 1961-09-21 1961-09-21 Tuerschloss fuer Faltschiebetueren

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DE (1) DE1152037B (de)

Cited By (3)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1237461B (de) 1965-02-03 1967-03-23 Tiefenthal Geb Verschliesseinrichtung fuer Faltschiebetueren oder Faltenwaende leichter Bauart
DE10058945A1 (de) * 2000-11-28 2002-05-29 Winkhaus Fa August Schiebeflügelschloss
FR2891295A1 (fr) * 2005-09-26 2007-03-30 Stremler Soc Par Actions Simpl Dispositif de verrouillage pour fenetre, porte ou porte-fenetre coulissante

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