DE102014004136A1 - Verfahren zum Betrieb eines Panikschlosses - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb eines Panikschlosses (1), bei dem ein gebäudeinnenseitiger Drücker und ein gebäudeaußenseitiger Drücker vorgesehen ist, die jeweils mit geteilten Nusshälften einer Nuss (17) zusammenwirken und bei dem sich die Nusshälften über Mittel (16, 16', 17) koppeln lassen, wobei die Falle (6) und der Riegel (5) bei geschlossenem Flügel durch Kraftspeicher in Verriegelungsstellungen gelangen, und ein im Hauptschlosskasten (2) angeordneter Treibstangenschieber (13) mit dem Riegel (5) zusammenwirkt, und wobei der Falle (6) ein Auslöser (9) zugeordnet ist, der bei geschlossenem Flügel und vortretender Falle (6) mit einem Rahmenteil auslösend zusammenwirkt, wodurch die Falle (6) und der Riegel (5, 7) vorschließt. Damit eine einfache und wirksame Funktionswahl des Panikschlosses zwischen automatischer Verriegelung mit aktiviertem und deaktiviertem Außendrücker erfolgen kann, ist vorgesehen, dass ein Schieber (20), der schlüsselbetätigt über den Schließzylinder verschiebbar ist und der eine Rasteinrichtung (24, 23, 27) steuert, welche den Treibstangenschieber (13) in einer Entriegelungsstellung hält und der die Mittel (16, 16', 17) zur Kopplung der Nusshälften beaufschlagt.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb eines Panikschlosses. Panikschlösser und die damit verbundenen Betriebsverfahren sind bereits bekannt.
- Die Panikschlösser sollen neben einer zuverlässigen Verriegelung gewährleisten, dass sich im Notfall eine verriegelte Tür gebäudeinnenseitig öffnen lässt, um ein Entkommen aus dem Gebäude zu ermöglichen. Im Normalbetrieb ist gebäudeaußenseitig kein Drücker vorgesehen oder der gebäudeaußenseitig angebrachte Drücker ist mit seinem Mehrkant einer außenseitig angebrachten Nusshälfte zugeordnet, die von dem Drücker, der gebäudeinnenseitig angebracht ist, entkoppelt ist. Im Sinne dieser Erfindung wird als Drücker jede Betätigungseinrichtung verstanden, welche auf eine der Nusshälften einwirkt, also auch ein Drehknauf oder eine Pushbar.
- Bekannt sind unter anderem Fallen-Panikschlösser mit einem von einer Außenhandhabe betätigbaren Nussteil, zu dem ein mit einer Innenhandhabe gekuppeltes und an der Falle angreifendes Nussteil koaxial angeordnet ist, mit einer vertikal verschieblichen und von einer schlüsselbetätigbaren Absperreinrichtung schwenkverstellbaren Kupplungsschwinge, die bei nicht abgesperrtem Schloss die beiden Nussteile und dadurch auch die beiden Handhaben auf Mitnahme kuppelt, dagegen in ausgerückter Stellung die Außenhandhabe leerlaufen lässt.
- Die
DE 8216056 U1 sieht vor, dass die Kupplungsschwinge am Schlosskasten angelenkt und ihre Kupplungseingriffsteil unterhalb ihrer Anlenkstelle am Schlosskasten etwa auf der Höhe der Mittelachse der Nussteile liegt. - Die
EPs204944 B1 sieht dementgegen ein drittes zwischen innerem und äußerem gelegenes Nussteil vor, so dass es zu einer dreigeteilten Nuss kommt. Die Aktivierung des dritten als Kopplungsglied wirksamen Nussteils erfolgt über einen Fallenmitnehmerarm. - Die
EP 0537531 A1 offenbart einen schlüssel- oder elektrisch betätigbaren Kupplungsschieber. - Bei dem aus der
EP 0620341 B1 bekannten Kopplungselement handelt es sich um einen schwenkbar am Nussteil angebrachten Kopplungshebel, der federbelastet in eine Entkopplungsstellung gedrängt ist. - Nachteilig bei dem genannten Stand der Technik ist es, dass die Bereitstellung der unterschiedlichen Betriebszustände des Schlosses aufwendig ist und eine Vielzahl von verschiedenen Bauteilen voraussetzt.
- Aus der
DE 20 2013 000 921 U1 ist bereits ein Panikverschluss bekannt geworden, bei dem ein schlüsselbetätigbarer Schieber die Nusshälftenkopplung bewirkt und die Verriegelung ausschließlich über den Schlüssel erfolgen kann. Die Steuerung des Riegels und eines Treibstangenschiebers ist aufwendig und erfordert eine Vielzahl an Bauteilen. - Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde ein Betriebsverfahren bereitzustellen, welches einerseits eine zuverlässige Verriegelung ermöglicht, es andererseits aber auch ermöglicht, eine Betätigung des Schlosses von der Gebäudeaußenseite zuzulassen, wenn dies für die Nutzung des Gebäudes dienlich ist.
- Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung ein Verfahren vor, bei dem ein Schieber, der schlüsselbetätigt über den Schließzylinder verschiebbar eine Rasteinrichtung steuert, welche den Treibstangenschieber in einer Entriegelungsstellung hält und der die Mittel zur Kopplung der Nusshälften beaufschlagt. Infolge der Ausgestaltung kann durch einen einzigen Schieber, der jeweils schlüsselbetätigt ist, der Treibstangenschieber und die Mittel zur Nusskopplung angesprochen werden. Eine schlüsselbetätigtes Vorschließen des Riegels kann aufgrund der automatischen Verriegelung entfallen, so dass die Betriebszustände des Schlosses über den Schlüssel einstellbar sind.
- Eine besonders einfache konstruktive Ausgestaltung sieht vor, dass die Rasteinrichtung aus einem konisch zulaufenden Rastelement besteht.
- Zur einfachen konstruktiven Ausgestaltung trägt auch bei, dass der Schieber dem Rastelement entlang einer in seiner Verschieberichtung liegenden Längskante zugeordnet ist, die eine Rastausnehmung nahe eines Endverschiebungsbereiches aufweist.
- Es ist in bekannter Weise vorgesehen, dass die Mittel zur Kopplung der Nusshälften aus einer radial zur Nuss-Drehachse entgegen einer Kraftspeichereinrichtung verstellbaren Klaue besteht, so dass die bestehenden Mittel verwendet werden können.
- Dazu trägt auch bei, dass der Schieber der Klaue an einem dem Endverschiebungsbereich gegenüberliegenden Ende der Längskante zugeordnet ist.
- Zur Bewegungskopplung ist vorgesehen, dass der Schließzylinder über einen Mitnehmer in eine quer zur Verschieberichtung angebrachte randoffene Ausnehmung des Schiebers eingreift, welche dadurch in beiden Richtungen wirksam wird.
- Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Zeichnungen. Es zeigt:
-
1 ein Schloss in einer Übersichtsdarstellung, -
2 einen Hauptschlosskasten mit teilweise freigeschnittener Schlossdecke in verriegelter Position in vergrößertem Maßstab, -
3 den Hauptschlosskasten nach2 in entriegelter Bereitschaftsstellung zum Entkoppeln der Umschaltfunktion, -
4 den Hauptschlosskasten nach2 und3 mit einer zugeschalteten Umschaltfunktion, und -
5 den Hauptschlosskasten nach2 bis4 mit einer entkoppelten Umschaltfunktion. - In der Übersichtsdarstellung nach
1 ist ein Panikschloss1 dargestellt, welches einen Hauptschlosskasten2 und Nebenschlosskästen3 aufweist. Die Nebenschlosskästen3 werden über Treibstangen4 angesteuert. Eine Verriegelung einer mit einem solchen Schloss ausgestatteten Tür kann mittels des Riegels5 und der Falle6 erfolgen. Die Riegel7 an den Nebenschlössern vervollständigen die Verriegelung. - Details des Antriebmechanismus werden in den
2 bis5 bei teilweise weggelassener Schlossdecke8 deutlich. Die Falle6 weist einen Auslöser9 auf. Die Wirkungsweise dieses Auslösers entspricht des aus derDE 20 2013 009 209 U1 bekannten, wobei auf diese bezüglich der Ausgestaltung und Wirkungsweise des Auslösers vollinhaltlich Bezug genommen wird. - Der Auslöser
9 wirkt in der bekannten Art und Weise bei vorgetretener Falle mit einem rahmenseitigen Schließblech zusammen, was zu einem weiteren Vortreten derselben vor den Stulp10 führt. Das Vortreten führt dazu, dass – wie in derDE 20 2013 009 209 U1 beschrieben – der Fallenschwanz11 mit dem schwenkbar gelagerten Sperrhebel12 zusammenwirkt. Dieser verschwenkt infolge des Zusammenwirkens mit dem Fallenschwanz11 und gibt eine Sperrkante des Treibstangenschiebers13 frei. Der Treibstangenschieber13 ist zusammen mit den antriebsgekoppelten Treibstangen4 in Verriegelungsrichtung14 kraftbeaufschlagt und wird infolge der Freigabe durch den Sperrhebel12 in seine Verriegelungsstellung verlagert. Infolge der Verlagerung des Treibstangenschiebers13 wird auch der Riegel5 vorgeschlossen. - Des Weiteren ist in den
2 bis5 erkennbar, dass eine Nuss17 vorgesehen ist. Die Nuss17 ist zweigeteilt, was in der Darstellung nicht erkennbar ist. Beide Nusshälften lassen sich über die Klaue16 in Antriebsrichtung (hier im Uhrzeigersinn) bewegungskoppeln. Dies erfolgt durch den Eingriff der Klaue16 mit einem Haken16' an einer dafür vorgesehenen Sperrkante17' der Nusshälften. - Die Klaue
16 ist federbelastet in eine Entkopplungsstellung kraftbeaufschlagt. Tangential zu der Kopplungsstellung ist eine Kante19' eines Schiebers20 angeordnet. Der Schieber20 ist parallel zur Stulpschiene10 verschiebbar im Hauptschlosskasten2 gelagert. Damit ist der Schieber20 parallel zum Treibstangenschieber13 verlagerbar und eine Längskante19 liegt parallel zu einer Längskante21 des Treibstangenschiebers13 , die in2 nur im Bereich einer spitz zulaufenden in einem Endverschiebungsbereich liegenden Ausnehmung23 des Schiebers20 sichtbar wird. In der dargestellten Verriegelungsposition ist der Haken16' entkoppelt und die Nusshälften der Nuss17 sind relativ zueinander verschwenkbar, so dass der gebäudeaußenseitige Drücker ohne Funktion des Schlosses betätigt werden kann. Erkennbar ist in der2 noch, dass ein Druckstück24 mit seiner konisch zulaufenden Spitze25 an der Längskante19 anliegt. Das Druckstück24 ist in einem Federgehäuse26 gelagert und in diesem verschiebbar aufgenommen. Analog zu der Ausnehmung23 ist an dem Treibstangenschieber13 eine Ausnehmung27 angeordnet, welche hier durch einen Freischnitt im Schieber20 sichtbar wird. Wird in dieser Verriegelungsstellung der gebäudeinnenseitige Drücker betätigt, verlagert die zugeordnete Nusshälfte mit einem Nussarm28 den Treibstangenschieber. Dies führt zu einem Zurückziehen des Riegels5 und der Riegel7 . Die innere Nusshälfte wirkt auch auf den Fallenschwanz11 der Falle6 , so dass die Tür geöffnet werden kann. - Im Hauptschlosskasten
2 ist zudem noch eine Aufnahme29 für einen Schließzylinder vorgesehen. Dieser greift mit seinem Mitnehmer an einem Steckrad30 an, welches mit einem Steckradhebel31 in eine Aufnahme32 des Schiebers20 eingreift. Der hier nicht dargestellte Mitnehmer des Schließzylinders greift an einer Steckradnase33 an. In der3 ist erkennbar, dass die Aufnahme32 des Schiebers den Steckradhebel31 in horizontaler Richtung umgreift. - Die
3 zeigt eine Entriegelungsstellung des Panikschlosses1 , in der der Riegel5 zurückgezogen ist und die Falle6 nur mit der Fallenschräge vor den Stulp10 vorragt. Diese Schaltstellung ist praktisch eine Bereitschaftsstellung, die nach einer Drückerbetätigung ausgehend von2 erreicht wird. Der Treibstangenschieber13 befindet sich dabei in Öffnungsstellung und der Sperrhebel12 greift hinter eine Sperrkante34 mit seiner Spitze12' . Der Haken16' der Klaue16 befindet sich außer Eingriff mit der Sperrkante17' , so dass die Nusshälften der Nuss17 entkoppelt bleiben. - Während der Schieber
20 nicht verlagert ist, bewirkt die Verlagerung des Treibstangenschiebers13 , dass die Ausnehmung27 bis nahe an das Druckstück24 verlagert wird. Dieses wird aber über die Längskante19 in zurückgedrängter Lage im Fallengehäuse26 gehalten. Die Ausnehmung23 , die infolge des Ausbruchs in der Zeichnung nicht vollständig sichtbar ist, liegt versetzt dazu. - In der
4 wird über den Zylinder – schlüsselbetätigt – das Steckrad30 verschwenkt. Der Steckradhebel31 verlagert den Schieber20 und bewirkt zugleich eine Verlagerung des Treibstangenschiebers13 . Dadurch liegt die Spitze12' des Hebels12 nun geringfügig von der Sperrkante34 beabstandet. Durch die Betätigung des Zylinders gelangen die Ausnehmungen23 ,27 in Deckungslage und das Druckstück24 greift in beide ein, wobei das Druckstück24 aus dem Federgehäuse hervortritt. Sowohl der Schieber20 als auch der Treibstangenschieber13 werden dabei in einem Teilabschnitt von der Steckradnase33 bewegt, was durch ein Hintergreifen der Kante35 bewirkt wird. Schließlich gelangt die Kante19' durch die Verlagerung noch in Kontakt mit der Klaue16 , so dass der Haken16' zur Anlage an die Sperrkante17' gelangt. Dadurch sind die beiden Nusshälften nun antriebsverbunden und der Außendrücker bewirkt einen Rückzug der Falle6 . Da der Treibstangenschieber13 mittels des Druckstücks24 festgelegt ist, kommt es nicht zu einer automatischen Verriegelung, wenn der Flügel geschlossen wird und der Auslöser9 betätigt ist. Das Druckstück24 bildet zusammen mit dem Schieber20 eine über den Schlüssel steuerbare Rasteinrichtung für den Treibstangenschieber13 . Eine mit dem Panikschloss1 versehene Türe lässt sich nun von der Gebäude-Innen- und Außenseite betätigen und ist nur über die Falle6 gesichert, was insbesondere bei Türen in öffentlichen Einrichtungen, die tagsüber für Publikumsverkehr zugänglich sein sollen vorteilhaft ist. - Um die automatische Verriegelungsfunktion wieder herbeizuführen, wird der Zylinder erneut betätigt, was ausgehend von der
4 zu der in5 dargestellten Lage der Bauelemente führt. Mittels einer entgegengesetzten Schlüsselbetätigung wird die Steckradnase33 von der Sperrkante34 beabstandet. Der Steckradhebel31 greift wieder in die Aufnahme32 , die als randoffene Öffnung gestaltet ist und eine geneigt verlaufende Einlaufschräge hat (4 ). Bei weiterer Verlagerung des Schiebers20 wird die geneigt verlaufende Seitenkante der konisch zulaufenden Ausnehmung23 ebenfalls nach unten bewegt und drängt das Druckstück24 ins Federgehäuse26 zurück. Damit ist der Treibstangenschieber13 wieder freigegeben und kann seine Verriegelungsstellung einnehmen, wenn der Sperrhebel12 diesen freigibt. - In der
5 ist das Panikschloss1 bei einem geschlossenen Flügel dargestellt, bei der der Auslöser9 betätigt ist. Daher wird der Riegel5 und die Riegel7 vortreten und die Tür verriegeln, wenn der Schieber20 verlagert wird. Bei Verlagerung des Schiebers20 werden die Nusshälften zudem entkoppelt, da die Klaue16 freigegeben wird. - Aus dem Vorstehenden ergibt sich, dass der Schieber
20 , der schlüsselbetätigt über den Schließzylinder verschiebbar ist, das Druckstück24 steuert, welches eine Rasteinrichtung für den Treibstangenschieber bildet und diesen in einer Entriegelungsstellung hält. Gleichzeitig wirkt der Schieber20 auf die Mittel zur Kopplung der Nusshälften ein, indem dieser die Klaue16 beaufschlagt. Dabei wirkt der Zylinder nur indirekt auf den Riegel und besitzt keine Antriebsfunktion für diesen. - Bezugszeichenliste
-
- 1
- Panikschloss
- 2
- Hauptschlosskasten
- 3
- Nebenschlosskästen
- 4
- Treibstangen
- 5
- Riegel
- 6
- Falle
- 7
- Riegel
- 8
- Schlossdecke
- 9
- Auslöser
- 10
- Stulp
- 11
- Fallenschwanz
- 12
- Sperrhebel
- 12'
- Spitze
- 13
- Treibstangenschieber
- 14
- Verriegelungsrichtung
- 16
- Klaue
- 16'
- Haken
- 17
- Nuss
- 17'
- Sperrkante
- 19
- Längskante
- 19'
- Kante
- 20
- Schieber
- 21
- Längskante
- 23
- Ausnehmung
- 24
- Druckstück
- 25
- Spitze
- 26
- Federgehäuse
- 27
- Ausnehmung
- 28
- Nussarm
- 29
- Aufnahme
- 30
- Steckrad
- 31
- Steckradhebel
- 32
- Aufnahme
- 33
- Steckradnase
- 34
- Sperrkante
- 35
- Kante
- ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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- Zitierte Patentliteratur
-
- DE 8216056 U1 [0004]
- EP 0204944 B1 [0005]
- EP 0537531 A1 [0006]
- EP 0620341 B1 [0007]
- DE 202013000921 U1 [0009]
- DE 202013009209 U1 [0024, 0025]
Claims (6)
- Verfahren zum Betrieb eines Panikschlosses (
1 ), bei dem ein gebäudeinnenseitiger Drücker und ein gebäudeaußenseitiger Drücker vorgesehen ist, die jeweils mit geteilten Nusshälften einer Nuss (17 ) zusammenwirken und bei dem sich die Nusshälften über Mittel (16 ,16' ,17 ) koppeln lassen, wobei die Falle (6 ) und der Riegel (5 ) bei geschlossenem Flügel durch Kraftspeicher in Verriegelungsstellungen gelangen, und ein im Hauptschlosskasten (2 ) angeordneter Treibstangenschieber (13 ) mit dem Riegel (5 ) zusammenwirkt, und wobei der Falle (6 ) ein Auslöser (9 ) zugeordnet ist, der bei geschlossenem Flügel und vortretender Falle (6 ) mit einem Rahmenteil auslösend zusammenwirkt, wodurch die Falle (6 ) und der Riegel (5 ,7 ) vorschließt, gekennzeichnet durch einen Schieber (20 ), der schlüsselbetätigt über den Schließzylinder verschiebbar ist und eine Rasteinrichtung (24 ,23 ,27 ) steuert, welche den Treibstangenschieber (13 ) in einer Entriegelungsstellung hält und der die Mittel (16 ,16' ,17 ) zur Kopplung der Nusshälften beaufschlagt. - Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rasteinrichtung ein konisch zulaufendes Rastelement (
24 ) enthält. - Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (
20 ) dem Rastelement (24 ) entlang einer in seiner Verschieberichtung liegenden Längskante (19 ) zugeordnet ist, die eine Rastausnehmung (23 ) nahe eines Endverschiebungsbereiches aufweist. - Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Kopplung der Nusshälften aus radial zur Nuss-Drehachse entgegen einer Kraftspeichereinrichtung verstellbaren Klaue (
16 ) besteht. - Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (
20 ) der Klaue (16 ) an einem dem Endverschiebungsbereich gegenüberliegenden Ende der Längskante (19 ) zugeordnet ist. - Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schließzylinder über einen Mitnehmer in eine Quer zur Verschieberichtung angebrachte randoffene Aufnahme des Schiebers (
20 ) eingreift.
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