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DE1151689B - Verschluss-Schnalle fuer Sicherheitsguertel - Google Patents

Verschluss-Schnalle fuer Sicherheitsguertel

Info

Publication number
DE1151689B
DE1151689B DEM48800A DEM0048800A DE1151689B DE 1151689 B DE1151689 B DE 1151689B DE M48800 A DEM48800 A DE M48800A DE M0048800 A DEM0048800 A DE M0048800A DE 1151689 B DE1151689 B DE 1151689B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pin
perforated plates
belt
dome
helical spring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM48800A
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Mattmueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HERBERT MATTMUELLER
Original Assignee
HERBERT MATTMUELLER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HERBERT MATTMUELLER filed Critical HERBERT MATTMUELLER
Priority to DEM48800A priority Critical patent/DE1151689B/de
Publication of DE1151689B publication Critical patent/DE1151689B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B11/00Buckles; Similar fasteners for interconnecting straps or the like, e.g. for safety belts
    • A44B11/25Buckles; Similar fasteners for interconnecting straps or the like, e.g. for safety belts with two or more separable parts
    • A44B11/2503Safety buckles
    • A44B11/2526Safety buckles with an operating lever

Landscapes

  • Automotive Seat Belt Assembly (AREA)

Description

  • Verschluß-Schnall-- für SicherheitsgÜrtel Die Erfindung betrifft eine Verschluß-Schnalle für Sicherheitsgürtel zur Verwendung in Fahrzeugen aller Art, insbesondere in Kraftfahrzeugen und Flugzeugen. Daneben erscheint die Verwendung dieses Verschlusses auch für die Gurte von Fallschirmspringerausrüstungen sinnvoll.
  • Zur Erhöhung der Sicherheit der von schnellen Fahrzeugen aller Art beförderten Personen werden schon seit vielen Jahren Sicherheitsgurte verwendet, mit denen die beförderten Personen derart an ihren Sitzen befestigt sind, daß bei plötzlichen Richtungs-oder Geschwindigkeitsänderungen, beispielsweise beim Kunstflug, vor allem aber bei Verkehrsunfällen, Verletzungen durch Aufschlagen dieser Personen an die Innenwände der Fahrzeuge bzw. durch Herausschleudern aus den Fahrzeugen vermieden werden sollen. Zur sicheren Befestigung der beförderten Personen sind im allgemeinen mehr als zwei Gurte erforderlich, die durch Verschluß-Schnallen miteinander verbunden werden. Im Laufe der Zeit wurden diese Verschlüsse immer weiter verbessert, so daß das Problem der schnellen und sicheren Befestigung der beförderten Personen an die Sitze der Fahrzeuge als gelöst betrachtet werden kann.
  • Anders liegen die Dinge jedoch, wenn nach einem Verkehrsunfall eine neue Gefährdung der beförderten Personen, beispielsweise durch Feuer, Explosion oder Wassereinbruch eintritt und es darauf ankommt, das Fahrzeug möglichst schnell zu verlassen. In derartigen Fällen hat es sich oft erwiesen, daß die besagten Verschlüsse nicht mit der erforderlichen Leichtigkeit und Schnelligkeit gelöst werden konnten, so daß oft erhebliche Verluste an Menschenleben zu beklagen waren, die den eigentlichen Verkehrsunfall dank der Befestigung durch die Sicherheitsgurte gut überstanden hatten.
  • Die gleichen Schwierigkeiten treten bei der Befestigung der Fallschirmspringer auf, bei denen es bekanntlich wesentlich darauf ankommt, die Verbindung zwischen Fallschirm und Fallschirmspringer im Augenblick der Landung unter allen Umständen schnell und sicher lösen zu können, da eine Verzögerung der Funktion oder gar ein Versagen des Lösemechanismus den Tod des Fallschirmspringers bedeuten kann. Bisher wurde meistens nur eine lösbare Verbindung zwischen dem Fallschirm und diesen Gurten, die auch nach der Landung am Fallschirmspringer befestigt bleiben, vorgesehen, was insbesondere bei Landungen im unwegsamen Gelände oder auf Wasser nachteilig ist.
  • Um diese Nachteile und Gefahren zu vermeiden, sind eine Reihe von Verschluß-Schnallen konstruiert worden, die ein schnelles Lösen erlauben, weil sie mit einer federbelasteten Verriegelungsvorrichtung zum gleichzeitigen Lösen und Hinwegschleudem sämtlicher zusammengehaltener Gurte versehen sind. Bei solchen Verschluß-Schnallen für mehrere Gurte werden beispielsweise die einzelnen Gurtenden je auf einen gesonderten, unter der Wirkung einer Schraubenfeder befindlichen Zapfendorn unter überwindung der Federkraft aufgeschoben und durch gemeinsam be- tätigte Hilfsmittel festgehalten. Diese Anordnungen sind aber konstruktiv aufwendig und schwer, da sie aus einer Vielzahl von zum Teil gleichen Elementen Japfendorne, Federn, Verrlegelungssplinten usw.) bestehen. Das zur gemeinsamen Betätigung aller Verriegelungsmittel erforderliche Element ist entsprechend groß und somit ebenfalls schwer. Darüber hinaus ist die Handhabung derartiger Verschlüsse schwierig, da mehrere Gurtenden - bei manchen Anordnungen fünf und mehr - auf eine entsprechende Anzahl von Zapfendornen unter Zusammendrücken der darauf befindlichen Federn aufgeschoben und gleichzeitig befestigt werden müssen.
  • Um diese Nachteile völlig zu vermeiden, ist eine Verschluß-Schnalle für Sicherheitsgürtel zur Verwendung in Fahrzeugen aller Art, insbesondere in Kraftwagen und Flugzeugen, die gleichzeitig mehrere weitere Gurte (Schulter-, Schenkelgurte) zusammenhält, welche je an ihrem freien Ende mit einer Lochplatte, Öse od. dgl. versehen sind, bestehend aus einer mit dem einen Gürtelende verbundenen Grundplatte mit lotrecht zur Verriegelungsebene stehenden Zapfendorn, auf dem die Lochplatten aufgesteckt und durch einen in eine Bohrung im. Zapfendom einschiebbaren Splint gesichert gehalten und durch eine Auslösevorrichtung wieder trennbar sind, erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Zapfendom der Grundplatte eine Schraubenfeder aufgeschoben ist und die mit jeweils einem der anderen Gurtenden verbundenen Lochplatten darauf durch den Splint entgegen der Wirkung der Schraubenfeder festgehalten sind, derart, daß (beim Lösen des Verschlusses) durch Entfernung des Splintes aus der Bohrung im Zapfendom die Lochplatten unter der Wirkung der Schraubenfeder vom Zapfendorn geschleudert werden.
  • Der in die Bohrung im Zapfendom einschiebbare Sphnt ist durch einen bogenförmigen, auf der mit dem anderen Gürtelende verbundenen Lochplatte angelenkten Hebel betätigbar, der bei geschlossenem Verschluß über dem Zapfendom, den Lochplatten und dem Splint liegt und der zum öffnen des Verschlusses, vorzugsweise gegen die Wirkung einer Blattfeder, vom Körper des Sicherheitsgurtträgers weggezogen wird.
  • Wenn die das Fortschleudern der Gurtenden bewirkende Schraubenfeder auf dem Zapfendom vor dem Schließen des Verschlusses und vor dem Aufschieben der Lochplatten gespannt und in dieser Stellung durch besondere FeststeUmittel festgehalten ist, wobei diese Feststellmittel erst beim Schließvorgang durch die Verschlußmittel abgelöst und unwirksam gemacht werden, so erleichtert eine derartige Ausgestaltung der Verschluß-Schnalle die Handhabung des Verschlusses außerordentlich.
  • Die Erfindung wird anschließend an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 die Ansicht einer mittels der Sicherheitsgürtelanordnung gesicherten Person, Fig. 2 einen Schnitt durch die Verschluß-Schnalle und Fig. 3 die Schnalle in Draufsicht.
  • Die zu sichernde Person ist mittels der Schultergurte 1 und 2, der Schenkelgurte 3 und 4 sowie des Gürtels 5 (Leibgurte) am Sitz 6 befestigt. Die Gurte 1 bis 5 sind je mit einem Ende mit dem Sitz 6 bzw. dem Fahrzeug verbunden. Die freien Enden der Gurte 1 bis 5 sind mit je einer öse oder Lochplatte la, 2 a, 3 a, 3 b, 4 a, 4 b, 5 a und 5 b versehen und durch eine Verschluß-Schnalle miteinander verbunden.
  • Die Verschluß-Schnalle besteht aus einer mit dem einen Gürtelende 5 verbundenen Grundplatte 5 b, auf der ein lotrecht zur Verriegelungsebene stehender Zapfendorn 1.0 befestigt ist, einer mit dem anderen Gürtelende 5 verbundenen Lochplatte 5 a, auf der ein Hebel 13 schwenkbar gelagert ist, und den mit den übrigen Gurten 1 bis 4 verbundenen Lochplatten. Auf dem Dom 10 ist eine Schraubenfeder 11 aufgeschoben, die zusammengedrückt wird, wenn die Lochplatten 1 a, 2 a, 3 a, 3 b, 4 a, 4 b und 5 a auf den Zapfendom 10 aufgesteckt und durch einen Splint 12 gesichert werden. Neben dem für die Aufnahme des Domes 10 vorgesehenen Loch weist jeder der Lochplatten noch eine Ausnehmung 20 zur Befestigung der Gurtenden 1. bis 5 auf.
  • Die Handhabung der Anordnung beim Schließen der Schnalle ist folgende: Nachdem die zu sichernde Person auf dem Sitz 6 Platz genommen hat, wird der rechte Gürtelteil 5 mit der Grundplatte 5 b vor den Bauch der Person gebracht und die mit dem anderen Gürtelteil verbundene Lochplatte 5 a über den von der Grundplatte 5 b abstehenden Zapfendom 10 aufgesteckt. Dabei wird die auf den Dorn aufgeschobene Schraubenfeder 11 zusammengedrückt. Darauf werden die mit den restlichen Gurten verbundenen Lochplatten la, 2a, 3a, 3 b, 4 a und 4 b auf den Dom 10 aufgesteckt, wobei die Schraubenfeder 11 weiter zusammengedrückt wird, so daß der Sicherungssplint12, über der obersten Lochplatte liegend, durch Betätigen des an der Lochplatte 5 a angelenkten Hebels 13 in die im Dom 10 vorgesehene Bohrung eingeführt werden kann. In dieser Stellung verhindert der Sicherungssplint 12 ein Abgleiten der Lochplatten la, 2a usw. vom Dom 10, so daß alle Gurtenden miteinander verbunden und die zu sichernde Person am Sitz 6 befestigt ist.
  • Zum Lösen des Verschlusses wird der durch einen Bolzen 16 auf der Lochplatte 5a schwenkbar gelagerte Sicherungshebel 13 betätigt, wodurch der in einer Ausnehmung dieses Hebels 13 durch einen Bolzen 17 befestigte Sicherungssplint 12 aus der Ausnehmung im Dom 10 gezogen und die Lochplatten la, 2 a, 3 a usw. durch die sich entspannende Schraubenfeder 11 vom Dorn 10 geschleudert werden. Eine am Sicherungssplint 12 angeordnete Feder 15 wird beim Herausziehen des Splintes aus der Ausnehmung im Dom 10 zusanunengedrückt. Diese Feder 15 verhindert ein unbeabsichtigtes Lösen des Verschlusses.
  • Je nach der Dimensionierung der Schraubenfeder 11 werden die Lochplatten entweder nur vom Dorn 10 gestreift oder mit so großer Gewalt weggeschleudert, daß die Gurte von der zu sichernden Person wegfliegen und so eine Behinderung mit Sicherheit ausgeschlossen ist.
  • Erwähnenswert ist ferner, daß es auch möglich ist, die Auslösevorrichtung nur zur schnellen Lösung, z. B. im Gefahrenfall, über den Hebel 13 zu betätigen, während zum öffnen und Schließen des Sicherheitsgürtels und der weiteren Gurte unter normalen Bedingungen die einzelnen Lochplatten mit lösbaren Verbindungsmitteln für den jeweiligen Gurt versehen sind.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verschluß-Schnalle für Sicherheitsgürtel zur Verwendung in Fahrzeugen aller Art, insbesondere in Kraftwagen und Flugzeugen, die gleichzeitig mehrere weitere Gurte (Schulter-, Schenkelgurte) zusammenhält, welche je an ihrem freien Ende mit einer Lochplatte, Öse od. dgl. versehen sind, bestehend aus einer mit dem einen Gürtelende verbundenen Grundplatte mit lotrecht zur Verriegelungsebene stehendem Zapfendom, auf dem die Lochplatten aufgesteckt sowie durch einen in eine Bohrung im Zapfendorn einschiebbaren Splint gesichert gehalten und durch eine Auslösevorrichtung wieder trennbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Zapfendorn (10) der Grundplatte (5b) eine Schraubenfeder (11) aufgeschoben ist und die mit jeweils einem der anderen Gurtenden (1, 2, 3, 4, 5) verbundenen Lochplatten (la, 2a, 3a, 3b usw.) darauf durch den Splint (12) entgegen der Wirkung der Schraubenfeder (11) festgehalten sind, derart, daß (bei Lösen des Verschlusses) durch Entfernung des Splintes (12) aus der Bohrung im Zapfendorn (10) die Lochplatten unter der Wirkung der Schraubenfeder (11) vom Zapfendom (10) geschleudert werden.
  2. 2. Verschluß-Schnalle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der in die Bohrung im Zapfendorn (10) einschiebbare Splint (12) durch einen bogenförrnigen, auf der, mit dem anderen Gürtelende (5) verbundenen Lochplatte (5a) angelenkten Hebel (13) betätigbar ist, der bei geschlosseriem Verschluß über dem Zapfendorn, den Lochplatten und dem Splint liegt und der zum öfFnen des Verschlusses - vorzugsweise gegen die Wirkung einer Blattfeder (15) - vom Körper des Sicherheitsgurtträgers weggezoger wird. 3. Verschluß-Schnalle nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet daß die Schraubenfeder (11) auf dem Zapfendorn vor dem Aufstecken der Lochplatten (5a, 4b, 4a, 3b, 3a usw.) durch Feststellmittel gespannt gehalten ist, wobei diese Feststellmittel erst beim Schließvora - durch die Verschlußmittel (Splint 12, Hebel "an 13) 'j abgelöst und unwirksam gemacht werden.
  3. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1103 057, 711467, 563 6621; USA.-Patentschrift Nr. 2 899 732.
DEM48800A 1961-04-24 1961-04-24 Verschluss-Schnalle fuer Sicherheitsguertel Pending DE1151689B (de)

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