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DE1150985B - Verfahren zur Herstellung von Thiazolidin-4-on-Derivaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Thiazolidin-4-on-Derivaten

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Publication number
DE1150985B
DE1150985B DEW30660A DEW0030660A DE1150985B DE 1150985 B DE1150985 B DE 1150985B DE W30660 A DEW30660 A DE W30660A DE W0030660 A DEW0030660 A DE W0030660A DE 1150985 B DE1150985 B DE 1150985B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thiazolidin
mol
general formula
mixture
analysis
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW30660A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Satzinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Warner Lambert Co LLC
Original Assignee
Warner Lambert Pharmaceutical Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Warner Lambert Pharmaceutical Co filed Critical Warner Lambert Pharmaceutical Co
Publication of DE1150985B publication Critical patent/DE1150985B/de
Pending legal-status Critical Current

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  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Plural Heterocyclic Compounds (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Thiazolidin-4-on-Derivaten Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung neuer, substituierter Thiazolidin-4-on-Derivate der allgemeinen Formel in der Ri ein Wasserstoffatom oder einen Alkyl-oder Arylrest oder einen Rest der allgemeinen Formel - (CH2), - R4, worin n für eine Zahl von 1 bis 3 und R4 für eine Dialkylamino-, Aryl- oder Carbalkoxygruppe steht, R2 eine Cyangruppe oder einen Rest der allgemeinen Formel - CO - l#-5, worin R5 für einen Dialkylamino-, Alkoxy-, Aryl-, Alkylsulfonyl- oder Arylsulfonylgruppe steht, und R3 ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe bedeutet, und wobei. alle gerad- oder verzweigtkettigen Alkylreste niederinolekular sind, d. h. 1 bis 6 Kohlenstoffatome enthalten.
  • Die Verfahrensprodukte sind pharmakologisch wirksam als Analgetika, Sedativa, Entzündungshemmittel und gallentreibende Mittel. Sie können für den praktischen Gebrauch mit üblichen, pharmazeutischen Trägern zu Tabletten, Kapseln, Lösungen, Suspensionen, Suppositorien u. dgl. verarbeitet werden. Die erfindungsgemäß hergestellten Verbindungen stellen fernerhin wertvolle Zwischenprodukte für die Gewinnung weiterer, neuartiger Thiazolidin-4-on-Derivate mit pharmazeutischer Wirksamkeit dar.
  • Die neuen Verbindungen werden erfindungsgemäß nach folgendem Reaktionsschema hergestellt. wobei Ri, R2 und R3 die oben angegebene Bedeutung besitzen und R' eine niedennolekulare Alkylgruppe darstellt.
  • Diese Umsetzung wird in einem wasserfreien Medium, das einen aliphatischen Alkohol mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, z. B. Äthanol, Methanol, tertiär-Butanol enthält, in Gegenwart eines Alkalimetalls, z. B. Natrium oder Kalium, oder eines Amins, z. B. Piperidin, bei einer Temperatur zwischen 25'C und dem Siedepunkt des als Lösungsmittel verwendeten Alkohols durchgeführt, wobei die Umsetzungszeit zwischen etwa 1/2, und 8 Stunden liegen kann. Vor der Eingabe der Reaktionsteilnehmer wird das Reaktionsgefäß vorzugsweise durch Ausspülen mittels Neutralgas, beispielsweise Stickstoff, sauerstofffrei gemacht.
  • Das Produkt fällt als Alkalimetall- oder Aminsalz aus, das anschließend durch Säurebehandlung in das Produkt der allgemeinen Formel 1 bzw. deren Säureadditionssalze umgewandelt wird.
  • Die nachstehenden Beispiele sollen zur Erläuterung der Erfindung dienen.
  • Beispiel 1 2-Cyanmethylen-thiazolidin-4-on Eine Mischung aus 6,6 g (0, 1 Mol) Malodinitril und 12 g (0, 1 Mol) Mercaptoessigsäureäthylester wird schnell und unter Umrühren in eine Lösung von 2,3 g (0,1 Mol) Natrium in 150 ccm absolutem Äthanol eingetropft. Die verwendete Apparatur war zuvor mit Stickstoff ausgespült worden. Die Abscheidung des Natriumsalzes setzt unter starker Wärineentwicklung ein. Nach einer weiteren Stunde wird der Niederschlag abgesaugt, mit etwas Icaltem, absolutem Äthanol und anschließend mit Äther gewaschen und an der Luft getrocknet. Die Ausbeute ist quantitativ und beträgt 16g Natriumsalz des 2-Cyanmethylen-thiazolidin-4-ons in Form farbloser und stark wasserlöslicher Kristalle. Eine wäßrige Lösung des Natriumsalzes wird stark angesäuert und der sich bildende Niederschlag abfiltriert, mit Wasser, Äthanol und Äther gewaschen und an der Luft getrocknet. In quantitativer Ausbeute werden 14g 2-Cyanmethylen-thiazolidin-4on in Form farbloser Nadeln nach Umkristallisieren aus Wasser, wäßrigem Äthanol oder Dimethylformamid-Wasser-(1: 1)-Mischung erhalten, die unter Zersetzung bei 187'C schmelzen.
  • Analyse: Berechnet ... C 42,83, H 2,88, N 20,00, S 22,85%; gefunden ... C 42,93, H 2,98, N 20,44, S 22,490/0. Beispiel 2 2-Cyanmethylen-5-methyl-thiazolidin-4-on Eine Mischung aus 6,6 g (0,1 Mol) Malodinitril, 12 g (0, 1 Mol) a-Mercaptopropionsäuremethylester und 20ccm absolutem Alkohol wird schnell und unter Umrühren zu einer Lösung von 4 g (0, 1 Mol) Kalium in 130cem absolutem Äthanol gegeben. Die Reaktion verläuft unter starker Wärmeentwicklung. Nach Abkühlen auf Raumtemperatur und 10Minuten langem Stehen wird das ausgefallene Kaliumsalz des 2-Cyanmethylen-5-methyl-thiazolidin-4-ons abfiltriert, mit Alkohol und Äther gewaschen und in Wasser gelöst. Die Lösung wird mit Salzsäure auf den pH-Wert2 angesäuert. Der hierbei entstehende Niederschlag wird abfiltriert, nüt Wasser und Äthanol gewaschen und getrocknet. Die (quantitative) Ausbeute beträgt 15g 2-Cyanmethylen-5-methyl-thiazolidin-4-on in Form farbloser Kristalle (aus wäßrigem Alkohol). Schmelzpunkt: 142 bis 143'C. Analyse: Berechnet ... C 46,73, H 3,92, N 18, 17, S 20,79 0/0, gefunden ... C 46,89, H 3,83, N 18,46, S 20,38 0/0. Beispiel 3 2-(N,N-Dirnethylcarbamoylmethylen)-thiazolidin-4on Eine Mischung aus 11,2 g (0,1 Mol) N,N-Dimethylcyanacetanüd und 12 g (0, 1 Mol) Mercaptoessigsäureäthylester wird gemäß Beispie12 mit Kaliumäthylat kondensiert und die Reaktionsmischung 1/2 Stunde unter Rückfluß gekocht. Beim Abkühlen fällt das Kaliumsalz aus und wird abgetrennt und gemäß Beispie12 angesäuert. Die Ausbeute besteht aus 9 g (50%) 2-(N,N-Dimethylcarbamoyhnethylen)-thiazolidin-4-on in Form gelber Kristalle (aus 70%igem Alkohol), die unter Zersetzung bei 206 bis 208'C schmelzen.
  • Analyse: Berechnet ... C 45,15, H 5,42, N 15,04, S 17,22()/o; gefunden ... C 45,38, H 5,49, N 15,06, S 17,00%. Beispiel 4 2-Benzoylmethylen-thiazolidin-4-on Eine Mischung aus 15 g (0,1 Mol) Cyanacetophenon und 12 g (0, 1 Mol) Mercaptoessigsäureäthylester wird gemäß Beispiel 2 mit Kaliumäthylat kondensiert. Die Reaktionsmischung wird 3 Stunden lang unter Rückfluß gekocht und dann abgekühlt. Das sich abscheidende Kaliumsalz wird gemäß Beispiel 2 angesäuert. Die Ausbeute besteht aus 15 g (70%) 2-Benzoylmethylen-4-thiazolidinon in Form gelber Kristalle (aus Essigsäure) mit einem Schmelzpunkt von 212 bis 214'C.
  • Analyse: Berechnet ... C 60,25, H 4,14, N 6,40, S 14,62%, gefunden ... C 60,12, H 4,18, N 6,38, S 14,23/o. Beispiel 5 2-Carbäthoxymethylen-thiazolidin-4-on Eine Mischung aus 11,3 g (0,1 Mol) Cyanessigsäureäthylester und 12 g (0, 1 Mol) Mercaptoessigsäureäthylester wird gemäß Beispiel 1 mit Natriumäthylat kondensiert. Die Reaktionsmischung wird 1 Stunde lang auf 60'C gehalten, dann auf Raumtemperatur abgekühlt, mit 2Volumen Wasser verdünnt und mit Salzsäure auf den pH-Wert2 angesäuert. Der sich bildende Niederschlag wird abfiltriert, mit Wasser und Äthanol gewaschen und getrocknet. Die Ausbeute ist quantitativ und besteht aus 18 g 2-Carbäthoxymethylen-thiazolidin-4-on in Form farbloser Plättchen (aus wäßrigem Alkohol). Schmelzpunkt. 145 bis 147'C. Analyse: Berechnet... C 44,90, H 4,85, N 7,48, S 17,13 %; gefunden ... C 45,22, H 5,13, N 7,36, S 17,18 0/0. Beispiel 6 2-Carbäthoxymethylen-5-methyl-thiazolidin-4-on Eine Mischung aus 12 g (0,1 Mol) Cyanessigsäureäthylester und 12 g (0,1 Mol) a-Mercaptopropionsäuremethylester wird gemäß Beispiel 1 mit Natriumäthylat kondensiert. Die Reaktionsmischung wird 2 Stunden lang unter Rückfluß gekocht und dann gemäß Beispiel 5 weiterverarbeitet. Die (quantitative) Ausbeute besteht aus 20 g 2-Carbäthoxyinethylen-5-methyl-thiazolidin-4-on in Form farbloser Kristalle (aus Wasser). Schmelzpunkt: 119'C.
  • Analyse: Berechnet ... C 47,74, H 5,5 1, N 6,96, S 15,93 %; gefunden ... C 47,5 1, H 5,53, N 7,0 1, S 15,71 %. Beispiel 7 2-[(Methylsulfonyl)-methylen]-thiazolidin-4-on Eine Mischung aus 4 g (0, 1 Mol) Kalium und 12 g (0,1 Mol) Mercaptoessigsäureäthylester in 150ccm absolutem Äthanol wird schnell zu einer Lösung von 12g (0,1 Mol) Methylsulfonylacetonitril in 150 ccm Äthanol hinzugegeben. Die Mischung wird 1 Stunde lang auf Raumtemperatur gehalten. Das ausgefallene Kaliumsalz wird abgetrennt und gemäß Beispiel 2 angesäuert. Die Ausbeute beträgt 630/0 und besteht aus 12 g 2-[Methylsulfonyl)-methylen ]-thiazolidin-4-on in Form hellgelber Kristalle (aus Wasser). Schmelzpunkt: 163 bis 164'C. Analyse: Berechnet ... C31,07, 113,66, N7,25, S33,19/o; gefunden ... C31,01, H3,84, N7,31, S32,66()/o. Beispiel 8 2-[(Phenylsulfonyl)-methylen]-thiazolidin-4-on Eine Mischung aus 18,1 g (0,1 Mol) Phenylsulfonylacetonitril und 12 g (0, 1 Mol) Mercaptoessigsäureäthylester läßt man gemäß Beispiel 7 in Gegenwart von Kaliumäthylat 2Stunden lang bei Raumtemperatur ausreagieren. Das ausfallende Kaliumsalz wird abgeschieden und gemäß Beispiel 2 angesäuert. Die Ausbeute beträgt 80% und besteht aus 20 g 2-[(Phenylsulfonyl)-methylen]-thiazolidin-4-on in Form hellgelber Kristalle (aus Chloroform). Schmelzpunkt: 127'C. 2c Analyse: Berechnet ... C47,04, H3,56, N5,49, S25,120/0; gefunden ... C46,99, H3,56, N5,55, S24,67%. Beispiel 9 2-[(Phenylsulfonyl)-methylen]-5-methylthiazolidin-4-on Man läßt eine Mischung aus 18,1 g (0, 1 Mol) Phenylsulfonylacetonitril und 12 g (0, 1 Mol) a-Mercaptopropionsäuremethylester ausreagieren. Das gemäß Beispiel 8 aus der Reaktionsmischung abgeschiedene Reaktionsprodukt besteht aus 2-[(Phenylsulfonyl)-methylen]-5-methyl-thiazolidin-4-on mit einem Schmelzpunkt von 143 bis 145'C.
  • Analyse: Berechnet... C49,04, H4,12, N5,21, S23,81%; gefunden ... C49,16, H4,20, N5,18, S23,77%. Beispiel 10 2-(a-Carbäthoxyäthyliden)-thiazolidin-4-on Eine Mischung aus 12,7 g (0, 1 Mol) a-Cyanpropionsäureäthylester und 12 g (0, 1 Mol) Mercaptoessigsäureäthylester wird gemäß Beispie12 mit Kaliumäthylat kondensiert. Die Reaktionsmischung wird 11/2 Stunden lang unter Rückfluß gekocht und dann über Nacht bei Raumtemperatur stehengelassen. Das ausgefallene Kaliumsalz wird abgetrennt und gemäß Beispie12 angesäuert. Die Ausbeute beträgt 50% und besteht aus lOg 2-(a-Carbäthoxyäthyliden)-thiazolidin-4-on in Form farbloser Kristalle (aus Methanol-Dioxan-(3 : 1)-Mischung). Schmelzpunkt: 161 bis 162'C. Analyse: Berechnet ... C 47,74, H 5,5 1, N 6,96, S 15,93 %, gefunden ... C 48,08, H 5,47, N 7,02, S 15,45 %. Beispiel 11 2-(a-Carbäthoxyäthyliden)-5-methylthiazolidin-4-on Eine Mischung aus 12,7 g (0, 1 Mol) a-Cyanpropionsäureäthylester und 12g ffl ' 1 Mol) a-Mereaptopropionsäuremethylester läßt man ausreagieren. Das Reaktionsprodukt, nämlich 2-(a-Carbäthoxyäthyliden)-5-meihyl-thiazolidin-4-on, wird gemäß Beispiel 10 abgeschieden. Schmelzpunkt: 149 bis 150'C. Analyse: Berechnet ... C 50,20, H 6,09, N 6,5 1, S 14,89 %; gefunden ... C 49,96, H 5,99, N 6,76, S 14,64%. Beispiel 12 2-(a-Carbäthoxypropyliden)-thiazolidin-4-on Eine Mischung aus 14 g (0, 1 Mol) a-Cyanbuttersäureäthylester und 12 g (0, 1 Mol) Mercaptoessigsäureäthylester wird gemäß Beispie12 mit Kaliumäthylat kondensiert. Die Reaktionsmischung wird 5 Stunden lang auf 80'C gehalten und danach das Äthanol mit Unterdruck abdestilliert. Der Rückstand wird in destilliertem Wasser aufgenommen und mit Salzsäure auf den PH-Wert 2 angesäuert. Der sich bildende Niederschlag wird abfiltriert, mit Äthanol und Wasser gewaschcn und getrocknet. Die Ausbeute beträgt 5001## upd besteht aus 11 g 2-(a-Carbäthoxypropyliden)-thiazolidin-4-on in Form farbloser Kristalle (aus Äthanol-Wasser-(1 : 1)-Mischung).
  • Analyse: Berechnet ... C 50,21, H 6,09, N 6,51, S 14,90%; gefunden ... C 50,5 1, H 6,14, N 6,58, S 14,66%. Beispiel 13 2-(a-Carbäthoxypropyliden)-5-methylthiazolidin-4-on Eine Mischung aus 14 g (0,1 Mol) a-Cyanbuttersäureäthylester und 12 g (0, 1 Mol) a-Mereaptopropionsäuremethylester wird umgesetzt und das Reaktionsprodukt gemäß Beispiel 12 zu 2-(a-Carbäthoxypropyhden)-5-methyl-thiazolidin-4-on aufgearbeitet. Schmelzpunkt: 148 bis 149'C.
  • Analyse: Berechnet... C 52,38. H 6,59, N 6,12, S 13,99%, gefunden . . . C 52,20, H 6,42, N 6,30, S 13,57 %. Beispiel 14 2-(a-Carbäthoxypentyliden)-thiazolidin-4-on Eine Mischung aus 16,6 g (0, 1 Mol) a-(n-Butyl)-cyanessigsäureäthylester und 12 g (0, 1 Mol) Mercaptoessigsäureäthylester wird gemäß Beispie12 mit Kaliumäthylat kondensiert. Die Reaktionsmischung wird 3 Stunden lang auf 80'C gehalten, danach auf Raumtemperatur abgekühlt, mit dem gleichen Volumen Wasser verdünnt und mit Salzsäure auf den pü-Wert 2 angesäuert. Der entstehende Niederschlag wird abfiltriert, mit Äthanol und Wasser gewaschen und getrocknet. Die Ausbeute beträgt 420/0 und besteht aus 10 g 2-(a-Carbäthoxypentyliden)-thiazolidin-4-on in Form hellgelber Nadeln (aus wäßrigem Äthanol). Schmelzpunkt: 138'C. Analyse: Berechnet... C 54,30, H 7,04, N 5,76, S 13,18 %; gefunden . . . C 54,24, H 7,16, N 5,46, S 13,14 %. Beispiel 15 2-(a-Carbäthoxypentyliden)-5-methylthiazolidin-4-on Eine Mischung aus 17 g (0,1 Mol) a-(n-Butyl)-cyanessigsäureä-thylester und 12 g (0, 1 Mol) a-Mercaptopropionsäuremethylester wird gemäß Beispiel 2 mit Kaliumäthylat kondensiert. Die Reaktionsmischung wird 11/2 Stunden unter Rückfluß gekocht und dann auf Raumtemperatur abgekühlt. Das ausfallende Kaliumsalz wird abgetrennt und angesäuert und das dabei anfallende Produkt gemäß Beispiel 2 gereinigt. Die Ausbeute beträgt 60% und besteht aus 15 g 2-(a-Carbäthoxypentyliden)-5-methyl-thiazolidin-4-on in Form farbloser Kristalle aus wäßrigem Alkohol. Schmelzpunkt: 133 bis 134'C. Analyse: Berechnet ... C 56,01, H 7,44, N 5,44, S 12,46%, gefunden ... C 56,12, H 7,47, N 5,3 1, S 12,25%. Beispiel 16 2-(a-Carbäthoxybenzyliden)-thiazolidin-4-on Eine Mischung aus 18 g (0, 1 Mol) Phenylcyanessigsäureäthylester und 12 g (0, 1 Mol) Mercaptoessigsäureäthylester wird gemäß Beispie12 kondensiert. Die Reaktionsmischung wird 4 Stunden lang auf 80'C gehalten und danach auf Raumtemperatur abgekühlt. Das ausfallende Kaliumsalz wird abgetrennt und angesäuert, und das dabei entstehende Produkt wird gemäß Beispie12 gereinigt. Es entstehen mit 70% Ausbeute 18 g 2-(a-Carbäthoxybenzyliden)-thiazolidin-4-on in Form farbloser Kristalle (aus 80%igem Methanol oder Benzol-Petroläther). Schmelzpunkt: 125'C.
  • Analyse: Berechnet... C 59,30, H 4,98, N 5,33, S 12,18 0/0; gefunden ... C 59,22, H 5,15, N 5,32, S 11,74%. Beispiel 17 2-(a-Carbäthoxy-y-diäthylaniinopropyliden)-thiazolidin-4-on-hydrochlorid Eine Mischung aus 20 g (0, 1 Mol) a-Cyan-y-diäthylaminobuttersäureäthylester und 12 g (0,1 Mol) Mercaptoessigsäureäthylester wird gemäß Beispie12 mit Kaliumäthylat kondensiert. Die Reaktionsdauer bei Rückflußtemperatur beträgt 1 Stunde. Die Mischung wird dann auf Raumtemperatur abgekühlt und mit Äther versetzt, wodurch das Kaliumsalz ausgefällt wird. Die abfiltrierten Niederschläge werden mit 50ccm 12%iger Salzsäure behandelt. Beim Abkühlen fällt das reine Hydrochlorid des 2-(a-Carbäthoxy-y-diäthylaminopropyliden)-thiazolidin-4-ons aus. Schmelzpunkt: 209 bis 210'C. Hellgelbe Kristalle (aus 90%igem Alkohol).
  • Analyse: -Eierechnet: C 48,36, H 7,18, N 8,67, S 9,93, Cl 10,98%, gefunden: C 48,40, H 7,00, N 8,70, S 9,74, Cl 10,87%. Beispiel 18 2-(a-CarbäthOxY-7-dimethylaminopropyliden)-thiazolidin-4-on-hydrochlorid a-Cyan-y-dimethylaminobuttersäureäthylester und Mercaptoessigsäureäthylester werden in äquimolaren Mengen miteinander umgesetzt. Die Reaktionsmischung wird gemäß Beispiel 17 aufgearbeitet und liefert das reine Hydrochlorid des 2-(a-Carbäthoxyy-dimethylaminopropyliden)-thiazolidin-4-ons, das bei 229'C unter Zersetzung schmilzt. Analyse: Berechnet: C 44,79, H 6,49, N 9,50, S 10,87, Cl 12,02%, gefunden: C 44,76, H 6,53, N 9,75, S 10,66, Cl 11,53%. Beispiel 19 2-(a-Carbäthoxy-ö-diäthylaminobutyliden)-thiazolidin-4-on-hydrochlorid a-Cyan-b-diäthylaminovaleriansäureäthylester und Mercaptoessigsäureäthylester werden in äquimolaren Mengen miteinander umgesetzt. Die Reaktionsmischung wird gemäß Beispiel 17 aufgearbeitet und liefert das reine Hydrochlorid des 2-(a-Carbäthoxyb-diäthylaminobutyliden)-thiazolidin-4-ons mit dem Schmelzpunkt 191 bis 193'C. Analyse: Berechnet: C 46,67, H 6,85, N 9,07, S 10,38, Cl 11,48%; gefunden: C 46,54, H 6,76, N 8,79, S 9,81, Cl 11,57/o. Beispiel 20 2-(a-Carbäthoxy-ß-phenyläthyliden)-thiazolidin-4-on Eine Mischung aus 21 g (0,1 Mol) a-Cyanfl-phenylpropionsäureäthylester und 12 g (0, 1 Mol) Mereaptoessigsäureäthylester wird gemäß Beispiel 2 mit Kaliumäthylat kondensiert. Die Reaktionsmischung wird 1/2 Stunde lang unter Rückfluß gekocht und dann abgekühlt. Das sich hierbei abscheidende Kaliumsalz wird angesäuert und das so entstehende Produkt gemäß Beispiel 2 gereinigt. Es besteht aus 2-(a-Carbäthoxy-fl-phenyläthyliden)-thiazolidin-4-on. Schmelzpunkt: 155 bis 156'C. Gelbe Nadeln (aus Äthanol-Dioxan-(4: 1)-Mischung).
  • Analyse: Berechnet ... C 60,63, H 5,45, N 5,06, S 11,55%; gefunden ... C 60,89, H 5,47, N 5,16, S 10,91 %. Beispiel 21 2-(a-Carbäthoxy-fl-phenyläthyliden)-5-methyl-thiazolidin-4-on a-Cyan-fl-phenylpropionsäureäthylester und a-Mercaptopropionsäuremethylester werden in äquimolaren Mengen miteinander umgesetzt. Die Reaktionsmischung wird gemäß Beispiel 20 aufgearbeitet und liefert 2-(a-Carbäthoxy-ß-phenyläthyliden)-5-methylthiazolidin -4-on mit dem Schmelzpunkt 137 bis 1390C.
  • Analyse: Berechnet ... C 61,83, H 5,88, N 4,81, S 11,01 O/o; gefunden ... C 61,95, H 6,01, N 4,89, S 10,68%.
  • Beispiel 22 2-(a,ß-Dicarbäthoxyäthyliden)-thiazolidin-4-on Eine Mischung aus 20 g (0,1 Mol) Cyanbernsteinsäurediäthylester und 12 g (0,1 Mol) Mercaptoessigsäureäthylester wird gemäß Beispiel 2 mit Kaliumäthylat kondensiert. Die Reaktionsbedingungen waren 1 Stunde Reaktionszeit und Raumtemperatur. Das ausgefallene Kaliumsalz wird angesäuert, und das dabei entstehende Produkt gibt nach Reinigung gemäß Beispiel 2 2-(a,fl-Dicarbäthoxyäthyliden)-thiazolidin-4-on. Schmelzpunkt: 98 bis 100'C. Farblose Kristalle (aus 400joigem wäßrigem Äthanol). Analyse: Berechnet ... C 48,34, H 5,53, N 5,13, S 11,73%, gefunden ... C 48,26, H 5,83, N 5,08, S 11,71 %. Beispiel 23 2-(a,ß-Dicarbäthoxyäthyliden)-5-methylthiazolidin-4-on Cyanbernsteinsäurediäthylester und a-Mercaptopropionsäuremethylester werden in äquimolaren Mengen miteinander umgesetzt. Das abgeschiedene Reaktionsprodukt wird gemäß Beispiel 2 aufgearbeitet und liefert so 2-(a,ß-Dicarbäthoxyäthyliden)-5-methyl-thiazolidin-4-on mit dem Schmelzpunkt 102 bis 103'C.
  • Analyse: Berechnet ... C 50,17, H 5,97, N 4,87, S 11, 16%; gefunden ... C 49,99, H 5,94, N 5,07, S 11, 16%. Beispiel 24 2-(a,ß-Diearbäthoxypropyliden)-thiazolidin-4-on Eine Mischung aus 21 g (0,1 Mol a-Cyanglutarsäurediäthylester und 12 g (0,1 Mol) Mercaptoessigsäureäthylester wird gemäß Beispiel 1 mit Natriumäthylat kondensiert. Die Reaktionsmischung wird 1 Stunde lang unter Rückfluß gekocht und dann abgekühlt. Beim Verdünnen mit dem gleichen Volumen Wasser fällt das Natriumsalz aus, das beim Ansäuern ein Produkt liefert, das gemäß Beispiel 1 gereinigt wird. Die Ausbeute beträgt 80% und besteht aus 24 g 2-(a.-,-Dicarbäthoxypropyliden)-thiazolidin-4-on. Schmelzpunkt: 122 bis 123'C. Farblose Kristalle (aus Benzol-Petroläther).
  • Analyse: Berechnet ... C 50,17, H 5,96, N 4,88, S 11, 16()/o, gefunden ... C 50,17, H 6,03, N 4,96, S 10,87'/o.
  • Beispiel 25 2-(a"y-Dicarbäthoxypropyliden)-5-methylthiazolidin-4-on a-Cyanglutarsäurediäthylester und a-Mercaptopropionsäuremethylester werden in äquimolaren Mengen miteinander umgesetzt, und das abgeschiedene Reaktionsprodukt wird gemäß Beispiel 1 gereinigt und liefert 2-(a,y-Dicarbäthoxypropyliden)-5-methyl-thiazolidon-4-on mit dem Schmelzpunkt 112 bis 113'C.
  • Analyse: Berechnet ... C 51,80, H 6,35, N 4,65, S 10,64%; gefunden ... C 52, 10, H 6,27, N 4,8 1, S 10,28 %.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE. 1. Verfahren zur Herstellung von Thiazolidin-4-on-Derivaten der allgemeinen Formel in der R, ein Wasserstoffatom oder einen Alkyl-, oder Arylrest oder einen Rest der allgemeinen Formel - (CH2). - R4, worin n für eine Zahl von 1 bis 3 und 1Z4 für eine Dialkylamino-, Aryl- oder Carbalkoxygruppe steht, R2 eine Cyangruppe oder einen Rest der allgemeinen Formel -CO-R5, worin R5 für eine Dialkylamino-, Alkoxy-, Aryl-, Alkylsulfonyl- oder Arylsulfonylgruppe steht, und R3 ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe bedeutet, und wobei alle Alkylreste niedermolekular sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein Nitril der allgemeinen Formel in einem wasserfreien Medium, das einen aliphatischen Alkohol mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen enthält, in Gegenwart eines Alkalimetalls oder eines Amins mit einem a-Mercapto-alkylcarbonsäureester der allgemeinen Formel in der R' eine niedermolekulare Alkylgruppe bedeutet, bei einer Temperatur zwischen 25'C und dem Siedepunkt des aliphatischen Alkohols umgesetzt wird und das erhaltene Alkalimetall-oder Aminsalz durch Säurebehandlung in die Verbindung der allgemeinen Formel I bzw. deren Säureadditionssalze übergeführt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Alkalimetall Natrium oder Kalium bzw. als Amin Piperidin verwendet wird. 3. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Reaktion in einem praktisch sauerstoffreien Medium durchgeführt wird.
DEW30660A 1961-03-06 1961-09-05 Verfahren zur Herstellung von Thiazolidin-4-on-Derivaten Pending DE1150985B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2463156C2 (de) * 1974-05-16 1983-08-25 Gödecke AG, 1000 Berlin 5-Phenyl-4-oxo-thiazolidin-2-yliden-essigsäureester
DE3317000A1 (de) * 1983-05-10 1984-11-15 Gödecke AG, 1000 Berlin 4-oxo-thiazolidin-2-yliden-acetamid-derivate, verfahren zu deren herstellung und deren verwendung bei der bekaempfung von erkrankungen des zentralnervensystems

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