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DE1150883B - Ausrueckvorrichtung, insbesondere fuer Kupplungen von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Ausrueckvorrichtung, insbesondere fuer Kupplungen von Kraftfahrzeugen

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Publication number
DE1150883B
DE1150883B DEL29279A DEL0029279A DE1150883B DE 1150883 B DE1150883 B DE 1150883B DE L29279 A DEL29279 A DE L29279A DE L0029279 A DEL0029279 A DE L0029279A DE 1150883 B DE1150883 B DE 1150883B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control valve
valve
release device
working cylinder
coarse control
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL29279A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Kurt Haeussermann
Paul Maucher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LuK Lamellen und Kupplungsbau GmbH
Lamellen und Kupplungsbau August Haeussermann GmbH
Original Assignee
LuK Lamellen und Kupplungsbau GmbH
Lamellen und Kupplungsbau August Haeussermann GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LuK Lamellen und Kupplungsbau GmbH, Lamellen und Kupplungsbau August Haeussermann GmbH filed Critical LuK Lamellen und Kupplungsbau GmbH
Priority to DEL29279A priority Critical patent/DE1150883B/de
Publication of DE1150883B publication Critical patent/DE1150883B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D48/00External control of clutches
    • F16D48/06Control by electric or electronic means, e.g. of fluid pressure
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D48/00External control of clutches
    • F16D48/02Control by fluid pressure
    • F16D2048/0212Details of pistons for master or slave cylinders especially adapted for fluid control
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D48/00External control of clutches
    • F16D48/02Control by fluid pressure
    • F16D2048/0257Hydraulic circuit layouts, i.e. details of hydraulic circuit elements or the arrangement thereof
    • F16D2048/0275Two valves arranged in parallel, e.g. one for coarse and the other for fine control during supplying or draining fluid from the actuation cylinder
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D2500/00External control of clutches by electric or electronic means
    • F16D2500/30Signal inputs
    • F16D2500/314Signal inputs from the user
    • F16D2500/3146Signal inputs from the user input from levers
    • F16D2500/31466Gear lever
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
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    • F16D2500/50239Soft clutch engagement

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hydraulic Clutches, Magnetic Clutches, Fluid Clutches, And Fluid Joints (AREA)

Description

  • Ausrückvorrichtung, insbesondere für Kupplungen von Kraftfahrzeugen Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur automatischen Betätigung einer mechanischen Kupplung. Derartige Geräte sind bereits in verschiedenen Ausführungen bekannt.
  • Bei einer bekannten automatischen Betätigungsvorrichtung für die Kupplung eines Kraftfahrzeugs ist ein Servomotor zur Betätigung der eigentlichen Trennkupplung vorgesehen, der mit Unterdruck arbeitet. Diesem Servomotor ist eine Steuervorrichtung zugeordnet, welche aus dem eigentlichen Steuerglied sowie einem elektrischen Kontakt und einem Schubschalter an der Hinterachse des Fahrzeugs besteht. Bei den automatischen Kupplungen wird die Trennkupplung statt durch einen Fußhebel durch eine selbsttätige Ausrückvorrichtung betätigt. Ein solches Ausrückgerät weist eine Gummimembran oder einen Arbeitszylinder und einen in diesem verschiebbaren Kolben auf, der über eine Stange mit dem Ausrückhebel der Kupplung verbunden ist. Durch Betätigung des Getriebeschalthebels wird vorzugsweise auf elektromagnetischem Wege ein Ventil ,gesteuert, welches die Ansaugleitung des Motors mit einer Kammer des Arbeitszylinders verbindet und den Arbeitskolben betätigt, so daß die Kupplung ausgerückt wird.
  • Bei den bekannten Einrichtungen hat man bereits zur Sicherstellung weicher Schaltübergänge vorgeschlagen, den Abbau des die mechanische Kupplung betätigenden Unterdruckes beim Einkuppeln aUmählich oder in Abhängigkeit vom Motordrehmoment vorzunehmen. Bei bekannten Ausrückvorrichtungen für Kraftfahrzeuge ist bereits ein Arbeitszylinder und ein in diesem verschiebbarer Kolben vorgesehen, der über eine Stange mit dem Ausrückhebel der Kupplung verbunden ist. Der Arbeitszylinder ist dabei unter Zwischenschaltung eines vom Getriebeschalthebel ausgelösten impulsgesteuerten Ventils an die Ansaugleitung des Motors angeschlossen, wobei der Arbeitszylinder eine von der Saugleitung getrennte Einlaßleitung für die atmosphärische Luft hat. Ferner ist bei einer bekannten Ausführung ein vom Arbeitskolben des Arbeitszylinders betätigtes Grobsteuerventil vorgesehen und ein dieses Grobsteuerventil umgehendes trägheitsabhängiges Feinsteuerventil. Eine derartige Ausrückvorrichtung ist Aus-01 gangsprikt für die Erfindung.
  • Weiterhin ist ein Pendelventil zum Ausrücken von Kraftfahrzeug .,kupplungen bekannt, wobei das Ventil je, nach Stellung seiner Trägheitsmasse entweder ein linkes oder ein rechtes Lüftungsorgan betätigt. Bei einer anderen selbsttätigen Kupplungsvorrichtung für Kraftfahrzeuge wird das Ausrücken der Kupplung durch einen mit dem Kupplungsgestänge verbundenen und in einem Zylinder geführten Kolben vorgenommen, auf den der Unterdruck des Motors einwirkt. Die der Unterdruckseite, also der Arbeitsseite des Kolbens gegenüberliegende Seite des Zylinders ist bei dieser bekannten Einrichtung als Dämpfungsvorrichtung für die Einrückbewegung der Kupplung ausgebildet, indem die Dämpfun,(,Ysseite des Zylinders eine einstellbare Öffnung aufweist. Weiterhin ist auf der Dämpfungsseite des Zylinders ein gesteuertes Entlüftungsventil vorgesehen, derart, daß die Dämpfungswirkung hauptsächlich erst dann eintritt, wenn die beiden zu kuppelnden Teile miteinander in Berührung kommen. Bei dieser bekannten Ausführung sind zwar ein Schaltventil und ein Grobsteuerventil unmittelbar an einem Arbeitszylinder angeordnet, jedoch weist diese Vorrichtung kein Feinsteuerventil auf, wobei ferner das vorgesehene Schalt- und das Grobsteuerventil getrennt voneinander am Arbeitszylinder angeordnet sind.
  • Durch die Erfindung soll ein Ausrückgerät für Kupplungen von Kraftfahrzeugen geschaffen werden, bei dem die Vorrichtung zur Erzielung eines weichen und sanften Einrückens der Kupplung fertigungstechnisch einfach ausgebildet ist. Insbesondere sollen die bei den bekannten Geräten vielfach getrennt angeordneten einzelnen Teile zu einem in sich geschlossenen Bauteil vereinigt werden.
  • Demgemäß kennzeichnet sich die Ausrückvorrichtung nach der Erfindung darin, daß das Grobsteuerventil und das Feinsteuerventil als eine bauliche Einheit in bekannter Weise unmittelbar auf dem Arbeitszylinder aufsitzen und der das Grobsteuerventil betätigende Druckstift bei geschlossenem Ventil in den Arbeitsweg des Kolbens derart hineinragt, daß beim Ausrücken der Kupplung der Druckstift entgegen der Kraft einer Feder derart verschoben wird, daß sich der Ventilteller abhebt, und das Feinsteuerventil, das mittels einer trägheitsgesteuerten Düsennadel arbeitet, dem Grobsteuerventil in Richtung der über den Kanal in den Arbeitszylinder einströmenden Luft vorgeschaltet ist. Es ist auch denkbar, daß außer dem Grobsteuerventil und dem Feinsteuerventil zusätzlich noch ein an sich bekanntes Schaltventil zu einer baulichen Einheit zusammengebaut werden.
  • Durch die Erfindung wird ein in seinem Aufbau einfaches Gerät geschaffen, das sich besonders durch seinen gedrängten und übersichtlichen Aufbau auszeichnet. Das Gerät weist darüber hinaus infolge des funktionellen Zusammenbaus der einzelnen Teile eine hohe Funktionssicherung und geringe Störanfälligkeit auf.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt: Fig. 1 zeigt schematisch einen Querschnitt durch das Ausrückgerät; Fig. 2 ist ein Querschnitt nach der Linie II-II der Fig. 1.
  • Die Stange 1 des Ausrückgerätes ist mit dem Ausrückhebel der Kupplung in bekannter Weise verbunden, derart, daß sie bei Druck und Zug mitgenommen wird. An die Stange 1 angeschlossen ist der Arbeitskolben 2-, der in an sich bekannter Weise eine Dichtmanschette 3 od. dgl. trägt, welche sich dichtend gegen die innere Wand des Arbeitszylinders 4 legt. Der Arbeitszylinder 4 wird von einem Deckel 7 abgeschlossen. Der Kolben 2 teilt den Arbeitszylinder 4 in die Kammem 5 und 6. Mit der Kammer 5 über einen Kanal 8 ist das eigentliche Steuergerät verbunden, welches an der Gehäusewandung des Arbeitszylinders 4 befestigt ist. Dieses Steuergerät besteht aus einem elektrisch betätigten Magneten 9, der als Druckmagnet ausgebildet ist. An dem freien Ankerende des Magneten 9 befindet sich der Kolben 10 mit dem Schaltventil 11. Die Betätigung des Schaltventils 11 erfolgt über das Getriebeschaltgestänge durch einen elektrischen Kontakt.
  • In der gezeichneten Stellung ist die Kupplung eingerückt. Beim Anfassen des Gangschalthebels wird zunächst der Elektromagnet 9 durch den elektrischen Kontakt des Schaltgestänges betätigt und drückt den Kolben 10 mit dem Ventilteller des Schaltventils 11 auf den Ventilsitz 12 entgegen der Kraft der Druckfeder 13. Dadurch wird die Arbeitskammer 5 mit der Saugleitung 28 über den Kanal 8 verbunden. Die Saugleitung 28 führt zu dem Ansaugrohr des Motors oder zu einem besonderen in der Zeichnung nicht dargestellten Unterdruckbehälter, der mit dem Vergaser-Ansaugstutzen in Verbindung steht. Die Luft wird nun aus der Arbeitskammer 5 über die Kanäle S und 28 abgesaugt; dadurch bewegt sich der Kolben 2 nach rechts. Da, wie bereits dargelegt, mit der Stange 1 des Kolbens 2 der Ausrückhebel der Kupplung verbunden ist, wird diese bei dieser Bewegung des Kolbens 2 ausgerückt, und die Gangschaltung kann betätigt werden, Beim Ausrückvorgang der Kupplung legt sich der Kolben 2 bei seiner Bewegung nach rechts an den Druckstift 14 eines Grobsteuerventils 16 an und schiebt diesen entgegen der Kraft der Feder 15 zusammen mit dem Ventilteller des Ventils 16 nach rechts. Der Ventilteller des Grobsteuerventils 16 hebt sich von seinem Sitz ab und gibt den Kanal 17, 17', der mit der Atmosphäre in Verbindung steht, frei. Wenn der Schaltvorgang beendet ist, d. h. der Gangschalthebel freigegeben ist, wird der Stromkreis im Magnet 9 sofort unterbrochen. Die Feder 13 im Schaltventil 11 drückt den Ventilkolben 10 mit dem Ventilteller in seine Ausgangslage zurück. Damit werden der Kanal 8 und die Arbeitskammer 5 von der Saugleitung 28 abgeschlossen, jedoch gleichzeitig mit der Belüftungsleitung 17, 17' verbunden. Die atmosphärische Luft strömt zunächst über diesen Kanal in den Raum 5 des Arbeitszylinders und bewegt den Kolben 2 sehr rasch in entgegengesetzter Richtung. Bei dem Rückgang des Kolbens 2 geht der Druckstift 14 unter der Kraft der Feder 15 in seine Ausgangslage zurück, wobei das Grobsteuerventil 16 die Verbindung des Kanals 17 mit dem Kanal 17' unterbricht. Hierdurch wird der Zustrom der atmosphärischen Luft zu der Kammer 5 des Arbeitszylinders unterbrochen, und die anfänglich rasch eingeleitete Bewegung des Kolbens 2 mit der Stange 1 wird nun in demselben Maße verzögert. Hierdurch soll erreicht werden, daß der eigentliche Einrückvorgang der Kupplung langsam, also weich und sanft vor sich geht. Die Hülse 23, die den Druckstift 14 umgibt, trägt vom eine kegelige Spitze, die sich beim Kupplungseinrückvorgang in den Ventilsitz des Grobsteuerventils 16 hineinschiebt. Dadurch erfolgt eine stetige Verzögerung oder Abdrosselung des Hauptluftstromes, um einen allmählichen übergang vom Kolbenschnellweg zum Kolbenlangsamweg zu erhalten. Die weitere Belüftung der Kammer5 und damit die weitere Bewegung des Kolbens 2 (Langsainweg) bis zum vollständigen Einrücken der Kupplung erfolgt nun über den Kanal 18 durch eine Feinregulierdüse 19 mit trägheitsgesteuerter Düsennadel 20. Diese wird je nach dem Fahrzustand mehr oder weniger weit in dem Kanal 21 verschoben.
  • Beim Schalten während der Beschleunigung des Fahrzeuges bzw. während dessen Verzögerung sind beim Wiedereinrücken der Kupplung verschiedene Bedingungen zu erfüllen, wie z. B. ein mehr oder weniger langsames, weiches und sanftes Einrücken. Dies wird durch die Düsennadel 20 in Verbindung mit der Trägheitsmasse 22 erreicht (Fig. 2). Diese Masse 22 ist am Steuerblock über eine Blattfeder 27 befestigt. Die Düsennadel 20 ihrerseits ist an einem an der Trägheitsmasse 22 befestigten gabelförnügen Winkel 24 aufgehängt. Die Luft für die Wiederbelüftung wird über ein Luftfilter 25 aus der Arbeitszylinderkammer 6 über die Belüftungsleitung 26 entnominen. Dieses Luftfilter 25 ist auf dem Zylinderdeckel 7 befestigt, auf dem gleichzeitig ein Schraubstutzen für die Belüftungsleitung 26 angebracht ist.
  • Wird das Fahrzeug verzögert, so erhält die Trägheitsmasse 22 eine Beschleunigung in Fahrtrichtung. Da die Masse 22 an der Blattfeder 27 federnd aufgehängt ist, wird die Düsennadel 20 bei diesem Vorgang in entgegengesetzter Richtung verschoben, d. h., die Düsennadel 20 wird in, die Bohrung 21 weiter hineingeschoben und dadurch der Durchtrittsquerschnitt verengt. Dadurch wird der Luftstrom gedrosselt und die Kolbenbewegung verlangsamt oder kurzfristig zum Stillstand gebracht. Wird umgekehrt nach dem Schalten des Ganges das Fahrzeug sofort beschleunigt, so erhält die Trägheitsmasse 22 eine Beschleunigung in der entgegengesetzten Richtung. Die Düsennadel 20 wird in diesem Falle mittels des gabelförmigen Winkels 24 weiter aus der Bohrung 21 herausgezogen; dadurch wird der Düsenquerschnitt vergrößert und die Drosselung der Luftdurchströmung vermindert.
  • Eine weitere Regulierung bei Bergauffahrt erfolgt derart, daß durch die Schwerpunktsverlagerung allein schon eine Schrägstellung des Gewichtes 22 erfolgt. Die Düsennadel 20 wird also je nach Stellung bergab oder bergauf weiter in die Bohrung 21 hineingeschoben bzw. weiter nach außen gezogen. Bei Bergauffahrt ist die Gewichtsverlagerung derart, daß die Düsennadel 20 in Ruhestellung etwas weiter aus der Bohruna, 21 herausgezogen ist. Beim Schalten des CI im Ganges mit anschließender Verzögerung wird die Düsennadel 20, wie bei der Fahrt in der Ebene, weiter nach innen verschoben. Im ganzen wird sie jedoch etwas weiter außen bleiben als bei der Fahrt in der Ebene. Der Luftdurchgang wird daher etwas größer, und der Kupplungseingriff erfolgt somit etwas rascher.
  • Bei Bergabfahrt sind die Verhältnisse umgekehrt. Durch die Trägheitsmassenverlagerung ist die Düsennadel 20 in Ruhestellung weiter in die Bohrung 21 hineingeschoben. Beim Schaltvorgang mit Verzögerung wird die Düsennadel 20 noch weiter in die Bohrung 21 hineinverschoben. Die Luftdrosselung wird in diesem Falle noch größer sein als beim Schaltvorgang in der Ebene. Es wird daher beim Schalten eines Ganges im Gefälle mit gleichzeitiger Ver7öcrerung ein weicherer, d. h. sich über eine längere Zeitspanne erstreckender Kupplungseingriff erfolgen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Ausrückvorrichtung. insbesondere für Kupplungen für Kraftfahrzeuge, mit einem Arbeitszylinder und einem in diesem verschiebbaren Kolben, der über eine Stange mit dem Ausrückhebel der Kupplung verbunden ist, wobei der Arbeitszylinder unter Zwischenschaltung eines vom Getriebeschalthebel ausgelösten impulsgesteuerten Ventils an die Ansaugleitung des Motors angeschlossen ist und der Arbeitszylinder eine von der Saugleitung getrennte Einlaßleitung für die atmosphärische Luft hat, wobei außerdem ein vom Arbeitskolben des Arbeitszylinders betätigtes Grobsteuerventil und ein dieses Grobsteuerventil umgehendes trägheitsabhängiges Feinsteuerventil vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Grobsteuerventil (16) und das Feinsteuerventil (19, 20) als eine bauliche Einheit in bekannter Weise unmittelbar auf dem Arbeitszylinder (4) aufsitzen und der das Grobsteuerventil betätigende Druckstift (14) bei geschlosse-C nem Ventil in den Arbeitsweg des Kolbens (2) derart hineinragt, daß beim Ausrücken der K-upplung der Druckstift entgegen der Kraft einer Feder (15) derart verschoben wird, daß sich der Ventilteller (16) abhebt, und das Feinsteuerventil, das mittels einer trägheitsgesteuerten Düsennadel (20) arbeitet, dem Grobsteuerventil in Richtung der über den Kanal (17) in den Arbeitszylinder einströmenden Luft vorgeschaltet ist.
  2. 2. Ausrückvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Ventilteller des Grobsteuerventils (16) ein den Ventilquerschnitt allmählich verengendes, in Schließrichtung des Druckstiftes (14) sich verjüngendes Ansatzstück vorgesehen ist. 3. Ausrückvorrichtung nach den Ansprüchenl und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckstift (14) zwecks Regelung des Ventilhubes in bekannter Weise axial verstellbar ist. 4. Ausrückvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis J, dadurch gekennzeichnet, daß der in den Nebenkanal (21) hineinragende Kopf der Düsennadel (20) in bekannter Weise entgegen der Richtung der einströmenden Luft verjüngt ist. 5. Ausrückvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Düsennadel (20) in an sich bekannter Weise eine Trägheitsmasse (22) derart angelenkt ist, daß die bei Beschleunigung oder Verzögerung des Fahrzeuges auf diese Masse einwirkenden Kräfte eine axiale Verschiebung der Nadel (20) und damit eine Veränderung des Luftdurchlaßquerschnittes bewirken. 6. Ausrückvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Schenkel eines Winkels (24) an der Düsennadel (20) angeordnet ist und der andere Schenkel unter Zwischenschaltung einer Feder ein Gewicht (22) trägt. 7. Ausrückvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht (22) von einer Blattfeder (27) getragen wird und zur Erhöhung der Ansprechempfindlichkeit der Gewichtsschwerpunkt in bekannter Weise möglichst weit unterhalb der Anlenkstelle des Gewichtes gelegt ist. 8. Ausrückvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Grobsteuerventil (16) und das Feinsteuerventil (19, 20) mit einem an sich bekannten Schaltventil (11) zusammengebaut sind. In Betracht gezogene Druckschriften-Deutsche Patentscbrift Nr. 625 309; österreichische Patentschrift Nr. 135 024; französische Patentschriften Nr. 749 803, 1060 971; USA.-Patentschrift Nr. 2 089 640.
DEL29279A 1957-12-13 1957-12-13 Ausrueckvorrichtung, insbesondere fuer Kupplungen von Kraftfahrzeugen Pending DE1150883B (de)

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