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DE1150869B - Magnettoneinrichtung fuer Bild-Film-Projektoren - Google Patents

Magnettoneinrichtung fuer Bild-Film-Projektoren

Info

Publication number
DE1150869B
DE1150869B DEB44094A DEB0044094A DE1150869B DE 1150869 B DE1150869 B DE 1150869B DE B44094 A DEB44094 A DE B44094A DE B0044094 A DEB0044094 A DE B0044094A DE 1150869 B DE1150869 B DE 1150869B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
magnetic
roller
sound device
projectors
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB44094A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Bier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEB44094A priority Critical patent/DE1150869B/de
Publication of DE1150869B publication Critical patent/DE1150869B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B15/00Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
    • G11B15/18Driving; Starting; Stopping; Arrangements for control or regulation thereof
    • G11B15/43Control or regulation of mechanical tension of record carrier, e.g. tape tension

Landscapes

  • Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)

Description

  • Magnettoneinrichtung für Bild-Film-Projektoren Die Erfindung betrifft eine zusätzliche Magnettoneinrichtung für Bild-Film-Projektoren, insbesondere Schmalfilmprojektoren, die in der Filmbahn des Projektors angebracht ist und durch den Filmzug desselben angetrieben wird, zur Aufzeichnung und Wiedergabe des Tones mittels magnetischer Randspur.
  • Im allgemeinen besteht eine solche Magnettoneinrichtung aus einer mit einer Schwungmasse versehenen Tonrolle mit Tonkopf, zwei durch eine Kette starr miteinander verbundenen Zackenrollen, einem Löschkopf sowie einem mechanischen Filter.
  • Unter anderem ist ein Magnettongerät, insbesondere für perforierte Magnettonfilme, mit einem symmetrisch ausgebildeten Filmlaufwerk bekanntgeworden, das eine mit einer Schwungmasse versehene Tonrolle enthält und bei dem wenigstens zwei Magnetköpfe den Film beiderseits einer Symmetrielinie am Umfang der Tonrolle von außen berühren. Die Symmetrielinie verläuft durch die Achsen der Tonrolle und der Filmtransportrolle. Außerdem sind symmetrisch zur Symmetrielinie Umlenkrollen und Andruckrollen vorgesehen, zwischen denen ein auf der Symmetrielinie in seiner Mitte drehbar gelagerter Pendelhebel angeordnet ist, über dessen an beiden Enden vorgesehenen Rollen der Film geführt ist. Dieser frei pendelnde Hebel soll zum Ausgleich von Unregelmäßigkeiten und Stößen beim Filmlauf dienen.
  • Die bekannte Filtereinrichtung kann nur grobe Unregelmäßigkeiten ausgleichen, sie ist aber nicht in der Lage, die Spannung des Tonbandes um die Tonrolle konstant zu halten, wenn im Filmlauf kleinste Störungen, beispielsweise durch Klebestellen usw., auftreten. Außerdem ist die bekannte Filtereinrichtung räumlich sehr groß, so daß sie nur für Standgeräte benutzt und für eine zusätzlich angebrachte Magnettoneinrichtung, insbesondere für Schmalfilmprojektoren, nicht verwendet werden kann.
  • Zur Vermeidung dieser Nachteile ist bei einer Magnettoneinrichtung für Bild-Film-Projektoren, insbesondere Schmalfilmprojektoren, mit einem mechanischen Filter aus zwei auf einer frei pendelnden Brücke angeordneten Spannrollen erfindungsgemäß die Brücke unsymmetrisch und drehbar an einem Gleitstück befestigt, das gegen den Druck einer Feder auf einem Bolzen gleitet, der parallel zur Filmführungsrichtung angeordnet ist.
  • Bei Bild-Film-Projektoren mit in der Filmbahn des Projektors zusätzlich angeordneten Magnettoneinrichtungen kommt dem mechanischen Filter eine besondere Bedeutung zu. Eine möglichst große Gleichmäßigkeit der Filmgeschwindigkeit, besonders an der Tonrolle, ist durch das neuartige mechanische Filter in Verbindung mit der eingebauten Schwungmasse gewährleistet. Das mechanische Filter nach der Erfindung ist deshalb so gut, weil es jede Tonhöhenschwankung sowohl auf der Zug- als auch auf der Abwickelseite der Magnettoneinrichtung auf alle Fülle abfängt. Die Feder, die gegen das Gleitstück mit der unsymmetrischen Brücke drückt, sorgt dafür, daß das Bild-Ton-Band stets mit gleichbleibendem Zug um die Tonrolle gespannt ist und dadurch keine Tonhöhenschwankungen auftreten können. Auf diese Weise werden Stöße und andere Ungleichmäßigkeiten des Filmlaufes weitestgehend herausgefiltert. Auch das leicht auf den Ton einwirkende Perforationsgeräusch wird vermieden.
  • Das in der Figur beispielsweise gezeigte mechanische Filter nach der Erfindung besteht aus zwei Spannrollen 1 und 2, die auf einer frei pendelnden unsymmetrischen Brücke 3 angeordnet sind, die über einen kurzen Hebelarm 4 drehbar an einem Gleitstück 5 befestigt ist. Dieses Gleitstück gleitet gegen den Druck der Feder 6 auf einem Balzen 12, der parallel zu einer auf der Achse der Tonrolle 8 senkrechten Linie angeordnet und in dem Lagerbock 9 gehalten ist.
  • Bedingt durch den Reibungsverlust der Tonrolle 8 und des Tonkopfes 10 auf der Rolle ist vor und hinter dem Tonkopf ein unterschiedlicher Zug an dem Film 11 während des Laufes vorhanden (P, P -f- PR). Dieser Unterschied wird durch das mechanische Filter dadurch ausgeglichen, daß die Hebellängen für die Spannrollen l und 2 verschieden groß sind. Die Spannrolle 1 an der auflaufenden Seite des Filters ist an einem längeren Hebelarm a gelagert, während die Spannrolle 2 an der ablaufenden Seite des Filters an einem kürzeren Hebelarm b gelagert ist. Auf diese Weise kann sich an den Spannrollen 1 und 2 ein Gleichgewichtszustand- einstellen. Hierdurch ist auch der Abstand x- bedingt, um den der Bolzen 12 zu der Senkrechten auf der Tonrolle parallel verschoben ist Um dem Filter eine ausrichtende Kraft zu geben (neutrale Einstellung während des Betriebes), sind die Mittelpunkte der -beiden Spannrollen 1. und 2 gegenüber dem Drehpunkt D um die Länge y des Hebelarmes 4 versetzt. Bei einer Drehbewegung des Spannrollenhebels (a -f- b) um den Drehpunkt D verkleinert bzw. vergrößert sich der Hebel a; entsprechend vergrößert bzw. verkleinert sich der Hebel b. Die Vergrößerung oder Verkleinerung der Hebelarme a bzw. b ist dadurch bedingt, daß die Mittelpunkte der Spannrollen 1 bzw. 2 um den Betrag y gegenüber dem Drehpunkt D versetzt sind. Dadurch liegen die Drehpunkte der Rollen 1 und 2 etwas unterhalb ihrer Kulminationspunkte, die auf einer Senkrechten durch den Drehpunkt D anzunehmen sind. Bewegt sich beispielsweise eine der Rollen 1 oder 2 ihrem Kuhninationspunkt zu, dann tritt eine Verlängerung der wirksamen Hebellänge a bzw. b ein, während sich die wirksame Hebellänge von b bzw. a verkürzt. Beispielsweise durch die Verlängerung des Hebelarmes a entsteht an der Spannrolle 1 ein größeres Drehmoment, und durch die entsprechende Verkleinerung des Hebelarmes b entsteht an der Spannrolle 2 ein kleineres Drehmoment. Da die beiden Drehmomente bestrebt sind, sich auszugleichen (Rolle 1 - linksdrehend, Rolle 2 -rechtsdrehend), stellt sich ein Gleichgewichtszustand an den Hebelarmen a und b und damit an den beiden Spannrollen 1 und 2 ein.
  • Außerdem hat diese Anordnung eine Filterwirkung. Kurzzeitige Änderungen der Zugkraft oder Stöße auf das Band vor der Tonrolle 8, die beispielsweise von Klebestellen herrühren, führen zu einer Auslenkung der Rolle 1 gegen die Kraft der Feder 6, dabei muß der Drehpunkt der Rolle 2 als feststehend betrachtet werden. Die Feder 6 nimmt den Stoß deswegen auf, weil sich die Rolle 2, gehalten durch die Filmschleife, zwischen der Zahntrommel und der Trommel 8 mit ihrer Schwungmasse, die für kurzzeitige Stöße als starr bezeichnet werden kann, nicht bewegen kann. Folglich wird der Mittelpunkt der Rolle 2 zum Drehpunkt des Hebels a und b und ein Stoß in der zulaufenden Filmschleife wird von der Feder 6 aufgenommen. Folglich kann sich eine kurzzeitige Änderung der Zugkraft nicht auf das Tonband vor der Tonrolle 8, d. h. zwischen dieser und der Spannrolle 1, und damit auch nicht an der Tonrolle selbst auswirken, da diese durch die Schwungmasse mit einer großen Massenträgheit versehen ist. - Wirkt ein solcher Stoß auf das Band hinter der Tonrolle 8, so wirkt die Rolle 2 ausgelenkt; der Ausgleich erfolgt nun in umgekehrtem Sinne wie vorstehend beschrieben.
  • Eine zusätzliche Kompensation ergibt sich bei starken Stößen dadurch, daß die Abstützkraft an der Rolle 1 der Beschleunigungskraft an der Tonrolle 8 entgegen wirkt. Die Abstützkraft bei der Rolle 1 zieht am Film entgegengesetzt der Bewegungsrichtung und wirkt dann bremsend auf die Tonrolle 8, die unter Einfluß der auf die Rolle 2 wirkenden momentanen Zugkraft schneller laufen möchte, beide Kräfte kompensieren sich annähernd gegenseitig.
  • Da sich der Gleitbolzen 12 in der Mitte des Filmes befindet, können an dem Filter keinerlei verkantende Momente auftreten. Die Feder 6 sorgt gleichzeitig für die Geradestellung des Filterhebels 3. Das Gleitstück 5 ist mit einer Markierung versehen, die mit einer zugehörigen feststehenden Marke auf dem Gehäuse der Magnettoneinrichtung in übereinstimmung gebracht wird. Auf diese einfache Weise läßt sich immer die gleiche Filmzugspannung einstellen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Magnettoneinrichtung für Bild-Film-Projektoren, insbesondere Schmalfilmprojektoren, die in der Filmbahn des Projektors angebracht ist und durch den Filmzug desselben angetrieben wird, zur magnetischen Aufzeichnung und Wiedergabe des Tones mittels magnetischer Randspur, bestehend aus einer mit einer Schwungmasse versehenen Tonrolle mit Tonkopf, zwei durch eine Kette starr miteinander verbundenen Zackenrollen, einem Löschkopf sowie einem mechanischen Filter mit zwei auf einer frei pendelnden Brücke angeordneten Spannrollen, dadurch gekennzeichnet, daß die Brücke (3) unsymmetrisch ist und drehbar an einem Gleitstück (5) befestigt ist, das gegen den Druck einer Feder (6) auf einem Bolzen (12) gleitet, der parallel zur Filmführungsrichtung angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 878 565; deutsche Auslegeschrift Nr. 1013163; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1686175; schweizerische Patentschrift Nr. 136 405; USA.-Patentschrift Nr. 1877 731; Kino-Technik, Nr. 12, 1955, S. 460 bis 467; Harald W e i s e : Die kinematographische Kamera, Wien, Springer-Verlag, 1955, S. 389/390.
DEB44094A 1957-03-28 1957-03-28 Magnettoneinrichtung fuer Bild-Film-Projektoren Pending DE1150869B (de)

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DE1150869B true DE1150869B (de) 1963-06-27

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH136405A (de) * 1928-09-25 1929-11-15 Int Mij Voor Sprekende Films N Wiedergabevorrichtung für Töne und Bilder.
US1877731A (en) * 1926-11-02 1932-09-13 Kuchenmeister Heinrich Sound reproducing appliance having alpha film record
DE878565C (de) * 1950-06-11 1953-06-05 Klangfilm Gmbh Magnettongeraet, insbesondere fuer perforierte Magnettonfilme
DE1686175U (de) * 1954-03-20 1954-10-28 Leitz Ernst Gmbh Vorrichtung an einem laufbildwerfer zur wahlweisen wiedergabe von lichtton- und magnettonfilmen.
DE1013163B (de) * 1954-10-30 1957-08-01 Frieseke & Hoepfner Gmbh Kinoprojektor fuer Magnetton- und Lichttonwiedergabe

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