DE1013163B - Kinoprojektor fuer Magnetton- und Lichttonwiedergabe - Google Patents
Kinoprojektor fuer Magnetton- und LichttonwiedergabeInfo
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-
- G—PHYSICS
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- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B15/00—Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
- G11B15/18—Driving; Starting; Stopping; Arrangements for control or regulation thereof
- G11B15/26—Driving record carriers by members acting directly or indirectly thereon
- G11B15/34—Driving record carriers by members acting directly or indirectly thereon through non-slip drive means, e.g. sprocket
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft einen Kinoprojektor für wahlweise Magnetton- bzw. Lichttonwiedergabe, bei
welchem ein Magnettongerät mit dem Gehäuse des Filmschaltwerkes in fester Verbindung steht.
Bei Kinoprojektoren bekannter Bauart, die für die wahlweise Wiedergabe,von Magnetton und Lichtton
eingerichtet sind, muß das Magnettongerät unmittelbar so in den Filmablauf eingebaut sein, daß die
Magnettonaufzeichnung bei dem aus der Filmtrommel zulaufenden Film vor dem Eintritt des zugehörigen
Bildinhaltes in das Bildfenster einwandfrei abgetastet werden kann. Der Abstand zwischen der Tonabtastung
und dem zugehörigen Bild ist genormt und beträgt beim Magnettonfilm 28 Bildfolgen.
Bei den bekannten Kinoprojektoren, die für Magnetton und Lichtton eingerichtet sind, ist das
Magnettongerät in althergebrachter Weise stets oben auf dem Projektorbauteil, der das Filmschaltwerk
aufnimmt, aufgesetzt. Oberhalb des Magnettongerätes ist dabei, unter Einhaltung eines unbedingt notwendigen
Abstandes, der zum bequemen Einlegen des Films auf die vorhandenen Ein- und Ausführungsrollen
des Magnettongerätes gebraucht wird, die Filmtrommel aufgesetzt. Die Filmführung des in
bekannter Weise unten bei der Filmtrommel austretenden Films ist derart, daß der Film unverzüglich
den Einlaufrollen der Magnettonabtastung zugeführt wird, um nach erfolgter Abtastung der
Magnettonaufzeichnung dann über eine dem Bildfensterrahmen vorgelagerte Filmschalttrommel, die zu
diesem Zweck als Vorwickeltrommel arbeitet, dem Bildfenster zugeführt zu werden. Das erfordert ebenfalls
eine zusätzliche Raumbeanspruchung in der Höhenausdehnung, weil genügend Raum zur Bildung
einer Filmvorratsschleife für die Magnettonabtastung vorhanden sein muß.
Diese bekannte und allgemein gebräuchliche Form der Unterbringung des Magnettongerätes oberhalb
des Projektorgehäuses ist aber erwiesenermaßen stark nachteilig, weil wegen der angeführten Umstände
eine ziemlich hohe Bauweise des Projektors unabdingbar wird. Die obere Filmtrommel muß mindestens
um so viel nach oben versetzt werden, als der Höhe des Magnettongerätes mit ihren Einlaufrollen
und dem notwendigen freien Raum zur leichten Bedienung und zur Bildung der erforderlichen Filmvorratsschleife
entspricht. Der Unterschied, der in der dadurch bedingten Bauhöhe gegenüber der Bauhöhe
von Kinoprojektoren beruht, die überhaupt keine Magnettoneinrichtung besitzen, ist ein sehr erhebliclier.
Die notwendige erhöhte Bauweise wirkt sich insonderheit bei der Bedienung der Filmtrommel, vornehmlich
beim Einsetzen der Filmspule sehr hindernd Kinoprojektor für Magnetton-
und Lichttonwiedergabe
und Lichttonwiedergabe
Anmelder:
Frieseke & Hoepfner G. m. b. H.,
Erlangen-Bruck
Erlangen-Bruck
Dr.-Ing. Angel D. Jotzoff, Bubenreuth bei Erlangen,
ist als Erfinder genannt worden
aus, denn diese Filmspulen weisen einen ziemlich großen Umfang auf und sind auch gewichtsmäßig
ziemlich schwer.
Der Unterschied in der Bauhöhe ist aber auch in anderer Beziehung nachteilig, namentlich dann, wenn
ein Kinoprojektor, der an sich nur für Lichttonwiedergabe eingerichtet war, zusätzlich, um eine
universelle Benutzung zu ermöglichen, nachträglich den Einbau eines Magnettongerätes erforderlich
macht. Die dadurch bedingte erhöhte Bauweise des Kinoprojektors hat in den meisten Fällen zur Folge,
daß erhebliche bauliche Veränderungen bei der Filmvorführkabine vorgenommen werden müssen.
Erfahrungsgemäß sind nämlich die baulichen Ausmaße der Filmvorführkabine in ihrer Höhe immer
ziemlich beschränkt, und das hat zur Folge, daß das Mehr an Höhenausdehnung des Projektors, das durch
das Obenaufsetzen des Magnettongerätes auf den Projektorbauteil, der das Filmschaltwerk enthält, erforderlich
wird, nur dadurch erreichbar ist, daß die Kabinendecke durchbrochen oder sonstwie ausgespart
werden muß. Um feuerpolizeilichen Vorschriften gerecht zu werden, müssen solche Durchbrechungen oder
Aussparungen, die wegen der Bedienbarkeit der FiImtrommel ziemlich große Ausmaße haben müssen, natürlich
besonders verkleidet werden.
Dem Zustandekommen solcher Mißhelligkeiten kann durch eine vorteilhafte, eine niedrigere Bauweise
des Kinoprojektors ermöglichende Anbaumöglichkeit des Magnettongerätes begegnet werden. Dabei muß
der Anbau so vorgenommen werden, daß die sonstigen Voraussetzungen, die für die Übernahme des von der
Filmtrommel kommenden Filmes durch die Magnettoneinrichtung notwendig und unerläßlich sind, in
vorschriftsmäßiger Weise erfüllt werden können. So darf der Filmlauf aus erklärlichen Gründen nicht seitlich
abgelenkt werden, sondern ist auch über das Magnettongerät in der gleichen vertikalen Ebene
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weiterzuführen, die dem Film von der oberen Filmtrommel
bis zur unteren Filmtrommel vorgeschrieben ist. Es ist weiter im Auge zu behalten, daß im
Interesse einer sohneilen und leichten Bedienung das Umlegen des Films vom Magnetton auf Lichtton in
einfacher Weise durchgeführt werden kann. ■ ·
Bei einer bekannten Ausführung wird das Umlegen von Magnetton auf den Lichtton beispielsweise dadurch
erleichtert, daß die Umlenkrollen, die den von der Filmtrommel austretenden Film zum Magnettongerät
hinleiten und von diesem wieder ableiten, in einer Geraden liegen, die zwischen der Stelle des
Filmaustrittes bei der Filmtrommel und der Vorwickeltrommel des Filmschaltwerkes verläuft. Im
Falle des Umlegens von Magnetton auf den Lichtton wird dann in einfacher Weise der bei der Filmtrommel
austretende Film unmittelbar an den Filmeinlauf- und Auslaufrollen des Magnettongerätes vorbeigeführt
und der Vorwickeltrommel des Filmschaltwerkes übergeben.
Gemäß der Erfindung wird nun im Zuge der oben erörterten Forderungen vorgeschlagen, daß das
Magnettongerät oberhalb des Projektorwerkes, und zwar entweder vor oder hinter diesem, unterhalb der
Filmtrommel so· untergebracht ist, daß seine samtliehen
Filmförder- und Führungsmittel in einer Flucht mit den sonst noch am Projektor vorhandenen
Filmförder- und Filmführungsmitteln für das Bildfenster liegen.
Erfindungsgemäß kann dabei das Magnettongehäuse so ausgebildet sein, daß es einen längs sich erstreckenden
Arm besitzt, der zur Befestigung des Magnettongerätes am Filmschaltwerkgehäuse dient
und in der Höhe gemessen, nur einen Bruchteil des Alagnettongehäuses selbst (beispielsweise ein Drittel
desselben) ausmachen soll.
In der Zeichnung ist ein Ausfübrungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Das Magnettongerät 1 besitzt nach dem gezeigten Beispiel einen längs sich erstreckenden Ansatz 2, vermittels
welchem das Magnettongerät auf die Oberkante des Gehäuses 3 aufgesetzt werden kann, das das
Filmschaltwerk aufnimmt. Oberhalb des Ansatzes 2 ist in einem entsprechend geformten Bett 4 die Filmtrommel·
5 aufgesetzt, die an der Unterkante itires Umfanges den Filmauslauf 6 besitzt. Der Film 7
wird beim Austritt aus der Filmtrommel 5 von der . Einlaufrolle 8 des Magnettongerätes 1 übernommen,
über den'Umfang einer Zackentrommel 9 geführt and
dann der Überlaufrolle 10 des Magnettongerätes übergeben. In an sidh bekannter Weise wird nun der
Film 7 über eine Vorspannrolle 11 der Zaekgntrommel 12 übergeben, von welcher aus der Flitn
über den Magnetkopf 13 geführt wird. Im weitefe©■■■,
Verlauf gelangt der Film über die Umlenkrollen:f:4:
und 15 wieder auf den Umfang der Zackentrommel 9 und kommt über die Auslauf rolle 16 auf den. Umfang,
der Vorwickeltrommel 17 des Filmschaltwerkes. Bei der Umstellung auf Lichtton wird das Magnettongerät einfach abgeschaltet, und der Film 7 läuft in gestreckter Bahn an der Einlauf rolle 8 und der Auslatttfrolle
16 vorbei, wie punktiert dargestellt, auf den Umfang der Vorwickeltrommel 17.
Claims (2)
1. Kinoprojektor für wahlweise Magnetton- bzw. Lichttonwiedergabe, bei welchem eSa:
Magnettongerät mit dem Gehäuse des Filmsohalt-?:
werkes in fester Verbindung steht, dadurcih'! |Ö5!'
kennzeichnet, daß das Magnettongerät obeÄtaltf.
des Projektorwerkes,' und zwar entweder oder hinter diesem, unterhalb der Filmtro
untergebracht ist, daß seine sämtlichen förder- und Filmführungsmittel in einer p
mit den sonst noch am Projektor vorhandenen!;:;
Filmförder- und Filmführungsmitteln liegen, V.s.'
2. Magnettongehäuseausbildung für einen Kinoprojektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich-;
net, daß das Gehäuse des Magnettongerätes einen
längs sich erstreckenden Arm besitzt, der zur Be^;
festigung des Magnettongerätes am Filmschaltwerkgehäuse dient und in der Höhe gemessen mir
einen Bruchteil der Höhe des Magnettongehäuses' (beispielsweise höchstens ein Drittel t)
ausmacht.
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Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEF16027A DE1013163B (de) | 1954-10-30 | 1954-10-30 | Kinoprojektor fuer Magnetton- und Lichttonwiedergabe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF16027A DE1013163B (de) | 1954-10-30 | 1954-10-30 | Kinoprojektor fuer Magnetton- und Lichttonwiedergabe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1013163B true DE1013163B (de) | 1957-08-01 |
Family
ID=7088084
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF16027A Pending DE1013163B (de) | 1954-10-30 | 1954-10-30 | Kinoprojektor fuer Magnetton- und Lichttonwiedergabe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1013163B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1150869B (de) * | 1957-03-28 | 1963-06-27 | Kurt Bier | Magnettoneinrichtung fuer Bild-Film-Projektoren |
-
1954
- 1954-10-30 DE DEF16027A patent/DE1013163B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1150869B (de) * | 1957-03-28 | 1963-06-27 | Kurt Bier | Magnettoneinrichtung fuer Bild-Film-Projektoren |
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