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DE1150325B - Waeschezentrifuge - Google Patents

Waeschezentrifuge

Info

Publication number
DE1150325B
DE1150325B DES57991A DES0057991A DE1150325B DE 1150325 B DE1150325 B DE 1150325B DE S57991 A DES57991 A DE S57991A DE S0057991 A DES0057991 A DE S0057991A DE 1150325 B DE1150325 B DE 1150325B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
motor
bimetal
laundry
laundry centrifuge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES57991A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Karl Wendt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SEG Hausgeraete GmbH
Original Assignee
Siemens Elektrogaerate GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Elektrogaerate GmbH filed Critical Siemens Elektrogaerate GmbH
Priority to DES57991A priority Critical patent/DE1150325B/de
Publication of DE1150325B publication Critical patent/DE1150325B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B9/00Drives specially designed for centrifuges; Arrangement or disposition of transmission gearing; Suspending or balancing rotary bowls
    • B04B9/10Control of the drive; Speed regulating
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F49/00Domestic spin-dryers or similar spin-dryers not suitable for industrial use
    • D06F49/04Bowl drive

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Control Of Ac Motors In General (AREA)

Description

  • Wäschezentrifuge Die bekannten Wäschezentrifugen, vor allem Haushaltwäschezentrifugen, besitzen einen Antrieb, der das Schleuderaggregat auf eine in sehr engen Grenzen festliegende Enddrehzahl bringt. Im allgemeinen ist im Interesse einer möglichst guten Entwässerung eine hohe Fliehbeschleunigung erwünscht. Diese Beschleunigung, die bis zu etwa 1000 g beträgt, kann aber beim Schleudern sehr feiner Textilgewebe zu groß sein. Es besteht deshalb der Wunsch nach einer Wäschezentrifuge, die auch mit niedrigerer Drehzahl zu arbeiten gestattet, um eine Beschädigung solcher feinen Gewebe zu verhindern. Für die Lösung dieser Aufgabe könnte daran gedacht werden, eine Wäschezentrifuge mit einem polumschaltbaren Motor auszurüsten. Hierzu ist aber ein großer Aufwand notwendig und, wenn ein Wechselstrom-Kurzschlußläufermotor verwendet wird, eine Regelung nur in großen Sprüngen möglich. Bei Verwendung eines Universal-Hauptstrommotors kann eine Drehzahlregelung zwar durch Vorschaltwiderstände erfolgen, bei einem Nebenschlußmotor durch Feldregelung. Beide Möglichkeiten verändern aber das Anlaufmoment des Schleuderaggregats, vor allem aber sind sie bei Wechselstrom-Kurzschlußläufermotoren nicht anwendbar.
  • Es ist bereits bekannt, bei einer automatisch arbeitenden Wasch- und Schleudermaschine zur Schonung empfindlicher Textilien den Schleudergang zwischen einzelnen Waschgängen bzw. am Ende des Waschprozesses ganz wegzulassen oder den Schleudergang nur einzuleiten und kurze Zeit danach vor Erreichen der Enddrehzahl den Antriebmotor wieder abzuschalten. Damit soll erreicht werden, daß die die Wäsche aufnehmende Schleudertrommel nur auf eine gegenüber dem Waschgang etwas erhöhte Drehzahl gebracht wird. Wegen der geringen Drehzahl und der kurzen Zeitdauer dieses Vorganges wird damit nur ein unwesentlicher Schleudereffekt erzielt.
  • Die Erfindung betrifft eine Wäschezentrifuge, deren Schleuderaggregat auf verschiedene, insbesondere auf zwei Drehzahlen einstellbar ist und von einem Elektromotor mit konstanter Drehzahl angetrieben wird. Gemäß der Erfindung wird die niedrigere Drehzahl durch intermittierenden Betrieb des Antriebmotors erzeugt, indem in an sich bekannter Weise im Motorstromkreis ein vom Motorstrom beheizter Bimetallschalter angeordnet ist, der den Motorstrom beim Überschreiten seiner durch einen Regler veränderbaren Ansprechtemperatur unterbricht und beim Sinken unter einen bestimmten Wert wieder einschaltet. Die Ein- und Ausschaltzeit ergibt sich bei einer solchen Anordnung aus der Wärmekapazität des Bimetallschalters.
  • Um eine Regelung der Enddrehzahl in gewissen Grenzen zu ermöglichen, können verschiedene Mittel angewendet werden. So kann das Verhältnis von Ein-und Ausschaltzeit des Bimetallschalters durch Änderung der Vorspannung der Bimetallfeder selbst beeinflußt werden. In diesem Fall handelt es sich um eine mechanische Beeinflussung des Bimetallschalters. Eine andere Möglichkeit ergibt sich dadurch, daß der Heizwicklung des Bimetallschalters ein von Hand einstellbarer Regelwiderstand, der parallel zur Wicklung liegt, zugeordnet wird. Durch entsprechende Montage des Bimetallschalters derart, daß dieser von dem Luftstrom bestrichen wird, welcher entweder durch den Motorlüfter oder durch die umlaufende Schleudertrommel erzeugt wird, können die Aufheiz-und Abkühlungsverhältnisse des Schalters den gewünschten Betriebsverhältnissen angepaßt werden. Die Wäschezentrifuge arbeitet bei Anwendung der Erfindung mit intermittierender Motoreinschaltung, wobei die Drehzahl um einen Mittelwert pendelt, aber entsprechend der jeweiligen Einstellung des Reglers bestimmte Höchstdrehzahlen nicht überschreitet.
  • In Fig. 1 ist schematisch als Ausführungsbeispiel der Erfindung die Schaltung für eine Wäschezentrifuge dargestellt.
  • Mit 1 ist die Schleudertrommel bezeichnet, die mit einem Wechselstrommotor 2 direkt gekuppelt ist. Das aus den Teilen 1 und 2 bestehende Aggregat ist mit Hilfe von Federn 3 am Zwischenboden 4 des Gehäuses elastisch aufgehängt. Mit 5 ist das Abflußrohr der Zentrifuge, mit 6 das Gehäuse bezeichnet. Im Stromkreis der Motorwicklung 7 liegt ein Bimetallschalter 8, dem eine vom Motorstrom durchflossene Heizwicklung 9 zugeordnet ist. Die Motorwicklung und der Bimetallschalter werden über einen Hauptschalter 10 an das Netz 11, 12 gelegt. Zur Einstellung der mittleren Drehzahl des Schleuderaggregats dient ein parallel zur Heizwicklung 9 liegender Regelwiderstand 13.
  • In Fig. 2 sind in Abhängigkeit von der Zeit t die Drehzahl n. des Aggregats und die Temperatur T des Bimetallschalters aufgetragen. Die obere Ansprechgrenze des Bimetallschalters ist auf den Wert T1, die untere Grenze T2 eingestellt. Im Zeitpunkt t1 spricht der Bimetallschalter beim Erreichen der Temperatur T1 an, das Aggregat hat hierbei die Motordrehzahl n1 erreicht. Bis zum Zeitpunkt t2 kühlt sich der Bimetallschalter wieder ab bis zum Ansprechwert T2, der zum Zeitpunkt t2 erreicht ist. In diesem Zeitpunkt ist die Motordrehzahl bis auf den Wert n2 gesunken.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Wäschezentrifuge, deren Schleuderaggregat auf verschiedene, insbesondere auf zwei Drehzahlen einstellbar ist und von einem Elektromotor mit konstanter Drehzahl angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß die niedrigere Drehzahl durch intermittierenden Betrieb des Antriebmotors erzeugt wird, indem in an sich bekannter Weise im Motorstromkreis ein vom Motorstrom beheizter Bimetallschalter angeordnet ist, der den Motorstrom beim überschreiten seiner durch einen Regler veränderbaren Ansprechtemperatur unterbricht und beim Sinken unter einen bestimmten Wert wieder einschaltet.
  2. 2. Wäschezentrifuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis von Einschalt- und Ausschaltzeit des Bimetallschalters durch Änderung der Vorspannung der Bimetallfeder beeinfiußt wird.
  3. 3. Wäschezentrifuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis von Einschalt- und Ausschaltzeit des Bimetallschalters durch Verstellen eines der Heizwicklung zugeordneten Regelwiderstandes beeinf(ußt wird.
  4. 4. Wäschezentrifuge nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Bimetallschalter in dem vom Motorlüfter oder von der Schleudertrommel angetriebenen Luftstrom liegt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 873 717; deutsche Auslegeschrift Nr. 1008 697; britische Patentschriften Nr. 439 672, 559 644.
DES57991A 1958-04-25 1958-04-25 Waeschezentrifuge Pending DE1150325B (de)

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DE1150325B true DE1150325B (de) 1963-06-12

Family

ID=7492222

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DES57991A Pending DE1150325B (de) 1958-04-25 1958-04-25 Waeschezentrifuge

Country Status (1)

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DE (1) DE1150325B (de)

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