DE1150038B - Wanderndes hydraulisches Grubenausbaugestell - Google Patents
Wanderndes hydraulisches GrubenausbaugestellInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D23/00—Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
- E21D23/006—Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor provided with essential hydraulic devices
- E21D23/0073—Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor provided with essential hydraulic devices with advancing shifting devices connected therewith
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
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- E21D23/00—Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
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Description
- Wanderndes hydraulisches Grubenausbaugestell Die Erfindung betrifft ein wanderndes hydraulisches Grubenausbaugestell für untertägige Gewinnungsbetriebe.
- Es sind mehrere wandernde hydraulische Grubenausbaugestelle bekanntgeworden, deren Aufbau folgender ist. Zwei mit Grubenstempeln bestückte Rahmen, von dem einer mit dem Rückzylinder und der andere mit der Kolbenstange des Rückzylinders verbunden ist, werden wechselweise und parallel zueinander dem Abbaufortschritt folgend nachgerückt. Die Unterschiede der bekannten Grubenausbaugestelle sind in der Anordnung der Rückzylinder zu sehen. Während bei einem Ausbaugestell nur ein parallel zu dem Rahmen liegender Rückzylinder vorgesehen ist, sind bei einem anderen Ausbaugestell zwei Rückzylinder, und zwar an jedem Rahmen ein Rückzylinder, vorgesehen. Bei einem weiteren Ausbaugestell ist ein Rückzylinder diagonal zwischen den Rahmen angeordnet. Hierbei beschreiben die Rahmen beim Vorschreiten einen flachen Kreisbogen.
- Sämtliche der vorgenannten Grubenausbaugestelle haben sich im Untertageeinsatz gut bewährt. Ein Nachteil dieser Ausbaugestelle ist in der geringen Schrittlänge, die durch den Hub des oder der Rückzylinder bestimmt ist, zu sehen.
- Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Grubenausbaugestell zu schaffen, dessen Schrittlänge- ein Mehrfaches des Rückzylinderhubes beträgt.
- Zur Erreichung dieses Zieles sowie zur Aufhebung des angeführten Nachteiles schlägt die Erfindung vor, daß als Rückzylinder ein doppelt beaufschlagter Teleskopzylinder verwendet wird, dessen Kolbenstange um ein Mehrfaches länger ist als die Länge des äußeren Zylinders. Der stimdeckelseitige Hubraum des Zylinderkolbens ist mit dem Ringhubraum des Zylinders durch einen Kanal oder eine- Leitung verbunden. Die Zu- und Abführung der Druckflüssigkeit erfolgt durch zwei Kanäle in der Kolbenstange, von denen eine hinter und die andere vor dem Kolben des Teleskopzylinders austritt. Der mit einem Rahmen verbundene Teleskopzylinder ist an einer Gleitschiene des nebenliegenden Rahmens gleitbar geführt.
- Die Vorteile des erfindungsgemäßen Grubenausbaugestelles sind in den größeren Schrittlängen der Rahmen zu sehen, wodurch erreicht wird, daß das Hangende weitgehendst nur einmal von den Kappen der Rahmenstempel an einer Stelle unterstützt wird. Das Hangende wird somit geschont, da es nicht ständig be- und entlastet wird.
- In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigt Fig. 1 einen Grundriß des Ausbaugestelles in Ausgangsstellung, Fig. 2 das Ausbaugestell gemäß Fig. 1 nach dem Vorschreiten eines Rahmens und Fig.3 einen Grundriß eines weiteren Ausbaugestelles.
- Bei den in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausbaugestellen sind die Kappen nicht dargestellt, sondern nur das Untergestell, so daß die Stempel geschnitten sind.
- Das wandernde hydraulische Grubenausbaugestell besteht aus zwei mit Stempeln 12, 13 und 14, 15 bestückten Rahmen 10, 11, die über einen Teleskopzylinder 16 miteinander verbunden sind. Der Rahmen 10 ist mit dem Zylinder 17 über eine Lasche 18 und der Rahmen 11 ist mit der Kolbenstange 19 des Teleskopzylinders 16 über Laschen 20 verbunden. Die Kolbenstange 19 ist an einer Seite mit zwei axialen Bohrungen 21, 22 versehen (s. Schnitt A-A über Fig. 2), durch welche die Druckflüssigkeit zu-und abgeführt wird. Durch die radiale Anschlußbohrung 23 gelangt die Flüssigkeit in die Bohrung 22, durchströmt die Kolbenstange 19 und tritt hinter dem Kolben 24 aus der radialen Bohrung 25 aus in den stirndeckelseitigen Hubraum 26 des Zylinders 17. Hierbei wird der Kolben 24 mit Kolbenstange 19 sowie der Zylinderkolben 27 in die in Fig. 2 dargestellte Stellung ausgefahren. Die im Ringhubraum 28 und im Zylinderkolbenhubraum 29 anstehende Flüssigkeit wird in die Bohrung 30 verdrängt und tritt nach Durchströmen der axialen Bohrung 21 aus der radialen Bohrung 31 aus in die Rücklaufleitung 34. Der stimdeckelseitige Hubraum 29 des Zylinderkolbens 27 ist mit dem Ringhubraum 28 des Zylinders 17 durch einen Kanal 32 oder eine Leitung 33 verbunden. In die Rück- und Zuführleitung 34, 35 ist ein Vierwegeventil36 eingebaut, durch das die Umsteuerung des Teleskopzylinders 16 erfolgt. Die Bohrung 22 der Kolbenstange 19 wird dabei zur Rücklaufleitung und die Bohrung 21 zur Zuführleitung der Druckflüssigkeit.
- In Fig. 2 ist der Beginn des Rückvorganges vom Rahmen 10 dargestellt. Die Stempel 12 und 13 sind geraubt, während die Stempel 13 und 14 des Rahmens 11 wieder gesetzt sind. Die Druckflüssigkeit tritt jetzt in die radiale Bohrung 31 ein und strömt durch die axiale Bohrung 21 zur Bohrung 30, wo sie in den stirndeckseitigen Hubraum 29 des Zylinderkolbens 27 austritt und gleichzeitig über die Leitung 23 zum Ringhubraum 28 des Zylinders 17 gelangt. Die Bohrung 30 ist um 180° versetzt zur Bohrung 25 angeordnet, da andernfalls die Bohrung 30 die axiale Bohrung 22 schneiden würde.
- In Fig. 3 ist ein weiteres Ausbaugestell dargestellt, das sich von dem vorstehend beschriebenen lediglich durch den Teleskopzylinder unterscheidet. Hier ist die Kolbenstange 37 nicht beiderseitig durch den Zylinder 38 hindurchgeführt. Der Zylinderkolben 39 ist mit einem Kanal 32 versehen, der die gleiche Funktion übernimmt wie die Leitung 33. Die Steuerung ist die gleiche wie vorstehend beschrieben. Der Zylinder 38, der über die Laschen 18' mit dem Rahmen 10 verbunden ist, ist durch eine Lasche 40 an einer Gleitschiene 41 des Rahmens 11 geführt. Beim Nachziehen des Zylinders 38 und damit des Rahmens 10 werden beide Teile durch die Anordnung der Gleitschiene parallel zum Rahmen 11 bewegt. Die Lasche 40 umgreift mit Spiel die Gleitschiene 41. Am Zylinderkolben 39 ist eine weitere Lasche 42 fest angeordnet, die ebenfalls gleitbar an der Schiene 41 geführt ist.
- Die beschriebenen Ausbaugestelle können bei längerer Teleskopzylinderausführung einen sogenannten überholschritt ausführen, d. h., der Stempel 15 bzw. 13 kommt genau da zu stehen, wo vorher der Stempel 14 bzw. 12 stand. Auch kann die Ausgangsstellung des Ausbaugestelles gemäß Fig. 1 derart sein, daß die Rahmen 10 und 11 um genau die Hälfte ihres Stempelabstandes zueinander versetzt stehen, d. h., der vordere Stempel 14 des Rahmens 11 liegt genau zwischen den Stempeln 12 und 13 des Rahmens 10.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Wanderndes hydraulisches Grubenausbaugestell für untertägige Gewinnungsbetriebe, bestehend aus zwei mit Grubenstempeln bestückten Rahmen, von denen einer mit dem Rückzylinder und der andere mit der Kolbenstange des Rückzylinders verbunden ist, so daß beide Rahmen wechselweise dem Abbaufortschritt folgend vorgerückt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückzylinder ein doppelt beaufschlagter Teleskopzylinder ist, dessen Kolbenstange (19) um ein Mehrfaches länger ist als die Länge des äußeren Zylinders (17).
- 2. Grubenausbaugestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der stimdeckelseitige Hubraum (29) des Zylinderkolbens (27) mit dem Ringhubraum (28) des Zylinders (17) durch einen Kanal (32) oder eine Leitung (33) verbunden ist.
- 3. Grubenausbaugestell nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zu- und Abführung der Druckflüssigkeit durch zwei Kanäle (21, 22) in der Kolbenstange (19) erfolgt, von denen eine hinter und die andere vor dem Kolben (24) des Teleskopzylinders austritt.
- 4. Grubenausbaugestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der mit einem Rahmen (10) verbundene Teleskopzylinder an einer Gleitschiene (41) des nebenliegenden Rahmens (il) gleitbar geführt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1069 548, 1078 068, 1087 098; Zeitschrift »Glückauf«, 1958, S. 241, Abb. 11; 1959, S. 285, Abb. 42.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE1150038B true DE1150038B (de) | 1963-06-12 |
Family
ID=7579914
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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|---|---|
| DE (1) | DE1150038B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1069548B (de) * | 1959-11-26 | |||
| DE1078068B (de) * | 1955-03-04 | 1960-03-24 | Hoesch Westfalenhuette Ag | Hydraulischer Ausbaurahmen |
| DE1087098B (de) * | 1956-01-27 | 1960-08-18 | Gewerk Eisenhuette Westfalia | Schreitender Ausbau fuer bergmaennische Gewinnungsbetriebe |
-
1962
- 1962-05-21 DE DEV22530A patent/DE1150038B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1069548B (de) * | 1959-11-26 | |||
| DE1078068B (de) * | 1955-03-04 | 1960-03-24 | Hoesch Westfalenhuette Ag | Hydraulischer Ausbaurahmen |
| DE1087098B (de) * | 1956-01-27 | 1960-08-18 | Gewerk Eisenhuette Westfalia | Schreitender Ausbau fuer bergmaennische Gewinnungsbetriebe |
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