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DE1150008B - Amplituden- und frequenzmoduliertes Horn - Google Patents

Amplituden- und frequenzmoduliertes Horn

Info

Publication number
DE1150008B
DE1150008B DEC25611A DEC0025611A DE1150008B DE 1150008 B DE1150008 B DE 1150008B DE C25611 A DEC25611 A DE C25611A DE C0025611 A DEC0025611 A DE C0025611A DE 1150008 B DE1150008 B DE 1150008B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
oscillator
frequency
horn
multivibrator
amplitude
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC25611A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Charbonnages de France CDF
Original Assignee
Charbonnages de France CDF
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Charbonnages de France CDF filed Critical Charbonnages de France CDF
Publication of DE1150008B publication Critical patent/DE1150008B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10HELECTROPHONIC MUSICAL INSTRUMENTS; INSTRUMENTS IN WHICH THE TONES ARE GENERATED BY ELECTROMECHANICAL MEANS OR ELECTRONIC GENERATORS, OR IN WHICH THE TONES ARE SYNTHESISED FROM A DATA STORE
    • G10H1/00Details of electrophonic musical instruments
    • G10H1/02Means for controlling the tone frequencies, e.g. attack or decay; Means for producing special musical effects, e.g. vibratos or glissandos
    • G10H1/04Means for controlling the tone frequencies, e.g. attack or decay; Means for producing special musical effects, e.g. vibratos or glissandos by additional modulation
    • G10H1/043Continuous modulation

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Inductance-Capacitance Distribution Constants And Capacitance-Resistance Oscillators (AREA)

Description

  • Amplituden- und frequenzmoduliertes Horn Die Erfindung betrifft ein amplituden- und frequenzmoduliertes Horn mit einem Niederfrequenzoszillator und einem mit diesem gekoppelten Multivibrator.
  • Derartige Hörner dienen im allgemeinen zur Durchführung eines Anrufes oder zur Alarmierung. Das im Falle einer Betätigung ausgesandte Signal soll auch in einer sehr lauten Umgebung gehört und sicher von den übrigen Geräuschen unterschieden werden können.
  • Es sind bereits Hörner bekannt, welche einen gleichzeitig in der Amplitude und in der Frequenz modulierten Ton aussenden. Weiter ist bereits ein einen Wechselton aussendendes Horn bekannt, bei dem ein Multivibrator zwischen zwei Oszillatoren verschiedener Frequenz geschaltet ist. Der Multivibrator schaltet abwechselnd die Speisung des einen oder des anderen Oszillators ab. Schließlich ist auch schon ein einfacher Tonerzeuger mit einem Niederfrequenzoszillator bekannt, der über einen Multivibrator beeinflußt werden kann. Bei diesem bekannten Gerät ist der Niederfrequenzoszillator ebenfalls ein Multivibrator.
  • Die bekannten Geräte, welche einen gleichzeitig in der Amplitude und in der Frequenz modulierten Ton aussenden, bedingen jedoch einen hohen schaltungstechnischen bzw. mechanischen Aufwand. Bei dem bekannten einfachen Tonerzeuger mit einem Niederfrequenzoszillator und einem den Betrieb desselben dauernd unterbrechenden Multivibrator besteht der Nachteil, daß die Frequenz sich nicht ändert und daß es sich um eine impulsartige, also unstetige Amplitudenmodulation handelt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Horn zu schaffen, bei dem mit einfachen elektronischen Mitteln ein sowohl in der Amplitude als auch in der Frequenz zeitlich veränderlicher Ton erzeugt wird.
  • Hierzu ist bei einem amplituden- und frequenzmodulierten Horn mit einem Niederfrequenzoszillator und einem mit diesem gekoppelten Multivibrator erfindungsgemäß vorgesehen, daß zwischen den einen Pol der Spannungsversorgung und den Eingang des harmonischen Oszillators ein Widerstand geschaltet ist, der eine stetige Amplituden- und Frequenzmodulation bewirkt.
  • Durch diese einfache schaltungstechnische Maßnahme wird aus der unstetigen Amplitudenmodulation mit konstanter Tonfrequenz eine stetige Amplitudenmodulation, wobei sich auch die Frequenz periodisch ändert. Ein charakteristischer, auffallender, an sich bekannter Heulton ist die Folge. Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist bei dem Horn gemäß der Erfindung vorgesehen, daß der Widerstand zwischen den einen Pol der Spannungsversorgung und den Emitter eines die Kopplung zwischen dem Multivibrator und dem Oszillator herstellenden Transistors geschaltet ist. Die Spannungsquelle des Hornes kann über einen durch einen Kreis hoher Impedanz gesteuerten Schalttransistor an dem Oszillator und dem Multivibrator anliegen.
  • Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles an Hand der Zeichnung, welche ein Schaltbild eines eigensicheren Transistorhornes mit selbständiger Speisung gemäß der Erfindung darstellt.
  • Das Gerät besitzt im wesentlichen einen Oszillator A, dessen Arbeitspunkt periodisch durch die Einwirkung eines Multivibrators B geändert wird. Das entstehende Signal wird einem akustischen übertragungsgerät zugeführt, das in diesem Beispiel durch die an sich bekannte Kombination einer Telefonkapsel und eines Schalltrichters zur Ankopplung an die umgebende Atmosphäre gebildet wird. Der Multivibrator besitzt Transistoren 8 und 9 mit Kollektorwiderständen 1 und 4. Über Widerstände 2 und 3 werden die Basiskreise gespeist. Für die Relaxationskreise sind die Koppelkondensatoren 6 und 7 vorgesehen.
  • Der Oszillator wird durch eine symmetrische, selbstschwingende Schaltung mit zwei Transistoren 17 und 18 gebildet. Der Transformator 15 hat eine Rückkopplungswicklung a zur Aufrechterhaltung der Schwingungen. Die Wicklung b bildet die Belastung der Transistoren, während die Wicklung c das Signal an den akustischen Empfänger überträgt und die Impedanzen optimal anpaßt.
  • Der Widerstand 14 gibt der Schaltung auf Grund einer Stromgegenkopplung, wie sie an sich bekannt ist, eine bestimmte thermische Stabilität.
  • Die Kapazitäten 12 und 13 sind so gewählt, daß die mittlere Frequenz des Gerätes mit der Resonanzfrequenz der Kapsel übereinstimmt. Das Gerät arbeitet also mit optimalem Wirkungsgrad.
  • Die Kopplung zwischen dem Multivibrator und dem Oszillator wird durch einen Transistor 10 hergestellt, dessen Steuerstrom durch den Widerstand 5 eingestellt wird.
  • Zwischen dem Eingang des Oszillators A, welcher mit dem Emitter des Transistors 10 in Verbindung steht, und dem einen Pol der Spannungsquelle 20 ist ein Widerstand 11 geschaltet, welcher bewirkt, daß die abgehackte, unstetige Amplitudenmodulation zu einer stetigen Amplitudenmodulation wird, wobei außerdem eine periodische Schwankung der Frequenz um einen Mittelwert hervorgerufen wird. Der Widerstand 11 übt also eine zweifache Wirkung aus.
  • Die Steuerung der Schwingung kann durch einen direkt in dem Speisekreis des Gerätes angeordneten Unterbrecher erfolgen.
  • Im Falle einer Steuerung über eine sehr lange Leitung, deren Widerstand nicht vernachlässigbar ist, ist es vorteilhaft, eine Vorrichtung C, wie im Schaltbild dargestellt, zu verwenden. Die Vorrichtung C besitzt einen Schalttransistor 19, der in Reihe mit einer Spannungsquelle 20 liegt. Eine zusätzliche Batterie 21 und ein Widerstand 22 gewährleisten eine sichere Blockierung des Transistors, wenn kein Steuersignal vorhanden ist; das gilt auch im Falle einer Erhöhung der Temperatur.
  • Die Steuerung erfolgt durch einen Kreis hoher Impedanz, der sich an den an der Basis des Schalttransistors anliegenden Widerstand 23 anschließt.
  • Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist wie folgt: Um mit dem Horn einen Anruf durchzuführen oder einen Alarm auszulösen, muß die durch den Oszillator und den Multivibrator gebildete Schaltung durch die Stromquelle 20 gespeist werden.
  • Wenn die Steuerung durch die Vorrichtung C erfolgt, wird diese Speisung durch Kurzschließen der beiden Leiter der Leitung 24 bewirkt, wodurch die Sperrung des Transistors 19 aufgehoben wird.
  • Es entsteht ein gleichzeitig in der Frequenz und in der Amplitude modulierter Ton. Dieser sehr charakteristische Ton ist auch in einer sehr lauten Umgebung zu bemerken, Weiter gestatten es die elektrischen Eigenschaften der Vorrichtung, eine eigensichere Schaltung zu verwirklichen, so daß diese Vorrichtung in einer feuer-und explosionsgefährlichen Atmosphäre verwendet werden kann. Sie bietet weiter den Vorteil, daß sie auch aus der Ferne mit Sicherheit gesteuert werden kann, sogar wenn die Steuerleitung einen großen Widerstand aufweist.
  • Wenn keine Eigensicherheit erforderlich ist, kann die Vorrichtung in bequemer Weise durch eine äußere Stromquelle gespeist werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Amplituden- und frequenzmoduliertes Horn mit einem Niederfrequenzoszillator und einem mit diesem gekoppelten Multivibrator, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den einen Pol der Spannungsversorgung (20) und den Eingang (a) des harmonischen Oszillators (A) ein Widerstand (11) geschaltet ist, der eine stetige Amplituden-und Frequenzmodulation bewirkt.
  2. 2. Horn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand (11) zwischen den einen Pol der Spannungsversorgung (20) und den Emitter eines die Kopplung zwischen dem Multivibrator (B) und dem Oszillator (A) herstellenden Transistor (10) geschaltet ist.
  3. 3. Horn nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mittlere Frequenz des Oszillators (A) in an sich bekannter Weise auf eine Resonanzfrequenz des nicht gedämpften Tonerzeugungsgerätes (16) eingeregelt ist.
  4. 4. Horn nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß seine Spannungsquelle (20) über einen durch einen Kreis (24) hoher Impedanz gesteuerten Schalttransistor (19) an dem Oszillator (A) und dem Multivibrator (B) anliegt. in Betracht gezogene Druckschriften: »Tbc electronic musical Instrument Manual«, London, Sie Isaac Pitman & Sons, LTD,1957, S. 217.
DEC25611A 1960-11-29 1961-11-28 Amplituden- und frequenzmoduliertes Horn Pending DE1150008B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR1150008X 1960-11-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1150008B true DE1150008B (de) 1963-06-06

Family

ID=9647036

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC25611A Pending DE1150008B (de) 1960-11-29 1961-11-28 Amplituden- und frequenzmoduliertes Horn

Country Status (1)

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DE (1) DE1150008B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1235194B (de) * 1964-01-28 1967-02-23 Andre Micheloud Schallgenerator

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1235194B (de) * 1964-01-28 1967-02-23 Andre Micheloud Schallgenerator

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