DE1149500B - Verfahren zur Herstellung gleichmaessig verdichteter Formen fuer Giessereizwecke, bei dem das Vorverdichten des Formsandes durch Blasen erfolgt und zum Nachverdichten eine Formsandanhaeufung niedergepresst wird sowie Vorrichtung zur Durchfuehrung dieses Verfahrens - Google Patents
Verfahren zur Herstellung gleichmaessig verdichteter Formen fuer Giessereizwecke, bei dem das Vorverdichten des Formsandes durch Blasen erfolgt und zum Nachverdichten eine Formsandanhaeufung niedergepresst wird sowie Vorrichtung zur Durchfuehrung dieses VerfahrensInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf die beschleunigte Herstellung von Sandformen mit stets gleichbleibender,
gleichmäßiger Verdichtung.
Es sind bereits Verfahren zur Herstellung von Formen bekannt, bei welchen über ein Modell Sand in
einen Formkasten geblasen wird und zum Nachverdichten des Formsandes eine Preßplatte Verwendung
rindet, wobei eine über den oberen Formkastenrand vorstehende Formsandanhäufung miteingeblasen wird.
Von diesen bekannten Verfahren unterscheidet sich die Erfindung unter Verwendung einer an sich bekannten
Membran zum Nachverdichten dadurch, daß nach dem Füllen des Formkastens das Nachverdichten des
Formsandes durch Membranpressen erfolgen kann, wobei die Stellung des Formkastens gegenüber dem
Blaskopf unverändert bleibt. Bei den bekannten Verfahren war demgegenüber ein Absenken des Tisches
mit dem Formkasten gegenüber dem Blaskopf, ein Herausziehen einer Abdeckplatte bzw. eines Zwischenrahmens
und ein Wiederanheben des Formkastens bis zur Preßplatte des Blaskopfes notwendig, bevor das
Nachverdichten durch Pressen vorgenommen werden konnte.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist somit dadurch gekennzeichnet, daß das Nachverdichten durch Beaufschlagung
einer an sich bekannten an der Unterseite des Preßhauptes angeordneten Membran mittels
Druckmittel erfolgt, unmittelbar nach dem Blasen aus der Blasstellung des Formkastens gegenüber dem die
Membran aufnehmenden Blaskopf heraus. Es ist zwar auch bereits ein Blasverfahren zur Herstellung hohler
Sandkerne bekannt, nach welchem das Vor- und Nachverdichten durch Aufblähen einer aus dehnbarem
Stoff hergestellten Blase bewirkt wird. Dieses Verfahren ist aber im Gegensatz zu der vorliegenden Erfindung
ausschließlich auf die Herstellung von Hohlkernen beschränkt.
Weitere Ausbildungen des Verfahrens und eine zur Durchführung des Verfahrens zu verwendende Formmaschine
unter Verwendung zum Teil an sich bekannter Teile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung.
In den Zeichnungen ist eine beispielsweise Ausführungsform nach der Erfindung wiedergegeben, und
zwar zeigt
Fig. 1 die Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Maschine mit einigen, zur besseren Darstellung im
Schnitt wiedergegebenen Teilen,
Fig. 2 in vergrößertem Maßstabe den senkrechten Schnitt eines Teils der Maschine nach Fig. 1 in der
»Blasstellung«,
Fig. 3 und 4 Darstellungen entsprechend Fig. 2 in Verfahren zur Herstellung
gleichmäßig verdichteter Formen
für Gießereizwecke,
bei dem das Vorverdichten des Formsandes
durch Blasen erfolgt und zum Nachverdichten eine Formsandanhäufung niedergepreßt wird
sowie Vorrichtung zur Durchführung
dieses Verfahrens
Anmelder:
The Osborn Manufacturing Company, Cleveland, Ohio (V. St. A.)
Vertreter: Dr.-Ing. R. K. Löbbecke, Patentanwalt, Berlin 37, Neue Str. 6
Beanspruchte Priorität: V. St. v. Amerika vom 13. Januar 1958 (Nr. 708 446)
Edward David Abraham, Cleveland, Ohio (V. St. A.), ist als Erfinder genannt worden
den einzelnen, aufeinanderfolgenden Arbeitsstufen der Maschine, und zwar Fig. 3 beim Pressen und Fig. 4
nach dem Pressen bei abgesenktem Formkasten, Fig. 5 eine fertige Gußform,
Fig. 6 den waagerechten Schnitt nach Linie 6-6 von Fig. 1 und
Fig. 7 einen waagerechten Teilschnitt durch die Entlüftungsvorrichtungen
des Formkastens nach Linie 7-7 von Fig. 4.
Fig. 1 läßt eine Standardform von Kemblasmaschinen erkennen, wie sie auch für die Anwendung der
Erfindung in Betracht kommt (z. B. eine Maschine nach dem USA.-Patent 2 545 944), doch bezieht sich
die nachfolgende Beschreibung auf eine in gewissen Punkten abgeänderte Ausführung, wie sie nach der
Erfindung bevorzugt wird. Das Maschinengestell nach Fig. 1 besteht aus der Grundplatte 1, welche die senkrechten
Säulen 2 und 3 trägt, die wiederum den Kopfrahmen 4 tragen. Auf der Grundplatte stützt sich ein
heb- und senkbarer Tisch 5 bekannter Art ab, welcher von dem Preßkolben 6 betätigt wird und senkrechte
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Führungen 7 und 8 aufweist. Zum Anheben des Kolbens 6 und des Tisches 5 kann durch den Einlaß 9 in
den unteren Teil des Zylinders 10 Preßluft eingelassen werden. Auf dem Tisch 5 ist eine Modellplatte 11 angebracht
mit dem Modell 12. Außerdem sind die übliehen, konisch zulaufenden Führungsstifte 13 zu erkennen,
welche in entsprechende Löcher 14 an dem Formkasten 15 eingreifen.
Vom Kopfrahmen 4 erstreckt sich ein senkrechter, zylindrischer Sandbehälter 16 nach unten, welcher
durch die Füllrutsche 17 von einem geeigneten oberen, nicht dargestellten Bunker mit Sand gefüllt werden
kann. Mittels pneumatischer Kolbenvorrichtungen 19 kann ferner ein Schieber 18 so verschoben und zurückgeführt
werden, daß das obere Ende des Behälters 16 verschlossen wird, wobei zur sicheren Abdichtung
noch ein Gummischlauchring vorgesehen ist.
Am unteren Ende des Sandbehälters 16 ist lösbar ein Blaskopf 20 angeordnet, welcher durch die Schrauben
21 und 22 festgehalten wird und in die Blasöffnung in dem Ansatzstück 24 übergeht. Dieses Ansatzstück
begrenzt mit der Bodenplatte 25 einen ringförmigen nach unten offenen Raum, welcher jedoch
an semer unteren Seite durch eine biegsame Membran 26, zweckmäßigerweise aus Gummi, abgeschlossen ist.
In der Außenwand des Ansatzstückes 24, und zwar unterhalb der Stelle, wo die ringförmige Membran
befestigt ist, sind eine Anzahl Entlüftungsdüsen 27 vorgesehen. Weiterhin führt eine Druckluftleitung 28
zu dem ringförmigen Hohlraum oberhalb der Membran, so daß in diesen Preßluft eingeführt werden
kann, wenn dieses gewünscht wird. Auch kann an Stelle von Preßluft ein beliebiges hydraulisches Mittel,
wie z. B. Öl oder Wasser, in den Hohlraum gepreßt werden, wie aus Sicherheitsgründen bevorzugt. Es ist
zudem im allgemeinen nicht notwendig, sehr hohe Drucke für diesen Zweck zu verwenden, und es genügt
üblicherweise ein Preßdruck von etwa 4,2 kg/cm2. Gleicherweise ist es im allgemeinen nicht erforderlich,
einen sehr hohen Preßluftdruck in der Blasvorrichtung zu benutzen, da auf diese Verfahrensstufe sofort die
Preßbehandlung folgt, so daß also Kosten und Abnutzung wesentlich geringer gehalten werden können.
Der Formkasten 15 wird durch seitliche Flansche getragen, welche auf Rollen 29 und 30 ruhen, die an
entsprechenden Bügeln 31 und 32 befestigt sind, und zwar so, daß der auf diesen Rollen ruhende Formkasten
in geringem Abstand von dem Ansatzstück 24 gehalten wird.
Das Blasventil 33, welches an der Seite des Behälters
16 angeordnet ist, kann von üblicher bekannter Bauart sein. Auch das Ablaßventil 34 entspricht bekannten
Ausführungen.
Der Behälter 16 ist mit einer unten nicht durchlochten zylindrischen inneren Hülse 35 versehen, wobei
zur Behälterwandung ein geringer Zwischenraum belassen ist. Der obere längere Teil 36 der Hülse ist mit
einer großen Anzahl enger, horizontaler Schlitze 37 ausgestattet, durch welche die Blasluft zum Innern
der Hülse aus dem Zwischenraum zwischen dieser und der Behälterwandung 16 durchtreten kann (s. a. Fig. 6).
Die Wirkungsweise der vorstehend beschriebenen Maschine ist aus den Fig. 2 bis 5 zu entnehmen.
Der leere Formkasten 15, welcher von den Rollen 29 und 30 getragen wird, wird beim Anheben des Tisches 5
durch den Kolben 6 von der Modellplatte 11 erfaßt und bei weiterem Anstieg des Tisches von den Rollen
abgehoben und fest gegen die Unterseite des Ansatzstückes 24 gepreßt und dicht abgeschlossen, entsprechend
der Stellung nach Fig. 2.
Vorher ist der Behälter 16 mit Formsand gefüllt und der Schieber 18 so in die eine Endstellung verschoben
worden, daß die obere Öffnung des Behälters dicht verschlossen ist. Wenn nunmehr durch das Blasventil
33 Preßluft in die Seiten des Behälters eingelassen wird, verteilt sich diese in dem engen, ringförmigen
Raum zwischen der Außenwandung des Behälters 16 und den inneren zylindrischen Hülsen 35 und 36. Die
Tiefe des nicht durchlochten zylindrischen Hülsenteils beträgt etwa die Hälfte seines Durchmessers, während
die Länge der geschlitzten Hülse 36 etwas größer ist als deren Durchmesser. Die durch die zahlreichen engen
Schlitze 37 eintretende Preßluft drückt das Sand-Luft-Gemisch nun nach unten durch die Blasöffnung
23 in den Formkasten. Hierbei wird der Sand S sehr fest gegen alle Flächen des Modells 12 gepreßt und
die biegsame ringförmige Membran 26 nach oben ausgebuchtet, wie in Fig. 2 wiedergegeben, wobei eine
ringförmige Sandanhäufung 38, welche wesentlich über den oberen Rand des Formkastens 15 hervorsteht,
gebildet wird. Die Luft aus dem Formkasten und dem angehäuften Rand entweicht durch Entlüftungsdüsen
27 in dem Ansatzstück 24.
Nach Beendigung des Einblasens von Sand wird die Preßluft in dem Behälter durch das Ablaßventil 34
in üblicher Weise freigelassen. Zu diesem Zeitpunkt wird nun durch die Leitung 28 Preßluft in den ringförmigen
Raum oberhalb der Membran 26, Fig. 3, eingeführt, so daß die Membran herabgedrückt wird
und den Sand in dem Formkasten fest zusammenpreßt. Wie sich aus den Darstellungen ergibt, wirkt
sich diese nachfolgende Pressung insbesondere in den äußeren Umfangszonen der Gußform aus, an welchen
auch normalerweise die größten Sandhöhen innerhalb des Formkastens vorliegen. Das Modell 12 befindet
sich im allgemeinen in der Mitte der Gußform und mit seiner oberen Fläche unmittelbar unter der Blasöffnung
23, so daß der Sand an dieser Stelle schon durch das Einblasen selbst sehr stark verdichtet
wurde.
Nach Beendigung des Pressens und nach Abstellen der Preßluft in der Leitung 28 kann nun der Tisch 5,
wie in Fig. 4 dargestellt, abgesenkt werden, wodurch auch der Formkasten 15 gelöst und auf die Rollen 29,
30 usw. abgesetzt wird. Der Tisch wird dann noch weiter abgesenkt, um das Modell 12 aus der Form zu
ziehen, so daß in dieser die Formhöhlung C, Fig. 5, verbleibt. Üblicherweise wird sodann, wie auch in
Fig. 5 dargestellt, die Oberfläche der Form geglättet und zu der entsprechenden oberen Kante des Formkastens
gleichgestrichen, bevor dieser in die Gießgrube gelangt.
Durch die Anordnung der inneren Hülsen 35 und 36 wird vermieden, daß beim Ablassen der Luft aus
dem Behälter nach dem Füllen des Formkastens 15 in stärkerem Umfange Sand in das Ablaßventil 34 mitgerissen
wird, und durch die Verwendung einer unteren nicht durchlochten Hülse 35 sowie durch die Einhaltung
der vorstehend genannten Verhältnismaße der beiden Hülsen ist eine vollständige Füllung des Formkastens
und der vorgesehenen Anhäufung gesichert. Die Schlitze 37 sind waagerecht angeordnet und sehr
eng, so daß ein merklicher Abfluß des Sandes durch diese auch unterbunden ist. Die biegsame Membran
26 kann auch etwas dehnbar und elastisch sein, wenn dies erwünscht ist, und es empfiehlt sich, diese aus
Gummi, Neoprene oder gummiertem Gewebe, um einige Beispiele anzugeben, zu fertigen.
Um eine gute Füllung des Formkastens und der Anhäufungen des Formsandes zu erreichen, soll das
Verhältnis des Innendurchmessers der Behälterhülsen S zu dem Durchmesser der Öffnung 23 möglichst geringer
als 4:1 sein. Die Anordnung der Entlüftungen 27 in dem Ansatzstück, welches auch zur Aufnahme der
Anhäufungen dient, und zwar unterhalb der Membran 26, erübrigt oder verringert auch die Notwendigkeit,
Entlüftungen in dem Formkasten selbst vorzusehen und erleichtert zudem die Auffüllung der ringförmigen
Anhäufung 38 aus Sand.
Die gute Verdichtung des Sandes an dem Modell, wie sie bereits beim Einblasen erreicht wird, ermöglicht
es. daß auch beim Festpressen durch die Membran eine sehr tiefgehende Wirkung erreicht wird.
Das Einblasen erfolgt durch die Mitte der Membran, und die folgenden Behandlungen lassen sich sehr
schnell und wirkam durchführen.
In den Zeichnungen und der Beschreibung des Ausführungsbeispiels
ist ein zylindrischer Formkasten wiedergegeben, wie er im allgemeinen auch in Verbindung
mit einer ringförmigen Membran benutzt wird, doch können auch vielfach andere Formen von Form- oder
Blaskästen Verwendung finden, denen dann die Membran angepaßt werden muß. Eine solche durch
Druckmittel bewegte Membran ermöglicht einen ziemlich genau einstellbaren, auf jedem Fall aber
gleichmäßigen Preßdruck über die ganze von ihr beaufschlagte Formfläche. Die Anordnung der Sandanhäufung
in Form eines ringförmigen Wulstes in Nähe der leiten des Formkastens trägt dem Umstände
Rechnung, daß gerade an diesen Stellen am stärksten die Notwendigkeit vorliegt, eine feste Pressung zu erreichen,
also abseits der mittleren Zone, in welcher das Modell selbst liegt. Eine solche Anhäufung erstreckt
sich vorzugsweise über den Rand des Formkastens nach oben hinaus.
Claims (5)
1. Verfahren zur Herstellung gleichmäßig verdichteter Formen für Gießereizwecke, bei dem
das Füllen des Formkastens über der Modellplatte mit Formsand, das Vorverdichten des
Formsandes und das Herstellen einer vorverdichteten über die Formkastenoberkanten vorstehenden
Formsandanhäufung durch Blasen erfolgt, und zum Nachverdichten des Formsandes die
Formsandanhäufung von dem mit Preßmitteln versehenen Blaskopf aus niedergepreßt wird, da
durch gekennzeichnet, daß das Nachverdichten durch Druckmittelbeaufschlagung einer an sich
bekannten an der Unterseite des Preßhauptes angeordneten Membran erfolgt, unmittelbar nach
dem Blasen aus der Blasstellung des Formkastens gegenüber dem die Membran aufnehmenden
Blaskopf heraus.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Luft in der Zone der
Anhäufung während des Einblasens in an sich bekannter Weise abgeführt wird.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die hervorstehende
Sandanhäufung im wesentlichen die Form einer an sich bekannten Wulst in Nähe der Formkastenseiten
aufweist.
4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Beaufschlagung
der Membran eine Druckflüssigkeit dient, derart, daß eine gleichförmige Pressung auf alle Teile
der Sandanhäufung ausgeübt wird.
5. Formmaschine mit einem Blasbehälter und einem Blaskopf mit einer abwärts gerichteten
Blasöffnung sowie einem heb- und senkbaren Tisch unterhalb des Blaskopfes für den Formkasten
und die Modellplatte, dadurch gekennzeichnet, daß zur Durchführung des Verfahrens
nach den Ansprüchen 1 bis 4 ein sich unten an den Blaskopf (20) anschließendes Ansatzstück
(24) mit einer mittels Druckmittel zu beaufschlagenden Membran (26) versehen ist, und der
den Tisch (5) mit der Modellplatte (11) und den Formkasten (15) tragende Kolben (6) zum Anpressen
des Formkastens an das Ansatzstück dient.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 834428, 824 543,
801574, 527222, 168 647;
britische Patentschrift Nr. 787 005;
USA.-Patentschrift Nr. 2 545 944;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1733 832;
Foundry, 1954, S, 111, 257 bis 261.
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Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Applications Claiming Priority (1)
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| US708446A US3089206A (en) | 1958-01-13 | 1958-01-13 | Blow and squeeze molding machine and method of molding |
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3089206A (en) | 1963-05-14 |
| FR1210095A (fr) | 1960-03-07 |
| GB847891A (en) | 1960-09-14 |
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