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DE1149324B - Antriebsvorrichtung fuer eine Waschmaschine - Google Patents

Antriebsvorrichtung fuer eine Waschmaschine

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Publication number
DE1149324B
DE1149324B DEE12603A DEE0012603A DE1149324B DE 1149324 B DE1149324 B DE 1149324B DE E12603 A DEE12603 A DE E12603A DE E0012603 A DEE0012603 A DE E0012603A DE 1149324 B DE1149324 B DE 1149324B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling
rotation
drive
drum
stirrer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE12603A
Other languages
English (en)
Inventor
William Charles Bruckman
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Easy Washing Machine Co Ltd
Original Assignee
Easy Washing Machine Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to US377153A priority Critical patent/US2826056A/en
Application filed by Easy Washing Machine Co Ltd filed Critical Easy Washing Machine Co Ltd
Priority to DEE12603A priority patent/DE1149324B/de
Publication of DE1149324B publication Critical patent/DE1149324B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F13/00Washing machines having receptacles, stationary for washing purposes, with agitators therein contacting the articles being washed 
    • D06F13/02Washing machines having receptacles, stationary for washing purposes, with agitators therein contacting the articles being washed  wherein the agitator has an oscillatory rotary motion only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Detail Structures Of Washing Machines And Dryers (AREA)
  • Main Body Construction Of Washing Machines And Laundry Dryers (AREA)

Description

  • Antriebsvorrichtung für eine Waschmaschine Die Erfinduno, bezieht sich auf eine Antriebsvorrichtung für eine Waschmaschine mit einer Trommel und einem Rührer innerhalb der Trommel, wobei ein in seiner Drehrichtunc umkehrbarer Motor bei einer bestimmten Drehrichtung über einen Antriebsring Trommel und Rührer zusammen rotierend antreibt und bei der anderen Drehrichtung den Rührer über ein Zahnsegment in Hin- und Herbewegung versetzt und wobei eine Kupplung zwischen dem Rührer und dem Zahnsegment und eine zweite Kupplung zwischen der Trommel und dem Antriebsring vorgesehen ist.
  • Es ist bereits eine Antriebsvorrichtung für eine Waschmaschine bekanntgeworden, bei der zwei konzentrisch zueinander angeordnete Spiralfedem die Funktion von Kupplungen ausüben, die je nach Drehrichtung des Motors der angetriebenen Welle wirksam werden. Bei einer bestimmten Drehrichtung wird die außenliegende Feder geöffnet, derart, daß die Außenfläche der Windungen gegen die Innenwandung einer auf der Welle angeordneten, mit der Trommel verbundenen Hohlwelle gepreßt wird, so daß diese an einer Bewegung gehindert wird. Bei Umkehrung der Drehrichtung werden beide Federn so angespannt, daß Trommel und Rührer in Drehbewegung versetzt werden.
  • Bei einer anderen, ebenfalls bekannten Antriebsvorrichtung wird der Antriebsmotor durch Betätigen eines federverspannten Hebels entweder mit einem Rührer verbunden -, so daß dieser hin- und hergehend bewegt wird, oder mit der Trommel, um diese rotierend anzutreiben. Der Hebel wird hierbei durch einen handbetätigten Schalter in Tätigkeit gebracht.
  • Es ist auch bereits bekannt, Kupplungsteile einer Antriebsvorrichtung für Waschmaschinen der hier behandelten Art mit Hilfe eines Elektromagneten so zu verschieben, daß bei einer bestimmten Umdrehungsrichtung des Motors entweder eine Hin-und Herbewegung eines Rührers oder eine Rotationsbewegung der Trommel erzielt wird. Derartige elektromagnetische Kupplungen sind sehr störanfällig, was insbesondere im Hinblick auf die bei den Wachmaschinen auftretenden stark-en Erschütterungen nachteilig ist.
  • Die Antnebsvorrichtung gemäß der Erfindung arbeitet auf rein mechanischer Basis. Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, daß ein mit einem schrägen Schlitz versehener Kupplungsarin jeweils durch Umschalten der Drehrichtung des Motors und damit eines das Zahnsegment antreibenden Zahnrades infolge Reibungsmitnalmie durch das Zahnrad verschwenkbar ist, so daß ein in dem schrägen Schlitz geführter und die Verschiebung der ersten Kupplung bewirkender Kupplungshebel von einem Endpunkt des Schlitzes zum anderen bewegbar ist, wobei die Schwenkachse des Kupplungshebels parallel zur Richtung der Bewegung des Kupplungsarmes angeordnet ist, und daß die zweite axial verschiebliche Kupplung Rollen trägt, die auf Schrägflächen des Antriebsringes laufen und durch Massenträgheit je nach Umdrehungsrichtung des Motors auf den Schrägtlächen in die eine oder andere Endlage gelangen, wobei bei der einen Umdrehungsrichtung des Antriebsringes eine Kupplungsfläche gegen eine Ringfläche der Trommel gepreßt ist, während bei der anderen Drehrichtun- die Verbindung durch Abrm wärtsbewegung C >en der Kupplung gelöst und durch Federkräfte eine Bremsfläche der Trommel gegen die Bremsfläche des Antriebsringes gedrückt ist.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung umfaßt die zweite Kupplung eine mit der Hohlwelle drehende Scheibe, die beim Abwärtslaufen der Rollen auf den Flächen unter Freigabe des Kupplungskontaktes auf eine feste Gegenfläche absenkbar ist und hierbei die Trommel abbremst, wobei am unteren Ende der Flächen Anschläge vorgesehen sind, durch welche die Bewegung des Kupplungsteiles relativ zum Antriebsring begrenzt ist.
  • Die Vorrichtung gemäß der Erfindung arbeitet absolut zuverlässig und dauerhaft. Die Bewegung der einzelnen Kupplungsteile erfolgt zwangläufig ohne Handbetätigung in Abhängigkeit von der Drehrichtung des Motors, und zwar mit verhältnismäßig großen Betätigungskräften, die sich auch bei möglicherweise durch die Erschütterungen hervorgerufenen Störungen der Leichtgängigkeit einzelner Teile voll auswirken können. Durch die Wirkung der Rollenkupplung wird das Drehmoment des Motors nicht unmittelbar nach Umkehrung der Drehrichtung in voller Größe wirksam, sondern die Verschiebung der Rollen auf den geneigten Flächen des Antriebsringes hat ein allmähliches Anpressen der beiden Kupplungsteile zur Folge. Der Anpreßdruck nimmt mit höherer Umdrehungsgeschwindigkeit zu.
  • Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel an Hand der Zeichnungen näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht der Waschmaschine gemäß der Erfindung, teilweise im Schnitt, um die Anordnung und Konstruktion der verschiedenen Teile derselben zu zeigen; Fig. 2 ist ein vertikaler Schnitt durch die Waschmaschine und zeigt die Art und Weise, in welcher der Kessel konstruiert und gelagert ist, und andere Merkmale der Konstruktion; Fig. 3 ist ein Querschnitt entlang der Linie 3-3 der Fig. 2, vom Boden aus gesehen, und zeigt den Antriebsgang, der von dem Elektromotor zum Kessel und dem Rührer der Maschine erfolgt; Fig. 4 ist ein Schnitt entlang der Linie 4-4 der Fig. 3 und zeigt den Antriebsverlauf in dem Transmissionsgehäuse der Maschine im Vertikalschnitt; Fig. 5 ist eine Ansicht teilweise im Schnitt, die durch die Linie 5-5 der Fig. 3 angedeutet ist, und zeigt das exzentriche Lager für einen Teil des Antriebs; Fig. 6 ist eine vergrößerte Darstellung eines Vertikalschnitts und zeigt mit mehr Einzelheiten den Kupplungsmechanismus, um den Antriebsmotor mit dem Rührer zu verbinden oder um den Antriebsmotor mit dem Kessel zu verbinden, während der Rührer mit dem Kessel verbunden ist; Fig. 7 ist ein Schnitt und zeigte in welcher Weise der Antriebsriemen, der von dem Elektromotor getrieben wird, den Antriebsriemen zum Antrieb des Kessels in der Antriebsstellung erfaßt; Fig. 8. ist eine perspektivische Ansicht und zeigt den Umschaltarm, der automatisch die Rührerkupplung umschaltet, wenn der elektrische Antriebsmotor in seiner Drehrichtung umgekehrt wird; Fig. 9 ist eine perspektivische Ansicht des Antriebsringes für den Kessel, der über den Riemen von dem Elektromotor angetrieben wird, und zeigt einen Nockenring, der für eine Rotation mit dem Antriebsring verbunden ist; Fig. 10 ist eine perspektivische Ansicht und zeigt eine Kupplung, die mit dem hin- und hergehenden Zahnrad zum Antrieb des Rührers verbunden ist, und eine Hülse, die der Kupplungsteil erfaßt, wenn der Rührer mit dem Kessel gekuppelt ist; Fig. 11 ist eine andere perspektivische Ansicht und zeigt den Kupplungsteil nach Fig. 10, von der unteren Seite gesehen, und Fig. 12 ist eine Schnittansicht, die zeigt, in welcher Weise der Kupplungsteil mit Ausnehmungen versehen ist, um die Kupplungszähne auf dem hin- und hergehenden Zahnrad und der Hülse in deren beiden Einstell-Stellungen aufzunehmen.
  • Es wird nun ausführlich auf die Zeichnungen Bezug genommen. Die Fig. 1 und 2 zeigen, daß der Aufbau der Waschmaschine einen Bodenteil 10 umfaßt, der diagonal nach innen verlaufende Teile 12 hat, die in der Nähe des Mittelpunkts des Bodenteils 10 mit einem Ring 14 verbunden sind. Ebenfalls im Mittelpunkt des Bodenteffs 10 ist ein Teil 16 angeordnet, der auf seiner oberen Seite einen Kugelbehälter 18 aus Gummi od. dgl. trägt, in dem eine große metallische Kugel 20 gelagert ist, die als Träger für den Kessel und den Antriebsmechanismus der Maschine dient, was im folgenden ausführlicher erklärt werden wird.
  • Von der Basis 10 nach oben an den Seiten derselben sind Winkel 22 vorgesehen, die an ihren oberen Enden mit einem Spritzbehälter 24 verbunden sind, der auch als Sumpf dient und das Wasser aufnimmt, welches aus dem Kessel der Maschine entleert wird.
  • Von der Basis 10 getragen und sich von dieser nach oben erstreckend umgibt den Spritzbehälter ein Gehäuse 26 mit einem oberen Teil 28.
  • Das obere Ende des Spritzbehälters 24 ist vorzugsweise mit einer ringförmigen Abrundung 34 umgeben, um in dichtende Berührung mit der unteren Seite des oberen Teils 28 des Gehäuses zu kommen.
  • Innerhalb des Spritzbehälters 24, im wesentlichen koaxial und mit einem beträchtlichen Spielraum dazu, ist der Kesselaufbau 36 gelagert, der aus einem inneren Kesselteil 38, einem äußeren ringförmigen Ausgleichsteil 40 und einem Kronenring 42, der an der oberen Kante des Kessels 38 befestigt ist, besteht und einen nach unten reichenden Randteil besitzt, der den Kessel umgibt, der den Ausgleichsring 40 trägL Der obere Teil des Kronenringes 42 erstreckt sich nach innen und nach oben vom oberen Teil des Kessels und bildet eine öffnung 44, durch welche die Kleidungsstücke in den Kessel gebracht oder aus diesem entnommen werden.
  • Zwischen dem Kessel und dem Kronenring sind eine Mehrzahl von öffnungen 46 angeordnet, durch welche das Wasser aus dem Kessel während des Schleudervorgangs abzentrifugiert wird. Dieses Wasser strömt zwischen dem Kronenring und dem äußeren Teil des Kessels nach unten in den Ausgleichsring 40, und eine bestimmte Wassermenge wird in dem Ausgleichsring zur automatischen Gewichtsausgleichung des Kesselaufbaus während des Schleudervorgangs zurückgehalten.
  • Der Bodenteil des Kessels38 ist, wie aus den Fig. 2 und 6 zu ersehen ist, mit einem kurzen zylindrischen Nabenteil 48 verbunden und am oberen Teil des Teils 48 befestigt. Innerhalb des Kessels und auf der Achse desselben erhebt sich eine hohle Säule 50. Die hohle Säule 50 nimmt die Rührerwelle 52 drehbar auf, die am oberen Ende bei 54 mit dem Rührer 56 durch einen Splint verbunden ist, wobei der Rührer sich nach unten in den Kessel auf den vergrößerten Bodenteil 58 erstreckt. Zwischen dem Bodenteil und dem verlängerten vertikalen Teil des Rührers sind mehrere Flügel 60 angeordnet.
  • Der Bodenteil des Kessels 38 trägt einen umgekehrten Kegelstumpf 62, der sich von diesem nach unten erstreckt und mit dem unteren Ende des zylindrischen Teils 48 verbunden ist, und eine gammiartige Dichtung 64 ist vorgesehen, die gegen den Boden des kegelstumpfförn-iigen Teils 62 und auch unter dem unteren Ende des Teils 48 liegt, wo diese durch einen Ring 66 festgeklemmt wird. Eine zweite Dichtung ist vorgesehen, die die Form eines balgartigen Teils 68 aus Gummi hat, deren unteres Ende am Rand a eines nach oben reichenden Flansches 70 befestigt ist, der in der Bodenwand des Spritzbehälters 24 liegt und dessen oberes Ende mit einem Ring 72 verbunden ist, der gegen den oberen Teil des Ringes 66 liegt, der oben erwähnt wurde.
  • Der zylindrische Teil 48 ist drehbar auf dem oberen Ende einer verlängerten Hülse 74 gelagert, die die Welle 52 umgibt und sich nach unten mit der Welle in das Transmissionsgehäuse des Antriebs verlängert.
  • Es wird nun auf das Transmissionsgehäuse für ic den Antrieb und die dazugehörigen Teile Bezug genommen. Das Transmissionsgehäuse umfaßt einen oberen Teil 80, der einen nach oben reichenden Teil 82 trägt, der die Welle 52 und das untere Ende der Hülse 74 umgibt. Das Transmissionsgehäuse umfaßt i,# auch einen unteren Deckelteil oder Sumpf 84 ', der in drehbarer Weise das untere Ende der Welle 52 aufnimmt; die Welle wird von einer Scheibe 86 (Fig. 4) getragen, die auf einer Kugel 88 liegt, welche auf dem oberen Ende einer Schraube 90 ruht, die in ?c einer Verstärkung 92 des Deckels 84 eingesehraubt ist und an ihrem unteren Ende eine flache Schale 94 trägt, die auf der Kugel 20 ruht, die weiter oben erwähnt wurde. Man wird jetzt erkennen, daß die Kugel 20 das Lager für das Transmissionsgehäuse 2 #C und auch für die Welle 52 bildet.
  • Die Hülse 74 am oberen Ende des. nach oben ragenden Teils 82 des Transinissionsgehäuseteils 80 paßt in den inneren Ring eines reibungsarmen Lagers 96. Der äußere Ring desselben liegt in dem nach 3c oben ragenden Teil 82. Ein Sprengring 98 in einer Nut der Hülse 74 erfaßt die obere Fläche des inneren Ringes des Lagers.
  • Das untere Ende der Hülse74 liegt in ähnlicher Weise im inneren Ring eines reibungsarmen Lagers 3f 100, dessen äußerer Ring in dem unteren Teil des nach oben reichenden Teils 82 lagert. Ein Sprengring 102 in einer Nut der Hülse 74 erfaßt die untere Fläche des inneren Ringes des Lagers 100. Eine Hülse 104 in dem nach oben ragenden Teil 82 er- 4c streckt sich zwischen den äußeren Ringen der Lager 96 und 100 und hält diese in ihrem festen, voneinander getrennten Abstand. Eine Madenstiftschraube 106 in dem nach oben ragenden Teil 82 fixiert die Hülse in diesem, wodurch die Lager 96 und 100 4,# genau in ihrer Stellung gehalten werden und dadurch auch die Hülse 74. Wie aus Fig. 6 zu ersehen, ruht der zylindrische Teil 48 auf einer Schulter, die auf der verlän-erten Hülse 74 gebildet ist, und daher dienen auch die Stellungen der Lager 96 und 100 5c in der beschriebenen Weise dazu, die Stellung des Kesselaufbaus in der Maschine zu bestimmen.
  • Der obere Teil 80 des Transmissionsgehäuses hat ein Verlängerungsstück 110 an der einen Seite, auf dessen einem Ende eine vertikal verlaufende Nabe 5## 112 sitzt, die in drehbarer Weise die Tragkonsole 114 für den Elektromotor aufnimmt, an der der Elektromotor 116 befestigt ist.
  • Wie aus den Fig. 1 und 3 zu erseh--n ist, besteht die Konsole 114 aus zwei Annteilen 118, die sich 6c über die obere Seite des Motors 116 erstrecken und an denen der Motor angebolzt ist. Der eine Arm hat eine Konsole 120, an der eine Feder 122 befestigt ist, die den Motor in eine Richtung zwingt, in der der Riementrieb immer unter Spannung steht. 6j Der Motor 116 trägt eine Riemenscheibe 124 an seinem oberen Ende, die einen Keilriemen 126 antreibt. Dieser Keilriemen läuft über eine große Riemenscheibe 1-28, die auf der gegenüberliegenden Seite der Achse des Kesselaufbaus, vom Motor 116 aus gesehen, liegt.
  • Die Riemenscheibe 128 ist auf dem oberen Ende einer Welle 130 befestigt, die sich durch den oberen Teil 80 des Transmissionsgehäuses hindurch und in den Bodenteil 84 desselben erstreckt. Innerhalb des Transmissionsgehäuses ist auf der Welle ein Zahnrad 132 befestigt. Das Zahnrad 132 kämmt mit dem Zahnrad 134 in dem Transmissionsgehäuse, und dieses Zahnrad trägt eine zentrale Buchse 136, die auf dem Drehzapfen 138, der von dem oberen Teil 80 des Transmissionsgehäuses getragen wird, drehbar gelagert ist. Der Drehzapfen 138 ist vorzugsweise von exzentrischer Anordnung, um eine Justierung des Zahnrades 134 in seitlicher Richtung zu seiner Achse zu ermöglichen.
  • Das Zahnrad 134 trägt einen exzentrischen Kurbelzapfen 140, an dem das eine Ende eines Pleuels 142 befestigt ist, der zu dem Kurbelzapfen 144 auf einem Zahnsegment 146 führt, das auf einem exzentrischen Zapfen 148 schwenkbar gelagert ist.
  • Das Zahnsegment 146 kämmt mit einem Zahnrad 150, welches drehbar auf der Welle 52 in der Nähe des unteren Endes derselben gelagert ist und welches vorzugsweise axial auf der Welle durch die Sprengringe 152 gehalten wird.
  • Auf die Welle 52 aufgesetzt und zwischen der oberen Fläche des Zahnrades 150 und dem unteren Ende der Hülse 74 gleitend ist ein Kupplungsteil 154.
  • Dieser Kupplungsteil und die benachbarten Teile der Hülse 74 und des Zahnrades 150 sind mit mehr Einzelheiten in den Fig. 10, 11 und 12 dargestellt. Aus diesen Figuren geht hervor, daß die obere Fläche des Zahnrades 150 sich axial erstreckende, etwas verjüngte Antriebszapfen 156 trägt, die dazu dienen, in entsprechende verjüngte Antriebsöffnungen 158, die sich in die untere Seite des Kupplungsteils 154 hinein erstrecken, Aufnahme zu finden. In ähnlicher Weise besitzt das untere Ende der Hülse 74 sich von diesem aus erstreckende Antriebszapfen oder -zähne 160, die auf der einen Seite im wesentlichen axial sind und eine abgeschrägte Ecke 162 auf der anderen Seite tragen, die dazu dient, in den Antriebsausnehmungen 164 Aufnahme zu finden, die sich von der oberen Fläche des Kupplung§teils 154 nach innen erstrecken. Jede Antriebsausnehmung 164 besitzt eine aeneigte Eintrittsfläche 166, die zusammen mit der Abschrägung162 an den Mitnehmein oder Zähnen 160 einen vollen Eingriff des Kupplungsteils mit diesen Zähnen gestattet, selbst wenn die Geschwindigkeit der relativen Rotation zwischen der Hülse 74 und dem Kupplungsteil 154 verhältnismäßig hoch ist.
  • Der Kupplungsteill54 hat eine ringförmige Nut 168, die von einer Kupplung gsgabel 170 erfaßt wird, die auf der Welle 172 schwenkbar auf dem oberen Teil 80 des Transmissionsgehäuses gelagert ist. Die Kupplungsgabell70 ist mit einem sich nach unten erstreckenden Finger174 versehen, dessen unteres Ende in den diagonalen Schlitz 176 eintritt, der im Ende des Armes 178 gebildet ist. Es ist klar, daß eine Bewegung des Armes in die eine Richtung ein Umschalten des Kupplungsteils in Berührung mit dem Zahnrad 150 bewirkt, wogegen eine Bewegung des Armes in die andere Richtung ein Umschalten des Kupplungsteils 154 bewirkt, indem das untere Ende der Hülse 74 mit diesem zusammentritt. Um das Umschalten des Armes 178 durchzuführen, ist dieser mit einer Federklammer 180 (Fig. 8) versehen, die gegen eine Reibungsplatte 182 liegt, die den unteren Umfangsteil des Zahnrades 134 einnimmt. Der Arm erfaßt die obere Fläche des Umfangsteils des Zahnrades 134, und so wird in der einen Drehrichtung der Arm in die eine Richtung geschaltet, und bei der anderen Drehrichtung wird der Arm in die andere Richtung geschaltet.
  • Der Arm 178 erstreckt sich vorzugsweise auf der oberen Fläche des Zahnrades 134 entlang und wird schwenkbar am oberen Teil 80 des Transmissionsgehäuses koaxial zum Zahnrad 134 getragen. Um zu verhindern, daß sich der Arm 178 zwischen dem Zahnrad 134 und dem oberen Teil 80 des Transmissionsgehäuses festklemmt, hat das Gehäuse ein nach unten reichendes Widerlager 184, das den Umfangsteil der Buchse 136 des Zahnrades 134 erfaßt. Dieses Widerlager hat eine Öffnung bei 186, durch welche sich der Arm 178 erstreckt.
  • Es ist klar, daß immer, wenn der Motor 116 läuft, das antreibende Zahnrad 150 eine Oszillationsbewegung ausführt und daß für eine andere Drehrichtung des Motors der Arm 178 sich in eine Richtung bewegt, in der der Kupplungsteil 154 in eine Stellung geschaltet wird, in der er die Rührerwelle 52 mit dem Oszillationszahnrad 150 verbindet, so daß der Rührer hin- und hergeschwenkt wird. Hingegen wird, wenn der Elektromotor in entgegengesetzter Richtung rotiert, der Arm 178 so bewegt, daß der Kupplungsteil 154 außer Berührung mit dem oszillierenden Zahnrad geschaltet wird und in eine Stellung mit der Hüllse 74, in der der Rührer mit dem Kessel verbunden wird. Jetzt führt das oszillierende Zahnrad nur eine leere Oszillationsbewegung aus.
  • Die Drehung des Rührers erstreckt sich über 220', was ein wesentlich größerer Betrag ist als der, den man im allgemeinen findet, und was beträchtlich zur Waschwirksamkeit der Maschine beiträgt.
  • Es wird nun zum Antriebsmechanismus für den Rotationsantrieb des Waschkessels übergegangen. Dieser Aufbau ist am besten aus den Fig. 2, 4 und 6 zu ersehen, aus denen zu erkennen ist, daß ein Keil 190 auf der Hülse 74 befestigt ist, wobei der Keil auch den zylindrischen Nabenteil 48 erfaßt, der fest mit dem Kessel, dem Ring 66 und dem oberen Ende einer Brems- und Antriebsplatte 192 verbunden ist, die hin- und herbewegbar auf der Hülse 74 gelagert ist und von der Kompressionsfeder 194 nach unten gedrückt wird.
  • Der äußere Rand der Brems- und Antriebsplatte 192 hat eine flache ringförmige Oberfläche bei 196, die dazu dient, um mit einem flachen Randflansch 200 eines pfannenförmigen Gehäuseteils 202 zusammenzutreten. Eine Mehrzahl von untereinander getrennten Reibbelägen 198 ist auf dem Flansch 200 befestigt.
  • Der Gehäuseteil 202 ruht mit seiner Bodenwand auf dem oberen Teil des sich nach oben erstreckenden Teils 82 des Transmissionsgehäuses und ist vermittels Schrauben 204 an diesem befestigt. Der Gehäuseteil 202 ist ebenfalls durch Niete 206 mit einer Plattformanordnung 208 verbunden, die sich quer zur Maschine erstreckt, was am besten aus den Fig. 1 und 2 zu ersehen ist, auf die im nachfolgenden besonders eingegangen werden wird.
  • Innerhalb des Gehäuseteils 202 ist ein Antriebsring 210 drehbar auf einer Buchse 212 gelagert, die die Hülse 74 umgibt. Der Antriebsring 210 hat eine 7-ylindrische äußere Oberfläche 214, die- zum Erfassen der Rückseite des Riemens 126 ausgestaltet ist, der den Antriebsring durch Längsschlitze 216 in der Seitenwand des Antriebsgehäuses hindurchlaufend erfaßt.
  • Befestigt auf dem Antriebsring 210 ist ein Nockenring 218, der in Fig. 9 genauer gezeigt ist. Der Nockenring 218 umfaßt drei getrennte Nockenteile 220, die vertikal sich erstreckende Widerlager 222 und 224 an ihren Enden haben. Der Raum zwischen diesen Widerlagem ist zur Aufnahme von Schrauben 226 vorgesehen, die den Nockenring mit dem Antriebsring 210 verbinden. Jeder Nockenteil 220 umfaßt einen Teil, der von dem Widerlager 222 zum Widerlager 224 ansteigt und in einem im wesentlichen horizontalen Teil 228 in der Nähe des Widerlagers 224 endet.
  • Die verschiedenen Nockenteile 220 werden von Rollen 230 erfaßt, die auf Wellen 232 ruhen, welche radial von dem Kupplungsteil 234 aus verlaufen, der drehbar und hin- und herbewegbar auf der Buchse 212 gelagert ist. Das obere Ende des Kupplungsteils 234 besitzt eine flache ringförmige Oberfläche 236, und unmittelbar über der Fläche 236 des Kupplungsteils ist eine flache ringförmige Fläche 238 auf der Brems- und Antriebsplatte 192 gebildet, an der ein Reibbelag 240 befestigt ist.
  • Hier wird man erkennen, daß, wenn sich die Brems- und Antriebsplatte in der Stellung, wie in Fig. 6 gezeigt, befindet, wobei der Randteil der Antriebsplatte gegen den Randteil des Gehäuseteils 202 liegt, der Kesselaufbau stationär zum Gehäuse, zur Plattform 208 und zum Transmissionsgehäuse gehalten wird. Eine Bewegung des Kupplungsteils 234 nach oben jedoch, um die Oberfläche 236 desselben in pressende Berührung mit dem Reibbelag 240 zu bringen, bewirkt eine Bewegung der Brems- und Antriebsplatte 192 nach oben, wodurch die Brems- und Antriebsplatte außer Berührung mit dem Gehäuseteil 202 gebracht wird und dafür in treibende Verbindung mit dem Kupplungsteil 234. In diesem Zeitpunkt ist der Kesselaufbau frei, um relativ zum Gehäuseteil 202 zu rotieren und zu den anderen festen Teilen der Vorrichtung, wie beispielsweise Plattform 208 und dem Transmissionsgehäuse.
  • Es zeigt sich, daß, wenn der Antriebsring 210 von dem Elektromotor in Richtung des Pfeils 242 (Fig. 9) gedreht wird, die Rollen 230 in Berührung mit den Widerlagem 222 bleiben. Der Kupplungsteil 234 dreht sich mit dem Antriebsring, und der Nockenring bleibt in der Stellung, wie in Fig. 6 gezeigt. Wenn die Drehrichtung des Elektromotors jedoch umgekehrt wird, werden der Antriebsring und der Nockenring weiter rotieren in Richtung des Pfeils 244 der Fig. 9, und im Moment der Umkehrung des Elektromotors wird das Trägheitsmoment des verhältnismäßig schweren Kupplungsteils 234 bewirken, daßdie Rollen 230 ihre entsprechend geneigten Flächen hinauflaufen, wobei die Oberfläche 236 des Kupplungsteils in Berührung mit dem Reibbelag 240 kommt. Diese Reibberührung des Kupplungsteils mit dem Reibbelag bewegt die Rollen auf ihren geneigten Flächen weiter entlang bis zu dem Punkt, da sie auf den horizontalen Teilen 248 entlanglaufen und gegen die Widerlager 244 anliegen. Zu diesem Zeitpunkt wird die Brems- und Antriebsplatte 192 von dem Gehäuseteil 202 abgehoben, wodurch der Kesselaufbau nicht mehr gebremst wird, sondern von -dem Kupplungsteil 234 in antreibender Weise .erfaßt wird, welches zufolge seiner Verbindung mit .den Widerlagem 224 auf dem Nockenring 218 rotiert wird.
  • Diese Rotationsrichtung des Antriebsringes und des Nockenringes, die die Kupplung des Kesselaufbaus mit dem Kupplungsteil 234 herbeiführt, wird erreicht durch die Rotationsrichtung des Elektromotors, der den Kupplungsteil 154 in Eingriff mit der Hülse 74 bringt. Demgemäß ist ersichtlich, daß, wenn der Kesselaufbau von dem Kupp.lungsteil 234 getrieben wird, der Rührer mit dem Kesselaufbau verbunden ist und sich mit diesem dreht, wogegen in der entgegengesetzten Drehrichtung des Elektromotors der Kesselaufbau gebremst wird stationär zum Gehäuseteil 202, während der Rührer mit einer Oszillationsbewegung angetrieben wird.
  • Es ist ebenfalls ersichtlich, daß auf Grund der Geschwindigkeitsverringerung zwischen dem Ausgang der Welle des elektrischen Motors und dem hin-- und hergehenden Zahnrad die Geschwindigkeit der Hin-und Herbewegung des Rührers verhältnismäßig klein ist und in der Größenordnung von 60 Bewegungen pro Minute, während andererseits beträchtlich weniger Geschwindigkeitsabaahme zwischen dem Ausgang der Welle des antreibenden Motors und dem Antriebsring 210 besteht, wodurch der Kesselaufbau mit einer ziemlich hohen Rotationsgeschwindigkeit bis zu 1000 oder 1100 Rotationen pro Minute angetrieben wird.
  • Weil der Kessel im Zeitpunkt des Einsetzens des Schleuderns schwer belastet ist, -tritt im Antrieb ein Rutschen auf, und dieses Rutschen kann teilweise zwischen dem Antriebsriemen und dem Antriebsring 210 und teilweise zwischen der Fläche 236 des Kupplungsteils und des Reibbelages 240 stattfinden. Dieses Rutschen verhindert eine, st - arke Belastung des Antriebsmotors, ist jedoch klein genug, daß der Kesselaufbau zien-flich schnell auf Geschwindigkeit kommt.
  • Es wird nun auf die Plattform 208 Bezug genommen. Dieser Teil ist mit Kanälen250 an einander gegenüberliegenden Enden versehen, und zwischen jedem Ende eines jeden Kanals und der dazu gehörigen Ecke der Basis 10 ist eine -Spannverrichtung 252 befestigt, die aus einem U-förmigen 'Tei12 " 54 besteht, der mit der Plattform verbunden ist, und .einem U-förmigen Teil 256, der mit der Basis verbunden ist. Die Arme des Teils 254 passen in die Arme des Teils 256 und stehen in reibender Berührung vermittels geeigneter Reibbeläge. Die Spannung der Fedem 258, die zwischen den geschlossenen .Enden der U-förmigen Teile 254 und 256 liegen, dienen dazu, die Kesselstraktur-, die Plattform und die Transmission zu halten und auf die Tragkugel 20 nach unten zu pressen, und führen auch dazu, daß die Anordnung aufrecht innerhalb des Rahmens der Waschmaschine gehalten wird, während sie ein Neigen derselben gestatten, was erforderlich ist, um ein Gegengewicht zum Kesselaufbau während des Schleuderns desselben zu bilden.
  • Es ist zu ersehen, daß die Transmission und der Antriebsmotor so angeordnet sind, daß diese im wesentlichen statisch ausgeglichen sind, relativ zur Achse der Kesselstruktur, wodurch ein Neigen der Kesselstruktur während des Schleuderns keine Ge--wichtsverlagerung bewirkt auf Grund eines Gewichts, das außerhalb des Mittelpunkts der Trans-Mission und des Antriebsmotors liegL Im Betrieb und während des Waschens läuft der Elekt - romotor in einer Richtung. Dadurch wird der Rührer hin- und herbewegt, während der Kesselaufbau stationär gehalten wird, indem er in bremsender Weise mit dem Gehäuseteil 202 verbunden ist. Am Ende des Waschvorgangs wir - d die Drehrichtung des Motors umgekehrt, wodurch der Rührer mit dem Kesselaufbau gekuppelt wird, der Kessel wird aus der Brenisstellung gelöst und die Verbindung des Kesselaufbaus mit dem Antriebsmotor hergestellt, um mit einer ziemlich hohen Geschwindigkeit gedreht zu werden. Während des Schleudervorganges wird das Wasser aus dem Kessel in den Gewichtsausgleichsring 40 zentrifugiert und fließt durch diesen hindurch in die Spritzwanne und den Sumpf 24, wobei ein Teil des Wassers in dem Gewichtsausgleichsring 40 zur Herbeiführung eines Gewichtsausgleichs der nicht im Gleichgewicht befindlichen Belastung des Kessels zurückgehalten wird. Wenn der Kesselaufbau unterhalb seiner kritischen Geschwindigkeit läuft, hat der Kesselaufbau eine Tendenz, stark nach der Seite zu auszuschlagen, und in diesem Zeitpunkt verhüten die Spannvorrichtungen 252 eine beträätliche seitliche Bewegung des Kesselaufbaus. Wenn jedoch der Kesselaufbau die kritische Geschwindigkeit durchlaufen hat, neigt er dazu, mit der schweren Seite nach innen zu laufen, was dazu führt, daß eine Verlagerung des Wassers in dem Gewichtsausgleichsring 40 zu der Seite stattfindet, die gegenüber der ungleichmäßigen Belastung des Kessels liegt, wodurch ein Gewichtsausgleich des Kesselaufbaus erfolgt. Die Kräfte der ungleichmäßigen Gewichtsverteilung sind in diesem Zeitpunkt hoch und bewirken, daß sich der Kessel gegen die Wirkung der Federn 258 und der Spannvorrichtung neigt, so daß ein im wesentlichen vollständiger Gewichtsausgleich des Kesselaufbaus während des Schleuderns vorhanden ist.
  • Wenn der Schleudervorgang beendet ist und der Antriebsmotor abgeschaltet wird, kommt der Kesselaufbau zu einem Stillstand, und das Wasser in dem Gewichtsausgleichsring läuft aus diesem heraus in den Sumpf, wenn der Kreislauf beendet ist.
  • Aus Fig. 3 ist der Weg des Antriebsriemens 126 zu ersehen. Es ist zu erkennen, daß der Riemen um eine Riemenscheibe 124 zeführt ist und um eine Riemenscheibe 128 auf dir Eingangswelle 130 zur Transmission, weil der Rückenteil des Riemens um den Antriebsring 210 teilweise herumführt und diesen erfaßt. Diese Anordnung des Riemens hat den besonderen Vorteil, daß der Riemen leicht enfernt werden kann, wenn er abgenutzt ist, und durch einen anderen schnell und ohne Auseinandernehmen der Maschine ersetzt werden kann. Das ist möglich, da der Riemen völlig auf der einen Seite der mittleren Tragsäule liegt, die durch die Maschine verläuft, so daß ein endloser Riemen verwendet werden kann.
  • Ein zweiter Vorteil, der aus der beschriebenen Anordnung des Antriebsriemens sich ergibt, ist der, daß er zu einem beträchtlichen Maße um die Motorriemenscheibe 124 und die Transmissionseingangsriemenscheibe 128 liegt, so daß ein Minimum an Rutschen zwischen Riemen und diesen beiden Riemenscheiben stattfindet und ein Maximum, an Kraftübertragung des Motors zur Transmission. Dadurch wird ein Rutschen und eine unnötige Abnutzung des Riemens verhindert und eine zu niedrige Betriebsgeschwindigkeit, wenn der Rührer angetrieben wird. Gleichzeitig zwingt der Antriebsring 210, der den Rücken des Riemens erfaßt, den Riemen, einen Weg zu nehmen, der einen Umfassungsgrad des Riemens um die Riemenscheiben 124 und 128 bestimmt, wie er oben erwähnt wurde, und nur ein begrenzter Berührungsbogen des Antriebsringes 210 besteht mit dem Rücken des Riemens, und dadurch kann ein geringes Rutschen des Riemens auf dem Antriebsring auftreten, wenn die Waschmaschine in den Schleuderabschnitt eintritt. Das ist bedeutsam, weil der Kessel auf eine verhältnismäßig hohe Geschwindigkeit - 150Umdrehungen pro Minute oder höher - beschleunigt werden muß und ein beträchtliches Trägheitsmoment besitzt auf Grund des Wassers und der Wäsche im Kessel. Auf Grund des Trägheitsmoments der Teile, die auf Geschwindigkeit während des SchIeuderns gebracht werden müssen, ist es wichtig, daß etwas Rutschen im Antrieb auftritt, um eine starke Überbelastung oder ein Abwürgen des Elektromotors zu verhindern.
  • Die beschriebene Anordnung des Riemens ergibt somit ein minimales.Rutschen und eine maximale Kraftübertragung auf die Transmissionsriemenscheibe, während rutschende Verbindung zwischen dem Riemen und dem Antnebsring für eine hohe Geschwindigkeit .,gestattet. ist und gleichzeitig genügend Umfassung des Riemens um den Antriebsring vorhanden ist, um die rotierenden Teile der Maschine auf eine Rotationsgeschwindigkeit zu bringen innerhalb einer vernünftigen Zeit.
  • Es ist klar, äaß die Erfindung Änderungen zu- gänglich ist, um sie den verschiedenen Verwendungen und Bedingungen anzupassen, und demgemäß ist beabsichtigt, solche, Änderungen in die Erfindung mit einzuschließen,r wenn sie in den Bereich der Ansprüche fallen. - _ --, :

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE-1 . Antriebsvorrichtung für eine Waschmaschine mit einer Trommel und einem Ruhrer innerhalb der Trom el, wobei ein in seiner Drehrichtung umkehrbarer Motor bei einer bestimmten Drehrichtung über einen Antriebsring Trommel und Rührer zusammen rotierend antreibt -und bei der anderen Drehrichtung den Rührer über ein Zahnsegment in IEn- und Herbewegung versetzt und wobei eine Kupplung zwischen dem Rührer und dem Zahnsegment und eine zweite Kupplung zwischen der Trommel und dem Antriebsring vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit einem schrägen Schlitz (176) versehener Kupplungsarm (178) jeweils durch Umschalten der Drehrichtung des Motors (116) und damit eines das Zahnsegment (146) antreibenden Zahnrades (134) infolge Reibungsmitnahme durch das Zahnrad (134) verschwenkbar ist, so daß ein in dem schrägen Schlitz (176) geführter und die Verschiebung der ersten Kupplung (154) bewirkender Kupplungshebel (170, 174) von einem Endpunkt des Schlitzes (176) zum anderen bewegbar ist, wobei die Schwenkachse (172) des Kupplungshebels (170, 174) parallel zur Richtung der Bewegung des Kupplungsarmes (178) angeordnet ist, und daß die zweite axial verschiebliche Kupplung (234) Rollen (230) trägt# die auf Schrägflächen (220) des Antriebsringes (210) laufen und durch Massenträgheit je nach Umdrehungsrichtung des Motors auf den Schrägflächen in dieeine oder andere Endlage gelangen, wobei bei der einen Umdrehungsrichtung des Antriebsringes (210) eine Kupplungsfläche (236) gegen eine Ringfläche (238) der Trommel gepreßt ist, während bei der anderen Drehrichtung die Verbindung durch Abwürtsbowegungen der Kupplung (234) gelöst und durch Federkräfte eine: Bremsfläche (196) der Trommel gegen die Bremsfläche (200) des Antriebsringes (210) gedrückt ist.
  2. 2. Antriebsvorrichtung nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Kupplung eine sich mit der Hohlwelle (74) drehende Scheibe (192) umfaßt, welche beim Abwärtslaufen der Rollen (230) auf den Flächen (220), unter Freigabe des Kupphingskontaktes (234, 240) auf eine feste Gegenfläche absenkbar ist. und hierbei die Trommel abbremst, wobei am unteren Ende der Flächen (220) Anschläge (222)# vorgesehen sind, durch welche die Bewegung des Kupplungsteiles (234) relativ zum Antriebsring (210) begrenzt ist. In Betracht gezogene Druckschriften. Deutsche Patentschrift Nr. 841584; USA.-Patentschriften Nr. 2 751773, 2 512 847> 2500467.
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