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DE1081409B - Antrieb fuer eine Wasch- und Schleudermaschine - Google Patents

Antrieb fuer eine Wasch- und Schleudermaschine

Info

Publication number
DE1081409B
DE1081409B DEG16268A DEG0016268A DE1081409B DE 1081409 B DE1081409 B DE 1081409B DE G16268 A DEG16268 A DE G16268A DE G0016268 A DEG0016268 A DE G0016268A DE 1081409 B DE1081409 B DE 1081409B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
drive
washing body
pinion
washing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG16268A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Soren Dayton
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
General Electric Co
Original Assignee
General Electric Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Electric Co filed Critical General Electric Co
Publication of DE1081409B publication Critical patent/DE1081409B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F13/00Washing machines having receptacles, stationary for washing purposes, with agitators therein contacting the articles being washed 
    • D06F13/02Washing machines having receptacles, stationary for washing purposes, with agitators therein contacting the articles being washed  wherein the agitator has an oscillatory rotary motion only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Main Body Construction Of Washing Machines And Laundry Dryers (AREA)

Description

  • Antrieb für eine Wasch-und Schleudermaschine Die Erfindung bezieht sich auf den Antrieb für eine Wasch- und Schleudermaschine mit einer Schleuderwelle, einer koaxial dazu liegenden Waschkörperwelle und einer wahlweise in beiden Richtungen drehbaren Antriebswelle, wobei in der einen Drehrichtung der Antriebswelle die Waschkörperwelle angetrieben wird, während die Schleuderwelle festgebremst ist, und in der entgegengesetzten Richtung der Antriebswelle die Schleuderwelle mit der zum Schleudern erforderlichen Drehzahl angetrieben wird.
  • Es ist bekannt, bei Antrieben, die durch Drehrichtungswechsel des Antriebsmotors verschiedene Arbeitsmittel zur Wirkung bringen, Kupplungen, Bremsen und Sperreinrichtungen zu verwenden.
  • So ist es bekannt, den Waschkörper und die Wäschetrommel mit der Antriebswelle über Freilaufkupplungen zu verbinden, die jeweils in einer der beiden Drehrichtungen ansprechen. Der Nachteil dieser Anordnung liegt darin, daß der Waschkörper nur kontinuierlich in einer Drehrichtung angetrieben werden kann, weil ein Wechsel der Drehrichtung einen Übergang zum Schleuderbetrieb zur Folge hätte. Bei modernen Waschmaschinen ist es aber üblich, daß der Waschkörper eine hin- und hergehende Drehbewegung ausführt.
  • Bei Wasch- und Schleudermaschinen, bei denen der Waschkörper eine senkrechte Auf- und Abbewegung ausführt, ist es bekannt, die die Auf- und Abbewegung erzeugenden Getriebeteile in einem drehfest mit der Schleuderwelle verbundenen Gehäuse anzuordnen und eine Bremse vorzusehen, mit der das Gehäuse festgebremst werden kann. Die Bremse kann durch Änderung der Drehrichtung des Motors betätigt werden. Bei festgebremstem Gehäuse führt der Waschkörper seine Auf- und Abbewegung aus, während bei gelöster Bremse die Getriebeteile mit dem Gehäuse umlaufen, so daß der Waschkörper stillsteht. Auch dieser Antrieb ist ungeeignet, wenn der Waschkörper, eine hin- und hergehende Drehbewegung ausführen soll. Er hat außerdem den Nachteil, daß im Schleuderbetrieb sehr große Massen mit hoher Drehzahl umlaufen.
  • Das Ziel der Erfindung ist daher die Schaffung eines Antriebs für eine Wasch- und Schleudermaschine der eingangs angegebenen Art, bei welchem durch Drehrichtungsänderungen der Antriebswelle die verschiedenen Arbeitsmittel selbsttätig zur Wirkung kommen und eine hin- und hergehende Drehbewegung der Waschkörperwelle möglich ist, ohne daß zusätzliche Teile zur Betätigung der Kupplungen und Bremsen benötigt werden.
  • Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die für jede Drehrichtung zwischengeschalteten Kupplungen und die Bremseinrichtung durch Teile axial verschiebbarer Schrägverzahnungen zur Wirkung gebracht werden.
  • Der erfindungsgemäße Antrieb hat die Wirkung, daß die zum Antrieb der Waschkörperwelle und der Schleuderwelle erforderlichen Getriebeteile selbst zur Betätigung der Kupplungen und Bremsen dienen, indem die im Getriebe durch Schrägverzahnungen erzeugten Reaktionskräfte -ausgenutzt werden. Es entfallen daher die sonst zur Kupplungsbetätigung erforderlichen Hilfsvorrichtungen. Da ferner die Betätigung der Kupplungen und Bremsen zwangläufig mit dem Antrieb der Schleuderwelle und der Wasch-. körperwelle verknüpft ist, kann es nicht vorkommen, daß durch Versagen einer Betätigungseinrichtung beide Teile zugleich angetrieben werden, was zu einer Beschädigung der Wäsche führen würde.
  • Eine beispielsweise Ausführung der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Darin zeigt Fig. 1 eine Wasch- und Schleudermaschine mit der Seitenansicht des Antriebes, Fig. 2 eine Schnittansicht des Antriebes, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 2, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 2; Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie 5-5 der Fig. 4, Fig. 6 eine Teilansicht im Schnitt nach der Linie 6-6 der Fig. 4, Fig. 7 eine Teilansicht im Schnitt nach der Linie 7-7 der Fig. 2, Fig. 8 eine der Fig. 4 ähnliche Schnittansicht, bei welcher jedoch die Teile in einer anderen, Betriebsstellung gezeigt sind, Fig. 9 einen Schnitt nach der Linie 9-9 der Fig. 8 und Fig.10 eine Teilansicht im Schnitt ähnlich der Fig. 2, wobei jedoch die Teile in einer anderen Betriebsstellung gezeigt sind.
  • Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit ist ein Antrieb der Schleuderkorbwelle und der Waschkörperwelle von einer einzigen Kraftquelle bzw. von einem einzigen Motor aus zweckmäßig.
  • Die in Fig. 1 gezeigte Darstellung einer Waschmaschine besitzt einen drehbaren Waschgutkorb 1, der in einem Bottich 2 eingeschlossen ist, welcher seinerseits in einem Außengehäuse 3 gelagert und von diesem umgeben ist. Der Korb 1 hat eine im wesentlichen unterbrechungsfreie Bodenwand 4 und eine sich nach oben erstreckende und nach außen erweiternde Seitenwand 5, die ebenfalls frei von Durchbrechungen ist, mit Ausnahme einer Reihe von öffnungen 6 in der Nähe ihres oberen Randes und an der Stelle des größten Korbdurchmessers. Wenn der Korb 1 in Umdrehung versetzt wird, wandert die in diesem enthaltene Flüssigkeit unter dem Einfluß der Fliehkraft an der Seitenwand des Korbs nach oben und wird durch die Öffnungen 6 in den äußeren Kottisch ausgetragen.
  • Das Gehäuse ist ferner mit einem Traggestell 7 versehen, das eine Anzahl verstellbarer Füße 8 aufweist für das Nivellieren der Maschine auf einer Bodenfläche 9. Die Maschine besitzt außerdem einen oberen AbschluP 10, welcher mit einer Zugangsöffnung 11 durch einen abnehmbaren Deckel 12 verschlossen werden kann.
  • Der Korb 1 ist innerhalb der Maschine durch eine Nabe 13 gelagert, die an der Bodenwand 4 des Korbs angeschraubt oder in anderer Weise befestigt ist. Die Nabe 13 ist drehfest auf einer hohlen Schleuderwelle 14 angeordnet, die drehbar in einem in Fig. 1 allgemein mit 15 bezeichneten Getriebegehäuse gelagert ist. Da die Verteilung des Waschgutes im Korb 1 beim Schleudern rein zufällig ist, muß angenommen werden, daß im Betrieb sowohl statische als auch dynamische Unwucht besteht. Der Korb 1 ist daher zusammen mit dem Getriebe elastisch zur Bewegung mit Bezug auf den Bottich 2 aufgehängt. Um eine solche Relativbewegung zu ermöglichen, ist zwischen einer mit einem Flansch versehenen Öffnung 17 in der Bodenwand des Bottichs und dem Getriebegehäuse eine Membran 16 vorgesehen. Die Membran 16 besteht aus einem Material, beispielsweise Gummi, das für die Waschflüssigkeit undurchlässig ist, und ist zur Erhöhung seiner Elastizität mit einer Anzahl Wellungen versehen. An der Verbindungsstelle zwischen der Membran und der durch den Flansch 17 begrenzten Öffnung des Bottichs ist eine flüssigkeitsdichte Abdichtung von an sich bekannter -Art vorgesehen. Eine ähnliche flüssigkeitsdichte Abdichtung ergibt sich durch die Verwendung eines Klemmrings 18, der den inneren Rand der Membran in einer ringförmigen Nut 19 in der Nähe des oberen Randes des Gehäuses 15 zusammendrückt.
  • Das Triebwerk umfaßt eine Kraftquelle, beispielsweise einen Elektromotor 20, der durch einen am Getriebegehäuse befestigten Bügel 21 gelagert ist. Auf der Abtriebswelle 22 des Motors ist eine Antriebsriemenscheibe 23 zur Übertragung des Antriebsdrehmoments über einen biegsamen Riemen 24 auf eine Kupplungsriemenscheibe 25 angeordnet. Die Kupplung weist einen aus einer Außentrommel und einer Nabe bestehenden Teil 26 auf, der auf der Antriebswelle 27 des Kraftübertragungs- und Antriebsmechanismus aufgekeilt oder befestigt ist. Die Kupplung 26 ist in ihren Einzelheiten nicht näher dargestellt und kann aus einer an sich bekannten Fliehkraftkupplung bestehen, die ein Anlaufen des Motors ohne Last ermöglicht und bei einer bestimmten Drehzahl die Antriebsverbindung herstellt.
  • Wie bereits erwähnt, ist das gesamte Triebwerk sowie der Korb im Gehäuse durch elastische Zugfedern 28 aufgehängt, deren oberes Ende an einem Arm 29 eines Tragrahmens 30 befestigt ist, welcher einen Teil der feststehenden Einrichtung bildet, zu der der Bottich 2 und das Gehäuse 3 gehören. Das entgegengesetzte Ende der Aufhängefedern 28 ist mit einem Haltearm 31 verbunden, der seinerseits am Getriebegehäuse 15 starr befestigt ist. Obwohl in der Zeichnung nur eine einzige Feder 28 gezeigt ist, sind mehrere solche Aufhängefedern in gleichen Abständen vorgesehen, so daß eine stabile Aufhängung vorhanden ist, die den Korb 1 in aufrechter Lage hält, jedoch eine Kreiselbewegung zuläßt, die durch die Unwuchtverhältnisse im Korb bedingt ist. Die größtmögliche Dehnung einer Feder 28 kann durch Verwendung eines biegsamen Gurts 32 beschränkt werden, der zwischen dem Tragrahmen 30 und dem Arm 31 angeordnet ist. Vorzugsweise sind zur Aufhängung noch Mittel zur Dämpfung übermäßiger Schwingungen und zur Begrenzung des Ausschlags der Kreiselbewegung vorgesehen. Diese Mittel bestehen im vorliegenden Fall aus einer Haarnadelfeder 33, die am Gehäuse 3 mittels eines Halters 34 befestigt ist. Das obere Ende der Feder 33 trägt zwei Reibplatten 35 und 36, die auf entgegengesetzten Seiten einer einen Teil des Tragarms 31 bildenden Platte 37 anliegen. Die Haarnadelfeder 33 besitzt eine Vorspannung, so daß die Reibplatten an den entgegengesetzten Seiten der Platte 37 angedrückt werden, wodurch die durch das sich bewegende System erzeugte Schwingungsenergie gedämpft und als Wärme abgeleitet wird, die durch die Relativbewegungen der Platte 37 gegenüber den Reibkissen bzw. -platten 35 und 36 entsteht. Anordnungen dieser Art sind an sich bekannt und bilden daher keinen Teil der Erfindung.
  • Für die Waschmaschine gemäß der Erfindung ist ein in Fig. 1 allgemein mit 38 bezeichneter Waschkörper vorgesehen, der mit einer hin- und tierschwingenden Bewegung angetrieben wird, um dem im Korb befindlichen Waschgut und der Waschflüssigkeit eine Reinigungsbewegung mitzuteilen. Wie gezeigt, weist der Waschkörper eine hohle Mittelsäule 39 mit einem sich nach außen erweiternden unteren Teil 40 auf, der mit einer Vielzahl von sich nach oben erstreckenden radialen Flügeln 41 versehen ist. Der Waschkörper wird mit Hilfe einer Kappenmutter 42 am oberen Ende der Mittelsäule abnehmbar in seiner Lage gehalten. Am oberen Ende der Mittelsäule 39 des Waschkörpers kann eine Vielzahl von Überlauföffnungen 43 vorgesehen sein. Innerhalb der hohlen Mittelsäule ist ein Flüssigkeitskanal vorgesehen, der sich vom Waschkörper durch ein Armkreuz und Lagerelement 44 und eine Öffnung 45 in der Bodenwand des Korbs nach unten erstreckt. Das Armkreuz und Lagerelement 44 bildet eine äußere Lagerfläche an der hohlen Schleuderwelle für eine angeformte Nabe 46 auf der Innenseite des Waschkörpers 38. Zwischen der Innenseite des Korbs und der Öffnung 45 in der Bodenwand des Korbs in der Nähe der Nabe 13 ist eine durch ein Fußstück gebildete flüssigkeitsdichte Abdichtung vorgesehen. Die Öffnungen 43 im Waschkörper begrenzen daher den Flüssigkeitsspiegel im Korb 1, wobei die überlaufende Flüssigkeit nach unten durch den hohlen Waschkörper in den Außenbottich 2 gelangt.
  • In Fig.2 bis 6 ist der Antriebsmechanismus mit Einzelheiten dargestellt. Fig.2 zeigt eine Schnittansicht des Getriebes 15 in vergrößertem Maßstab. Die Korbnabe 13 ist, wie bereits erwähnt, mit der hohlen Schleuderwelle 14, beispielsweise wie in Fig. 3 gezeigt, durch eine Platte 48, die durch zwei Maschinenschrauben 49 und 50 in Auflage an einer Abflachung an der hohlen Schleuderwelle gehalten wird, fest verbunden. In der hohlen Schleuderwelle 14 ist drehbar eine Waschkörperwelle 51 angeordnet, die an ihrem oberen Ende mit einem Gewindeteil 52 und einem Mitnehmerbloek 53 für den Waschkörper 38 endet.
  • Das gezeigte Getriebegehäuse besteht aus drei Abschnitten, d. h. einem oberen Abschnitt 54, der an einem mittleren Abschnitt 55 befestigt ist, an dem ein Sumpf 56 angeschraubt oder in anderer Weise befestigt ist. Die hohle Schleuderwelle 14 ist gegen den oberen Abschnitt 54 des Getriebegehäuses durch ein geeignetes Lager 57 gelagert, das sich gegen eine im Gehäuse ausgebildete Schulter abstützt und durch Stifte 58 und 59 gehalten wird. Zwischen der hohlen Schleuderwelle und dem oberen Teil des Gehäuses kann eine Abdichtung vorgesehen sein, die in der Zeichnung allgemein mit 60 bezeichnet ist. Die Antriebswelle 27 ist in das Gehäuse ebenfalls durch eine Schmieröldichtung 61 eingeführt und bei 62 im Gehäuse gelagert. Das entgegengesetzte Ende der Antriebswelle ist im mittleren Abschnitt des Getriebegehäuses 62a gelagert, wobei ein. Stopfen 63 das Lager nach außen abdichtet. Hierbei ist zu erwähnen, daß das gesamte Getriebe vollständig abgedichtet ist, so daß beim Zusammenbau durch den Hersteller ein für die Lebensdauer des Getriebes ausreichender Schmierölvorrat vorgesehen werden kann.
  • In Fig. 2 bis 6 sind die Teile in der Stellung gezeigt, die sie beim Antrieb des Waschelements bzw. Waschkörpers 38 einnehmen. Wie sich aus Fig. 4 und 5 ergibt, ist auf der Antriebswelle 27 mittels eines Keils 64 eine Kupplungsnabe 65 einer Freilaufkupplung 66 aufgekeilt. Die dargestellte Kupplung ist eine Federkupplung mit einem umgebogenen Federende 67, das in eine Einkerbung in der Nabe 65 eingreift, so daß die Federkupplung bei einer Drehung der Antriebswelle 27 in Drehung versetzt wird. Die Federkupplung 66 umgibt, wie Fig. 4 zeigt, die Nabe 68 eines Antriebssehrägzahnrades 69, das nachstehend als Antriebsschrägzahnrad oder SchIeuderantriebsrad bezeichnet wird. Die Federkupplung 66 ist so gewickelt oder geformt, daß sie das Bestreben hat, ihren Durchmesser bei einer Drehung in Richtung des in Fig. 4 und 5 eingezeichneten Pfeils zu vergrößern. Das Antriebsschrägzahnrad 69 ist lose auf der Antriebswelle 27 gelagert, so daß bei einer Drehung in Richtung des in Fig. 2, 4 und 5 eingezeichneten Pfeils sich die Kupplung im Freilauf befindet und daher kein wesentliches Antriebsdrehmoment auf das Zahnrad 69 übertragen wird.
  • Auf der Welle 27 ist ferner ein Waschkörperantriebselement, das - in der Zeichnung als eine Schnecke 70 dargestellt ist, gelagert, welche an ihrem linken Ende, wie Fig. 4 zeigt, eine Nabe 71 mit zwei Antriebsschultern 72 und 73, die miteinander durch eine Kurvenfläche 74 verbunden sind, aufweist. Die Schultern 72 und 73 sowie die Kurvenfläche 74 arbeiten mit einem von der Antriebswelle 27 quer abstehenden Mitnehmerstift 75 zusammen. Das entgegengesetzte Ende der Schnecke 70 ist mit einer Nabe 76 ausgebildet, die ein sich nach außen erweiterndes Ende 77 für die Zusammenarbeit mit einem auf einer sich im wesentlichen in senkrechter Richtung erstreckenden Welle 79 gelagerten Schwenkhebel 78 aufweist. Der Hebel 78 ist, wie Fig. 4 zeigt. zur Drehung entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn durch eine Zugfeder 80 belastet, deren eines Ende in einer Öffnung im Hebel eingehängt ist und deren entgegengesetztes Ende an einem am Außengehäuse befestigten Stift 81 verankert ist. Daher ist die Schnecke 70. welche auf der AntriebswelIe 27 nicht nur drehbar, sondern auch längsverschieblich gelagert ist, mit Hilfe eines Hebels 78 und der Feder 80 in ihre, gesehen in Fig. 4, linke Stellung belastet.
  • Der Waschkörperantrieb von der Schnecke 70 wird über ein Schneckenrad 82 weitergeleitet, dessen Nabe 83 auf einer im Mittelabschnitt des Getriebegehäuses verankerten Achse 84 gelagert ist. Das Zahnrad 82 wird auf der Achse 84 durch einen Sprengring 85 (Fig. 2) und eine UnterIegscheibe 86 in der üblichen Weise gehalten. Das Schneckenrad 82 trägt einen lose eingesetzten exzentrischen Mitnehmerbolzen 87 zur Verbindung mit einem Schwenkantriebsglied 88 mittels einer mit einer Abflachung 89 auf dem Bolzen 87 verkeilten UnterIegscheibe 90, die mit einer Lasche 90a versehen ist, um eine Verdrehung des Bolzens 87 gegenüber dem Glied 88 zu verhindern. Das Glied und die UnterIegscheibe werden durch einen Sprengring 91 in ihrer Lage gehalten. Der exzentrische Bolzen 87 kann im Schneckenrad 82 in seine obere Lage durch eine Druckfeder 92 und einen Stift 93 belastet sein, welch letzterer sich am Boden des Sumpfes 56 des Getriebegehäuses abstützt. Das Schwenkantriebsglied 88 ist mittels eines Bolzens 95 gelenkig mit einem Zahnsegment 94 verbunden, das durch das Getriebegehäuse auf einer Welle 96 drehbar gelagert und in ständigem Eingriff mit einem Waschkörperantriebsritzel97 steht, welches lose auf der Waschkörperantriebswelle 51 (Fig. 2) angeordnet ist. Bei dieser Anordnung wird, wenn sich die Antriebswelle 27 dreht, dem Zahnsegment 94 über die Schnecke 70, das Schneckenrad 82 und das exzentrische oder Schwenkglied 88 ständig eine hin- und herschwingende Bewegung mitgeteilt, so daß das Waschkörperritzel 97 mit einer schwingenden Bewegung angetrieben wird.
  • Das Waschkörperritzel 97 ist mit der Waschkörperwelle 5,1 durch eine Kupplung verbunden, die durch einen Querstift 98 in der Wasehkörperwelle gebildet wird, welche mit einer Vielzahl von seitlichen Schlitzen 99 am oberen Ende des Waschkörperritzels zum Eingriff kommen kann. Das Waschkörperritzel ist gegenüber der Waschkörperwelle sowohl axial gleitbar als auch drehbar, jedoch in die obere oder Kupplungsstellung durch eine Druckfeder 100 belastet, die sich an ihrem oberen Ende in einer ringförmigen Nut im Waschkörperritzel und an ihrem unteren Ende gegen eine tellerförmige Unterlegscheibe 101 abstützt, die in einer Eintiefung 102 im Sumpf des Getriebegehäuses vorgesehen ist. Für das Zentrieren der federnden Unterlegscheibe 101 gegenüber der Achse der Waschkörperwelle kann ein Führungsstift 100a verwendet werden.
  • In Fig. 8 und 10 ist die Stellung der Teile eines Antriebs gemäß der Erfindung mit den Fig. 4 und 2 entsprechenden Darstellungen für den Schleuderantrieb gezeigt. Die in Fig. 8 und 10 eingezeichneten Pfeile zeigen, daß der Drehsinn der Antriebswelle 27 dem in Fig. 2 und 4 angegebenen entgegengesetzt ist. Dies hat zur Folge, daß die Federkupplung 66 das Bestreben hat, sich stärker festzuspannen, so daß sie an der Nabe des Antriebsschrägzahnrades 69 angreift und dieses mit der Antriebswelle kuppelt. Aus einem Vergleich der Fig.4 und 8 ergibt sich, daß sich der Mitnehmerstift 75 für die Schnecke 70 auf der Schneckennabe von der Schulter 72 zur Schulter 73 bewegt hat. Infolge der geneigten Kurvenfläche 74 ist der Schnecke 70 unter der Wirkung der Zugfeder 80 und der Antriebsverbindung mit dem Schneckenrad 82 eine Bewegung nach links mitgeteilt worden, wobei jedoch die Schnecke 70 weiterhin in Antriebsverbindung mit dem Waschkörperritzel 97 bleibt.
  • Mit der hohlen Schleuderwelle 14 besteht eine Antriebsverbindung durch das Abtriebsschrägzahnrad 103, das in ständigem Eingriff mit dein Antriebsschrägzahnrad 69 steht. Durch eine geeignete Wahl der Durchmesser des Schrägzahnrades 69 und des getriebenen Zahnrades 103 läßt sich die gewünschte Drehzahluntersetzung erzielen. Das Abtriebsschrägzahnrad 103 ist drehfest mit der hohlen Schleuderwelle verbunden, jedoch auf dieser mittels einer Keilverzahnung axial beweglich, für welchen Zweck die Welle, wie Fig. 9 und 10 zeigen, mit spiraligen Keilnuten 104 versehen ist, die mit Rechtswindung nach unten verlaufen, so daß sich infolge des Eingriffs der Zahnräder 69 und 103 das letztere in die in Fig. 10 gezeigte Lage bewegt. Die spiralige Keilverzahnung ist einer geradlinigen zur Verminderung der Reibung bei der beschriebenen .Abwärtsbewegung vorzuziehen. Das Abtriebsschrägzahnrad 103 weist an seinem unteren Teil eine Ausnehmung auf, die von einem sich nach unten erstreckenden ringförmigen Hals 105 begrenzt ist, dessen Innendurchmesser geringfügig größer ist als der Durchmesser der Waschkörperwelle 51 einschließlich des auf dieser angeordneten 07uerstiftes 98. Der ringförmige Hals 105 kommt bei der beschriebenen Abwärtsbewegung auf der Oberseite des Waschkörperritzels 97 zur Auflage, um dieses gegen die Wirkung der Feder 100 nach unten zu drücken, wodurch der Mitnehmerstift 98 außer Eingriff mit dem Waschkörperritzel 97 gebracht wird. Da das Ritzel 97 auf der Waschkörperwelle gelagert ist, wird der Waschkörperantrieb zur Welle 51 während des Antriebs der hohlen Schleuderwelle unterbrochen. Der Waschkörper kann sich daher innerhalb des Korbs unter der Wirkung der Lagerreibung sowie infolge des Widerstandes der Flüssigkeit im Schleuderkorb frei drehen.
  • Jedesmal, wenn der Antriebsmotor abgeschaltet wird und die Drehmomentübertragung über die Antriebswelle 27, nachdem ein Schleudervorgang stattgefunden hat, aufhört, hat die Massenträgheit des sich rasch drehenden Korbs einen entgegengesetzt gerichteten Schuh von der hohlen Schleuderwelle 14 über die Schrägzahnräder 103 und 69 zur Folge. Der Korb wirkt daher als treibendes Element, so daß sich das Abtriebsschrägzahnrad 103 längs der Spiralnuten 104 nach oben bewegt und dadurch außer Eingriff mit dem Waschkörperritzel 97 kommt. - Hierbei ist es jedoch erforderlich, daß das Waschkörperritzel außer Eingriff mit der Waschkörperwelle bleibt, bis der Korb zur Ruhe gekommen ist, da sonst eine Relativbewegung zwischen dem Waschkörper und dem Korb stattfinden würde, die eine Beschädigung des im Korb befindlichen Waschgutes zur Folge haben würde. Mit anderen Worten, es ist wichtig; daß eine sogenannte »trockene Umwälzung« vermieden wird. Für diesen Zweck ist der - am Flansch 77 der Waschkörperantriebssehnecke 70 angreifende Hebel 78 mit einer Verlängerung nach unten versehen, die mit einer Klinke oder einem Sperrarm 106 endet, der mit einer ringförmigen Nut 107 im Waschkörperritzel in Eingriff kommen kann. Aus Fig. 8 und 10 ergibt sich, daß die Schnecke 70 während einer Drehung der Antriebswelle 27 in der Schleuderrichtung ihre äußerste linke Stellung einnimmt, so daß der Hebel 78 um seine Schwenkachse entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn, gesehen in Fig. 8, verschwenkt werden kann. Diese Drehung bewirkt den Eingriff des Sperrarms 106 mit der ringförmigen Nut 107 des Waschkörperritzels, um dessen Aufwärtsbewegung im Eingriff mit dem Antriebsritze198 zu verhindern. Sobald jedoch das Antriebsdrehmoment in der Waschkörperantriebsrichtung (Fig. 4) wieder wirksam wird, bewegt sich die Schnecke 70 in ihre äußerste rechte Stellung, so daß der Hebel 78 im Uhrzeigersinn verschwenkt und damit der Sperrarm 106 außer Eingriff mit dem Waschkörperritze197 gebracht wird und dieses sich unter der Wirkung der vorgespannten Feder 100 nach oben bewegt, wobei der Mitnehmerstift 98 mit einem der seitlichen Schlitze 99 in Eingriff kommt. Mit anderen Worten, die Waschkörperkupplung wird beim Beginn des Schleuderantriebs durch die Ausnutzung der durch die Schrägverzahnung erzeugten Reaktionskräfte des Schleudergetriebes automatisch ausgerückt und durch die Reaktionskräfte des Waschkörpergetriebes wieder automatisch eingerückt.
  • Um zu gewährleisten, daß das Abtriebsschrägzahnrad 103 in seine oberste Lage in den Keilnuten 104 nach Abschluß des Arbeitsvorgangs und unter allen Bedingungen zurückkehrt, ist gemäß der Erfindung eine Belastungsvorrichtung vorgesehen, deren Einzelheiten sich am besten aus Fig. 6 ergeben und die eine Hebegabel 108 aufweist, deren Arme mit einer ringförmigen Nut 109 in der oberen Nabe des Abtriebsschrägzahnrades im Eingriff stehen. Die Gabel 108 ist gleitbar auf einem Bolzen 110 angeordnet, der im Getriebegehäuse verankert ist und eine Druckfeder 111 trägt, - die -dadurch, daß sie sich an einer Unterlegscheibe 112 abstützt, welche in ihrer Lage am unteren Ende des Bolzens 110 gehalten wird, die Gabel 108 nach oben drückt.
  • Nach Abschluß des Schleudervorgangs soll der sich rasch drehende Korb so schnell wie möglich zum Stillstand gebracht werden. Ferner ist es aus Gründen der Sicherheit vorzuziehen, eine automatische Bremse für das Stillsetzen des Korbs zu jedem Zeitpunkt nach dem Aufhören des Kraftantriebs der Maschine vorzusehen. Eine bevorzugte Ausführungsform einer Bremseinrichtung ergibt sich am besten aus Fig. 7, 9 und 10. Auf der hohlen Schleuderwelle 14 ist eine Bremstrommel 113, beispielsweise durch einen Kegelstift 114, aufgekeilt und von einem Bremsband 115 umgeben, das mit einem in Auflage auf der Trommel befindlichen Reibbelag versehen ist. Das Bremsband 115 trägt eine sich nach außen erstreckende Nase 117, die an einem Klinkenarm 118 zum Angriff kommen kann. Der Klinkenarm 118 ist in der Nähe seinesäußeren Endes mit einer länglichen Einkerbung 119 versehen, um eine Drehung des Bremsbandes zu verhindern, so daß eine Bremskraft ausgeübt wird, wenn sich die hohle Schleuderwelle in der Richtung des in Fig. 7 eingezeichneten Pfeils dreht. Diese Anordnung der mit der Nase 117 des Bremsbandes zusammenwirkenden Einkerbung 119 ermöglicht nicht nur das Stillsetzen des Korbs nach Abschluß des Schleudervorgangs, sondern auch beim Waschkörperantrieb eine Verzögerungs- oder Bremswirkung. Diese letztere Wirkung ist vorteilhaft, da; wenn der Korb 1 während der Waschkörperbewegung im Stillstand gehalten wird, der Wirkungsgrad des Waschvorgangs größer ist. Fig. 2, 7 und 9 zeigen die Teile der Bremsvorrichtung in ihrer angezogenen Stellung, während Fig.10 die Bremse in ihrer gelösten Stellung zeigt, in welcher der Klinkenarm 118 sich nicht im Eingriff mit der Nase 117 befindet.
  • Gemäß der Erfindung wird die Bremse automatisch in Abhängigkeit von der durch die Schrägverzahnung erzeugten Reaktionskraft im Antriebsrädersatz des Schleuderwellenantriebs betätigt. Wie sich aus Fig. 7 ergibt, ist der Klinkenarm 118 der Bremsvorrichtung drehfest am oberen Ende der Welle 79 angeordnet, die im Getriebegehäuse gelagert ist. Auf der gleichen Welle ist, wie vorangehend beschrieben, die Waschkörperklinke gelagert, so daß diese Welle zwei Aufgaben erfüllt. Ferner ist auf der Welle 79 zusammen mit dem Klinkenarm 118 der Bremsvorrichtung ein Bremsbetätigungsarm 120 drehfest angeordnet, wie Fig. 9 zeigt. Der Arm 120 dreht sich zusammen mit der Welle 79 und der Bremsklinke unter der Wirkung einer an der Außenfläche des ringförmigen Halses 105 des Abtriebsschrägzahnrades ausgebildeten Kurvenfläche 121. Wie vorangehend dargelegt, hat, wenn sich die Welle 27 in der sogenannten Schleuderrichtung dreht (Fig. 8 und 10), die durch die Schrägzahnräder 69 und 103 erzeugte Reaktionskraft eine Abwärtsbewegung des Abtriebsschrägzahnrades zur Folge, durch welche infolge der Wirkung der Kurvenfläche 121 auf den Bremsbetätigungsarm 120 dieser, gesehen in Fig. 7, im Uhrzeigersinn gedreht wird, so daß er in die mit gestrichelten Linien gezeichnete Lage kommt. Wie ersichtlich, hat dies das Lösen des Bremsbandes zur Drehung mit der hohlen Schleuderwelle zur Folge. Sobald jedoch der Schleuderantrieb aufhört, bewegt sich das Abtriebsschrägzahnrad 103 in den Spiralnuten nach oben, so daß der Bremsklinkenarm unter der Wirkung einer Zugfeder 122 zurückkehren kann, die an ihrem einen Ende am Bremsklinkenarm angreift und au. ihrem anderen Ende an einem am Getriebegehäuse festen Stift 123 befestigt ist.
  • Die besonderen Merkmale der Maschine gemäß der Erfindung ergeben sich am besten aus einer Darstellung einer Arbeitsfolge. Nachdem in den Korb 1 das Waschgut und die erforderliche Menge Waschflüssigkeit und Reinigungsmittel eingebracht worden sind, wird die Bewegung des Waschkörpers durch das Einschalten des Motors 20 zur Drehung in der in Fig. 2 und 4 durch die Pfeile angegebenen Drehrichtung eingeleitet. Der Motor erreicht seine normale Betriebsgeschwindigkeit durch die Verwendung der Fliehkraft-Überlastungskupplung 26 in sehr kurzer Zeit. Durch die Drehung der Antriebswelle oder Schneckenwelle 27 in der in Fig. 2 und 4 dargestellten Drehrichtung wird die Schnecke 70 durch die Anlage des Querstiftes 75 der Welle an der Schulter 72 der Schneckennabe angetrieben. Das Antriebsschrägzahnrad 69 wird infolge seiner Verbindung mit der Welle 27 über die Freilaufkupplung 66 nicht angetrieben, d. h., die Federkupplung 66 sitzt lose auf der Nabe 68 des Antriebsschrägzahnrades. Die Kurvenfläche 74 an der Nabe der Schnecke 70 hat die Schnecke, gesehen in Fig.4, nach rechts verschoben, so daß durch das erweiterte Ende 77 an der Schnecke der Waschkörperritzel-Klinkenarm 78 im Uhrzeigersinn um die Achse der Welle 79 verschwenkt worden ist. Das Waschkörperritze197 kann sich daher unter der Wirkung der Druckfeder 100 auf der " Waschkörperwelle 51 in axialer Richtung frei nach oben bewegen. Diese Aufwärtsbewegung des Waschkörperritzels bewirkt das Einrücken der Waschkörperkupplung, die aus dem Querstift 98 in der Waschkörperwelle und aus einem seitlichen Schlitz 99 im oberen Ende des Ritzels besteht. Durch die Schnecke 70 wird das Schneckenrad 82 in Drehung versetzt, welches über den exzentrisch angeordneten Bolzen 87 und das Schwenkglied 88 das Zahnsegment 54 mit einer hin-und herschwingenden Bewegung antreibt. Das Zahnsegment 94 steht mit dem Waschkörperritzel 97 im Eingriff, so daß die Waschkörperwelle und der Waschkörper 38 im Korb 1 ebenfalls eine schwingende Bewegung ausführen, wodurch der Flüssigkeit, dem Reinigungsmittel und dem Waschgut die gewünschte Waschbewegung mitgeteilt wird.
  • Während der ganzen Waschperiode befindet sich das Abtriebsschrägzahnrad 103 in seiner obersten Stellung, da es sowohl durch die Schrägzahnräder 69 und 103 als auch durch die Druckfeder 111 über die Gabel 108 und die Ringnut 109 im Zahnrad 103 in dieser Stellung gehalten wird. Der Bremsklinkenarm 118 wird daher durch die Feder 122 (Fig. 7) in Eingriff mit der sich nach außen erstreckenden Nase 117 am Bremsband gebracht, wodurch eine Drehung des letzteren verhindert wird. Dies hat zur Folge, daß durch die auf der hohlen Schleuderwelle aufgekeilte Bremstrommel 113 eine Bremskraft auf erstere ausgeübt wird. Der Waschkörperantrieb kann für die gewünschte Zeitdauer unter der Steuerung eines nicht gezeigten, an sich bekannten Programmschalters fortgesetzt werden.
  • Nach Abschluß des Waschvorgangs wird die Flüssigkeit vom Waschgut und aus dem Korb durch die (Öffnungen 6 durch rasches Drehen desselben abgeschleudert. Dieser Antrieb für das Drehen des Korbs wird durch das Umkehren der Drehrichtung des Motors 20 herbeigeführt, da hierdurch die Drehrichtung der Antriebswelle 27 umgekehrt wird. Wenn sich die Welle 27 in der in Fig. 8 und 10 durch Pfeile angedeuteten Richtung dreht, dreht sich die Nabe 65 auf der Welle zusammen mit der Federkupplung 66 in einer Richtung, die das Festspannen der Kupplungsfeder und die Verringerung ihres Durchmessers zur Folge hat. Hierdurch kommt die Federkupplung zur festen Auflage auf der Nabe 68 des Antriebsschrägzahnrade;s 69, so daß sich dieses mit der Welle 27 dreht. Das Zahnrad 69 steht in ständigem Eingriff mit dem Abtriebszahnrad 103, das seinerseits mit der hohlen Schleuderwelle 14 durch die Spiralverzahnung 104 im Eingriff steht. Wie bereits erwähnt, ermöglicht diese Keilverzahnung sowohl eine begrenzte relative Drehung als auch eine begrenzte Axialbewegung des Zahnrades 103 auf der hohlen Schleuderwelle. Jede relative Drehbewegung hat jedoch eine entsprechende Axialbeweagung zur Folge. Durch den Antrieb des Zahnrades 103 durch das Zahnrad 69 wird auf das erstere ein nach unten gerichteter Schub ausgeübt, so daß dieses sich nach unten bewegt und hierbei zwei Aufgaben erfüllt. Die erste Aufgabe besteht darin, die Waschkörperkupplung durch die Verschiebung des Waschkörperritzels 97 nach unten gegen die Wirkung der Feder 100 auszurücken. Der sich nach unten erstreckende ringförmige Hals 105 des Abtriebsschrägzahnrades ist für diesen Zweck in seinem Durchmesser so bemessen, daß er sich an dem Mitnehmerstift 98 auf der Waschkörperwelle für das Ausrücken der Waschkörperkupplung vorbeibewegen kann. Die zweite durch die Abwärtsbewegung des Abtriebsschrägzahnrades zu erfüllende Aufgabe besteht darin, die aus der Bremstrommel 113 und dem Bremsband 115 bestehende Bremse zu lösen. Die Bremstrommel ist, wie dargestellt, auf der hohlen Schleuderwelle aufgekeilt, während sich das Bremsband normalerweise frei mit der Trommel drehen kann, bis es durch den Eingriff des Bremsbandes mit dem Bremsklinkenarm 118 daran gehindert wird. Durch die Abwärtsbewegung des Abtriebsschrägzahnrades 103 wird jedoch mittels der auf den Arm 12:0 wirkenden Kurvenfläche 121 der Bremsklinkenarm 118 gegen die Wirkung der Feder 122 außer Eingriff mit der Nase des Bremsbandes gebracht. Die hohle Schleuderwelle kann daher über die Schrägzahnräder 69 und 103 mit der gewünschten Schleuderdrehzahl angetrieben werden.
  • Nach Abschluß des Schleudervorgangs wird der Motor 20 abgeschaltet. Dies hat zur Folge, daß der sich mit einer hohen Geschwindigkeit drehende Korb 1 als Antriebselement wirkt, so daß er das Bestreben hat, die anderen Teile in Bewegung zu halten. Die Rückwirkung zwischen dem Schrägzahnrad 69 und dem Abtriebsschrägzahnrad 103 wird hierdurch umgekehrt, so daß letzteres das Bestreben hat, sich nach oben zu bewegen. Diese Aufwärtsbewegung des Schrägzahnrades 103 wird zwangläufig durch die Druckfeder 111, über die Gabel 108 und die Ringnut 109, wie sich aus Fig. 6 ergibt, herbeigeführt. Ferner hat die Aufwärtsbewegung des Zahnrades 103 zur Folge, daß der Bremsbetätigungsarm 120 zusammen mit dem Bremsklinkenarm 118 unter der Wirkung der Zugfeder 122 (Fig. 7) nach innen verschwenkt wird. Bis zu diesem Augenblick befanden sich das Bremsband 115 und dessen nach außen abstehende Nase 117 in Gleichlauf mit dem Korb und der hohlen Schleuderwelle in Drehung. Durch den Klinkenarm wird jedoch nun eine Weiterdrehung des Bremsbandes verhindert, so daß eine Bremskraft ausgeübt wird, durch die die weitere Drehung des Korbs zum Stillstand gebracht wird. Die Teile befinden sich nun in der in Fig. 7 und 9 gezeigten Stellung. Das Wiedereinrücken der Waschkörperkupplung wird durch den Eingriff des Sperrarms 106 mit der Ringnut 107 des Waschkörperritzels verhindert, welcher durch das Verschieben der Schnecke 70 nach links während des Schleuderantriebs (Fig.8) herbeigeführt wird. Nach Abschluß des Schleudervorgangs bleibt die Schnecke unter der Wirkung der Zugfeder 80, wie vorangehend beschrieben, in dieser Stellung. Der Sperrarm 106 befindet sich daher in der in Fig. 9 gezeigten Stellung, in welcher er eine Aufwärtsbewegung des Waschkörperritzels 97 verhindert.
  • Wenn ,zu irgendeinem Zeitpunkt der Waschkörper wieder in Bewegung gesetzt werden soll, ist es nur erforderlich, den Motor 20 einzuschalten, der dann ein Antriebsdrehmoment ,in der in Fig. 2 und 4 angegebenen Drehrichtung liefert. Die erste Drehung--der Welle 27 zusammen mit dem Mitnehm:erstift 75 bewirkt in Zusammenarbeit mit der Kurvenfläche 74,der Schneckennabe eine Bewegung -der Schnecke, gesehen in Fig.4 und 8, nach rechts, wodurch die Sperrung des Waschkörperritzels aufgehoben wird. Durch die Feder 100 wird das Ritzel wieder für das Einrücken der Waschkörperkupplung in der vorangehend ibeschriebenen Weise nach oben bewegt, so daß der Arbeitsvorgang in der gleichen Weise seinen Fortgang nehmen kann.
  • Aus -der vorangehenden Beschreibung geht insbesondere hervor, daß zwei Zahnradantriebssysteme vorgesehen sind, die beide ständig im Eingriff gehalten und von einer einzigen Antriebswelle angetrieben werden. Das Wählen des Arbeitsvorgangs ,geschieht einzig und allein durch -das Wählen :der Drehrichtung der Antriebswelle. Ferner kann die Umschaltung von der einen Antriebsart auf die andere ohne die Verwendung irgendwelcher Hilfsvorrichtungen für die Betätigung der Kupplungen geschehen und wird nur durch die Ausnutzung der normalerweise im Getriebe verfügbaren Reaktionskräfte herbeigeführt. Auf diese Weise wurde daher :eine vereinfachte Konstruktion geschaffen, die sich durch erhöhte Zuverlässigkeit bei niedrigen Herstellungskosten auszeichnet.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Antrieb für eine Wasch- und Schleudermaschine mit einer Schleuderwelle, ,einer koaxial dazu liegenden Waschkörperwelle und einer wahlweise in beiden Richtungen drehbaren Antrivbswell@e, wobei .in der einen Drehrichtung der Antriebswelle:die Waschkörperwelleangetrieben wird, während die Schleuderwelle festgebremst ist, und in der entgegengesetzten Richtung der Antriebswelle die Schleuderwelle mit der zum Schleudern erforderlichen Drehzahl angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß die für jede Drehrichtung zwischengeschalteten Kupplungen und die Bremseinrichtung durch Teile axial verschiebbarer Schrägverzahnungen zur Wirkung gebracht werden.
  2. 2. Antrieb gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der senkrechten Schleuderwelle (14) :ein .Schrägzahnrad (103) drehfest und axial verschiebbar gelagert ist, daß das Schrägzahnrad (103) mit einem schrägverzahnten Ritzel (69) kämmt, das über einen Freilauf (66) mit .der Antriebswelle (27) gekuppelt ist, und daß das Schrägzahnrad (103) bei seiner beim Antrieb der Schleuderwelle (14) :durch die Schrägverzahnung bewirkten axialen Verschiebung in die untere Stellung ,die zwischen Antriebswelle (27) und Waschkörperwelle (51) angeordnete Kupplung (98, 99) betätigt und zugleich die Bremse (113, 115) der Schleuderwelle (14) löst.
  3. 3. Antrieb gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schrägzahnrad (103) in der oberen Stellung durch eine Feder (111) gehalten wind.
  4. 4. Antrieb gemäß Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, -daß das Schrägzahnrad (103) .am unteren Ende der hohl ausgebildeten Schleuderwelle (14) angeordnet ist, daß auf der aus der Schleuderwelle (14) herausragenden Waschkörperwelle (51) drehbar und raxnal verschiebbar ein Ritzel (97) gelagert ist, auf das die Antriebsbewegung für den Waschkörper von,der Antriebswelle (27) übertragen wird, daß das Waschkörperritzel (97) mit Kupplungsklauen (99) versehen ist, ,die .in der obersten Stellung des Ritzels m.it einem fest mit der Waschkörperwelle verbundenen Mitnehmerstift (98) zum Eingriff kommen, und daß am Schrägzahnrad (103) ein nach unten ragender Ansatz (105) angebracht ist, der bei der Bewegung des Schrägzahnrades (103) in die untere Stellung das Waschkörperritzel nach unten drückt und dadurch die Verbindung zwischen den Kupplungsklauen (99) und .dem Mitnehmerstift (98) löst.
  5. 5. Antrieb gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, @daß das Waschkörperritzel (97) in der oberen Stellung durch eine Feder (100) gehalten wird.
  6. 6. Antrieb gemäß Anspnuch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß .eine auf der Antriebswelle (27) gelagerte Schnecke (70) vorgesehen ist, .die mittels eines Stifts (75) und einer Kurvenfläche (74) bei einer Änderung der Drehrichtung der Antriebswelle (27) axial verschiebbar ist, wobei ein schwenkbar gelagerter Kupplungsklinkenarm (78) durch eine Feder (80) an der Schnecke ,anliegt, dessen Sperrarm (106) die .axiale Bewegung des Waschkörperritzels (97) bestimmt.
  7. 7. Antrieb nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daB die Schnecke (70) durch Iden Kupplungskl.inkenarm (78) unter der Wirkung der an diesem angreifenden Feder (80) in Richtung, auf die Stellung hin belastet isst, welche sie bei der Drehung der Antriebswelle (27) in der zum Antrieb der Schleuderwelle (14) dienenden Richtung einnimmt. B.
  8. Antrieb nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daB die Schnecke (70) mit .dem Waschkörperritzel (97) über Getriebeteile (82, 87, 88, 94, 95, 96) verbunden ist, die einen hin- und herschwingenden Antrieb -des Waschkörpers bewirken.
  9. 9. Antrieb gemäß einem ,der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dafi ein Bremsbetätigungsarm (120) vorgesehen ist, der flurch :eine Kurvenfläche (121) des Schrägzahnrades (103) betätigt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 715 413; USA.-Patentschrift Nr. 2 577 647.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1247256B (de) 1961-07-10 1967-08-17 Indive G M B H Antriebsaggregat fuer Waschautomaten
US5727402A (en) * 1994-08-31 1998-03-17 Kabushiki Kaishi Toshiba Automatic washing machine with improved rinsing arrangement

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DE715413C (de) * 1937-11-11 1941-12-20 Aeg Wasch- und Trockenschleudermaschine
US2577647A (en) * 1945-08-17 1951-12-04 Gen Motors Corp Centrifugal machine

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