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DE1149247B - Photographisches Fixierentwicklerbad - Google Patents

Photographisches Fixierentwicklerbad

Info

Publication number
DE1149247B
DE1149247B DEG23186A DEG0023186A DE1149247B DE 1149247 B DE1149247 B DE 1149247B DE G23186 A DEG23186 A DE G23186A DE G0023186 A DEG0023186 A DE G0023186A DE 1149247 B DE1149247 B DE 1149247B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
developer
fixing
photographic
pyrazolidone
developer bath
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG23186A
Other languages
English (en)
Inventor
Betty Lou Downey
John Bodvin Taylor
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GAF Chemicals Corp
Original Assignee
General Aniline and Film Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Aniline and Film Corp filed Critical General Aniline and Film Corp
Publication of DE1149247B publication Critical patent/DE1149247B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C5/00Photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents
    • G03C5/26Processes using silver-salt-containing photosensitive materials or agents therefor
    • G03C5/38Fixing; Developing-fixing; Hardening-fixing
    • G03C5/383Developing-fixing, i.e. mono-baths

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)

Description

  • Photographisches Fixierentwicklerbad Gegenstand der Erfindung ist ein photographisches Fixierentwicklerbad zur Verarbeitung von Halogensilberemulsionsschichten, der in einem Bad das latente Bild entwickelt und das restliche Silberhalogenid ausfixiert.
  • Der Gedanke der Vereinigung des Entwicklers und des Fixiermittels zum Lösen des nicht belichteten Halogensilbers ist sehr alt. Ein solcher Fixierentwickler läßt gegenüber dein Mehrbadsystem, bei dem der Entwickler, das Fixiermittel und andere Behandlungsmittel in getrennten Gefäßen angeordnet sind, verschiedene Vorteile erwarten, insbesondere eine vereinfachte Dunkelkammerausrüstung und die Möglichkeit, auf eine bestimmte Dichte zu entwickeln und zusätzlich zu fixieren, ohne dabei eine bestimmte Zeit einhalten zu müssen. Im Schrifttum befindet sich eine ganze Anzahl von Rezepten für Fixierentwickler. Im allgemeinen wird dabei als Fixiermittel Natriumthiosulfat einer üblichen Schwarz-Weiß-Entwicklerlösung zugesetzt. Das Mischen des Fixiermittels und des Entwicklers birgt aber in sich gewisse Komplikationen und ergibt Sonderprobleme, die sonst bei der photographischen Entwicklung nicht auftreten. Man versteht dies am besten bei einer Betrachtung der chemischen Reaktionen, die stattfinden, wenn die latenten Bilder einer Halogensilberemulsionsschicht in Lösungen entwickelt werden, die gleichzeitig den Entwickler und das übliche Fixiermittel enthalten.
  • In einem Fixierentwickler wird die Entwicklerfunktion, d. h. die Reduktion des Halogensilbers des latenten Bildes zu Silber, mit der Fixierfunktion, d. h. der Umwandlung des restlichen Halogensilbers in lösliche Silberkomplexsalze, in einer Operation vereinigt. In einem solchen System befinden sich die Reaktionen der Entwicklung einerseits und des Fixierens andererseits gewissermaßen in einem dynamischen Wettbewerb um das Halogensilber der photographischen Emulsionsschicht. Infolgedessen besteht das wichtigste Problem bei der Ausarbeitung geeigneter Fixierentwicklerrezepte in der günstigsten Abstimmung der Reaktionsgeschwindigkeiten des Entwicklers und des Fixiermittels, um befriedigende photographische Bilder zu erhalten. Die meisten der im Schrifttum enthaltenen Rezepte für Fixierentwickler sind mit beachtlichen Verlusten in Dichte und Kontrast des entwickelten Bildes verbunden; außerdem erniedrigen sie meist die Empfindlichkeit des Materials gegenüber dem Entwickler. Das Reaktionsgleichgewicht zwischen Fixieren und Entwickeln ist demnach kritisch und muß auf optimale Bedingungen eingestellt werden.
  • Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, Lösungen zum gleichzeitigen Entwickeln und Fixieren zu schaffen, in denen die Geschwindigkeiten von Entwicklung und Fixierung genau unter Kontrolle gehalten werden, so daß photographische Bilder mit wenig Schleier, überlegener Dichte und Kontrast erhalten werden, die mit den bisher bekannten Fixierentwicklern nicht erreicht werden konnten und die auch eine gesteigerte Empfindlichkeit des belichteten photographischen Materials gegenüber dem Entwickler erkennen lassen. Außerdem wurde die Aufgabe gestellt, Fixierentwickler zu schaffen, die hervorragend beständig sind und die auch nicht unbrauchbar werden, wenn sie lange Zeiten, d. h. bis zu mehreren Wochen, in offenen Behältern stehen.
  • Die Fixierentwickler nach der Erfindung enthalten in ihrer Zusammensetzung a) eine organischeEntwicklungssubstanzvomHydrochinontyp; b) ein Fixiermittel in Form eines Alkalithiosulfats, z. B. Natriumthiosulfat; c) ein Ätzalkali, gegebenenfalls im Gemisch mit anderen Alkalien, wie Natriumcarbonat; d) ein Präservativ, z. B. Natriumsulfit.
  • Soweit Entwicklerlösungen von hoher Viskosität gewünscht werden, die als Gelee oder Sirup in bestimmter Dicke auf die Oberfläche einer photographischen Emulsionsschicht aufgetragen werden --ollen, können Verdickungsmittel wie Stärke, Carboxymethylcellulose, wasserlösliche Polyacrylamide; Alginate usw. zugesetzt werden.
  • Zur Regulierung der photographischen Eigenschaften dieses Grundrezeptes wird ein 3-Pyrazolidon, (A) z. B. 1-Phenyl-3-pyrazolidon, zugesetzt, das die Aufgabe hat, die Schwellendichte zu steigern und damit die Empfindlichkeit der Emulsion zu erhöhen. Außerdem wird zweckmäßig ein Entwicklungsbeschleuniger (B) vom Typ der organischen Amine, die in den USA.-Patentschriften 2 541889 und 2 605 183 beschrieben sind und die den allgemeinen Formeln und man soll im Vergleich zum Metol mit einem geringeren Gehalt an 3-Pyrazolidon auskommen. Die bekannten ätzalkalischen Fixierentwickler besaßen aber bereits eine befriedigende Entwicklungsgeschwindigkeit, so daß die Einführung von 3-Pyrazolidon in solche Fixierentwickler nicht nahegelegt war, besonders da mit normalen Entwicklern gemachte Erfahrungen nicht ohne weiteres auf Fixierentwickler übertragbar sind. Zutreffend hat Mutter in »Die Praxis des Negativ- und Positivprozesses«, 1955, auf S. 162 auf die Schwierigkeiten der Fixierentwicklung und ihre schwankenden und unkontrollierbaren Ergebnisse hingewiesen. Solche Probleme bestehen bei den normalen Entwicklern nicht, und infolgedessen konnte die britische Patentschrift 542 502 dem Fachmann keinen Hinweis vermitteln, ob überhaupt und welche Effekte das für normale Hydrochinonentwickler als beschleunigender Zusatz empfohlene 3-Pyrazolidon in Fixierentwicklern allgemein und speziell in ätzalkalischen Fixierentwicklern hervorrufen könnte. Auch für den Fachmann war es durchaus überraschend, daß in einem ätzalkalischen photographischen Fixierentwickler vom Hydrochinontyp der Zusatz eines 3-Pyrazolidons eine merkliche Verbesserung bezüglich der Haltbarkeit des Entwicklers sowie bezüglich Dichte, Kontrast und verringerte Schleierbildung des entwickelten Bildes ergibt.
  • Das Ätzalkali im Fixierentwickler der Erfindung trägt zu einer kräftigeren Entwicklung bei, die Schleierneigung wird durch die Gegenwart der heterocyclischen Base inhibiert, so daß Bilder mit gutem Kontrast und sehr wenig Schleier hervorgerufen werden. Der Fixierentwickler der Erfindung ist praktisch durchaus stabil, weil bereits verhältnismäßig kleine Mengen Ätzalkali genügen, die niedriger als die normalerweise in bekannten Entwicklern angewendeten Konzentrationen von Natriumearbonat sind. Für die modernen, für die Verarbeitung mit Fixierentwicklern bestimmten Halogensilberemulsionsschichten ist eine übermäßige Anquellung durch das Ätzalkali des Fixierentwicklers der Erfindung nicht zu befürchten.
  • Der Mechanismus der Wirksamkeit eines Fixierentwicklerbades ist sehr komplex; es sind eine ganze Reihe verschiedener Theorien darüber veröffentlicht worden. Nachstehend wird eine Erklärung vorgetragen, die aber als wissenschaftliche Hypothese selbstverständlich die den Gegenstand der Erfindung bildende technische Anweisung nicht einschränkt oder beschränkt. In der Zeichnung ist die Kurve der Entwicklung A und die Kurve der Fixierung B in einem Koordinatensystem dargestellt, auf deren Ordinate die Dichten und auf deren Abszisse die Zeit aufgetragen ist. Die Kurve A soll den Entwicklungsverlauf eines kombinierten Fixierentwicklerbades mit Metol, Hydrochinin und den anderen erforderlichen Zusätzen darstellen. Die Kurve A,_ zeigt den Entwicklungsverlauf des neuen Fixierentwicklers nach der Erfindung: In diesem Fixierentwickler ist das Metol durch 1-Phenyl-3-pyrazolidon ersetzt worden. Alle anderen Bestandteile sind die gleichen wie beim Fixierentwickler der Kurve A. Auf der Kurve A wird eine Dichte des Silberniederschlags von 1,0 in der Zeit 6 erreicht (X), während in der Kurve Al die gleiche Dichte bereits in der Zeit 4 erzielt wird (X1). Nimmt man nun an, daß der Ersatz des Metols durch die andere Entwicklungssubstanz den Verlauf der Fixierung, d. h. die Kurve B nicht verändert hat, dann ergibt sich, daß 1-Phenyl-3-pyrazolidon die Entwick- entsprechen, zugefügt, wobei R eine Alkylgruppe, wie Methyl oder Äthyl, Z einen heterocyclischen Ring darstellt und n die Zahl 1 oder 2 bedeutet. Beispiele solcher Amine sind Phenäthylamine, ß-(3,4-Dimethoxyphenyl)-äthylamin, 6-(ß-Aminoäthyl)-2-methylbenzimidazol, 3-(ß-Aminoäthyl)-indol usw. Diese Beschleuniger erhöhen die Dichte und den Kontrast, während sie gleichzeitig die Fixierung hemmen. Zusätzlich können auch Thalliumsalze, (C) z. B. das Nitrat, die als Entwicklungsbeschleuniger wirken und Dichte und Kontrast erhöhen, während sie gleichzeitig die Fixiergeschwindigkeit steigern, verwendet werden.
  • Durch zweckmäßige Auswahl einer Verbindung aus den Gruppen A, B und C lassen sich die Geschwindigkeiten der Entwicklung und der Fixierung der Fixierentwickler nach der Erfindung so einstellen, daß eine große Vielzahl photographischer Erfordernisse befriedigt werden kann, während gleichzeitig Schleier, Dichte, Empfindlichkeit und Kontrast innerhalb der gewünschten Grenzen gehalten werden.
  • Die Gesamtrezeptur des Fixierentwicklers nach der Erfindung besteht also stets aus dem Grundrezept a -f- b -I- c -f- d und einem Zusatz A, zu dem noch die Zusätze B und/oder C treten können.
  • In der bevorzugten Ausführungsform ist die Zusammensetzung des Fixierentwicklers nach der Erfindung a + b -I- c -I- d + A -j- B, wobei die Entwicklungstemperatur etwa zwischen 15 und 68°C liegt.
  • Es wurde festgestellt, daß Fixierentwickler nur in einem ziemlich engen Temperaturbereich temperaturunabhängig sind. Die Wirksamkeit der Entwicklerkomponente eines Fixierentwicklers ist im allgemeinen stets von den spezifischen Eigenschaften der jeweils verwendeten Entwicklersubstanz abhängig und verdoppelt sich ungefähr bei jedem Temperaturanstieg um 5,5 bis 8,3'C, während die Wirksamkeit der Fixierkomponente, die ebenfalls vom Temperaturniveau und dem jeweils verwendeten Fixiermittel abhängig ist, sich bei jedem Temperaturanstieg von etwa 22 bis 33'C verdoppelt. Infolgedessen hat ein gegebener Fixierentwickler bei Erhöhung der Entwicklungstemperatur ein bestimmtes Gebiet für das Optimum seiner Wirksamkeit, innerhalb dessen er die besten Ergebnisse liefert. Dieses Optimum läßt sich sehr leicht durch Änderung des pH-Wertes der Fixierentwicklerlösung oder durch Änderung in der Konzentration des Fixiermittels bestimmen.
  • Aus der britischen Patentschrift 542 502 waren normale Entwickler bekannt, die neben Hydrochinin an Stelle von Metol 3-Pyrazolidon enthalten. Ein solcher Entwickler soll besonders rasch anspringen, lung innerhalb einer kürzeren Zeit anspringen läßt als das Metol. Im Ergebnis ist die Kurve A1 nach der linken Seite verschoben, so daß sich eine Erhöhung d S der Empfindlichkeit ergibt, außerdem findet die Entwicklung in einem früheren Zeitpunkt statt, während noch eine größere Menge Silberhalogenid verfügbar ist dank der Tatsache, daß die Fixierung noch nicht so weit fortgeschritten ist wie im Fall der Kurve A. Infolgedessen wird eine höhere Dichte A D des Silberniederschlags im oberen Teil der Emulsionskurve erzielt. Nachstehend werden einige Beispiele von Fixierentwicklern nach der Erfindung gegeben.
  • Beispiel 1
    Natriumhydroxyd . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 g
    Natriumsulfit (wasserfrei) . . . . . . . . . . 40 g
    1-Phenyl-3-pyrazolidon (Phenidon) .. 0,4 g
    Hydrochinon ..................... 24 g
    Natriumthiosulfat (wasserfrei) ...... 40 g
    Benzotriazol ..................... 10 g
    Wasser zum Ansetzen . . . . . . . . . . . . . 1000 ccm
    Die Lösung wird mit Schwarz-Weiß-Kontaktpapier bei 49°C 15 Sekunden lang angewandt.
  • Beispiel 2
    Natriumsulfit (wasserfrei) . . . . . . . . . . 46,5 g
    Natriumhydroxyd . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 g
    1-Phenyl-3-pyrazolidon (Phenidon) .. 0,8 g
    Hydrachinon ..................... 12 g
    Natriumthiosulfat (wasserfrei) ...... 80 g
    Benzotriazol ..................... 13,3 g
    Wasser zum Ansetzen . . . . . . . . . . . . . 1000 ccm
    Mit NaOH auf pH 10,5 einstellen.
  • Die Lösung wird angewandt mit Kontaktkopierpapier wie im Beispiel 1, mit Fliegerfilm bei 49°C 1 Minute lang, bei feinkörnigen Positiv-Emulsionsschichten bei 49°C 5 Sekunden lang.
  • Beispiel 3
    Natriumhydroxyd . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 g
    Natriumsulfit (wasserfrei) . . . . . . . . . . 20 g
    1-Phenyl-3-pyrazolidon (Phenidon) .. 0,8 g
    Hydrochinon ........... ......... 12 g
    Ammoniumthiosulfat
    (60°/oige Lösung) . . . . . . . . . . . . . . . 20 g
    Wasser zum Ansetzen . . . . . . . . . . . . . 1000 ccm
    Mit NaOH auf pH 10,25 einstellen.
  • Die Lösung wird mit feinkörnigen Positiv-Emulsionsschichten bei 20°C 30 Sekunden lang angewandt. Beispiel 4
    Natriumhydroxyd . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 g
    Natriumsulfit (wasserfrei) . . . . . . . . . . 30 g
    Natriumthiosulfat (wasserfrei) ...... 40 g
    1-Phenyl-3-pyrazolidon (Phenidon) .. 0,8 g
    Hydrochinon ..................... 12 g
    Benzotriazol ..................... 5 g
    6-Nitrobenzimidazol
    (0,5°/oige Lösung) . . . . . . . . . . . . . . 40 ccm
    Wasser zum Ansetzen . . . . . . . . . . . . . 1000 ccm
    Mit NaOH auf pH 12,0 einstellen.
  • Die Lösung wird mit feinkörnigen Positiv-Emulsionsschichten bei 49°C 10 Sekunden lang angewandt. Beispiel 5
    1-Phenyl-3-pyrazolidon (Phenidon) .. 0,6 g
    Natriumsulfit (wasserfrei) . . . . . . . . . . 60 g
    Hydrochinon ..................... 7 g
    Natriumcarbonat (Monohydrat) .... 35 g
    Natriumhydroxyd . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 g
    Natriumthiosulfat (wasserfrei) ...... 25 g
    Natriumbromid . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3,5 g
    Kupfersulfat ..................... 4 g
    Wasser zum Ansetzen . . . . . . . . . . . . . 1000 ccm
    Mit NaOH auf pH 11,2 einstellen. .
  • Die Lösung wird mit Fliegerfilm bei 49'C 1 Minute lang angewandt.
  • Beispiel 6
    Natriumhexametaphosphat . . . . . . . .. 1 g
    Natriumsulfit (wasserfrei) . . .. . . . . . . 20 g
    1-Phenyl-3-pyrazolidon (Phenidon) .. 0,8 g
    Hydrochinon ..................... 12 g
    Natriumhydroxyd ...... . . . . . . . . . . . 20 g
    Ammoniumthiosulfat
    (60°/oige Lösung) . . . . . . . . . . . . . . . 25 g
    Phenyläthylamin 1/2 H2S04 . . . . . . . . 0,5 g
    Wasser zum Ansetzen . . . . . . . . . . . . . 1000 ccm
    Einstellen auf pH 10,0.
  • Die Lösung wird mit feinkörnigen Positiv-Emulsionsschichten bei 49°C 4 Minuten lang angewandt. Beispiel 7
    Natriumhydroxyd . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 g
    6-Nitrobenzimidazol
    (0,5°/oige Lösung) . .. . . . . . . . . . . . 40,g
    Natriumsulfit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30 g
    Natriumthiosulfat (wasserfrei) ...... 40 g
    Hydrochinon ..................... 12 g
    1-Phenyl-3-pyrazolidon (Phenidon) .. 0,8 g
    Phenyläthylamin 1/z H,S04 . . . . . . . . 4 g
    Benzotriazol ..................... 5 g
    Wasser zum Ansetzen . . . . . . . . . . . . . 1000 ccm
    Einstellen auf px 12,0.
  • Die Lösung wird mit feinkörnigen Positiv-Emulsionsschichten bei 49°C 10 Sekunden lang angewandt. Beispiel 8
    Natriumhydroxyd . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 g
    Natriumsulfit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20 g
    Natriumthiosulfat . . . . . . . . . . . . . . . . . 30 g
    Hydrochinon ..................... 12 g
    1-Phenyl-3-pyrazolidon (Phenidon) . . 0,4 g
    Phenyläthylamin 1/2 H2S04 . . . . . . . . 2 g
    Wasser zum Ansetzen . . . . . . . . . . . . . 1000 ccm
    Einstellen auf pA 10,5.
  • Die Lösung wird mit Amateur-Rollfilm bei 20°C 5 Minuten lang angewandt.
  • Beispiel 9
    Natriumhydroxyd . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 g
    Natriumsulfit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20 g
    Hydrochinon ..................... 12 g
    1-Phenyl-3-pyrazolidon (Phenidon) . . 0,8 g
    Phenyläthylamin 1/2 H2S04 . . . . . . . . 8 g
    NaOH zum Einstellen des pa-Wertes 12 g Ammoniumthiosulfat
    (60°/aige Lösung) . . . . . . . . . . . . . . . 25 ccm
    Wasser zum Ansetzen . . . . . . . . . . . . . 1000 ccm
    Einstellen auf pu 9,75.
  • Die Lösung wird mit feinkörnigen Positiv-Emulsionsschichten bei 20°C 30 Sekunden lang angewandt. Beispiel 10
    Natriumhydroxyd . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 g
    Natriumsulfit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 209
    Natriumthiosulfat (wasserfrei) ...... 20 g
    Hydrochinon ..................... 12 g
    1-Phenyl-3-pyrazolidon (Phenidon) .. 0,8 g
    Thalliumnitrat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 0,12 g
    Wasser zum Ansetzen . . . . . . . . . . . . . 1000 ccm
    Einstellen mit NaOH auf pa 10,5.
  • Die Lösung wird mit Amateur-Rollfilm bei 20°C 5 Minuten lang angewandt.
  • Beispiel 11
    Natriumhydroxyd . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 g
    6-Nitrobenzirnidazol
    (0,05°/oige Lösung) . . . . . . . . . . . . . 40 ccm
    Natriumsulfit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30 g
    Natriumthiosulfat (wasserfrei) ...... 40 g
    Hydrochinon ..................... 12 g
    1-Phenyl-3-pyrazolidon (Phenidon) .. 0,8 g
    Phenyläthylamin 1/2 HZS04 . . . . . . . . 4 g
    Benztriazol . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 g
    Thalliumnitrat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 0,06 g
    Wasser zum Ansetzen . . . . . . . . . . . . . 1000 ccm
    Einstellen auf px 12,0.
  • Die Lösung wird mit Fliegerfilm bei 49'C 1 Minute lang angewandt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Photographisches Fixierentwicklerbad, dadurch gekennzeichnet, daß es eine Schwarz-Weiß-Entwicklungssubstanz vom Hydrochinontyp, ein Ätzalkali, gegebenenfalls im Gemisch mit anderen Alkalien, ein Fixiermittel und ein 3-Pyrazolidon sowie ein an sich bekanntes Präservativ enthält.
  2. 2. Photographisches Fixierentwicklerbad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bad zusätzlich ein Amin der allgemeinen Formel enthält, wobei R einen Alkylrest, Z einen aromatischen oder heterocyclischen Rest bedeutet und n den Wert 1 oder 2 besitzt.
  3. 3. Photographisches Fixierentwicklerbad nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß es zusätzlich ein die Entwicklung beschleunigendes Thalliumsalz, insbesondere Thalliumnitrat, enthält.
  4. 4. Photographisches Fixierentwicklerbad nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daB es als Fixiermittel Natriumthiosulfat enthält. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1024 798; deutsche Patentschrift Nr. 817 553; britische Patentschrift Nr. 542 502; USA.-Patentschriften Nr. 2 525 532, 2 230 977, 2 397 016; Mutter, Die Praxis des Negativ- und Positivverfahrens, 1955, S. 162.
DEG23186A 1956-10-29 1957-10-22 Photographisches Fixierentwicklerbad Pending DE1149247B (de)

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