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DE114902C - - Google Patents

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Publication number
DE114902C
DE114902C DENDAT114902D DE114902DA DE114902C DE 114902 C DE114902 C DE 114902C DE NDAT114902 D DENDAT114902 D DE NDAT114902D DE 114902D A DE114902D A DE 114902DA DE 114902 C DE114902 C DE 114902C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
horse
horses
riding
handles
drive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT114902D
Other languages
English (en)
Publication of DE114902C publication Critical patent/DE114902C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H31/00Gearing for toys

Landscapes

  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Antrieb mit Lenkvorrichtung für selbstbewegliche, zum Reiten und Fahren verwendbare künstliche Pferde, der sich im Wesentlichen dadurch kennzeichnet, dafs das Innere des künstlichen Pferdes mit einer Kraftmaschine ausgestattet ist, deren Antriebswelle entweder die an den Hinterbeinen befindliche Antriebsachse oder die Wagenvorderachse antreibt und wobei die Kraftmaschine durch Gestänge geregelt wird, die beim Reitpferde in am Halse sitzende Griffe auslaufen, beim Zugpferde durch den Leib hindurch nach dem Kutscherbock führen; die Lenkung erfolgt durch Verdrehung der Vorderachse des künstlichen Pferdes mittelst einer Gabel durch Griffe oder Stangen.
Künstliche Pferde, die im Innern mit einer Kraftmaschine ausgestattet sind, sind an sich nicht neu (s. Patentschrift 101858, bei welcher im Innern des Pferdes sich ein Federmotor befindet). Auch hat man bereits künstliche Pferde verwendet, bei welchen die Betriebskraftmaschine und der Pferdekörper selbst auf einer Plattform stehen und elektrisch angetrieben werden (s. englisches Patent 6952/1896). Ferner sind Motorwagen bekannt, bei denen die Kraftmaschine als Betriebsmaschine vor dem Wagen auf einer besonderen Achse angetrieben wird (s. englische Patentschrift 5527 vom Jahre 1895).
Durch diese bekannten Einrichtungen wird der Gegenstand vorliegender Erfindung um so weniger berührt, als bei dem Patent 101858 nur die Beine des Pferdes eine Schrittbewegung ausführen sollen und bei dem englischen Patent 6952/1896 das Lenken des Pferdes durch Drehen des Schwanzes herbeigeführt werden soll. Auch lassen sich die als bekannt hingestellten künstlichen Pferde nicht als Zugpferde und Reitpferde benutzen.
Fig. ι der Zeichnung zeigt einen Längsschnitt des selbstbeweglichen künstlichen Pferdes, wenn dasselbe als Reitpferd dient,
Fig. 2 zeigt eine Vorderansicht,
Fig. 3 eine Hinteransicht, und
Fig. 4 zeigt die Anwendung des selbstbeweglichen künstlichen Pferdes als Wagenpferd.
Das Pferdegestell α aus Holz, Metall oder anderem passenden Material trägt in seinem Innern das Triebwerk und kann mit Fell bedeckt sein, damit es das Aussehen eines lebenden Pferdes erhält. Die Kraftäufserung erfolgt von zwei Kraftmaschinen b, die durch mit dem Pferdegestell ä verbundene Träger c _ getragen werden. Mittelst Ketten oder Riemen d treiben die Kraftmaschinen die Welle e, welche die Antriebsräder/ trägt. Die Antriebswelle e verbindet die Hinterbeine des Pferdes, wie Fig. 1 bis 3 zeigen. Im Innern des Gestelles ist auch der Speisebehälter g und. der Vergaser h untergebracht. Die Verbrennungsgase treten durch die Rohre i aus, welche unter den Hufen der. Vorderbeine des Pferdes münden.
Die Abkühlung des Motors erfolgt mittelst Ventilatoren, welche in passender Weise unter dem Bauch oder der Brust des Pferdes an-
gebracht sind. Der Gang der Kraftmaschine wird geregelt durch Gestänge /, welche nach dem Kutschersitz führen, wenn das Pferd als Zugpferd benutzt wird, oder durch Griffe k, wenn es als Reitpferd benutzt wird. Im ersteren Falle werden die Hinterräder / fortgelassen, das Pferd wird an seinen Hinterbeinen durch Bügel m, die am Wagen befestigt sind, gehalten und die Vorderräder η des Wagens werden direct angetrieben. Die Lenkung des Pferdes erfolgt durch Verdrehen der Vorderachse mittelst der Griffe oder Stangen o, welche entweder an der Hand des Reiters oder des Kutschers enden.
In dem drehbaren Halse des Pferdes ist ein Querarm ρ angeordnet, welcher mit den Stangen ο verbunden ist und eine Stange q trägt, deren unteres Ende wieder mit den Gabelstangen r in den Vorderbeinen des Pferdes verbunden ist und so auf die Achse .? der Vorderräder lenkend wirken kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Antrieb mit Lenkvorrichtung für selbstbewegliche, zum Reiten und Fahren verwendbare künstliche Pferde, die in ihrem Innern mit einer Kraftmaschine ausgestattet sind,: dadurch gekennzeichnet, dafs deren Antriebswelle entweder die an den Hinterbeinen befindliche Antriebsachse oder die Wagenvorderachse antreibt und die Kraftmaschine durch Gestänge (I) geregelt wird, die beim Reitpferde in am Halse sitzende Griffe (k) auslaufen, beim Zugpferde durch den Leib hindurch nach dem Kutscherbock hinführen, während die Lenkung durch Verdrehung der Vorderachse mittelst der Gabel (q r) durch Griffe oder Stangen (o) erfolgt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT114902D Active DE114902C (de)

Publications (1)

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DE114902C true DE114902C (de)

Family

ID=384365

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT114902D Active DE114902C (de)

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DE (1) DE114902C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009000686A1 (de) * 2009-02-06 2011-01-05 AAGLAND-Manufaktur Schloss Kühlenfels GmbH & Co. KG Motorkutschengespann und entsprechendes Zugfahrzeug

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009000686A1 (de) * 2009-02-06 2011-01-05 AAGLAND-Manufaktur Schloss Kühlenfels GmbH & Co. KG Motorkutschengespann und entsprechendes Zugfahrzeug

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