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DE1149063B - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen

Info

Publication number
DE1149063B
DE1149063B DES72947A DES0072947A DE1149063B DE 1149063 B DE1149063 B DE 1149063B DE S72947 A DES72947 A DE S72947A DE S0072947 A DES0072947 A DE S0072947A DE 1149063 B DE1149063 B DE 1149063B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
criteria
keys
name
transmitted
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES72947A
Other languages
English (en)
Inventor
Martin Helmer Dubois
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Svenska Relafabriken ABN AB
Original Assignee
Svenska Relafabriken ABN AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Svenska Relafabriken ABN AB filed Critical Svenska Relafabriken ABN AB
Publication of DE1149063B publication Critical patent/DE1149063B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/26Devices for calling a subscriber
    • H04M1/515Devices for calling a subscriber by generating or selecting signals other than trains of pulses of similar shape, or signals other than currents of one or more different frequencies, e.g. generation of DC signals of alternating polarity, coded pulses or impedance dialling
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/42Systems providing special services or facilities to subscribers
    • H04M3/58Arrangements for transferring received calls from one subscriber to another; Arrangements affording interim conversations between either the calling or the called party and a third party

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Sub-Exchange Stations And Push- Button Telephones (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Fernsprechnebenstellenanlagen Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für Fernsprechnebenstellenanlagen mit Registern und Markierern, bei denen die Herstellung von Verbindungen sowohl mittels Zifferntasten als auch Namenstasten erfolgt und für die Übertragung der erforderlichen Kriterien sowohl gleichgerichteter Wechselstrom als auch Wechselstrom verwendet wird.
  • Es sind schon selbsttätige Fernsprechanlagen mit Tastaturwahl bekannt, bei denen die Übertragung der Wahlkriterien über eine Leitung mit nur zwei Adern erfolgt. Zur Erzeugung der Kriterien können sowohl Gleichstrom als auch gleichgerichteter oder reiner Wechselstrom verwendet werden. Es ist auch bekannt, außer den Wahlkriterien auch Steuerkriterien zur Auslösung anderer Vorgänge als der Teilnehmerwahl in dieser Weise zu erzeugen und übertragen. Ferner ist es bekannt, Fernsprechanlagen mit Einrichtungen auszurüsten, mit deren Hilfe sich bevorzugte Teilnehmer auf besetzte Anschlüsse aufschalten können. Bei diesen bekannten Anlagen erfolgt die Teilnehmerwahl durch Niederdrücken in Zeitfolge von Zifferntasten entsprechend der Nummer der gerufenen Sprechstelle. Es sind schließlich noch Anlagen bekannt, bei denen alle Teilnehmerstellen in dieser Weise und außerdem einige Teilnehmerstellen durch sogenannte Direktwahl, d. h. durch ein einziges Niederdrücken einer einzigen Taste (»Namenstaste«), angerufen werden können. Bei den bisher bekannten Anlagen dieser Art ist es notwendig, eine sehr große Anzahl von Leitungsadern vorzusehen oder die Anzahl unterschiedlicher Kriterien zu vergrößern, wodurch die erforderlichen Auswerteeinrichtungen in der Vermittlungsstelle ziemlich kompliziert werden.
  • Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Fernsprechanlage der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der sowohl die Anzahl der erforderlichen Leitungsadern als die Anzahl unterschiedlicher Kriterien klein ist und trotzdem die Anzahl von Namenstasten bei jeder Sprechstelle groß sein kann.
  • Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß über eine Hilfsader zur Teilnehmerstelle Wechselstrom übertragen wird, in welcher dieser teils direkt, teils über Gleichrichter den Kontakten der Ziffern- als auch Namenstasten zugeführt wird, und daß bei Betätigung einer der Zifferntasten die ausgewählten Kriterien über die Sprechadern und bei Betätigung einer Namenstaste die Kriterien über die Sprechadern und zusätzlich über eine weitere Hilfsader zur Vermittlungsstelle übertragen werden, in der getrennte Auswerteeinrichtungen für die verschiedenen Signalstromkreise vorgesehen sind.
  • Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles der Erfindung an Hand der Zeichnungen, von denen Fig. 1 ein vereinfachtes Schaltbild eines Teilnehmergerätes, Fig. 2 eine Sucher- und Leitungswählerausrüstung im Wähleramt, Fig. 3 den Markierer, Fig.4 einen Verbindungsglied-Relaissatz, Fig. 5 ein Register und Fig. 6 die Zusammenstellung der Fig. 1 bis 5 zeigt. In den Zeichnungen sind nur solche Teile gezeigt, welche zum Verständnis der Erfindung von Bedeutung sind.
  • Das Teilnehmergerät (Fig. 1) ist mit einer Reihe von Zifferntasten 1 bis 0 versehen, mittels welcher eine Verbindung zur gewünschten Sprechstelle in üblicher Weise dadurch hergestellt werden kann, daß die Zifferntasten entsprechend den Ziffern in der Nummer der gerufenen Sprechstelle in Zeitfolge niedergedrückt werden. Das Teilnehmergerät ist weiter mit zwei Reihen von Namenstasten n 1 bis n 10 und n 11 bis n20 ausgerüstet, welche mit Namen oder anderen Bezeichnungen versehen sind, die für solche Sprechstellen vorgesehen sind, die besonders oft von der betreffenden Sprechstelle gerufen werden. Die Her- Stellung einer Verbindung zu den auf den Namenstasten angegebenen Sprechstellen erfolgt durch ein einziges Niederdrücken der betreffenden Namenstaste.
  • Die Verbindung zu solchen Sprechstellen kann natürlich auch in üblicher Weise durch Bettätigung der Zifferntasten hergestellt werden. Die übrigen im Teilnehmergerät befindlichen Vorrichtungen sind in der Figur nur durch das Rechteck F angedeutet.
  • Die Teilnehmerstellen sind mittels vier Adern (a, b, c, d) an den Verbindungssatz S-LV (Fig. 2) im Amt angeschlossen, und jeder Teilnehmerstelle ist eine Brücke in einem Koordinatenwähler zugeordnet. Die Federsätze jeder Koordinatenwählerbrücke sind so angeordnet, daß der vom Stangenmagnet S markierte Federsatz die Teilnehmerstelle an die A-Seite eines Verbindungssatzes anschließt und der vom Stangenmagnet LV angezeigte Federsatz die Teilnehmerstelle an die B-Seite des Verbindungssatzes anschließt, während die von den übrigen Stangenmagneten SN1 bis SN4 (Fig. 4) betätigbaren Federsätze das Verbindungsglied einschalten.
  • Die Herstellung einer Gesprächverbindung zwischen zwei Sprechstellen mittels Zifferntasten erfolgt in großen Zügen in folgender Weise.
  • Es wird angenommen, daß die Sprechstelle mit der Anrufnummer 00 eine Verbindung zur Sprechstelle Nr. 09 herstellen will. Der Teilnehmer der anrufenden Sprechstelle ruft das Amt durch Niederdrücken der Taste 0, d. h., es wird die Taste entsprechend der Zehnerziffer der Nummer der anzurufenden Sprechstelle betätigt. Die Nummer der anrufenden Sprechstelle wird hierdurch in dem Markieret M (Fig. 3) aufgenommen. Der Verbindungssatz S-LV wird dabei in Abhängigkeit von der im Markieret aufgenommenen Nummer der rufenden Sprechstelle zum Anschließen eines freien Verbindungsgliedes eingestellt. Dann wird ein Register zum Empfang des von der anrufenden Sprechstelle ausgesandten Zeichens entsprechend: der ersten Ziffer der angerufenen Nummer eingeschaltet. Gleichzeitig wird der Markieret aus--LT, 2, T 0-1 (Fig. 3) T 0, T 0-5,T 0-3, . . ., T 9-3 +. LE, 3, E0-1(Fig. 3), E0, E0-5, M1-3, M2-3 (noch nicht geschlossen) Wenn Relais T 0 anspricht, wird folgender Stromkreis geschlossen: - (Fig. 3), TO-7, M2-4, M3, +. Relais M3 spricht an und schließt durch seinen Kontakt M3-2 einen Erregungsstromkreis für Relais M2, welches dann Kontakt M2-3 schließt, so daß der Erregungsstromkreis für Relais E 0 über den Kontakt M1-3 geschlossen wird. Relais M3 ist abfallsverzögert und bleibt daher eine kurze Zeit wirksam, nachdem sein Erregungsstromkreis durch Kontakt M2-4 des Relais M2 unterbrochen wurde. Wenn Relais E 0 anspricht, wird Relais M1 über Kontakt E0-4 erregt. Relais E O und T O werden jetzt über die Kontakte M3-1 und M1-2 erregt gehalten. Das Ansprechen des Relais M1 bewirkt das Ansprechen des Relais M4 über die Kontakte M6-1, M1-4. Wenn Relais M4 anspricht, wird der Stangenmagnet S in dem folgenden Stromkreis erregt: + (Fig. 3), M4-1, 4, S (Fig. 2), 5, TO-6 (Fig. 3), -.
  • Das Ansprechen des Relais M 4 bewirkt auch die Tätigkeit .eines der Stangenmagneten N 1 bis N5, gelöst. Der anrufende Teilnehmer wählt dann die zweite Ziffer der gewünschten Anrufnummer. Diese Ziffer wird im Register REG (Fig. 5) gespeichert. Nachdem das Register beide Ziffern empfangen hat, wird ein freier Markieret belegt, und es werden die Ziffern an die Anzeigeeinrichtung im Markieret übermittelt. Der Markieret stellt dann den Verbindungssatz auf die anzurufende Sprechstelle ein. Wenn die Verbindung hergestellt ist, werden Register und Markieren ausgelöst, und die beiden Sprechstellen sind nun über zwei Brücken in dem Verbindungssatz und einem Verbindungsglied miteinander verbunden. Die Auslösung der Verbindung erfolgt dadurch, daß der anrufende Teilnehmer seine Auslösetaste B bedient, wodurch das Verbindungsglied (Relaissatz) und die zwei Brücken im Verbindungssatz frei werden.
  • Die Herstellung einer Verbindung mittels einer Namenstaste erfolgt in derselben Weise wie die Herstellung einer Verbindung mittels Zifferntasten mit dem Unterschied aber, daß, nachdem die Anzeige im Markieret erfolgt hat und das Register angeschlossen ist, sowohl die Einerziffer als auch die Zehnerziffer gleichzeitig an das Register übermittelt werden.
  • Nunmehr werden die Schaltvorgänge in allen Einzelheiten näher beschrieben.
  • In den Zeichnungen und der folgenden Beschreibung werden die verschiedenen Kontakte durch ihre Bezugszahl bezeichnet, der die Bezeichnung des Teils, zu dem der Kontakt gehört, vorausgeht.
  • Die Herstellung einer Verbindung von z. B. der Sprechstelle 00 zur Sprechstelle 09 mittels Zifferntasten erfolgt in folgender Weise.
  • Der Teilnehmer an der Sprechstelle 00 drückt die Taste 0 in dem Tastensatz nieder. Hierdurch wird der folgende Stromkreis geschlossen: - (Fig.3), M6-2, 1, B0-3 (Fig.2), d-Ader, L 1(Fig.1), untererKontakt derTaste 0, b-Ader, B 0-2 (Fig. 2), dessen Verbindungsglied frei ist. Ein freies Verbindungsglied wird durch ein entsprechendes Relais in dem RufverteilerM9 bis M13 durch sein Ansprechen gekennzeichnet. Es sei nun angenommen, daß das erste Verbindungsglied frei ist und Relais M 9 angesprochen hat, wobei der Stangenmagnet N 1 in dem folgenden Stromkreis erregt wird: + (Fig. 3), M4-2, M9-2, 6, N 1 (Fig. 2), 5, T0-6, -. Das Ansprechen des Relais M4 verursacht ferner das Ansprechen eines der Relais SN 1 und SN 2 (Fig.4) in dem Verbindungsglied-Relaissatz. Relais SN1 und SN2 sind Register-Verbindungsrelais und sprechen nur an, wenn ein Register frei ist. Ein freies Register wird durch ein entsprechendes erregtes Relais M14, M15 in dem Markieret gekennzeichnet. Es sei jetzt angenommen, daß das erste Register frei ist und somit Relais M 14 angesprochen hat. Relais SN 1 wird dann in dem folgenden Stromkreis erregt: - (Fig. 3), M4-4, M14-6, 8 (Fig. 2, 4), SN 1; 9 (Fig. 4, 2), M9-3, +. Wenn der Stangenmagnet N 1 anspricht, wird der Brückenmagnet B 0 in dem folgenden Stromkreis erregt: -f- (Fig. 3), M 1-5, E 0-6, 7, B 0 (Fig. 2) N 1-1, S-1, -.
  • Wenn der Brückenmagnet B 0 anspricht, wird die Sprechstelle 00 über Kontakte des Relais SN 1 an das Register angeschlossen. Das Ansprechen von Relais SN1 verursacht das Ansprechen der Relais SN4 und R 1 in Reihe im folgenden Stromkreis: -f- (Fig. 4), SN 4, SN 1-10, 10, R 1 (Fig. 5), R 5-4, -.
  • Relais SN 1 wird in folgendem Stromkreis gehalten: - (Fig. 4), SN 4-1, SN 1-13, SN 1, SN 1-12, + . Der Brückenmagnet B 0 wird in folgendem Stromkreis gehalten: -I- (Fig. 2), B 0, B 0-4, d-Ader, 7, 12, d 1 (Fig. 4), m 1, SN 5-2, -.
  • Die anrufende Sprechstelle ist jetzt über ihre a-und b-Adem und die Wicklungen des Relais R 26 mit den Ziffern-Empfangsrelais R 6 bis R 9 im Register (Fig. 5) verbunden. Da der Teilnehmer an der anrufenden Sprechstelle immer noch die Taste 0 niedergedrückt hält, wird die erste Ziffer der Nummer der gerufenen Sprechstelle im Relaissatz R 6 bis R 9 gespeichert. Hierbei spricht auch Relais R 26 an, aber das Ansprechen dieses Relais hat jetzt keine Wirkung, da keine Spannung an der Ader c vorhanden ist. Dies hängt davon ab, daß beim Niederdrücken ein der Zifferntasten zugeordneter Kontakt sa unterbrochen wird.
  • Die Wicklungen der Relais R 6 bis R 9 sind mit einer Wechselstromquelle und parallel mit Gleichrichtern verbunden, welche, wie aus der Zeichnung hervorgeht, gerichtet sind. Im Zusammenwirken mit diesen Gleichrichtern und Gleichrichtern L 1 und L 2 im Tastensatz (Fig. 1) der Sprechstelle werden die Relais R 6 bis R 9 in verschiedenen Kombinationen, je nachdem, auf welche Tasten des Tastensatzes gedrückt wurde, erregt. Wenn die erste Ziffer von den Relais R 6 bis R 9 empfangen worden ist, werden entsprechende Relais in einer Relaiskette R 16 bis R 19 erregt. Wenn der Teilnehmer an der anrufenden Sprechstelle die Taste losläßt, werden alle vorher betätigten Relais in der Relaiskette R 6 bis R 9 ausgelöst, und jene Relais in der Relaiskette R 16 bis R 19, welche erregt worden sind, erhalten dann Haltestrom über die Kontakte R 27-7, R 28-6, Wicklung R 15 und Kontakt R 1-5. Die Relaiskette R 16 bis R 19 bildet somit eine Speichervorrichtung zum Speichern der ersten Ziffer in der Nummer der angerufenen Sprechstelle. Wenn nun der Teilnehmer an der anrufenden Sprechstelle eine Taste entsprechend der zweiten Ziffer der gerufenen Nummer niederdrückt, wird diese Ziffer von der Relaiskette R 6 bis R 9 empfangen und entsprechenden Relais in der Relaiskette R 21 bis R 24 über Kontakte des jetzt angezogenen Relais R 15 übermittelt. Wenn der Teilnehmer die Taste losläßt, erhalten jene Relais in der Relaiskette R 16 bis R 19, welche erregt sind, Haltestrom in Reihe mit der Wicklung von Relais R20. Die zweite Ziffer ist somit in der Relaiskette R 21 bis R 24 gespeichert worden. Während der Ziffernspeicherung ist der Markierer ausgelöst worden, weil das verzögerte Relais M3 abgefallen ist. Durch das Ansprechen des Relais R 20 wird der Markierer vom Register belegt. Wenn der Markierer frei ist, werden die Relais M7 und M6 in Reihe in dem folgenden Stromkreis erregt: - (Fig. 5), R20-5, 13, M7, M7-2, M8-4, M7-4, M6, M4-3, -f-.
  • Das Ansprechen des Relais M7 verursacht das Ansprechen von Relais R 5 in dem folgenden Kreis: - (Fig. 3), M7-5, 14, R 5, -I-.
  • Wenn Relais R 5 anspricht, wird durch die Kontakte R 5-6 und R5-7 über Kontakte in den Relaisketten R 16 bis R 19 und R 21 bis R 24 ein Minuspotential angelegt. Das über die Kontakte von Relaisketten R 16 bis R 19 und R 21 bis R 24 angelegte Minuspotential wird den Zehnerrelais T 0 bis T 9 und den Einerrelais E 0 bis E 9 übermittelt. Da die ersten und zweiten Ziffern der gerufenen Nummer als 0 und 9 angenommen wurden, werden Relais T0 und E 9 betätigt.
  • Wenn Relais T0 anspricht, erhalten die Stangenmagneten LV und N 9. Erregungsstrom in dem folgenden Stromkreis: - (Fig. 3), T 0-6, 5, LV (Fig. 2),15 (Fig. 4, 5), R 5-1, -f-bzw. - (Fig. 3), T 0-6, 5, N 1 6, SN 1-7 (Fig. 4), 16, R 5-2, -f-.
  • Der Brückenmagnet der gerufenen Sprechstelle wird in dem folgenden Stromkreis erregt: -I- (Fig. 3), M 1-5, E 9-6, 17, B 9 (Fig. 2), . . . , N1-1, LV-1, -.
  • Die angerufene Sprechstelle ist nun über ihre Brückeneinheit an dem Verbindungsglied-Relaissatz angeschlossen. Als Relais R 5 ansprach, wurden die Erregungsstromkreise für Relais R1 und SN4 unterbrochen. Wenn Relais R 1, welches mit Verzögerung abfällt, ausgelöst ist, werden die Haltestromkreise für die Speicherrelais im Register unterbrochen. Hierdurch wird auch der Markierer ausgelöst. Relais SN 1 fällt ab, wenn Relais SN4 abfällt. Das Halten der Brückenmagneten der rufenden und angerufenen Sprechstellen erfolgt über Kontakt 1 des verzögert abfallenden Relais SN3, bis die Kontakte des Relais SN5 wieder geschlossen werden. Relais SN5 erhält Erregungsstrom in Reihe mit dem Teilnehmergerät der anrufenden Sprechstelle.
  • Eine Sprechverbindung ist nunmehr zwischen der anrufenden und der angerufenen Sprechstelle hergestellt, und im Wähleramt sind nur ein Relais SN5 und die Brückenmagneten der beiden Sprechstellen erregt.
  • Das Auslösen der Verbindung erfolgt dadurch, daß der anrufende Teilnehmer seine Auslösetaste B niederdrückt, wodurch Relais SN 5 abfällt und der Haltestromkreis der Brückenmagneten unterbrochen wird.
  • Die Herstellung einer Verbindung mittels einer Namenstaste wird nun beschrieben.
  • Die Markierung der anrufenden Sprechstelle und Durchschaltung zu einem Register erfolgt hierbei wie oben beschrieben. Wie aus Fig. 1 hervorgeht ist jede der Namenstasten mit drei Kontakten versehen, von denen die zwei obersten an die a- und b-Adern in derselben Weise, wie es bei den Zifferntasten der Fall ist, angeschlossen werden, während der dritte Kontakt ein Potential an die c-Ader anlegt. Wenn ein Register eingeschaltet worden ist, sind somit die a-und b-Adern wie vorher an den Ziffernempfangsrelais R 6 bis R 9 angeschlossen. Das Relais R 26 wird dann erregt, und da ein bestimmtes Potential jetzt an der c-Ader vorhanden ist, werden eines oder mehrere der Relais in der Relaiskette R 27 bis R 29 erregt Die Spannung an der Ader c kann eine reine Wechselspannung oder negative oder positive Halbwellen einer Wechselspannung sein, abhängig davon, wie die unteren Kontakte der Namenstasten angeschlossen sind. Die Spannung kann auch verschiedene Werte haben, was dadurch bewirkt wird, daß verschiedene Widerstände in Reihe mit dem betreffenden Kontakt der Namenstaste eingeschaltet sind. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist Relais R 29 so bemessen, daß es nur bei einem Strom gewissen Wertes anspricht, der abhängig von den in Fig. 1 gezeigten Widerständen ist.
  • Wie aus Fig. 1 hervorgeht können die Namenstasten in beliebiger Weise in Gruppen eingeteilt sein, die eine gemeinsame Verbindung an der c-Ader haben. Die Anzahl solcher Gruppen kann höchstens gleich der Anzahl der Einstellungsmöglichkeiten der Relaiskette R27 bis R29 sein. Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Anzahl verschiedener Einstellungsmöglichkeiten der genannten Relaiskette gleich sechs, aber selbstverständlich kann die Relaiskette erweitert werden oder so beschaltet werden, daß die Anzahl der Einstellungsmöglichkeiten größer wird.
  • Es sei nun angenommen daß die Namenstaste n20 niedergedrückt wird. Diese Namenstaste kann mit dem Namen oder Kennzeichen derjenigen Sprechstelle bezeichnet werden, die sonst durch Niederdrücken der Zifferntasten 0 und 9 angerufen wird. Wie aus der Fig. 1 hervorgeht bewirkt das Niederdrücken dieser Namenstaste, daß Wechselspannung über einen Widerstand an die d-Ader anliegt, wodurch die Relais R 27 und R 28 ansprechen. Das Ansprechen der Relais R 27 und R 28 hat zur Folge, daß Relais R 15 anspricht. Das Ansprechen des Relais R 15 hat zur Folge, daß die in den Ziffern-Empfangrelais R 6 bis R 9 eingestellte Ziffer direkt an die Relaiskette R 21 bis R24 übermittelt wird. Diese Ziffer ist die Einerziffer in der Nummer der gerufenen Sprechstelle. Da die Einerziffer in dem angenommenen Falle 9 ist, werden sämtliche Relais in der Relaiskette R 21 bis R24 betätigt. Wenn der Teilnehmer die Namenstaste losläßt, spricht Relais R20 an, wodurch der Markierer in der vorher beschriebenen Weise belegt wird. Wenn der Markierer frei ist, wird dann in der vorher beschriebenen Weise das Relais R 5 erregt, wodurch Minuspotential über die Kontakte R 5-5 und R5-6 angelegt wird. Das Minuspotential über den Kontakt R5-6 veranlaßt die Übermittlung der Einerziffer an den Markierer. Das Minuspotential am Kontakt R 5-5 wird über Kontakte R 29-1, R 27-2 und R 28-3 an den Markierer übermittelt. Die Einstellung der Relaiskette R 27 bis R 29 kennzeichnet die Zehnerziffer, in diesem Falle 0, in der Nummer der angerufenen Sprechstelle. Der Schaltvorgang erfolgt danach in derselben Weise, wie oben beschrieben ist.
  • Anstatt einen separaten dritten (unteren) Kontakt für jede Namenstaste vorzusehen, wie es bei dem in Fig. 1 gezeigten Tastensatz der Fall ist, kann ein für alle zu derselben Gruppe gehörenden Namenstasten gemeinsamer dritter Kontakt vorgesehen werden, der immer dann betätigt wird, wenn eine beliebige Namenstaste in der betreffenden Gruppe niedergedrückt wird. Dies ist besonders angebracht, wenn eine Gruppe sämtliche Namenstasten in einer Reihe solcher Tasten umfaßt oder wenn die eine Hälfte eine Reihe von Namenstasten zu einer Gruppe gehören und die andere Hälfte zu einer anderen Gruppe gehören.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltungsanordnung für Fernsprechnebenstellenanlagen mit Registern und Markierern, bei denen die Herstellung von Verbindungen sowohl mittels Zifferntasten als auch Namenstasten erfolgt und für die übertragung der erforderlichen Kriterien sowohl gleichgerichteter Wechselstrom als auch Wechselstrom verwendet wird, dadurch gekennzeichnet, daß über eine Hilfsader (d) zur Teilnehmerstelle Wechselstrom übertragen wird, in welcher dieser teils direkt, teils über Gleichrichter (L 1, L 2) den Kontakten der Ziffern- als auch Namenstasten zugeführt wird, und daß bei Betätigung einer der Zifferntasten die ausgewählten Kriterien über die Sprechadern (a, b) und bei Betätigung einer Namenstaste die Kriterien über die Sprechadern und zusätzlich über eine weitere Hilfsader (c) zur Vermittlungsstelle übertragen werden, in der getrennte Auswerteeinrichtungen (R6 bis R9; R16 bis R19, R21 bis R24; R26 bis R29) für die verschiedenen Signalstromkreise vorgesehen sind.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Auswertung der über die weitere Hilfsader (c) übertragenen Kriterien eine zusätzliche Relaiskette (R 27 bis R 29) vorgesehen ist, die die letztgenannten Kriterien speichert und mit Kontakten (R 27-8, R 28-7) ausgerüstet ist, die bei ihrer Betätigung die Schalteinrichtungen (M, S-LV) der Vermittlungsstelle veranlassen, eine Verbindung in Abhängigkeit von den bei Betätigung einer Namenstaste über die Sprechadern und die weitere Hilfsader überübertragenen Kriterien herzustellen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 951454, 574 809; deutsche Auslegeschriften Nr. 1046 117, 1050 832.
DES72947A 1960-03-19 1961-03-13 Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen Pending DE1149063B (de)

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