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DE1148875B - Steuereinrichtung fuer einen einfach wirkenden pneumatischen Servomotor - Google Patents

Steuereinrichtung fuer einen einfach wirkenden pneumatischen Servomotor

Info

Publication number
DE1148875B
DE1148875B DEM39340A DEM0039340A DE1148875B DE 1148875 B DE1148875 B DE 1148875B DE M39340 A DEM39340 A DE M39340A DE M0039340 A DEM0039340 A DE M0039340A DE 1148875 B DE1148875 B DE 1148875B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control
membrane
control device
pressure
servomotor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM39340A
Other languages
English (en)
Inventor
Richard V Vana
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Honeywell Inc
Original Assignee
Honeywell Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Honeywell Inc filed Critical Honeywell Inc
Publication of DE1148875B publication Critical patent/DE1148875B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B9/00Servomotors with follow-up action, e.g. obtained by feed-back control, i.e. in which the position of the actuated member conforms with that of the controlling member
    • F15B9/02Servomotors with follow-up action, e.g. obtained by feed-back control, i.e. in which the position of the actuated member conforms with that of the controlling member with servomotors of the reciprocatable or oscillatable type
    • F15B9/08Servomotors with follow-up action, e.g. obtained by feed-back control, i.e. in which the position of the actuated member conforms with that of the controlling member with servomotors of the reciprocatable or oscillatable type controlled by valves affecting the fluid feed or the fluid outlet of the servomotor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Fluid Pressure (AREA)

Description

  • Steuereinrichtung für einen einfach wirkenden pneumatischen Servomotor Die Erfindung betrifft eine Steuereinrichtung für einen einfach wirkenden pneumatischen Servomotor mit einer flexiblen Steuermembran, deren eine Arbeitsfläche federbelastet ist und deren andere Arbeitsfläche durch ein Druckmittel mit einem Steuerdruck beaufschlagt wird, wobei die nach Maßgabe von Druckveränderungen des Steuerdrucks hervorgerufenen Membranbewegungen ein Hauptsteuerventil für die Beaufschlagung oder Entlastung des Betätigungsgliedes des Servomotors verstellen.
  • Durch die Erfindung soll eine Steuereinrichtung dieser Art vorgeschlagen werden, bei der Veränderungen des effektiven Druckbereiches vorgenommen werden können.
  • Es sind schon eine Anzahl von Steuerventilen bekannt, deren Verschlußstücke mit einem Servomotor zusammenarbeiten. Bei einem dieser bekannten Vorschläge ist beispielsweise ein Steuerkolben vorgesehen, der über entsprechende Druckanschlüsse im Arbeitszylinder doppeltwirkend ausgebildet ist. Mittels eines verstellbaren Anschlages können dabei die Hubbewegungen des Kolbens nach Wunsch begrenzt werden. Eine flexible Steuermembran ist bei diesem bekannten Ventil nicht vorhanden.
  • Bei anderen bekannten Ventilen sind zwar Membranen für die Steuerung der Ventilschlußstücke vorgesehen, wobei im einen Fall der Weg des Ventilschlußstückes durch einen festen Anschlagring begrenzt ist, während im anderen Fall ein verstellbarer Anschlag für die Steuermembran im Ventiloberteil eingeschraubt ist, jedoch sind auch diese bekannten Vorschläge ebensowenig wie die vorstehend aufgeführten geeignet, die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe zu lösen.
  • Die Lösung dieser Aufgabe besteht erfindungsgemäß darin, daß die wirksame Arbeitsfläche der Steuermembran durch mehrere konzentrische Ringe von verschiedenem Durchmesser, die auf verschieden großen Durchmessern der Membran mit ihr in oder außer Berührung gebracht werden können, verkleinert bzw. vergrößert werden kann. Die konzentrischen Ringe von verschiedenem Durchmesser können mit Schraubgewinde ineinandergreifen. Mit dieser erfindungsgemäßen Anordnung ist es auf einfache Weise möglich, den Arbeitsdruckbereich der Einrichtung in weiten Grenzen zu variieren, wobei zusätzlich für Feineinstellungen eine einstellbare Druckfeder vorgesehen sein kann.
  • Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden nachfolgend in einem Ausführungsbeispiel an Hand der Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen stellt dar: Fig. 1 eine teilweise geschnittene Draufsicht einer pneumatischen Steuervorrichtung, Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie 2-2 in Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie 3-3 in Fig. 4, Fig. 4 ein Detail der Steuervorrichtung in Untersicht, Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie 5-5 in Fig. 4. Aus der Fig. 1, der Draufsicht, geht hervor, daß die Einrichtung eine zylindrische Form besitzt. Es ist ein Flanschansatz vorhanden, an dem die Hauptdruckluftleitung bei 10 und die Steuerdruckleitung bei 11. anschließen. In jedem Leitungsanschluß ist ein Filter 16 angeordnet und von jedem Leitungsanschluß aus erstrecken sich Durchtritte zum Grundkörper 20 der Einrichtung. Der Grundkörper selbst besteht aus einem Unterteil 21, an dem auch die Anschlüsse 10 und 11 angeordnet sind, sowie aus einem Oberteil 22, der mittels einer Dichtung 23 auf dem Unterteil 21 befestigt ist.
  • Die Oberfläche des Teiles 22 besitzt eine Ausnehmung 24, _ die die Steuerkammer bildet. Oberhalb dieser Ausnehmung ist die Steuermembran 25 angeordnet. Sie ist mit dem Oberteil 22 mittels eines Klemmringes 27 verbunden, der durch Schrauben 28 in seiner Lage festgehalten wird. Die Schrauben 28 halten ebenfalls die Teile 21 und 22 und die Dichtung 23 zusammen. Ein Durchtritt 30 (Fig. 4) steht über einen weiteren und nicht dargestellten Durchtritt im Grundkörper 21 mit dem Anschluß 11 in Verbindung und erzeugt den Steuerdruck für diese Kammer 24.
  • Wie aus Fig.2 hervorgeht, befindet sich in der Mitte der Steuermembran 25 eine zweiteilige Anordnung 32 und 33. Der Teil 32 liegt innerhalb der Steuerkammer 24 und besitzt einen mit einem Gewinde versehenen Vorsprung, der sich durch die Membran hindurch erstreckt und zum Befestigen des mit Innengewinde versehenen Teiles 33 auf der oberen Oberfläche der Membran dient. Durch die Teile 32 und 33 hindurch erstreckt sich ein drahtähnliches Verbindungselement 35, das an seinem oberen Ende einen Abschlußbund 36 trägt. Dieser Abschlußbund liegt gegen eine Gewindebuchse an, die in den Teil 32 eingeschraubt ist und durch die sich das Element 35 hindurch erstreckt. Von der Steuerkammer aus verläuft das Element 35 durch einen Durchtritt 38 im Grundkörper 22 zu einer Steuerplatte 40, die zu einem Hauptsteuerventil gehört und weiter unten noch beschrieben wird.
  • Ebenfalls in der Kammer 24 und mit dem Teil 32 verbunden ist ein Dichtelement 42 angeordnet, welches hohe Drücke im Durchtritt 38 von der Steuerkammer 24 wirksam abdichtet. Vertikale Bewegungen der Steuermembran sind jedoch möglich, da sich die Dichtung 42 strecken oder zusammendrücken läßt. Ein Flanschring 45 befindet sich ebenfalls in der Kammer 24. Dieser Flanschring hält das ringförmige, kanalähnliche Dichtungselement 42 in seiner Lage fest.
  • Auf dem Teil 33 ist eine zweiteilige Anordnung aus einem Becher 60 und einem zweiten, flacheren Becher 61, der lose auf dem Becher 60 aufgepaßt ist, befestigt. Der Becher 60 ist so auf den Teil 33 aufgeschraubt, daß sich eine gut abdichtende Anlage gegen die obere Oberfläche der Steuermembran 25 ergibt. Dadurch wird verhindert, daß Druckluft entweichen kann, die aus der Kammer 110 durch den Durchtritt 38 und entlang dem nur mit losem Sitz gehaltenen drahtähnlichen Verbindungselement 35 in den durch den Becher 60 umgebenen Raum eindringt. Der Becher 61 trägt einen federbelasteten Aufbau 65, der ebenfalls Becherform besitzt, jedoch im Durchmesser sehr viel größer ist. Das untere Ende dieses Aufbaus ist mit einem Randflansch 66 versehen, an dem das untere Ende einer Spiralfeder 73 anliegt. Das entgegengesetzte Ende dieser Spiralfeder findet sein Widerlager an einem Federeinstellelement 68, das zur Einstellung der Federkraft in einen Vorsprung 70 im Unterteil 21 eingeschraubt ist. Durch Schraubbewegung kann das Element 68 gegen den Unterteil 21 in der Höhe eingestellt werden, wobei sich in der erläuterten Weise die Einstellung der Federkraft ergibt und damit auch die Vorspannung, die über die Teile 60 und 61 auf die Steuermembran übertragen wird, verändert werden kann. Die Feder 73 wirkt den durch den Steuerdruck verursachten Kräften auf der Unterseite der Steuermembran entgegen. Die Bewegungen der Steuermembran werden über das drahtähnliche Verbindungselement 35 auf die Platte oder den Hebel 40 des Hauptsteuerventils übertragen, wie dies in Einzelheiten in den Fig. 3 bis 5 dargestellt ist.
  • Der wirksame Arbeitsbereich oder der Druckbereich der Steuermembran wird durch die wirksame Membranfläche bestimmt. Die erfindungsgemäße Änderung dieser wirksamen Fläche wird nachfolgend erläutert.
  • In den Klemmring 27 sind zwei weitere Ringe 46 und 47 eingeschraubt, und zwar jeweils konzentrisch. Diese Ringe sind einstellbar und besitzen Werkzeugöffnungen 50. Wenn in diese Öffnungen 50 übliche Werkzeuge eingesetzt werden, lassen sich die Ringe 46 und 47 durch Drehen in ihrer Höhe gegenüber dem Klemmring 27 einstellen. Durch diese Einstellung wird das unwirksame Randgebiet der Steuermembran vergrößert oder verkleinert und damit entsprechend ihre wirksame Fläche verkleinert oder vergrößert. Insgesamt sind drei Ringe 27, 46 und 47 vorgesehen, so daß sich drei Arbeitsbereiche für die Steuermembran ergeben.
  • In den Fig. 3, 4 und 5 sind Einzelheiten des Grundkörpers 22 und der auf diesem Grundkörper befestigten Steuermembran dargestellt, wobei in den Fig. 3 und 5 die dargestellten Details gegenüber der Fig. 2 um 1.80° gedreht sind. Auf der Unterseite des Körpers 22 ist die Steuerplatte 40 des Hauptsteuerventils befestigt. Aus Fig.4 geht hervor, daß die Hauptdruckluftleitung über den Durchtritt 75 geleitet wird, der mit einem Durchtritt 76 (Fig. 2) im Grundkörper 21 in Verbindung steht und zum Hauptluftanschluß 10 führt. Auf der Unterfläche des Grundkörpers 22 sind Dichtungen 80 und 81 vorgesehen, in denen kugelförmige Dichtungskörper 82 und 83 gelagert sind. Diese Körper verschließen die zu den genannten Dichtungen führenden Durchtritte. Der Durchtritt 75 läuft in der Ausnehmung 80 aus, und ein weiterer Durchtritt 86 erstreckt sich zwischen der Ausnehmung 81 und der freien Atmosphäre.
  • Die Kugeln 82 und 83 werden durch Federn 88 bzw. 89 von ihrem Sitz abgehoben und durch die Steuerplatte 40 in ihrer Lage in der jeweiligen Ausnehmung festgehalten. Die Steuerplatte ist mit dem Grundkörper 22 über zwei Schrauben 91 und 92 verbunden, deren Köpfe die Auswärtsbewegung der Platte begrenzen. Eine Vorspannfeder 96 ist in einer Ausnehmung 95 im Grundkörper 22 (Fig. 3) angeordnet. Diese Feder drückt den von den Kugeln 82 und 83 abgelegenen Teil der Platte nach unten.
  • Das drahtähnliche Verbindungselement 35, das die Verbindung zur Steuermembran herstellt, ist durch eine Öffnung 100 in der Platte hindurchgesteckt und mit einem Befestigungsbund 101 abgesichert. Es ist erkennbar, daß auf Grund der Anordnungen der Berührungspunkte der Platte 40 mit der Feder 96, dem Element 35 und den Kugeln 83 und 82 zueinander eine Bewegung der Platte auftritt, wenn sich die Steuermembran 25 bewegt. Hierbei wird die eine oder die andere der beiden Kugeln betätigt und der jeweilige Durchtritt 86 oder 75, der der von der Platte betätigten Kugel zugeordnet ist, verschlossen und der andere geöffnet. Beide Kugelventile öffnen sich in die Servomotorkammer 110.
  • In Fig. 2 ist die Steuervorrichtung nicht auf einem zugeordneten Servomotor befestigt gezeigt. Sie ist jedoch mit einem Dichtring 105 und einem Gewindeansatz 106 dargestellt, mittels der sie auf einem pneumatischen Servomotor, z. B. einem Zylinder mit Kolben, befestigt sein kann. Die Hauptkammer 110 kann sich in die variable Kammer des Servomotors einpassen, obgleich dies nicht mehr besonders dargestellt ist. Eine Feder 120, die in einer kreisförmigen Ausnehmung 121 im Grundkörper 22 gelagert ist, trägt an ihrem unteren Ende eine Platte 123, die gegen den beweglichen Teil der zu betätigenden Einrichtung, d. h. den Kolben oder eine Membran, anliegt. Durch die Feder 120 folgt die Platte 123 den Bewegungen im Servomotor. Mit dieser Platte ist weiterhin eine Rückführfeder 125 verbunden, die mit ihrem zweiten Ende an dem drahtähnlichen Betätigungselement 35 befestigt ist oder mit diesem aus einem Stück besteht. über diese Feder wird eine von dem beweglichen Teil des Servomotors abhängige Nachfolgekraft auf das Hauptsteuerventil übertragen.
  • Für den Betrieb des Servomotors wird die Hauptluftdruckleitung über den Durchtritt 76 und den Durchtritt 75 mit dem durch die Kugel 82 und den Sitz 80 gebildeten Ventil verbunden. Der Steuerluftdruck wird über den Anschluß 11 und den Durchtritt 30 in die Steuerkammer 24 gegeben. Dieser Steuerdruck wirkt gegen die Vorspannung der Feder 73. Sobald der Steuerdruck ausreichend groß ist, bewegt sich die Steuermembran 25 und damit auch das drahtähnliche Element 35 aufwärts. Hierdurch wird eine Bewegung auf die Platte 40 übertragen, durch welche das Ventil 82 geöffnet und das Ventil 83 geschlossen wird. Hierdurch wird der Durchtritt 86 verschlossen und dae Einlaßöffnung des Durchtritts 85 in die Kammer 110 geöffnet. Auf diese Weise gelangt der Druck der Hauptleitung in die Kammer 110 und wirkt als Arbeitsdruck auf die zu betätigende Vorrichtung ein. Durch eine Bewegung des Kolbens oder des sonstigen beweglichen Teiles im Servomotor erfolgt eine entsprechende Bewegung der Platte 123 und der Rückführfeder 125, durch welche die Steuerplatte 40 wieder in ihre ursprüngliche Lage gezogen wird und der Lufteinlaß in die Kammer 110 abgeschaltet wird.
  • Durch Abnahme des Steuerdruckes bewegt sich das Element 35 nach unten, wodurch die Platte 40 eine solche Bewegung ausführt, daß das Kugelventil 82 geschlossen und das Kugelventil 83 geöffnet wird. Hierbei wird die Kammer 11.0 mit der freien Atmosphäre verbunden, und das bewegliche Element des Servomotors bewegt sich in entgegengesetzter Richtung.
  • Durch Einstellung der Ringe 46 und 47 kann der Druckbereich, der zum Bewegen der Steuermembran und damit zum Betrieb des Servomotors erforderlich ist, eingestellt werden.
  • Im beschriebenen Ausführungsbeispiel ist die Einrichtung mit einer Spiralfeder 73 gezeigt. Es können jedoch auch andere Vorspannelemente verwendet werden, um die notwendige Vorspannung für die Steuermembran 25 zu erzeugen. In dem großen Becheraufsatz 65 sind Öffnungen vorgesehen, durch welche die einstellbaren Ringe hindurch von den Werkzeugen erreicht werden können, so daß der effektive Arbeitsbereich eingestellt werden kann, ohne daß die gesamte Einrichtung auseinandergenommen zu werden braucht. über der gesamten Einrichtung ist lediglich ein Deckel 125 angeordnet, der leicht abgenommen werden kann, sobald das Einstellen der Einrichtung auf einen anderen Arbeitsbereich notwendig ist.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Steuereinrichtung für einen einfach wirkenden pneumatischen Servomotor mit einer flexiblen Steuermembran, deren eine Arbeitsfläche federbelastet ist und deren andere Arbeitsfläche durch ein Druckmittel mit einem Steuerdruck beaufschlagt wird, wobei die nach Maßgabe von Druckveränderungen des Steuerdrucks hervorgerufenen Membranbewegungen ein Hauptsteuerventil für die Beaufschlagung oder Entlastung des Betätigungsgliedes des Servomotors verstellen, dadurch gekennzeichnet, daß die wirksame Arbeitsfläche der Steuermembran (25) durch mehrere konzentrische Ringe (46, 47) von verschiedenem Durchmesser, die auf verschiedenen großen Durchmessern der Membran mit ihr in oder außer Berührung gebracht werden können, verkleinert bzw. vergrößert werden kann.
  2. 2. Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringe mit Schraubgewinde ineinandergreifen.
  3. 3. Steuereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran in einem Grundkörper oberhalb einer Ausnehmung angeordnet ist, die eine Steuerkammer bildet und Luft mit Steuerdruck aufnimmt, wobei dieser Druck auf die Membran einwirkt, und daß die Membran längs ihres Umfangs mittels eines Klemmringes mi! dem Grundkörper dicht verbunden ist und die einstellbaren Ringe auf der der Steuerkammer entgegengesetzten Seite der Membran konzentrisch innerhalb des Klemmringes angeordnet sind.
  4. 4. Steuereinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran durch einstellbare Vorspannelemente gegen die die Steuerkammer bildende Ausnehmung gedrückt wird.
  5. 5. Steuereinrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Hauptsteuerventil, das auf der der Steuermembran abgelegenen Seite des Grundkörpers liegt, durch eine Steuerplatte oder einen Steuerhebel bewegt wird, der über ein Verbindungselement mit der Steuermembran verbunden ist und durch einen abgedichteten Durchtritt in dem Grundkörper hindurchragt.
  6. 6. Steuereinrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine an sich bekannte Rückführvorrichtung, die sich mit dem zu betätigenden Kolben, der Membran oder dem sonstigen beweglichen Element des Servomotors bewegt und mit dem Hauptsteuerventil so verbunden ist, daß eine Bewegung des Hauptsteuerventils nach Maßgabe der Bewegung des beweglichen Elementes des Servomotors erfolgt. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 1406 013, 181.4 530, 2693814.
DEM39340A 1957-10-17 1958-10-16 Steuereinrichtung fuer einen einfach wirkenden pneumatischen Servomotor Pending DE1148875B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1406013A (en) * 1920-10-02 1922-02-07 Charles H Morton Governor valve for steam engines
US1814530A (en) * 1925-10-21 1931-07-14 Spence Paulsen Regulating valve
US2693814A (en) * 1950-04-17 1954-11-09 Lorenzo A Richards Convertible remote control valve

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