DE1148622B - Druckabhaengiger elektrischer Kleinschalter - Google Patents
Druckabhaengiger elektrischer KleinschalterInfo
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Classifications
-
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H35/00—Switches operated by change of a physical condition
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen flüssigkeitsdruckbetätigten
Schalter, der insbesondere, wenn auch nicht ausschließlich, zur Verwendung in Druckflüssigkeitssystemen
von Kraftfahrzeugbremsen zur Schaltung von Bremssignallampen verwendet wird.
Es ist bereits eine Mehrzahl von flüssigkeitsdruckbetätigten
Schaltern bekanntgeworden, die jedoch alle relativ kompliziert aufgebaut bzw. nicht immer
für so hohe Drücke geeignet sind, wie sie etwa in hydraulischen Kraftfahrzeugbremssystemen auftreten.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, einen druckabhängigen Kleinschalter zu schaffen, der
für die Verwendung in Systemen der genannten Art geeignet ist und der insbesondere einfach und billig
hergestellt werden kann.
Der diese Aufgabe lösende Schalter, der im wesentlichen aus einem Körper mit ein^pi darin befindlichen,
mit einer Flüssigkeitsquelle verbundenen Flüssigkeitskanal besteht, ist erfindungsgemäß durch
ein ringförmiges, radial ausdehnbares Element gekennzeichnet, das in einer ringförmigen Nut in dem
Körper frei beweglich und mit den Seitenwänden der Nut gleitend und abdichtend zusammenwirkend angeordnet
ist und so eine ringförmige, mit dem Flüssigkeitskanal verbundene Kammer bildet, wobei sich
das ringförmige Element radial ausdehnt und den Schalter betätigt, wenn der Flüssigkeitsdruck ansteigt.
Die erfindungsgemäße Verwendung eines Ringes als ausdehnbares Element hat dabei unter anderem
den Vorteil, daß bei einem entsprechend aufgebauten Schalter das bei den bekannten Schaltern auftretende
Problem der Verbindung des ausdehnbaren Elementes mit dem Schalterkörper, das insbesondere bei
hohen Drücken schwer zu lösen ist, gar nicht auftritt.
Diese und weitere Kennzeichen und Vorteile der Erfindung seien im folgenden nach der Zeichnung an
einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Fig. 1 ist ein senkrechter Querschnitt einer bevorzugten Ausführungsform eines Schalters;
Fig. 2 ist ein waagerechter Querschnitt, im wesentlichen nach der Linie II-II der Fig. 1;
Fig. 3 ist eine schematische Ansicht und zeigt den Schalter in seinem Einbau in einen Signallampenstromkreis
in verkleinertem Maßstab.
Der Schalter besteht aus einem Metall- oder Plastikkörper 10 mit einem mit Gewinde versehenen
Schenkel 12, in dem sich eine axiale Bohrung 14 befindet. Diese Bohrung 14 ist durch radiale Kanäle 16
an ihrem oberen Ende mit der Schaltkammer verbunden, die einen um den oberen Rand des Körpers
10 verlaufenden bearbeiteten ringförmigen Schlitz Druckabhängiger elektrischer Kleinschalter
Anmelder:
Bendix -Westinghouse
Automotive Air Brake Company,
Elyria, Ohio (V. St. A.)
Vertreter: Dr.-Ing. H. Negendank, Patentanwalt,
Hamburg 36, Neuer Wall 41
Hamburg 36, Neuer Wall 41
Beanspruchte Priorität:
iS V. St. v. Amerika vom 20. August 1958 (Nr. 756 206)
iS V. St. v. Amerika vom 20. August 1958 (Nr. 756 206)
Thomas James Turek, Elyria, Ohio (V. St. A.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
aufweist. In dem Schlitz 18 befindet sich ein Dichtring 20, dessen Querschnittsdurchmesser im wesentlichen
gleich dem senkrechten Abstand zwischen den oberen und unteren Wänden 22, 24 des Schlitzes 18
ist. Auf der inneren Seite des Ringes 20 befindet sich ein geteilter Ring 26 aus federndem Material, der so
ausgebildet ist, daß er sich radial nach außen ausdehnt. Um den Außenumfang des Dichtringes befindet
sich ein zweiter geteilter Ring 28 aus metallischem federndem Material, der sich radial nach
innen zusammenzieht, wobei die Beaufschlagungskraft des Ringes 28 in Verbindung mit dem Ausdehnungswiderstand
des Dichtringes größer ist als die auswärts gerichtete Vorspannkraft des inneren
Ringes 26, so daß sich der letztere in der in der Fig. 1 gezeigten Berührungsstellung unter einer Spannung
befindet, die eine radial nach außen gerichtete Ausdehnung anstrebt.
Mit dem Schlitz 18 sind zwei Schaltkontakte 29, 30 radial ausgerichtet, die mit Gewinde versehenen
Verbindungsstangen 31, 32 aus einem Stück gebildet sind. Diese Verbindungsstangen sind in einem ringförmigen
Isolierring 34 befestigt, der vorzugsweise einen trapezförmigen Querschnitt hat, dessen innerer
Rand in eine im Körper 10 befindliche ringförmige Nut aufgenommen wird, wobei der obere Rand 38
des Ringes 34 durch den Flansch oder die Lippe 40, welche in bekannter Weise über den Rand 38 gezogen
ist, in Klemmstellung gehalten wird. Eine Ab-
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grenzöffnung 41 verbindet den Raum zwischen dem Dichtring und dem Isolierring mit der Atmosphäre.
Im Betrieb wird der Druckschalter über seinen mit Gewinde versehenen Schenkel mit der Druckflüssigkeitssteuerung
verbunden, z. B. durch ein Rohr des Druckluftbremssystems. Eine der Kontaktstangen
31, 32 ist mit einer Stromquelle, z. B. einer Batterie
42, wie es in der Fig. 3 gezeigt ist, verbunden, und die andere Stange ist mit einer elektrisch betätigten
Vorrichtung, z. B. einer Bremssignallampe 44, verbunden. Wenn Steuerdruck in das Steuersystem eingelassen
wird, z. B. durch Herunterdrücken des Bremspedals, um Druck in die Leitung einzulassen,
tritt in die im Schalterkörper 10 befindliche Bohrung 14 eine Druckflüssigkeit ein und setzt sich durch die
radialen Kanäle 16 in die ringförmige Schaltkammer fort, wo der Druck auf den Dichtring 20 eine radial
nach außen gerichtete Kraft ausübt und diesen sowie auch den Außenring 28 ausdehnt, bis der letztere die
Kontakte 29, 30 berührt, um den Stromkreis zwischen den Kontakten durch einen durch den Ring 28 vorgesehenen
elektrischen Steg zu schließen. Da es möglich ist, daß der Spalt 28' des Ringes 28 (s. Fig. 2)
mit dem einen oder anderen der Kontakte 29, 30 ausgerichtet sein kann, sind die letztgenannten, wie es
deutlich in der Fig. 2 gezeigt ist, mit genügend großen Flächen versehen, um den Spalt zu überbrücken und
ungeachtet der Stellung des Spaltes eine elektrische Verbindung sicherzustellen. Falls der Körper 10 aus
Metall hergestellt ist, sind oberhalb und unterhalb des Ringes 28, wie es in der Fig. 1 gezeigt ist, zwei
senkrecht auf Abstand gehaltene Isolierringe 46, 48 angeordnet, um einen Kurzschluß zu vermeiden,
wenn der Außenring einmal in der Nut 18 klemmt.
Da sich der Dichtring unter dem Einfluß des in der Kammer herrschenden Druckes ausdehnt, folgt der
zur Ausdehnung nach außen vorgespannte Innenring 26 dem Dichtring, so daß der Dichtring zwischen
dem Innen- und Außenring leicht gedrückt wird, um sich leicht in Richtung der Wände 22, 24 des
Schlitzes 18 auszubeuten und somit einen flüssigkeitsdichten Sitz zwischen dem Ring und den Wänden
sicherzustellen. Da die Querschnittsfläche des Dichtringes im Verhältnis ihrer radialen Ausnehmung abnimmt,
können die Wände 22, 24 radial nach außen leicht konvergieren, falls die obenerwähnte Ausbeulwirkung
zur Erhaltung der erwünschten Dichtung unzureichend ist. Vorzugsweise ist der Außenring 28
von verhältnismäßig großem Querschnitt, so daß er dem durch den Ring hindurchfließenden Strom einen
möglichst geringen Widerstand entgegensetzt, so daß die durch den Stromfluß erzeugte Wärme verhältnismäßig
gering ist und dem Dichtring keinen Schaden zufügt.
Wenn der Steuerdruck von dem Steuersystem entfernt wird, wie z. B. beim Entlasten des Bremspedals,
so daß der Druck vom Schlitz 18 abgezogen wird, veranlaßt die Vorspannung des Außenringes 28 in
Verbindung mit der naturgemäßen Eigenschaft des Dichtringes, sich radial nach innen zusammenzuziehen,
den Ring 28, sich aus einer Eingriffsstellung mit den Kontakten 29, 30 herauszubewegen,
um den Stromkreis zu öffnen und der Lampe 44 die Energie zu entziehen. Der Ring und
die Ringe 26, 28 setzen ihre Bewegung radial nach innen fort, bis eine Ruhestellung erreicht ist, in welcher
die äußeren und inneren radial gerichteten Kräfte ausgeglichen sind. Der Innenring 26 ist so
bemessen, daß sein Durchmesser in seiner ausgeglichenen Berührungsstellung größer ist als der
Durchmesser des Bodens des Schlitzes, so daß der Ring den Fluß der Druckflüssigkeit durch die radialen
Kanäle 16 nicht behindert.
Es liegt im Bereich der Erfindung, an Stelle des Dichtringes oder einer ähnlichen Dichtung einen
Becherring mit gleicher Wirksamkeit zu verwenden. Die Wände des Bechers müßten vorzugsweise in Zusammenwirkung
mit den entsprechenden Wänden 22, des Schlitzes radial nach innen geneigt sein. Sollten
am inneren Ende der Kontakte 29, 30 Punktkontakte erwünscht sein, kann der Schlitz 28' in dem
Ring 28 dazu dienen, einen Feststellbolzen in den Körper 10 aufzunehmen, um eine Ausrichtung der
Punktkontakte sicherzustellen. Derartige Veränderungen und auch andere Abwandlungen können vorgenommen
werden, ohne vom Bereich und vom Gedanken der Erfindung abzuweichen.
Claims (4)
1. Druckabhängiger elektrischer Kleinschalter mit einem Körper mit einem darin befindlichen
Flüssigkeitskanal, der mit einer Flüssigkeitsquelle verbunden ist, gekennzeichnet durch ein ringförmiges,
radial ausdehnbares Element (20), das in einer ringförmigen Nut (18) in dem Körper frei
beweglich und mit den Seitenwänden (22, 24) der Nut gleitend und abdichtend zusammenwirkend
angeordnet islt und so eine ringförmige, mit dem
Flüssigkeitskanal verbundene Kammer bildet, wobei sich das ringförmige Element radial ausr
dehnt und den Schalter betätigt, wenn der Flüssigkeitsdruck ansteigt.
2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er einen ersten geteilten Ring (28)
aus metallischem federndem Material aufweist, der radial nach innen gegen den äußeren Umfang
des ringförmigen Elementes (20) vorgespannt ist und der bei Ausdehnung des ringförmigen Elementes
gegen eine Mehrzahl von radial zu dem geteilten Ring in dem Körper angeordneten elektrischen
Kontakten (29, 30) gepreßt wird, normalerweise jedoch außer Kontakt mit ihnen ist.
3. Schalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß er einen zweiten geteilten Ring (26)
aufweist, der in dem inneren Umfang des ringförmigen Elementes (20) liegt und elastisch radial
nach außen vorgespannt ist, wobei diese Vorspannung jedoch geringer ist als die des ersten
Ringes.
4. Schalter nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrischen Kontakte
(29, 30) mit vergrößerten Köpfen versehen sind, die den Schlitz (28') im ersten Ring (28) überbrücken,
wenn dieser Schlitz mit einem der Kontakte ausgerichtet ist.
In Betracht gezogene Druckschdiften: Österreichische Patentschrift Nr. 105 272;
USA.-Patentschrift Nr. 2 260 636.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 309 580/364 5.63
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| US756206A US2927984A (en) | 1958-08-20 | 1958-08-20 | Fluid pressure switch |
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Family Applications (1)
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- 1959-07-09 DE DEB53934A patent/DE1148622B/de active Pending
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| Publication number | Publication date |
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| FR1229350A (fr) | 1960-09-06 |
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