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DE1148321B - Synchronisiereinrichtung - Google Patents

Synchronisiereinrichtung

Info

Publication number
DE1148321B
DE1148321B DEM39755A DEM0039755A DE1148321B DE 1148321 B DE1148321 B DE 1148321B DE M39755 A DEM39755 A DE M39755A DE M0039755 A DEM0039755 A DE M0039755A DE 1148321 B DE1148321 B DE 1148321B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
network
phase
resistor
tube
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM39755A
Other languages
English (en)
Inventor
Roger Schacher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinmetall Air Defence AG
Original Assignee
Werkzeugmaschinenfabrik Oerlikon Buhrle AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Werkzeugmaschinenfabrik Oerlikon Buhrle AG filed Critical Werkzeugmaschinenfabrik Oerlikon Buhrle AG
Publication of DE1148321B publication Critical patent/DE1148321B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JCIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J3/00Circuit arrangements for AC mains or AC distribution networks
    • H02J3/38Arrangements for parallely feeding a single network by two or more generators, converters or transformers
    • H02J3/40Synchronising a generator for connection to a network or to another generator
    • H02J3/42Synchronising a generator for connection to a network or to another generator with automatic parallel connection when synchronisation is achieved

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Rectifiers (AREA)

Description

  • Synchronisiereinrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine Synchronisiereinrichtung zur automatischen Kupplung von Netzen mit Hilfe einer Frequenzabgleich- und einer Parallelschalteinrichtung, wobei in die ParalleIschalteinrichtung eine veränderliche Gleichspannung eingeführt wird, die aus gleichgerichteten Spannungsdifferenzen der verschiedenen Netzsysteme besteht.
  • Es sind bereits Synchronisiereinrichtungen bekanntgeworden, bei denen das Minimum einer »Schwebespannung«, gemessen zwischen einander entsprechenden Phasen zweier Netze, als Kriterium für den Einschaltbefehl verwendet wird. Der Nachteil besteht hierbei darin, daß schon bei geringen Abweichungen in der Größe oder der Kurvenform der Spannungssysteme die Schwebespannung kein eindeutiges Minimum mehr aufweist (Fig.1). Bei Verwendung von Gleichrichtern bewirkt darüber hinaus die Gleichrichterschwellspannung eine Ungenauigkeit des Spannungskleinstwertes. In Fig.2 ist der Verlauf der gleichgerichteten Schwebespannung wiedergegeben. Die bisher verwendeten Synchronisiereinrichtungen neigen vielfach auch zu Fehlschaltungen und weisen zahlreiche mechanisch beanspruchte Teile bzw. geheizte Röhren auf, welche die Lebensdauer des Gerätes verkürzen.
  • Die Mängel des Bekannten lassen sich durch die erfindungsgemäße Einrichtung vermeiden, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die auf eine gemeinsame Last arbeitenden Differenzspannungen von einer Phase des einen Netzes und zwei gegenüber ihrer normalen Lage verschobenen Phasen des anderen Netzes gebildet sind.
  • Der Vorteil der Erfindung ist zunächst darin zu sehen, daß die Auslösung des Parallelschaltbefehles stets durch ein eindeutig ausgeprägtes Spannungsminimum erfolgt. Darüber hinaus kann die Lebensdauer der Einrichtung, die hauptsächlich mit Kaltkathodenröhren arbeitet, als praktisch unbegrenzt angesehen werden. Schließlich ist es möglich, die Parallelschaltung der Netze auch unter Berücksichtigung der Eigenzeit des Kupplungsschalters vorzunehmen.
  • In den Zeichnungen beziehen sich die Fig.3, 10 und 11 auf Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes, während die Fig.4 bis 9 und die Fig.12 der Erläuterung der Wirkungsweise dienen.
  • In Fig. 3 sind mit R, S, T die Phasen eines Netzes 1, mit U, V, W diejenigen eines Netzes 2 bezeichnet. Beide Netze werden mit Hilfe des Schalters 3 gekuppelt. Der Nulleiter O ist unmittelbar durchgeführt. Am Netz 1 ist der Einphasentransformator 4, am Netz 2 der Dreiphasentransformator 5 angeschlossen. Der Einphasentransformator wird mit den Sekundärwicklungen des Dreiphasentransformators so zusammengeschaltet, daß am Transformator 6 die vektorielle Spannungsdifferenz zwischen den Phasen -V und R auftritt. Entsprechend liegt der Transformator 7 an der vektoriellen Spannungsdifferenz zwischen der Phase - W und der Phase R. Schließlich sind noch zwei weitere Transformatoren 8 und 9 vorhanden, wobei der Transformator 8 an die Phasenpunkte R und U, der Transformator 9 an die Punkte R und O angeschlossen ist. Die Sekundärwicklungen der Transformatoren 6, 7, 8 und 9 führen zu Gleichrichteranordnungen 10, 11, 12 und 13. Die Gleichrichterbrücken 10 und 11, an welche ein Kondensator 14 angeschaltet ist, arbeiten auf eine gemeinsame Last, die durch die Widerstände 15, 16 dargestellt wird. An die Brücke 12 sind Glättungsglieder 17, 18, 19, 20 und ein RC-Glied (Widerstandskapazitätsglied) angeschlossen, welches die Widerstände 21, 22 und den Kondensator 23 enthält. Ferner ist die Gleichrichteranordnung 12 mit einer Frequenzabgleicheinrichtung 24 verbunden. Diese weist die Kaltkathodenröhren 25, 26, 27 auf, in deren Anodenleitung der Widerstand 28 eingeschaltet ist. Im Anodenkreis der Röhren 25 und 27 liegen außerdem die Relais 29 und 30, deren Kontakte mit A und B bezeichnet sind. Zwischen den Startern und den Kathoden sind Kondensatoren 31, 32, 33 angeordnet. Ferner steht der Starter der Röhre 25 über einen Widerstand 34 mit der Gleiechrichteranordnung 10 und der Starter der Röhre 27 über einen Widerstand 35 mit der Gleichrichteranordnung 11 in Verbindung. Der Starter der Röhre 26 führt über einen Widerstand 36 zu einem RC-Glied, bestehend aus der Kapazität 37 und dem Widerstand 38, welchem ein Gleichrichter 39 parallel geschaltet ist. Schließlich zeigt die Fig.3 noch die eigentliche Parallelschalteinrichtung 40. Hierbei speist die Gleichrichterbrücke 13 über einen Widerstand 41 und ein Relais 42, das einen Kontakt C besitzt, eine Kaltkathodenröhre 43. Zur Glättung der Gleichrichterspannung ist ein entsprechend bemessener Kondensator 44 vorgesehen. Der Starter der Röhre 43 ist über Widerstände 45, 46 mit dem schon erwähnten RC-Ghed 21, 22, 23 verbunden. Weiterhin ist zwischen Starter und Kathode ein Kondensator 47 und ein Gleichrichter 48 angeordnet, der der Verhinderung von Rückzündungen dient. Ferner weist die Parallelschalteinrichtung eine Röhre 49 und zugehörige Kondensatoren 50, 51 sowie Widerstände 52, 53, 54 auf. Mit 55 ist ein Potentiometer, mit 56 ein Widerstand bezeichnet.
  • Zur Erläuterung der Wirkungsweise der in Fig.3 wiedergegebenen Einrichtung dienen die Fig. 4 bis 9. In Fig. 4 sind die Spannungssterne der beiden Netze 1 und 2 für den Fall dargestellt, daß die Phasenverschiebung (p zwischen den Dreiphasensystemen gleich Null ist. Man erkennt, daß die Spannung U8 des Transformators 8, die der Spannungsdifferenz zwischen den Phasenpunkten R und U entspricht, ebenfalls gleich Null ist. U6 und U7 besitzen hingegen den eingezeichneten Wert. Bei (p gleich 180° (Fig.5) erreicht U8 den Maximalbetrag.
  • Mit Hilfe der vorgenannten Zeigerdiagramme läßt sich auf einfache Weise der Verlauf der Schwebespannungen ermitteln, und die von den Brücken 10, 11, 12 gleichgerichteten Spannungen U", U7, U8 können der Fig. 6 entnommen werden.
  • Da die Gleichrichteranordnungen 10 und 11 auf eine gemeinsame Last arbeiten, liegt an dieser eine Gleichspannung U', welche stets der größern der beiden Schwebespannungen U6, U7 entspricht, da die Gleichrichterbrücke mit der kleineren Spannung gesperrt wird. In Fig. 7 ist der Verlauf von U' gezeigt. Man kann daraus entnehmen, daß für p = 0, d. h. bei Phasenübereinstimmung der beiden Netze, U' ein Minimum aufweist. Dieses wird, wie weiter unten eingehend beschrieben ist, als Kriterium für den Parallelschaltbefehl verwendet. Es ist darauf hinzuweisen, daß das Minimum von U' auch dann eindeutig ausgeprägt ist, wenn die Spannungen der parallel zu schaltenden Netze nicht gleich groß sind oder wenn ihre Kurvenformen infolge von Oberwellen nicht übereinstimmen.
  • Die Frequenzabgleicheinrichtung 24 wirkt nun folgendermaßen: Es sei zunächst angenommen, daß sich das System U, V, W langsamer drehe als das System R, S, T und der Winkel 99 in diesem Falle positiv gezählt werde. Dann ist mit zunehmender Spannung U8, welche die Anodenspannung für die Röhren 25, 26, 27 darstellt, die Spannung U7 im Anwachsen, die Spannung U6 hingegen im Abnehmen begriffen (Fig. 6). U6 und U7 liegen an den Startern der Röhren 25 und 27. Es wird also die Röhre 27 gezündet und das Relais 30 erregt, welches den Kontakt B betätigt. Es kann nun von Hand oder automatisch die Geschwindigkeit der das Netz 2 speisenden Maschinen erhöht werden. Dreht sich aber das System U, V, W rascher als das System R, S, T, so gelten die negativen Werte von p. Die Spannung U, steigt, während die Spannung U7 abnimmt. Daher zündet jetzt die Röhre 25 und kann zur Auslösung entsprechender Schaltbefehle für den Frequenzabgleich herangezogen werden. Der Widerstand 28 bewirkt, daß nur eine der Röhren 25, 27 zündet. Brennt beispielsweise die Röhre 27, so ist der Spannungsabfall am Widerstand 28 so hoch, daß die für die Röhre 25 zur Verfügung stehende Anodenspannung nicht mehr ausreicht, um eine Zündung zu ermöglichen. Das Verlöschen der Röhren erfolgt automatisch, wenn die Anodenspanung unter die Brennspannung absinkt. Sobald die Frequenzdifferenz zwischen den parallel zu schaltenden Netzen kleiner als ein vorbestimmter Betrag ist, kann die Impulsgabe der Röhren 25 und 27 unterbleiben. In dem genannten Falle wird der Kondensator 37 über den Widerstand 38 aufgeladen und zündet die Röhre 26. Wegen des hierdurch bedingten Spannungsabfalles am Widerstand 28 ist eine Zündung der Röhren 25 und 27 unmöglich. Beim Absinken der Anodenspannung entlädt sich die Kapazität 37 über den Gleichrichter 39, so daß in der nächsten Periode der Schwebespannung die Aufladung von neuem erfolgen kann.
  • Die Parallelschalteinrichtung 40 hat folgende Wirkungsweise: Es sei zunächst angenommen, daß der Starter der Röhre 43 an dem Punkt P des RC-Gliedes 21, 22, 23 (Fig.3) liege. Bezeichnet man nun die Spannung zwischen dem Abgriff des Potentiometers 55 und der Kathode der Röhre 43 mit AU, so ergibt sich in einfacher Weise aus der entsprechenden Maschengleichung, daß die Spannung zwischen der Kathode und dem Starter der Röhre 43 gleich ist der Differenz AU - U'. Diese Starterspannung zeigt Fig. B. Hierbei ist vorausgesetzt, daß AU vollständig geradlinig verläuft. Es ist zu erkennen, daß das Spannungsminimum von U' am Starter als positives Spannungsmaximum auftritt, welches unter Vernachlässigung der Röhre 49 bei 99 = 0 zur Zündung der Röhre 43 verwendet werden könnte. Das Relais 42 würde dann den Kontakt C betätigen und damit den Kupplungsschalter 3 einlegen. Nun ist es jedoch notwendig, den Parallelschaltbefehl zu sperren, wenn die Frequenzdifferenz der beiden Dreiphasensysteme noch zu groß ist. Dies wird mit Hilfe der Röhre 49 erreicht. Solange diese nicht gezündet hat, bleibt der Spannungsabfall an den parallel zur Röhre liegenden Widerständen 41 und 55 so groß und AU so klein, daß die Starterspannung an der Röhre 43 keine Zündung herbeiführen kann. Auch die Anodenspannung der Röhre 43 liegt dann unter ihrem Mindestwert. Die Zündung der Röhre 49 erfolgt durch Aufladung des Kondensators 50 über den Widerstand 54. Bei großer Frequenzdifferenz der zusammenzuschaltenden Netze sprechen die Relais 29 und 30 an, wie es vorher beschrieben wurde, und betätigen die Kontakte A und B. Hierdurch wird der Kondensator 50 immer wieder entladen, und die Röhre 49 bleibt gelöscht. Sobald aber die Frequenzdifferenz der beiden Dreiphasensysteme unter einen vorbestimmten Betrag gefallen ist, zünden die Röhren 25 und 27 der Frequenzabgleicheinriehtung nicht mehr, und die Kontakte A und B bleiben offen. Es zündet also die Röhre 49, wodurch der Spannungsabfall an den Widerständen 41, 55 auf die Brennspannung sinkt und A U eine solche Größe annimmt, daß auch die Röhre 43 zünden kann und die Betätigung des Schalters 3 bewirkt. Die erfindungsgemäße Einrichtung ermöglicht nun auch noch die Berücksichtigung der Eigenzeit des Kupplungsschalters 3. Um die Kontaktberührung dieses Schalters genau bei der Phasenübereinstimmung herbeizuführen, muß der Einschaltbefehl vor cp = 0 gegeben werden. Es wird deshalb eine Zusatzspannung in den Starterkreis der Röhre 43 eingeführt, die der ersten zeitlichen Ableitung der Spannung U" proportional ist. Dies l'äßt sich mit Hilfe eines RC-Gliedes 21, 22, 23 erzielen. Da der Strom des Kondensators 23 dem Differentialquotienten der Spannung U, entspricht, gilt dies auch für die Spannungen an den Widerständen 21, 22. Bei entsprechender Wahl der Anschlußpunkte an diesen Widerständen (strichpunktiert dargestellt) hat dann die Steuerspannung U,t den in Fig. 9 angegebenen Verlauf, und die Röhre 43 zündet um die Schaltereigenzeit t früher. Die Widerstände 21, 22 können selbstverständlich zum Zwecke der genauen Einstellung von t auch mit entsprechenden Abgriffen versehen sein.
  • Gemäß Fig. 3 wird als Anodenspannungsquelle für die Parallelschalteinrichtung 40 eine normale Gleichrichterbrücke 13 verwendet. Sofern größere Netzspannungsänderungen auftreten, hat es sich für die einwandfreie Wirkungsweise der Synchronisiereinrichtung jedoch als zweckmäßig erwiesen, die Speisespannung mit einer Anordnung zu erzeugen, welche in Fig.10 wiedergegeben ist. Dort sind mit 57, 58 Gleichrichterbrücken, mit 59, 60 Kondensatoren, mit 61 ein veränderbarer Widerstand, mit 62 Stabilisierungsröhren und mit 63, 64 die Ausgangsklemmen bezeichnet. Eine der Brücken 57, 58 wird an eine Teilspannung des Netzes 1, die andere an eine Teilspannung des Netzes 2 angeschlossen.
  • Falls die Aufgabe besteht, den Synchronisator an beiden Netzen einphasig anzuschließen, kann man das erforderliche Dreiphasensystem mit Hilfe der in Fig.11. dargestellten Schaltung aufbauen. Der Kondensator 65, der Widerstand 66 und die Drosselspule 67 liegen in Reihe an der Einphasenspannung U. Fig.12 zeigt die Phasenbeziehungen zwischen den einzelnen Größen. U66 liegt in Phase mit dem Strom J, U615 eilt um 90° nach und U67 näherungsweise um 90" vor. Zwischen den Punkten 68, 69 und 70 ist dann eine Dreiphasenspannung vorhanden.
  • Bei der in Fig. 3 gezeigten Anordnung werden die Phasenspannungen der Drehstromsysteme für die Synchronisiereinrichtung verwendet. Es ist jedoch auch ohne weiteres möglich, sinngemäß mit den verketteten Spannungen zu arbeiten.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHi_: 1. Synchronisiereinrichtung zur automatischen Kupplung von Netzen mit Hilfe einer Frequenzabgleich- und einer Parallelschalteinrichtung, wobei in die Parallelschalteinrichtung eine veränderliche Gleichspannung eingeführt wird, die aus gleichgerichteten Spannungsdifferenzen der verschiedenen Netzsysteme besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die auf eine gemeinsame Last arbeitenden Differenzspannungen von einer Phase des einen Netzes (1) und zwei gegenüber ihrer normalen Lage verschobenen Phasen des anderen Netzes (2) gebildet sind.
  2. 2. Synchronisiereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Differenzspannungen (U(, U7) die Spannungen, gemessen zwischen einer Phase (R) des einen Netzes (1) und den um 60 elektrische Grade hierzu verschobenen Phasen (- V, - W) des anderen Netzes (2), dienen, bezogen auf den Zustand der Phasengleichheit beider Dreiphasensysteme (p = 0).
  3. 3. Synchronisiereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Differenzspannungen die Spannungen, gemessen zwischen einer Phase des einen Netzes und den verketteten Spannungen des anderen Netzes, dienen.
  4. 4. Synchronisiereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Primärwicklungen zweier Transformatoren (6, 7) mit einer Klemme an einer Phase (R) des einen Netzes (1) und mit den anderen Klemmen je an einer Phase (- V, - W) des zweiten Netzes (2) liegen und die Transformator-Sekundärwicklungen mit Gleichrichteranordnungen (10, 11) verbunden sind, welche auf eine gemeinsame Last (15, 16) arbeiten.
  5. 5. Synchronisiereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenzabgleicheinrichtung (24) aus drei parallel geschalteten Kaltkathodenröhren (25, 26, 27) besteht, deren Kathoden mit einer Gleichrichterbrücke (12) verbunden sind, welche eine Spannung, gemessen zwischen einer Phase (R) des einen Netzes (1) und einer entsprechenden Phase (U) des anderen Netzes (2), gleichrichtet, daß ferner die Anode einer Röhre (26) unmittelbar, die Anoden von zwei anderen Röhren (25, 27) über Relais (29, 30) zu einem Widerstand (28) führen, der sowohl mit der Gleichrichterbrücke (12) als auch mit einem Widerstand (38) in Verbindung steht, welcher parallel zu einem Gleichrichter (39) und in Reihe zu einem mit den Röhrenkathoden verbundenen Kondensator (37) geschaltet ist, der mit dem Starter der einen Kaltkathodenröhre (26) verbunden ist, während die Starter der beiden anderen Röhren an die Gleichrichteranordnungen (10, 11) angeschlossen sind, welche auf eine gemeinsame Last arbeiten.
  6. 6. Synchronisiereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ParalleIschalteinrichtung (40) eine Gleichspannungsquelle (13) enthält, welche von der einen Klemme über einen Widerstand (41) und ein den Kupplungschalter (3) betätigendes Relais (42) zur Anode einer Kaltkathodenröhre (43) führt, deren Kathode an der anderen Klemme der Spannungsquelle (13) und an einem Widerstand (56) liegt, der zu einem Potentiometer (55) führt, welches sowohl an den Widerstand (41) als auch an das Relais (42) angeschlossen ist, daß ferner parallel zu der aus dem Widerstand (41) und dem Potentiometer (55) gebildeten Reihenschaltung eine weitere Kaltkathodenröhre (49) angeordnet ist, welche Relaiskontakte (A, B) und Kondensatoren (50, 51) zwischen Kathode und Starter aufweist, der an die aus den beiden gleichgerichteten Differenzspannungen (U6, U7) erhaltene Schwebespannung (U') angeschlossen ist, welche über Widerstände (21, 22), an denen die erste zeitliche Ableitung einer weiteren Spannung abfällt, auch an den Starter der Parallelschaltröhre (43) angelegt ist.
  7. 7. Synchronisiereinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleichspannungsquelle der Parallelschalteinrichtung (40) zwei in Reihe liegende Gleichrichterbrücken (57, 58) enthält, wobei eine Brücke an einer Teilspannung des einen Netzes (1), die zweite an einer Teilspannung des anderen Netzes (2) liegt und parallel zu den Brücken je ein Kondensator (59, 60) geschaltet ist, während an die gleichgerichtete Summenspannung Stabilisierungsröhren (62) und ein regelbarer Widerstand (61) angeschlossen sind, an denen die Ausgangsspannung abgegriffen wird (Fig. 10). B. Synchronisiereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei vollständig einphasigem Anschluß des Gerätes die erforderliche Dreiphasenspannung aus einer Anordnung gewonnen wird, die einen Kondensator (65), einen hierzu in Reihe liegenden, mit einem Abgriff versehenen Widerstand (66) und eine Drosselspule (67) enthält (Fig. 11 und 12). In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 1798 668, 1718 477.
DEM39755A 1957-12-02 1958-11-27 Synchronisiereinrichtung Pending DE1148321B (de)

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CH1148321X 1957-12-02

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ID=4560046

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DEM39755A Pending DE1148321B (de) 1957-12-02 1958-11-27 Synchronisiereinrichtung

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1718477A (en) * 1929-06-25 Synchronizing system
US1798668A (en) * 1928-05-29 1931-03-31 Westinghouse Electric & Mfg Co Automatic synchronizer

Patent Citations (2)

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