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DE1148295B - Steckeinrichtung fuer Kabelsaetze - Google Patents

Steckeinrichtung fuer Kabelsaetze

Info

Publication number
DE1148295B
DE1148295B DEK44768A DEK0044768A DE1148295B DE 1148295 B DE1148295 B DE 1148295B DE K44768 A DEK44768 A DE K44768A DE K0044768 A DEK0044768 A DE K0044768A DE 1148295 B DE1148295 B DE 1148295B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plug
connector
pins
recesses
tip
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK44768A
Other languages
English (en)
Inventor
Sebulon Halbach
Heinrich Keunecke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kabelwerke Reinshagen GmbH
Original Assignee
Kabelwerke Reinshagen GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kabelwerke Reinshagen GmbH filed Critical Kabelwerke Reinshagen GmbH
Priority to DEK44768A priority Critical patent/DE1148295B/de
Publication of DE1148295B publication Critical patent/DE1148295B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R43/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining, or repairing of line connectors or current collectors or for joining electric conductors
    • H01R43/20Apparatus or processes specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining, or repairing of line connectors or current collectors or for joining electric conductors for assembling or disassembling contact members with insulating base, case or sleeve

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Manufacturing Of Electrical Connectors (AREA)

Description

  • Steckeinrichtung für Kabelsätze Die Erfindung betrifft einen elektrischen Mehrfachstecker, insbesondere für Kabelsätze von Fahrzeugen mit einem einstückigen Steckerkörper und Längsdurchbrüchen für die Steckerstifte, wobei der aus elastischem Werkstoff bestehende Steckerkörper unter Ausweitung die Steckerstifte an ihren die angeschlossenen Leitungen aufnehmenden Enden formschlüssig haltert. Die Steckerstifte der bekannten Anordnung werden bei der Montage in die Durchbrüche des Plastikkörpers mit Hilfe der angeschlossenen Leitungen eingezogen, derart, daß die Leitungen zunächst durch den Steckerkörper hindurchgeführt, sodann die Steckerstifte angebracht (angeschlagen) und schließlich die Leitungen einschließlich der Kontaktstifte nach hinten zu in den Steckerkörper eingezogen werden. Dabei wird auf die Leitung ein Zug ausgeübt, der zu einem Lockern der Kontaktstelle des Leiters oder sogar zu einem Reißen der Verbindung führen kann.
  • Die Erfindung will diese Nachteile vermeiden und Stecker der oben gekennzeichneten Art in ihrer Montage verbessern. Erfindungsgemäß wird dies im wesentlichen dadurch erreicht, daß die Steckerstifte an der Spitze Angriffsstellen aufweisen, in die ein Werkzeug zum Einziehen des Steckerstiftes in den Steckerkörper eingreifen kann.
  • Die Anordnung erlaubt bei geeigneter Einstellung der Härte des Plastikkörpers, die Steckerstifte mit zuvor angeschlossenen Leitungen von hinten nach vorn in den Steckerkörper einzuziehen. Ein Zug auf die Leitung wird nicht mehr ausgeübt. Das Angreifen an der Spitze des Steckerstiftes ermöglicht eine wesentlich größere Zugkraft, als einer Leitung und deren Verbindung mit Stecker zugemutet werden kann. Darüber hinaus kann das Zupassen der Leitungen und Anschließen an die Steckerstifte vor der eigentlichen Steckermontage vollständig und unabhängig voneinander erfolgen. Das Anbringen des Steckers läßt sich zu einem Zeitpunkt vornehmen, an dem bereits der Kabelsatz zu einem Teil oder auch insgesamt zusammengebaut ist.
  • Die Steckerstifte lassen sich an ihren Spitzen in einfacher Weise so vorbereiten, daß eine Einziehnadel angreifen kann. Die Angriffsstellen können hierbei als quer zur Steckerstiftachse gerichtete Ausnehmungen ausgebildet sein. Bei aus Blech gerollten Steckerstiften kann mit Vorteil der beim Ausstanzen aus einem Blechstreifen vorgesehene Steg verwendet werden, um Angriffsstellen für die Nadel zu bilden. Der Steg an der Stiftspitze läßt sich in verschiedener Weise z. B. hakenförmig ausschneiden. Eine weitere Möglichkeit besteht vorzugsweise bei gerollten Steckerstiften darin, ein zur Steckerspitze hinführendes Loch bzw. eine Kerbe mit zur Steckerspitze hinführenden Spalten oder Sicken anzuformen. Bei Steckerstiften aus vollem Material lassen sich Ausnehmungen als kerbenartige Einschnürungen oder Einfräsungen zum Angreifen der Zugnadel vorsehen. In die lochförmige oder quer zur Steckerstiftachse gerichtete Ausnehmung kann das gebogene oder eingeschnittene Ende der Zugnadel eingreifen, wobei das Nadelende in der Sicke oder dem Spalt Auflage und Führung erhält. Nach dem Durchziehvorgang läßt sich das stehengebliebene Ende des Steckerstiftes durch einfaches Abbiegen oder Schneiden von der Steckerspitze trennen. Die Ausnehmungen lassen sich symmetrisch an beiden Seiten des Steckerstiftes anordnen.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung ermöglicht bei geeigneter Einstellung der Härte des Plastikkörpers das Einziehen von Steckerstiften, ohne die Durchbrüche im Steckerkörper zu verändern. Der feste Sitz der in den Steckerkörper eingezogenen Leitungen einschließlich der Steckerstifte kann durch Verkleben der Leitungen und Stifte, soweit sie innerhalb des Körpers liegen, gesichert werden.
  • Weitere Einzelheiten sind in der folgenden speziellen Beschreibung dargestellt.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in mehreren beispielsweisen Verwirklichungen dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 einen Steckerkörper mit Ziehwerkzeug, Fig.2 dasselbe vor dem Einziehen des Stecker-Stiftes, Fig. 3 dasselbe beim Einziehen des Steckerstiftes, Fig. 4 Steckerkörper und Werkzeug in der Draufsicht, Fig. 5 einen Streifen mit gerollten und erfindungsgemäß ausgeschnittenen Steckern, Fig. 6 einen Streifen mit gelochten Steckern, Fig. 7 einen Stecker aus vollem Material.
  • Die Figuren zeigen nur die zum Verständnis der Erfindung nötigen Teile des Werkzeuges.
  • In den Figuren ist der zur Montage vorgesehene Weichplastikkörper 10 in eine Vorrichtung 11 zwischen zwei Anschläge 12 eingelegt, die seine Bewegung begrenzen. Auf der Stiftseite 13 sind Nadeln 14 angeordnet und mit einem Schieber 15 verbunden.
  • Jede Nadel 14 ist an ihrer Spitze mit einer Öffnung 16 und einem Einschnitt 17 versehen. Der Steckerkörper 10 weist in dem Beispiel drei Durchbrüche 18 und jeder Durchbruch drei Abschnitte 19 auf, die gegeneinander abgesetzt sind, um einen Steckerstift 20 aufzunehmen. Jeder Steckerstift 20 weist an seiner Spitze eine Fahne 21 auf, die als Pfeilspitze geformt und in die COffnung 16 und den Einschnitt 17 der Nadel 14 einhängbar ist. Dem Steckerstift 19 ist ein Kabelschuh 22 mit einer angeschlossenen Leitung 23 angeformt.
  • Zum Einziehen der Steckerstifte 20 in die Durchbrüche 18 werden die Nadeln 14 mit Hilfe des. Schiebers 15 in die Durchbrüche eingeschoben und die Fahnen 21 in die Nadeleinschnitte 17 eingehängt. Darauf lassen sich die Stifte 20 durch die Nadeln 14 mit den angeschlossenen Leitungen 23 in den Körper 10 einziehen.
  • In Fig. 3 ist ein Pinsel 24 vorgesehen, um unmittelbar hinter dem Kabelschuh 22 Klebstoff auf die Leitung 23 aufzubringen. Der Klebstoff verbindet nach dem Einziehen Leitungen und Plastikkörper miteinander.
  • Fig. 4 zeigt den fertigmontierten Stecker. Die Nadeln 14 sind bereits ausgeklinkt. Falls erforderlich, können nunmehr die Fahnen 21 abgetrennt werden.
  • Fig. 5 zeigt ein zur Verarbeitung von Steckerstiften 20 vorgezogenes Ende eines Blechstreifens 25 mit den Teilen 26 bis 28. Das Teil 28 ist bereits zum Anschlagen freigeschnitten. Es hängt lediglich noch an einem Streifenstück 29; während die beiden Teile 26 und 27 noch beidseitig in an sich bekannter Weise gehalten werden. Beim Anschlagen des Teiles 28 wird gleichzeitig das Streifenstück 29 und das entgegengesetzte Streifenstück 30 in an sich bekannter Weise abgeschnitten. Beim Abschneiden des Streifenstückes 29 wird jedoch der Schnitt so vorgenommen, daß die für das Einziehen erforderliche Pfeilspitze 21 stehenbleibt.
  • In Fig. 6 ist wie in Fig. 5 ein gerollter Steckerstift 20 innerhalb der Streifenstücke 29 und 30 dargestellt. Das Teil 31 weist ein Greifloch 32 und eine Sicke 33 zur Führung und Auflage der Nadel 14 auf, die mit ihrem abgebogenen Ende in das Loch 32 einhakt. Die Sicke 33 ist zur Steckerspitze hingeführt. An Stelle der Sicke 33 kann auch ein Spalt treten.
  • In Fig. 7 ist ein Steckerstift 34 aus vollem Material an der Spitze mit zwei einander zugekehrten Einfräsungen 35 zum Eingreifen einer Zugnadel versehen, die an der Stiftspitze zu beiden Seiten angreift. Zu diesem Zweck ist die Nadel am Ende mit zwei einander zugekehrten Haken versehen, die in zwei Sicken oder Spalten der Steckerspitze liegen können. Statt dessen kann die Steckerspitze auch gelocht sein.
  • Der Stift 34 weist eine Hinterschneidung 36 auf; in die der Steckerkörper einrasten kann. Die Leitung 23 ist in einer Bohrung 37 od. dgl. angeschlagen.
  • Wie bereits erwähnt, zeigen die Figuren lediglich beispielsweise Verwirklichungen der Erfindung. Diese ist darauf nicht beschränkt. Vielmehr sind noch mannigfaltig andere Ausführungen und Anwendungen möglich. So ist die Erfindung auch bei Kupplungssteckern anwendbar, deren Steckteile (Buchsen) gemäß der Erfindung mit Angriffsstellen versehen und in den Steckerkörper eingezogen werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Mehrfachstecker, insbesondere für Kabelsätze von Fahrzeugen mit einem einstückigen Steckerkörper aus elastischem Werkstoff und Längsdurchbrüchen für die Steckerstifte, die an ihren die Leitungen aufnehmenden Enden unter Ausweitung des Steckerkörpers formschlüssig gehaltert sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckerstifte (20, 34) an ihrer Spitze Angriffsstellen (21, 32, 35) für ein Werkzeug zum Einziehen der Steckerstifte in den Steckerkörper (10) aufweisen.
  2. 2. Mehrfachstecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Angriffsstellen (21, 32, 35) als quer zur Steckerstiftachse gerichtete Ausnehmungen ausgebildet sind.
  3. 3. Mehrfachstecker nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen (21, 32, 35) symmetrisch zu beiden Seiten der Steckerstifte (20, 34) angeordnet sind.
  4. 4. Mehrfachstecker nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen (21) bei aus Blech gerollten Steckerstiften (20) von einem beim Ausstanzen verbleibenden Steg gebildet sind.
  5. 5. Mehrfachstecker nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Ausnehmungen Löcher (32) oder Kerben (35) mit zur Steckerspitze hinführenden Spalten oder Sicken (33) dienen.
DEK44768A 1961-09-21 1961-09-21 Steckeinrichtung fuer Kabelsaetze Pending DE1148295B (de)

Priority Applications (1)

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DEK44768A DE1148295B (de) 1961-09-21 1961-09-21 Steckeinrichtung fuer Kabelsaetze

Publications (1)

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DE1148295B true DE1148295B (de) 1963-05-09

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DEK44768A Pending DE1148295B (de) 1961-09-21 1961-09-21 Steckeinrichtung fuer Kabelsaetze

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3249625A1 (de) * 1982-11-10 1985-04-04 Heinrich Kopp Gmbh & Co Kg, 8756 Kahl Verfahren zur herstellung des einsatzsockels fuer nicht wiederanschliessbare stecker o.dgl.
FR2571552A1 (fr) * 1984-10-04 1986-04-11 Automatismes Tech Avancees Procedes et dispositifs pour inserer dans un boitier isolant une ou plusieurs pieces de connexion femelles a bords roules
DE3744057A1 (de) * 1987-04-23 1988-11-10 Siemens Ag Verfahren zur montage eines steckverbinders und steckbares kontaktteil zur durchfuehrung des verfahrens

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3249625A1 (de) * 1982-11-10 1985-04-04 Heinrich Kopp Gmbh & Co Kg, 8756 Kahl Verfahren zur herstellung des einsatzsockels fuer nicht wiederanschliessbare stecker o.dgl.
FR2571552A1 (fr) * 1984-10-04 1986-04-11 Automatismes Tech Avancees Procedes et dispositifs pour inserer dans un boitier isolant une ou plusieurs pieces de connexion femelles a bords roules
DE3744057A1 (de) * 1987-04-23 1988-11-10 Siemens Ag Verfahren zur montage eines steckverbinders und steckbares kontaktteil zur durchfuehrung des verfahrens

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