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DE1148117B - Klappenventil - Google Patents

Klappenventil

Info

Publication number
DE1148117B
DE1148117B DEH32737A DEH0032737A DE1148117B DE 1148117 B DE1148117 B DE 1148117B DE H32737 A DEH32737 A DE H32737A DE H0032737 A DEH0032737 A DE H0032737A DE 1148117 B DE1148117 B DE 1148117B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flap
plane
drive shaft
levers
parallel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH32737A
Other languages
English (en)
Inventor
Charles Emile Henrion
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CHARLES EMILE HENRION
Original Assignee
CHARLES EMILE HENRION
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CHARLES EMILE HENRION filed Critical CHARLES EMILE HENRION
Publication of DE1148117B publication Critical patent/DE1148117B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K1/00Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
    • F16K1/16Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces with pivoted closure-members
    • F16K1/18Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces with pivoted closure-members with pivoted discs or flaps
    • F16K1/22Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces with pivoted closure-members with pivoted discs or flaps with axis of rotation crossing the valve member, e.g. butterfly valves
    • F16K1/226Shaping or arrangements of the sealing
    • F16K1/2261Shaping or arrangements of the sealing the sealing being arranged on the valve member

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lift Valve (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

  • Klappenventil Die Erfindung bezieht sich auf ein Klappenventil mit einer außerhalb der Klappenebene, jedoch parallel zu dieser gelegenen, die ringförmige Abdichtung zwischen Klappenrand und Klappengehäuse nicht. durchdringenden Antriebswelle, die mit der Klappe durch ein Hebelgestänge verbunden ist.
  • Klappenventile der genannten Art sind bekannt. Bei den bisher bekannten Ausführungen. liegt jedoch die Schwenkachse nicht in der Klappenebene-, son dern außerhalb derselben. Dies bedingt, daß die Klappen nicht am Außenumfang in radialer Richtung einwandfrei dichten, sondern hierzu eines kegeligen, in axialer Richtung zu schließenden Ventilsitzes bedürfen, der in geöffnetem Zustand in den Strömungskanal hineinragt und so die angestrebte wirbelfreie Strömung beeinträchtigt.
  • Bei einer weiteren bekannten Ausführung verlaufen die Antriebswelle und die Schwenkachse gleichachsig. Sie liegen aber nicht parallel, sondern spitzwinklig zur Klappenebene, was die Durchführung der Antriebswelle durch das, Ventilgehäuse und die Anbringung des Antriebes auf dem Ventilgehäuse außerordentlich kompliziert gestaltet.
  • Eine weitere bekannte Bauart kennzeichnet sich ebenfalls durch die Gleichachsigkeit von Antriebswelle und Schwenkachse. Antriebswelle und Schwenkachse liegen hier zwar in -der Klappenebene, wobei sie aber die Dichtungsflächen durchqueren und sa die angestrebte einwandfreie Dichtung gefährden.
  • Schließlich ist es bekannt, bei Gleichachsigkeit von Antriebswelle und Schwenkachse diese in einer zur Klappen- und Dichtungsebene parallelen Ebene anzuordnen. Hiermit wird: zwar gewährleistet, daß die Dichtungsebene nicht durchquert wird und so keine Beeinträchtigung der Dichtung eintritt. Dieser Vorteil wird aber mit dem Nachteil erkauft, daß der Abstand zwischen Schwenkachse und Klappenebene einen Hebelarm gewisser Länge voraussetzt. Die Hebelübersetzung ergibt dabei eine Vergrößerung des Schwenkweges, so, daß besondere Maßnahmen getroffen. werden müssen, um diesen größeren Schwenkweg zwischen dem Dichtungsrand der Klappe und der diesen umschließenden Gehäuseinnenwand zu ermöglichen. Diese besonderen Maßnahmen bestehen z. B. in der Verwendung eines besonderen sphärischen Dichtungsgehäuses, was die Herstellung des Ventils nicht unerheblich verteuert. Statt dessen wird auch ein verhältnismäßig großer ringförmiger Zwischenraum zwischen dem Klappenrand und der diesen umschließenden zylindrischen Gehäusewandung vorgeschlagen. Dieser große Zwischenraum muß dann durch besondere elastische Zwischenglieder überbrückt werden, die bei den bekannten Bauarten vornehmlich von druckmittelgefüllten Dichtungsringen gebildet werden. Diese Dichtungsringe müssen vor dem Schließen der Klappe jeweils an eine Druckmittelquelle angeschlossen und vor dem Öffnen jeweils von dieser abgeschaltet werden. Die konstruktiven und betrieblichen Nachteile solcher zusätzlichen druckmittelgefüllter Dichtungsringen liegen auf, der Hand.
  • Unter Beibehaltung des Vorteils eines geschlossenen Dichtungsringes, der den Rand der Klappe ohne Unterbrechungen umfallt, besteht daher die dem Gegenstand der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe in der Schaffung einer vereinfachten und vorteilhaften Antriebsverrichtung für ein Klappenventil.
  • Nach der Erfindung "soll diese Aufgabe dadurch gelöst werden, daß zum Schwenken der Klappe um eine in der Klappenebene und der Dichtungsebene liegende, während der Schwenkbewegung sich nicht verschiebende Scheinachse das Hebelgestänge, als Lenkerparallelogramm ausgebildet ist. Hierdurch fallen nach der Erfindung die Schwenkachse und die Antriehswelle nicht zusammen, sondern liegen in getrennten Ebenen. Die Schwenkachse liegt dabei in der Dichtungsklappenebene und bleibt in: dieser Ebene unverschieblich, wenn die Klappe geöffnet oder geschlossen wird.
  • Im Gegensatz zu anderen Bauarten, bei denen die Schwenkachse ebenfalls in. der gleichen Ebene urverschiebbar liegt, findet bei der Bauart nach der Erfindung bei der Bauart nach der Erfindung kein Durchqueren der Dichtfläche statt. Im Gegensatz zu der Parallelanordnung von Antriebswelle und. Schwenkachse, wie sie bei den bekannten Ausführungen gewählt ist, entfällt die Notwendigkeit, besondere druckmittelbetriebene Gummiringe zwischen Klapperrand und Gehäuse vorzusehen oder ein besonderes sphärisches Ventilgehäuse anzuordnen oder schließlich in den Strömungsraum hineinragende Ventilsitze od. d'gl. anzubringen.
  • Die Zeichnung zeigt :ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar zeigt Fig.1 in großem Maßstab einen Längsschnitt durch denKlappenrand mit elastischem Dichtungsring, Fig. 2 den gleichen Längsschnitt mit durch den Strömungsdruck deformiertem Dichtungsring, Fig. 3 im etwas kleineren Maßstab einen Längsschnitt parallel zum axialen Längsschnitt durch die Klappe, Fig.4 im noch kleineren Maßstab einen Längsschnitt durch das Ventilgehäuse und die Klappe nebst Verstellvorrichtung und Fig.5 eine Ansicht von oben auf das Ventilgehäuse.
  • In der Zeichnung ist mit 1 das Ventilgehäuse bezeichnet, das durch zwei Anschlußflansche 2 begrenzt ist und das innen die Klappe 3 aufweist. Diese Klappe 3 ist, wie später erläutert, um eine unverschiebbare Scheinachse schwenkbar.
  • Der Rand der Klappe 3 hat auf seinem ganzen Umfang in an sich bekannter Weise eine am Außenumfang ein wenig verengte Ringnut 4, in der ein vollwandiger, elastischer Dichtungsring 5 mit kreisförmigem Querschnitt untergebracht ist. Die Verengung kann z. B. mittels des Randvorsprunges 6 geschehen, der von dem der Strömung zugewandten Außenrand der Ringnut 4 gebildet wird.
  • Die Abmessungen der Ringnut 4 und des Ringes 5 sind so gewählt, daß die Eingangsöffnung der Ringnut 4 ein wenig kleiner ist als der Querschnitt des Ringes 5, so d'aß dieser in die Ringnut 4 eingepreßt werden muß.
  • Der Ring 5 ist aus elastischem Werkstoff, insbesondere aus einem natürlichen oder künstlichen Kautschuk oder einem ähnliche Eigenschaften aufweisenden Werkstoff geeigneter Elastizität und guter Beständigkeit gegenüber dem Strömungsmittel. Wie schon erwähnt; ist der Randvorsprung auf der der Strömung zugewandten 'Seite angebracht. In der Schließstellung der Klappe 3 bewirkt der Strömungsdruck eine Deformierung des Ringes 5 derart, daß der Ring gegen die rückwärtige Ringnutwandung und gegen das vorzugsweise aus nichtoxydierendem Metall bestehende Innenfutter 7 des Ventilgehäuses 1 gedrückt wird:. Das Innenfutter 7 ist am Eintritt des Ventilgehäuses 1 mit diesem durch eine Verschwei-Bung 8 oder durch Einpressen verbunden. Dem Innenfutter 7 kann dabei ein Paßring 9 zur Sicherung vorgeschaltet sein. Das Innenfutter 7 ist leicht elastisch, so daß es in. der Schließstellung der Klappe 3 unter dem Einfluß des Strömungsdruckes gegen die Innenwandung des Ventilgehäuses 1 gepreßt wird. Es ist einleuchtend, daß der Ring 5 dem Innenfutter 7 auf seinem: ganzen Umfang ununterbrochen dicht anliegt und so eine weitgehend vollkommene Dichtung herbeiführt. Andererseits verhindert die Form der Ringnut 4, daß der Ring 5 aus dieser herausgedrückt wird, wenn sich die Klappe 3 in der Offenstellung befindet und dem vollen Schlag der Strömung ausgesetzt ist.
  • Die Zeichnung läßt weiter erkennen, daß die zum Schwenken der Klappe 3 dienende Antriebswelle 12 nicht die Dichtungsfläche am Außenumfang der Klappe 3 durchdringt und so die Dichtung nicht beeinträchtigt. Die Antriebswelle 12 ist in einer zur Klappe 3 parallelen Ebene in den Lagern 10 und 11 gelagert, die ausgehend von der Innenwandung des Ventilgehäuses 1 nach außen ragen. Das Lager 10, durch das eine Verlängerung der Welle 12 nach außen geführt ist, kann durch eine nicht dargestellte Stopfluchse abgedichtet sein. In das andere Lager 11 ragt nur ein kurzes Ende der Welle 12, so d'aß das Lager 11 nach außen durch einen Deckel od. dgl. völlig abgedichtet werden kann.
  • Auf der Welle 12 sind, wie Fig. 4 erkennen läßt, zwei parallel zur Ebene der Klappe 3 verlaufende Hebel 13,14 befestigt. Die Enden dieser Hebel 13, 14 haben Ausnehmungen 15 od'. dgl., in denen um Querbolzen 16 die Enden von gleich langen parallel zueinander verlaufenden Lenkern 17 gelenkig mit den Hebeln 13,14 verbunden sind. Die freien Enden dieser Lenker 17 sind an der Klappe 3 angelenkt, und zwar so, d'aß sie parallel zueinander verlaufen. Das Ganze bildet auf diese Weise ein Hebel-Lenker-Parallelogramm. Zwecks gelenkiger Verbindung der Lenker 17 mit der Klappe 3 ist diese auf der den Lenkern 17 zugewandten Seite mit einer Eindreliung 18 versehen, in der wiederum zwei Ausnehmungen 19 angebracht sind; welche die Lager 19a für die Lenkzapfen 20 der Lenker 17 bilden.. Eine in die Eindrehung 18 eingesetzte und in dieser durch Schrauben. 22 mit der Klappe 3 verbundene Gegenscheibe 21 sichert die Lenkzapfen 20 in ihren Lagern 19 a.
  • Die Abstände zwischen den Anlenkstellen der Lenker 17 an der Klappe 3 sind die gleichen. wie die Abstände der Anlenkungen an den Hebeln 13,14, d. h., die Lenker 17 verlaufen, wie schon gesagt, immer parallel zueinander. Damit wird erreicht, daß sich die Klappe 3 bei einer Schwenkung immer in einer zu der Welle 12 und .-a Hebeln 13,14 parallelen Ebene befindet.
  • Die Zeichnung läßt erkennen, daß die Klappe 3 von der in Fig. 4 und 5 einsgetragenen Schließstellung durch eine 90° Verdrehung der Antriebswelle 12 in die in Fig. 4 gestrichelt angedeutete Offenstellung g@ schwenkt wird und däß die Klappe 3 in. dieser Offenstellung in Achsrichtung des Ventilgehäuses 1 verläuft. Die Drehung der Antriebswelle 12 kann dabei durch eine entfernt liegende, an dem aus dem Lager 10 herausgeführten Wellenende angreifende Stellvorrichtung erfolgen. Es ist ersichtlich, daß der Abstand zwischen der Antriebswelle 12 und der Scheinachse der Klappe 3 sich während der öffnungs- und der Schließbewegung nicht ändert und daß sich die Scheinachse immer an der gleichen. Stelle befindet, und zwar immer in. der Klappen- und der Dichtungsebene.
  • Die in der völligen oder teilweisen Schließstellung auf die Klappe 3 ausgeübten Strömungskräfte werden über die Lenker 17 und die Hebel 13,14 von der Antriebwelle 12 aufgenommen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Klappenventil mit einer außerhalb der Klappenebene, jedoch parallel zu dieser gelegenen, die ringförmige Abdichtung zwischen Klappenrand und Klappengehäuse nichtdurchdringenden Antriebswelle, die mit der Klappe durch ein Hebelgestänge verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß zum Schwenken der Klappe (3) um eine in der Klappenebene und der Dichtungsebene liegende, während der Schwenkbewegung sich nicht verschiebende Scheinachse das Hebelgestänge (13, 14, 17) als Lenkerparallelogramm ausgebildet ist.
  2. 2. Klappenventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Lenkerparallelogramm im wesentlichen aus auf der Antriebswelle (12) im Abstand voneinander drehfest angeordneten, parallel zur Klappenebene verlaufenden Hebeln. (13, 14) sowie aus je zwei mit den Enden der Hebel und entsprechenden Stellen mit der Klappe (3) gelenkig verbundenen, parallel zueinander verlaufenden, gleich langen Lenkern (17) besteht.
  3. 3. Klappenventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden, der Hebel (13, 14) Ausnehmungen (15) od. dgl. aufweisen, in denen die Enden der Lenker (17) um Querbolzen (16) gelenkig mit den Hebeln verbunden sind.
  4. 4. Klappenventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe (3) auf der dem Lenkerparallelogramm zugewandten Seite Ausnehmungen (19) aufweist, welche Lager (19a) für die Lenkzapfen (20) der Lenker (17) bilden, wobei die Lenkzapfen in, den Lagern durch eine mittels Schrauben (22) angeschraubte Gegenplatte (21) gesichert sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1018 277; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1683 498; französische Patentschrift Nr. 726 548; britische Patentschrift Nr. 197 000; USA.-Patentschriften Nr. 1381511, 2 705 016.
DEH32737A 1957-04-11 1958-03-19 Klappenventil Pending DE1148117B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
FR1148117X 1957-04-11

Publications (1)

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DE1148117B true DE1148117B (de) 1963-05-02

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ID=9646232

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH32737A Pending DE1148117B (de) 1957-04-11 1958-03-19 Klappenventil

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DE (1) DE1148117B (de)

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