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Haltegriff für den Beifahre in Kraftfahrzeugen Die Erfindung bezieht
sich auf einen Haltegriff für den Beifahrer in Kraftfahrzeugen, welcher mit seinen
Enden unter Zwischenschaltung von an den Griffenden angebrachter. Fußstücke an einem
Teil der Kraftfahrzeugkarosserie befestigt ist.
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Es sind in Aden verschiedensten Ausführungen Haltegriffe bekannt,
bei welchen der- Griffteil Baus einem mit einer elastischen Umm#ritelu
- üg versehenen Federband besteht, dessen Enden an Fußstücken befestigt und
welche ihrerseits an einem Teil der Kraftfahrzeugkarosserie befestigt sind. Da jedoch
für die v-erschie-",. densten Kraftfahrzeugtypen Griffe von unterschiedlichen Längen
verwendet werden müssen, ist bei diesen Griffen naturgemäß die Elastizität bei längeren
Griffen größer als bei kürzeren Griffen. Zur Vermeidung dieses Nachteiles ist es
daher bereits bekanntgeworden, das U-förmige Griffteil aus einem einstückigen Kunststoff-Formteil
herzustellen, welches es auf einfachste Weise ermöglicht, durch eine entsprechende
Querschnittsgröße dem Griffteil seiner jeweiligen Länge entsprechend die gewünschte
Elastizität zu verleihen. Bei den bisher bekannten einstückigen Griffen aus Kunststoff
war es jedoch erforderlich, entweder die Befestigungsmittel, wie Gewindebolzen od.
dgL, mit in das Fonnteil fest einzugießen oder gesonderte lösbare Befestigungsmittel
zu verwenden. Die Verwendung derartiger Befestigungsmittel ist jedoch umständlich
und für einen derartigen Massenartikel verhältnismäßig teuer.
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Die Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, die angeführten Mängel
zu beseitigen und einen Haltegriff der eingangs erwähnten Gattung zu schaffen, bei
welchem es ermöglicht wird, den einstückigen, aus einem Kunststoff-Forinteil bestehenden
Griff ohne die Verwendung gesonderter Befestigungsmittel auf einfachste Weise solide
mit den an der Karosserie zu befestigenden Fußstücken zu verbinden.
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Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der als
U-förmiges Formteil ausgebildete, aus elastischem Material bestehende Griff nahe
seiner beiden zylindrischen Enden mit einer Ringaut versehen ist, während das verbleibende
Endteil in der Weise beiderseits abgeflacht ist, daß dasselbe beim Einführen in
die Bohrung des Fußstückes an zwei an der Bohrungswand vorgesehenen, sich gegenüberliegenden
Querrippen solchen Querschnitts vorbeigleitet, daß sie bei einer Drehung des Fußstückes
um 90' in seine Befestigungslage in die Ringnut des Griffes eingreifen. Durch
diese Ausbildung des Haltegriffes wird der Vorteil erreicht, daß der U-förmige,
aus elastischem Material bestehende Griff ohne jeg-
liche gesonderte Befestigungsmittel
auf einfachste Weise solide mit den Fußstücken verbunden werden kann, wodurch der
Haltegriff einfach anzubringen und billig in der Herstellung ist.
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Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt,
und zwar zeigt Fig. 1 eine Vorderansicht des erfindungsgemäß ausgebildeten
Haltegriffes, Fig. 2 eine Draufsicht des Haltegriffes mit einem Fußstück im Durchschnitt
und einem Fußstück in Ansicht, Fig. 3 eine Ansicht gegen die Auflagefläche
eines Fußstückes und Fig. 4 bis 6 das Griffende in vergrößerter Darstellung
in Seiten-, Kopfansicht und Draufsicht.
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Der als einstückiges Formteil aus elastischem Material hergestellte
Griff 1 besitzt im wesentlichen die in Fig. 1 und 2 dargestellte U-förmige
Gestaltung. Die beiden Enden sind hierbei zylindrisch ausgebildet, wobei der mittlere
Griffteil des Griffes vorteilhafterweise eine flache oder ovale Querschnittsform
besitzt, um in diesem Teil des Griffes die gewünschte Elastizität zu erhalten. Selbstverständlich
kann dieser Griffteil auch jedes andere geeignete Querschnittsprofil erhalten, beispielsweise
eine Kreuzform od. dgl.
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Die zylindrischen Griffenden sind nahe ihrem äußeren Ende mit einer
Ringnut 2 versehen, wobei das verbleibende Endteil 3 beiderseits abgeflacht,
ist. Das zur Befestigung des Griffes an der Karosseriewand 4 dienende Fußstück
5 ist mit einer Bohrung 6
versehen, welche dem Außendurchmesser des
zylindrischen Griffendes bzw. des Endteiles 3 entspricht. Auf der Bohrungswand
des Fußstückes sind zwei sich gegenüberliegende Querrippen 7 vorgesehen,
welche
ein derartiges Höhenmaß besitzen, daß bei Einführung des
Griffendes in die Bohrung 6 die Abflachung des Endteiles 3 zwischen
den Querrippen 7 hindurchgeführt werden kann. Wird das Griffende so weit
in das Fußstück eingeführt, daß -das zylindrische. Ende des Griffes gegen
die Rippen . 7 aufstößt, - kann - man das Fußstück um
901 drehen, wobei die Rippen alsdann in die Ringnut 2 des Griffes eingreifen.
Bei diesem Vorgang greift gleichzeitig das Endteil 3 des Griffes unter die
Querrippen 7, wodurch der Griff an den an der Karosseriewand befestigten
Fußstücken eine unabziehbare Befestigung erhält.
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Die Befestigung der Fußstücke an der Karosseriewand 4 erfolgt zweckmäßig
mittels in dem Fußstück angebrachter Gewindebolzen 8, welche parallel zur
Mittellinie der Fußstückbohrung 6 in dem Fußstück 5
fest verankert
sind.
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Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 sind die Fußstücke derart
auf dem Griffende aufgesteckt, daß die Befestigungsschrauben derselben nach außen
gerichtet sind. Dieselben: können aber auch, wie in Fig. 2 punktiert angedeUtet,
bei entgegengesetzter Aufdrehrichtung nach innen gerichtet sein. Wird die Abflachung
des Endteiles 3 oder werden die Querrippen in der Fußstückbohrung um
901 verdreht angeordnet, so kann die Befestigungsschraube auch nach oben
oder nach unten angeordnet werden-